Hallo,
nun mal ein kleiner Bericht von mir. Es ist ein Bericht, und ich möchte hier keine Diskussion los treten ob der Camping Platz Gut oder Schlecht ist, es sind meine ( unsere ) persönliche Eindrücke.
Alle Fragen beantworte ich natürlich gerne.
Wir waren in der Woche vom 16.01.2010 – 23.01.2010 in Pettneu auf dem Campingplatz Arlberg. Nach eine Internetrecherche haben wir uns für den Camping Platz Arlberg in Pettneu entschlossen weil :
- das Angebot war ok, als wir es gebucht haben waren die Skipässe für Winterpark Pettneu inkl. Dieses Angebot gibt´s leider nicht mehr.
- der Eintritt ins Wellnes Park war fast inkl. :D ( wir mussten als Erwachsenen 2x15 Euro zahlen und hatten freien Eintritt in das Schwimmbad und Saunabereich die ganze Woche lang.
- uns hat es angetan, die Waschhäuschen neben dem WoMo zu haben, hat sich als bequeme Umkleidekabine erwiesen.
- das Skigebiet war klein, und gerade das Richtige, für unsere Tochter (5J) um Skifahren zu lernen
Das waren die Kriterien, die uns dazu beweget haben es zu buchen.
Normalerweise macht man es andersrum, aber wir haben zuerst gebucht und dann erst die paar Berichte die es über diesen Campingplatz im Internet gibt gelesen, die auch unterschiedlicher nicht sein können.
Wir haben also beschlossen damit aufzuhören ( mit dem darüber zu lesen ) und es einfach auf und zu kommen zu lassen.
Unsere WoMo
Wir sind mit einem Carado A241 unterwegs. Kein Doppelboden, Fahrerhaus gehört zum Aufbau, Heizung in dem Abwassertank, nachträglich isolierte Abwasserschläuche und zwei 11KG Gasflaschen on Board. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es während der Fahrt im Aufbau sehr kalt ist, deswegen haben wir Secumotion und DuoComfort einbauen lassen, dadurch konnten wir schon während der Fahrt anfangen zu Heizen. Die Heizung lief nonstop die ganze Woche lang, Tagsüber auf der Stufe 4, Morgens auf 7 und die Nacht zwischen 3-4. Zwei Flaschen haben uns, bis Samstag früh vor der Abfahrt, gereicht, dann wurde die dritte Flasche angebrochen, die ich mitten in der Woche noch nachgekauft habe.
Die Scheiben haben wir von innen mit den Isomatten isoliert und die Vorhänge angebracht. Nach einer sehr kalten Nacht, hatten wir eine dicke Eisschicht auf den Scheiben von innen, und das Handtuch, was ich an der Windschutzscheibe ausgelegt habe, um das Kondenswasser bisschen abzufangen, war an der Scheibe festgefroren. Durch das Eis innen, war es um einiges kälter geworden.
Das hat mich gezwungen zu handeln. Ich habe die Isomatten nach Außen verfrachtet und die Vorhänge ganz weggelassen, und siehe mal da, keine beschlagene Fenster mehr Morgens und es wurde deutlich wärmer, am Gasverbrauch hat es auch nichts ausgemacht.
Zwei mal ist uns das Wasser in dem Abflussschlauch eingefroren. Ich kam nicht richtig hoch auf die Keile, und deswegen war das Gefälle nicht genug, um das Wasser komplett abfließen zu lassen, es hat sich immer wieder was angestaut und eingefroren. Abhilfe: mit heißem Wasser nachgespült, kurze Zeit später war alles wieder frei.
Sonst hat alles gepasst.
Der Campingplatz
Am Samstag Nachmittag kamen wir an, und wurden sehr nett begrüßt. Ich habe die Dame am Empfang gleich darauf angesprochen, wie sich das mit der Stromheizung in den Häuschen verhält, und was ist so der durchschnittliche Preis für eine Woche. Ich glaube ich war nicht der Erste der Sie darauf angesprochen hat, sie hat lächelnd mir kurz die Abrechnungen der letzten Tage gezeigt, und es war wirklich erstaunlich wie groß die Unterschiede waren.
