|
Unsere "Kurztour" Himmelfahrt bis Pfingsten führte uns zur Fehnroute, mit einem Besuch bei meiner Mutter, und dann weiter zur Nordsee und Ostsee. Der Bericht kommt in Etappen:
Mittwoch, 20.5.. Abfahrt nach Dienstschluss aus MS nach Kamperfehn zu meiner Mutter. Dort stehen wir auf dem supergünstigen SP mit HP! Donnerstag, 21.5. Nach dem Frühstück beginnen wir unsere Fehntoru per Rad. Wir fahren über den Scharreler Damm nach Scharrel und dort auf die „Cloppenburger Radtour“. Von dort geht die Fahrt nach Strücklingen, wo wir die Fehnroute erreichen. In Stücklingen haben wir uns den SP angesehen. Er liegt sehr schön im Grünen und hat uns gut gefallen. Wir fahren weiter der Fehnroute entlang und erreichen Idafehn mit seiner schönen Mühle. Und schon geht es weiter. Unterwegs finden wir eine Oase und kehren ein, ist ja schließlich „Vatertag“ und 50 % der Gruppe hat einen Grund zu feiern. Dann geht es weiter auf der Fehnroute über Holterfehn, Bokelesch, am Elisabethfehnkanal entlang nach Elisabethfehn „Dreibrücken“, wo wir uns das Fehnmuseum anschauen. Zuerst ist die Ausstellung über die Entstehung der Fehnkultur und die ersten Siedler mit ihren großen Schwierigkeiten der Landgewinnung und Torfabbau an der Reihe. Am meisten hat uns beeindruckt, dass die Siedler 10 Kinder haben mussten und nicht älter als 28 Jahre sein duften. Sehr anschaulich wurde dargestellt, wie hart das Siedlerleben war und wie die Besiedelung fortgeschritten ist. Das Bildmaterial war sehr umfangreich. Leider habe ich vergeblich nach meinen Großeltern gesucht, dafür habe ich aber Verwandte meines Großvaters auf den Bildern gefunden.
Danach kamen die Außenanlagen dran. Hier wird sehr anschaulich das dargestellt, was im Museum anhand von Schautafeln und Bildern erklärt wird. Auch ein umfangreicher „Fuhrpark“ alter Dampfmaschinen und Torfbagger ist ausgestellt. weitere Bilder Nach soviel Kultur ist erst einmal eine kleine Stärkung fällig. Es gibt im Café des Museums ganz typisch Buchweizenpfannkuchen mit Preisselbeeren, Speck und Rübenkraut. Anschließend sind wir ein Stück über den Flohmarkt gegangen, der nun schon zum 13. Mal an Himmelfahrt am Elisabethfehnkanal stattfindet. 10 km lang von Elisabethfehn bis Kamperfehn. Wir gingen bis zur ersten Brücke und sind mit dem Shuttlebus zurück zu unseren Fahrrädern gefahren. Dann ging es weiter am Kanal entlang nach Kamperfehn. Freitag, 22.5.
Nach dem Frühstück sind wir mit dem Wohnmobil nach Barßel gefahren. Beide SP, sowohl auf dem Deich als auch auf der anderen Straßenseite, waren sehr gut besucht. Ich entdeckte auch sogleich ein Mobil mit einem Forumsaufkleber aus MI. In der sehr netten Unterhaltung haben wir erfahren, dass die Beiden weiterfahren wollten zum Pfingsttreffen. Leider habe ich nicht nach dem Namen gefragt. Wir sind weitergefahren nach zum SP in Stickhausen (Detern) und anschließend nach Leer zum Einkaufen. Leider fängt es an zu regnen, so dass wir die weitere Strecke über Jheringsfehn, Timmel (der SP auf einem Parkplatz hat uns nicht so gut gefallen), Großefehn, Wiesmoor (SP angesehen, liegt im Grünen, aber nicht so unser Ding), am Nordgeorgsfehnkanal entlang nach Remels (SP an der Paddelstation, schön gelegen aber sehr klein und mit 5 Mobilen voll) nach Hesel (SP auf asphaltiertem Parkplatz, kostenlos). Der Platz war sehr gut besucht, aber wir haben uns für Stickhausen entschieden und sind dorthin gefahren. Wir haben einen schönen Platz auf dem neu angelegten Teil mit Blick auf die Jümme bekommen (5 € # 2 € Strom/24 h). Jetzt kommt auch die Sonne heraus. So dass wir noch einen langen Spaziergang an der Jümme entlang gemacht haben. Wir waren gerade wieder zurück, da gab es einen Regenguss mit einem schönen Regenbogen … wünsch Dir was. Gegessen haben wir im Mobil, da es doch recht kühl war. Samstag, 23.5.
