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warum man nicht zu spät tanken sollte


rippelep am 09 Dez 2009 16:27:07

Hallo,
endlich kann ich auch mal was in dieser Rubrik veröffentlichen,
nämlich die Geschichte von dem Mann, der morgens eigentlich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren wollte, weil der Himmel so schön blau war, dann doch das Womo nahm, da er schon recht spät dran war, nie an der Arbeit ankam (zumindest an dem Tag) und am Ende doch etliche Kilometer an der frischen Luft zurücklegen musste.

Wie gesagt, ich bin spät dran, eigentlich muss ich sofort tanken, die Lampe leuchtet stetig, aber direkt an der Arbeit ist doch eine Tankstelle, das schaffe ich schon noch. Auf der Landstraße wird diese Annahme Lügen gestraft, die Leistung geht an einer Steigung weg und ich kann das Womo noch so gerade auf den Grünstreifen zwischen Straße und Fahrradweg lenken. Der Tank ist leer, was nun?! ADAC anrufen oder eigene Lösung finden. Ich entscheide mich für letzeres und jogge 3.5 km nach Hause, suche den Ersatzkanister, schwinge mich aufs Fahrrad, ab zur Tanke, Kanister gefüllt und zurück zum Womo geradelt. Aus der Entfernung sehe ich erst, wie schief die Kiste steht, bestimmt 15° geneigt. So, Kraftstoff eingefüllt und georgelt, 4 mal 30sec und nichts tut sich. Bloß nicht die Batterie leeren, das fehlte noch!! Hmm, brauche ich da eine bestimmte Technik oder reichen die knapp 5l vielleicht doch noch nicht aus bei dem Schiefstand? Mist, was nun? Also erst mal informieren! Ich radele wieder die 3.5 km zurück nach Hause und rufe dort den ausgewiesenen Ducatoexperten aus dem Ducatofans-Forum (hier auch unterwegs als Ducato010) an. Kann ihn nicht direkt erreichen, werde aber zurückgerufen, guter Service, Noch mal Danke für die Hilfe. Ich erfahre, dass ich zunächst entlüften müsse, also Schraube am Dieselfilter lösen und die Handpumpe so lange betätigen, bis nur noch Kraftstoff kommt. Ok, sicherheitshalber fahre ich noch mal zur Tanke, fülle den Kanister ein zweites Mal und ab zum Womo geradelt mit den neuen Infos. Kanisterinhalt eingefüllt, System entlüftet, Anlasser betätigen und orgeln und .... nichts tut sich. :? Da ich an der Einspritzpumpe schon mal hier und da Hand anlege, kenne ich noch einen weiteren Trick: ich löse die Überwurfmuttern an zwei Einspritzdüsen und orgele, bis dort Kraftstoff kommt. Muttern festziehen, starten und.... er läuft endlich. So, Fahrrad hinten drauf und nichts wie zur Arbeit.
Das war der Plan, aber es sollte anders kommen. Ich sprach oben von Grünstreifen, es stellte sich aber heraus, das es sich eher um eine Art Sumpfgebiet handelte, in dem ich gelandet war, trotz Anwendung der Schaukeltechnik hatte ich mich in kürzester Zeit reifentief eingegraben; ich saß also immer noch fest!!!! Also wieder aufs Fahrrad, 3.5km zurück geradelt. Unser Nachbar ist Förster, hat einen 4wd Truck, der kann bestimmt helfen! Leider ist er nicht erreichbar. Mittlerweile habe ich in der Firma Bescheid gesagt, dass das heute wohl nichts mehr wird, ich arbeite dann von zu Hause aus.
Ok, also doch der ADAC, angerufen, eine Zeit vereinbart, aufs Rad geschwungen und wieder mal 3.5km zum Womo. Dort wird es an den Haken der Seilwinde des Abschleppwagens gehängt und problemlos rausgezogen, so dass es endlich mit laufendem Motor auf der Straße steht.
Und die Bilanz aus der Geschichte?

