|
Hallo,
unser Neuer ist so frontlastig, daß selbst bei ebenem Standplatz immer noch auf die Böcke gefahren werden muß. Selbst der Spezialist Fiat-Kuhn an der Mosel konnte mir nicht weiterhelfen. alle zusätzlichen Federn vorn gehen auf die Gelenke usw. ! Trotz leerer Werkstatt riet er mir von Änderungen ab ! Hat jemand dieses Problem irgendwie gelöst ?? Dietmar Hallo Dietmar,
ich wäre nicht auf die Idee gekommen, das als Macke anzusehen. Meiner steht so wie Deiner und ich hatte das immer als ganz normal für die Art der Federung angesehen. Ist ja auch nicht wirklich tragisch - oder? Hat das denn etwas mit Fiat zu tun? Bei unserem ersten Wohnmobil hatten wir das auch, bei dem zweiten jetzt nicht. Ich hatte immer das Gefühl, dass liegt an der Marke. Ich sehe oft auf SP, dass Mobile sehr Frontlastig sind.
Joa, wir fahren auf Böcke. Unser lupft auch den Hintern in die Luft. Hat Vor- und Nachteile. Nachteil ist sicher, dass man bei ebenem Stellplatz auf Böcke fahren muss. Vorteil, wenn der Stellplatz nicht eben ist, wird er so reingefahren, dass er vorn bergan steht. Noch ein Vorteil: Er setzt bei Fähren und ähnlichem nicht auf. Meiner Streckt auch den ? in die Höhe. :D Das hat bei mir wohl wenig mit dem Vorderwagen zu tun. Ich hab halt hinten Nix schweres drin. :D Ich denke schon auch, daß es mit einer gewissen "Reserve " zum Beladen der Hinterachse zu tun hat. Wenn er hinten voll beladen ist steht er schon etwas gerader. Aber du hast schon recht im Leerzustand ist er schon etwas schräg. Unsrer muss auch vorne auf die Keile. Der Alte stand sogar durch die verstärkten Federn hinten noch höher. Fiat und Iveco gehören ja unter ein Dach.
Wenn die beiden Fahrzeug Typen gleiche Vorderrachs-Konstruktionen besitzen, es gibt ja auch gleiche Motoren, dann kann man die Fahrzeughöhe ohne Einbau von Teilen verändern. Welche Federung der Dukato an der Vorderachse hat ist mir nicht bekannt. Der Iveco hat Drehstäbe und die können hoch gedreht werden, ohne daß sich der Sturz oder anders ändert. Es gibt aber hier im Forum einen Spezialisten für Dukato`s, der kann sicher etwas dazu sagen. Walter Warum baust Du denn nicht an der Vorderachse verstärkte Federn ein?
Die Aussage "alle zusätzlichen Federn vorn gehen auf die Gelenke" ist übrigens Quatsch und kann eigentlich nur für Kastenwagen gelten. Bei einem kopflastigen Wohnmobil hebst Du den Vorderwagen ja nur wieder auf das normale Niveau an - so wie jeder Kastenwagen dasteht. Wie soll das denn auf die Gelenke gehen? Für diese Stellung ist das Fahrzeug ja gebaut! Von den verstärkten Goldschmitt-Federn sind in den letzten Jahren mehrere Tausend Satz verkauft worden und mir ist kein einziger Fall von Problemen mit den Gelenken bekannt. Kann physikalisch ja auch gar nicht. Hallo Dietmar,
ich habe gelesen das der neue Fiat Ducato mit 5 Grad (oder waren es Prozent) gebaut wird, um dem Schlupf entgegenzuwirken. Ich würde die Federung auch nicht an der Vorderachse verändern, höchstens an der Hinterachse mit einer Luftfederung, da kann man leichter das Niveau des Womos ausgleichen. Ich denke auch das das nicht nur eine Frage der Federung ist, sondern des ganzen Fahrzeugkonzeptes. Wenn du die Alten und den Neuen miteinander vergleichst, ist schon optisch zu erkennen, das der Neue einen größeren und tief hängenden Vorbau besitzt. Das heißt der Motor wurde auch nach vorn verlegt. Eventuell ist auch die Federung nicht senkrecht sondern leicht nach hinten geneigt. (weiß ich aber nicht) Jeder Versuch diesen "Nachteil" entgegenzuwirken bedeutet aber einen Traktionsverlust. Also das beste ist die schon erwähnte Zusatz- Luftfederung an der Hinterachse, die man ja dann auch manuell betätigen kann, um das gewünschte Niveau zu erhalten. Ausserdem erhöht diese auch den Fahrkomfort. Da bei Einbau die Auflageköpfe (wie genau die heißen weiß ich jetzt nicht) entfernt werden, kann durch das Ablassen der Bälge auch ein tieferes Niveau erreicht werden als Original. Wir hatten uns u.a. aus diesem Grund für einen Heck-Transit entschieden. Haben aber auch eine Z-Luftfederung drin, da die hinteren Blattfedern für einen Kiestransporter ausgelegt sind. Jörg Bei unserm Wohnmobil ist das auch. Mittlerweile sehe ich das nicht mehr als Problem an. Wie schon vorher beschrieben, kann das auch je nach Stellplatz ein Vorteil sein.
