Gast am 03 Nov 2009 18:47:34 Hallo fachkundiges Forum,
da ich ein "Neuling" auf diesem Gebiet bin und beabsichtige, mir
in ca. 1/2 Jahr ein Womo (ca. 6,5 m - 7,3 m) zuzulegen, würde mich folgendes interessieren :
--Ist es "schwierig", ein Womo zu fahren (weg. der Breite und Länge des Fahrzeuges ?
--Worauf ist besonders zu achten, bzw. was ist "gewöhnungsbedürftig"
(z.B. in Bezug auf evtl. Seitenwindempfindlichkeit) ?
Bin ein routinierter PKW Fahrer (seit 30 jahren) und bin mit dem PKW auch viel unterwegs (lange Strecken)
Bitte um Nachsicht für meine,vielleicht blöde, Frage aber mich interessieren Eure Erfahrungen/Meinungen.
Seid gegrüßt von
-panama-
ERPEL am 03 Nov 2009 19:14:54 Hallo!
Würde dir am Anfang nicht zu Lang und nicht zu Breit empfehlen.
Erstes Womo nicht zu teuer, man muß ja erst mal rausfinden was einem wichtig ist.
Würde dir als Anfänger maximale Breite 225 und nicht länger als 650
empfehlen.
Günstiges altes mit wenig Km, erfahrenen Womofahrer beim Kauf mitnehmen, halbes Jahr fahren und dann weg damit.
Erpel
fuzzy am 03 Nov 2009 19:26:20 die Dinger sind auch für einen erfahrenen PKW Fahrer am Anfang immer zu lang, zu breit und zu ausladend, seitenwindempfindlich sind vor allen Alkovenmodelle.
Also aufpassen und lieber einmal mehr aussteigen und gucken,
Äste und Zweige sind auch blöd.
taps am 03 Nov 2009 19:26:39 Hi Panama,
Wir haben mit dem VW-Bus angefangen dann gings auf 5,50m Länge und jetzt sind wir bei 6,16m und 2,70m Höhe.
In solchen Schritten bin ich nach jeweils 3-5 Tkm wirklich sicher im Umgang.
Abhängig natürlich, wo Du unterwegs sein willst. Größe macht unbeweglich!
Je länger das Mobil, desto froher bist Du, aus der Stadt raus zu sein.
Neuere Fahrzeuge haben aber den Komfort eines PKW, sodass Du Dich ganz auf die Größe konzentrieren kannst.
Als uns mit unserem Neuen auf engen Brandenburger Landstraßen der erste große LKW entgegenkam hat meine Frau die Augen zugemacht und gesagt: oh Gott, das ist die Premiere:-))) Heute nach 3 Monaten fährt sie in der Stadt damit...
freundliche
taps
Gast am 03 Nov 2009 19:34:37 Groß; Breit ; Stark :D
ne ne ... nimm das bitte nicht ernst :!: liest sich nur komisch .....
Es gibt keine dummen Fragen ...
Miete Dir am besten einen Transporter für einen Tag da hast Du ein wenig Feeling für das Fahrgefühl was dich in etwa erwarten wird .
Dann liegst Du auch in Deinem gewollten Bereich der Maße ... die du dir zulegen willst .Das Gefühl für die Seitenwindempfindlichkeit erhälst du hier ebenfalls ..
Und ein Transporter aus dem Grund : weil du ihn für einen Tag mieten kannst und der Mietpreis billig ist ....und Kaution brauchst du auch nicht zu bezahlen ....
Probiers Mal vielleicht hast du ja sogar was zu Transportieren und wenn du eh schon Langjährig PKW fährst sollte es nur eine kurze Gewöhnungsphase werden ...... :wink: .. Probier es ..... :!:
Delfinkg am 03 Nov 2009 19:54:56 Hallo Panama,
ich würde kein schmaleres, kürzeres oder älteres Wohnmobil nur zum "Ausprobieren" kaufen, sondern Dein "Wunschmobil".
Um sich vernünftig auf das Fahrzeug/Fahren etc. einstellen zu können, kann man - bei Bedarf - auch auf einen "ADAC-Trainingsplatz" o.ä. gehen.
Dieses hat auch den Vorteil, dass Du mit Deinem eigenen Reisemobil üben kannst und die Besonderheiten individuell besser kennenlernst usw.
Darüber hinaus bekommst Du noch gezielt Hinweise bzw. gute Tipps durch geschultes Fachpersonal.
