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Hallo zusammen,
ich habe da nur mal so :oops: eine Frage an die Hundeerfahrenen: wie lange braucht ein Hund um sich einzugewöhnen und um ca. 4 Std. alleine zu bleiben? Hintergrund: wir möchten gerne einen Hund. Können aber keinen haben, weil wir beide Vollzeit berufstätig sind. :( Heute waren wir im Tierheim mit einem der Hunde spazieren und sind schon wieder voll infiziert! Jetzt haben wir uns überlegt: was wäre wenn jemand mittags mit dem Hund rausgehen würde?!? Vielleicht könnten unsere Nachbarn das ja machen, die haben auch einen Hund und sind Rentner. Fragen schadet ja nichts. Oder vielleicht gibt es Forum jemand aus Erftstadt der Lust hat mittags Gassi zu gehen :wink: . Aber so ein Hund braucht ja auch eine gewisse Eingewöhnungsphase bis er überhaupt alleine bleiben kann und das müsste ja auch alles organisiert werden. Ist bisher alles noch Theorie und Spinnerei, würd mich aber mal interessieren. Nächstes WE fahren wir aufjedenfall wieder ins Tierheim spazieren. Danke und viele , Steffi :D Hallo Goldkind :D
wenn man ein Tier hat (egal welches), hat man auch eine Verantwortung und diese benoetigt Zeit u. Geld. Wenn man das nicht hat, Finger weg und ein Stofftier zulegen oder eines mit Batterien. Ich selbst habe eine Wohnung gesehen, wo ein Ehepaar wohnte, die beide berufstaetig waren und keine Zeit fuer Ihre Katze hatten. Da haettet ihr mal die Wohnungstuer sehen muessen, was die Katze da veranstaltet hat, um aus dem Raum zu kommen. Quaelerei in seiner edelsten Form. Also denk nochmal drueber nach. Ich jedenfalls vermiete nicht mehr an berufstaetige Leute mit Hund/Katze. aus Bernkastel-Kues an der schoenen Mittelmosel klink_bks ein Hund ist ein Rudeltier und leidet entsetzlich wenn er alleine ist.
Das müßt Ihr wissen wenn Ihr Euch ein Tier anschafft. Alleine lassen kann man üben, die Zeit kurz anfangen und langsam steigern und immer viel loben und belohnen wenn Ihr zurückkommt. Auf Nachbarn oder sonstwas sich verlassen, ist bei 10-15 Jahren und so alt, manchmal noch älter wird ein Hund, eine Illusion. Hallo zusammen,
ja, es war mir klar, dass ich auch negative Rückmeldung bekomme. Und das man es sich gut überlegen muss, bevor man sich ein Tier anschafft und alle Pro und Kontras durchdenken muss ist mir auch klar. DESHALB haben wir ja auch bisher kein Tier und denken nur immer mal wieder darüber nach... Ich bin mir auch bewusst darüber wie alt so ein Tier werden kann und wir werden auch nicht ewig beide Vollzeitberufstätig sein. Die Tiere im Tierheim leiden zu sehen ist allerdings auch nicht schön! Ich frage mich, ob da nicht ein zu Hause, wenn auch nicht 100% optimal, besser ist als im Zwinger im Tierheim! Selbstverständlich gibt es dennoch vieles zu überlegen. Ein Tier sollte man sich nicht unbedacht anschaffen! Steffi Wenn ein bereits an euch gewöhnter Hund mal 4 Stunden alleine daheim ist, machts dem garnix aus. Da besteht Vertrauen, er kennt sein zuhause und pennt sowieso. Aber ein neuer Hund braucht schon eine lange Zeit, um damit klar zu kommen. Und ob es sinnvoll ist, ihn dann gleich mit fremden Gassigängern zu konfrontieren weiß ich nicht, denn er soll ja nicht nur dasein und Gassi gehen, sondern er braucht auch Erziehung und die erfordert Zeit und Konsequenz.
Trotzdem wird er es besser haben, als im Tierheim, davon gehe ich aus. Aber unproblematisch ist sowas nicht. Was wird, wenn er krank wird? Mal Flitzekacke hat? Wenn die Nachbarn mal nicht können oder keine Lust mehr haben? Er den Nachbarn nicht gehorcht oder an der Leine den Dicken macht? Ich hab so ein kleines Hascherl als Tageshundi, weil Frauchen wieder Arbeit gefunden hat. Er ist inzwischen 3 Jahre bei mir und es geht ihm hier auch gut und er fühlt sich wohl. Aber so richtig Aufleben tut der kleine Kerl erst wenn Herrchen oder Frauchen kommt. Also ist auch diese Tageshundlösung eine Notlösung. Die beste Lösung ist also die von euch angestrebte nicht, aber besser als im Tierheim sitzen. Schwierige Entscheidung.
