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Wohnwagen in Irland?


oli01 am 16 Jun 2009 01:07:41

Hallo Campingfreunde,

normalerweise zelten meine Frau und ich mit einem relativ großen Zelt, aber dieses Jahr soll es die grüne Insel Irland werden. Da unser Zelt aus technischer Baumwolle (TC) besteht, wäre es auf den regenreichen Inseln Irland/GB schon recht wagemutig mit solch einem Zelt daherzukommen. Dass letze Mal war ich 1995 in Irland, damals in einem einfachen Igluzelt. Ich hatte wohl damals viel Glück und eine längere Trockenperiode erwischt, oder kann mich nicht mehr an evtl. Regentage erinnern - man erinnert sich ja sowieso nur an die Guten Dinge. :D

Nun meine Frage. Es besteht nun die Möglichkeit einen Wohnwagen (Sterckeman 400 CP Evolution) zu Mieten. Der Preis und die Konditionen stimmen. Mein PKW ist relativ gut motorisiert (2.2l Diesel, 140PS) und hat genügend Eigenmasse (1672kg), um mit diesem 1000kg WoWa zurechtzukommen. Nur ich muß mich noch an den WoWa gewöhnen und werde noch einige Übungsstunden einplanen, bevor es losgeht. Kleinere Anhänger (auch Doppelachser mit 2m hoher Beplanung, also insgesamt 2,5m Höhe und 4-5m Länge) bin ich schon öfters gefahren, teils jeweile über mehrere hundert Kilometer. Nur diese etwas breiteren WoWa noch nicht. Ich weiß auch, dass die Straßen Irlands nicht zu den idealsten WoWa-geeigneten Straßen zählen dürften. Recht schmal und meist recht schlecht.

Aber: war jemand in den letzten Jahren in Irland? Ich habe private Camper-Reiseberichte gelesen (von 2003), wo von einem Dilema für WoWa und WoMo's berichtet wird. Dort sollen viele Parkplätze (bei Supermärkten, an den Straßen, ect.) mit Durchfahrtshöhenbeschränkung (1.8m) sein. Man möchte wohl das fahrende Volk (Obdachlose/Zigeuner??) daran hindern, überall wochenlang zu Campen. Nun träfe dies natürlich auch die Touristen mit WoWo+WoWa. Ich würde gerne Wissen, ob diese Beschränkungen noch vorhanden sind und in welcher Form und Anzahl.

Wäre sehr unschön, wenn wir extra mit WoWa nach Irland Fahren um das Land zu Erfahren, aber nicht mal eben auf einem Parkplatz an einer Straße mit schöner Aussicht (oder vielleicht als Ausgangspunkt für eine kleine Wanderung/Fahrradtour) anhalten könnten, da nur mit PKW zu befahren. Wir werden/wollen auf keinem Fall wild Campen, immer einen Campingplatz anfahren, da meine Lebenspartnerin auf eine gute/warme Dusche nicht verzichten mag. Also meine Frage bezieht sich nicht aufs nächtliche Rasten/Campen, sondern eher, ob man in Irland daran gehindert wird mit WoWa nen anständigen Erlebnisurlaub machen zu können. Wir sind da sehr spontane Ausflüge gewohnt. Einfach mal Anhalten und mal was anschauen, zu Fuß z.Bsp.. Ist das in Irland mit WoWa derzeit möglich? Kann mir jemand ne kurzfristige Antwort geben, da ich nur noch wenig Zeit habe, den WoWa zu Mieten?

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Lancelot am 16 Jun 2009 08:38:04

oli01 hat geschrieben:Aber: war jemand in den letzten Jahren in Irland?


Hallo oli01,

Du beliebst zu scherzen :?:

Hier gibt´s eine eigene Irland-Kategorie mit Reiseberichten jeglicher Art, schau mal DA --> Link und lies Dich mal ein ...

oli01 am 16 Jun 2009 10:04:49

Das hatte ich bereits, allerdings ging es in den genannten Threads nicht ein einziges Mal wirklich um die Höhenbeschränkungen in Irland.