Heute, bei strahlendem Sonnenschein, steht Radfahren auf dem Plan. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg. Am Anfang der Tour entdeckten wir in Stickhausen diesen schönen Biergarten direkt an der Jümme. Wir wählen die Alternativstrecke über Neuburg mit dem schiefen Glockenturm und nehmen dann die alte Fähre über die Jümme. Wir wählen die Alternativstrecke über Neuburg mit dem schiefen Glockenturm und nehmen dann die alte Fähre über die Jümme. Bilder Bilder Bilder (es gibt leider Probleme beim Laden der Fotos, dauert ein bisschen) Bild Die Fährmänner erzählen uns, dass sie den ganzen Sommer über von Mai bis Oktober diese Arbeit verrichten, schon 12 Jahre zusammen, ohne Aushilfe, also krank werden darf keiner. Dann geht es weiter nach Leer. Nachdem wir unterwegs schon von mehreren Oldtimern überholt wurden, trafen wir sie alle in Leer wieder. Es fand eine Ralley statt, Veendam-Leer-Veendam. Alle Autos wurden vorgestellt und anschließend konnten sie auf dem Marktplatz und in der Fußgängerzone bestaunt werden. Es waren schon ein paar schöne Schätzchen dabei, aber wie Dieter immer sagt: „Die haben keinen Herd und keine Toilette“. Nach einem ausgiebigen Bummel durch Leer mit Besichtigung des Teemuseums (die Museumsdirektorin ist eine ehemalige Mitschülerin von mir) ging es auf schönen Pättkes zurück nach Stickhausen. Anschließend sind wir nach Kamperfehn gefahren, am Sonntag ist Familientag. Ralley Bild Bummel durch Leer Bummel geht weiter Moin moin Uschi-s,
sehr schöner Reisebericht aus der Heimat meiner Familie, mit wunderschönen Bildern. Auf denen sieht die Landschaft manchmal schöner aus, als sie ist :) . In den letzten 20 Jahren hat sich dort touristisch viel getan. Auf deinen Bildern sind für mich erstaunllich viele WOMOs zu sehen. Hast du die da rein retuschiert :?: :D Na, bei solchen Reiseberichten wie deinem, müssen ja viele "nach Ossiländ"fahren! Klasse! Internette WILMA57 Hallo Uschi,
ein superschöner Bericht...mit klasse Fotos.. so nebenbei hab ich sogar unser damaliges Hochzeitsauto entdeckt. Das bei dem du so rot gesehen hast :razz: Bericht ist super ! Heute Abend geht es weiter, dann geht es zur Nord- und Ostsee Hab gerade vor einer halben Stunde einer Bekannten von der schönen Stadt Leer erzählt, schau hier rein und sehe die schönen Fotos. Das passt :D
Bitte schnell weitermachen, Uschi, bin schon ganz gespannt auf die Fortsetzung! ja Uschi,
mach schnell weiter. Bisher war es ein sehr schöner und wunderbar bebilderter Reisebericht. :daumen2: von mir auch ein dickes :dankeschoen:
bin schon gespannt auf Nord- und Ostsee Hallo Uschi, sehr schöner Bericht und noch bessere Fotos. Freue mich schon auf die Fortsetzung. Danke Montag, 25.5.
Heute beginnt der 2. Teil unserer Nordtour. Nach dem Frühstück geht es los über Oldenburg, Wilhelmshaven und die Fähre über die Elbe von Wischhafen nach Glückstadt. Und weiter führt die AB Richtung Norden nach Husum. Dort stellen wir das Wohnmobil ab und machen erst einmal einen Stadtbummel. Wir fühlen uns gleich heimisch und suchen einen Stellplatz für die Nacht. Wir finden ihn auch auf Anhieb und bleiben. In der Nacht gibt es ein heftiges Gewitter und starken Regen. Bilder weiter weiter Dienstag, 26.5.