Nur Mut, nur zu.... es ist leichter als man vorher angenommen hat.
Gerd
Roman am 03 Nov 2009 20:04:31 Hallo Panama,
unser Erster war ein kleiner Alkoven. Auf meine Bemerkung, dass er sich mit seinen 4,65m als Anfänger besser fahren lässt als ein langes Geschoss meinte der Verkäufer, dass die Länge gar nicht so wichtig sei.
Und er hatte recht. Zu 95 % ist es eigentlich egal, wieviel Meter noch hinter dem Fahrerhaus folgen.
Wichtiger sind Breite und Höhe. Da hatte ich auf den engen Korsischen Straßen mit überhängenden Felsen schon mal des öfteren Angst um unseren 2,25m breiten Alkoven in knapp 3,00 m Höhe.
Wenn es die die Größe der Womobesatzung zulässt, würde ich einen Teilintegrierten oder einen Kastenwagen empfehlen.
Mit letzteren kommst Du eigentlich überall durch, da in den meisten Ländern auch die Post mit solchen Fahrzeugen zugestellt wird :wink:
Fahren lassen sich die Dinger heute fast wie Pkw´s. Die Fahrerhäuser sind modern und verwöhnen oft mit dem gleichen Komfort, wie Du das von Deinem Pkw´s gewohnt bist.
Auch das mit der Seitenwindempfindlichkeit hält sich im Rahmen. Aufpassen muss man oft, wenn man beim Überholen aus dem Windschatten eines Lkw´s raus fährt.
Roman
mueckenstuermer am 03 Nov 2009 20:15:25 Ich empfehle, mal für ein Wochenende ein Wohnmobil zu mieten. Das bringt in jeder Hinsicht mehr, als die zufälligen Erfahrungen einzelner Camper. So müssen große, breite und hohe Alkovenmodelle z.B. nicht windempfindlich sein, wenn sie eine Tandemachse haben. Ein Integrierter mit hecklastiger Gewichtsverteilung fährt vielleicht viel schlechter, als ein anderes, womöglich noch größeres anderes Modell, wo man mehr Sorgfalt bei der Konstruktion an den Tag legte. Deim einen sind 6m schon zu viel, mir 8m gerade ausreichend...
Mieten, auf sich wirken lassen und dann nach einem passenden Einsteigermodell schauen.
m.
warzup am 03 Nov 2009 20:35:47 Kann mich nur anschließen - miete Dir ein Wochenende mal ein WoMo und mach Deine eigenen Erfahrungen.
Ich finde WoMo-Fahren einfach nur Klasse, beim Einsteigen fängt sofort der Urlaub an und das Fahren macht noch richtig Spaß.
CKgroupie am 03 Nov 2009 20:41:55 Hallo,
ich bin vor drei Jahren einfach ins kalte Wasser gesprungen und los gefahren. Alkoven mit 6,40m Länge und nie etwas ähnliches gefahren. Und dann gleich nach Frankreich.
Ich finde ehrlich gesagt, dass es sehr einfach ist. Man hat so eine schöne Übersicht von oben über die Straße!
Das Einzige, was schwierig ist, ist rückwärts fahren. Aber da muss mein Mann immer aussteigen und winken (trotz Rückwärtskamera). Was auch oft nervend ist, sind tief hängende Zweige denen man nicht ausweichen kann. Da haben wir uns schon eine Positionsleuchte oben am Alkoven abgerissen.
Windempfindlichkeit merkt man schon auch, aber wenn man bei Wind mit angepasster Geschwindigkeit fährt ist es auch kein Problem.
Also ich finde Womo-fahren super einfach!
esskaa am 03 Nov 2009 20:52:09 Hallo Panama,
gleich ein fast neues kaufen ?
Wir haben einige Jahre verschiedene Modelle gemietet, und dann ein neues gekauft.
Ich meine, du kannst ohne jemals ein Womo genutzt zu haben, nicht wissen, was deinen Bedürfnissen entspricht.
Fahren ist leichter als die meisten PKW-Fahrer denken.
jxxxm am 03 Nov 2009 20:52:25 Hallo,
möchte dir meine Erfahrung als "WoMo-Neuling" mitteilen.
Wir haben uns vor zwei Monaten ein gebrauchte WoMo zugelegt. Der "Beisl" ist 6,95 lang, 2,38 breit und 3,20 hoch. In den Herbstferien waren wir eine Woche im Elsass unterwegs. Dort sind wir auch sehr viele Nebenstraßen und durch viele, viele kleine Dörfer mit engen Gassen gefahren und es hat wunderbar geklappt.
