Hallole,
hier ein ausführlicher Reisebericht.
Usedom, Hansestädte an der Ostsee, Insel Usedom,
Dresden, Sächsische Schweiz
27.07.
Schwierig begann unsere Urlaubsreise mit dem neuen Eura Terrestra TT 700EB.
Beim ersten Halt in Nordheim am Main stellten wir fest: An allen Verbrauchern kommt kein 12 Voltstrom an! Die Sicherungen sind alle in Ordnung, die Polklemmen fest. Also mit „Stimmung wie Land unter“ zurück zum Händler in Ansbach.
Also zurück und Übernachtung auf dem Hof des Händlers in Ansbach.
28.07.
Am Montagmorgen nach einer Stunde Stromsucherei war der Fehler behoben. Das Pluspolkabel war in der Polklemme der Aufbaubatterie nur leicht locker geklemmt, so entstand Unterspannung und nicht ging mehr! Ein Dankeschön an die Monteure von der Freizeitwelt Nagel, die uns den Start in den Urlaub dann doch ermöglichten.
Als Tagesziel wählten wir den Stellplatz am Gutshof Falkenrehde bei Potsdam. Dieser Platz ist als Zwischenstation zu empfehlen, er liegt nahe beim Berliner Ring.
29.07.
Unser Ferienziel, die Insel Usedom hat auch nach mehreren Telefonaten kein Plätzchen auf einem Campingplatz mehr für uns frei. Somit entscheiden wir uns für den Cpl. Loissin am Greifswalder Bodden. Wir können uns sogar einen parzellierten Platz haussuchen und sind mit allem dort zufrieden.
30.07.
Der windige, aber sonnige Tag wird unser Lese-und Faulenzertag.
31.07.
Ein Fahrradausflug bringt uns nach Freist und mit der Fähre nach Peenemünde.
Das Historisch – Technische Informationszentrum begeistert besonders den geschichtlich interessierten Hans. Nach 30 km Radeln auf teils üblen Betonplatten – und Kopfsteinpflaster Wegen verbringen wir einen gemütlichen Abend.
01.08.
An diesem windigen Tag radeln wir nur eine kleiner Strecke zum Schloss Ludwigslust. Dieses bekam ein neues Dach, weitere Renovierungarbeiten wurden eingestellt.
Im Gasthaus „Boddenblick“ schmeckte uns wir das Mittagessen. Nach dem Abendregen genossen wir einen Spaziergang am Strand.
02.08.
Wir genießen einen Faulenzertag mit Backfisch/Kartoffelsalat in der „Fischoase“ am Cpl., mit Lesen und einem herrlichen Spaziergang mit Abendrot.
03.08
Die Hansestadt Greifswald lockt uns mit dem Pommerschen Landesmuseum,
ein architektonisch interessant umgestaltetes Franziskanerkloster, mit seinen Werken
von Caspar-David-Friedrich und weiteren Kunstschätzen. Greifswald beeindruckt uns auch durch seine Backsteingotik, durch seine Caféhäuser und Gaststätten. Wir übernachten auf dem Stellplatz am Museumshafen.
04.08.
Nach Einkäufen bei Regenwetter und starkem Wind steuern wir den Luxuscampinplatz Düne 6 auf / in Zingst an. Am Abend treibt uns heftiger und eisiger Wind ins Womo,
wo es gemütlich und warm ist.
05.08.
Wir erkunden am Vormittag den feinen Kurort Zingst,
die abendliche Radtour nach Zingst „fällt wegen Regen ins Wasser“.
06.08.
Das Wetter wird wieder besser. Wir radeln auf Dämmen mit Blick zur See, kehren bei einem Fischer am Hafen ein.
07.08.
Die Bernstein-Schaumanufaktur in Ribnitz-Damgarten lockt. Ein Bernstein-Uhu darf ab sofort mit uns reisen. Das berühmte Münster von Bad Doberan beeindruckt uns. Wir übernachten auf dem Stellplatz beim Cpl. Pepelow am Salzhaff.
08.08.
Ein Tipp lockt uns nach Rerik mit seiner bemerkenswerten barocken Landkirche St. Johann, Besichtigung, Turmbesteigung. Unser Tagesziel ist die Hansestadt Wismar. Wir erreichen den Wohnmobilhafen am frühen Nachmittag. Dies ist ein sehr guter Stellplatz und bis zum Abend ist der Platz voll belegt. Am Nachmittag bummeln wir zum Hafen, damit Hans sein obligatorisches Fischbrötchen bekommt, gegen den Durst gibt es ein Bierchen am Marktplatz vor dem berühmten Gasthaus „Alter Schwede“.
