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Hier ein Bericht, für den wir diesmal etwas länger gebraucht haben, einmal, weil wir die Reise noch planloser als sonst angegangen sind und wir uns wegen unserer Konzeptlosigkeit genierten, aber auch wegen der vielen sehr guten umfangreichen und Maßstab setzenden Berichte gerade über Frankreich, wobei ich u.a. die von Manfred (mk9) nennen möchte.
Tatsächlich war in diesem Jahr Italien unser Ziel, aber dann wurde es doch wieder Frankreich, jedoch erst mal alles der Reihe nach. Die Richtung war vorgegeben, weil ein Besuch bei meinem Bruder in Garmisch längst überfällig war und so bot sich Italien rein geographisch an. Übrigens habe ich in Garmisch im „Wirtshaus am Mohrenplatz“ eine Schweinshaxe gegessen, die mir noch lange als die beste ihrer Art in Erinnerung bleiben wird. Fern- und Reschenpass wurden hier im Forum schon dankenswerterweise als Tipp für Italienreisende empfohlen. Die Empfehlung aber, Samnaun, die Schweizer Exklave als Steuerfrei-Einkaufs-Gebiet zu besuchen, kann ich nicht ohne Einschränkung übernehmen. Es geht sehr steil hoch und mir fiel spontan der Schlager aus der Jugendzeit meiner Eltern ein: „Rauf, ja da kommt er, ich frag mich aber, wie kommt er runter? Ich hab so Angst um den Meier, der macht ´nen Rutsch und ist futsch.“:D Ich werde es jedenfalls mit dem Wohnmobil nicht mehr machen, denn es geht heftig auf Motor und Bremsen. Der CP im Tal bei Pfunds ist noch im Aufbau, aber sehr schön gelegen, direkt am Innufer und mit 15 Euro ausgesprochen preiswert. Außerdem sind die Betreiber sehr hilfsbereit und sympathisch.
Nächste Station war der Gardasee, wo wir wegen der Hitze auf lange Stellplatzsuche verzichteten und in Bardolino einen bezahlbaren Campingplatz am See fanden. Unsere Fahrt am gesamten Ostufer entlang hatte uns schon gezeigt, dass der Gardasee landschaftlich herrlich ist, aber die Menschenmassen, die sich durch die engen Orte drängen, legen doch einen Besuch im Frühjahr oder Herbst nahe. Daher hinderte uns auch der vorzügliche Wein in Bardolino nicht an der Weiterfahrt in die Toscana. Lucca , hier schon mehrfach in Berichten beschrieben, ist wirklich sehenswert. Der historische Stadtkern lohnt auf jeden Fall einen Besuch, wenngleich wir von unserem Stellplatz aus die 15 Minuten Fußweg dorthin weniger schön fanden. Gehsteige, wenn vorhanden, sind sehr schmal, so dass wir mit unseren beiden Hunden im Gänsemarsch diese Strecke hinter uns bringen mussten. Wir hatten uns besonders früh auf den Weg gemacht, um auch mit Rücksicht auf Leo und Poldi der größten Hitze und dem Besucherstrom zu entgehen. So fanden wir ein nettes Straßencafé in der Altstadt, gleich neben dem Denkmal Puccinis. des großen Sohnes der Stadt. „Wo ist eigentlich die Kamera? Hast du die denn nicht? Nee - ich dachte - du hast die, Mist – dann liegt die im Wohnmobil. “
