Hallo ihr lieben,
ich hole das Thema nochmals nach oben, "hinter den Kulissen" haben mich ja, nach meiner gestrigen Tour, schon einige nach den neusten Neuigkeiten gefragt.
Daher hier nun mal für alle:
Wir haben uns also an das Geratene gehalten, sind erst einmal weiter gefahren.
Wir waren in Südfrankreich im Herbst 2009, haben einen schönen Urlaub verbracht und weitere 2 TKM unserem Tachozähler hinzugefügt (Stand gestern knapp 201.000).
Aber: Das Surren wurde während der Fahrt leider auch immer wieder lauter, sodass man schon irgendwie immer mit Sorge gefahren ist.
"Wird es gleich stehen bleiben?, Werden wir eine Panne haben?"
Wer ebenso denkt, kann sich damit schnell die Urlaubsfreuden vermiesen lassen.
Und so kreisten nun einmal auch viele Gedanken um das Thema Getriebe und ob wir an einigen schönen aber dafür verkehrstechnisch ungünstigen Stellen (z.B. in der Gebirgsregion hinter der Cote d'Azur) vielleicht mit einem Schaden stehen bleiben würden.
Man soll sein Glück nicht zu sehr heraus fordern!
Nächstes Manko: Nach unserer Winterabstellung habe ich festgestellt, dass wir eine geringe Menge Getriebeöl verloren haben.
Dies ist defintiv nicht normal.
OK, ein bisschen Ölfeucht darf er nach 25 Jahren schon sein, aber da das Fahrzeug stand, ist die Menge einfach zu erheblich gewesen, um dies weg zu diskutieren, zumal es ja dann auch unterwegs auf den Boden, die Campingplatzwiese und in die Natur tropfen würde.
Geht nicht!
Meine erste Fahrt in diesem Jahr führte daher gestern zur MW Fahrzeugtechnik und zu Mario Wendt, der sich mit seinem Team sogleich unserem Mobil zugewandt hat.
Hierbei wurden (ich hoffe, ich habe das richtig in Erinnerung) defekte Simmeringe festgestellt, nach meiner Fahrt nach Wetzlar waren deutliche Ölverlustspuren unter dem Getriebe sichtbar, hab selbst mit drunter gestanden.
Oh-weia! :(
Aber es kommt noch schlimmer: Heute hat mich Mario darüber informiert, dass ein Sicherungsring gebrochen ist, offenbar kommt dieser vom Rückwärtsgang und möglicherweise stammen auch von diesem die ersten Fundstücke, die Fiat seinerzeit entdeckt hat.
Das wäre zumindest stimmig.
Da mir im Urlaub der Rückwärtsgang auch mehrfach rausgehüpft ist, gibt es nun keine weiteren Ausreden mehr, das Getriebe muss also in jedem Fall geöffnet und genauer nachgeschaut werden.
Ehrlich gesagt bin ich fast ein wenig froh darüber!
Denn endlich habe ich nun mal eine klare Aussage von einem Fachmann, der die Fundstücke eindeutig zuweisen kann. Alles andere ist ein wenig oraklen gewesen, was ich zugegeben einfach nicht länger hinnehmen wollte.
Einer der Gründe, warum wir nach einem neuen Mobil Ausschau halten, ist ja auch der, dass ich unserem pfeiffenden Getriebe eine Tour nach
Norwegen (Fähre gebucht für Sommer 2010) nicht mehr unbedingt zugetraut hätte.
Und selbst, wenn nichts passiert wäre, die Angst fährt immer mit!
Wie soll man mit Getriebegeräuschen denn seinen Urlaub genießen?
:nixweiss:
Ein Verkauf mit defektem Getriebe als "Bastlerfahrzeug" stellt für uns ebenfalls keine Option dar, daher lassen wir das Getriebe nun auf jeden Fall fachmännisch überprüfen / überholen.
Ich denke, da bin ich nun in den besten Händen. :ja:
Ich behalte euch gerne informiert
Björn