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Idee einer Dachsanierung - Brainstorming - Bitte um Hilfe


f.k. am 12 Aug 2009 08:07:08

Hallo,

Bitte liebe erfahrenen Wohnmobilschrauber - helft mir bei meinem Vorhaben.

Unser Eura Mobil von 1990 hat eine konstruktionsbedingte Schwachstelle im Dachbereich - der Knick nach oben - hier bleibt gerne Wasser stehen wenn es nicht abschüssig nach Hinten geparkt ist und hier beginnt es den weg ins Innere zu finden.
Noch ist der Innenraum in Ordnung, aber ewig kann es so nicht bleiben.

Ausserdem wurde vom Vorbesitzer wenig Wert auf Sauberkeit gelegt so dass gerade der obere Teil der Wände etwas schäbig aussieht und ich ihn auch mit viol Mühe nicht wirklich sauber bekomme.

So ist mein Plan gewachsen ...

Ich möchte
1) Das Womo aussen neu lackieren (evtl in Etappen)
2) Im Bereich des Knickes einen kleinen Ablauf zur Seite einbauen. Momentan kann das Wasser nicht abfliessen das Aluprofil welches über dem Ausseneck montiert ist etwa 1 cm nach oben über das Dach hinaussteht.
3) Die Ecke neu abdichten

Folgendes Vorgehen habe ich mir überlegt:
1) Aluprofil im Dachbereich entfernen, altes Dekalin komplett wegkratzen.
2) Fuge mit Dekalin ausspritzen
3) Im Dachknickbereich einen U-förmigen Ablauf einbauen - Seitenwand um ca. 1cm einschneiden und Dach anpassen (dengeln)
4) Ausseneck auf etwa 3cm Breite (Dach und Wand) mit Kunstharz einstreichen und 2- oder 3 Lagen Glasfasergewebe einlaminieren.
5) Dach- und Wand über der Eckausbildung neu lackieren.

Meine Fragen nun:

- kann die Eckausbildung mit GFK funktionnieren oder reisst das auf? Gibt es leicht elastisches Harz?
- Was hättet ihr sonst noch für Ideen oder habt ir schon vergleichbare Arbeiten ausgeführt?

Bin für alle Hinweise Dankbar.

Ps: Die alte Markise werde ich abbauen und stattdessen eine Kederschiene montieren in die dann ein Sonnensegel eingezogen werden kann. Das ist deutlich günstiger als eine neue Markise (will in den alten Karren nicht so viel reinstecken für die paar Tage im Jahr wo man sie wirklich braucht) und pflegeleichter.

,
Florian.

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juliusb am 12 Aug 2009 09:36:01

f.k. hat geschrieben:3) Im Dachknickbereich einen U-förmigen Ablauf einbauen - Seitenwand um ca. 1cm einschneiden und Dach anpassen (dengeln)
4) Ausseneck auf etwa 3cm Breite (Dach und Wand) mit Kunstharz einstreichen und 2- oder 3 Lagen Glasfasergewebe einlaminieren.
5) Dach- und Wand über der Eckausbildung neu lackieren.

Meine Fragen nun:

- kann die Eckausbildung mit GFK funktionnieren oder reisst das auf? Gibt es leicht elastisches Harz?
- Was hättet ihr sonst noch für Ideen oder habt ihr schon vergleichbare Arbeiten ausgeführt?


Hallo Florian, ich kann Dir (noch) keine konkreten Tipps geben, werde aber Deinen Thread aufmerksam verfolgen, weil ich ein ähnliches Vorhaben in (leider) wesentlich fortgeschrittenerem Stadium habe. Bei unserem Cristal WoMo BJ 97 ist das Eck hinten-oben links und rechts (der Stoß von Seitenwand, Rückwand und Dach) bereits undicht, und auf der rechten Seite ist bereits ein richtig gemeiner Wasserschaden entstanden.

Nun muss ich diese undichte Stelle (Turbo-Kurt und ich haben sie leider bereits als Fehlkonstruktion bzw. Sollburchstelle benannt) irgendwie dicht kriegen, und mit Dichtmasse allein wird das nicht gehen. Deswegen denke ich an ein großflächiges Überdecken - das von Dir erwähnte "Polyestern" war auch meine erste Idee. Nun weiss ich aber aus der Praxis, dass bei Reparaturen an Motorrad-Kunststoffverkleidungen die derart reparierten Teile nach einiger Zeit (aufgrund Vibrationen?) meist wieder aufgerissen sind. (Ich hab einige Zeit die Honda-Vertretung gemacht). Gebrochene und danach polyesterte Teile galten bei uns (und in meiner Beobachtung) nie als dauerhaft repariert, sondern als "Lösung auf Zeit" - wir empfahlen unseren Kunden daher stets Neuteile. Daher wäre ich schon sehr neugierig auf die Aussage von erfahrenen Praktikern, ob sich ein solches Verfahren "dauerelastisch" anwenden lässt.

