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Eis und Schnee auf dem Womo-Dach


Gogolo am 07 Jan 2010 20:20:12

Wenn es jetzt zu schneien anfängt, dann sollte mann/frau die Dachlast seines Womos beachten aber auch die Gesamttragfähigkeit im Auge behalten! Daher sollte mann/frau folgendes berücksichtigen:

Pulverschnee ist leichter als Nassschnee und Nassschnee ist leichter als Eis. Der Grund dafür ist, dass Schnee in seinen verschiedenen Zustandsformen unterschiedlich dicht gelagert und daher verschieden schwer ist. Das Schneegewicht kann also stark variieren und damit Womo-Dächer unterschiedlich stark belasten.

Beispiele:

• 10 cm frisch gefallener Pulverschnee wiegen etwa 10 kg/m2.
• 10 cm Nassschnee kann bis zu 40 kg/m2 wiegen.
• Eine 10 cm dicke Eisschicht wiegt bis zu 90 kg/m2 und ist damit fast so schwer wie 10 cm hoch stehendes Wasser, das 100 kg/m2 wiegt.

Die Beispiele zeigen, dass man nicht allein von der Schneehöhe auf das Schneegewicht und die Fahrzeugbelastung schließen kann.

Wann kann sich bei einer Schneeauflage auf dem Dach Eis bilden?

Bei einer Schneeauflage auf dem Dach kann es zu Eisbildung kommen, wenn das Dach ungenügend gedämmt ist oder wenn bestimmte klimatische Bedingungen gegeben sind, z. B. wenn sich Tau- und Frostperioden abwechseln. Bei Womodächern besteht zudem die Gefahr, dass Schmelz- und Regenwasser nicht abfließen kann und sich Wassersäcke bilden können. In diesen Fällen muss das Dach und das Fahrwerk enorme Lasten – sei es als Wasser oder als Eis – aufnehmen. Eine 1 cm dicke Eisschicht wiegt beinahe soviel wie eine 1 cm hohe Wasserschicht oder 10 cm hoher Pulverschnee. Wassersack- und Eisbildung auf dem Dach sollten daher – wenn möglich - wegen der enormen Dach- und Fahrwerksbelastung vermieden werden - dies insbesondere dann, wenn das Womo ohnehin an der Grenze der Belastungsfähigkeit angelangt ist.


Habe die Ehre

Gogolo

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schaschel am 07 Jan 2010 20:27:43

Eine bisher nicht gebührend gewürdigte Form der Betrachtungsweise- nein, mal im Ernst: an so was denkt man meist nur am Rande und dennoch können solche Bedingungen an den verschiedensten Mobilen zu Problemen führen. Wir z.B. hatten eine Plane zum Drüberziehen besorgt und dennoch den Schneefall verpennt, weil wir eine ursprünglich geplante Fahrt gar nicht erst antraten. Nun liegt das Zeug auf dem Dach, was wir verhindern wollten.

Durch Deinen Beitrag, Gogolo, werden sicher manche dran erinnert, wie sehr die Fahrzeuge daran möglicherweise zu knacken haben. Ich mag gar nicht daran denken, was Wechsel zwischen Frost und kein Frost nun unter dem Schnee an den Dichtungen anstellen. Hoffen wir mal, daß das gut geht. Für das Frühjahr habe ich sowieso diverse Überprüfungen in Aussicht genommen.


ins schöne Bayern

Schaschel :snoopy:

frank04 am 07 Jan 2010 20:39:55

nöö Gogolo,
Deine Bedenken nehme ich Dir grundsätzlich net ab bei der Premium-Qualität
Deines WoMos. :D
Aber für Winterpausierer gibt es ja die Dauerwohnwagenüberdachungsplanen!
Damit erübrigen sich auch Bedenken bzgl. der Beschädigung von Dichtungs-
fugen der Dachfenster und im Sommer kann man die Planen als Gartenabgrenzungszaun benutzen...

:)

IRONIE

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Gogolo am 07 Jan 2010 21:00:59

frank04 hat geschrieben:nöö Gogolo,
Deine Bedenken nehme ich Dir grundsätzlich net ab bei der Premium-Qualität
Deines WoMos. :D
Aber für Winterpausierer gibt es ja die Dauerwohnwagenüberdachungsplanen!
Damit erübrigen sich auch Bedenken bzgl. der Beschädigung von Dichtungs-
fugen der Dachfenster und im Sommer kann man die Planen als Gartenabgrenzungszaun benutzen...

