svenhedin1 hat geschrieben:Hi,
irgendwie liegt da ein fundamentaler Irrtum vor. Es ging ja gerade um den GENGENTEIL von Verzicht. Es ging um Befreiung von unnötigem Ballst, damit man aufs wahre Camper-Leben nicht mehr verzichten muss. Weil weniger mehr ist!
Beispiel. Fernsehen und Camping. O.K., für die Wetternachrichten oder sagen wir großzügig die Nachrichten ganz gut. Aber sähe man die Nachrichten nur einmal die Woche, hätte man nichts verpasst. Ist eh alles nur öder Kram, nur Manipulation und Gehirnwäsche (soll uns mit Scheinthemen von der wahren Realität ablenken - jeden Tag wird eine anderer Aufreger, eine andere Sau durchs Dorf getrieben, um uns das Gehirn zumüllen und vom wahren Leben, den wirklichen Themen abzulenken)
Das wichtigste aber: die ganzen Glotzen vermitteln nur ein Leben aus ZWEITER Hand. Die stärksten Eiondrücke beim campen gibt es aber am Busen der natur, draussen, VOR der Tür des Womos - wo spätestens nach 19 Uhr keiner mehr sitzt, um mit dem Nachbar zu klönen - stattdessen glotzen angesagtz (die ödesten Sachen). Und wieviel Tonnen Gewicht an Batterien + Wechelrichter + Hondagenerator und all son zeug werden heute alleine schon nur für die Glotze mitgeschleppt - nur um mal dieses Beispiel herzunehmen (keine Bange, habe selbst auch einen "gewichtigen "85er Antennenautomaten + TV und schaue auch noch ZUVIEL an der Glotze, versuche aber wenigstens, mir die Dinge bewußt zu machen).
Mit all dem anderen mitgeschleppten Ballast und unnötigem halben hausrat ist es ähnlich (bei mir auch !). Da stimmt mitlerweile was nicht mehr. Wir haben nach meiner Überzeugung den Blick für das Wesentliche beim Camperhobby verloren und müllen uns mit mitgeschlepptem unnützem Kram zu - sprich sind an der Überladung zum Teil selber schuld - und müssen deshalb auf manches leider verzichten - auf manche schöne Innenstadte/schöner Strecken usw usw. wg. zu großer dicker Wonis.
deshalb: -weg mit dem Verzicht, weg mit dem unnötigen Gewichtsballast. (bei vollem Komfort - aber weg mit all den Scheinkomfortsachen der sieben mitgenommenen Kaffemaschinen!! usw)
Ich hätte noch günstig ein Zelt abzugeben.
Das ist das wahre Campen. :D
Ich bin Mobilist und ansonsten jeder so wie er mag.
Die Ursprünggliche Frage war auch meines erachten eine andere.
Ich jedenfalls habe mein Mobil trotz all dieser Nachteile auf 3,85t aufgerüstet und fühle mich seitdem sicherrer.
Wenn mein Sohn (16) in 1 - 2Jahren nicht mehr mit uns reisen möchte, werden ich wieder ablasten.
Die Mehrkosten für Maut wahren bis her überschaubar, da wir viel lieber Landstrassen benutzen.
Mein Fahrverhalten habe ich nicht groß ändern müssen ,im Urlaub habe ich eh nicht so eilig.
Ausserdem habe ich keinen Aufkleber auf mein Mobil gemacht das dies 3,85 t hat.
tommi