:D Hallo Steffi, :D betrachte es mal nicht als negative Rückmeldung, sondern als gutgemeinten Hinweis, wie schnell aus falsch verstandener Tierliebe brutale Quaelerei werden kann. aus Bernkastel-Kues an der schonen Mosel klink_bks
Alternative: Dem benachbarten Rentnerehepaar oder dem Tierheim das Ausführen von deren Hunden anzubieten. Fleurette Hallo Steffi
so sehr ich euren wunsch verstehe, aber wirklich, so leid mir das tut schreiben zu müssen, ich denke das kannst knicken :( Verlassen, kannst dich egal bei was, immer nur auf dich selber. Klar könnten die maaaaaal mit eurem Hundi Gassi gehen, aber was machst wenn die das aus welchem Grund auch nicht mehr können? Es geht nicht das man einen Hund den ganzen Tag alleine lässt, auch wenn manche das können :? Zumal das schon ein besonderer Hund sein müsste, das er mit jedem der kommt auch raus geht, würde meine nie tun. Klar gibts ausnahmen. Genauso gibt es Hunde die es nie lernen alleine zu bleiben, das geht dann bis zur Wohnungskündigung. Wenn ein sozialisierter Hund ist gäbe es noch die möglichkeit einer Tagespflegestelle, aber die kostet dann auch wieder. Wenn die bindung zur Pflegestelle über nimmt, dann wars auch mal eurer :( Es gäbe auch Jobs bei denen man den Hund mitnehmen könnte, aber meine Erfahrung mit Tierheimhunden, die sind meistens sehr "verkarrt" alles andere als "pfelegeleicht" und somit schwer in neue Situationen eingewöhnbar. Habe eben dein geschriebenes gelsen. Hier ist es so das zB Rentner ü 60 gar keine Tiere mehr aus dem Heim bekommen, finde ich nicht wirklich nachvollziehbar. Den eben ältere Leutchen intressieren sich ehe eher für ältere Tiere die eh kaum sonst noch einer will und denen sie dann noch ein paar schöne Jahre schenken könnten. PUSTEKUCHEN: lieber behält das Heim sie :x Ja, das muss alles wirklich gut durchdacht sein ;) Unserem Willy ist auch angewöhnt worden, 1 bis 3 Stunden alleine zu bleiben. Eine Nachbarin(ohne Mann/Frau) hat ihren nicht dazu gebracht alleine zu bleiben. Mit einem Tierheimtier eher unwahrscheinlich, ich persönlich wurde nie ein Tier aus dem Tierheim nehmen, ersten rennen bei uns Kinder mit rum. die nicht von uns gezeugt wurden und man nie einschätzen kann, was das Tier erlebt hat. Habe ich einen unter ordentlichen Umständen aufgezogen, hab ich fast kein Risiko mit Hundeverstand, das es kein gut erzogener Kerl wird. Ist zwar traurig diese Einstellung für ein Tierheimtier, aber mir käme zu keiner Jahreszeit in den Sinn eins von meinen Tieren abzuschieben.
Kam ein Kanichenkäufer zu mir und wollte Jungtiere, ich kastriere die mit 14 Wochen, ich mit Narkose, er nein das halten die auch so aus, ich, kaufe sie dir wo anders. Hallo Steffi,
zuerst einmal finde ich es toll, dass du dir einen Hund aus dem Tierheim zulegen möchtest, sehe aber die gleichen Probleme wie die "Vorschreiber". Sicher kannst du einen Hund daran gewöhnen alleine zu bleiben, vier Stunden ist kein Problem. Auch bei uns bleiben die Tiere morgens von 8.00h bis 12.30h alleine im Haus. Danach aber ist ständig jemand bei ihnen, es folgt der lange Spaziergang mit meiner Frau (nicht unter 1 1/2 Stunden). Ihr seid beide Vollzeit beschäftigt und das würde bedeuten, dass der Hund nachmittags ebenfalls alleine wäre. Die nächste Frage wäre jemanden zu finden der ständig mittags zur Verfügung steht , eine Person also, auf