Hallo,
hat Jemand Erfahrungen mit einem Solarpanel auf einem Hubdach? Ich habe einen T4 California und möchte nicht immer einen Stromanschluss benötigen.
Gibt es für den Camping Bedarf extra leichte Module?
Vielen Dank!
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Hallo,
hat Jemand Erfahrungen mit einem Solarpanel auf einem Hubdach? Ich habe einen T4 California und möchte nicht immer einen Stromanschluss benötigen. Gibt es für den Camping Bedarf extra leichte Module? Vielen Dank! Hi,
generell gesehen geht das sicher. Man muß halt auch die Flexibilität des Anschlusses mit dem dicken kabel gut hinkriegen. ansonsten gibt es sehr wohl Panele, die keinen starren Rahmen/kein Glas außen haben sondern flexibel sind aus Kunststoff, sogar begehbar (für die Bootsdecks), auf denen die oft moniert/ direkt ohne Hinterlüftung aufgeklebt werden. Sie haben eine andere Zellenzahl und sind auch thermisch nicht so empfindlich (da hier die Hinterlüfltung ja nicht möglich ist.) Ich überlege die ganze Zeit schon, mir ein solches zusätzlich anzuschaffen, um es/ so ein leichteres, unkomplizierteres, bruchfesteres Ding im Woni mitzuführen, um es im Winter senkrecht nach der Sonne ausrichtend tage- oder halbtageweise zusätzlich mit anzuschalten. Nur, in den diversen Katalogen von Fritz und Co steht bei den normalen immer: 20 Jahre Leistunsgarantie - bei diesen steht stets nur 10 Jahre Leistungsgarantie (die ja für so ein teures Panel schnell rum sind) und ich kann mir nicht so recht erklären, waum das bei den Kunststoffeingebetteten Panelen so ist. Ob die bloß darauf abheben, daß dann der äußere Kunststoff so verkratzt ist, das vom Wirkungsgrad her dadurch sehr viel Licht nicht mehr einfällt sondern reflektiert wird. Nur, das ist ja auch bei denen mit der Glasabdeckung so. Dort ist ja meist nicht nur ein speziell gegen verkratzen gehärtetes Glas drauf. Sondern auch noch eine optische Beschichtung. Es kommt ja darauf an, daß durch das Glas ein hoher Anteil des Lichts fällt und nur ein unvermeidbarer kleiner Anteil reflektiert wird. Und dieser bessere/leichtere Weg des Lichts durchs Glas auf die wirksamen Zellen wird durch die optische Glasvergütung verbessert. Nur, mit jedem Kratzer steigt auch bei Glas der Anteil des zurück statt auf die Zellen reflektierten Lichtsanteils. Und manche Verrückte machen sich die Panele ja auch schräg vorne vor den Alkoven und setzen damit das Glas dem Sandstraqhl der Fahrtwindbeschleifung aus dem Staub der Luft aus. Verückt so was, aber schon gesehen. Hochflexible Solarmodule, die sich stark biegen lassen und aufgeklebt werden können bestehen z.B. aus aufgedampften amorphen und microkristallinen Silizium (Je nach Herstellungsverfahren). In diesen Modulen sind normalerweise keine herkömlichen Solarzellen verbaut (Bruchgefahr der Zelle).Diese Dünnschichtmodule sind wesentlich anfälliger gegen Feuchtigkeit wie herkömmliche Zellmodule, da nach dem Aufdampfen der Siliziumschicht die einzelnen Zellen erst mit einem Laser in die aufgetragene Siliziumschicht geschnitten werden, und die aufgedampften Schichten der Zellenrückseite (z.B ZnO/Ag/Ti) sehr dünn und korrosionsanfällig sind. Da es keine Folie gibt, die 100% Wasserdampf undurchlässig ist, geben die Hersteller für diese flexiblen Solarmodule nur 10 Jahre Leistungsgarantie, und damit sind sie schon sehr optimistisch. Flexible Solarmodule, in denen "richtige" Solarzellen verbaut sind, sind nur bis zu einem gewisssen Grad Bruchfest bzw. begehbar, abhängig vom Untergrund. Gibt der Untergrund zu sehr nach oder verwindet sich durch Wind etc. zu sehr, kann es zum Zellbruch kommen, der wiederum zu einem Leistungsverlust oder totalausfall führen kann.