Einiges gelernt:
nie zu spät tanken
wie entlüfte ich das Kraftstoffsystem
möglichst nur auf befestigtem Grund halten
Der ADAC kann eine große Hilfe sein

viel bewegt:
3.5km joggen
17,5km mit dem Rad

Klaus

Anzeige vom Forum

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Jagstcamp-Widdern am 09 Dez 2009 16:32:42

hättest auch filmen können und bei youtube reinstellen... :D

grusz hartmut

drachen15 am 09 Dez 2009 16:52:16

Hallo Klaus,

nette Geschichte... mir ist vor Jahren mal ähnliches passiert:

Hatte mit dem Womo einen Termin in der Werkstatt. Da diese in der Nähe meiner Arbeit ist (ca. 30 km) fahre ich an dem Tag natürlich mit dem Womo in die Arbeit... wollte ich.
Als ich den Schlüssel umdrehe springt er nicht an... Benzin ist alle !
Also mit dem PKW schnell zur Tanke und mit dem Kanister Benzin holen.
Geht nicht, das Womo steht ja vor der Garage.
Als aufs Rad und ab zu Tanke... geht nicht, keine Luft im Reifen.
Die Luftpumpe zur Hand genommen (Plastik) ist beim ersten drücken
zerbrochen! So ein Mist !!!
Also zum Nachbarn, Luftpumpe ausgeliehen, Reifen aufgepumpt und ab zur Tanke.
Auf der Rückfahrt musste ich eine schmale Brücke über einen Fluß überqueren.
Das machte ich mit soviel Schwung, dass der Kanister mit Benzin vom
Gepäckträger genau in die Mitte des Flusses fiel.
Nun mußte ich ca. 500 m schön gemütlich neben meinem Kanister her laufen bis sich dieser in einem Wehr verfangen hatte.
Ich kletterte hinab (fiel nicht ins Wasser) und rettete meinen Kanister.
Dann heim, Benzin eingefüllt, entlüftet (blutige Fingerknochen geholt)
und ab in die Arbeit.

Ich kann nur zustimmen... immer Sturzhelm tragen

Florian

Anzeige vom Forum


Mondmann am 09 Dez 2009 19:50:22

Hallo Florian,-

na ja, einen Sturzhelm hätte ich auch gebraucht.
Im Feber hatte ich noch schnell vor unserer Abfahrt nach Spanien
einen Termin in der Ford-Werkstatt, das schon oft erwähnte Motor-
Update. Sonnig, leichtes Tauwetter, starten kein Problem, komme
gerade ca. 1km weit, stotter-stotter... bleib sofort vor einem Haus
stehen, greif zum Handy, fixi, nicht dabei.
Klingel an der Gartentür, offen, Haustüre offen, klopfe, rufe laut
Hallo, hallo, dürfte ich einmal kurz telefonieren?
Ja, ja kommen Sie ruhig herein, Telefon ist im Flur.
Nette, sympathische weibliche Stimme, aus dem Badezimmer.
Danke, danke, ich will zum Telefon greifen, da urplötzlich wirbelt
mich einer herum, knallt mir eine, brüllt, endlich hab ich dich
erwischt, du Schw... knallt mir noch eine, leicht verschwommen
sehe ich eine nackte Frauengestalt, dann sehe ich gerade noch eine
fast nackte Männergestalt, der hat schon seine blauen Augen.
So langsam komme ich wieder zu mir, der Schlägertyp klopft
mir auf die Schulter, flösst mir einen Schnaps ein, murmelt was,
tut mir leid, ich hab dich verwechselt.
Der Abschleppwagen von der Ford-Werkstätte hupt.....
Alles erledigt, aber wie erklär ich meiner Frau das blaue Auge?
Das ist aber eine ganz andere Geschichte.

Liebe

Mondmann

lucy am 09 Dez 2009 22:38:13

rippelep hat geschrieben:Hallo,
endlich kann ich auch mal was in dieser Rubrik veröffentlichen,
nä................................................
............................................ine große Hilfe sein

viel bewegt:
3.5km joggen
17,5km mit dem Rad

Klaus


Das hast sichelich sehr gelitten und da waren bestimmt ein paar unschöne Wörter mit im Spiel. Aber wenn es rum ist und man sich wieder beruhigt hat kommt hier so eine Geschichte bei raus. Und diese hast du wirklich gut und originell rübergebracht. Hat fast das Zeug zum Bestseller :D
Als Belohnung kann man dir nur eine schöne WoMo Saison wünschen. !!!

