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Reisebericht GB / Irland


Frank26264 am 13 Sep 2009 16:25:01

Hallo,

nachdem ich nun wieder wohlbehalten zurück bin nun anliegend ein paar Erfahrungen und ein kleiner Reisebericht. Ich werde sicher nicht alles auf einmal beschreiben können, daher Abschnittweise.

Hier nun der Teil 1:

Losfahrt am 22.08.2009 von Rheinbreitbach (bei Bad Honnef) über einen Abstecher nach Trier zum Verwandtenbesuch. Die Hinreise bach Calais ist sehr unspektakulär. Im gut ausgeschilderten Fährhafen von Calais angekommen finden wir direkt einen risiegen beleuchteten Stellpaltz direkt am Hafen. Hier finden sich auch die Büros diverser Anbieter. Nachdem ich hier im Forum gelesen habe, was Tickets hin und zurück (Calais - Dover) kosten (da wa von 99 EURO die Rede) war ich über die Preise doch zumindest irritiert. Wir buchen ungerne vor und mussten nun ca. 130 EURO bezahlen, und zwar für one way!
Zudem auch nur dann, wenn wir sofort die Nachtfähre nehmen.
In der Erwartung auf der Seite von Dover auch einen Stellplatz zu finden, nahmen wir die nächste Fähre. Ein Trugschluss !!!

Die Überfahrt dauert 1,5 Stunden. Auf der Seite von Dover ist übernachten kaum möglich, also fuhren wir (inzwischen war es 2:30 Uhr) hin und her und landeten schließlich auf einen Parkplatz eines TESCO. Am nächsten Morgen gingen wir dort bei schönstem Wetter auf Erkundung. Es gab britisches Frühstück (Tost, Bacon, Spiegelei, Würstchen) und einen Geldautomaten. Diese findet man übrigens an jedem größerem Einkaufscenter und un jeder auch kleineren Stadt zu hauf. Geldbeschaffung war nie ein Problem, die EC Karte wurde immer akzeptiert. Auch Zahlen mit VISA beim Tanken ging immer ohne Probleme.
Weiter fuhren wir dann zu einem CP in Folkstone um uns zunächst noch mal einen Tag auszuspannen. Wir bekammen auch gleich einen Platz, was im August nicht selbstverständlich ist. Die Briten haben nämlich bis Ende August Bank Holiday, d.h. es ist ziemlich voll. Insbesondere die Südküste ist dann mehr oder weniger ausgebucht. Später in Cormwall war im August an der Küste nichts mehr zu kriegen.

Unsere geplante Tor sollte durch Südengland führen, dann Südwales, von dort nach Irland, über Nordwales und mittleres England wieder zurück. Für 3 Wochen eigentlich zuviel, wenn man sich die Gegenden im Detail ansehen will. Da bleibt noch jede Menge für weitere Urlaube, insbesonder Schottland.

Nach zwei Tagen fuhren wir dann die Südenglische Küstenstr. weiter. Solange man auf den Hauptstr. bleibt ist fahren überhaupt kein Problem. An den Linksverkehr gewöhnt man sich sehr schnell. Die Nebenstr. sind natürlich auch fahrbar, allerdings sehr eng. Gut das die Briten sehr rücksichtsvoll fahren, meist setzte der Pkw zurück.

Unsere nächste Station war Hastings. Eine nette Stadt, die wir uns näher anschauten. Danach weiterfahrt bis westl. von Brighton, wo wir einen CP fanden auf dem wir eine Nacht bleiben konnten. Alles andere war ausgebucht. Bank Holiday eben.

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Frank26264 am 13 Sep 2009 17:28:43

Teil 2 (Südengland, Devon und Cornwall):

Ich habe die Route der Tour noch mal dargestellt (siehe u.a. Karte).
Weiter ging es nun in Richtung Cornwall. Leider war die Küstenregion total überlaufen, so das wir uns eher auf die Gegenden fern der direkten Küstenlinie konzentrierten.
So schauten wir uns zunächst Exeter an, eine schönes Städtchen mit einer beeindruckenden Kathedrale.
Auch Plymouth stand zur Besichtigung auf dem Programm, allerdings war dort keine Möglichkeit unser Wohnmobil zu parken. Dies gilt übrigens für die meisten der Südenglischen Städte. Die Parkplätze sind einfach für Fahrzeuge mit mehr als 2,5 t nicht zugelassen. An den Ticketautomaten stehen entsprechende Hinweise mit einer "Preisliste", was die Vergehen dann kosten. Verdächtig uniformiert gekleidete Personen waren auch immer in Sichtweite.

