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Nachteile einer Auflastung von 3,5T auf 3,85T zulGG 1, 2


rambosch am 14 Jul 2009 03:04:01

Hallo,
möchte vielleicht mein Wohnmobil auf 3,85T zulässiges Gesamtgewicht auflasten, um mehr Zuladung zur Verfügung zu haben.
Welche Nachteile ergeben sich daraus?
Es handelt sich um einen Bürstner Delfin T 695 auf Renault Master Basis.

MFG Klaus

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Tipsel am 14 Jul 2009 03:18:11

Vielleicht hilft dir dies weiter

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eugi am 17 Jul 2009 13:55:33

Hallo!

Über die Nachteile gibt es ja reichlich Berichte, keine Frage. Sehe ich in Teilen auch so. Es gibt aber auch, abgesehen von der höheren Zuladung, ein paar Vorteile:
- auf Grund der GoBox braucht man in Ö in den Sondermautstellen nicht mehr anhalten (wenn der Rückstau nicht schon zu groß ist, ist das sehr angenehm)
- die Schwerlastabgabe in der Schweiz ist oft günstiger als die Jahresvignette (abhängig von den gefahrenen km)
- für die Benutzung der Autobahnen in Slowenien gilt das ebenso: wenn man die Route Passau - Zagreb fährt, kostet die Slowenien-Maut für > 3,5 to gerademal 3,20 Euro (bislang)

Vieleicht kann ja der eine oder andere noch über weitere Vorteile berichten.

LG Eugen

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pluspetit am 17 Jul 2009 14:34:44

Ein toller Vorteil bei einer Zulassung als 3,85t ist, dass man ab einem Fahrzeugalter von 7 Jahren praktisch vor jeder Fahrt sein Auto kostenpflichtig von TÜV / Dekra geprüft erhält. Auch die AU wird immer erneuert. Kostet auch nur 135 Euro. Das ist Sicherheit pur....
Sorry musste meinen Frust loswerden, wir fahren mit unserem Womo meist nur 1 mal an Ostern und dann 3 Wochen im Sommer, da kommen im Jahr nicht mal 7tkm zusammen, dürfen aber jährlich zum TÜV. In meinen Augen der größte Quatsch, aber wir kennen es ja praktisch nicht anders. Als es neu war, mussten wir nach 11,5 Monaten ja auch zum TÜV, der uns ganz stolz verkündete, das er am Wagen keine Mängel gefunden hätte...

Pluspetit

dieter2 am 17 Jul 2009 16:00:26

Hallo Pluspetit

Ging uns fast nicht anders,hatten auch höchstens 8-10 tkm im Jahr.

Jetzt habe wir einen 3,5 tonner,da kommt der Zinober nur jedes zweite Jahr auf uns zu.

Dieter

migula am 17 Jul 2009 17:07:38

Es gibt einen Trick, die Prüfphasen zu verlängern! Abgemeldete Fahrzeuge werden nicht zurückdatiert :D

BernhardK am 17 Jul 2009 22:37:49

migula hat geschrieben:Es gibt einen Trick, die Prüfphasen zu verlängern! Abgemeldete Fahrzeuge werden nicht zurückdatiert :D


Ein Fahrzeug was abgemeldet wurde, wird anders behandelt als ein Fahrzeug welches nur vorübergehend stillgelegt worden ist. Bei Stilllegung wird sehr wohl zurückdatiert.

Gast am 17 Jul 2009 23:47:41

Leute, bleibt doch bitte beim Thema, die Frage lautete ganz klar, welche Nachteile entstehen.

Kosten, sprich Mautgebühren, Kontrollen, Zulassung (Versicherung evtl. günstiger)
Überholverbot LKW gilt auch für Womo
Geschwindigkeitsbegrenzung
Durchfahrtseinschränkungen vielerorts
Parkieren nicht mehr analog PKW
Zusätzliche Sicherheitausrüstung erforderlich
Führerschein
Dadurch Wiederverkaufswert geringer(zukünftig immer mehr ein Thema)
Passfahrten, im Winter eingeschränkt

kintzi am 18 Jul 2009 09:23:16

Hallo, der vorstehende Bericht ist gut.Zusätzl: Man(Frau) sollte halt kein Womo fahren, dem von aussen anzusehen ist, dass über 3,5 t, z.B. 3-Achser, Zwillings-Bereifung . In F u. anderen Ländern z.B. zunehmende Zahl der Strassen mit Einschränkung 3,5 t. Mimikri fliegt dann nur auf bei Unfall oder Routinekontrolle. Richi

Leser am 18 Jul 2009 23:48:15

Ernesto hat geschrieben:Leute, bleibt doch bitte beim Thema, die Frage lautete ganz klar, welche Nachteile entstehen.

Kosten, sprich Mautgebühren, Kontrollen, Zulassung (Versicherung evtl. günstiger)
Überholverbot LKW gilt auch für Womo
Geschwindigkeitsbegrenzung
Durchfahrtseinschränkungen vielerorts
Parkieren nicht mehr analog PKW
Zusätzliche Sicherheitausrüstung erforderlich
Führerschein
Dadurch Wiederverkaufswert geringer(zukünftig immer mehr ein Thema)
Passfahrten, im Winter eingeschränkt


Hallo,
wir machen seit einigen Jahren diese leidvolle Erfahrung mit einem Fahrzeug über 3,5 t zGG und kann obige Ausführungen nur bestätigen.