Eigentlich wollten wir auch am folgenden Tag noch einmal in die Altstadt - auch wieder früh und dann aber mit Kamera.... Aber am nächsten Morgen, nach einer schrecklich lauten Disco-Nacht wollten wir nicht mehr bleiben. Was ich noch nicht erwähnt habe, neben dem Stellplatz ist ein Schießstand der Polizei, wo Montag bis Freitag den ganzen Nachmittag über geschossen wird und was das für manche Hunde bedeutet, wisst ihr ja und uns hat es auch nicht amüsiert. Der Stellplatz hat eine Schranke, ist nachts zusätzlich verschlossen und bietet einigen Komfort wie Duschen und Toiletten. Die Parzellen sind durch Hecken abgeteilt – alles soweit bestens, wenn nur die nächtlichen Events und die nachmittägliche Schießerei nicht wären. Wo ich gerade die Hunde erwähnte: Italien scheint für Camper mit Hunden nicht das geeignete Urlaubsland zu sein, so haben wir es jedenfalls empfunden. Also entschieden wir, am nächsten Morgen über die Küstenautobahn Richtung Frankreich zu fahren. Unsere erste Nacht verbrachten wir in der Gegend von Draguinan auf einem privaten „Camping à la ferme“ an einem kleinen Gehöft. Der Platz bestand aus einem großen Stück gerodetem Kiefernwald mit einem ca. 20 cm dicken Teppich aus Nadeln und Zapfen. Nur die Müdigkeit hinderte uns daran, sofort weiterzufahren, denn man stellte sich nur mal vor, was eine weggeworfene Zigarettenkippe oder gar ein Grillfeuer dort anrichten könnten. Also wurden zwei Eimer voll Wasser griffbereit hingestellt (natürlich auch fürs Bier) und nach einem netten Abend mit den freundlichen niederländischen Nachbarn (auch Nichtraucher) verbrachten wir eine ruhige Nacht.
Selbst die 15 Euro waren für diesen CP zu viel, denn die Sanitäranlage kann man nur als schmutzigen Substandard bezeichnen. Nun wollten wir aber endlich einen Platz haben, an dem sich auch die Hunde wirklich wohlfühlen und da wir ohnehin in der Gegend waren, fiel uns der CP in Revest du Bion ein, ein Municipal in ruhiger Lage, ca. 1000 m hoch, und deshalb auch bei strahlend blauem Himmel nie zu heiß, genau das Richtige zum entspannen, wahlweise auch im Schatten. Er ist sehr schön komplett mit Gras bewachsen, hat ein ordentliches Sanitärgebäude, das bei voller Belegung allerdings etwas zu klein ist.– Ganz so leer wie jetzt war er vor zwei Jahren nicht. V und E, 7 Euro ohne Strom, Wasser kostet nicht extra Der kleine Ort ist zu Fuß in 5Minuten zu erreichen, Baguettes sind jeden Morgen frisch. Unser nächstes Ziel war (wieder einmal) der kleine CP in Blauvac mit direktem Blick auf den Mont Ventoux. Der kleine, sehr alte Ort liegt auf einem schmalen Bergrücken und hat einen CP mit höchstens 20 Plätzen, preiswert (8 Euro) und mit der schönsten Aussicht aller französischen CP’s die wir kennen. Leider gibt es keinerlei Geschäfte, aber ein sehr schönes Restaurant, wo zum Glück auch die morgendlichen Baguette bestellt werden können. Wir wollten im vorigen Jahr schon dort essen, aber es war gerade Ruhetag, also wurde jetzt ein neuer Versuch gestartet, leider mit dem gleichen Ergebnis. „Morgen ist Ruhetag“ Nachdem uns der Wirt zum Trost einen Kaffee auf Kosten des Hauses brachte, entschlossen wir uns kurzerhand, einen Tag länger zu bleiben und bestellten einen der wenigen Tische.
