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Wasseranschluß, Ver/Entsorgung in GB


Womofroeschi am 21 Mai 2009 18:45:19

Hallo an alle GB-Reiseliebhaber.

Da es im August bald losgeht hätte ich noch zwei wichtige Fragen.

Im Buch " mit dem Wohnmobil nach England" wurde ein Tipp zur Frischwasserversorgung gegeben. Nähmlich an Tankstellen auf Nachfrage immer erhältlich.Nun gibt es wohl in GB nicht die in DEU bekannten Adapter zum Anschluß an den Wasserhahn.
In dem Buch wird ein so genannter Fahrradschlauch Adaper vorgeschlagen, ein Fahrradschlauch mit Schelle am Hahn anbringen, welcher wiederum mit dem Wasserschlauch verbunden ist.
Habt Ihr andere Lösungen, ausser Gießkanne?

Die Entsorgung von Grauwasser/Toilette soll wohl auch nicht so toll sein.
Wohl nur auf CP mit Übernachtung und Gebühr möglich. Es gibt dort wohl auch keine Sani-Anlagen und andere wie in DEU.

Wie sind Eure Erfahrungen.

beste
Harald

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Verratnix am 21 Mai 2009 20:54:34

Vielleicht hilft das ?

--> Link

Womofroeschi am 30 Mai 2009 18:53:56

Hallo verratnix !!!!

Vielen Dank für diesen Tip.
Bin im Baumarkt noch nicht fündig geworden.
Muß wohl mal in der Bucht nachschauen.

Sind denn die Anschlüsse in GB mit unseren identisch (Gardena und Adapter)??

beste
Harald

Anzeige vom Forum


LowCostDriver am 30 Mai 2009 22:22:04

Hallo Harald,

also wir waren im Herbst 2007 mit unserem Mobil in England und Schottland unterwegs.
Nur auf einem Platz gab es einen Wasseranschluss, wo mein Gardena- Adapter nicht gepasst hat.
Und auf diesem Platz habe ich dann eine Säule weiter doch noch einen Anschluss mit unserem Schraubsystem gefunden.
Ansonsten konnten wir auf allen CP problemlos Wasser aufnehmen.
Entsorgen auf allen CP war ebenfalls kein Problem.

"Andere" Entsorgungsmöglichkeiten (du meinst wie SP?) haben wir dort allerdings nicht oder nur ganz ganz selten gesehen.
Für uns als CP- Fahrer kein Problem.


Björn

Womofroeschi am 31 Mai 2009 17:39:32

Hallo Björn.

Deinen Reisebericht habe ich gelesen.
Super Sache, unsere wird bestimmt auch ganz toll.
Schon wegen der Herausforderung/links Fahren.

Unklar ist mir nur das Wasserfassen/Entsorgung an Tankstellen.
Ob es dort die Anschlüsse wie bei uns gibt, oder ich mir so einen Wassedieb mit Fahrradschlauch basteln muß.

Wir wollen nähmlich meistens auf den WoMo SP bzw. overnights Parkplätzen stehen und nur zur Entsorgung dann eine Nacht auf dem CP.

beste
Harald

LowCostDriver am 01 Jun 2009 13:22:35

Hmm, also da würde ich sonst folgendes empfehlen:
Wenn ihr auf der Insel angekommen seid, fahrt doch einfach einen der großen Supermärkte (Tesco) an.
Die haben oft auch eine Heimwerkerabteilung oder ihr fahrt einfach direkt einen Baumarkt an.
Dort würde ich mir dann einen Zoll- Schlauchanstecker kaufen, den kannst du ja dann auf der Insel respektive an den Tankstellen benutzen.
Wenn es unseren dt. Stecker hier überall zu kaufen gibt, wüsste ich keinen Grund, warum es drüben nicht auch so sein sollte.
Eventuell noch ein kurztes Stück Extra- Schlauch mitnehmen und die unbestecken Enden dann einfach mit einem Schlauch-Schlauch- Verbinder verbinden.
Aber wenn du den Adapter nicht dauerhaft am Schlauch angesteckt lässt, klappt es bestimmt auch so.

