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Camping on board


A 800 am 05 Dez 2009 18:17:24

Hallo Leute,

gibt es Fähren nach Norwegen oder Schweden auf der man camping on board machen kann, oder nur solche wo man das Wohnmobil verlassen muß

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

fuzzy am 05 Dez 2009 18:21:27

hab das gefunden --> Link

A 800 am 05 Dez 2009 19:11:09

Danke Bernd,
hab gerade alles durchgelesen, aber nichts zu meiner Frage gefunden.
Dort geht es nur um den Weg nach Norwegen, aber nichts darüber, ob man das Womo verlassen muß oder drinnen bleiben kann.

Anzeige vom Forum


fuzzy am 05 Dez 2009 19:15:07

Hallo Heike, das :
LowCostDriver hat geschrieben:COB (Camping on Board) ist m.E. nur im Mittelmeer zulässig, daher kannst du auf den langen Routen in den Nordgewässern leider nicht nur die reine Deckspassage kaufen und dann in deinem Wagen schlafen.

lonsome am 07 Dez 2009 23:29:57

Hallo,

das wirst Du auf den Nordrouten nicht finden, da es wegen möglicher Stürme viel zu gefährlich ist. Ich hatte bei zwei Fahrten von Kopenhagen - Oslo - Kopenhagen das Vergnügen mit heftigstem Sturm, so fünf Meter Wellen draußen. Da ist keine Chance auf irgend einem offenen Deck.


Klaus

Maxima am 07 Dez 2009 23:33:31

Fünf Meter hohe Wellen! :eek: In welchem Zustand überlebt man das und vor allem würde ich gerne wissen, ob da die Womos noch stehen bleiben?
LG
Maxima

lonsome am 07 Dez 2009 23:37:58

Hallo,

überleben: ganz einfach im Liegen! Im Liegen sind die Gleichgewichtsorgane ausgeschaltet. Ich habe wunderbar geschlafen. Und das, obwohl ich sehr, sehr schnell seekrank werde. Ich habe nur an einem etwas geschützteren Deck gefilmt, aber das habe ich dann doch aufgegeben. Filmen/Fotografieren und Seegang, das kommt bei mir nicht so gut an ... Aber sobald ich gelegen bin, war alles in Ordnung. Auch der Ausblick aus der Kabine war ganz witzig. Und das Wohnmobil war hinterher auch noch auf seinem Platz.


Klaus

Maxima am 07 Dez 2009 23:43:56

Also muss da etwas dran sein, meine weltumsegelnde Freundin --> Link hat mir erzählt, dass sie bei Windstärke 10 ins Bett geht. Na ja, ich als Landratte kann mir das nicht wirklich vorstellen.Bild
LG
Maxima

Aretousa am 08 Dez 2009 15:51:58

Maxima-one hat geschrieben:Fünf Meter hohe Wellen! :eek: In welchem Zustand überlebt man das und vor allem würde ich gerne wissen, ob da die Womos noch stehen bleiben?
LG
Maxima

Ja das Wohnmbil bleibt da wo es ist, wir haben es auf der irischen See aber auch auf dem Weg nach Griechland erlebt dass ab einer bestimmten Windstärke die Wohnmobile angekettet wurden. Ist schon sehr sinnvoll- man hört ja immer wieder von gekenterten Schiffen mit verrutschter Ladung. Und ja- im Liegen geht es einem bei solchem Seegang relativ gut. Ich liege dann aber am liebsten in meinem Wohnmobil. Wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob es da angenehmer ist mit Längs- oder Querbett. Längsbett war gut- mit dem Querbett hatten wir noch keinen schlimmen Seegnag- muss auch nicht kommen damit ich mir ne Meinung bilden kann.

Gogolo am 08 Dez 2009 17:02:13

Auf der Fähre nach Island hatten wir im Eismeer einmal die Seestärke 10. Das war wirklich seeehr heftig, da sind die Brecher vorne bei der Fähre hoch über das Vorderdeck geschossen - und die Fähre ist nicht klein, die fasst 800 Fahrzeuge und 1480 Passagiere, Länge 165m Breite 30m. Und trotz dieser Größe hat das Schiff heftig gerollt, gegiert und und genickt. Meine Gogoline hat die Zeit in der Kabine im Bett verbracht, ich war an Deck und habe das Schauspiel genossen (und sogar zu Abend gegessen). Ich denke, wenn wir dieses Jahr im September wieder von Island zurück fahren, da kommen dann schon die ersten Herbststürme...