:)

IRONIE


Meine Überlegungen waren auch nur für EUCH gedacht - nicht für mich! :D :D :D Im übrigen steht das Gogolbil bei Nichtgebrauch in einer schönen trockenen Scheune geschützt vor den Unbillen des Wetters :) :) :)

Die IRONIE ist mir schon klar - aber hier geht es um etwas Ernstes: die Dachlast eines Womos ist nicht unbegrenzt!!! Mit der Gesamtbelastung mag es ja noch hingehen, aber bei einer Dachfläche von rd. 12-14 m² eines durchschnittlichen Womos kommen da bei Nassschnee oder/und Eis doch etliches an Kilos zusammen, auch wenn das Gewicht auf das gesamte Dach verteilt ist. Das Gewicht von einer Tonne oder mehr bei 20cm Nassschnee ist leider nicht utopisch.

Und wenn ihr den Schnee abräumt, passt bitte sehr gut auf euch auf, denn es besteht extreme Absturzgefahr bei dem glatten Dach!!!

Habe die Ehre

Gogolo

Gast am 07 Jan 2010 21:31:31

hatte turbokurtla nicht mal ein Bild reingestellt, wo bei einem Wohnwagen mit viel Schnee drauf die Seitenwände unten von der Bodenplatte abgerissen waren?

frank04 am 07 Jan 2010 21:39:53

Gogolo,
jetzt ist aber gut,....!
Toll, Deine Tipps, aber Du scheinst ja Langeweile zu haben bis zum nächsten Tripp evtl. in die Toskana?
Hab ich net, denn Winterreisen sind am schönsten... :D

Mit der Dachlastgefahr haste allerdings recht. Hab ich gerade nach meinem Winterurlaub auch festgestellt.

Übrigens: N echtes Heki ist schneebedeckt, weil gute Isolierung. N anderes
frei von Schnee, weil keine Isolierung, also Kältebrücke. Habe beides..

Bis denne
Frank04

frank04 am 07 Jan 2010 21:41:40

sind wir denn hier im Wohnwagenforum :) ?

Chris_62 am 08 Jan 2010 00:54:06

Hallo ,

Schnee bekommt man ja noch gut weg .....

Wir hatten neulich abends Regen , der nachts gefroren ist .Wir standen ungeheizt leicht schräg (zuhause) da bildetet sich eine 1 cm Eisschicht .

Die war übers Heki raus nicht zu bewegen. Nach ca. 5 Km Fahrt knallten Teile runter auf die Fahrbahn . Kurz vorher hatten wir Fussgänger die auf der Fahrbahn liefen überholt :oops: ...das hätte auch böse ausgehen können !

Auf einem Parkplatz konnten wir dann durchs Heki die Restplatten ( zw. den Dachfenstern noch festgeklemmt) mit einem Besen runterfegen.

Gibts ein Trick wie man gefrorenes vom Dach wegbekommt ?

turbokurtla am 08 Jan 2010 08:56:45

Nein Klaus,
kein Bild, habs nur beschrieben.
Der Wagen stand allerdings in Ö. und da hatte es so 50- 70 cm Schnee.
Erschwerend kam dazu, dass der Wagen ( Hobby 7,80 x 2,50 m ) ein Schutzdach drauf hatte. Diesem, und auch dem Zelt, machte die Last nix aus, doch bei so einem Schutzdach stehen die Auflagefüsse nur auf den Kantenleisten. So war das Gewicht nicht verteilt, sondern nur auf den beiden Kanten. Das sind die Seitenwände und deren seitliche Verschraubung in den Boden ist abgerissen.
Der Platzwart räumte, wie hier oft abgesprochen, nicht schnell genug ab.
Kurt

canter am 08 Jan 2010 10:43:56

Hallo,

ich denke das hauptsächliche auf das goglo hinweisen wollte ist das es halt einfach sehr gefährlich sein kann mit Schnee auf dem Dach zu fahren.
20cm Nasschnee auf 17m² Fläche sind halt einfach mal fast 1,4 Tonnen Gewicht die da auf einer Höhe von rund 3m auf dem Dach liegen.
Den ELchtest würde damit kein Womo mit mehr als 30km/h bestehen bzw. würde halt einfach umkippen. Von der Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer durch fliegende Eisplatten mal abgesehen. Mir ist von einem vorausfahrenden LKW Mal eine Platte von rund 50kg frontal aufs Führerhaus gedonnert. Da bleibt nur Schrott übrig und ich war froh das die nicht 30cm höher flog.

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