Das Essen am nächsten Tag gehört zu den Highlights dieser Reise. Wohin wir von hier aus wollten, wussten wir noch nicht genau, da musste der ADAC Stellplatz-Führer hervorgeholt werden. Darin wurden wir auf den Stellplatz einer Domaine aufmerksam, wo mit Trüffeln, Lavendelprodukten und Honig gehandelt wird. „Gut, machen wir, aber vorher möchte ich mir da vorn von dem Feld ein paar Lavendelblüten für die Brusttasche pflücken, das duftet so schön.“
Als wir gerade angehalten hatten, kam ein Paar unseres Jahrgangs mit den Fahrrädern näher und meinten lachend, was machen denn die Gladbacher hier? Was macht man, wenn man sich in der Ferne trifft und aus der selben Stadt stammt? Na klar, nach kurzem Austausch über heimatliche Gemeinsamkeiten, spricht man über Gott und die Welt, aber besonders über das „Leben wie Gott in Frankreich“. Eigentlich wollten wir ja zu den Trüffeln, aber die netten Leute schilderten ihren Stellplatz auf einem nahe gelegenen Weingut so begeistert, dass wir uns umentschlossen (aufgeschoben ist nicht aufgehoben) und fuhren auch dorthin. Der Stellplatz, „DOMAINE DES LAURIBERT – AIR DE SERVICES POUR CAMPING-CARS / F-84820 VISAN“ ist kostenlos nutzbar, Wasser kostet wie üblich. Das Winzerehepaar, wie die ganze Familie sind von einer so freundlich herzlichen Art, dass wir die Begeisterung unserer Landsleute für diesen Platz sehr gut verstehen konnten. Die abendliche Weinprobe, die vom Herrn des Hauses sehr ansprechend begleitet wurde, hatte zur Folge, dass wir unseren Spaß hatten, unser Vorrat wieder aufgefrischt war und die freundlichen Winzerleute auch auf ihre Kosten kamen.
Nach drei sehr schönen Tagen in der angenehmen Gesellschaft unserer neuen Freunde, die weiter nach Avignon wollten, waren wir aber nun wirklich neugierig auf Trüffeln, daher machten wir uns auf die Suche nach der genannten Domaine in der Nähe von Grignan, man könnte auch sagen, wir nahmen wieder die Witterung auf. J (übrigens heißt der Plural von Trüffel tatsächlich Trüffeln – genau wie bei Kartoffeln). Nachdem wir wieder einmal festgestellt hatten, dass Entfernungsangaben auf Hinweisschildern wenig mit der Realität zu tun haben, fanden wir den gesuchten Stellplatz. Es handelt sich um einen alten Gutshof, umgeben von Eichenwald und Lavendelfeldern und da wir dort noch allein waren, konnten wir uns einen Platz direkt an einem Lavendelfeld aussuchen, allein schon die Aussicht war schön, aber der kräftige Lavendelduft hat uns in seinen Bann gezogen. Man kann sich zwar Herbes de Provence und Lavendelblüten mitnehmen, aber die Wirkung der provenValischen Luft muss man dort erleben oder besser erschnuppern.
À propos erschnuppern: Gegen Abend gingen wir zur Domaine hoch, um uns über die Trüffelangebote zu informieren. Wir wurden vom Hausherrn und drei hellen Labradors freundlich begrüßt und erfuhren, dass es sich bei ihnen um die Trüffelsucher handelte. Auf dem schweren Holztisch in der alten Küche lag ein Tablett mit schwarzen Trüffeln aller Größen und Formen, deren Duft den Raum erfüllte. Der Hausherr berichtete, dass schon sein Urgroßvater an diesem Ort Trüffeln kultivierte, ja ihr lest richtig, „kultivierte“, denn die Pilzbrut muss schon dem Baumsämling (hier sind es Eichen) an die Wurzel gegeben werden und bildet dann beim größeren Baum die schmackhaften Knollen, die dann von diesen Supernasen erschnuppert und ausgebuddelt- im weniger günstigen Fall aber nächtens von Wildschweinen geklaut werden. :D Das Suchen mit den Hunden funktioniert ganz einfach: Wenn ein Hund eine Trüffel gefunden hat, dann bekommt er ein kleines Stückchen Trüffelabfall als Belohnung. Wie gerne die das mögen, wurde uns vorgeführt. Es sind übrigens Hündinnen, und wir haben vergessen nach dem Grund zu fragen, könnten uns aber vorstellen, dass Rüden (in bester Absicht natürlich) die Fundstellen oder womöglich sogar die ausgegrabene Knollen stolz markieren. :denk:
Inzwischen hatte sich auf dem Platz noch ein Franzose aus Marseilles eingefunden, der uns zu einer Boulepartie überredete, d.h. er lief bei uns offene Türen ein. Zuerst aber wollten wir uns noch ein Trüffelomelett machen, denn der Ladenbesuch hatte uns Appetit gemacht. Dem Boulespiel schloss sich später noch ein Deutsches Ehepaar aus Hamburg an und es wurde ein lustiger Abend – bis wir das „Schweinderl“, oder französisch: „Cochon“ nicht nur wegen der zunehmenden Dunkelheit nur noch schwer erkennen konnten. :D :wein: Bei der Überlegung, wo die Route für die Heimreise verlaufen soll, fiel die Wahl für das nächste Nahziel auf das Gebiet des französischen Jura, wo wir nicht weit von Besancon eine Nacht auf einem nicht nennenswerten C.P. verbrachten. Die Weine der Gegend sind bemerkenswert, wie wir bei einer früheren Reise schon einmal feststellen konnten. Also nahmen wir auch diese Gelegenheit wahr, am nächsten Tag für zu Hause etwas Besonderes auszusuchen und einzukaufen.