Im letzten Jahr hatten wir uns einen sehr alten Wohnwagen (Doppelachser mit 7,90m Gesamtlänge) gekauft um einfach mal zu testen ob uns das Camperleben gefällt. Ehrlich gesagt wollte ich damit meine Frau überzeugen ;-)
Durch Zufall sind wir dann aber in diesem Jahr auf das WoMo umgestiegen und das Fahren mit dem "Beisl" war, trotz der Ausmaße im Vergleich zum Wohnwagen sehr entspannend. Der Urlaub fing wirklich mit der Abfahrt vom Hof an. Gut, ich bin kein Raser und meine max. Geschwindigkeit war 110km/h
bei Überholvorgängen von LKWs, ansonsten ging es im Schnitt mit 100km/h voran. Eine übermäßige, zumindest keine beängstigende Seitenwindempfindlichkeit habe ich nicht festgestellt.
Nachdem mir auf einer Nebenstraße der erste LKW entgegenkam und ich schon ein mulmiges Gefühl bekam da dieser nicht im Geringsten mit der Geschwindigkeit runter ging, war die Angst vor der "Breite" genommen.
Die nächste Herausforderung war dann irgendwann das Einparken auf dem Campingplatz doch dies stellte sich dank meiner "Rückfahrkamera" namens Andrea dann auch als relativ einfach dar. Zumindest einfacher wie befürchtet.
Nach der Woche im Elsass stand für die ganze Familie fest, dass wir mit dem Kauf des WoMo die absolut richtige Entscheidung getroffen haben.
Lass dich also von der Größe eines WoMo nicht abschrecken. Mit einer umsichtigen und defensiven Fahrweise wirst du recht schnell das Fahrzeug kennen lernen.
Jörg
P.S.: ich werde mir nun aber doch, nachdem meine Frau beim Rangieren im strömenden Regen stand, eine Rückfahrkamera anbauen ;-)
viking92 am 03 Nov 2009 23:27:33 Hy,
hatten uns vor 1,5 Jahren auch unser erstes Womo geholt.
Was wirklich gewöhnungsbedürftig ist, ist der Bremsweg.
Mit einem PKW nicht zu vergleichen.
Tipsel am 04 Nov 2009 00:58:38 Hi panama,
ich denke, dass es jeder kann, wenn er am Anfang bestimmte Dinge beachtet.
Zettel mit der Höhenangabe vorne reinlegen und üben, diese runden rotweisen Schilder überall am Straßenrand zu suchen. Mit der Zeit bekommt man den Blick dafür, denn als PKW-Fahrer waren die ja uninteressant.
Noch wichtiger waren für mich die Bäume, die manchmal recht nah am Straßenrand stehen. Auch manche Schilder an Baustellen stehen anfangs irgendwie im Weg.
Aber ich hab mich an den Alkovenkanten orientiert, und wo die durchkamen, kam auch der Rest durch.
Gewöhnungsbedürtig ist der Seitenwind, bzw. der Sog beim Überholmanöver, oder wenn dich ein LKW überholt. Da hab ich anfangs die Krise gekriegt, wenn zusätzlich noch Spurrillen da waren.
Aber ich glaube, das wars auch schon.
Und wenn mans langsam angehen lässt, muss man nicht unbedingt vorher mieten zum Üben, denn sogar ich habs geschafft :D
Gut, ich bin vorher VW-Bus gefahren, aber der war nicht hoch und nicht breit, und nicht seitenwindempfindlich, und fuhr sich wie ein PKW, nur besser, weil man eine bessere Sicht hat.
Also alles halb so wild.
Knuffel am 04 Nov 2009 09:10:55 Wenn Ihr noch nie ein Womo hattet würd ich auch erst mal eins mieten um ein "Gefühl" dafür zu bekommen.
Der Tipp mit dem Transporter mieten - ok, von den Ausmassen her kommt man dann etwas ans Womo, wobei die Transporter im Gegensatz zum Womo auf die 2 m Spur passen :D aber Fahrverhalten Womo / Transporter find ich nicht annähernd gleich, allein schon durch das locker mal doppelte Gewicht. Und ein Alkoven hat auch mehr mit Gegenwind zu kämpfen als jeder Transporter.