Kosten ohne Ende, kaum bezahlbare Mautkosten in vielen Ländern Europas, ständige Kontrollen und Versicherung nicht günstiger, -nein teurer.

LKW Überholverbot: Einfach nur quälend.

Geschwindigkeitsbeschränkung: In D nur 100 kmh (obwohl man könnte ja schneller).

Vielerorts Durchfahrtseinschränkung: Eigentlich sind nur großräumige Umfahrungen möglich, d.h. Besichtigungen in Ortschaften sind wenn überhaupt nur mit erheblichem Aufwand möglich.

Parken wie PKW, -ist nicht, -und das in D schon ab 2,8 t zGG also nur LKW-Parkplätze in häßlichen Industriegebieten usw.

Mitschleppen von zusätzlicher Sicherheitsausrüstung: Ja, gelbe Rundumleuchte.

Führerschein: na ja, wir haben noch den alten, der ging noch.

Wiederverkaufswert: Geht quasi gegen Null, so ist man gezwungen das Teil zu behalten.

Passfahrten im Winter: Keine Ahnung, sind Flachländer.

TÜV und AU ab dem sechsten Jahr jährlich erforderlich, -schon wieder Aufwand und Kosten.

Man hat reichlich Platz, -den man ja eigentlich nicht braucht, man schleppt unnötiges Equipment mit, -einige beschreiben das als völlig überflüssigen Luxus der mit dem Gedanken des "Campings" nichts mehr zu tun hat. Man hat 1000kg Zuladung die kein Mensch braucht.

Wir überlegen wegen all dieser Einschränkungen unsere Wohnmobilurlaube ab sofort in der heimischen Garage des Mobils zu verbringen; aber was sagen evtl die Nachbarn?? Armut ausgebrochen?

Nun mag jeder selbst entscheiden ob er sich all diese Nachteile eines Fahrzeuges über 3,5 t zGG antun möchte oder nicht doch lieber ein Fahrzeug der "Siebenmeterklasse" mit sechs eingtragenen Sitzplätzen und realen 200 kg Zuladung fahren möchte. Zu diesen Vor- oder Nachteilen kann ich allerdings nichts beitragen, da "Nichtbetroffener".

Leser

svenhedin1 am 19 Jul 2009 09:26:03

Hi,
Leser hat geschrieben (Ausrufezeichen in Klammer von mir) :
....................Man hat reichlich Platz, -den man ja eigentlich nicht braucht (!!!), man schleppt unnötiges (!!!) Equipment mit, -einige beschreiben das als völlig überflüssigen Luxus der mit dem Gedanken des "Campings" nichts mehr zu tun hat. Man hat 1000kg Zuladung die kein Mensch braucht.(!!!).......

Genau so ist es.

Aber die Leutchen wollen das nicht hören. Alle paar Jahre kaufen sie sich ein neues noch viel größeres Schlachtschiff, erst so 6,7 m, dann 7,3 m und dann kommen die ab 8,2 m (und dann noch ne Achse, noch ne Luft-und Zusatzfeder und und ...- die !!Stell!!-plätze (der Name verrät alles) in ganz D stehen voll mit den Dingern - weil "reise"mobielen mit diesen Wohnmobilen ja eh nur noch sehr bedingt möglich ist - aber ist ja eh scheinbar egal? (Es kommt mir auch als der - natürlich vergebliche - Versuch vor, persönlich empfundene Defizite im ""Sein"" durch materielle Dinge im ""Haben"" (je größer die erlebten Defizite beim Selbstbewußtsein - um so größer muss das Haben/Womo sein) zu kompensieren - nichts anderes.)

Hinter obigen wiedergegebenen Worten steht also viel sonst völlig unausgesprochen Wahres und viel Lebensklugheit hinter - und die, die das pertu nicht hören wollen und/oder den fremden Interessen anderer, damit geschäftemachender Dritter auf den Leim gehen, müssen halt fühlen - aber bis sie irgendwann selber drauf kommen (die, die damit ihre fetten Geschäfte machen, sagen es ihnen jedenfallls nicht !!), dass Nonsens- gar Camping-Schicki-Micki-Überfluss zu verwalten, viel schwieriger sein kann wies Normalmass zu verwalten (von den wirklich mittlerweile abartig hohen Kosten für campingreiseerhohlungsmäßig oft völlig Überflüssiges mal abgesehen, dann die hohen Kosten für den jährlichen TÜV-Irrsinn bei den ja nur wenigen jährlichen km im Vergleich zum Gewerbebetrieb-Kfz über 3,5 t usw), kanns lange (aber streng verschwiegen/uneingestanden) weh tun. Meine Meinung zu dem ganzen.

oldmanxxl am 19 Jul 2009 10:42:15

Hallo zusammen,

es muss nicht unbedingt ein Mobil > 6, 7 oder 8 Meter sein, um in die >3,5 to Klasse zu kommen. Es ist bereits schwierig ein Mobil um die 6 m mit vernünftiger Zuladung zu erhalten. Extras wie Motorklima oder Markise nicht mitgerechnet. An eine Solaranlage und SatSchüssel gar nicht zu denken.
Man bekommt ein Mobil mit 60 l Dieseltank und wenn man fährt, darf der Wassertank nur zur Hälfte gefüllt sein.
Ich bin froh, mit meinem 6 m Mobil und zwei Personen, noch mit 3,5 to aus zukommen. Mit mehr als zwei Personen wird es schon problematisch.

