Mit 2365 km mehr auf dem Tacho, sind wir letzten Samstag von unserer zweiten grossen Urlaubsreise mit unserem Wobi nach Hause zurückgekehrt.
Wir waren, wie das letzte Mal auch, in Südfrankreich unterwegs.
Wir begannen da, wo wir das letzte mal aufgehört haben.
Unser Oldie lief, lief, lief... kein Mucken, kein Protest... brummte zuverlässig über ewiglange Autobahnstrecken, durch enge Gassen, kurvenreiche Küstenstrassen und zum Ende sogar noch über den Simplonpass.
Am Freitag Abend, gegen 23 Uhr, war endlich alles gepackt, und wir rollten los.
Mein Göttergatte fuhr die erste Etappe bis Genf, wo nochmals "günstiger" Sprit nachgeladen wurde und ich quälte unseren Wobi danach über die zum Teil ziemlich steilen Autobahnteilstücke von Genf nach Lyon und dann weiter bis Montelimar... bis zum Meer...
Unser Töchterchen schlummerte friedlich in ihrem Kindersitz und mein Mann schlief auch.
Ich fahre gerne Nachts. Es ist so friedlich, ohne viel Verkehr, ohne Wartezeiten an der "Gare de Péage"s. Vor allem in den frühen Morgenstunden, wenn die Welt wieder zum Leben erwacht (das war kurz vor Montélimar), geniesse ich es, der Sonne beim "Aufstehen" zuzuschauen ;-)
Auf der Raststätte von Montélimar erwachte dann meine Besatzung, Wobi wurde gefüttert, es wurde frisches Baguette gekauft, wir haben gemütlich gefrühstück und beratschlagt, wo es denn nun genau hinsollte.
Ok, als erstes natürlich ans Meer... dann in einen Hyper-U, um die vielen netten Leckereien einzukaufen und dann machten wir uns auf die Suche nach einem netten Campingplatz.
In knapp 11 Stunden waren wir am Meer :D
Wir entschieden uns für den Camping "Lou Village" in Vendres Plage: lässiger Spielplatz, schöne Badelandschaft am Pool und kurzer Fussmarsch bis zum riesigen Sandstrand.
Der Nachbarsplatz "La Yole" war unser Abschluss letztes Jahr ;-)
Der Campingplatz ist geprägt von Mobilhomes. Für Camper waren lediglich etwa 4 Strassen reserviert, welche schon ganz gut besetzt waren.
Was wir bei der Stellplatzsuche nicht beachtet haben, merkten wir erst, als ich unseren Wobi im rechten Winkel zum Strässchen auf den Platz stellte... Passt nicht!
So mussten wir unseren Dicken schräg auf den Platz stellen. Naja, war eigentlich gar nicht schlecht so ;-)
Wir haben sehr nette Leute kennengelernt und auch unsere Tochter knüpfte sofort Kontakt zu zwei deutschen Jungs, vom Platz vis-a-vis ;-)
Dann folgten die ersten 5 faule Tage, wo wir nix anderes machten, als lecker zu essen, am Pool zu baden oder am schönen Sandstrand herumzulümmeln :D
Unser Plätzchen auf dem "Lou Village"
Auf unserem Nachbarstellplatz stand zwar kein Womo/Wowa, aber dennoch war der Platz bewohnt.
Dieser lustige Kerl war täglich da zu sehen :D
Der Pool gefiel uns, bzw unserer Tochter am meisten, sehr gut.
Coole Rutschen, schöner Kinderbereich und schön warmes Wasser.
Der erste Abend... lecker Wein... mmmmmmmhhhhhhhhhhh....
der Strand.... ewiglang und ewigbreit...
wunderschön...
Fortsetzung folgt ;-)
susan