Es reichte von 36 € (der Billigste ) bis 196€ ( der Teuerste ), sie sagte aber noch dazu, das es schon Fälle mit über 200€ gegeben hat. Ich habe Sie gefragt, was ist die niedrigste Stufe für die Heizung, dass nicht alles einfriert und man selbst nicht friert wenn man länger auf die Toilette geht. Ich habe mich danach gerichtet und wir haben 47€ für die Woche Stromkosten gehabt alles inkl. ( auch der Strom fürs WoMo ). Die Sachen waren immer am nächsten Tag trocken und man hat nicht gefroren. Zum Duschen wäre es allerdings zu kalt, wir brauchten es aber nicht, da wir, bis auf eine Ausnahme; jeden Tag im Schwimmbad waren, unsere Tochter wollte unbedingt schwimmen, und nach dem kalten Tag ( teilweise bis -15° ) war ein Saunabesuch sehr angenehm.
Es ist war, dass der Platz den ganzen Tag im Schatten ist, bis auf ein Teil des Stellplatzes der sich auf dem Campinggelände gleich vorne hinter der Schranke befindet. Und das nur ein paar Minuten in der Mittagssonne. Da wir den Ganzen Tag unterwegs waren, kann ich nicht sagen ob es wirklich ein Nachteil ist.
Das Campinggelände liegt zwischen der Bundesstraße ( S16 ) und den Bahn Gleisen, also egal wo man sein Stellplatz hat, hört man in der Nacht beides, mal mehr mal weniger. Uns hat es nicht gestört, aber es ist nicht jedermann Sache.
Skibus nach St.Anton fährt in 20 Min. Takt und man ist in ca. 10 Min dort, die Haltestelle ist direkt am dem Parkplatz vor dem Camping Platz.
Skibus zum Winterpark Pettneu fährt nach Bedarf, wartet quasi auf die Gäste, und zwar
Von 9-12 Uhr um Hoch zu fahren und 15-17.30 Uhr wieder zurück.
Eine gespurte Loipe geht direkt am Platz vorbei.
Der kleine Beckerladen ist Morgens Täglich geöffnet, und es gibt jeden Tag frische Brötchen.
Was mir gut gefallen hat waren die Container für die Skiausrüstung an der Haltestelle, und so hässlich wie man manchmal lesen kann fand ich sie nicht, wirklich Geschmackssache. Praktisch waren sie auf jeden fall, die Skischuhe waren jeden Morgen wieder trocken.
Man ist zu Fuß im Ort in ca 15-20 Min, dort gibt´s einen Schlecker und Lebensmittelladen, Sportgeschäft und Touristen Info. Ein paar Einkehrmöglichkeiten mit lecker Essen, und das was schon. Klein aber fein.
Das Skigebiet.
Es ist wirklich sehr klein. Für alle die mit Skifahren die erste Erfahrung machen, egal ob klein oder groß, optimal. Man kann die Kiddis beim Skifahrenlernen direkt beobachten. Wenn man selbst fährt , verliert man die kleinen auch nicht aus den Augen, irgendwann kreuzen sich die Wege.
Zur der Skischule, ich finde sie gut organisiert, der Skilehrer hat seine Sache gut gemacht.
Der „Unterricht“, waren zwei Stunden Vormittag und zwei Stunden Nachmittag.
In der Mittagspause waren die Kinder in dem Hotel Lavenar, war ja auch die einzige Möglichkeit. Der kleine Beigeschmack waren die Preise, aber man ist es langsam schon gewohnt.
Zur erwähnen wäre noch die Rodelbahn, wir sind zwar nicht gerodelt, aber alle die es gemacht haben fanden es super. Montag und Freitag gibt´s Nachtrodeln, da ist die Bahn beleuchtet und die Gondel fährt bis 22.00 Uhr!
Das was im Ganzen. Paar Foto´s bibt es auch.
Bis dann
luke