Jetzt galt es nur noch, zügig und endgültig die Heimreise anzutreten, wobei unser Becker-Navi, wir nennen es „Frau Becker“, uns in Luxemburg total vera....te., vielleicht als späte Rache für unser gelegentliches Ignorieren ihrer Vorschläge, wenn uns eine andere Strecke mehr zusagte. Zuhause stürmten Leo und Poldi gleich in den Garten, um gegenüber der Nachbarskatze ihren alten Gebietsanspruch lautstark geltend zu machen. Geht es Euch auch so, dass Ihr nach einigen Tagen, wenn alles zu Hause geregelt ist, gleich wieder losfahren möchtet? Wir widerstanden auch diesmal diesem Trieb, selbst als wir Nachricht von unseren Reisefreunden aus Frankreich bekamen, sie seien in Bedoin am Mount Ventoux in der Nähe von Blauvac und dächten nicht daran, nach Hause zu fahren. Was für eine schöne Tour!
Da fällt das Zuhausesein schwer, wenn dann so ein Anruf kommt. :D In welchem Zeitraum wart Ihr denn da? Danke fürs "Mitnehmen". :)
Hallo Stefanie, schön, dass der Bericht Dir gefallen hat, wir waren insges. von Mitte Juni bis Anfang Juli unterwegs, viel zu kurz, aber es ging nicht anders. :( Klaus Auch wier bedanken uns bei Euch beiden (vieren) dass wir mitfahren durften (leider nur im Bericht).
Sehr schön geschrieben und tolle Bilder :wink: In drei Wochen dürfen wir auch endlich wieder los. :D aus Limburg, Gabi, Uli und Rambo. Hmmmmmh....eine kulinarische Reise- wie schön dass ihr uns teilhaben lasst.......(und wie gut dass euch Frankreich gelockt hat).
Ihr werdet es kaum glauben, beim Lauribert waren wir auch schon, der steht sowohl im französischen Stellplatzführer als auch bei France Passion wonach wie uns ja gerne richten. Danke Klaus und Hella wir müssen leider jetzt erst mal zu Hause bleiben So, das hab ich jetzt davon!! Habe diesen tollten Reisebericht gelesen und jetzt hab ich Hunger! :D . Freu mich schon darauf, die Bilder bald im Original zu sehen!
Auf ein baldiges Wiedersehen! :french: Hallo Hella, hallo Klaus,
ich wußte es doch, und habe es Euch ja auch geschrieben, dass der Bericht Freude machen würde. Mit Genuß habe ich Eure Reise miterlebt. Was hättest Du blechen müssen, wenn Poldi oder Leo den großen Trüffelknollen geschnappt hätte. Dann hättet Ihr noch Wochen in der Provence bei einem Arbeitseinsatz bleiben müssen. Wäre nix mit nach Hause fahren gewesen. Ich glaube nicht, dass dafür die Hundehaftpflicht eintritt. :D Schön war ja auch der Anruf Eurer Bekanntschaft. Aber dann noch zu sagen, wir bleiben. Na ja, das ist doch seelische Grausamkeit so etwas zu sagen, wenn Ihr schon wieder zu Hause seid. Mein Kommentar: macht weiter so, Ihr habt mit Sicherheit noch mehr Berichte und Bilder auf Lager, oder. :?: Nicht nur ich warte aus Dülken Manfred Schön, dass es Euch gefallen hat, danke!