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oli01 am 16 Jun 2009 10:21:55

Hallo Irlandfreunde,

hatte bereits im Forum für Wohnwagen hier angefragt. Wurde aber auf diesen Forumsabschnitt hingewiesen.

Wir, meine Frau und ich haben vor im Juli nach Irland zu Fahren. Normalerweise tuen wir das in andere Länder Europas mit dem PKW, Fahrräder am Heck auf der AHK und einem großen Zelt. Da dieses aber für Irland und den Inseln unzweckmässig erscheint (technische Baumwolle) haben wir die Überlegung einer Wohnwagenmiete mit in die Betrachtungen gefasst.

Der in Frage kommende WoWa ist mit 4,7m noch relativ kurz, hat 2,58m Höhe und die üblichen 2,3m Breite, wiegt auch nur 1000kg. Die Mietpreise und Konditionen stimmen. Unser PKW und Zugfahrzeug ist kräftig (2.2l Diesel, 140PS) und schwer genug (1670kg). Ich bin zwar nicht firm in WoWa-Fahren, aber einige teils große Doppelachs-Anhänger habe ich bislang in meinen 14Jahren Fahrpraxis bereits gezogen. Ich traue mir auf jeden Fall die Fahrt mit dem WoWa zu, auch wenn Irlands Straßen nun nicht gerade zu den einfachsten gehören. War 1995 das letzte Mal in Irland, damals mit PKW und Zelt - muß aber eine längere Schönwetterperiode geherrscht haben, oder ich kann mich nicht mehr so recht an die schlechten Tage erinnern. :D

Nun meine Frage an Euch: In Irland gibt es Höhenbeschränkungen auf manchen Parkplätzen, welche eigentlich das fahrende Volk abhalten sollen, aber halt auch WoWa+WoMo-Touristen behindern und abhalten.

Ich würde gerne Wissen, ob diese Beschränkungen noch vorhanden sind und wenn in welcher Form und Anzahl. Kann man ungehindert mal an einer schönen Stelle anhalten (zum Wandern/Foto-Session/Spazieren/Rasten) oder wird man ständig davon abgehalten? Kann man in alle Sehenswürdigkeiten, oder geht das evtl. auch nicht immer, da man nicht auf den Parkplatz davor gelassen wird? Wenn man nicht immer in den Ortschaften parken darf/kann, wie weit davor kann man Parken, nicht dass man bei jedem Ort ne halbe Stunde Fußmarsch mit Einplanen muß...

Wir werden/wollen auf keinem Fall wild Campen, immer einen Campingplatz anfahren, da meine Lebenspartnerin auf eine gute/warme Dusche nicht verzichten mag. Also meine Frage bezieht sich nicht aufs nächtliche Rasten/Campen, sondern eher, ob man in Irland daran gehindert wird mit WoWa nen anständigen Erlebnisurlaub machen zu können. Wir sind da sehr spontane Ausflüge gewohnt. Einfach mal Anhalten und mal was anschauen, zu Fuß z.Bsp.. Ist das in Irland mit WoWa derzeit möglich? Kann mir jemand ne kurzfristige Antwort geben, da ich nur noch wenig Zeit habe, den WoWa zu Mieten?

Zudem sind sicherlich einzelne Routen, wie zum Bsp. der Ring of Skellig nicht unbedingt geeignet zu Fahren? Gibt es hier einen Führer, welcher vor diesen speziellen wirklich ungeeigneten Routen warnt? Bei einigen dieser Routen, wo ich wieder zurückkomme, könnte ich ja möglicherweise den WoWa zuvor wegparken und nur mit dem PKW befahren (z.Bsp. Slieve League). Is nur die Frage des Sicherns des alleinstehenden WoWa's.

Lancelot am 16 Jun 2009 10:22:25

Also wir waren 2001 zuletzt in Irland, allerdings nur mit PKW, ich kann mich nicht erinnern, da viele Höhenbeschränkungen (auf normalen Parkplätzen) gesehen zu haben.