VIel Spass in GB und viel Erfolg beim Links fahren!


Björn

hast29 am 01 Jun 2009 13:58:10

Hallo Harald,

wir waren vor 2 Jahren in Südengland unterwegs.
(siehe side)
.

Die Toilette haben wir auf den öffentlichen Toiletten bei jeder sich bietenden Gelegenheit entsorgt. (wir haben die SOG und benutzten keine Chemie)

Frischwasser gab es unterwegs immer mal wieder. In Brighton am Pier haben wir über Kanister wieder aufgetankt. (da war ein Wasserhahn....)
Wir hatten immer unseren 20 Liter Kanister zur Reserve mit.

Abwasser....haben wir auf Campingplätzen entleert. Hatten aber auch die Idee den leeren Toilettentank einmal drunter, füllen und ab in die Toilette entsorgen....

Einen wunderschönen Urlaub in England.
Links fahren ist machbar, passt aber unbedingt im Kreisel auf und lies dir die englischen Verkehrsregeln noch mal durch (speziell Kreisel)

Womofroeschi am 01 Jun 2009 19:02:21

Hallo

@björn
Englischer Baumarkt ist bestimmt interessant. Werd mal eine Lösung suchen.
Hauptsache man muß dort nicht auch noch links gehen.

Die Entsorung in öffentlichen Toiletten ist wie beschrieben wohl problemlos da wir auch eine SOG haben.
Beim Wasserfassen über Kanister, da bin ich viel zu faul. Bis meine 120 Liter voll sind muß ich schon ein paar mal laufen und ich wollte nicht ins schwitzen kommen. Au meine Bandscheibe.

beste
Harald

chriso am 07 Jun 2009 16:18:40

Hallo Harald,

vor einigen Tagen sind wir aus England zurück gekommen. Es war unsere erste Reise mit dem Wohnmobil in England und ich hatte mir vorher über alles Mögliche einen Kopf gemacht - angefangen von der Hygiene wie Abwasserentsorgung, über die Gasversorgung und Steckverbindungen für den Strom bis hin zum besagten Fahrradschlauchadapter...

Wir haben uns einige Wochen vor der Fahrt angemeldet im englischen Caravan Club und das war wohl eine der besten Entscheidungen, die wir im Vorfeld treffen konnten, denn neben den super sauberen und günstigen CP's mussten wir für viele Sehenswürdigkeiten oft nur die Hälfte bezahlen, was wir vorher gar nicht so richtig berücksichtigt hatten, weshalb wir uns auch beim National Trust angemeldet hatten. Wir haben uns täglich für eine Route entschieden und demnach auch die CP's (meist ausschliesslich für Mitglieder und mit Toilettenblock und Entsorgungspunkt) ausgesucht. Da wir oft erst spät ankamen, haben wir im Laufe des Tages dort angerufen und reserviert. Unserer Erfahrung nach sind die CC CP's meist familiär geführt. Man kommt mit den Leuten schnell in's nette Gespräch und kann sich viele Insidertipps für die weitere Fahrt einholen. Die Preise lagen zwischen aus meiner Sicht moderaten 12-15 Pfund für zwei Leute und WoMo. Probleme mit den Strom- und Wasseranschlüssen oder der Entsorgung hatten wir nie. Und dank Elektroheizlüfter brauchten wir uns auch um die Gasversorgung wenig Sorgen machen.