Hauptsache er ist dicht und springt immer an!! Schnecke004 Mein alter Dreiachser Fiat hatte das auch.
Vorteil: Man fährt immer Bergab und ist damit schneller. :D Nachteil: Auf ebenen Plätzen und die meisten sind eben, nervt es die Keile heraus zu holen. 2: Nachteil: Beim Alkoven staut sich Wasser und läuft statt hinten mittig ab. 3: Man rutscht immer vom Sitz und muß sich am Lenkrad festhalten. 8) 8) Hallo,
wie ist die Aussage zu verstehen "alle zusätzlichen Federn vorne gehen auf die Gelenke"? Würde mich schon interessieren, da ich auch mit dem Gedanken spiele, vorne verstärkte Federn einbauen zu lassen u.a. auch um den Vorderwagen wieder in die Waagerechte zu bekommen aber auch um die Bodenfreiheit und damit den Rampenwinkeln zu verbessern. , Matthias
zum Thema "Schlupf" lies mal hier: --> Link Absenken der Vorderachse = Anheben der Hinterachse = gleiche Wirkung grüße klaus Hallo,
leider scheint mir das Ganze nicht so einfach in der Betrachtung zu sein. Ich war schon bei FIAT-Kuhn an der Mosel, ein Spezialist für Luft-und Blattfedern. Hier riet mir der Werkstattmeister trotz freier Kapazitäten an verstärkten Federn vorn ab ! In einem anderen Chat sagte ein FIAT-Werkstattbesitzer und User aus, daß der Umbau ohne negative Folgen sei ! Nun stehe ich als "dummer Kaufmann" voll zwischen diesen konträren Aussagen ! Letztlich muß ich auf die Garantie achten und auf vielleicht teure Folgekosten. Gerne will ich auch allen Teilnehmern hier Glauben schenken. Aber wenn zwei potenzielle Fachleute schon verschiedener Meinung sind :oops: Dietmar
Hallo Klaus, ja, ist schon logisch, aber dann würde die schwächeren oder tieferen Federn vorn bei einem 4-fachbereiften und Frontriebler fast keinen Sinn machen! Nur einen der Kostenpunkt. Aber der ist beim Netto Stückpreis von ca. 30 -50 ,-€ zu vernachlässigen. Denn das Gewicht sollte sich ja (theoretisch) auf alle vier Räder gleich verteilen. Und da macht es keinen Sinn die vorderen Federn schwächer auszulegen als die hinteren. Bei einem Doppelachser oder Zwillings bereiften schon eher, da bei diesen Fahrzeugen sonst die vorderen Federn bei Nichtbeladung viel zu hart wären. Auf jeden Fall würde ich keine stärkeren Federn auf die Vorderachse bauen. Gegen das "fallen" auf das Lenkrad beim fahren, kann man den Sitz ja neigen. Keile kann man auch so versteuen das man sie immer griffbereit hat. Sinnvoll wäre nachwievor eine Z-Luftfederung an der Hinterachse. Jörg
Hallo Dietmar, was ich nicht verstehe: Du hast Dein neues WoMo doch beim Händler vor (!) dem Kauf ausgiebig betrachten können?! Wieso ist Dir die Neigung denn erst anschließend aufgefallen und wird von Dir sogar als Fehler/Mangel angesehen? Ich verstehe das einfach nicht und frage daher mal neugierig nach! Hallo Detleff,