Das ist aber unverbindlich und schon lange her ... :(

oli01 am 16 Jun 2009 10:29:08

Ja, das Problem daran ist ja, dass man sich an diesen Dingern nicht stört als reiner PKW-Fahrer und sich deswegen wahrscheinlich nicht an diese erinnern werden wird.

Auch haben sich langjährige WoMo+WoWa-Fahrer sicher auch bereits daran gewöhnt, dass man nicht überall Parken kann (allein aus Platzgründen) und sich damit arrangieren können.

Ich befürchte nun, dass als normaler PKW-Fahrer nun mit einem WoWa diese neuen Beschränkungen den Urlaub etwas Trüben könnten. Zwar ist der WoWa wirklich gut ausgestattet und man hat so seine wirklich trockene Unterkunft, aber die leicht negativen Seiten und der 'Klotz am Bein' stehen noch auf der anderen Seite. Ist halt alles Abzuwägen vorher.

uri am 16 Jun 2009 12:31:30

Hallo Caravanfreund,
Deine Vor-Überlegungen sind durchaus vernünftig, da sind schon einige richtige/wichtige Aspekte dabei. Im Falle "mit dem Caravan durch Irland" kannst Du durchaus die Vorteile des Gespanns nutzten: regelmäßig abkoppeln, Caravan gesichert abstellen und mit dem PKW Stippvisiten zu schwierig erreichbaren Punkten unternehmen.
Allerdings wirst Du in Irland regelmäßig auf Höhenbalken treffen. Diese Zufahrtsbeschränkungen haben aber nach unserer Wahrnehmung nicht um sich gegriffen, manche sind auch geöffnet. Dann wirst Du Dich schnell an die irische Parkplatzphilisophie gewöhnen: Einfach das Fahrzeug / Gespann abstellen, irgendwo, egal, vor der Schranke am Straßenrand, auch auf der falschen Straßenseite, egal, das machen dort alle so. Parkverbot? Halteverbot? Alles nur Formalien. Am Straßenrand parken klappt auch in den Ortschaften ganz gut und zentrumsnah. Auf Campingplätzen seid ihr über Nacht auf jeden Fall gut aufgehoben. Allerdings ist dieser oder jener Platz in der Hochsaison auch schon mal komplett belegt. Reservierung ist also anzuraten.
Einiges gebe ich noch zu bedenken:
1. Fahrt nicht bei schönem Wetter mit dem Gespann einen Strandparkplatz an. Ihr habt keine Chance zu wenden. Auch eine normale Ortsdurchfahrt (die irischen Straßen sind nicht breiter geworden, aber die Autos) hat durch die oben beschriebene Parkmoral manchmal schon ihren "Reiz".
2. Bei Straßen-Engpässen habt ihr im Gespann-Betrieb keine Chance zurückzusetzen, um aneinander vorbei zu kommen. Die Engpässe kommen oft überraschend, auch auf vermeintlich höherrangigen Straßen.
3. Viele Straßen in Irland waren in diesem Jahr in miserablem Zustand. Stichworte: Flickenteppich, Löcher, bei Temperaturen über 25 GRD wird der Asphalt flüssig und fliegt einem um die Ohren. In Nordirland sind die Straßen deutlich besser. Also nicht zu viel in den Caravan laden und mit Schäden (innen und außen) rechnen. Bei unserem Wohnmobil hat es eine Begrenzungsleuchte entschärft (weggefetzt) und ein Teil der unteren Seitenverkleidung ist weggebrochen.

Irgendwas wichtiges vergessen? Frag ruhig weiter!

Literatur? Ich kenne nur Wohnmobil-Führer für Irland.

uri

Nasenbär am 16 Jun 2009 12:54:38

Hallo,
ich habe beide Themen "Irland mit dem Wowa" hier zusammengeführt.
Nicht wundern, wenn es im Moment dann etwas durcheinander aussieht. ;)

oli01 am 16 Jun 2009 13:16:55

Danke Nasenbär!