Da es unsere erste (und sicher nicht letzte...) Englandreise war, wollten wir zwischendurch auch mal die Erfahrung mit einem anderen CP machen - ein privater Anbieter, mit X Sternen von einem namhaften deutschen Automobilclub als besonders empfehlenswert ausgezeichnet. Hiervon waren wir mehr als enttäuscht... 28 Pfund hat uns die Versuchung für eine Übernachtung gekostet, die Sanitäranlagen waren unsauber, die Temperatur in den Duschen ließ sich nicht verstellen, wir mussten uns mit einem zugeteilten Platz begnügen, das Personal unsympatisch, einzig und allein der Pub war ok...und das auch bereits vor dem ersten Bier. Kurzum - wir waren froh als wir am nächsten Abend wieder auf einem CC CP waren - zufällig mitten in einem Safaripark...

Falls noch Fragen offen sind, stehe ich gerne mit Tipps und Info's zur Seite.

Viele
Christian

PS: den Fahrradschlauchadapter habe ich nicht ein einziges Mal gebraucht. Wer öfters frei übernachten will, sollte darauf nicht verzichten. Die meisten Wasserhähne haben allerdings den normalen Schraubanschluß.

Womofroeschi am 08 Jun 2009 18:32:56

Hallo Chriso!!!

Danke für die Infos.
Du hattest bestimmt einen tollen Urlaub.

Dann ging Dir das genauso wie es mir jetzt ergeht.
So viel wie möglich Infos aufsaugen,damit man für alle eventualitäten gerüstet ist, nichts vergisst und alles beachtet.
Dies ist nähmlich auch unser erster England Aufenthalt.

Habe mir schon eine Liste mit den Höhenmaßen wegen der Brücken gemacht.

Das mit der Mitgliedschaft im Caravanclub werde ich wohl auch machen.
Hast Du da vielleicht einen Ansprechpartner?Gibt es eine Übersicht dieser Plätze?Mein Englisch ist nicht so toll.

Einige berichteten über schmale Straßen mit Hecken, kannst Du da hinweise geben.
An den Linksverkehr soll man sich schnell gewöhnen.
Parkgebühren sollen sehr hoch sein.

Wir wollen mit der Fähre von Calais bis Dover gegen 16.00 Uhr übersetzen. Unsere erste Fahrt soll dann weiter entlang der Küste bis Bristol. Dann weiter nach London/Ruislip. Direkt nach Londen wollen wir wegen dem Verkehr nicht.
Dann geht es weiter Richtung Cornwall, so die grobe Richtung.
Haben nur ca. 16 Tage zur verfügung.

Über weitere Infos würde ich mich freuen.
beste
Harald

hast29 am 11 Jun 2009 10:59:40

Hallo Harald,

an der Küste waren die "Nebenstraßen" alle mit diesen Mauern, meißt mit Efeu oder so bewachsen.

Also Vorsicht beim Dicht ran fahren.

Benutze Straßen die ne Nummer haben. Wir sind vor 2 Jahren nur mit Karte und Straßenschildern gefahren. Die Straßen sind wirklich eng.
Schlimm wurde es als die Engländer auch Ferien hatten.
Wir haben aber die engen Straßen sehr gut überstanden.
Die Engländer waren nett und hatten die Ruhe weg.

Auf meiner Seite ist ein Reisebericht.

veltliner37 am 11 Jun 2009 16:00:52

Hallo allerseits !

Wir waren vor 2 Wochen in England unterwegs.
Es war ein kurzfristig geplanter Urlaub, da wir im Anschluss an unsere Frankreichtour unsere Enkeltochter in der Nähe von Birmingham besuchen wollten..
Haben dann eine kleine Rundreise durch Südengland gemacht.
Übernachtet nur auf CP, wobei mir - trotz etwas höherem Preis (+7,- Pfund) - die Plätze vom Caravanklub gut gefallen haben. Gut ausgestattet und trotzden noch preiswert ( Brigthon Sheepcote Valley) für 3 Personen, etwa 26,- Pfund mit Strom. Wasseranschluss war überall mit Gardena möglich, Stromanschluss mit den blauen E Steckern.
Strassen: Nebenstrassen gewöhnungbedürftig, da kaum ein Bankett vorhanden und Bäume, Mauern udgl direkt an die Strasse anschliessen!!
Gewöhnungsbedürftig - neben dem Linksverkehr - vor allem die Kreisverkehre, die oftmals bis zu 5 Spuren haben und man sich entsprechend den Ausfahrten richtig einreihen muss. Erschwerend dann noch einige Ampelanlagen im Kreisverkehr!!!
Mit Hilfe von Frau Lisa der Fa. TT alles gemeistert.
England ist eine Reise wert .......