Nikolaus

dieter2 am 19 Jul 2009 10:55:30

oldmanxxl hat geschrieben:Hallo zusammen,

es muss nicht unbedingt ein Mobil > 6, 7 oder 8 Meter sein, um in die >3,5 to Klasse zu kommen. Es ist bereits schwierig ein Mobil um die 6 m mit vernünftiger Zuladung zu erhalten.
Nikolaus


Wir haben mit unseren 6 Meter noch 680 kg Zuladung bei 3,5to.

Ist bei den heutigen disignerten Mobilen nicht mehr drinn,die freuen sich über die Hälfte.

Ich kann mit 2 Personen noch unsere Vespa mitnehmen und bin dann gerade 100% ausgelastet.
Markise,Satschüssel und all diese Utensilien haben wir auch.

Dieter

migula am 19 Jul 2009 10:57:10

Heute würde ich mein 4,2 t Mobil nicht mehr kaufen :!:

Lancelot am 19 Jul 2009 11:27:51

Leser hat geschrieben:Man hat reichlich Platz, -den man ja eigentlich nicht braucht, man schleppt unnötiges Equipment mit, -einige beschreiben das als völlig überflüssigen Luxus der mit dem Gedanken des "Campings" nichts mehr zu tun hat. Man hat 1000kg Zuladung die kein Mensch braucht.

Wir überlegen wegen all dieser Einschränkungen unsere Wohnmobilurlaube ab sofort in der heimischen Garage des Mobils zu verbringen; aber was sagen evtl die Nachbarn?? Armut ausgebrochen?

Nun mag jeder selbst entscheiden ob er sich all diese Nachteile eines Fahrzeuges über 3,5 t zGG antun möchte oder nicht doch lieber ein Fahrzeug der "Siebenmeterklasse" mit sechs eingtragenen Sitzplätzen und realen 200 kg Zuladung fahren möchte. Zu diesen Vor- oder Nachteilen kann ich allerdings nichts beitragen, da "Nichtbetroffener".


:kuller: :kuller: ... DER war gut :D :D

Selbstverständlich gibt´s Nachteile (die schon aufgezählt wurden), aber eben einen unstrittigen VORTEIL (für den, der´s braucht/will):

MEHR ZULADUNG (legal) :!:

Heute würde ich mein 4,2 t Mobil nicht mehr kaufen


Ich auch nicht ... würde eher auf 5 - 6 to gehen :D

brutus68 am 19 Jul 2009 11:49:28

es gibt halt immer so sozialneider wie diesen svenhedin1 .lasst doch jeden machen wie er will.

was ist eigentlich pertu? :D

dieter2 am 19 Jul 2009 13:17:51

Heute würde ich mein 4,2 t Mobil nicht mehr kaufen


Ich auch nicht ... würde eher auf 5 - 6 to gehen :D


Klar,wenn schon über 3,5 to,dann auch richtig :D

Aber 5-6 to heißt nicht das man unbedingt mehr Zuladung hat wie schon des öfteren
hier gelesen.
Selbst 7,5 tonner mit minimaler Zuladung gibt es.

Grus Dieter

Leser am 19 Jul 2009 14:13:59

svenhedin1 hat geschrieben:Aber die Leutchen wollen das nicht hören. Alle paar Jahre kaufen sie sich ein neues noch viel größeres Schlachtschiff, erst so 6,7 m, dann 7,3 m und dann kommen die ab 8,2 m (und dann noch ne Achse, noch ne Luft-und Zusatzfeder und und ...- die !!Stell!!-plätze (der Name verrät alles) in ganz D stehen voll mit den Dingern - weil "reise"mobielen mit diesen Wohnmobilen ja eh nur noch sehr bedingt möglich ist - aber ist ja eh scheinbar egal? (Es kommt mir auch als der - natürlich vergebliche - Versuch vor, persönlich empfundene Defizite im ""Sein"" durch materielle Dinge im ""Haben"" (je größer die erlebten Defizite beim Selbstbewußtsein - um so größer muss das Haben/Womo sein) zu kompensieren - nichts anderes.)


Ja svenhedin1,
es muß schon erschreckend für Dich sein, mit ansehen zu müssen wie viel "Unbelehrbare" es doch gibt, die den gleichen Fehler auch noch mehrmals im Leben begehen und geradewegs in ihr wohnmobiles Unglück rennen.

Mein Beileid ist Dir gewiß.

Leser

Lancelot am 19 Jul 2009 14:49:09

svenhedin1 hat geschrieben:(Es kommt mir auch als der - natürlich vergebliche - Versuch vor, persönlich empfundene Defizite im ""Sein"" durch materielle Dinge im ""Haben"" (je größer die erlebten Defizite beim Selbstbewußtsein - um so größer muss das Haben/Womo sein) zu kompensieren - nichts anderes.)


:D

Hab mal folgenden Dialog mit angehört (jemand hatte sich ein großes Auto gekauft):

"Man sagt ja: je größer das Auto, desto kleiner der P*****" :!:

Der Besitzer des "großen" Autos hat super und trocken reagiert:

"Ja, aber nur, daß alle Leute glauben sollen, ich hätte einen "großen", fahr ich doch nicht dauernd mit einem kleinen Auto rum"

:kuller: Hätte mich wegschmeißen können ...

Leser am 19 Jul 2009 15:18:54

Lancelot hat geschrieben:
"Ja, aber nur, daß alle Leute glauben sollen, ich hätte einen "großen", fahr ich doch nicht dauernd mit einem kleinen Auto rum"

:kuller: Hätte mich wegschmeißen können ...