@ uri

Dass es manchmal nicht einfach werden wird auf Irlands Straßen kann ich mir schon denken. Ist bei Eurem WoMo also was defekt gegangen durch die schlechten Straßen? Wäre doch dann auch bei PKW's der Fall, dass man sich was zerstört? Ist also mit fliegendem Split zu rechnen? Gibts nen Haufen Steinschläge im Auto, fürchte ich. Um den WoWa hab ich da weniger Sorgen, wie geschrieben sind dessen Leih-Konditionen auch im Schadensfall vernünftig.

Also sind die Parkplätze nicht das eigentliche Problem, sondern eher massiv schlechte und verdammt enge Straßen mit Engstellen. Sich mit dem WoWa verhaspeln gelingt also vollautomatisch... na darauf kann ich mich ja freuen...

Wenn manche Zeltplätze oft voll sind, gibt es Ausweichangebote? Meine Frau leidet ein wenig unter Ihrer Hautkrankheit. Sie muß ganz einfach heiß Duschen können Abends, sonst geht es Ihr nicht wirklich gut. Eine Dusche ist zwar im WoWa, aber warmes Wasser gibts nur mit extra Stromanschluß. Deswegen wäre wildes Campen nur was für absolute Ausnahmefälle. Wirkliche Erholung ist das für Ihre Haut und Ihre Stimmung halt nicht.

oli01 am 16 Jun 2009 13:56:19

Ganz großes Kino, hatte gerade einen Anruf des WoWa-Vermieters. Da ist wohl ne Logistikpanne passiert und der WoWa ist bereits vermietet für die Zeit. Hat sich damit also zerschlagen die Sachen mit dem WoWa. Ich hatte mich seit einigen Tagen schon so an den Gedanken gewöhnt und mich auch darauf gefreut. Nun wird es wohl nen reiner PKW-Urlaub mit Zelt und/oder B&B werden.

Danke aber trotzdem für die Tipps! (Was mach ich jetzt bloß mit dem recht voreilig bestellten Buch 'Mit dem WoMo durch Irland'?).

uri am 16 Jun 2009 13:59:39

Na, ein Wohnmobil mieten und nach Irland fahren!

uri

Nasenbär am 16 Jun 2009 14:00:25

oli01 hat geschrieben:.... (Was mach ich jetzt bloß mit dem recht voreilig bestellten Buch 'Mit dem WoMo durch Irland'?).


Als Alternative ein Womo mieten? ;)

oli01 am 16 Jun 2009 16:17:49

Danke für die Hinweise. Leider müßte ich bei vielen Vermietern erst noch weit, weit Fahren, allein um die Teile abzuholen/hinzubringen. WoMo ist auch fast doppelt so teuer wie der WoWa (40Euro/Tag).

Ich habe noch nen anderen WoWa bei einem anderen Vermieter in der Nähe in Petto. Vielleicht wird der ja was. Ich schau mir den jetzt mal an....

oli01 am 16 Jun 2009 19:17:11

Hab mir jetzt den zweiten WoWa bei einem anderen Vermieter in meiner Nähe angeschaut. Das Teil kommt teurer, aber für 50Euro Zuzahlung kann man die Kaution/SB von 1000Euro auf 500Euro drücken. Ob das nun üblich ist, weiß ich nicht, aber ich werde es wohl machen, wenn es dieser WoWa werden sollte. Statt zuvor 1000kg wiegt dieser nun allerdings schon 1230kg und ist (6,67m mit Deichsel) 80cm länger als der andere Wowa. So käme ich all inclusive insgesamt auf ca. 60Euro/Tag vor allem wg. höheren (versteckten) Nebenkosten, wo der andere WoWa doch nur 42Euro/Tag gekostet hat. Dafür ist dieser Wowa nagelneu, noch nicht mal Zugelassen.

Hab Fotos gemacht, wenn meine Gutste einverstanden ist, wird gebucht. Allerdings weiß ich noch nicht, ob der WoWa 100km/h zugelassen ist/wird. Ob die Vermietung tatsächlich Fahrradträger anmontiert und wie die Vorbuchung/Vorauszahlung von statten gehen soll.

