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Zusatzluftfedereinbau selber machen ?


lude am 21 Dez 2009 21:29:21

Moin Moin,
bin seit kurzem stolzer Mitbesitzer eines Karmann Ontario 638GB auf Sprinterbasis.
Da mit Saisonkennzeichen angemeldet, kann ich erst im März die erste Reise antreten. Die Zeit bis dahin möchte ich für die eine oder andere "Optimierung" nutzten.
Als ein etwas größeres Projekt habe ich mir den Einbau von Zusatzluftfedern an der Hinterachse (Kuhn Luftfedern)vorgenommen -sofern dies für einen technisch nicht ungeschickten Laien machbar ist.
Ich würde mich daher über Rückmeldungen von Kollegen freuen, die solche Fahrwerkmodifikationen schon selber durchgeführt haben.
Bin für jeden Tipp dankbar.
aus dem eisigen Norden.
lude

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Gast am 21 Dez 2009 22:07:28

Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum ..

Wenn ich jetzt hier schreibe das man es Problemlos selber machen kann gibts wieder "Haue" von einigen :!:
Kommt drauf an -->> welche Federn willst Du einbauen und wie ist deine Vorstellung( Auflasten oder nur Fahrkomfort erhöhen :?: )
Beides musst du vom TÜV absegnen lassen ...
Ich habe meine auch selbst eigebaut ... sind aber auch "nur" die einfachen von Lineppe gewesen und mit minimal Austattung mobiler Kompressor mit Manometer im Armaturenbrett und nur Einkreis :!:
Es ist immer besser wenn man sich nicht auskennt und eine Abnahme benötigt, es von einer Werkstatt machen zu lassen dann bist Du auf der sicheren Seite

-->> lies Dich mal hier durch --> Link

und wenn du nicht füdig wirst was Du suchst gib einfach nochmal Luftfeder in die Suche oben ein ....bzw. deine Anlage ( Goldschmitt; Lineppe etc....) da steht noch mehr ..

lude am 22 Dez 2009 08:10:06

Hallo Carsten,

eine Auflastung ist nicht das Ziel der Aktion. Ich verspreche mir nach der Lektüre der technischen Hinweise von Fa. Kuhn, eine weichere Federabstimmung und die Möglichkeit, das Fahrzeugheck z.B. an Fährauffahrten mit steilen Rampenwinkel, entsprechend anzuheben.
Einbauen (lassen?) möchte ich die angebotenen 7 Zoll Faltenbälge mit getrennten Luftkreisläufen. Das die Kiste bei Vollbeladung nicht mehr in die Knie geht ist natürlich auch mein Wunsch.
, lude

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wocaraft am 22 Dez 2009 17:45:34

Hallo lude,
auch ich habe, mit dem gleichen Ziel vor, eine Luftfederung in unseren Crafter einzubauen.
Von welchem Hersteller ist noch nicht klar. Auf der CMT in Stuttgart werde ich mich Entscheiden und eventuell gleich zu einem Messepreis bestellen.
Der Einbau dürfte, nach den Bildern die ich gesehen habe, relativ einfach sein.

Gerd Peter am 22 Dez 2009 19:15:21

lude hat geschrieben:Als ein etwas größeres Projekt habe ich mir den Einbau von Zusatzluftfedern an der Hinterachse (Kuhn Luftfedern)vorgenommen -sofern dies für einen technisch nicht ungeschickten Laien machbar ist.
Ich würde mich daher über Rückmeldungen von Kollegen freuen, die solche Fahrwerkmodifikationen schon selber durchgeführt haben.
Bin für jeden Tipp dankbar.
aus dem eisigen Norden.
lude



Hallo Lude,

normalerweise sollte der Selbsteinbau keine unlösbare Hürde sein.
Alle Zusatz - Luftfedern werden ohne zusätzliche Bohrungen am Fahrzeugrahmen befestigt.
Da im Normalfall ein Privatmann keine Hebebühne hat, ist der Einbau nur etwas mühsam, aber grundsätzlich machbar :)