09.08.
Wismar – Stadtrundgang, Besichtigungen. Besonders erwähnenswert und sehr zu empfehlen ist eine Kaffeepause im Fürstenhof-Café.
10.08.
Grauer Himmel, Regenwetter, heute hier, morgen dort!
Wo scheint die Sonne? Wir fahren auf die Insel Rügen! Aber anscheinend suchen alle Menschen der Welt die Sonne auf Rügen, Stau bis weit
vor Stralsund und der neuen Rügenbrücke. Wir planen um. Also zurück nach Greifswald im Regen.
11.08.
Auf ein Neues! Wir touren bei schönem Wetter mutig Richtung Usedom. Auf dem Weg besuchen wir die Klosterruine Eldena,
ein beliebtes Motiv von Caspar-David Friedrich!
Dann weiter nach Heringsdorf, hier alles belegt, also weiter nach Swinemünde. Das Gesehene lässt uns wieder umkehren.
Und… wir haben Glück, entdecken einen im Frühjahr 08 eröffneten Stellplatz in Ahlbeck „Am Wiesengrund“. Von hier können wir
in 10 Minuten das Zentrum und die Seebrücke von Ahlbeck erreichen. Am Abend ist auch dieser Platz ausgebucht!
12.08.
Der graue Himmel macht uns die Entscheidung leicht. Wir fahren mit dem Zug die zwei Stationen an die polnische Grenze und lassen uns im Trubel des Polen-Marktes treiben.
Auch wir kommen mit Tüten zurück!
Abendessen gibt es in Ahlbeck
im Restaurant „Haithabu“, anschließend bummeln wir auf der Strandpromenade.
13.08.Eine Radtour führt wieder an die polnische Grenze. Wir freuen uns über das hier vereinte Europa. Ein musikalisch-literarischer Robert Gernhardt-Abend im Theaterzelt von Heringsdorf lässt uns noch lange schmunzeln.
14.08.
Wir legen an diesem sonnigen Tag einen Faulenzer-Lese-Ruhetag ein.
15.08.
Abreisetag mit Zwischenübernachtungsziel Lübbenau. Richtung Süden wird das Wetter immer schlechter und Lübbenau empfängt uns mit einem aufgeweichtem Stellplatz und Regenwetter. 16.08.
Nach kleineren Einkäufen (natürlich auch Spreewälder Gurken) starten wir bei Dauerregen nach Dresden. Schon am frühen Nachmittag erreichen wir den Stellplatz bei der Cityherberge. Am Abend geht es auf das riesige Dresdener Stadtfest. Dresden im Lichterglanz, ein schönes Erlebnis!
17.08.
Die Sonne ist wieder da. Eine Besichtigung des Zwingers muss sein, ein ausgedehnter Stadtrundgang samt Stadtfest und Umzug folgt. Am Abend besuchen wir einen anglikanischen Gottesdienst in der Frauenkirche.
Ein schöner Tag geht zu Ende.
18.08.
Wir wollen in die Sächsische Schweiz, teils abenteuerliche Straßen führen uns nach Hohnstein. Wir speisen sehr gut zu Mittag im „Weißen Hirsch“. Den Stellplatz bei Hohnstein „An der Entenfarm können“ wir nicht anfahren, also runter ins Elbetal über Bad Schandau nach Königstein auf den Campingplatz direkt an der Elbe.
19.08.
Die Radtour an der Elbe abwärts führt uns zum Kurort Rathen, weiter radeln wir mit Blick auf die „Bastei“ bis Wehlen. Die Fähre bringt uns in Wehlen auf unser Elbufer und wir radeln zurück zum Womo.
20.08.
Wir räumen zusammen. Heute bringt uns unser Womo, das jetzt auf „Haithabu“ bei der Womotaufe unseres RMC getauft werden soll, zurück nach Schwäbisch Gmünd.
Wir starten gegen 11.00 Uhr in Königstein und kommen gegen 18.30 Uhr zuhause an.
Wir sind mit dieser Reise und dem neuen Womo nach diesen 2650 km sehr zufrieden.