WOMOFUN am 04 Nov 2009 11:07:04 wir fahren auch erst seit 1/2 Jahr mit einem WOMO und ich denke es ist egal ob WOMO oder PKW,da muss ich kein Fahrzeug zum üben kaufen.
Jedes neue Fahrzeug sollte bei Unsicherheit erst einmal auf den nächsten Parkplatz eines Einkaufzentrums ausgetestet werden oder besser beim Händler eine kurz Probefahrt absolviert werden. Sei es auf dem Gelände selber oder mit roten Nummern.
Wer ca. 30 Jahre viel PKW fährt wird sich schnell eingewöhnen und die Abmessungen lernen. Auch beim Parken lieber einmal mehr aussteigen als einmal zu wenig. Auf den Stellplätzen wird das keiner übel nehmen wenn es etwas länger dauert. Wenn du einen Einweiser/Einweiserin hast, einfach vorher auf Kommandos einigen und auch das kurz üben. Bei meiner Frau fahre ich mittlerweile auch blind ohne Spiegel und Kamera, diese kommen nur bei unübersichtlichen Flächen/Plätzen zum Einsatz.
Wie bei einem neuen PKW, einfach üben und ausprobieren. Den Bogen bekommt man schnell raus wo die Grenzen sind.
Der Tipp mit dem orientieren am Alkoven wegen der Höhe machen wir auch und auch auf das Heck sollte man achten weil das ein wenig ausschwenken kann.
wilma57 am 04 Nov 2009 12:05:10 Moin panama,
eigentlich ist alles gesagt, ich gebe trotzdem meinen Senf noch dazu.
Mein erstes WOMO war ein gemieteter TI 6,4m lang, 2,3m breit, 2,8m hoch und mit 1000km auf dem Tacho 2Mon alt!
Mein Herz klopfte schon sehr, da die erste Fahrt -die Abholung des WOMOs- zu unserem Haus durch eine beidseitig zugeparkte Straße mit starker Steigung führte. Da wusste ich wie groß das Auto ist! :wink:
Du mußt nur beim Abbiegen etwas weiter ausholen damit das HEck nicht über den Bordstein fährt, bei den ersten LKW-Überholmanövern das Lenkrad gut festhalten (der Sog ist schon "spürbar")und auf Landstraßen darauf achten, dass du rechts nicht auf den Grünstreifen kommst. Und die Höhe des Fahrzeugs beachten (Tankstellendächer, Bäume).
Aber das alles hast du nach ein paar Kilometern drauf. Das Rückwärtsfahren ist wegen der kantigen Form, der glatten Seitenflächen und der großen Spiegel eigentlich leichter als mit dem PKW.
Ich wünsche dir viel Spass mit dem WOMO
Internetter
WILMA57
PS: WOMO-Fahren ist einfach nur geil!!!
:wink:
pitb am 04 Nov 2009 12:14:08 Fährt sich wie ein Transporter - nur mit der Höhe sollte man aufpassen. Bin seit Sommer WoMobilist und habe mir in Sterzing beim Versuch einen Parkplatz zu befahren gleich am Eingang den Kopf sprich das Dach angehaut. An sonem Höhenkontrollbalken :twisted: Und ich habe keinen Alkoven. Aber sowas passiert einem nur ein mal... :D
mueckenstuermer am 04 Nov 2009 12:27:13 pitb hat geschrieben:Fährt sich wie ein Transporter - nur mit der Höhe sollte man aufpassen. Bin seit Sommer WoMobilist und habe mir in Sterzing beim Versuch einen Parkplatz zu befahren gleich am Eingang den Kopf sprich das Dach angehaut. An sonem Höhenkontrollbalken :twisted: Und ich habe keinen Alkoven. Aber sowas passiert einem nur ein mal... :D
Ganz blöd sind auch Äste und dergl, vor allem dann, wenn es schon dunkel ist. Da kann man auch als "Erfahrener" nicht genug aufpassen.
Ich finde auch, dass lange Überhänge und zu niedrige Bodenfreiheit einen wesentlichen Unterschied zum PKW-Fahren ausmachen und man dort immer wieder besonders aufpassen muss, auch nach Jahren schleift sich das nicht ein. Und dass man mit langen Überhängen an scharfen Abbiegungen usw. sanfter einschlagen und später erst herumziehen muss, weil das Heck doch deutlich ausschwenkt, muss man auch erst durch Schaden lernen oder man hat es hier wenigstens vorher schon mal gehört.