Dartmoor: Diese Gegend ist wirklich beeindruckend. Wälder, durch die der Dart fließt und anliegende "Hochebenen" mit Graslandschaften. Kann man eigentlich nicht beschreiben, siehe Bilder.
Eine Wanderung und ein paar Abstecher sollte man hier unbedingt einplanen und mind. zwei - drei Tage Zeit einplanen. Leider kamen unsere Fahrräder hier nicht zum Einsatz, da die Wanderwege nicht befahrbar waren und die Straßen einfach zu viel Steigungen haben. Zudem sind insgesamt die schmalen Straßen teilweise für Räder nicht ganz ohne.

Bristol: Wir fahren weiter Richtung Bristol und finden hier in der Nähe einen schönen CP. Von hier aus kann man einige Schluchten und Höhlen besichtigen. Aufgrund des immer noch enormen Betriebes und der Menschenmassen in den entsprechenden Orten durchfahren wir die Gegend nur mit dem WoMo.
Übrigens: CP kosten für eine Übernachtung so ca. 18 bis 22 Pfund. Weitere Übernachtungen dann enige Pfund weniger.

Weiter geht es nun Richtung Wales.

eva b. am 14 Sep 2009 13:35:55

Ah, die Bilder werden größer :) Hab grad noch gedacht, dass man die Feinheiten beim kleinen Format nicht richtig erkennen kann.
Ein schöner Bericht und tolle Fotos (vor allem von der Landschaft in Dartmoor) und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung :)
Übrigens schade, dass ihr bei Nacht in Dover gelandet seid, denn die Kreidefelsen sehen vom Wasser aus sehr beeindruckend aus.

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Frank26264 am 14 Sep 2009 21:18:33

Teil 3 (Wales):

Nachdem wir aufgrund einer Vollsperrung der M5 einen Tag auf der Autobahn verbracht hatten landeten wir schließlich spät Abends in Wales. Wir fuhren über die Mautpflichtige Brücke Richtung Cardiff. Kurz vorher fuhren wir von der Autobahn ab, da es inzwischen wieder spät wurde und landeten an einem Fluss namens Usk. Dort gab es auch einen CP, den wir allerdings an dem Abend nicht fanden, da wir ihn mit einer Reihe Wohnwagen auf einer Wiese verwechselten, die nur für "Members" waren. Aber der Tip der "Members" auf einen naheliegenden Pub war Gold Wert. Dort konnten wir stehen und bekamen sogar Strom, frisches Wasser und Entsorgungsmöglichkeit. Die "Sanitären Anlagen" waren aber für direkte Nutzung nicht wirklich geeignet. Wären wir 15 Minuten eher da gewesen hätten wir sogar noch was zu essen bekommen. Im übrigen schließen englische und scheinbar auch walisische Küchen um Punkt 21:30 Uhr. Um 21:32 Uhr wird keine Bestellung mehr angenommen. So auch hier, wir mussten also unser Bordkombüse bemühen. Danach hatten wir eine sehr ruhige Nacht. Die Landschaft in Südwales mit den Mittelgebirgen, weiten Tälern und vielen Flüßen ist sehr sehenswert, so das wir uns am nächsten Tag dazu entschlossen auf Nebenstraßen durch Südwales zu tingeln.
Die Nebenstraßen ließen sich viel besser fahren als in England, da diese auch für zwei entgegenkommende Fahrzeuge geeignet sind.
Sehr gut gefallen haben uns auch die walisischen Orte. Alles alte Bausubstanz, sehr sauber, sehr gepflegt und mit viel Liebe zum Detail. (überall Blumenkübel im Vorgarten ...)
Da es auf dem Weg lag und gerade Wochenmarkt war, verbrachten wir einige Stunden in einem Ort Namens Avergavenny. Kein Tourismus hier, kein Rummel also Wales pur. Klasse!.
CP gibt es übrigens in Wales sehr viele. Wir haben am Weg viele Hinweisschilder dazu gefunden. Bei unserer nächsten Übernachtung haben wir auch gleich einen gefunden. (Übernachtung 15 Pfund)
Weiter ging es Richtung Fishguard, wir wollten ja nach Irland und haben dazu die Fähverbindung Fishguard - Rosslaire ausgeguckt.
In Fishguard fuhren wir zum Hafen und buchten für den nächsten Tag ein Ticket. Überfahrt dauert 3,5 Stunden (für den wesentlich schnelleren Katamaran war unser Momo leider zu hoch). Kosten one way ca. 250 EURO. Da noch Rückreiseverkehr herrschte wahrscheinlich noch kein Nebensaisonpreis.
Die Nacht verbrachten wir auf eine CP ca. 2 km vom Hafen entfernt. Leider waren die Sanitäranlagen dieses CP völlig unbrauchbar. Die warme Dusche, auf die wir uns gefreut hatten musste leider verschoben werden.
Am nächsten Tag ging es auf die Fähre. Abfertigung geht schnell und problemlos. Auf dem Schiff schaute ich mir dann die Liveübertragung von Austin Villa gegen Fullham auf riesigen Beamern an. Mehr Unterhaltung gab es nicht, aber 3,5 Stunden gehen auch schnell um.
Bei absoluten Sauwetter kamen wir dann Spätnachmittags in Irland an.