Übrigens, bei Deinem Punkt 3) Seitenwand einschneiden frage ich mich schon, ob Du wirklich da reinschneiden solltest? Aufgrund des hohen Schadens und den vielen undichten Stellen an unserem WoMo läuft mir der kalte Schauer den Rücken runter, bei der Vorstellung, dass da jemand absichtlich und freiwillig in seiner Wand rumschneidet :roll:

Übrigens, das mit der Markise halte ich für eine gute Idee! Ich habe schon immer mit Argusaugen zugesehen, wenn ich das Teil rausgedreht habe. Da muss doch eine immense Torsionskraft auf die Wand einwirken! Ist das eine typische Sollbruchstelle an WoMos fürs undicht werden? Nach meinem Gefühl zumindest ja. Aber andererseits haben ja "alle" eine Markise, haben dann auch "alle" dort irgendwann Wasser in der Wand? Ich möcht ja nicht Verfolgungswahn kriegen...

Ich habe nach Rücksprache mit Kurt das Gann Uni 1 Testgerät bestellt (im Prinzip baugleich mit Kurt´s Gerät), und werde nach dem Eintreffen mein WoMo vermessen und einen neuen Thread eröffnen, in dem ich step-by-step die Schadensanalyse und -behebung dokumentieren werde (und auf regen Input des Forums hoffe). Vielleicht wird das auch für Dich interessant, weil diese von Dir angestrebte Eckausbildung am Dach im Prinzip genau den gleichen Anspruch erhebt wie die Abdichtung meines undichten Daches. Preiswert und dauerhaft dicht muss es sein...

=> Zum Abschluss eine Frage an die Profis: ist die Dichtmasse auf dem 2. Foto (linke Seite) jenes Dekalan, das hier im Forum als Dichtmasse empfohlen wird?

Alles Gute und liebe ! Julius

schwabelix am 13 Aug 2009 18:31:45

Moin moin,

also, ich habe vor kurzem mit einem gewissen Hr. Krause von der Firma
--> Link
gesprochen, macht einen sehr kompetenten Eindruck wenn es um Gfk geht...

Vielleicht Ihn anrufen, er könnte Dir da sehr wahrscheinlich weiterhelfen.....

Tel.: 04484 920 563

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f.k. am 17 Aug 2009 09:08:45

Hallo Schwabelix - Danke für die Info - werde mich mal dort melden.

Hallo Julius,
Unser Daxchaufbauten sind sehr unterschiedlich - bin mir nicht sicher ob sich unsere Erfahrungen da ergänzen können. Unser Aufbau besteht aus Aluminium-Sandwichelementen welche keine Aufkantung nach oben am Dachrand haben, es ist eine reine Aussenecke ... werde mal Bilder einstellen.

Am einfachsten wird es aber wohl doch werden wenn ich die Leiste abschraube - darunter die alte Dichtung entferne, die Seiten und das Dach neu lackiere und anschliessend die Leiste wieder mit einer neuen Dichtung versehen montiere.

Mal sehen was ich diesen Herbst so basteln werde.

, Florian.

tiiger am 21 Sep 2009 21:12:44

Hallo Florian

Bist du mit deinem Projekt vorangekommen?
Würde mich interessieren, was du gegen deine Pfützen auf dem Dach gemacht hast.

Auch wir haben diesen "Knick" auf dem Dach und diese blöden, hohen Profile am Dachrand.
Und da unser Oldie nach einer Auflastung hinten höher steht, sammelt sich nun auf dem Dach literweise Wasser...
Eine Frage der Zeit, bis das Wasser Schaden anrichtet :-(

aus dem Nachbarkanton
susan

canter am 22 Sep 2009 09:19:46

Hallo zusammen,

ich habe bei meinem Clou gerade eine Dachkantenabdichtung genau wie sie auch im Werk gemacht wird ( soll lt. N&B alle 7-8 Jahre gemacht werden ) hinter mir.
Bei den alten Clou`s sind ja die Wände, Dach, ... aus ALu-5cm PU-Alu gebaut und mit umgreigfenden Ringankern verbunden.
Die Abdichtung an den Übergängen Dach auf Ringanker wird hier ( auch vom Werk !! ) so gemacht:
Übergang Reinigen, Entfetten, ggf. alte Dichtmasse wenn brüchig entfernen und dann Bitumendichtband mit Alu Rücken über die gesamte Länge aufkleben. Ggf. an fummeligen Ecken noch mit etwas Bitumenmasse nachdichten und mit Aluband überkleben. Bei bedarf kann das dann lackiert werden. Ich fahr einfach mit den schwarzen Streifen weil ich mir nicht aufs Dachschauen kann :D
Die letzte Abdichtung dürfte so etwa 10-12 Jahre her sein und hat noch ordentlich gehalten. Jetzt vorsorglich erneuert und ich geh mal davon aus das es wieder so lange hält.
Das Problem mit der 50l Pfütze auf dem Dach habe ich auch am Übergang zum Alkoven. Ich versuche halt immer so zu stehen das es nach hinten oder zur Fahrerseite hin ablaufen kann.

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