ein Mangel wie Du vermutest ist das nicht ! Es ist nur etwas lästig, wegen vielleicht 5 cm auf die Böcke zu müssen. Warum habe ich das WOMO so bestellt ? In der Tat konnten wir uns das Modell in der Austellung ansehen. Auf was haben wir alles geachtet, sind ja mit 8 Mobilen bisher recht erfahren. Wer macht aber eine Bettenprobe und merkt in der kurzen Zeit das ja recht geringe Hängen nach vorn. Hubbetten hatten wir schon 3 und außerdem stand das WOMO im Außengelände. Abschliessend ist zu sagen, daß ja wohl alle FIAT dieser Ausführung so frontlastig sind, bin froh keinen Power-Motor zu haben. Also als großen Fehler/Mangel habe ich das nie gesehen. Es kann ja auch sein, daß ein User eine preisgünstige Lösung hat. Deshalb meine Anfrage im Forum ! Dietmar Hallo, ich gebe zu bedenken:
Seit dem wir unsere Zusatzluftfedern hinten eingebaut haben steht das Mobil auch ohne Luftdruck schon einige Centimeter höher als vorher. Leider haben wir vorher die Originalhöhe nicht gemessen. Jedenfalls müssen wir seitdem öfter vorne auf Keile fahren als vorher. Fahrgestell ist ein X 250 mit Fiat Breitspurfahrwerk. Hallo Dietmar,
danke für die Erklärung - ich würde auch lieber ohne Keile auskommen - aber in der Zwischenzeit gehören die schon zum Ritual bei der Ankunft - bei uns wäre auch weniger das Schlafen, als der mangelhafte Ablauf des Wassers in der Spüle das was bei nicht horizontalem Womo am meisten stört. Fahrverhalten & Co. sind bei unserem "Kleinen" absolut prima.
Hallo homa, kann eigentlich nicht sein, da die Luftbälge die Anschlagdämfer ersetzen. Und wenn die Luft raus ist, dann müsste das Mobil hinten tiefer liegen. Vergleich dazu eine Einbauanleitung: --> Link Jörg
Hallo Jörg, das ist bei uns doch der Fall, wir haben das System von Goldschmitt eingebaut. Dies hat einen innenliegenden Dämpfer als Schutz für totalen Luftverlust und hat damit Notlaufeigenschaften. Der Doppelfaltenbalg behält dadurch immer eine Mindesthöhe. Addiert man dazu die obere und untere Montageplatte, dann ist die Gesamthöhe größer als der Original-Fiat Anschlagsbegrenzer. Fährt man mit Mindestdruck erhöht sich das ganze noch entsprechend mehr. Dies kann sich bei anderen Fahrzeugen anders darstellen, wenn durch kleinere Hinterachslast der Abstand zwischen Feder und Anschlagsbegrenzer vor dem Umbau auf Luftfedern noch größer ist. Wie oben schon geschrieben: schade, dass wir vorher nicht gemessen haben. :? Hallo homa,
das ist natürlich blöd. Es gibt sicher höhere Federn für vorn, was den Nachteil wieder ausgleicht. Hat noch den Vorteil der höher Bodenfreiheit, wird aber etwas Schwankungsanfälliger. Günstig wäre es zu machen wenn die vorderen Dämpfer getauscht werden müssen, denn die Federn sind nicht sehr teuer. Jörg Hallo,
unser Bürstner Wohnmobil steht zur Zeit auch bei Mario Wendt zum Umbau. Aufgrund eines Bürstner-Rückrufes mußte hinten eine Lage Blattfedern nachgerüstet werden, was dazu führte das unser TI hinten rd. 6 cm höher steht als vorher. Es gibt von Goldschmitt für vorne Platten, die eingebaut werden können, damit das Womo vorne höher kommt. Die sind aber für unseren nicht zugelassen. Also werden jetzt höhere Federn eingebaut. Die Kosten liegen bei rg. 490 Euro plus Einbau und vermessen. Ich habe dann noch ein paar Angebots-Alufelgen und eine Spurverbreiterung mitbestellt. Mal schauen, wie die Optik dann ist. Andi P.S. Auf dem Bild kommt das nicht so richtig rüber, aber man kann es mit einem 3er BMW vergleichen :D |
Anzeige
|