Svenhedin1: Die ESG (Einscheibensicherheitsglas) Frontgscheiben der Solarmodule sind deswegen gehärtet, damit die Bruchfestigkeit (Hagel etc.) und Temperaturbeständigkeit gewährleistet ist. Diese Scheiben reagieren sogar wesentlich empfindlicher gegen Kratzer, da sie thermisch vorgespannt sind. Es ist mir nicht bekannt, das ein Hersteller seine Scheiben speziell beschichten würde, um die Lichtdurchlässigkeit zu verbessern ( zu kostenintensiv). Ähm, das Hubdach ist doch aus Gfk, oder nicht?
Also können da auch Paneele drauf. Das einzige Problem wäre doch die Kabeldurchführung. Aber wenn man im Innenraum so viel Spiel im Kabel hat, wie sich das Dach hebt sollte es doch eigentlich kein Problem sein, oder? Ji,
icemann14, ganz großes DANKESCHÖN - jetzt habe ich endlich mal eine klasse Erklärung für diese nur 10 Jahre Lebensdauereinschränkung Zu der optischen Glasbeschichtung, jetzt unverbindlich, weil meine Aussage vom (seriösen) Hörensagen lebt: Also ich habe mal unterwegs jemand (einen Holländer) getroffen, der sich vor Panelanschaffung serh viel mit den Details hier beschäftigt hat und sehr kompetent schien/war (der hatte auch Unterlagen dabei, die ich aber leider damals nicht näher eingesehen habe) . Und der hat mir vorgetragen, das BP solche Panele baut, von denen er sich welche gekauft hat, die eine optische Beschichtung auf dem Glas haben, die die Lichtstrahlen noch besser ddurch das Glas durch auf die Zellen leiten - sprich um 1-3 % noch besser die Reflexion verhindern und das das schon eine deutliche Steigerung im Wirkuhngsgrad brächte (der eh nur zwischen was weiß ich, bei den aktuellen Daten bin ich nicht mehr up to date) 19 und 30 % liegt. Und da sind 1-3 % Verbesserung schon eine relativ gute Steigerung p.s. darf ich noch eine Nachfrage stellen: Worin ist denn die Lebensdauerbegrenzung auf ca 20 Jahre seitens der Hersteller für die üblichen Solarzellen bergründet (wenn es bei den biegsamen Dünnschicht die Durchfundierung Feuchtigkeit durch Folie ist)? Das weiß ich auch noch nicht so recht Danke vorab! Hallo Svenhedin1
Der aktuelle Wirkungsgrad bei herkömlichen Solarzellenmodulen beläuft sich momentan auf ca. 15,8 % bis etwa 16,2 % Eta. Das sind dann aber schon Spitzenwerte. Theoretisch (im Laborversuch maximal erreicht) sind 28% Wirkungsgrad möglich, jedoch würde das die Produktionskosten dermaßen steigern, dass die Solarmodule unbezahlbar wären. Es wären auch theoretisch spezielle Glasbeschichtungen möglich, die den Wirkungsgrad verbessern (ist bei den Dünnschichtmodulen so - prozessbedingt- erkläre ich gleich noch) würde den Aufwand bei Standard Zellmodulen aber ebenfalls so verteuern, dass diese unbezahlbar wären. Einige Solarmodule aus der Produktion werden sogenannten Lanzeittests unterzogen - Damph Heat Test und Thermo Cycle Tests und einer Kombination aus beiden. Beim Damph heat Test werden die Module in einer Klimakammer einer relativen Luftfeuchtgigkeit von ca. 90% und einer Temperatur von bis zu 80°C einem Zeitraum von etwa 3 Monaten ausgesetzt. Die selben Module werden anschliessend dem Thermo Cycle Test ausgesetzt. Dabei werden sie ebenfalls über einen Zeitraum vo 3 Monaten im 4 Std. Zyklus auf -40°C abgekühlt und anschliessend auf 80°C