wenn es nur nicht so weit weg wäre!!!

veltliner37

hoepe am 11 Jun 2009 22:20:34

Hallo,
wir planen ebenfalls für August eine Tour nach Südengland/Wales und evtl. noch rüber nach Irland.
Ich hoffe das Wetter macht mit :-)

@Chriso: Welcher Campingclub ist das ? Kannst du eine Webadresse posten ?



Peter

Womofroeschi am 12 Jun 2009 09:42:31

Hallo
@ hoepe
Mit google findest du die Seite.
Kannst wohl auch bei Eintreffen auf so einem Platz Mitglied werden.

Wir setzen am 13 August von Calais nach dover über.
Vielleicht sieht man sich.

beste
Harald

hast29 am 12 Jun 2009 10:13:41

hoepe hat geschrieben:
@Chriso: Welcher Campingclub ist das ? Kannst du eine Webadresse posten ?





Hallo,

guck mal die vergangenen Postings durch. Da war u.a. auch viel über den
Britischen Campingclub geschrieben.

England ist zur Zeit günstig.
Wenn ich mir das so überlege, vor 2 Jahren hat ein Pfund 1,50 gekostet.

Die Südküste ist wunderschön. Aber: niemals, niemals die Sonnencreme vergessen!!!! Wir hatten 18 Grad und strahlensten Sonnenschein. Waren am Strand, in der Sonne muschelig warm. Die Kinder sogar im Wasser.
Der Sonnenbrand war ne wucht......

hoepe am 12 Jun 2009 12:25:22

Danke für die Tipps.. da werd ich mich mal auf die Suche machen.
Wir planen, dass wir am 16. oder 17. mit der Fähre rüberfahren, haben aber nicht gebucht. Wir warten mal die Wetterprognosen ab und entscheiden kurzfristig :-)


Peter

chriso am 12 Jun 2009 16:29:16

Hallo Zusammen,

na hier hat sich ja einiges getan in der Zwischenzeit ...in der ich leider viel zu viel arbeiten musste. :o( Naja - ohne Moos nix los... Der nächste Urlaub will schliesslich auch bezahlt werden. ;o)

Resümierend muss ich feststellen, dass ich mir im Vorfeld viel zu viel Gedanken über alles gemacht habe und über einige Dinge, die es nötig gehabt hätten, auch wieder nicht. Es sind wohl noch einige Fragen offen, daher hier einige Infos, wie wir geplant haben, gefahren sind und mit welchen Erfahrungen...

Wir waren nur 13 Tage in England, wollten aber möglichst viel im Süden sehen. Man kann zwar auf jedem Campingplatz Mitglied im Caravan Club --> Link werden, für uns war jedoch von Vorteil, dass wir vorab die ganzen Unterlagen wie Kartenmaterial, CP Führer und Infos zu gesponserten Sehenswürdigkeiten vorab erhalten haben und somit besser planen konnten. Ausserdem konnten wir uns schon mal im Vorfeld damit vertraut machen, wie man schnell was findet, was uns während der Fahrt oft zugute kam. Die Route habe ich mittels MS Autoroute grob vorgeplant, um in etwa einschätzen zu können, was da auf uns zukommt. Weil wir nicht wussten, wie voll die Plätze sind, haben wir die ersten zwei Stationen (Brighton und Salisbury) via Internet vorreserviert. Die weitere Route haben wir täglich (abhängig von Wetter, Zeit und was wir zwischendurch so sehen) auf's Neue geplant - die grobe Richtung wussten wir ja. Da es sich empfiehlt (...und sicher im Sommer) die Übernachtungen vorab telefonisch zu reservieren, halte ich so halbwegs flüssiges Englisch für unbedingt erforderlich! Als Reiseführer hatten wir den Baedecker, Du Mont und den hier ebenfalls schon erwähnten WoMo Führer im Gepäck. Benutzt haben wir eigentlich nur den Baedecker.