Gabi, Uli (Rumtreiber), wo gehts denn hin? Lena(Aretousa) jetzt wo Du's schreibst erinnere ich mich, dass Ihr auf diesem Weingut auch schon mal wart. Matthias (aldis) wir werden uns darüber bald mal austauschen, Ihr habt ja auch einiges zu erzählen. Manfred (Mk9) Du beschämst mich. :oops: Heute habe ich Deinen Bretagnebericht zu Ende gelesen - das ist ein anderes Kaliber. Gut - dafür, dass ich eigentlich gar keinen schreiben wollte, habe ich mir Mühe gegeben. 8) Ich habe noch Bilder, aber die passen nicht in den Zusammenhang. Klaus Klaus irgendwie hab ichs gewußt, dass ihr in Frankreich landet :)
....und irgendwann schaffen wir das auch :D Danke für den schönen Bericht Schade, dass euch die Toskana nicht wirklich gefallen hat, denn auch dort gibt es nette Ecken. So, wie ihr in Frankreich landet, verschlägts uns immer nach Österreich 8)
Frankreich ist ja auch noch unser Traum. Ich möcht die Lavendelfelder sehen - 6 Wochen im Semptember waren ja schonmal vorgesehen :wink: Hier ist noch eine kleine Geschichte am Rande: Wir fragten den Trüffelexperten, ob er wüsste, dass es in Deutschland auch welche gibt, was er bestätigte und auf ein Plakat an der Wand wies, auf dem "Vieux Sinzig" also Alt Sinzig stand. Die Trüffeln in Deutschland habe der Besitzer diese Restaurants an der Ahr entdeckt. Monsieur Dumaine ist nicht nur ein Spitzenkoch, er hat irgendwann begonnen, aus einheimischen Wildkräutern, die er selbst sammelt, Speisen zu kreieren. Die Ahrtaltrüffeln hat er zwar entdeckt, verwendet sie aber nicht, denn sie stehen unter Naturschutz. "Er ist Kunde bei mir", sagte Pierre, der Hausherr und war überrascht und erfreut, dass wir Monsieur Dumaine persönlich begegnet sind und schon bei ihm gegessen haben.
Vielleicht hat er uns deshalb ein haselnussgroßes Stück einer ganz besonders leckeren Sorte geschenkt. :D Klaus Wiebke, schön, dass Dir der Bericht gefallen hat. :razz: Vielleicht trägt der dazu bei, dass Ihr doch mal hinfahrt.
Christel, die Lavendelfelder sehen aber im September traurig aus. :D Wirklich total schön!
Da hattet ihr aber echt Glück mit dem Wetter :gut: Und besonders genial finde ich das Wohnmobil hinter dem Lavendelfeld oder was das für ein Feld ist (P6300180-1.JPG) :gut: Danke Dir Björn, ja, das gefiel uns auch sehr gut, dort an dem Lavendelfeld zu stehen. Man sagt zwar Lavendel, aber es ist eine Zuchtform, die ertragreicher ist, üppiger wächst eine kräftigere Farbe hat. Sie heißt "Lavandin" eine Kreuzung zweier Lavendelsorten. Der echte Lavendel wächst sehr hoch in den Bergen und die Essenz ist doppelt so teuer wie die des Lavendin. Beide duften angenehm und der Unterschied ist von uns nur im direkten Vergleich festzustellen. Hallo, sehr schöner Bericht, aber wo ist denn der Stellplatz bei Grignan mit dem Lavendelfeld genauer?