Oh Jott, noch ein erlebtes Defizit,
jetzt schmeiß ich mich auch weg.

:tear: :tear: :tear:

Leser

pilote600 am 19 Jul 2009 16:33:28

Hallo zusammen,

zuerst mal.... klasse postings (die letzen)

aber zurück zu der Frage......

.... mir fallen auch keine weiteren Nachteile mehr ein ......

Wer sich so eine Frage stellt, hat vieleicht noch die alternative <3,5 oder >3,5. IMHO haben Familien (also 3 und mehr personen) dies nicht, denn für die gibt es keine Fahrzeuge unter 3,5 (legal).
Unserer ist knapp 6 (5,89) Meter lang, beladen für Winterurlaub, 2 Gasflaschen und Frischwasser voll Diesel (80Liter) auch voll bringt es mit mir und meiner Frau 3,3 Tonnen auf die Waage

migula am 19 Jul 2009 18:09:58

Man muss aber auch berücksichtigen, dass Sicherheitsaspekte, teils auch gestzl. vorgeschriefen das Leergewicht der Mobile erhöht. Z.B. die Sicherheitsgurte können ja nicht an die Möbel geschraubt werden. Es ist ein Stahlrahmenkonstruktion notwendig. Bei 4 Sitzplätzen im Aufbau macht das schon einiges aus. Auch Feinstaubfilter haben ihr Gewicht. ABS und Airbag sollte schon sein!

robbe am 19 Jul 2009 20:51:47

Hallo an alle

wenn man die Beiträge hier so liest wirds einem schon komisch,,was ist mit denen die jetzt mit einem 3,5 t Wohnmobil mit Familie ( 4 Personen) im Urlaub sind...???? die sind jetzt alle überladen unterwegs und müssen mit größere Kosten rechnen im Ausland..nur die Sicherheit von dem FHz ist nicht für die Überladung ausgelegt...das merken sie dann an den Grenzen wo sie Mautflichtig werden...und gewogen werden....dann stellt sich die Frage sich doch ein Fhz zugelegt zu haben mit einer höher Zuladung...die Preise für die Strafe sind höher....als die Mautgebühr und andere Kosten...aber leider gibt es immer noch Wohnmobilfahrer die nicht lernen wollen...das geht dann über den Preis ( Strafe )...die bezahlt werden und der Urlaub ist zu Ende....liebe ...man sollte sich vor dem Kauf eines Mobils erkundigen was einen erwartet....und welche Kosten auf einen zukommen...

Gast am 19 Jul 2009 23:18:18

Hallo Theo, Angela

Nicht jeder hat es so gut wie ihr beiden. Erstens ist vielen das Thema gar kein Begriff, da wird ein Womo gemietet und gut ist. Zweitens ist das Gewicht immer noch kein Thema. Anderes wie anständig breites Bett oder ein Fahrerhaus in dem auch grosse Personen rausschauen können, übrigens auch nicht, sonst würde Ford noch weniger Basis Fahrzeuge liefern.

Als wir uns für den Neukauf interessierten (2006) da wurden wir ganz komisch angeschaut, wenn wir vom Gewicht und von Waagen sprachen. Man lebte einfach damit, dass Womo überladen rumfahren. In der CH gab es nie einen PW Führerschein der bis 7.x Tonnen Fahrerlaubnis beinhaltete (Klar ich habe alle Führerscheine, aber meine Frau nicht). Wir haben dann entschieden:

Teilintegrierter für zwei Personen
Doppelboden für Winter
Bett musste 2.00 m und mindestens 1.40 haben und durfte nicht quer im Heck sein (Auswahl ist dann genau eine Marke)

Wir haben vor unserem ersten Urlaub das ganze WOMO gewogen (echt alles voll und alles drin) und wir waren genau 3590 Kg. schwer. Da haben wir nicht benötigten Krimskrams ausgeladen und somit auf die 3.5T abgelastet. Da flogen einige völlig unnötige Elemente einfach raus:

2 Deckel der Gasflaschen
2 x Liegestühle
Schneeketten
Anhängekupplung
einiges an Kleidern
Schuhe
Getränke
Geschirr und Besteck wurde reduziert von 4 auf 2 Personen Haushalt

Wir haben keinen Fernseher, keine Satschüssel, keine Solarzellen, keine Airbags, nur Fahrerhaus Klima, normal kleinen Kühlschrank (früher mit den Motorrädern hatten wir gar keinen und das ging auch)

Wir gehen zu 100% davon aus, dass jedes Womo mit 4 Personen und ab Jahrgang 2002 überladen rumfährt, sofern es mit 3.5T zugelassen ist.

Wir haben bewusst ein 3.85 T Chassis gekauft und abgelastet auf 3.5T und wir achten darauf, dass kein unnötiger Balast mitkommt.

Wir fahren aber bestimmt immer nahe am Limit mit 3.5T rum, da ist es uns wichtig, die grösseren Reifen, das Alko Chassis auf Maxi und die kräftigeren Bremsen zu haben. Wir könnten auch jederzeit durch einfach Eintragung auflasten.

