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... Idiotentest jetzt für ... 1, 2


Nasenbär am 02 Feb 2009 15:47:57

Es gibt immer wieder Fälle, die man schön für seine Meinung anführen kann.
Der Autofahrer, der mit seinem Auto in den Kirchturm gefahren war, der war jünger... :wink:
Die Statistiken werden doch sonst auch immer für Entscheidungen hergenommen.
Sicher lässt sich sowas auch ohne kostenpflichtige (!) Pauschalkontrollen durchführen.

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Gast am 02 Feb 2009 15:51:00

Verratnix hat geschrieben:
Marry hat geschrieben:
Es gibt bisher keinerlei rechtliche Grundlage einen kranken Menschen aus dem Verkehr zu ziehen


Das stimmt so nicht.Siehe IV Punkt 4
--> Link


Genau das steht dort so, das haben die Ärzte ebenfalls erwähnt, die mir das erklärten und mich gefragt, ob sie eine Anzeige machen sollen gegen meine Mutter, aber das hängt dann schon mit einer verm. Straftat zusammen, d.H. bzw. nur einer Anzeige !!!
Das genau wollen aber die normalen Hausärzte kaum tun, ich als Angehörige wollte es auf keinen Fall,
da das ein Vertrauensbruch wäre und sie ihre Praxis zu machen könnten, wenn das laut wird in der Umgebung.

Auf die Vernunft des Patienten wird zuerst gehofft, denn er ist ja mündig.

Wenn man das mal erlebt hat mit einem Angehörigen und den Ärzten... weiß man wie verzwickt es wirklich sein kann.

wom am 02 Feb 2009 16:03:03

Ich bin gegen diesen ganzen Regelungs- und Kontrollwahn. Und wenn schon, dann bitte allen auch mit dem Stäbchen über die Stirn und den THC Test gemacht, und mal pusten: dann ist wieder Platz auf den Straßen. 8)

Prinzipiell fahren die Alten ruhiger als die Jungen, deswegen knallt es bei den Oldtimern nicht soviel, aber unsere überdrehte Gesellschaft meckert schon, wenn einer unter 5000 Touren fährt. Alle zur Strafrunde mal nach Schweden rauf!

Und Vollkasko ist auch nicht: der Staat kann nicht alles sicher und noch sicherer machen, "mit Schwund muasst rechnan".

Jeder kann aber Abstand halten und angepaßt an eigenes Vermögen, an Fahrzeug und Straßenbeschaffenheit fahren, und jeder kann den anderen tolerieren, auch wenns mal ein paar Sekunden länger dauert.

So. 8)

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Gast am 02 Feb 2009 16:05:42

Noch mal auf den Punkt zu kommen mein Beispiel

Der Hausarzt hätte meine Mutter anzeigen müssen

oder ich als Tochter.... erst dann faßt das Gesetz, der ärztlichen Schweigepflicht in Anbetracht des Abs. IV Seite 4

nachdem 3 unabhängige Ärzte mir sagten, das meine Mutter fahruntauglich ist
sie selber es nicht einsehen wollte :!:

blieb mir also nichts anderes übrig,

das auf einfachsten Wege intern in der Familie zu regeln:

mit viel REDEN, bis nach wochenlagem Streß mit meiner Mutter,

mehrere Polizeiblitzer Briefe und Punkten in Flensburg, sowie ein paar krassen Dellem in ihrem Auto, welches dann schrottreif war ...
doch noch Einsicht kam von ihr und ein wenig Sicherheit auf der Strasse mehr gewährleistet war.

Ich gönne das niemandem hier und darum bin ich für angemessene Tests

wom am 02 Feb 2009 16:15:28

Marry hat geschrieben:nachdem 3 unabhängige Ärzte mir sagten, das meine Mutter fahruntauglich ist


Ich hatte das 2mal in den letzten 8 Jahren: Anruf vom Hausarzt, es wäre nicht mehr zu verantworten. Besonders schlimm: abgelegenes Grundstück,
3 km vom Dorf weg!

Dann: Gespräch mit dem Betroffenen, Führerschein einkassiert, Nummernschilder abgebaut, ALTERNATIVE besorgt (in einem Fall Nachbarschaftshilfe zwecks Einkaufsfahrgemeinschaft).

2 Wochen Knatsch wars wieder gut, Auto verkauft.

WICHTIG war die Alternative, später habe ich beidemale gehört, wie anstrengend das Fahren doch geworden war.

Verratnix am 02 Feb 2009 16:25:13

@ Marry
Bitte mit dem Wort "Anzeige" nicht so leichtsinnig umgehen.
Es erfolgt lediglich eine Meldung an die FSSt,welche dann Überprüfungsmassnahmen einleitet.
Alt und/oder krank zu sein ist keine Straftat.