Andreas dafür, dass du eigentlich gar keinen bericht schreiben wolltest, finde ich, du solltest künftig nie berichte schreiben wollen, dann dürften wir alsbald noch wesentlich mehr von dir lesen :D
klasse bericht, hat spass gemacht! grüße o. Danke Oliver, das Lob geht runter wie Butter. Ich habe gerade Eure Site aufgeschlagen. :daumen2:
Klaus Hier noch eine Wegbeschreibung zu dem Stellplatz: Abfahrt aus Richtung A 7/E 15: Ausfahrt 18 weiter auf der D 541 nach Grignan. Dort zunächst Richtung Valréas, bei der Ortsausfahrt Grignan die erste Straße links Richtung La Grande Tuillere. Dann der Beschilderung "Domaine de Bramarel" folgen (gefühlte 6 km), teilweise enge Zufahrtsstraße. Eure Reise 2009 und den Bericht vom Juli 2007
Hallo Hella, hallo Klaus, zunächst mal zum Bericht: von der Toscana in die Provence. Habe mir heute noch einmal Euren Bericht angesehen und mit viel Freude Eure Erlebnisse miterlebt und sozusagen auch den Duft der Lavendelfelder quasi inhaliert. Und wenn ich dann so wöchentlich einmal in unser WOMO einsteige, ( Kontrolle der Batterieladung und auch so zum Spaß ) dann möchte ich wieder einfach mal wieder los. Aber leider ist es so, dass der Wunsch der Vater des Gedankens ist, aber sich leider nicht verwirklicht. Und dann, wenn meine Frau vom Einkauf zurückkommt, mich im J 9 sitzen sieht, die Frage stellt:“ Geht `s wieder los ?“ , dann würde ich es gerne bejahen. Die folgende Reaktion ist, dass ich mir anschließend mal wieder im Forum einen Reisebericht auf den Bildschirm hole. So wie jetzt wieder, als ich Euren Bericht mal wieder gelesen habe. Dann machte es KLICK und mir fiel ein Bericht von Euch aus 2007 ein. Hab mal die Seiten Frankreich durchgeblättert, und habe den Bericht: zurück aus Frankreich auf Seite 11 gefunden. Wir waren 2007, einen Monat früher ( 03.6. bis 14.6.07 ) am Tarn und in Millau. Wenn Ihr Euch jetzt mal anschaut, wieviel Aufrufe zu Euren Bericht gekommen sind, dann werdet Ihr auch verstehen, dass Eure Berichterstattung viel Freude macht. Was den CP in Millau betrifft ( St. Lambert mit den 2 Sternen ) so muß ich feststellen, dass sich seit 1990 wahrscheinlich dort etwas geändert hat. Als wir 1 Tag dort verweilten, waren sowohl die Duschen und die Toilettenanlagen einfach, aber sauber. Dies traf auch auf die Spülbecken für´s Geschirr zu. Vermutlich ein anderer Pächter jetzt dort zuständig. So einige Orte auf Eurer Reise kamen mir auch bekannt vor, die wir aus früheren Jahren kannten. Ich habe bewußt jetzt noch einmal Euren Bericht aus 2007, ist ja auch nicht so lange her, aufgerufen. mk9 ( Manfred ) Warum übersehe ich manchmal die wichtigen Dinge im Leben, wie diesen Thread hier :? Dabei warte ich immer auf Beiträge von bestimmten Forumsmitgliedern und zu diesen zählt natürlich auch Poldi, einer meiner Lieblingsautoren :hallo:
Fein gemacht, Poldi. Ein Leckerchen ist dir gewiss für diesen wunderschönen Bericht. Und ein herzliches Dankeschön an Klaus und Hella für die gelungene Übersetzung! Tach Manfred, genau den Bericht habe ich zuletzt noch gesucht und nicht gefunden.
Es ist sowieso ein Wunder, dass wir uns nicht schon mal in Frankreich begegnet sind. So viele Orte in Deinen Berichten kommen auch mir bekannt vor, sogar der Zeitpunkt stimmte manchmal. Danke, dass Du den aufgerufen hast, da guck ich gerne nochmal rein. Klaus Tach Manfred, genau den Bericht habe ich zuletzt noch gesucht und nicht gefunden.