Gerd Peter

a.miertsch am 22 Dez 2009 19:53:08

Hallo, Lude,
weiß zwar nicht welches Fahrzeug du drunter hast(googlefaul), aber es ist eigentlich ganz einfach. Habe sowohl Kuhnt, als auch SMV verbaut, beides ohne Probleme. Aber wenn schon, dann 8", kannst mit weniger Luftdruck fahren und besser dosieren. Gibt hier im Forum einen User, der die Dinger preisgünstig anbietet und vor allen Dingen die erforderlichen Papiere mitliefert. Von Rollbälgen würde ich abraten, die sind systembedingt störanfälliger. Auf alle Fälle bau ein Zweikreissystem ein. Der ganze Spass kostet Dich ca. 500,-€ in der Bauweise mit externen Kompressor.

@Carsten, wieso Haue? Genauso ist es, problemlos und in 2 Stunden gemacht.
Viel Spass
Albert

lude am 22 Dez 2009 22:52:43

Hallo zusammen,

erst mal besten Dank für Eure Rückmeldungen.
Die Antworten lassen Hoffnung aufkommen.
Ich habe auch schon gesehen, dass mit 8-Zöllern wohl das beste Ergebnis hinsichtlich Fahrkomfort zu erreichen ist.
Was ich noch nicht erkennen kann, ist ob die Einbauverhältnisse im Sprinter 316er Pritschenfahrgestell es zulassen 8 Zöller zu verbauen. Da werd ich mich im Handel schlau machen.
Das Thema ist ja offenbar mit den Luftfedern auch noch nicht zu Ende. Weitere Optimierungsmöglichkeiten stecken dann in doppelten oder verstärkten Querlenkern, spezifischen Stossdämpfern usw. (wenn man es braucht ?)
Aber erst mal in Ruhe die nächsten Schritte einleiten...
Weitere Tipps zu Aspekten die ich bedenken muss nehme ich gerne entgegen.
, Lude

Gast am 23 Dez 2009 08:18:53

@Albert
@Carsten, wieso Haue? Genauso ist es, problemlos und in 2 Stunden gemacht.
Viel Spass
Albert


ja habe ich auch geschafft -->> aber es gibt viele die diese Meinung nicht vertreten und vielleicht technisch nicht sooo versiert sind ....habs das letzte Mal gesehen wo ich schrieb " eigentlich kein Problem " :!: Habe in der zwischenzeit für meinen Bekannten auch welche eingebaut im LLKW :!:
Es kommt auch immer darauf an wie lange es dauert -> welches Fahrgestell und welches System ( kenne Kuhn nicht im Detail) :!:

PS: Ich entlaste mit den Luft-Federn meine Schlappen Federn - Lagen :wink: und wenn es mal uneben wird bekomme ich das Fahrzeug 10cm höher an den Federn ... am Heck wird der Höhenunterschied natürlich noch grösser , was sehr wichtig ist bei Auffahrten mit Höhenunterschied