Ich selbst hab schon mal mit einem Sattelzug am Berg diese Situation erlitten. War ein Leihwagen. Hatte den Chef angerufen und gesagt, das das nicht passt bis Ko....... Der hatte nur gemeint: Das täuscht in der Anzeige. Der hat einen sehr großen Tank, 960 Liter. Da kannste noch mit fahren. Aber bei einem sehr großen Tank läuft der Sprit in die hinterste Ecke an einem knackigen Berg. Wenn da die Leitung in etwa in der Mitte liegt .... tja dann !!! War ne 5 Stunden Aktion. Und bei der Entlüfteraktion hatte es Backsteine geregnet.
War nicht gerade Lustig !

fuzzy am 09 Dez 2009 22:39:50

wie gut das sowas immer nur Anderen passiert :unknown:

sportlerpaar am 10 Dez 2009 11:30:23

Hallo Klaus, vielleicht sollten wir den Namen tauschen :razz:

Ich habe auch immer das Hobby so spät wie möglich zu tanken. Meine Frau macht das häufig wahnsinnig.

Komisch eigentlich, wo es doch so viele Tanken gibt, vielleicht ist es der Nervenkitzel der Moderne

chiron am 10 Dez 2009 12:37:40

Herrlich, wenn man über sich selbst schmunzeln kann!
Übrigens, ich hätte da noch einen zu toppen: Nachdem ich mit dem letzten Tropfen Brennstoff die Tankstelle doch noch glücklich erreicht hatte und ich den Tank wieder randvoll gefüllt hatte, stellte ich mit Entsetzen fest, dass ich Super plus an Stelle von Diesel getankt hatte! Das Miet-WoMo zur nächsten Garage abgeschleppt, Tank und Kraftstoffsystem entleert, gereinigt und mit Diesel aufgefüllt = 1 Tag vom Urlaub futsch!
Also lerne: Nicht nur rechtzeitig sondern auch das Richtige tanken!

_______

Christoph

Gast am 10 Dez 2009 20:13:54

Letztens auf dem Weg zum Dichtigkeitsprüftermin auf der Autobahn. Tankanzeige neigt sich bedenklich, fahre 15 Km vor der Ausfahrt an eine Tankstelle, keine freie Säule mit Anschluss rechts, also passt grad nicht, denke, was soll's, sind ja nur noch ein paar Km und dann raus und tanken. 6 km vor der Ausfahrt kommt eine Steigung und Ende ist's, 500 m vor einem Parkplatz. Nix geht mehr, TCS (ADAC CH) angerufen, Werkstatt angerufen, dass es etwas später wird. Dreieck aufstellen und etwas auf dem Bett hinlegen, nach 12 Minuten steht der gelbe Engel da, schleppt mich auf den Parkplatz tankt 10 Liter nach, ein paar mal drehen und der Fiat dröhnt wieder und mit 10 Minuten Verspätung rolle ich beim Händler vor. Jetzt habe ich mir einen Reservekanister angelacht, mall schauen, wann ich den füllen werde :D

driver01 am 10 Dez 2009 20:43:10

Na ja, ich hab mal in Finnland nicht bedacht, dass dort früher die Tanken nicht so dicht gesät waren und mein Tank ward leerer und leerer. Zuletzt hat sich die Anzeige überhaupt nicht mehr gerührt, wir mitten in der Prärie und keine Tankstelle. Dann kam doch noch eine. Der Tank fasste damals 60 Liter und getankt hab ich 67 Liter.
Seitdem tanke ich dort oben immer nach spätestens 300 km.

Einen Diesel-Reservekanister würd ich mir aber trotzdem nicht ins WoMo nehmen. Ein Tropfen am Stutzen und die ganze Karre stinkt nach Diesel.

Max

Paul am 11 Dez 2009 12:33:25

Ich auch....
damals unser Eura, hatte großen Kunststofftank (145 l ?).
Urlaubsrückfahrt, es wird schon spät, auf der Autobahn noch mal tanken - nein: Die Tankanzeige zeigt doch noch 1/4 voll (klar war mir, dass das zusätzliche Tankvolumen nicht angezeigt wird und der zeiger sich erst ab ca. 600 km von "Voll" wegbewegt).
2 km vor "unserer" Abfahrt - Motor geht aus - keine Ahnung warum, Tankanzeige eigt doch noch 1/4 voll...
Meine Frau am Steuer lässt ihn auf den Standstreifen auslaufen und startet neu, mehrmals vergeblich...
Also Reservekanister nehmen, um diese mögliche Ursache auszuschalten.

Nützte nix, startete immer noch nicht - weil ich keine Ahnung von dem Entlüften hatte...
Der "Gelbe Engel" hatte davon Ahnung.