die du dich 100% verlassen kannst und musst. Kein Lippenbekenntnis, was nach ein paar Wochen widerrufen wird. Nur wenn das alles geklärt ist, kannst du dich damit weiter beschäftigen. Unser Tierheim in Giessen vermittel keine Tiere an Personen, die ganztags berufstätig sind oder die die Versorgung des Tieres während der Arbeitszeit nicht sicherstellen können. Hier gab es in der Vergangenheit zu viele negative Erfahrungen. Ein Hund aus dem Tierheim hat in der Regel schon genug gelitten und sollte unter keinen Umständen wieder dorthin zurück !!! Kannst du das alles regeln, dann hol dir den Hund. Du wirst das sicher nicht bereuen. Selbst zwei mal vier Stunden am Tag alleine in einer vertrauten Umgebung ist für das Tier immer noch besser als im Tierheim bleiben zu müssen. Bist du dir nicht 100% sicher alles regeln zu können, dann lass im Interesse des Hundes die Finger davon. Ich bin mir sicher zu wirst die richtige Entscheidung treffen... Hans-Jürgen und seine beiden "Racker" :snoopy:
Hallo ihr Beiden, der arme Hund muss nicht ca. 4 Std. alleine bleiben, sondern de facto ja dann 2x 4 Std. täglich. Und das mehrmals die Woche. Was macht er in der Zeit? Noch nicht mal ein Baby > 6 Monate kann 2x 4 Std. täglich verschlafen. Keine Ansprache, keine Kommunikation, keine Abwechslung, keine Aufgabe. Entweder müsst ihr euch einen geistig komplett minderbemittelten Hund holen oder der geht ein vor Langeweile und Stumpfsinn. Oder er ist intelligent und sucht sich selbst Beschäftigung. Aber ob die mit euren Vorstellungen konform geht, ist nicht vorher auszumachen. Und wenn ihr dann ENDLICH nach Hause kommt, kann er sich nicht auf euch freuen, sondern bekommt zuerst mal geschimpft, weil er sich mit was beschäftigt hat, das ausgerechnet wichtig für euch war. Nee, nee - lasst mal lieber - dem Tier zuliebe! Seid bitte vernünftig!!! Wie schon empfohlen und wie ihr es ja doch auch schon macht: geht zum Tierheim, mit den armen Viechern spazieren. Da freuen sich welche sehr, wenn ihr kommt. Alles Gute wünscht Maggie
Hallo Ihr Beiden, ich möchte mich dem Statement von Christel voll und ganz anschließen. Ich finde es toll, dass Ihr ins Tierheim geht und Hunde ausführt, die armen Kerle freuen sich wie verrückt darüber und ich kann auch verstehen, dass der Wunsch aufkommt einen eigenen Hund zu haben, aber wie schon gesagt ein Hund muss erzogen werden und das erfordert viel Zuwendung und Zeit. Ein Hund ist immer am glücklichsten, wenn er bei seinem Rudel sein kann, egal wie groß oder klein das Rudel ist. Mit dem nötigen Vertrauen und einer guten Bindung bleibt ein Hund natürlich auch mal 2 - 3 Stunden alleine ohne schwer zu leiden, aber wie wollt Ihr diese Voraussetzungen schaffen, wenn Ihr voll berufstätig seid? Ich an Eurer Stelle würde auf einen Hund verzichten! LG Maxima Hallo Goldkind !
Meines Erachtens ist alles geschrieben worden. Mein Rat: Tut es dem Hund nicht an, denn es geht in erster Linie um ihn und nicht um euch. Dann lieber die Variante, den Hund häufig auszuführen, davon hat er mehr. Klausimaus ( mit 3 Fellnasen) Klar, dass zu dem Thema mein Senf mit bei muss. Ich kann Euch nur zum Teil zustimmen. Absolut richtig und vernünfig finde ich das sich VOR Anschaffung Gedanken gemacht wird. Jede einzelne Denkweise von Euch hier, sollte durchdacht werden und zwar bis in die letzte Konsequenz.
