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Maasholm Maasholm Dann geht es weiter. Jetzt ist wieder ein bisschen Kultur dran. Wir wollen uns Haithabu ansehen. Wir fahren nach Schleswig auf den SP im Hafen. 12 € inkl. Strom, V+E. Auf zum Bummel durch Schleswig. Sehr beeindruckend ist der St. Petri Dom, der die Stadt hoch überragt. Eine sehr schöne gotische Hallenkirche mit Lettner, Hochaltar und Fürstengruft. Aber auch die Innenstadt mit den Bürgerhäusern und vielen kleinen Geschäften ist sehenswert. Schleswig Schleswig Nach dem Abendessen machen wir noch einen kleinen Bummel durch den Hafen und dann ab ins Bett, es warten am nächsten Tag die Wickinger. Ich sehe gerade, dass einige Fotos sehr dunkel sind (sind im Original viel heller, wie kommt das?). Bei Interesse stelle ich ich sie gerne neu ein. Und wir besuchen am nächsten Tag natürlich die "Wikinger". Freitag, 29.5.
Überraschung: zur Übernachtungsgebühr gehören auch noch die Brötchen am nächsten Morgen, die mit freundlichen n an unserer Tür hängen. Na dann, frische Brötchen zum Frühstück, Kaffee dazu und ein Ei, so sind wir gut gestärkt für Haithabu. Aber zuerst schauen wir uns noch den SP im Schleipark an. Er gefällt uns sehr gut, liegt sehr schön im Grünen direkt an der Schlei. Für einen längeren Aufenthalt unbedingt zu empfehlen. Sehr nette Betreiber und alles super gepflegt. Auf nach Haithabu, in der Wikingerzeit eine der wichtigsten Siedlungen Nordeuropas. Von der Einfahrt zum Parkplatz hat man einen tollen Blick auf Schleswig. Die Lage an den wichtigsten Handelswegen und die kurze Strecke, die man über Land zurücklegen musste, um von der Ostsee zur Nordsee zu gelangen führte dazu, dass diese Siedlung schnell wuchs. Noch heute erkennt man den Halbkreiswall, der den Ort umschloss und ihn schützte. Daran schloss sich die Befestigungsanlage Danewerk an. Sehr schön hat man die Siedlung wieder aufgebaut und die Häuser eingerichtet. Vorher haben wir uns im Informationszentrum einen Film über die Wikinger angesehen und die Ausstellung besucht. Auch das Schiff, das in der Schlei gefunden wurde, ist hier ausgestellt und rekonstruiert. Ein sehr informativer Nachmittag, der schnell vergeht. Die Siedlung HihiHi
kommt mir alles so bekannt vor. Schön das ich das mal wieder sehen kann :) Handwerk Wikingerleben Außen und Innen Der Weg zurück Auf dem Weg nach Eckernförde haben wir noch schnell unser Abendessen eingekauft... Anschließend geht es weiter nach Eckernförde. Zuerst kaufen wir ein, dann auf zum SP am Stadtrand. Er gefällt uns aber nicht so gut, zu eng, zu nahe an der Straße, wenn auch natürlich die Nähe zur Stadt und zum Hafen verlockend ist. Es wird sicherlich noch voller werden, denn über Pfingsten ist die Aalregatta.
Wir fahren weiter und bleiben auf dem SP beim „Grünen Jäger“. Er liegt sehr schön im Grünen und ist sehr weitläufig (8 € + 3 € für Strom, inkl. V+E). Beim Bezahlen im Lokal schauen wir uns die Karte an: große Auswahl zu guten Preisen. Während wir ein Feierabendbier trinken, kommen viele vom SP zum Essen herüber. Ich denke, dass spricht auch für die Qualität der Speisen. Aber da unser Kühlschrank voll ist, geht es zum Mobil. Die Temperaturen lassen sogar ein Grillen zu. Danach noch schnell ein Gang durch das Naturschutzgebiet zum Strand. Samstag, 30.5.
Heute ist wieder ein bisschen Bewegung angesagt: Wandertag. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg. Zuerst wieder durch den Wald und dann auf dem Wanderweg an der Steilküste entlang. Es gibt immer wieder schöne Blicke auf die Bucht und zwischendurch gibt es CP und kleine Häfen zu sehen. In Noer verlassen wir den Weg und gehen auf dem Wander/Radweg zurück. Zuerst durch ein Waldgebiet, das letzte Stück an der Straße. Nach Kaffee und Kuchen machen wir uns per Rad auf den Weg nach Eckernförde zum Hafenfest. Es erwartet uns ein buntes Treiben mit vielen Seglern, die am nächsten Tag an der Regatta teilnehmen werden. Daneben liegen alte Segler, es gibt Büdchen und einen kleinen Kunstmarkt mit Ausstellungen der Künstler aus der Region. Auch ein Bummel durch den Ort darf natürlich nicht fehlen. Erschreckend war nur, dass es immer mehr Quallen in die Förde trieb. Nach Auskunft eines Einheimischen würde das bei dem Ostwind in den nächsten Tagen noch schlimmer werden, dann wäre das Hafenbecken weiß. Na, zwar ungefährlich, aber nicht schön. Hafentreiben Im Hafen Altes Fischerviertel Danach geht es wieder zurück zum Mobil. Das Abendessen wartet und danach das Endspiel des DFB-Pokals.
Fortsetzung folgt. Sonntag, 31.5.
Wieder Sonne, aber wieder mit viel Wind, wie schon an den letzten Tagen. Schnell noch ein paar Fotos vom SP. Nach dem Frühstück beschließen wir, schon einmal Richtung Süden zu fahren, um dem Stau am 2. Pfingsttag zu entgehen. Aber nach Hause wollen wir noch nicht, so überlegen wir, ob wir zum Steinhuder Meer oder zur Weser fahren sollen. Wir entscheiden uns für die Weser und schauen uns erst einmal den SP in Hameln an. Er ist aber ein bisschen kahl, und auf einem Asphaltplatz möchten wir nicht stehen, so fahren wir zum Schiedersee. Wir finden ein schönes Plätzchen und machen einen kleinen Erkundungsrundgang. Erste Eindrücke vom Schiedersee Danach gibt es Abendessen und wir möchten noch lange vor dem Mobil sitzen, aber plötzlich regnet es, und alle Nachbarn packen eilig ihre Siebensachen zusammen und verschwinden, wie wir, in ihren Fahrzeugen. Montag, 1.6.
Das Wetter zeigt sich noch einmal von seiner besten Seite, so dass wir eine Wanderung um den See machen. Die Landschaft gefällt uns sehr gut. und weiter geht der Rundgang Beeindruckt bin ich von der Vermarktung, die hier stattfindet. Es gibt einen SP, der bis zu 300 Mobile fasst, einen Ponyhof, Bootsverleih und einen Abenteuerspielplatz, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Auch die obligatorischen Imbissbuden, Cafés und Gaststätten fehlen nicht. Nach der Seeumrundung machen wir uns auf den Heimweg und kommen heil in Münster an.
Es war wieder einmal ein schöner Urlaub im Norden unseres Landes. Hallo,
dein toller Bericht und die vielen wunderschönen Fotos haben dazu geführt, dass unsere nächste längere Tour schon feststeht. Danke dafür. LG Wolfgang |
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