Durch den nächtlichen Regen ist es merklich kühler geworden. Schnell noch ein paar Bilder vom SP gemacht, Brötchen holen (Gutschein vom SP einlösen), frühstücken und dann geht es weiter. Wir wollen uns das Nolde-Museum in der Nähe von Niebüll anschauen. Über schmale Straßen und Sträßchen geht es das letzte Stück durch die typische nordische Landschaft bis zum Museum. Bilder Es erwartet uns eine sehr sehenswerte Ausstellung mit tollen Bildern und einem sehr gut gemachten Film über das Leben von Emil Nolde.
Anschließend fahren wir weiter, wir wollen zur Ostsee. Über die B 199 geht es über Leck, Schafflund nach Flensburg. Dort schauen wir uns den SP an, der im industriellen Teil des Hafens liegt und kostenlos ist. Ein Ehepaar aus Kappel erzählt uns, dass es in ihrem Ort einen viel schöneren Platz gibt (den wir aber nicht gefunden haben, wir fanden nur den Platz an der Tankstelle). Nach einem Bummel durch den Hafen fahren wir weiter, wir haben uns entschieden, nach Maasholm zu fahren. Da es immer windiger wird und es auch zwischendurch mal regnet fahren wir direkt nach Maasholm. Auf dem sehr gut besuchten SP (9 € oder 11 € mit Strom) gibt es für uns noch einen Platz in der ersten Reihe mit Blick auf die Schlei. Wir richten uns häuslich ein. Zum Abendessen gibt es Spargel mit Hähnchenbrust, sehr lecker. Danach bummeln wir noch durch den Hafen und den Ort, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Es ist alles klein, gepflegt und gastfreundlich.
Fortsetzung folgt. Super bericht,
wußte garnicht, dass meine heimat so schön ist! DANKE Super Fotos für mein Familienalbum!!! So schön sind Ostfriesland und Friesland? Aber wer ist denn diese attraktive Dame auf dem Bild "Pfingsten 18"? :haendereib: all up stee frank Hallo Uschi-s!
Toller Bericht und Fotos! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung... Einen schönen Urlaub noch Christian Toller Bericht, da kommen Erinnerungen an unsere Tour im letzten Jahr auf. Ich finde die Ecke einfach toll. Mittwoch, 27.5.
Strahlender Sonnenschein, aber sehr windig, 13,5 Grad. Wir beschließen, lieber zu Wandern und Fahrräder stehen zu lassen. Nach dem Frühstück geht es los (aber erst ein paar Bilder vom Platz gemacht). Wir gehen den Wanderweg an der Schlei entlang Richtung Ostsee. Schnell ist dann auch der erste „Hohe Berg“ im Naturschutzgebiet Oehe erklommen. Das Naturerlebniszentrum ist für Familien mit Kindern interessant. Von unserem Hügel haben wir einen wunderschönen Blick auf das umliegende Land und die Ostsee. Hinweistafeln geben die nötigen Erklärungen. Bei guter Sicht kann man die dänische Küste gut erkennen. Dann geht es weiter auf dem Küstenwanderweg an Campingplätzen und dem Leuchtturm mit dem Hochzeitszimmer vorbei zum Naturschutzgebiet Birk. Die Gesamtfläche dieses Gebietes beträgt 773 Hektar und ist damit das größte Naturschutzgebiet im Kreis Schleswig-Flensburg. Seit kurzen sind hier Wildpferde und Highland Cattle ausgesetzt, um sie wieder komplett auszuwildern. Ein sehr schöner Küstenstreifen mit toller Vegetation und Vogelbeobachtungsstation. Vorbei an der aus dem Jahre 1794 erbauten „Mühle Charlotte“ geht es nach Gelting. Dort haben wir unsere Vorräte aufgefüllt und natürlich prompt um 2 Minuten den Bus verpasst. Also zu Fuß den Heimweg antreten! Das erste Stück gehen wir an der B 190 entlang und dann über den Wander/Radweg weiter nach Maasholm. Alles in allem ca. 30 km. Nicht schlecht, da haben wir uns ein gutes Essen verdient. Bilder Bilder Donnerstag, 28.5.
Nach dem Frühstück machen wir noch einen ausgiebigen Bummel durch Maasholm und natürlich auch durch den Fischereihafen, wo man am Morgen frischen Fisch kaufen kann. |
Anzeige
|