Ja der Hund ist ein Rudeltier und sollte Kontakt zur Familie als Rudelersatz haben. Allerdings guggt der Hund nicht auf die Uhr um festzustellen, " Mist schon 5 Std niemand mehr hier". Nun ist Hund aber nicht gleich Hund. Der Eine dreht ab wenn man nur zur Tür raus ist (so einen Pflegefall hatte ich mal aus einem Tierheim befreit). Wir brauchten fast 2 Jahre !!!! bis Kasimir mal wenigstens 2-3 Std alleine sein konnte, ohne die Nachbarschaft ins Irrenhaus zu jaulen. Kasimir wurde im Tierheim geboren und in seinen ersten 11 Monaten 3x zurückgegeben. Wie ich ihm aus dem Tierheim holte, war er nur Haut und Knochen, handscheu und blutig verprügelt. Er war ein absoluter Psychopat. Sylvester, 24 Uhr, verbrachte ich 8 Jahre mit Ihm im Hundekorb. Wie gesagt es dauerte ewig, bereitete viel Arbeit, kostete Nerven und einige neue Möbel ,bis er einigermaßen Familientauglich war. Man musste IMMER auf ihn auspassen. Kinder, so ab 6-7 Jahre liebte er, verteidigte sie aber. So mancher Erwachsene musste da Lehrgeld zahlen. Obwohl ich die Eltern warnte, "schimpft nicht mit den Kindern wenn Kasimir dabei ist", wollten einige sich nicht vom Hund vorschreiben lassen, wenn sie meinten ihre Kinder anbrüllen zu müssen, oder wie einmal sogar, das Kind schlagen. Bei letzterem bin ich heuite noch stolz auf Kasimir, dass er den Penner mal etwas "durchgekaut" hatte. Fast hätte ich iIhm noch eine eingeschenkt. Aber ich musste ihn ja erst mal verarzten. Kasi war schon ein Problemhund. Er hat uns jede Mühe durch Treue gedankt und als er in meinem Arm starb, nahm er ein Stück von mir mit. Wer so ein Tier erwischt, als Anfänger, wird unglücklich. Der jenige wird das Tier wieder zurückgeben und niemehr im Leben über eine Neuanschaffung nachdenken. Nun gibt es aber auch das genaue Gegenteil. So ein Ungetüm liegt gerade hier in meinem Büro. Unsere jetzige Eule hat das ganze Haus zur Verfügung. Einer Ihrer Plätze ist ein riesen Hundebett hier in meinem Büro. Es kann nun aber passieren, das sie manchmal tagelang nicht hier ist. Dann liegt sie irgendwo und ist sich selber genug. Wenn ich sie nicht hören würde wie sie durch Haus tapert, oder Nachbars Katze anbrummt, würde ich meinen ich wäre alleine zu Hause. Darüber hinaus hat sie ein Wetter Problem. Wenn mistiges Regenwetter ist, will sie nicht raus. Wenn wir im Winter so gegen 18 Uhr mit ihr raus waren, liegt die morgens um 10 Uhr noch gelangweilt im Korb / im Hundebett. Wenn es jetzt draußen schüttet, und ihr die ersten Tropfen auf die Nase fallen, dreht die an der Haustüre um und geht wieder in ihr Hundebett. So gegen 14 Uhr, geht sie dann mal gnädiger Weise Gassi. Nun ist dazu anzumerken, wenn sie wollte, könnte sie jederzeit raus. Die Türe ist offen und sie macht sich die bei Bedarf weiter auf. Wer so einen Hund erwischt hat natürlich Glück. Leider sind solche Exemplare sehr selten. Weiterhin kommen ALLE unsere Hunde aus dem Tierheim. Ich unterstütze keine Züchter. Es gibt soviel Tierelend in den Heimen, da nehme ich lieber teils viel Arbeit auf mich und gebe einem solchen Tier ein würdiges zu Hause. Wir wohnen am Waldrand, derzeit vorletztes Haus im Dorf und sie kann sogar AUF dem Grundstück vom Hasen über Hirsche bis zur Wildsau alles jagen. Was will Hund mehr ? Wobei es mir garnicht gefällt, wenn sie sich mit einer wilden Sau anlegt. Unser jetziges Hundepony hat eine Schulterhöhe von guten 70cm und ca. 47 Kilo, ist herzensgut und hat ein Gemüt wie eine alte Plüschdecke. Solch ein Tier wünsche ich Euch. Klappert mal die Tierheime in Eurer Umgebung ab. Sucht und lasst Euch Zeit. Ein Hund wird wie schon beschrieben um die 12 bis 15 jahre alt, kostet zeit, kostet Futter, kostet Tierarzt ( Kasimir über 3000.--€ in 1,5 Jahren und starb trotzdem). Der Hund ist der einzige Freund den man mit Geld kaufen kann. Bedenkt aber eines, an dem Tag wo Ihr ihn zu euch holt, habt Ihr euch viel Freude ins haus geholt, aber auch gleich schon Tränen. Sie leben nicht lange. Aber sie sind jede einzelne Träne wert. Überdenkt auch UNBEDINGT Eure Wohnsituation ! Der Hund muss Morgens Mittags, Abends raus. Denkt an Ärger mit den Nachbarn, daran das Ihr die Hinterlassenschaften wegmachen müsst. In einer Stadt würde ich keinen großen Hund halten wollen. dann lieber eine Katze mit Katzenbkloo. Hallo Steffi,