Wenn man als Fußgänger mit Cannbis erwischt wird,wird durch die Polizei auch eine Meldung an die FSSt geleitet und derjenige muß sich sogenannten "Screenings" unterziehen.(Hat nichts mit MPU zu tun).
Wenn jemand öfter unter Alkoholeinfluß affällig wird (ausserhalb des Sraßenverkehrs,sofern das heute überhaupt noch möglich ist) passiert übrigens das gleiche.

Gast am 02 Feb 2009 16:47:41

1. Wer sich schon auf meinen Text bezieht sollte erst mal versuchen ihn zu verstehen.

2. (Sorry Marry)
Und gerade als Verwandter hat man doch eine größere Fürsorgepflicht, wer dazu nicht in der Lage ist sollte sich dann eben prof. Hilfe hohlen und nicht wegen eigenem Unvermögen nun wieder gleich nach dem Staat rufen.
Und ja ich rede da aus Erfahrung. (Vater)
Wir (Geschwister) brauchten dafür auch nicht erst einen Artzt, gesunder Menschenverstand und etwas Rückrath reichten vollkommen.
Klar fällt es nicht immer leicht Verantwortung zu zeigen, aber gerade in solchen Fällen gehts nicht anders, auch wenn man es nicht gedankt bekommt.

Gast am 02 Feb 2009 16:50:50

selbst die Polizei darf den Führerschein nicht einziehen. Ist auch so im Fall von meinem Vater gewesen, die Beamten haben nur die Führerscheinstelle informiert und die haben dann mit Frist zur ärtzlichen Untersuchung gebeten oder eben Lappen in Ehren abgeben, was mein Vater dann vorgezogen hat.

Immerhin ist er 58 Jahre unfallfrei Auto gefahren. Auf die Beamten ist er aber immer noch sauer, obwohl die Enkel zwei mal die Woche zum Einkaufen kommen. Bus steht vor der Tür und Kohle für ein Taxi ist auch vorhanden.

Aber nochmal, alt hat nichts mit Fahruntauglichkeit zu tun, nur die Gefahr im Alter krankheitsbedingt fahruntauglich zu werden steigt.

Matthias

Gast am 02 Feb 2009 17:18:58

Verratnix hat geschrieben:@ Marry
Bitte mit dem Wort "Anzeige" nicht so leichtsinnig umgehen.
Es erfolgt lediglich eine Meldung an die FSSt,welche dann Überprüfungsmassnahmen einleitet.
Alt und/oder krank zu sein ist keine Straftat.


@Verratnix
ja Du weißt es genau und hast es uns nun verraten ;), aber die Ärztin hat es mir so erzählt, dass ich es nur noch als Anzeige verstand. Von FFSt fiel kein Wort und für mich war das alles neu.

WOMOMario hat geschrieben:2. (Sorry Marry)
Und gerade als Verwandter hat man doch eine größere Fürsorgepflicht, wer dazu nicht in der Lage ist sollte sich dann eben prof. Hilfe hohlen und nicht wegen eigenem Unvermögen nun wieder gleich nach dem Staat rufen.
Und ja ich rede da aus Erfahrung. (Vater)
Wir (Geschwister) brauchten dafür auch nicht erst einen Artzt, gesunder Menschenverstand und etwas Rückrath reichten vollkommen.
Klar fällt es nicht immer leicht Verantwortung zu zeigen, aber gerade in solchen Fällen gehts nicht anders, auch wenn man es nicht gedankt bekommt.


@Mario
korrekt man hat Fürsorgepflicht und das haben wir dann ja auch so geregelt, aber für mich war es ein Horrortripp

denn ich möchte nicht ausholen, was man als Tochter alles ist, wenn man der Mutter vernunft einreden will/muß.

Und ich wurde erstmal enterbt !

Nun ist es ja schon ne Weile her. sorry ich höre jetzt auf davon
rege mich sonst nur auf

Bin aber doch froh, dass hier einige mitreden können und ähnliches erlebt haben, wenn es auch unschön ist.

wünsche Euch einen schönen Abend :-)

bye Marry

:wink:

wom am 02 Feb 2009 17:38:13

Früher oder später kann es uns alle treffen,
ob als Angehörige oder als Hauptperson.

1.) Am gleichen Strang ziehen: alle Geschwister schreiben sich hinter die Ohren und aufs Papier: ich will, daß Papa/Mama auf den Arzt Dr. Dingsbums hört und den Führerschein von uns weggenommen bekommt. Damit ist das Spielchen böses Kind, liebes Kind vom Tisch.