Was ist eigentlich mit der maximalen Stützlast gemeint? Der aktuelle WoWa hat max. 100g. Ich weiß aber, dass die AHK etwas weniger Stützlast unterstützt (80kg).

Sunti am 16 Jun 2009 19:52:17

Hallo miteinander,

also ich kann dir als unerfahrener Wowa-Fahrer von Irland nur abraten - vor allen Dingen von den schönen "weißen" und "gelben" Straßen

Wir sind in drei Wochen einmal um die Insel gefahren - wäre das Womo nur an irgendeiner Stelle 5 cm breiter - es wäre nicht heile nach Hause gekommen

Wenn Du viel mit dem Gespann fährst wirst Du das garantiert nicht heile nach Hause bringen - dann solltest Du auf jeden Fall die Selbstbeteiligung so niedrig wie möglich halten.

Für die Wowagenmiete könnt Ihr euch doch locker noch nen anderes Zelt kaufen - das restliche Equipment habt Ihr ja

Auch beim rangieren / rückwartsfahren brauchst Du meine ich mehr Routine

Irland - eigentlich Womo unfreundlich - frei stehen verboten - in den Städten überall die schon erwähnten Höhenbegrenzugen - sehr dreckig (viel Plastikmüll lag rum) - die Campingplätze (werden immer mehr zu Bungalowparks) sind oft nicht für die Bedürfnisse (E) von Womo`s ausgelegt ...

und doch habe ich hier meinen ganz persönlichen Lieblingsübernachtungsplatz gefunden - ganz alleine - einfach traumhaft - siehe Foto - allerdings etwas höher - das ist kein Teich sondern der Atlantik

Viel Spaß in Irland - womit auch immer

Greets Sunti

oli01 am 16 Jun 2009 20:18:53

Sunti hat geschrieben:Hallo miteinander,

also ich kann dir als unerfahrener Wowa-Fahrer von Irland nur abraten - vor allen Dingen von den schönen "weißen" und "gelben" Straßen

Wir sind in drei Wochen einmal um die Insel gefahren - wäre das Womo nur an irgendeiner Stelle 5 cm breiter - es wäre nicht heile nach Hause gekommen



Wie breit ist denn Eurer WoMo?


Wenn Du viel mit dem Gespann fährst wirst Du das garantiert nicht heile nach Hause bringen - dann solltest Du auf jeden Fall die Selbstbeteiligung so niedrig wie möglich halten.



Kann man, auf 500Euro.


Für die Wowagenmiete könnt Ihr euch doch locker noch nen anderes Zelt kaufen - das restliche Equipment habt Ihr ja



Das stimmt nun auch wieder. Bin auch am Überlegen, ob ich nicht sowieso mal nen neues 4-Mann-Trekkingzelt kaufe.


Auch beim rangieren / rückwartsfahren brauchst Du meine ich mehr Routine



Ganz sicher.


Irland - eigentlich Womo unfreundlich - frei stehen verboten - in den Städten überall die schon erwähnten Höhenbegrenzugen - sehr dreckig (viel Plastikmüll lag rum) - die Campingplätze (werden immer mehr zu Bungalowparks) sind oft nicht für die Bedürfnisse (E) von Womo`s ausgelegt ...



Klingt nun aber nach gar keinen schönen Urlaub, bzw. Reiseziel?!



und doch habe ich hier meinen ganz persönlichen Lieblingsübernachtungsplatz gefunden - ganz alleine - einfach traumhaft - siehe Foto - allerdings etwas höher - das ist kein Teich sondern der Atlantik

Viel Spaß in Irland - womit auch immer

Greets Sunti


Danke erst mal!

uri am 16 Jun 2009 21:39:40

Sunti hat geschrieben:Irland - eigentlich Womo unfreundlich - frei stehen verboten - in den Städten überall die schon erwähnten Höhenbegrenzugen - sehr dreckig (viel Plastikmüll lag rum) - die Campingplätze (werden immer mehr zu Bungalowparks) sind oft nicht für die Bedürfnisse (E) von Womo`s ausgelegt ...