jetzt habt ihr so viele Argumente gehört, die gegen euer Vorhaben sprechen. Ich stell mich jetzt mal auf die andere Seite und oute mich als Ganztagsarbeitende, die schon ihr ganzes (langes :? ) Leben mit Hunden und anderen Viecher geteilt hat. Einen Hund 10 Stunden am Tag allein zu lassen geht nicht, da braucht es keine Dikussion. Bei uns sind es zwei Vierbeiner, auch die können selbstverständlich nicht so viele Stunden sich selbst überlassen werden. Unsere Lösung besteht in einer Haus- und Hundehilfe, die an 4 Tagen in der Woche mittags kommt. Das belastet natürlich den Geldbeutel, aber wenn man es wirklich unbedingt will klappt das auch. Irgendwo lässt sich doch bestimmt was einsparen. Also macht mal einen gründlichen Kassensturz und solltet ihr zur Überzeugung kommen, dass ihr - sagen wir mal 150€ - im Monat aufbringen könnt (zusätzlich zu den Haltungskosten!), dann dürfte so ein armer Tierheimhund bei euch glücklich werden. Besser wären natürlich zwei 8) Und - ganz wichtig - ihr müsst euer Leben schon gehörig umkrempeln. Nach der Arbeit nach Hause kommen und sich auf den Sesseln lümmeln geht natürlich nicht. Euer Wuffel verlangt nach Action, denn er ist im Gegensatz zu euch gut ausgeschlafen :wink: Ich wünsche euch ein guten Händchen bei der schwierigen Entscheidung :daumen2: Hallo zusammen,
nun melde ich mich auch mal wieder zu Wort. Ich denke jede/r hat hier ein Stück weit recht und ich ziehe mir gerne aus den Antworten, die Dinge die mir richtig erscheinen. Dafür gibt es ja schließlich dieses super Forum! :) Im Endeffekt wird es wohl (mal wieder) so ausgehen, dass wir noch 2-3 Jahre mit dem Hundetraum warten werden. Wir denken ja auch nicht zum ersten Mal darüber nach und haben uns bisher immer wieder dagegen entschieden, weil unsere persönliche Situation einfach schlecht passt. Selbst wenn wir einen Mittagssapziergänger finden würden ist meine große Sorge die EIngewöhnungszeit. Deshalb auch meine Frage. Wir können uns nicht Wochen oder gar Monatelang frei nehmen, bis der Hund sich daran gewöhnt hat alleine zu bleiben. Und wir das klappt weiß man halt leider vorher nicht. Aufjedenfall möchte ich gerne öfter ins Tierheim fahren, weil ich es schön finde mit Hunden spazieren zu gehen und den Tieren dort eine Freude zu machen ist ja um so schöner. Wenn es soweit ist, werden wir uns sicherlich dann auch im TH nach einem passenden Hund umschauen. Sich einen gut sozialisierten Hund beim Züchter aussuchen ist sicher einfacher, aber im TH gibt es so viele Hunde die auf ein gutes zu Hause warten... Noch eine Frage (auch wenn es im Moment sicherlich nicht die Lösung aller Probleme ist): hat jemand Erfahrungen mit einer hundetüre? Also sowas in der Art wie eine Katzenklappe? Dann könnte der Hund ja tagsüber in den Garten laufen. Viele , Steffi
Steffi, mit dem Tierheim finde ich super, die Hunde dort freuen sich über jeden der sich um sie kümmert. Die Gefahr ist nur das Ihr Euch über kurz oder lang unsterblich in einen dort verlieben werdet. Hundeklappe ist ne tolle Erfindung. Dann liegts meiner Ansicht nach in der Verantwortung vom Heim, ob sie ihnen einen Hund mitgeben.
Meine Bekannte hat auch so eine "Schnarchnase" sorry Pit, erzähls ihr nicht, ist auch nicht böse gemeint :) die teilweise zum Gassi gehen getragen werden musste, ihr war es auch schnurz ob jemand da ist oder nicht. Aber solche Hunde sind ja eher eine seltenheit. Für die Bekannte war das aber echt schlimm, die hatte Hundesport als Hobby und wollte mit ihr alles machen und sie, die Vela, ein Bearded Collie wollte halt nicht. Ist jetzt 15 Jahre alt und es ist abzusehen :? und dann möchte sie erst mal keinen mehr, eine weile fliegend die Welt erkunden und sich dann Womo kaufen und evtl einen anderen Hund her tun :) Schnarschnase passt schon. Aber wehe sie sieht Wild, oder draußen auf der Strasse ist was zu hören..." Neugier, dein Name ist Weib "! Ein tolles Tier :) Hallo Steffi!
Ich halte nichts von einer Hundeklappe - besonders nichts, wenn der Hund sie benutzen soll, wenn er allein zuhaus ist.... Mir wären die Gefahren zu gross..... Was macht er alleine im Garten? Vor Langeweile alle Passanten/Nachbarn/Vögel etc. ankläffen? Sich unter dem Zaun durchgraben oder über den Zaun hüpfen? Stundenlang bei jedem Wetter am Gartentürchen liegen und warten bis Herrchen/Frauchen wieder da ist? Was ist, wenn er geklaut wird? Was ist, wenn ihn "Tierhasser" am Zaun ärgern oder dem "armen" Hund das Gartentor öffnen??? Ich kenn eure Wohnsituation nicht, deshalb alles "was wäre wenn"... LG Karin Hab gerade erst das Thema entdeckt und kann allen ein wenig zustimmen. Die Hunde sind halt auch nur "Menschen", bzw. ich will sagen es gibt so viele unterschiedliche Charaktere.