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Teil 4 beschreibe ich im Irlandthread!

eva b. am 15 Sep 2009 08:14:16

Das Foto von den Sanitäranlagen ***würg*** aber wie du schreibst, mit Mobil kein Problem.
Schön, dass es weitergeht :zustimm:

al am 15 Sep 2009 09:03:19

eva b. hat geschrieben:Das Foto von den Sanitäranlagen ***würg*** aber wie du schreibst, mit Mobil kein Problem.
Schön, dass es weitergeht :zustimm:


aber warum nimmt man die kamera mit aufs klo :twisted:

Beduin am 15 Sep 2009 09:54:03

eva b. hat geschrieben:Das Foto von den Sanitäranlagen ***würg*** aber wie du schreibst, mit Mobil kein Problem.
Schön, dass es weitergeht :zustimm:

Lach, das ging mir auch durch den Kopf

Finds auch schön das du dir die Mühe machst und der Bericht und die Bilder sind gut :)

eva b. am 15 Sep 2009 11:31:04

...völlig OT....Ina, deine Signatur ist mal wieder :gut:

Frank26264 am 15 Sep 2009 20:16:26

Hallo,

normalerweise führe ich auch keine Kamera auf der Toilette mit. Ich habe das Klo aus naheliegenden Gründen auch nicht benutzt. Da auch eine Tür fehlte war der Weg für einen Schnappschuss schnell frei.
Aber zur Ehrenrettung des Pubs, es gab auch eine Toilette im Haus. (habe aber leider keine Fotos davon).

monahe am 12 Jan 2010 14:48:41

Frank26264 hat geschrieben:Hallo,

normalerweise führe ich auch keine Kamera auf der Toilette mit. Ich habe das Klo aus naheliegenden Gründen auch nicht benutzt. Da auch eine Tür fehlte war der Weg für einen Schnappschuss schnell frei.
Aber zur Ehrenrettung des Pubs, es gab auch eine Toilette im Haus. (habe aber leider keine Fotos davon).


Ich gehe mal davon aus das es sich hier nur um die Entsorge handelt, wir waren letztes Jahr im September auch in GB und haben dort bis auf eine Ausnahme immer sehr ordentliche Sanitäranlagen angetroffen.
Ist das an dem Pub ein offizieller Stellplatz gewesen und wenn ja was kostet so etwas.
Wir dachten Stellplätze gibt es in GB nicht.

MfG Monika

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