Also ich war gerade dort, auch die volle Runde und behaupte mal, dass ich mich in Irland ganz gut auskenne. Deine Thesen sind zu pauschal, das kann man so nicht stehen lassen.
1. Irland ist nicht WOMO-unfreundlich.
2. Frei stehen ist nicht verboten. Wenn doch, dann hat sich in vielen Jahren nie jemand daran gestört.
3. In den Städten überall die Höhenbegrenzungen: stimmt so nicht.
4. Es gibt Mobilhome-Plätze (ähnlich Bungalow) und es gibt Touring-Plätze, die sehr wohl auf die Bedürfnisse von WOMOs ausgelegt sind.

Nur mal so.

uri

Aretousa am 16 Jun 2009 23:08:37

Nee Sunti, da hast du aber ein anderes Irland im Kopf als ich........Auch ich lasse keine deiner Behauptungen so einfach stehen.
Und Oli01 lies doch mal hier:--> Link
Allerdings ne Wohnmobilreise, zu Wohnwagen in Irland kann ich nichts sagen. Jedenfalls mussten wir in keinem einzigen Ort weiterfahren weil wir keinen Parkplatz fanden, wir haben sogar mehrmals innerhalb von Städten/Orten auf öffentlichen Parkplätzen übernachtet und Schrammen holten wir uns nur auf einem eindeutigen Feldweg..........
Wir standen nur auf 2 Campingplätzen und die hatten keine Mobilhomes. Diese finde ich zugegebenermaßen ja auch potthässlich, aber man kann die Campinplätze ja entsprechend der Beschreibung aussuchen.....

oli01 am 16 Jun 2009 23:42:27

Deinen Reisebericht hatte ich bereits gelesen. Danke für den Hinweis darauf und für die unterstützenden Worte.

Leider bekomme ich meine Liebste momentan nicht so recht auf den zweiten WoWa eingeschworen, dem ersten hatte Sie noch zugestimmt. Aber nochmals 300Euro mehr, da kamen Ihr heute Abend so Ihre Zweifel und Sie hat nicht zugestimmt. Bin gerade ein wenig deprimiert.

Ich danke Euch trotzdem erst mal für die anregenden Worte!

oli01 am 19 Jun 2009 00:38:37

Ich bin nun doch wieder guter Hoffnung, dass eine WoWa Mietung morgen anstehen könnte. Meine Frau hat alles in der Hand. Wenn es doch kein WoWa werden sollte, dann B&B und kleines Zelt kombiert...

Es stehen zwei WoWa in Aussicht, der eine mit 100km/h Zulassung, der andere (nagelneu) mit nur 80km/h Zulassung - einfach aus Prinzip der Vermieterfirma. Nun ist die Frage, was ist schlauer. Den mit 100km/h oder den mit 80km/h Zulassung? Der ADAC/ÖMTC hat etwas wiedersprüchliche Aussagen über Irland selber (mal max. 80km/h auf Autobahnen, mal max. 100km/h auf 2-spurigen Fernstraßen in Irland). Aber das wichtigste, die Anreise in Deutschland mit nur 80km/h/100km/h ist nun fraglich. Was nehmen, eher den 100km/h WoWa, um mit den LKW's mitschwimmen zu können, oder den 80km/h - weil neuer und luxuriöser und in Irland eh egal vom Tempolimit her. Das Tempolimit zählt eh nur in den jeweils 500-600km Strecke innerhalb Deutschlands...

Sunti am 19 Jun 2009 06:25:38

Hallo oli01

nach meinem Wissenstand nützt Dir nur ein auf 100 km/h zugelassener Wowa gar nichts - war zumindestens zu meiner Wowa Zeit so - nur für die ganz spezielle Kombi aus "deinem" Zugwagen und "deinem" Anhänger gab es die 100 er Regelung - dann mußte damals auch noch ein entsprechender Aufkleber ins Zugfahrzeug

Ist aber über 3 Jahre her - vielleicht hat sich da was geändert

Ich würde daran die Entscheidung nicht fest machen!