Können Euch die Leute vom Tierheim nicht beraten? Unsere Hündin ist sehr sensibel(sagt sicher jeder von seinem Hund), bleibt aber tägl. mindestens 7 h allein. Sie mußte anfangs nachts immer raus auf den Hof, das war viel länger. Nach 1 Jahr hatte sich die Diva bis ins Bett vorgearbeitet! Normalerweise lassen wir unsere Ella tagsüber auf dem Grundstück (großer Garten, 2000 qm.) Madame kommt noch völlig verschlafen am Nachmittag aus der Hütte, wenn ich von der Arbeit komme. die Nachbarin sieht sie nie! Jetzt, da es so kalt ist, verbringt sie die Zeit im Haus (Sie hat wenig Fell - Rodesian Ridgeback) Es gab noch nie Probleme. Vielleicht dürft Ihr mal einen evtl. geeigneten Hund aus dem Tierheim "probehaben" (sorry bei allen denen jetzt gleich der Hut hochgeht) Ich finde den meisten Hunden des Tierheims ist schlimmeres passiert. LG Annett! PS: unsere Ella wird moren 9 und meine Omi 92
Das glaube ich dir aufs Wort. Alle Rhodesian Ridgebacks, die ich kenne, sind extrem zartbesaitet. Und extrem verfroren obendrein. Die RR-Hündin einer Bekannten liegt immer so dicht an der Heizung, dass man sich beim Knuddeln die Finger verbrennt :D Sorry, OT Ich denke auch, dass man den Tierheimhund probeweise mit nach Hause nehmen sollte. Es ist natürlich ziemlich brutal, wenn er dann wieder in seinen TH-Zwinger muss, aber schließlich wird man viele Jahre miteinander verbringen und sollte daher alle Möglichkeiten des Kennenlernens ausschöpfen. Wenn man erst nach Wochen merkt, dass es doch nicht passt, wäre es für den Hund sehr viel schlimmer. @ Waldtroll: Wir haben nur gute Erfahrungen mit Second-Hand-Hunden gemacht, gerade weil man den Charakter beim erwachsenen Hund viel besser beurteilen kann als beim Welpen. Erziehung ist zwar wichtig, aber schon beim Welpen sind Eigenarten genetisch festgelegt, auf die du kaum Einfluss hast. Ein Hund mit Schutztrieb wird seine Familie u.U. auch vor fremden Kindern schützen und ein menschenfreundlicher Familienhund legt sich vielleicht mit jedem anderen Vierbeiner an. Das kann nicht einfach so wegerzogen werden, höchstens ein wenig in Bahnen gelenkt. Auch ihr hättet im Tierheim mit Sicherheit den passenden Hund gefunden und damit die Tierschutzarbeit unterstützt.
Ich habe so eine "Katzenklappe" für meinen Hund. .die Klappe wird allerdings auch von den Katzen benutzt. Ich hatte sie für meinen Vorgängerhund eingebaut. Als er älter wurde, bestand eine seiner Lieblingsbeschäftigungendarn, ständig in den Garten zu wollen.. allerdings auch gleich wieder rein. Ich arbeite zwar auch in dem Haus, in dem ich wohne, aber ständig den Hund rein und raus zu lassen ging irgendwann zeitlich nicht mehr. Ich muss noch sagen; ich hab eine Mitarbeiterin, die ihren Hund mit zur Arbeit bringt. So sind also an den Werktagen 2 Hunde und 3 Katzen im Haus/Büro.. + ca. 8 Mitarbeiter... das klappt hervorragend. Zurück zur Klappe. Die Klappe löst m.M.n. nicht das "Alleinesein" des Hundes. Der Hund hat nur mit dem Garten einen größeren Raum, in dem er alleine ist. Die Klappe kann höchstens das Gassiegehen ein bisschen erleichtern. .. wenn der Hund dann im Garten auch sein kleines oder großes Geschäft macht. Mein aktueller - Fundhund aus Italien, Spitzmischling knapp 10 Kg - macht nix im Garten. .. von Anfang an.. warum auch immer.. Ich bin übrigens auch der Meinung, dass man einen Hund nicht regelmäßig 2 x 4 Std. und mehr alleine lassen sollte. Ich kann aber auch nur an jeden Arbeitgeber appelieren, zu erlauben, dass ein Hund mit ins Büro genommen werden darf. Es ist sehr gut für das Arbeitsklima. (natürlich muss der Hund entsprechende sozialverträglich sein, es können wohl auch nicht mehrere Hunde sein und die Arbeitsorganisation muss auch entsprechend sein.) Hallo,
Steffi du hast ja ne KN bekommen, und mir auch geantwortet..... Zu meinem Vorschreiber .... kann das Bestätigen, habe meinen Hund auch im Büro dabei, und auch oft im LKW wenn ich unterwegs bin (ok, er ist auch klein) Im Büro ist noch der Hund meines VAters, bis 15.12.09 war es ein Rüde, nun hat er eine Hündin, weil der Rüde nach einem Unfall über den Regenbogen ging. Also Rusty geht gerne mit mir arbeiten, und am liebsten isn Büro... ab und an braucht er dann "Schmusseeinheiten, oder will auf den Schoß, aber im Prinip ist er irgendwo meist in seiner (offenen) Box und pennt. Also für Mensch und Hund ist es super zusammen zu arbeiten!