Aus dem Ruhrgebiet kommend sind wir nach vier Stunden Fahrt abends gegen zwölf in Dover angekommen, haben dort (nicht wirklich romantisch, aber umsonst) auf dem Fährparkplatz übernachtet und sind morgens gegen sieben mit der Fähre Richtung Dover gestartet. Wir hatten das so entschieden, weil die frühen Fähren zum einen günstiger sind (2 Wochen vorher via ADAC gebucht und gerad mal 115 Euros bezahlt für hin und zurück) und wir zum anderen unsere erste Route via Hastings nach Brighton geplant hatten, wo wir auf dem vorher hier schon erwähnten CP "Brigthon Sheepcote Valley" übernachtet haben. Das ist ein wirklich empfehlenswerter Platz, wie aber auch alle anderen Plätze vom CC auf denen wir standen. Den Rückweg haben wir ähnlich geplant. Nach Besuch in Canterbury sind wir gegen Nachmittag auf dem CP in Folkstone angekommen, um morgens früh wieder 'rüber nach Calais zu kommen. In Folkstone habe ich das Fahrzeug gereinigt und wir hatten am Folgetag keinen Stress mehr mit Entleeren etc. Inzwischen habe ich allerdings gehört, dass die Fähre von Dünkirchen wohl noch etwas günstiger sein sollen.

Wirklich wichtig ist, dass man sich über die Abmessungen seines WoMo's im Klaren ist - und zwar in Inch! Auch die vorherige Umrechnung von km in Meilen ist sinnvoll... Wer das nicht im Kopf behalten kann, sollte sich eine Notiz machen. Unser WoMo ist 3,20 hoch, aber wirklich Probleme mit Brücken oder so hatten wir nicht. Die Höhe wird nur auf vielen Parkplätzen zum Problem. Parkplätze sind so oder so allerdings immer ein Problem... Auf den meisten Parkplätzen muss man sich (laut dortiger Vorschrift) präzise an die Abmessungen halten und darf ein Fahrzeuggewicht von ca. 1.600 kg nicht überschreiten. Wir haben uns ständig gefragt, wer sich solche mit Verlaub dämlichen und wirklich WoMo feindlichen Regeln ausgedacht hat... Selbst mein normales Auto wiegt ja schon mehr. Um die Strafen zwischen 40-80 Pfund (bei Zahlung innerhalb von zwei Wochen meist nur 50% davon) zu emgehen, haben wir meist zwei Tickets gelöst. Wenigstens die Parkgebühren hielten sich in Grenzen.

An den Linksverkehr gewöhnt man sich recht schnell und auch an die Kreisverkehre. Mit der Zeit gewöhnt man sich da auch eine gewisse Skrupellosigkeit an - zumindest was meine Freundin und mich betrifft. Wichtig ist: immer schön blinken! Das heisst, wenn man in einem Kreisverkehr die z.B. dritte Ausfahrt (also quasi rechts) 'raus fahren will, bereits vor und im Kreisverkehr rechts blinken und vor der Ausfahrt auf den linken Blinker wechseln. Dann gibt es meist wenig Probleme... Zudem ist es hilfreich, wenn der Beifahrer die Augen mit offen hält und angibt, was sich rechts gerad tut, das kann man als Fahrer auf der falschen Seite nämlich oft nicht sehen.