Fazit:
Ich wusste danach
- um die Problematik des Entlüftens bei Dieselmotoren
- dass die Tankanzeige auch am unteren Ende keinerlei Relevanz bei eingebautem größeren Tank hat....
(warum wird ein veränderter "Meßstab/Sensorstab nicht mit dem größeren Tank mitgeliefert?)

gary32 am 11 Dez 2009 13:57:57

Hallo,

wird sind auch einmal an einer Steigung liegenblieben, unseren neuen idTD 122PS mit mechanischer ESP sprang nicht mehr an, auch nachdem 10 Liter Diesel eingefüllt wurden : also die einzeln Injektoren einzeln entlüften, nachts bei strömenden Regen auf dem Standstreifen einer Autobahn :twisted:
Es hat sich beim nachtanken herausgestellt dass noch 5 Liter im Tank waren, aber die Steigung....

Einmal und NIE wieder...

,

gary32

aldie am 11 Dez 2009 14:59:19

chiron hat geschrieben:Herrlich, wenn man über sich selbst schmunzeln kann!
Übrigens, ich hätte da noch einen zu toppen: Nachdem ich mit dem letzten Tropfen Brennstoff die Tankstelle doch noch glücklich erreicht hatte und ich den Tank wieder randvoll gefüllt hatte, stellte ich mit Entsetzen fest, dass ich Super plus an Stelle von Diesel getankt hatte! Das Miet-WoMo zur nächsten Garage abgeschleppt, Tank und Kraftstoffsystem entleert, gereinigt und mit Diesel aufgefüllt = 1 Tag vom Urlaub futsch!
Also lerne: Nicht nur rechtzeitig sondern auch das Richtige tanken!

_______

Christoph
Kommt mir bekannt vor, Frankreich -35 Grad Mittagshitze - Freitag 17.00 Uhr - Super statt Diesel und das Problem war da !!

lucy am 24 Dez 2009 01:52:22

Paul hat geschrieben:
(warum wird ein veränderter "Meßstab/Sensorstab nicht mit dem größeren Tank mitgeliefert?)



Bei dem großen Tank muß man sich vorstellen, befindet sich die Obergrenze des Gebers in der Hälfte von der Tankhöhe. Hat so ne Stufenform. Komisch zu erklären .. hmmm ... ich sag mal es ist als ob man auf den Serientank so ein versetztes Stockwerk draufbaut, aber der Tankgeber zieht nicht mit in die obere Etage. :? So ungefähr. Da oben ist kein Platz und man käme außerdem bauartbedingt bei einem Defekt an den Geber nicht mehr dran um ihn zu wechseln. Der Duc hat im Fußbereich des Fahrers ein Loch (natürlich mit Deckel). Da durch kommt man an den Geber.
Also wenn dann die Tankanzeige bei viertel voll hängen blieb, iss es egal ob großer oder kleiner Tank. Da hat mit Sicherheit der Geber einen weg gehabt.
Dafür einen speziellen Geber zu entwickeln würde die Anschaffungskosten des Tanks drastisch erhöhen. Aber mit der jetzigen Version kann man eigentlich gut leben. Man sollte es nur wissen.

Ich hab damals so einen Tank von der Fa. K... aus Z.... selbst bei unserem 2,8er JtD nachgerüstet. Daher ist mir das bekannt. Ich wünschte ich hätte so ein Teil in meinem jetzigen Sprinter.

leob am 31 Dez 2009 04:33:12

Na ja Reserve Kanister Benzin und Schneeketten auch im Sommer sind immer dabei.

Da fällt mir gerade ein als ich die Schneeketten das erste mahl benötigte war ich mit einer Netten Frau abenteuerlich im Wald. Natürlich bei Nacht nach Tanz fest Rein gefahrnen. Am morgen nach schöner Nacht kamen wir nicht mehr raus. Die Sache erwies sich dann als etwas schwieriger weil sie Partu keine Dritt Person Hilfe wollte :oops: .
Da kam mir dann die jede mit Schneeketten und zweigen so schafften wir es doch noch alleine. Wir trafen uns dann ab und zu wider und mussten darüber oft lachen.

Bei Festen wo die Fahrzeuge auf die nasse Wiese eingewiesen werden konnte ich die Schneeketten auch schon einsetzen um wider raus zu fahren ohne fremde Hilfe. Nur das reinigen der Gras und Erde verschmutzen ketten ist etwas mühsam.
:twisted:

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