erwärmt. Diese ganze Prozedur entspricht dann etwa einer künstlichen Alterung von 25-30 Jahren. Je nachdem wie lange die Module diese Tests überstehen, gibt der Hersteller dann eine Leistungsgarantie auf seine Module. Da ein Modul im Laufe der Jahre etwa 3-5 % seiner ursprünglichen Leistung durch Degration (Alterung) verliert, werden die Solarmodule mit ca. 8-10 % mehr Leistung als auf dem Typenschild angegeben verkauft, um nicht in die Leistungsgarantie zu fallen. Das erklärt dann auch gleich, warum neue Module mit angeblich z.B. 100 W dann 110 Watt abgeben (jeder freut sich dass er mehr fürs geld bekommen hat). Dünnschichtmodule: Bei den Dünnschichtmodulen wird auf die Glasscheibe als erste Schicht eine durchsichtige elektisch leitende Metallschicht aufgebracht, diese Schicht wird benötigt um den späteren +Pol abzugreifen - (TCO beschichten).Diese TCO Schicht wird im Produktionsprozess durch anätzen mit etwa 0,3 %iger - 0,5%iger Salzsäure angeätzt (Texturiert). Man versuch damit die Oberfläche so anzurauhen das sich das einfallende Licht erst mehrfach bricht bevor es reflektiert wird. Bei einer optimalen Textur sind tatsächlich Wirkungsgradsteigerungen von bis zu 3% in der Praxis momentan möglich. Da die Zellschicht bei Dünnschichtmodule wesentlich geringer gegenüber Zellmodulen ist (3nm Dünnschicht, 180 nm bei Zellmodulen) sind diese Module wesentlich anfälliger gegen eindringende Luftfeuchtigkeit als Zellmodule). Hinzu kommt dass der Abstand bei Zellmodulen zwischen den einzelnen Zellen etwa 2,5 -3 mm beträgt (Gap) bei Dünnschichtmodulen werden die Zellen aus der aufgedampften Gesamtbeschichtung mit einem Infrarot Laser erst geschnitten. der Laserschnitt hat einen Gap abstand von gerademal 0,5-1 nm, also nichts für dann im Modul kondensierenden Wasserdampf, da dieser dann einen Kurzschluss unter den einelnen Zellen verursachen würde. Ich hoffe ich habe dir geholfen, ich kann dir aber auch gerne noch detailierter Auskunft geben inklusive Versuchtestsaufbau und Bebilderung. Wenn du großes Interesse hast kann ich dir aber auch die Internetseite --> Link empfehlen, dort wird für den Laien sehr schön alles im Detail erklärt z.B. welche Sorten Solarmodule gibt es, Herstellungsverfahren, Planung etc. :wink: warum nimmst du keine kleine Brennstoffzelle als Alternativlösung, damit umgehst du ein paar der Probleme, ist natürlich eine Preisfrage, wie häufig bist du denn auf Tour ? Und wieviele Verbraucher hängst du dran ?
VG Da kann ich Travelrebell nur zustimmen.
Eine Brennstoffzelle wie sie Travellrebell empfiehlt ist eine echte alternative, Zwar in der Anschaffung noch recht teuer, aber wenn du die Lebensdauer, Wartungskosten und Betriebsmittelkosten rechnest, wesentlich günstiger wie ein benzinbetriebener Generator. Wenn mich nicht alles täuscht, war da sogar in der letzten pm von 05/2009 ein Vergleichstest. :wink: Hallo Liebe Wohnmobilfreunde, Ich habe auch nicht viel passendes zum Thema Solaranlage auf den Aufstelldach gefunden. Werbung entfernt Grüße, Matthias Ich kann jetzt doch links teilen :-) Hier einige sinnvolle Tipps für eine Solaranlage auf einem Aufstelldach Werbung entfernt Grüße aus München, Matthias |
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