Wir werden nicht aufrüsten und leben halt eher Camping pur. Immer wenn wir etwas ersetzen, schauen wir auf das Gewicht und den Stromverbrauch. Z.B der Brotbackautomat wurde jetzt ersetzt und wir konnten auf die Hälfte der Grösse und ca. 65% des Gewichtes reduzieren. Die Liegestühle ersetzten wir duch Beinauflagen zu unseren Stühlen. Als nächstes ersetzen wir den Rolltisch durch die kleinere Ausgabe, da das genügt.
Für die Marquise nehmen wir nur eine Seitenwand mit und auch nur sofern nicht Wintercamping.

Zum Fahren füllen wir den Wassertank nicht mehr mit 150 Liter, 80 reichen auch.

Ich will damit sagen, die Hersteller specken im Moment mit den Pfunden ab, es wird Zeit, dass die Womo Reisenden das auch machen. Ist ja schön eine Solarzelle oder mehrere zu haben, aber rein Objektiv ist das für 90% eine völlig überflüssige Ausgabe, da Nord-, Mittel- ja sogar Süreuropa einfach nix liefert über das Teil. Wer Fernsehen will, soll doch besser zu Hause bleibe, ist eh viel bequemer (ok. rein subjektive Meinung) und wer nen 150 Liter Kühlschrank braucht, sollte sich mal überlegen wie das früher war. Back to the root würde mehr Urlaub bringen und den einen oder anderen Groschen sparen. Das würde dem Gewicht helfen und die Lebensqualität heben. Weg vom Konsum hin zum Genuss (schon wieder subjektiv)

jochen185 am 20 Jul 2009 07:58:17

hallo,
ich verfolge das seid ein paar tagen hier...
warum wird immer aufgetwungen zu verzichten...
ich will nicht verzichten!!!!
ich will alles mithaben, fernsehen, bierchen im kühlschrank haben, vernünftige stühle benutzen, genug strom dabei haben und nicht rechnen müssen, mein roller und fahrräder müssen mit!, der hund auch, damit auch sein anhänger, wozu habe ich ein sportboot wenn ich es nicht ziehen darf... die liste könnte ich ewig verlängern!
und ich denke so geht es vielen hier.
damit geht es einfach nur legal über 3,5 tonnen...
kann aber auch die leute verstehen die einfacheren urlaub wollen...
aber doch bitte so wie er will!!!
und der erste schreiber wir wohl mehr gewicht benötigen, sonst hätte er nicht gefragt.

Günni

svenhedin1 am 20 Jul 2009 08:24:11

Hi,
irgendwie liegt da ein fundamentaler Irrtum vor. Es ging ja gerade um den GENGENTEIL von Verzicht. Es ging um Befreiung von unnötigem Ballst, damit man aufs wahre Camper-Leben nicht mehr verzichten muss. Weil weniger mehr ist!

Beispiel. Fernsehen und Camping. O.K., für die Wetternachrichten oder sagen wir großzügig die Nachrichten ganz gut. Aber sähe man die Nachrichten nur einmal die Woche, hätte man nichts verpasst. Ist eh alles nur öder Kram, nur Manipulation und Gehirnwäsche (soll uns mit Scheinthemen von der wahren Realität ablenken - jeden Tag wird eine anderer Aufreger, eine andere Sau durchs Dorf getrieben, um uns das Gehirn zumüllen und vom wahren Leben, den wirklichen Themen abzulenken)

Das wichtigste aber: die ganzen Glotzen vermitteln nur ein Leben aus ZWEITER Hand. Die stärksten Eiondrücke beim campen gibt es aber am Busen der natur, draussen, VOR der Tür des Womos - wo spätestens nach 19 Uhr keiner mehr sitzt, um mit dem Nachbar zu klönen - stattdessen glotzen angesagtz (die ödesten Sachen). Und wieviel Tonnen Gewicht an Batterien + Wechelrichter + Hondagenerator und all son zeug werden heute alleine schon nur für die Glotze mitgeschleppt - nur um mal dieses Beispiel herzunehmen (keine Bange, habe selbst auch einen "gewichtigen "85er Antennenautomaten + TV und schaue auch noch ZUVIEL an der Glotze, versuche aber wenigstens, mir die Dinge bewußt zu machen).

Mit all dem anderen mitgeschleppten Ballast und unnötigem halben hausrat ist es ähnlich (bei mir auch !). Da stimmt mitlerweile was nicht mehr. Wir haben nach meiner Überzeugung den Blick für das Wesentliche beim Camperhobby verloren und müllen uns mit mitgeschlepptem unnützem Kram zu - sprich sind an der Überladung zum Teil selber schuld - und müssen deshalb auf manches leider verzichten - auf manche schöne Innenstadte/schöner Strecken usw usw. wg. zu großer dicker Wonis.
deshalb: -weg mit dem Verzicht, weg mit dem unnötigen Gewichtsballast. (bei vollem Komfort - aber weg mit all den Scheinkomfortsachen der sieben mitgenommenen Kaffemaschinen!! usw)

Lancelot am 20 Jul 2009 09:15:31

Aha ... hab´s zwar immer noch nicht kapiert ... :(

Wir sind zwar ziemlich OT, aber trotzdem:

svenhedin1 hat geschrieben:Wir haben nach meiner Überzeugung den Blick für das Wesentliche beim Camperhobby verloren und müllen uns mit mitgeschlepptem unnützem Kram zu


WIR haben kein "Camperhobby" ... wir haben ein "Reisehobby" und das Womo ist für UNS ein sehr bequemes Mittel zum Zweck. Noch bequemer wird´s, wenn man für alle Eventualitäten gerüstet ist und dafür Ausrüstung mitschleppen kann/darf.