Greets Sunti

Säcker am 19 Jun 2009 07:35:16

@oli01

Ich denke, dass die Diskussion um die max. Geschwindigkeit, eigentlich im Urlaub nicht das Thema sein kann. Zumal es nur die reine An- bzw. Rückfahrt betrifft. In Irland wirst du sowieso nicht mehr als 80 kmh fahren. Du willst doch etwas von den Fahrstrecken optisch mitnehmen.

Rechne mal deine Kosten für den Wohnwagen, vergleiche die Fährkosten bei eventuellen unterschiedl. Größen, und überlege mal den Mehrverbrauch bei unterschiedlichen Gewichten. Hier liegen die eigentlichen Knackpunkte zur Entscheidungsfindung. Es sind nämlich nicht nur die Mietkosten ausschlaggebend.

Zu den Straßen: Die Verbindungswege sind gut ausgebaut und breit. Wenn du natürlich Dingle und Kerry befahren willst, "schwimme" mit dem Strom. Die großen Reisebusse befahren diese Tourismusstraßen immer in der gleichen Richtung, sonst hätten diese nämlich auch Probleme. Abstecher über sonstige tolle Küstenstraßen oder zu ehrwürdigen Monumenten im Hinterland kannst du ja mit dem PKW machen. Ansonsten hast du auf Irlands Straßen keine Probleme. Rücksichtnahme und Einplanung von Ausweichstellen hilft immer. Die Iren machen das auch.

oli01 am 19 Jun 2009 12:16:28

Vielen Dank, Säcker. Deine Angaben fand ich sehr hilfreich.

Die 100km/h wären bei mir locker möglich, wenn der WoWa zugelassen wäre auf 100km/h. Ein Aufkleber wird hier grundsätzlich nicht mehr benötigt. Bei meinem Zugfahrzeug (1672kg Leergewicht, schwerer Dieselkombi, 2.2l Hubraum 140PS/340Nm) sind auch alle Bedingungen erfüllt für die 100km/h. Muß aber in der Zulassung des WoWa eingetragen sein, oder?

Gerade auf der 1350-1450km langen An- und wieder Abreise (Deutschland, Belgien, GB) könnten die 100km/h einen leichten Zeitvorteil bedeuten. Zudem wird man nicht ständig auf den AB's von den LKW's überholt, ein Sicherheitsaspekt, oder? In Deutschland wären 100 möglich, in GB 96km/h. In Belgien weiß ich gerade nicht so recht.

In Irland selbst fahre ich natürlich nicht 100 (ist aber auch hier etwas wiedersprüchlich, ob hier 100 oder 80 das Max. für Gespanne ist), wahrscheinlich sogar sehr viel langsamer.

Heute Nachmittag entscheidet es sich, ob WoWa und welcher. Der eine hier in der Nähe mit nur 80km/h Zulassung ist sogar teurer, allerdings in der Kaution/Schadensselbstbetrag nur 500Euro, wo der von der Miete her preiswertere WoWa mit 100km/h Zulassung 1000Euro Kaution/SB kosten soll. Im Schadenfall ist also der billigere WoWa letztendlich evtl. teurer, aber nicht viel - nur 200Euro. Ich tendiere momentan eher für den preiswerteren 100km/h WoWa - zumal dieser mit zwei Einzelbetten (2*197*80cm), welche noch mit einem Verbindungsstück zu einer 'Liegewiese' zu verbinden gehen - eben das viel größere Bett hat... :oops:
Leider hat dieser preiswertere WoWa keinen integrierten Duschschlauch, nur ein Waschbecken (mit Warmwasser). Aber ich denke mal, dass es eher unwichtig ist, da die Therme nur mit angeschlossenen externen Strom funktioniert? Also Warmwasser nur auf Campingplätzen und ansonsten 'wild' campend nur Kaltwasser? (Eine (warme) Dusche pro Tag ist für meine Frau extrem wichtig wegen Ihrer Haut.)