Gast am 23 Dez 2009 11:15:31

Hallo Lude,

Mein Basis-Fahrzeug ist ebenfals ein Sprinter. Ich habe die Luftfederung von Goldschmidt selbst verbaut. Sind Kegelbälge und ich kann beim besten Willen keinen Hinderungsgrund sehen, diese zu verbauen. Bei meinem Womo ist im "Heizungskeller" genug Platz, um dort den Kompressor zu platzieren. Auch musste ich eine Spannungsversorgung zum Betrieb des Kompressors in diesen Bereich verlegen, war aber nicht das Problem. Ich konnte für die Montage die Grube eines Freundes benutzen. In meinem Fall musste ich allerdings die Isolationshaube des Abwassertanks zunächst abbauen, damit mein "Operationsfeld" für die Montage etwas größer wurde. Die Montage gestaltete sich relativ einfach: Federbriden demontiert, die Auflageplatte auf das Federpaket gelegt. Vorher den Gegenhalter montieren, damit die Plazierung der Bodenplatte exakt senkrecht unter dem Gegenhalter stehen. Federbriden gegen die mitgelieferte tauschen. Dann die Faltenbälge soweit vormontieren, dass sie nur noch auf der Grundplatte montiert werden müssen. Als Abschluss der Unterflurarbeiten die Luftleitung verlegen. Ist mit der verwendeten Technik der Winkelnippel oder T-Stücke für jeden machbar. Dann, in meinem Fall, Isobox wieder angebaut die Versorgungsleitung mit dem Kompressor verbinden, den Druckschalter einbauen, der mittels Warnleuchte im Fahrgastraum anzeigt, wenn der von Goldschmidt vorgeschriebene Mindestdruck unterschritten ist. Ich habe eine Einkreisanlage und für meinen Zewck, Verbesserung des Fahrkompfort, reicht das m.E. auch. Probleme beim Auffahren auf Fähren hatte ich bisher noch nie.

Zusätzlich denke ich über die Beschaffung und Einbau der Goldschmidt Torsionsstäbe für Vorder- und Hinterachse nach, da der Sprinter, zumindest meiner, alle Querrillen, die nicht exakt 90° zur Fahrtrichtung ausgerichtet sind, mit heftigem Schaukeln quittiert.

Sollten in nächster Zeit die Stossdämpfer ersetzt werden müssen, werden hier auch die in verschiedenen Foren angepriesenen gelben Koni-Dämpfer eingebaut. Gott sei Dank habe ich, was das Schrauben angeht, das notwendige Werkzeug und auch die technischen Fähigkeiten. Ich war vor meinem Studium mal Schlosser, was grobe Arbeiten am Fahrgestell erleichtert.

lude am 23 Dez 2009 19:03:50

Hallo Werner,

die Anlage von Goldschmidt habe ich mir heute gerade auf deren Hompage angesehen. Den Einbau habe ich mir genau so wie von Dir beschrieben, vorgestellt.
Bis jetzt habe ich Infos von Kuhn (in ihren technischen Informationen) und Goldschmidt.
Gefühlsmäßig gefällt mir die Anlage von Kuhn besser. Leider passen die großen 8" Faltenbälge nach Auskunft von Kuhn nicht im 316er Pritschenfahrwerk. Aber die 7 " Bälge.
Andererseits sind die Goldschmidtfedern direkt über den Blattfedern montiert. Das schränkt dann jedoch die mögliche Schneekattenbenutzung ein.
Die beste Lösung ist laut Kuhn, die Positionierung von Zusatzluftfedern Mitte Achse/Mitte Federpaket. Das geht mit den Faltenbälgen aber genau nicht. D.h. die Wankneigung des Aufbaus verstärkt sich in diesem Fall wohl eher.
Dagegen hilft dann wieder ein zusätzlicher oder verstärkter Stabi...
Preislich nehmen sich die beiden Anbieter auch nicht viel.
Vielleicht kommt ja noch ein entscheidender Hinweis zu dem einen oder anderen System.