Will sagen: laß doch jeden wie ER will ... :wink:

hockeyref am 20 Jul 2009 09:25:00

Lancelot hat folgendes geschrieben::


"Ja, aber nur, daß alle Leute glauben sollen, ich hätte einen "großen", fahr ich doch nicht dauernd mit einem kleinen Auto rum"

Hätte mich wegschmeißen können ...


Oh Jott, noch ein erlebtes Defizit,
jetzt schmeiß ich mich auch weg.



Leser


Ich schmeiß mich auch gleich weg.....

Aber Spass beiseite, ich bin auch am Überlegen, was ich kaufen soll, wenn es soweit ist. Da bin ich schon ein wenig hin- und hergerissen.

Leser am 20 Jul 2009 15:10:47

svenhedin1 hat geschrieben:
VOR der Tür des Womos - wo spätestens nach 19 Uhr keiner mehr sitzt, um mit dem Nachbar zu klönen


Nee, nicht doch, -man könnte an ´nen "Oberlehrer" geraten, der einem seine Meinung aufdrücken will.

@jochen185
Ich will auch nicht verzichten, -warum auch?, bin nur einmal auf dieser Welt.
Und andauernd Überlegungen anstellen, -nimm´ste die Fahrräder mit und Reserverrad (falls heutzutage überhaupt noch eines aus Gewichtsgründen an Bord ist) und Grill bleiben diesmal zu Hause, oder 20 l Frischwasser im Tank tun´s auch usw. usw. -nee, ist mir alles zu anstrengend.

@hockeyref
Auf Deine Überlegungen wir´ste hier reichlich Antworten kriegen, ob welche passen muß´te dann wieder selber entscheiden und schon steh´ste wieder am Anfang.

Leser

hockeyref am 20 Jul 2009 15:27:46

@ Leser

Ich weiß das ja, mir persönlich wäre es fast egal, aber wenn ich dran denke, wie oft ich dann mit einem aufgelasteten Teil in der Schweiz bin, wo ich außer meinen Schiedsrichterklamotten und im richtigen Winter vielleicht ein paar Ski mit Schuhen nix drin habe, weil es ja nur übers WE geht, sind die 3,5 to auch wieder eine Überlegung.

Jagstcamp-Widdern am 20 Jul 2009 15:30:32

ich denke immer noch, der halblegale weg ist der beste: 4 tonner fahrgestell und ohne technische änderungen abgelastet auf 3,5 t.

spart maut und tüv/au und fährt trotzdem sicher. auf einer "zwangswaage" war ich in 30 jahren noch nie!

ein nachteil von > 3,5 t wird immer vergessen: wenns mal blitzt gibts schneller punkte!

Grusz hartmut (unterwegs mit leider nicht ablastbarem 4,3 tonner)

Leser am 20 Jul 2009 16:10:38

hockeyref hat geschrieben:@ Leser

Ich weiß das ja, mir persönlich wäre es fast egal, aber wenn ich dran denke, wie oft ich dann mit einem aufgelasteten Teil in der Schweiz bin, wo ich außer meinen Schiedsrichterklamotten und im richtigen Winter vielleicht ein paar Ski mit Schuhen nix drin habe, weil es ja nur übers WE geht, sind die 3,5 to auch wieder eine Überlegung.


Dann hat katze-bruno doch für Dich schon ´ne praktikable Lösung vorgeschlagen.

Leser

dieter2 am 20 Jul 2009 16:52:00

jochen185 hat geschrieben:ich will alles mithaben, fernsehen, bierchen im kühlschrank haben, vernünftige stühle benutzen, genug strom dabei haben und nicht rechnen müssen, mein roller und fahrräder müssen mit!, der hund auch, damit auch sein anhänger, wozu habe ich ein sportboot wenn ich es nicht ziehen darf... die liste könnte ich ewig verlängern!

Günni


Genau so haben wir vor ein paar Jahren auch noch gedacht.

Unser Hymer hatte ca.1000 kg Zuladung bei 4,6 to,die wurde ausgenutz.
TV,Sat,125erVespa,2 Räder,Werkzeug ,reichte für eine Motorüberholung,Grill,4 StühleTisch und Liegestuhl
und sonnst noch allerhand Krempel.

Heute reicht uns locker ein 3,5 tonner für uns beide.

Dieter

Shiva am 06 Aug 2009 09:18:15

Mensch, wenn man das hier so alles liest kommt man wieder in s Grübeln.

Wir überlegen gerade unseren unter 3,5 t in einen über 3,5 t einzutauschen,
nicht weil wir unbedingt mehr Platz brauchen oder mehr Zuladung, bei uns geht es hauptsächlich um den doppelten Boden, den der Größere hätte.
Berufsbedingt können wir im Sommer keine langen Urlaube machen , sind dann nur zu Kurzausflügen unterwegs , Umkreis bis ca. 200 km, aber im Winter können wir länger weg und da ist ein Doppelboden und etwas mehr Platz , beheizter Abwassertank etc. schon von Vorteil.
Allerdings hab ich bein Durchstöbern der ganzen Threads zum Thema über 3,5 to auch eine Menge Nachteile gelesen.
Mann oh Mann, eine schwierige Entscheidung.