Um zum Thema zurückzukommen: in Richtung Norden gibt es kein Campin on Bord!


Habe die Ehre

Gogolo, dem Seegang gottseidank nichts ausmacht

Maxima am 08 Dez 2009 17:14:33

Es wird mir bei dem was Ihr hier schreibt schon schwummerig, ich glaube wir nehmen besser den Landweg, so eine Überfahrt ist defintiv nichts für mich. Wie gut, dass es das Forum gibt, so erfahre ich die grausamen Details schon vorher und kann dementsprechend planen.
LG
Maxima

LowCostDriver am 08 Dez 2009 17:55:01

Naja Maxima, das mit den Wellen ist ja auch das absolute Extrem.
Ich schätze mal, ich hätte das mir das Schauspiel ebenso wie gogolo angeschaut. Das wäre schon was. :D
Ich bin einmal als Jugendlicher mit der TT Line von Trelleborg nach Travemünde gefahren, da war auch so schwere See, dass sogar das bordeigene Schwimmbad (also im Inneren, nicht außerhalb) geschlossen werden musste, weil das Wasser aus dem Becken geschwappt ist. Ich fand das damals schon toll! :D

Es gibt aber auch total ruhige Überfahrten, wie wir zum Beispiel auf dem Weg von Schottland nach Amsterdam vorgefunden haben.
Total ruhige See, leichte Sonne und überhaupt kein Schaukeln.

Ist also Glückssache und bislang hatte ich, bis auf eine Ausnahme, Glück bei allen Überfahrten. Schwere See kommt zum Glück nicht so oft vor.

Für den Landweg nach Skandinavien (vornehmlich Norwegen) bleibt dir vielleicht noch die Möglichkeit mit der Vogelfluglinie Puttgarden - Rödby und Helsingborg - Helsingor. Das sind nur je 2 Kurzfähren. Für nach Schweden kann man auch alternativ, nach der Fähre Puttgarden - Rödby, die Öresundbrücke nehmen.
Wenn es allerdings stürmt, ist die auch kein Vergnügen. Ich bin diese mal mit einem PKW + Fahrrädern auf dem Heckträger dort entlang gefahren, da hat es am Lenkrad auch gut gezerrt. :?

Komplett trocken nach Skandinavien geht aber auch: Mit der Brückenkombi Storebelt und Öresund.
Ist nur ein Umweg von ca. 100 km und kann, wenn man z.B. Samstags in den Ferien fährt und nach Skandinavien möchte, die günstigere Alternative trotz des Umwegs sein!!
Samstags schlagen die Fährenbetreiber besonders gerne zu wegen der ganzen Ferienhauswechsler.
Ich hab die Erfahrung im August 2008 gemacht und bin mit der Rückroute Brücke / Brücke (Öresund / Storebelt) von Südschweden günstiger gefahren, als mit der Kombi Fähre / Brücke (Vogelflug / Öresund) auf dem Hinweg. :ja:


Björn

Suse am 08 Dez 2009 20:42:21

LowCostDriver hat geschrieben:


Für den Landweg nach Skandinavien (vornehmlich Norwegen) bleibt dir vielleicht noch die Möglichkeit mit der Vogelfluglinie Puttgarden - Rödby und Helsingborg - Helsingor. Das sind nur je 2 Kurzfähren. Für nach Schweden kann man auch alternativ, nach der Fähre Puttgarden - Rödby, die Öresundbrücke nehmen.
Wenn es allerdings stürmt, ist die auch kein Vergnügen. Ich bin diese mal mit einem PKW + Fahrrädern auf dem Heckträger dort entlang gefahren, da hat es am Lenkrad auch gut gezerrt. :?

