Hallo,
nachdem ich nun wieder wohlbehalten zurück bin nun anliegend ein paar Erfahrungen und ein kleiner Reisebericht. Ich werde sicher nicht alles auf einmal beschreiben können, daher Abschnittweise.
Hier nun der Teil 1:
Losfahrt am 22.08.2009 von Rheinbreitbach (bei Bad Honnef) über einen Abstecher nach Trier zum Verwandtenbesuch. Die Hinreise bach Calais ist sehr unspektakulär. Im gut ausgeschilderten Fährhafen von Calais angekommen finden wir direkt einen risiegen beleuchteten Stellpaltz direkt am Hafen. Hier finden sich auch die Büros diverser Anbieter. Nachdem ich hier im Forum gelesen habe, was Tickets hin und zurück (Calais - Dover) kosten (da wa von 99 EURO die Rede) war ich über die Preise doch zumindest irritiert. Wir buchen ungerne vor und mussten nun ca. 130 EURO bezahlen, und zwar für one way!
Zudem auch nur dann, wenn wir sofort die Nachtfähre nehmen.
In der Erwartung auf der Seite von Dover auch einen Stellplatz zu finden, nahmen wir die nächste Fähre. Ein Trugschluss !!!
Die Überfahrt dauert 1,5 Stunden. Auf der Seite von Dover ist übernachten kaum möglich, also fuhren wir (inzwischen war es 2:30 Uhr) hin und her und landeten schließlich auf einen Parkplatz eines TESCO. Am nächsten Morgen gingen wir dort bei schönstem Wetter auf Erkundung. Es gab britisches Frühstück (Tost, Bacon, Spiegelei, Würstchen) und einen Geldautomaten. Diese findet man übrigens an jedem größerem Einkaufscenter und un jeder auch kleineren Stadt zu hauf. Geldbeschaffung war nie ein Problem, die EC Karte wurde immer akzeptiert. Auch Zahlen mit VISA beim Tanken ging immer ohne Probleme.
Weiter fuhren wir dann zu einem CP in Folkstone um uns zunächst noch mal einen Tag auszuspannen. Wir bekammen auch gleich einen Platz, was im August nicht selbstverständlich ist. Die Briten haben nämlich bis Ende August Bank Holiday, d.h. es ist ziemlich voll. Insbesondere die Südküste ist dann mehr oder weniger ausgebucht. Später in Cormwall war im August an der Küste nichts mehr zu kriegen.
Unsere geplante Tor sollte durch Südengland führen, dann Südwales, von dort nach Irland, über Nordwales und mittleres England wieder zurück. Für 3 Wochen eigentlich zuviel, wenn man sich die Gegenden im Detail ansehen will. Da bleibt noch jede Menge für weitere Urlaube, insbesonder Schottland.
Nach zwei Tagen fuhren wir dann die Südenglische Küstenstr. weiter. Solange man auf den Hauptstr. bleibt ist fahren überhaupt kein Problem. An den Linksverkehr gewöhnt man sich sehr schnell. Die Nebenstr. sind natürlich auch fahrbar, allerdings sehr eng. Gut das die Briten sehr rücksichtsvoll fahren, meist setzte der Pkw zurück.
Unsere nächste Station war Hastings. Eine nette Stadt, die wir uns näher anschauten. Danach weiterfahrt bis westl. von Brighton, wo wir einen CP fanden auf dem wir eine Nacht bleiben konnten. Alles andere war ausgebucht. Bank Holiday eben.