Es ist sowieso ein Wunder, dass wir uns nicht schon mal in Frankreich begegnet sind. So viele Orte in Deinen Berichten kommen auch mir bekannt vor, sogar der Zeitpunkt stimmte manchmal. Danke, dass Du den aufgerufen hast, da guck ich gerne nochmal rein. Klaus Hallo Klaus,
zuerst habe ich unter dem Suchbegriff: zurück aus Frankreich gesucht und Deinen Bericht auch nicht gefunden. Da ich seinerzeit neu im Forum war, konnte ich mich daran erinnern, dass ich auf diesen Bericht geantwortet habe. Es ließ mir keine Ruhe. Habe dann Seite für Seite zurückgeblättert. Irgendwo stand doch der Bericht. Und , gesucht und gefunden. Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe laß ich nicht locker. Manchmal hilft es, einen Dickschädel zu haben. :D Manfred Ja, das glaubt man doch nicht, vorhin , es war schon nach 22 Uhr, klingelt das Telefon: "Camping la rocca in Bardolino am Gardasee, oh - dachten wir, super, die haben gemerkt, dass wir unseren Campingausweis dort vergessen haben - oder besser, dass sie ihn uns vergessen haben zurück zu geben als wir bezahlt haben. Weit gefehlt, man bezichtigte uns durch die Blume der Prellerei.
Nicht genug, (ich habe das in unserem Bericht bewusst nicht geschrieben) dass diese einzige Übernachtung auf diesem CP der reine Horror war, weil eine Dauercampergesellschaft "Schweizer", unsere Parzelle terrorirsierten, indem, um ein Beispiel zu nennen, jemand auf der Nachbarparzelle mit durchdrehenden Reifen davon fuhr und uns in eine Staubwolke hüllte. An diesem Abend noch waren wir fest entschlossen, uns zu beschweren, aber am nächsten Morgen wollten wir nur noch bezahlen und weg. Irgendwie hatten die nachfolgenden Stationen nicht verdient, wegen dieser negativen Eindrücke, mitschuldig an unserem Kurswechsel nach Frankreich zu sein. Ich hoffe du konntest sie davon überzeugen , dass ihr keinesfalls zechprellend abgefahren seid. Und sie schicken dir deinen Ausweis.
Am besten wird es wohl sein -vergiss die Episode und fahre weiter nach Frankreich- oder in andere besuchenswertere Gegenden Italiens. Hallo,
schöner Bericht und sehr schöne Bilder. Haben mich überzeugt, dass wir unbedingt noch mal früher in die Provence fahren müssen, denn bei uns waren die Lavendelfelder ja schon längst abgeblüht. Hallo Klaus
toller Bericht ich zehre immer von solchen Berichten Ich kann leider nur in der Nachsaison fahren .. ist zwar auch wunderschön ...aber meine Frau will mal unbedingt blühenden Lavendel sehen :D .. vielleicht klappt es ja mal ... :daumen2: für deinen Bericht Lena, ich will damit nicht generell sagen,dass ich künftig nicht mehr nach Italien fahren werde, aber an erster Stelle steht für uns Fronkreisch. :razz:
:wein: totto67 und meier923, danke für Euer Lob - ich kann nur aus Erfahrung und Überzeugung sagen:"Hört auf Eure Frauen!" :D Es macht Spaß, wenn ein Bericht gefällt, drum danken wir nochmal allen, die sich hier lobend geäußert haben. Klaus
Hi Poldi, dass Hunde für die Trüffelsuche eingesetzt werden habe ich noch nie gehört. :eek: Wunderschöne Fotos hast Du gemacht, von dem Bild mit dem großen Trüffel und der kleinen Fellnase bin ich restlos begeistert! Hallo Maxima,
bei nächsten Urlaub in Frankreich könnte SAM ja mal auch auf Suche nach Trüffeln gehen. Aber laß Dich dabei nicht erwischen :) Manfred Hallo Ihr Lieben, jetzt bin ich aber beschämt, dass ich auch diese Resonanz erst jetzt sehe. :oops: Vorhin stieß ich schon auf den Bericht vom Jahr davor, der auch eine späte Würdigung ohne meine Kenntnis erfahren hat. Ich entschuldige mich und danke Euch für das Lob.
Die Trüffelsuche mit Hunden ist weiter verbreitet als man glaubt. In Italien soll das fast ausschließlich so sein. Klaus |
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