Sagt meine Frau auch, unserer liegt unterm Schreibtisch im Büro zu ihren Füßen und hat dort auch paar Spielsachen. Hallo,
leider können Thomas und ich keinen Hund mit ins Büro bringen. Wäre bestimmt schön, aber in so einem riesigen Bürogebäude wie das in dem wir sitzen und regelmäßigen Terminen etc. für den Hund wahrscheinlich auch nicht das Beste. Außerdem würde wahrscheinlich keiner meiner Kollegen inkl. mir mehr zum Arbeiten kommen! :D Die letzten Tage hatte ich übrigens Gelegenheit wieder zum Tierheim zu fahren und dort spazieren zu gehen. Zwei Mal hatte ich jetzt schon einen ganz tollen Schäferhund-Mix Rüden dabei. Erst zwei Jahre alt und ganz verpielt, aber auch total nett und hört auch brav auf einige Kommandos (Sitz-Platz-Fuß). Wirklich toll. Es ist wirklich sehr Schade, dass solche Tiere im Tierheim sitzen und trotzdem so viel gezüchtet wird! Und es ist jedes Mal wieder traurig zu gehen und die Hunde dort sitzen zu sehen. Ich kann jedem der sich von dem Gekläffe im Tierheim von einem Hund aus dem Tierschutz abhalten lässt nur empfehlen mit den Hunden mal rauszugehen. Dort benehmen sich auch, die die im Zwinger ganz wild und außer sich sind ganz anders! Viele , Steffi
Hi Steffi, habt Ihr denn einmal über Eva's Beispiel nachgedacht? Die Schwierigkeit wird sicher darin bestehen jemand zu finden, der absolut zuverlässsig ist. Vielleicht hört Ihr Euch einfach mal in Eurer Nachbarschaft um. Unsere Nachbarn haben auch nicht so viel Zeit für den Hund, außerdem ist ein Baby gekommen. Wendy, die ich ja schon öfter gezeigt habe ist aus einer Tötungsstation und ein Herz von einem Hund. Da Sam leider ein Einzelhund ist, bin ich total froh, dass er sich mit Wendy so gut versteht, die beiden sind die allerbesten Freunde. Ich habe auch einen Schlüssel und kann sie, wenn es sein muss, mal kurz zuhause parken, was aber noch nie vorgekommen ist, ich kann beide Hunde auch gut bei uns zuhause mal 2 Stunden alleine lassen, sie haben noch nie etwas angestellt. LG Maxima Also , ich gebe mal auch meinen Senf dazu, wir haben zwei Hunde, wir sind beide berufstätig.