@lancelot, wir haben einen Ähnlichen wie Euren im Blickfeld :D

Lancelot am 06 Aug 2009 09:24:22

Shiva hat geschrieben:@lancelot, wir haben einen Ähnlichen wie Euren im Blickfeld :D


Schön für Euch ... wir sind hoch zufrieden :)

co11 am 07 Aug 2009 08:01:40

Lancelot hat geschrieben:Aha ... hab´s zwar immer noch nicht kapiert ... :(

Wir sind zwar ziemlich OT, aber trotzdem:

svenhedin1 hat geschrieben:Wir haben nach meiner Überzeugung den Blick für das Wesentliche beim Camperhobby verloren und müllen uns mit mitgeschlepptem unnützem Kram zu


WIR haben kein "Camperhobby" ... wir haben ein "Reisehobby" und das Womo ist für UNS ein sehr bequemes Mittel zum Zweck. Noch bequemer wird´s, wenn man für alle Eventualitäten gerüstet ist und dafür Ausrüstung mitschleppen kann/darf.

Will sagen: laß doch jeden wie ER will ... :wink:



Nur für "NICHTCAMPER"
Wir (auch) wollen nicht Campen, sondern wir wollen REISEN und zwar mit etwas Bequemlichkeit. Und sollte mal eine Ortsdurchfahrt mit dem Wohnmobil nicht möglich sein, dann fahren wir auf ein nahen Park- oder Stell-Platz, packen unseren Smart aus und parken dann da im Ort, wo
>3,5 t auch nicht parken können.
Walter

Wohnifahrer am 07 Aug 2009 11:18:27

Hallo,

ich bin ja auch eher der asket, was Luxus im Wohnmobil angeht. Fernsher brauch und will ich nicht (gibts bei mir auch zu Hause nicht!). Ein schönes Buch ist mir da viel lieber. Für mich ist Wohnmobilfahren eine Reduktion aufs wesentliche. Luxus habe ich genügend zu Hause. Und gerade weil ich auf den Luxus von zu hause verzichte, habe ich nötige Erholung. Dafür freue ich ich auch wieder auf mein zu Hause.

Sonnige aus dem Allgäu

Sascha

uwe05 am 07 Aug 2009 12:19:56

Hallo zusammen,
bei der Anschaffung unseres Womo's habe ich mich mit Zuladung / Geamtgewicht/
Hängerlast ausgiebig beschäftigt, da wir auch hin -und wieder unsere Pferde
damit ziehen wollen, bin durch Foren und etlichen Herstellerseite gesurft
( kann man anhand der Ausstattunglisten gut nachrechnen,selbst Motorklima
elektrische Spiegel sind nicht im Leergewicht !! und das wiegt locker 35-38 KG ) mein Ergebnis : mit ein bißchen Zubehör /oder/und ab 3 Pers +ab 6,50 m = 3,85 to, mit 3,5to nicht machbar oder du wiegst jedes Teil vor dem Laden
, kein Wasser etc.aber wer will das ? und dann trotzdem oft an der Grenze und drüber , nee danke

fahren heute einen 3,85 to , ich finde die Nachteile halten sich in Grenzen,
wer will schon mit einem fliegenden Kühlschrank 120/130 Km/h fahren ( hatten
und uns vor der Anschaffung einen 6,30m v. Bürstner auf Fiat geliehen um Womo generell zu probieren ,mehr als 110 km / h machte keinen Spass, sowohl von der Geräuschkulisse als auch vom Fahrverhalten her ),das Überholverbot ist der Wermutstropfen weil unsinnig und nervig und wird hin und wieder "übersehen " Östereich kann man wunderbar o. Go-Box über den Felberntauern durchqueren, ob ich jetzt 80 Km aufAutobahn oder 70 km auf der Landstrasse fahre, ist grad egal, Frankreich verfügt über gut ausgebaute Nationalstrassen,
usw.
uwe

dieter2 am 07 Aug 2009 12:27:38

Ich sehe in den 3,85 to keinen Sinn :roll:
Die sind bei 7 Meter auch oft überschritten.

Wenn ich schon über 3,5 to bin,dann gleich 4 oder 4,2 oder 4,6 to.
Die Nachteile werden nicht mehr.

Dieter

lwk am 12 Aug 2009 10:58:45

@ dieter2
Das sehe ich im Prinzip auch so, der einzigste Nachteil: der PREIS.