Komplett trocken nach Skandinavien geht aber auch: Mit der Brückenkombi Storebelt und Öresund.
Ist nur ein Umweg von ca. 100 km und kann, wenn man z.B. Samstags in den Ferien fährt und nach Skandinavien möchte, die günstigere Alternative trotz des Umwegs sein!!
Samstags schlagen die Fährenbetreiber besonders gerne zu wegen der ganzen Ferienhauswechsler.
Ich hab die Erfahrung im August 2008 gemacht und bin mit der Rückroute Brücke / Brücke (Öresund / Storebelt) von Südschweden günstiger gefahren, als mit der Kombi Fähre / Brücke (Vogelflug / Öresund) auf dem Hinweg. :ja:


Björn


Genauso haben wir es auch gemacht, kein Stau , und man
sieht was von der Landschaft.
bei Vorlage der Skandinavien Camper Card noch 10% Rabatt bekommen :ja:

a.miertsch am 08 Dez 2009 21:15:46

Fällt Euch was auf?
Hier schwadroniert niemand über zu hohe Fährkosten und Brückenmauth wie anderswo. Liegt es daran, dass man trotzt der hohen Wellen immer noch den, - seinen Horizont sieht?
Ist etwas OT, aber ich bin gerade aus der Ösi-Mauth -Geschichte geflüchtet.
Schönen Abend allen Nordlandfahrern.
Albert

A 800 am 09 Dez 2009 01:05:52

Ich dank euch für die Antworten und sehe ein, warum es kein Camping on board auf diesen Strecken gibt. :eek: :ooo:
:versteck:

lonsome am 09 Dez 2009 01:15:06

Hallo,

den Sturm hatte ich bisher auch nur in einem Jahr, dafür auf der Hin- und Rückfahrt Kopenhagen-Oslo-Kopenhagen.

Etwas sehen - das kann man auf der Fähre auch, wie ich finde: Die Einfahrt am Morgen durch den Oslofjord oder auf dem Rückweg am Abend - einfach traumhaft. Für mich ist dabei entscheidend: Ich komme ausgeruht an und muss nicht fahren. Auch preislich ist das noch in Ordnung. Wenn ich an die Spritkosten für die Strecke denke, dann ist da auch alles im grünen Bereich: Womo+Einzelkabine mit Meerblick hin und zurück für 420.- €. Ich denke, dass da Fahren auch nicht günstiger ist. (Jetzt geht es doch ums Geld :-) , aber das ist für mich nicht der Hauptgrund!). Und ich selber genieße es: An Bord in der Bar ein Guiness schlürfen, während jemand am Flügel sitzt und spielt, an der Reling stehen und den Wellen zuschauen, wie sie vorne an den Bug schlagen und die Gischt hochspritzt, da beginne ich abzuschalten und zu merken: Jetzt ist Urlaub! Ich genieße das einfach. Dann ins Bett legen, ausschafen und am Morgen, wenn man aus dem Fenster schaut: Der Oslofjord, die Landschaft zieht an einem vorbei, hinauf aufs Deck, einen Kaffee schlürfen, sich den Fahrtwind um die Ohren wehen lassen, schauen ... Und dann taucht Oslo langsam auf ...


Klaus

Maxima am 09 Dez 2009 02:34:52

Hi Klaus,
das hast Du jetzt wunderbar beschrieben! Danke dafür!
LG
Maxima

Gast am 09 Dez 2009 12:07:46

@lonsome, hallo Klaus,

Deine Formulierung zu Deinen Empfindungen bei Befahrung des Oslo-Fjords decken sich mit den unsrigen. Das gilt allerdings nur für die Fahrt nach Oslo, wo besonders die letzten 2 Stunden immer wieder überwältigend sind. Bei der Ausfahrt kommt nach weniger als 1 Stunde allerdings bei uns dann doch mehr als ein wenig Wehmut auf, weil es dann ja wieder einmal in Richtung Heimat geht und Norwegen vermutlich erst im darauffolgenden Jahr wieder gibt.

Hier meine Lieblingsansicht aus dem Oslo-Fjord, etwa 1 Stunde vor dem Festmachen. Man sieht Holmenkollen und Tryvan (oder, wie die Osloer despektierlich immer sagen"die Küchenrolle") stets unsere erste Nacht in Norwegen.

lonsome am 09 Dez 2009 12:25:49

Hallo,

wen ich es richtig sehe, warst Du auch mit DFDS unterwegs? Ja, die Rückfahrt macht wehmütig und traurig, hat aber auch ihre schönen Seiten, unten zwei Bildchen ...