Grundsätzlich ist zu sagen das Hunde im Schnitt pro Tag 16-18 Stunden dösen je nach Alter und Temperament. Bei uns sieht das so aus: Morgens so ab 6:30 gehe ich mit den beiden eine Stunde Gassi, die kleine ist 6 Jahre und eher ruhig, die läuft halt so schuppernd mit, der dicke ein Amstaff Muskelpacket mit 30 kg, 18 Monate, wird hart rangenommen, Bällchen werfen, Bällchen verstecke und suchen, und Unterordnungsübungen, fast immer treffen wir Hundekumpels und dann wird getobt. Danach frühstücken ,Hunde kriegen was zu knabern und ich gehe zur Arbeit, meine Frau oder einer unserer Kinder kommt so ca. gegen 13- 13:30 nach Hause, wenn das nicht möglich ist fahre ich zur Mittagspause heim, das sind so ca. 10 Minuten und gehe mit den beiden raus, wenn ich nicht komme, dann wollen die am Mittag net raus, meine Frau hats des öfteren versucht, aber der dicke hat sich einfach platt auf den Boden geschmissen und meine Frau hat zur freude der Nachbarschaft versucht ihn zu ziehen , zwecklos. Abends gehe ich dann mit beiden noch 1- 1:30 raus. Alleine sein sit für Hunde nach Gewöhnung und mit Auslastung kein Problem, natürlich nicht 10 Stunden, aber 4-5 Stunden schon. Im Tierheim sind die Hunde 24 Stunden alleine, ich bin der Meinung, das es für einen älteren ruhigen Tierheimhund besser ist bei einer Familie zu sein, und vieleicht 8 Stunden alleine ist, am WE Auslauf hat, als im Tierheim zu versauern. Hallo Steffi,
ich habe letztens total nette Leute kennen gelernt, die eine Art "Hunde-(Kinder-)Tagesstätte" betreiben. Bei denen haben die Tiere Familienanschluss, sind mit im Haus und eine große Freilauffläche hat man jetzt auch noch dazu genommen. Gesehen habe ich das selbst nicht, aber die Leute kennen gelernt und die sind echt nett. Da die aus Bergheim sind, habe ich irgendwie gleich an diesen Thread hier gedacht und ihn nochmal ausgegraben. Martinas Hundebetreuung zu finden unter --> Link. Vielleicht wäre sowas ja eine Möglichkeit für euch. Weiß nicht, wie weit die von euch entfernt sind. Und kann natürlich sein, dass der Hund nachher "Mama" zu Martina sagt, weil er so lange da ist. Das vermag ich nicht zu beurteilen. Wollte nur mal den Link mitteilen - überlegen, ob es eine Möglichkeit für euch darstellt, könnt nur ihr alleine. Ich weiß ja auch nicht, ob das Thema überhaupt z.Zt. noch aktuell für euch ist. Maggie Dieses Thema ist mir zu wichtig, als dass ich hier nichts dazu schreiben könnte!
1) Es ist kein Problem, einem Hund innerhalb kurzer Zeit anzugewöhnen, auch manchmal(!!!) ein paar Stunden alleine zu Hause zu sein. Aber doch nicht täglich! Hier wird doch davon gesprochen, dass der Hund während der Arbeitswoche für 2 mal 4 Stunden - 5 Tage hinteienander - Einzelhaft bekommt. Dann 2 Tage mit Herrl und Frauerl (wunderschön!) - und danach wieder 5 Tage Einzelhaft! ...nicht einmal wenn ich einen riesengroßen Garten hätte, wäre dies eine ordentliche Hundehaltung! 2) Die Variante, dass der Hund während des Tages bei der Tagesmutti ist, am Abend und am Wochenende wieder beim "richtigen und einzig wahren" Herrl bzw. Frauerl? Na super, bald weiß das arme Tier überhaupt nicht mehr wo es hingehört. ...und was, wenn Tagesmutti krank wird, selbst auf Urlaub fährt,...??? Wer sich einen Hund anschafft, dem muss auch klar sein, dass dies mit viel Zeitaufwand verbunden ist. ...und wer diese Zeit selbst nicht hat, der soll sich daher auch keinen Hund anschaffen (was kann das arme Tier dafür)... Ich habe Gott sei Dank immer schon die Möglichkeit gehabt, dass sämtliche meiner Hunde immer den ganzen Tag bei mir sein konnten: der Hund geht mit ins Büro, fährt teilweise mit auf Auswärtstermine (dort kommt er mit, oder - wenn es nicht zu heiß oder zu kalt ist - auch einmal eine halbe Stunde im Auto verbringen). Dazwischen wird immer mal gespielt, man geht mit dem Hund gassi - und wenn er ruht, dann auch nicht alleine, sondern auf seiner Decke neben meinem Schreibtisch (immer in der Nähe seines Rudels). Und wenn wir einmal für 1 Woche auf Urlaub wegfliegen, dann kümmern sich meine Eltern oder die Familie meines Bruders um den Hund (mit welchen er auch sonst immer wieder Kontakt hat). ...wobei diese 1 Woche der Trennung wahrscheinlich mir schwerer fällt, als ihm - meinem 4 jährigen Schäferrüden... Fritz Hallo Maggie,
Danke, dass du an uns gedacht hast! :) Das Thema ist im Moment allerdings erstmal vom Tisch. So Schade es auch ist. Aber wir haben einsehen müssen, das es im Moment nicht geht. Wir arbeiten beide 41 Std/Woche + Fahrtzeit und unseren Hund jeden Tag weggeben möchten wir dann doch nicht. Er soll ja auch wissen, dass er zu uns gehört. Alles hat seine Zeit und die Zeit einen Hund zu haben ist für uns im Moment noch nicht da. Viele , Steffi |
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