Zur Strassenbreite... Wie oben erwähnt, sollte man die Maße seines Gefährts genau kennen. Bei vielen Strassen ist die Breite angegeben und man muss schnell entscheiden, "nehm ich die nun oder nicht". Leider war ich mit dem Denken oft zu langsam, was uns oft in Situationen führte, dass ich mich bei 2,30 m Breite nur unter dem Getose meiner Freundin und mit eingeklappten Spiegeln vorwärts bewegen konnte. Ging aber alles gut ...trotz Gegenverkehr und dank hoher Hecken unübersichtlicher Straßen. Man weiss halt nie, was einem hinter der nächsten Kurve erwartet. Richtig heftig wird's im Dartmoor oder auch im Exmoor, wo einem zudem auch noch Steigungen bis 25% erwarten. Die Strecken ist dann meine Freundin gefahren... :o)

Der Campingplatz im Safaripark ist bei Longlead. Dort ist auch das Longlead Haus zu besichtigen. Desweiteren empfehle ich Arundel Castle zwischen Brighton (Royal Pavilion bei Sonnenuntergang unvergesslich!!) und Portsmouth, in Portsmouth natürlich die HMS Victory, das Eden Projekt bei Fowey und die römischen Bäder in Bath zu besuchen. Neben den vielen hundert anderen Sehenswürdigkeiten sind diese aus meiner Sicht wirklich ein "Muss". In Cheddar gibt es einen CP fast mitten im Dorf. Von dort aus kommt man mit dem Bus gut und schnell nach Wells (Kathedrale & Wookey Hole Caves) und nach Glastonbury (Abbey). Aufgrund der Parkplatzsituation würd sich anbieten, hier etwas länger stehen zu bleiben, wenn man in dieser Region etwas unternehmen möchte.

Übrigens grüßen sich die WoMo Fahrer in England alle. Immer wenn mal einer nicht gegrüßt hat, waren das meistens Franzosen oder halt Deutsche... Wenn ich's objektiv betrachte, nehme ich mal an, die mussten sich auf die Strecke konzentrieren und haben rechts und links nicht viel mitbekommen. In den Pubs ist es meist üblich sein Getränk und die Speisen an der Theke zu bestellen und sofort zu bezahlen.

Ich hoffe, meine Ausführungen helfen Euch in der Planung etwas weiter...

Viele
Christian


PS. Noch zum Thema Linksverkehr... Kaum zurück in Deutschland wär ich am nächsten Tag fast in falscher Richtung auf eine Autobahn gefahren. Auch Rechtsverkehr kann gewöhnungsbedürftig sein... ;o)

hast29 am 12 Jun 2009 16:39:09

...zum Kreisverkehr:

wir haben uns "totgeblinkt..." es hat gekracht und der Engländer mit den Achseln gezuckt....

Zurück in D: "Da haben sie Schuld, im Kreisverkehr haben die Ausländer immer Schuld. So urteilen die Gerichte meist in England" so die Versicherung.
Das ganze ist 2 Jahre her und noch immer nicht geklärt....aber wir wurden gleich hochgestuft!!!!!

Genau die Regeln lesen. Gleich in die Richtige Spur einordnen. In großen Kreiseln hatten wir regelmäßig "Probleme"....

hoepe am 13 Jun 2009 07:43:22

Hallo Chriso,
noch eine Frage zum Caravanclub. Reicht es, wenn man die "Lead Membership" hat oder brauche ich für alle Familienmitglieder, die auch Ermässigung bekommen sollen noch die Joint Membership ?