Und auch richtig: wenn wir in einer Gegend zentral campen auf einem Campingplatz, können wir dann von dort aus mit dem PKW die abgelegen, über schwierigere Straßen erreichbare Orte aufsuchen, wenn wir denn dabei möglichst eine Runde Fahren, um abends wieder auf den Platz zu sein... So könnten wir z.Bsp. zwischen der Halbinsel Dingle und Kerry zentral campen und dann beide Halbinseln mit dem PKW abfahren... (vielleicht an zwei Tagen) oder bei halbwegs schönem Wetter auch ne Radtour machen. Da sieht man dann noch mehr, da man ja noch langsamer unterwegs ist.

hast29 am 19 Jun 2009 16:49:36

Hallo oli01,

wir sind jahrelang Wowa gefahren. LAß dir sagen: wenn du 80 fahren darfst fährst du knappe 100 und wenn du die "Plakette" hast hast du die "lizens zum rasen" (sagt mein Mann immer...) :D :D

Wenn ihr Wowa nehmt, fahrt auf nen Campingplatz (so wie ihr es mit dem Zelt auch sonst macht) und macht Sternförmig eure Trips. Nach 2 oder 3 Tagen weiter zum nächsten Platz.

War noch nicht in Irland, nur in England. Da waren die STraßen auch seeeehr schmal, aber da ist nichts passiert. Nicht verrückt machen, hinfahren und vor Ort sehen....schönen Urlaub

oli01 am 19 Jun 2009 19:37:36

Wollt mich nur kurz Zurückmelden. Hab mich heute mit meiner Frau beim Verleih getroffen. Sie wollte vor dem Mieten noch diesen WoWa sehen und sich ein Bild von dem machen, bevor ich diesen Mieten sollte.

Tja, sie - nur 155cm groß - war sowas von Erschlagen von der Größe des WoWa's (allein die übliche aber auch breite Front 2,3*2,5m macht eigentlich schon genug Eindruck, wenn man direkt davor steht), dass Sie mir nun definitiv das fahrende Wohnzimmer verweigert hat. Hat sich wohl etwas kleineres unter einem WoWa vorgestellt.

Die Verleihfirma hatte auch einige dieser kleineren Hymer-Eriba-Tourings rumstehen (alle offen, zum Begehen und Besichtigen). Zu einem dieser WoWas ist Sie auch zunächst zielstrebig gegangen, obwohl sie den Kandidaten eigentlich von Bildern hätte wiedererkennen müssen. Als ich Ihr aber zu verstehen gegeben habe, dass es sich nicht um diesen, sondern um --> den etwas größeren Nova SL handeln sollte, hat sie mich nur versteinert angeschaut. Das wars, da kann ich dann auch nichts mehr machen - die Macht der Frauen halt. Leider hatte die Verleihfirma keinen dieser Eriba-Tourings mehr frei in unserer Urlaubszeit - ist ein hübscher kleiner WoWa - völlig ausreichend für uns Zwei und zudem schmaler, niedriger und kürzer. Einfacher zu Handeln.

Naja, vielleicht wollte meine Frau nie, dass wir einen WoWa ausleihen. Nun werden wir mal weiterschauen. Wenn es doch Irland wird, kaufe ich besser schnell noch nen neues Trekkingzelt für Notfälle und ansonsten gehts zu B&B. Die erhöhten Fährenkosten, der erhöhte Spritverbrauch und die WoWa-Miete fallen ja nun wieder aus dem Urlaubskosten heraus. Vielleicht ist es ja ganz gut jetzt, wo das Thema beendet ist. Irgendwie hat sie mir auch ein wenig die Größe des WoWa's vor Augen führen können und wenn ich mir manche winzige Sträßchen vorstelle, dann ist mir nun doch wohler, wenn ich nur unseren Kombi darüber fahren muß... Also nix für ungut - dieses Jahr gehts ohne WoWa.

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