Auch Straßenschilder, die sehr nahe am Bordstein stehen, spielen beim PKW keinerlei Rolle, aber beim Womo! Wo man noch unter dem Schild mit der rechten PKW-Seite quasi hindurchfährt würde man mit dem Womoaufbau schnell hängen bleiben.
Und, was sehr viel anders ist: Bremsverhalten, Beschleunigung und damit einhergehend ein notwendige vollkommen andere, noch vorausschauendere Fahrweise. Wer hat schon mal mit seinem voll beladenen Womo auf geeigneter Strecke aus 80 km/h eine Vollbremsung probiert?????? Auf nasser Straße noch dazu!? Eine sehr eindrucksvolle Erfahrung, die man gemacht haben sollte.
m.
jxxxm am 04 Nov 2009 12:37:31 mueckenstuermer hat geschrieben:pitb hat geschrieben:Und, was sehr viel anders ist: Bremsverhalten, Beschleunigung und damit einhergehend ein notwendige vollkommen andere, noch vorausschauendere Fahrweise. Wer hat schon mal mit seinem voll beladenen Womo auf geeigneter Strecke aus 80 km/h eine Vollbremsung probiert?????? Auf nasser Straße noch dazu!? Eine sehr eindrucksvolle Erfahrung, die man gemacht haben sollte.
m.
Guten Morgen zusammen!
Das v.g. möchte ich mir gar nicht vorstellen, werde es aber demnächst auf unserem "Firmenparkplatz", am Wochenende, mal machen um es einfach auszuprobieren (nicht in einer Notsituation).
Jörg
Gast am 04 Nov 2009 12:49:19 Hallo,
eigentlich haben schon alle Vorredner alles Wichtige zu Fahrverhalten, Größe, Bremsweg,Seitenwindempfindlichkeit usw. gesagt.
Meine Anregung lautet daher auch, wie schon öfter gepostet, Womo leihen, als Kurzzeitmiete, wird Dir jeder Händler irgendwie anbieten können.
Wir haben vor dem Kauf unseres ersten Womo´s drei unterschiedliche Grundrisse und Fahrzeugtypen geliehen. Unser erstes Leihmobil war 6,8 m lang, Alkoven von Bürstner. Da wir zu diesem Zeitpunkt einen Isuzu Midi Bus besaßen, fuhr meine Frau die ersten Kilometer ohne irgendwelche Ängste. Auch ich habe mit dem ersten Leihmobil keine wirklich beängstigenden Erlebnisse gehabt. Unsere erste Reise mit diesem Gerät ging sofort nach Norwegen. Die anderen Leihmobile waren eigentlich nur noch zur Findung des besten Grundrisses notwendig, denn nach dem ersten Erlebnis mit vier Leihwochen und unserer Meinung nach "Dickschiff", stand für uns fest, es muss ein eigenes Womo her. Das stand dann genau 18 Monate nach dem ersten Kontakt zu einem Wohnmobil vor der Tür, ein damals 8 Monate altes Leihmobil Knaus Alkoven 595. Das gute Stück hat uns bis 2005 stets treue Dienste geleistet und wurde mit 150.000 Kilometern auf der Uhr in Zahlung gegeben. Unser jetziges Fahrzeug hat sich, obwohl ein Meter länger, für uns nicht mehr irgendwie besonders gezeigt. Man gewöhnt sich an so ein schönes Gerät innerhalb der ersten Kilometer und will es eigentlich auch nicht mehr missen.
Maxima am 04 Nov 2009 12:57:53 panama hat geschrieben:da ich ein "Neuling" auf diesem Gebiet bin und beabsichtige, mir in ca. 1/2 Jahr ein Womo (ca. 6,5 m - 7,3 m) zuzulegen, würde mich folgendes interessieren :
--Ist es "schwierig", ein Womo zu fahren (weg. der Breite und Länge des Fahrzeuges ? --Worauf ist besonders zu achten, bzw. was ist "gewöhnungsbedürftig" (z.B. in Bezug auf evtl. Seitenwindempfindlichkeit) ?
Bin ein routinierter PKW Fahrer (seit 30 jahren) und bin mit dem PKW auch viel unterwegs (lange Strecken)
Hi Panama,
erst seit ich dieses Training absolviert habe, fühle ich mich in der Kiste wohler!
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LG
Maxima
Gast am 04 Nov 2009 17:06:27 :dankeschoen: V I E L E N D A N K
für Eure Tipps, die für mich selhr hilfreich sind.
Wünsche allen ein schönes Wochenende
-panama-
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