Lude

Gast am 23 Dez 2009 19:39:44

Hallo Lude,
meine Goldschmidt sind genau mittig auf der Achse und dem Federpaket. Der Faltenbalg wird mit einer Senkkopfschraube von unten auf der unteren Befestigungsplatte montiert. Ich habe leider keinen Flachbettscanner, sonst könnte ich Dir die Montageanleitung als PDF zusenden oder über diesen Thread allen Interessierten zur Verfügung stellen. Der Abstand zwischen Rad und Faltenbalg ist mehr als ausreichend um noch mit einer Kette zu fahren. Wenn es nicht so kalt wäre, könnte ich Dir auch ein besser ausgeleuchtetes Bild von der Einbausituation geben, nur dafür muss ich unter mein Auto kriechen. Die Grube meines Freundes liegt nämlich etwas mehr als 200 Kilometer vom eigentlichen Standort, wäre für ein Foto etwas viel Aufwand.
Aber schau Dich ruhig weiter um, Tausend Posts, 1001 verschiedene Ansichten, so gehört sich das. Nein, wirklich, ich kann nur sagen, welche Erfahrungen ich mit meiner Faltenbalg-Zusatzfeder gemacht habe und zwar bei der Montage und bei den bis jetzt gut 10k Kilometer Fahrpraxis. Aus heutiger Sicht, so ehrlich bin ich auch mir gegenüber, wäre der Einbau nicht mehr auf meiner Liste. Die Erfahrungen des "Komfortgewinns" sind doch eher marginal. Heute würde ich mit den verstärkten Torsionsstäben von Goldschmidt gegen das starke Wanken ankämpfen. In meinem Womo ist laut meiner Mercedes-Werkstatt schon die größte Serienversion verbaut. Mein Womo war von Beginn auf max. 3,8 t aufgelastet, noch ohne die Zusatzluftfeder.

Es ist sicher auch eine Frage des berühmten Abstands zwischen Daumen und Zeigefingers, ob man für € 500 die Luftfeder oder für € 1000 die Torsionsstäbe für vorn und hinten kauft. Montieren kann man beides selbst. Und dann bei nächster Gelegenheit TÜV abnehmen lassen.

Unterstützend gegen das Wanken dann nochmals €1100 Euro für Koni-Dämpfer vorn und hinten.
Meine nächste Investition wird nach meiner Skandinavienrunde im Juni-August zunächst ein Satz Koni-Dämpfer an der Hinterachse sein ( ca. € 350 ). Die Federbeine muss ich dann doch von einer Fachwerkstatt machen lassen.

Aber erst möchte ich Erfahrung mit den straffen Koni-Dämpfern hinten sammeln.

Hab gerade nochmal Deinen ersten Post gelesen. Wenn Du "nur" Mitbesitzer bist, was sagt der/die anderen Besitzer zu Deinen Vorstellungen. Nicht das nur Du auf den Kosten sitzenbleibst und die anderen, da sie nicht davon merken, nur mosern.

und schöne Feiertage

Werner

marcusafricanus am 27 Dez 2009 16:50:01

Hallo,

das:

a.miertsch hat geschrieben:Gibt hier im Forum einen User, der die Dinger preisgünstig anbietet und vor allen Dingen die erforderlichen Papiere mitliefert.


interessiert mich-wer ist das?
Ich will schon lange meinen DB508 mit Zusatzluftfedern ausrüsten.
Vielleicht kann sich der betreffende "User" mal melden?


MA

Bergbewohner1 am 27 Dez 2009 17:09:17

Selber einbauen ist für nicht ungeschickten kein Problem. Würde aber auf alle Fälle eine 2 Kreisanlage einbauen.
Dafür auf den teuren Kompressor verzichten. Gibt auch ähnlich wie ein Autoventil, ein Anschlußstück für einen ganz üblichen 12 Volt Kompressor.
Muß eigentlich so gut wie nie aufpumpen, nur wenn es mal sehr"holbrig" ist.

Gast am 27 Dez 2009 19:00:43

Waldtroll hat geschrieben:Selber einbauen ist für nicht ungeschickten kein Problem. Würde aber auf alle Fälle eine 2 Kreisanlage einbauen.
Dafür auf den teuren Kompressor verzichten. Gibt auch ähnlich wie ein Autoventil, ein Anschlußstück für einen ganz üblichen 12 Volt Kompressor.
Muß eigentlich so gut wie nie aufpumpen, nur wenn es mal sehr"holbrig" ist.


Kann ich auch nur empfehlen :!:
habe bei mir nur ein "Einkreissystem " und gerade wenn ich auf der linken Seite das Wasser und 2 Gasflaschen habe -->> hängt er doch etwas und wünschte mir öfters einen Bar mehr aufpumpen zu können ....

Ich werde umbauen :wink:

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