2.) Arzt mit ins Boot holen. Einfaches Attest auf Verschreibungsblock kostet 10-15 Euro. (Ich habe nämlich schon im Bekanntenkreis erlebt, daß plötzlich das Familiengericht in Form der Polizei in der Tür stand)

3.) Noch einmal: ich hatte bei meinen beiden Fällen das Gefühl, daß es letztlich eine Erleichterung für den Führerscheininhaber war, er irgendwie merkte, daß es ihm selbst zuviel wird, und nur nicht den Sprung über den Verlust machen konnte, oder, anders herum, nicht das Alter, die Einschränkungen und den Blick auf das nahende Lebensende akzeptieren mochte. Uns wird es nicht anders gehen.

Gast am 02 Feb 2009 17:43:59

@ verratnix: danke für deinen Link

@ all, die sich hier so fehement ins Zeug legen und nach noch mehr Kontrolle und Bevormundung rufen ... ist das nicht wieder typisch deutsch ??? ... jeder möchte seinen Einzelfall als den Maßstab aller Dinge bewertet wissen ...

... wie gut das die Herren in Goslar das dann doch etwas ruhiger und sachlicher gesehen haben ... hier die Passage aus dem Link von verratnix:

"Von der dem deutschen Gesetzgeber eingeräumten Ermächtigung, anlässlich der Erneuerung des Führerscheins eine Prüfung der Mindestanforderungen an die körperliche und geistige Tauglichkeit auch bei Fahrern von Pkw und Motorrädern anzuordnen, sollte kein Gebrauch gemacht werden. Dies ergibt sich aus der empirisch gesicherten Feststellung, dass damit im Regelfall kein relevanter unfallsenkender Effekt verbunden ist. Das gilt auch für ältere Verkehrsteilnehmer, zumal kein gesicherter direkter Zusammenhang zwischen zunehmendem Alter, gesundheitsbedingter Leistungseinschränkung und Unfallhäufigkeit besteht. Vor diesem Hintergrund ist auch aus verfassungsrechtlicher Sicht ein Verzicht auf die Inanspruchnahme der Ermächtigung geboten."

Gast am 02 Feb 2009 17:54:14

Marry hat geschrieben:...denn ich möchte nicht ausholen, was man als Tochter alles ist, wenn man der Mutter vernunft einreden will/muß.

Und ich wurde erstmal enterbt !


Marry, so sieht es wohl leider bei den meisten in diesem Moment dann aus, ich verstehe Dich sehr gut.
Bei mir ist es inzwischen knapp 18Jahre her, da ist man schon wieder etwas abgeklärter.
Den nicht erben Fall hört wohl dann auch so ziemlich jeder, ob es überhaupt was zu erben gibt oder nicht wie bei mir,
was es aber auch nicht viel leichter machte.
Das ich nicht mehr der Lieblingssohn war ;) ,
ist eh meist der jüngere.

Meine Mutter hat übrigens das Autofahren selbst aufgegeben (wurde ihr zu aufregend), einer von uns ist immer da und das gefällt ihr viel besser, selbst die Enkel sind da dabei und lernen auch so etwas Verantwortung.

Gast am 02 Feb 2009 18:07:25

@Zeelander,
das hat weder was mit Bevormundung noch mit Kontrolle zu tun, sondern mit Prävention.

Warum müssen denn Piloten einmal jährlich zum Gesundheitscheck, ne nich die einen Jumbo fliegen, jeder Lizensinhaber! und es gibt durchaus ältere Piloten, die ihrem Hobby nachgehen, warum auch nicht, wenn sie fitt sind oder ihre Mängel durch technische Gerätschaften beheben.

Von Einzelfällen auf die Allgemeinheit schließe ich sicher nicht oder turnst du heute noch so rum wie vor 20 Jahren :?:

naja scheint sinnlos

Matthias

Gast am 02 Feb 2009 18:34:25

MatthiasG hat geschrieben:... von Einzelfällen auf die Allgemeinheit schließe ich sicher nicht oder turnst du heute noch so rum wie vor 20 Jahren :?: Matthias


*grins* ... klar doch ... *grins* ... oder willst du damit sagen, dass für dich alle 60 jährigen an Krücken gehen und hinten nicht mer hoch kommen ??? :D

Gast am 02 Feb 2009 21:11:10

aber ganz sicher nicht, da laufen mir noch einige weg, weil ich meinen dicken Bürohintern nicht schnell genug hoch bekomme :P

Das ist doch genau was ich sage, der eine ist schon mit 40 hin, der andere macht noch Ironman mir 79. Das muss man nur feststellen, wer was ist, sonst nix.

Matthias

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