Nordstern am 12 Aug 2009 19:28:00

@ dieter
:gut:
mfg Wolfgang

laubfrosch am 12 Aug 2009 19:36:08

Ihr habt alle recht. Wenn man noch arbeitet und nur übers Wochenende oder einmal im Jahr 3 Wochen Urlaub machen will, dann reicht - ganz locker - ein "Ritsch-Ratsch-Bus". Kommen Kinder dazu, dann hole ich mir einen 3,5 to und hänge zur Not - für den Jahresurlaub - einen Hänger dran. Wenn man aber in die reiferen Jahre kommt und nicht mehr arbeiten muss, sondern "Reisen" will, dann geht halt unter 6to nichts. Wir selber haben 6,5 to, fahren järhlich 7-8 Monate mit dem Mobil quer durch Europa und auch anderswo (Russland, China, USA, Mongolei etc.) und bei diesen langen Zeiträumen muss - außer den Möbeln - alles mit (sagt meine GG). Ich möchte mit ihr nicht über das Blüschen oder das Höschen zusätzlich streiten und sie macht keine Einwände beim technischen Equipment. Also, immer so kaufen, wie man es gerade braucht. Mir persönlich war - während meines Arbeitslebens - der WW gerade richtig. Niedrigere Anschaffungskosten, mehr Mobilität mit zusätzlichem PKW, und die Kinder wollten sowieso immer nur am Ort bleiben. Wenn man aber Reisen will, und ich meine Reisen und nicht in Verzicht üben, dann ist die Entscheidung für ein größeres Mobil richtig. Außerdem, bei den Anschaffungspreisen rege ich mich nicht über Mautkosten auf (fahre fast immer nur Landstraße, habe doch Zeit), rege mich nicht über TüV-Kosten einmal jährlich auf und wenn ich jünger bin, mache ich halt den LKW-Führerschein dazu. Kommt bei den Anschaffungspreisen dann nicht mehr darauf an. Da werden die grössten Reisemobile gekauft um einmal im Jahr für 3 Wochen nach Sizilien zu düsen (Autobahn natürlich) und den Rest des Jahres steht das Ding rum, man muss ja schließlich das Geld verdienen um die Kiste abzubezahlen. Nee, dann doch lieber Ritsch-Ratsch-Bus und später das größere Mobil wenn man Zeit hat. Außerdem brauche ich für Kurzurlaube keine Zuladung von 1000 kg. Da reichen die kleinen. So das ist meine Meinung dazu, aber ansonsten bin ich der Meinung wie Lancelot: Jeder so, wie er mag und kann.
Wünsche Allen allzeit knitterfreie Fahrt und viele schöne Erlebnisse - besonders vor der Reisemobil-Tür.

stauderer am 03 Jul 2012 14:31:37

cooles Thema ... hab kurzlich meinen Beisl schwerenherzens verkauft ... aber passend zum Thema ... ich bin eigentlich schon relativ bescheiden was Luxus betrifft ... aber ich habe das Wohnmobil ja dazu benutzt wozu es gedacht ist, ohne Campingplatz campen ... hier hab ich einige Nachteile festgestellt, wodurch für mich jetzt nur noch Zelt (Campingplatz) oder was über 3,5 t oder Gesetzesbrüche in Betracht kommen ...
Fernseher brauch ich zwar nicht, Roller auch nicht zwingend etc ... aber: wenn man mal längere Zeit z.b. durch Süditalien reist ... wo nicht an jeder Ecke ne versorgungsstation ist ... und man vielleicht an der Fußsohle mal gern am Strand steht, weil das da noch möglich ist, jedoch hier wirklich auch autark ist ... da wird man ganz schnell feststellen, was an einem Wohnmobil wichtig ist ... Autarkie ... das heißt viel Wasser, nicht so mickrige 100 Liter ... wenn man das Wasser nicht gleich in den Boden lassen will evtl. auch viel abwasser ... und wenn man den anderen keinen Haufen vor die Füße setzen will ... ja ... dann wäre ein fäkalientank größerer größe auch toll ... sonst ist das vergnügen nämlich nach spätestens 4 tagen kein vergnügen mehr, außer man möchte sich nicht putzen oder man steht selbst drauf hinter jedem busch einen haufen eines anderen zu entdecken ... und solar ... naja, wenn man schon mal die tanks hat ... solar ist schon auch sinnvoll ich hab mit einer billigen 90 watt-platte die erfahrung gemacht ... das ist toll !!! Für den wirklich gebrauchten Strom wie Pumpe Licht lüfter war das schon zuviel strom hahaa ... hab mir immer überlegt, wie ich den strom noch benutzen könnte ... however ... ich bin der meinung ... wenn man das auto richtig nutzt und auch länger ... dann reicht sone pappschachtel nicht (von den lapprigen türen ganz abgesehen) ... wenn man sich son teil leisten kann um 1 oder 2 wochen dann auch noch auf den campingplatz zu fahren .. dann dürfte man eh genug kleingeld über haben, dass die finanziellen nachteile nicht mehr ins gewicht fallen .... und von wegen ganz back to the roots, mit ohne wasser und ohne klo ... das hat dann, wenn man hier aufgewachsen ist, nichts mehr mit kein luxus zu tun ... denn da muss man dann sein komplettes hygiene empfinden ändern ... however, bei mir gilt nun: entweder noch was vernünftiges oder gleich ein zelt ... alles dazwischen ist teures spielzeug ...

Gast am 03 Jul 2012 14:42:07

:nixweiss: Mir fehlen die Worte!

a.miertsch am 03 Jul 2012 16:07:56

svenhedin1 hat geschrieben:Hi,
irgendwie liegt da ein fundamentaler Irrtum vor. Es ging ja gerade um den GENGENTEIL von Verzicht. Es ging um Befreiung von unnötigem Ballst, damit man aufs wahre Camper-Leben nicht mehr verzichten muss. Weil weniger mehr ist!

. (bei vollem Komfort - aber weg mit all den Scheinkomfortsachen der sieben mitgenommenen Kaffemaschinen!! usw)


Ich gebe Dir in vielen Dingen Recht, nur wo willst Du dieses Camping-Gefühl noch erleben? Doch nicht etwa auf einem Stellplatz (Amberg? :D )
Woher hast Du all Dein Wissen, das Profil von Dir ist ja gelinde gesagt nichtssagend. Da liegt natürlich der Neidgedanke nahe, der hier unterstellt wurde, den ich allerdings nicht im Text erkennen kann.
Mußt doch nicht verheimlichen, daß Du einen Clou-Liner fährst.(Das ist jetzt aber nur :ironie: )
Albert

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