Peter

webline am 30 Jun 2009 08:12:21

Hallo zusammen,

ich war gerade 2 Wochen in Devon und Cornwall - sehr nett :) Mit Linksverkehr hatte ich überhaupt keine Probleme - am ersten Tag musste ich mich etwas bewußter bewegen - dann ging es. Zurück auf dem Festland war sofort wieder die alte "Denke" da. Die Kreisverkehre - na ja - der Blick nach Rechts war nicht immer da - aber dafür hat meine Beifahrerin immer mit geschaut. Das war in den zwei Wochen eigentlich auch völlig stressfrei. Die Engländer nehmen durchaus mehr Rücksicht als die hiesigen Autofahrer (als ich in Aachen wieder die bundesdeutsche Autobahn betreten habe, dachte ich im ersten Moment, hier fahren nur drängelnde Deppen durchs Land).
Die Hecken - die oft nur getarnte Mauern sind - also mit durchaus festen Bestandteilen ein "Reinlehnen" nicht empfehlenswert machen - stehen auf manchen Sträßchen wirklich nah zusammen. Ich war durchaus froh, dass mein WoMo nur 2.18m Breite hat. Vorher auf jeden Fall (wie chriso geschrieben hat) die Maße in Inch/Foot umrechnen und sich nicht nur auf das Navi verlassen.
Die Sites vom Caravan Club haben einen hohen Standard - aber in der Nebensaison finden sich reichlich Alternativen - für zwei Wochen hat sich der Jahresbeitrag nicht gerechnet.
Wir sind mit der Norfolkline übergesetzt - ein Umbuchen vor Ort war kein Problem und hat keine zusätzlichen Kosten verursacht.
Viel Spaß bei den Briten!

elinor am 01 Jul 2009 15:15:24

Ergänzung zum Thema Camping Club Mitgliedschaft:

Der "Camping and Caravaning Club" erkennt die CCFI-Karte an (u.a. beim ADAC zu erwerben), d.h. man zahjlt die günstigen Mitglieder-Preise.
Darüber hinaus gibt es noch Seniorenrabatt (über 65), so da0 wir Mitte Juni mehrmals für 2 Personen GBP 7,74 / Nacht bezahlt haben.

Das Problem "Wasser fassen" kann ich nicht gabz nachvollziehen:
In GB + in D sind alle Wasseranschlüsse (sofern mit Schraubgewinde) in Zoll also auch Gardena sowohl in GB als auch in D.
Ich habe nur einmal den Gardena - Wasserdieb gebraucht, weil nur ein einfacher Wasserhahn ohne Gewinde vorhanden war.

dirkxj am 08 Jul 2009 22:06:38

Hallöle

Wir waren vor drei Jahren in Südengland, Cornwall und Wales. Hat alles super geklappt. Auch der Linksverkehr ist nach kurzer Zet kein Problem mehr. Fahre allerdings auch schon zig Jahre mit Auto und Motorrad dort in den Urlaub. Als Tipp kann ich noch auf den Weg geben:

-Fahrzeugmaße in Zoll umrechnen und Zettel ins Amaturenbrett.
-Je mehr Zahlen die Straßen (Straßenkarte) haben, desto kleiner und schmaler werden sie.
-Eigentlich ist ja das übernachten im öffentlichen Straßenverkehr grundsätzlich verboten. Aber von engländern haben wir den Tipp bekommen: Wenn euch der Parkplatz hier an der Pier in Portsmouth gefällt, bleibt doch einfach stehen. Wenn ein Polizist kommt, sagst du ihm, dir geht es nicht gut, Kopfschmerzen und übelkeit. Und meine Frau traut sich das Fahrzeug hier nicht zu fahren.

Dirk

picteur am 08 Jul 2009 23:23:43

Hi,

ich war auch schon oft in UK und mein Gardenaanschluß hat auf den CPs immer gepaßt, also keine Probleme wg. Wassertanken.

Was mir dieses Jahr aufgefallen ist (ich war 2007 das letze Mal auf der Insel), ist dass wesentlich mehr Wohnmobile unterwegs sind. Früher gab es eigentlich nur Wohnwagen in UK aber jetzt "wimmelt" es von WoMos :)

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