Klaus

Gast am 09 Dez 2009 18:43:42

Hallo Klaus,
ist nicht DFDS sondern die gute alte Stena Saga.
Wir fahren stets Nachmittags so gegen 16.00 hier zu Hause ab. Sind dann je nach Verkehrslage etwa 19.00 durch den Elbtunnel und cruisen langsam, mit einem letzten Tankstop am Autohof Schleswig bis nach Frederikshafen. Dort sind wir meist um 01.00 - 02.00 im Fährhafen. Vor dem Stena-Gebäude ist ein Parkplatz, auf dem man unbehelligt schlafen kann. Sollte ein Wachmann tatsächlich ans Fenster klopfen, zeigt man nur seine Passage und alles ist i.O.

Für alle Interessierten: wir fahren generell für Norwegenbesuche nach Oslo, da die Fähre deutlich billiger ist als die kurze Passage nach Göteborg. Erklärt sich durch den, unter EU-Mitgliedern nicht mehr möglichen Duty-Free. Da Norwegen schlau genug ist, nicht Mitglied der EU zu sein ist auf dieser Strecke der Duty-free noch möglich. Mit dem Gewinn aus diesem Geschäft wird die Passage "gesponsort".

Preisvergleich:

Normalpreis ohne Kabine Frederikshavn- Göteborg und zurück = € 430,00
Normalpreis ohne/mit billigster 2er Innenkabine Fred.-Oslo + retour= € 445,00. Bedenkt man die längesere Strecke Richtung Oslo ist das quasi ein Schnäppchen. Zu Grunde gelegt habe ich ein Wohnmobil >6m < 10 m bei Höhe < 4,0 m. Sucht da mal die Vergleichspreise der anderen Reedereien. Bei der Tagesüberfahrt nach Oslo ist weder eine Kabinenpflicht noch muss man einen Sessel buchen. Platz gibt es reichlich an Bord. Da wir diese Strecke schon so oft benutzt haben, nehmen wir auf beiden Fahrten jeweils eine sg."Comfortklass-Kabine", dann ist man aus dem Trubel der trinkenden Norweger und Dänen raus.

jamesblond am 26 Dez 2009 22:51:48

Hallo zusammen,
es ist zwar schon viel geschrieben worden, das wesentliche auch gesagt, aber...

Wir fahren ein grosses Wohnmobil mit 8m Länge und 3,50 Höhe. Nach einigen Preisvergleichen ist der schnellste und billigste Weg mit Fjordline DK Hirthals - N Kristansand 2,5 Stunden Fahrzeit. Gesamtpreis für hin und zurück EUR 310,-- im Juli 2010.

In diesem Sinne + Guten Rutsch

Olaf

matthiast4 am 27 Dez 2009 10:28:37

Wieso gibts nicht? Helsingör / Helsingborg kann man nach meiner Erfahrung im Fahrzeug bleiben. Ob es sich aber lohnt für die 20 Minuten... . :D

Suse am 28 Dez 2009 18:43:52

matthiast4 hat geschrieben:Wieso gibts nicht? Helsingör / Helsingborg kann man nach meiner Erfahrung im Fahrzeug bleiben. Ob es sich aber lohnt für die 20 Minuten... . :D


Stimmt,
wir sind im Sommer 2008 mit der Fähre gefahren, man darf, kann im Fahrzeug bleiben.

erik m am 03 Jan 2010 22:20:13

Ich habe 9 meter Wellen erlebt. Damals ging die "Color Fantasy" zwischen Oslo und Hirtshals, (jetzt Oslo-Kiel). Wasser hat den "Tanzteller" am 13. stock getroffen. Als wir am morgen Zum Hirtshal kam, war es, wegen mur 100 meter breite zwischen Molos, nich möglich bis Hafen zu anliege, und wir mussten zurück bis Oslo fahren! Dass war aber bei wintersturmen, in sommer ist es normal ein schönes überfahrt. Ich habe keine angst für den Meer, wurde aber nie in Womo oder unter Auto-deck schlafen. Bei unfalle habst du da keine chance. Speziell nach die "Herald of free Enterprice" und "Estonia" hat man in Norden viel gelernt. Nichts leider in Mittelmeer.
Trotz alle schrecklige katastrophen: in Nordeuropa ist es viel mehr sicher mit Fähre als bei die Strassen.

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