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Hobby AK


Tomas H am 15 Mär 2005 15:52:41

Hallo zusammen,

am letzten Wochenende waren wir bei einem Hobby-Händler und haben uns die Alkovenmodelle angesehen. Leider ist die Produktion für dieses Jahr schon ausverkauft. Wir müssen uns also noch gedulden.

Hier im Forum gibt es einige Hobby Besitzer. Mich würde interessieren, mit wieviel Rabatt man bei Neufahrzeugen rechnen kann. Man ist natürlich gern bereit ein paar Kilometer mehr zu fahren, wenn der Händler günstiger ist oder ist das Rabattverhalten überall das gleiche? Wenn die sich so gut verkaufen lassen, ist wahrscheinlich nicht viel mit Rabatt.

Danke schon mal für eure Antworten. :)

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 15 Mär 2005 16:09:40

Frag mal bei Pollmeier in Kerpen nach.
Da war ich unter anderem am WE und der hatte mehrere davon in der Ausstellung. Vielleicht ja sogar noch was davon zu verkaufen.

Michael

eva b. am 16 Mär 2005 09:21:47

Hallo Thomas,
wie wär's denn mit dem:
.........
Hab den link rausgenommen, sonst müssen alle von rechts nach links scrollen :oops:

Anzeige vom Forum


Tomas H am 16 Mär 2005 10:23:26

Hallo zusammen,

danke für die Hinweise. Uns geht es eigentlich nicht darum, schnellstens ein Reisemobil zu erwerben. Es wäre interessant zu erfahren, was die Hobby-Besitzer für Rabatte herausgehandelt haben. Dann kann man sich in der Angebotsphase daran orientieren.

Trotzdem, danke für jeden Hinweis.

dokabastler am 16 Mär 2005 11:00:47

Wenn die Nachfrage um so viel höher als das Angebot ist (Lieferzeiten 1 jahr??), dan wird es mit den nachlass nicht sooo großzügig aussehen....
warum verschleudern, wenn sich die Autos auch so verkaufen - die neuen Hobbys sind aber auch schön...ich hoff, daß auch die technik und ie Haltbarkeit stimmt...

günter

Camperfan am 18 Mär 2005 21:28:36

Hi Thomas,

mit der Entscheidung, einen Hobby zu kaufen, liegst Du betimmt richtig. Ich glaube, wir hier im Forum befindlichen Hobbyfahrer haben den Kauf alle nicht bereut.
Sehr gute Qualität zum gerade noch akzeptablen Preis.

Wenn Du ein Fahrzeug vom Hof nimmst (was vermutlich nur noch bei den Teilintegrierten dieses Jahr gehen sollte, da die AK´s fast alle weg sind), sind über 10 % nach meinen Erfahrungen machbar.

Aber achte auch auf den Service! Der Preis allein macht es noch nicht unbedingt.

Bei meinem ortsbefindlichen Händler gibt´s noch einige AK´s. (Camping Krings in Mönchengladbach).

Empfehlen kann ich meinen Händler auf der Wohnmobilmeile B1 - CVG.

Gib mal Bescheid, wenn Du was gefunden und gekauft hast, damit man weiß, wer der Hobbyinnung beigetreten ist. :D

Was suchst Du denn speziell? Welchen Grundriss und welches Chassis?



Camperfan Udo

FrankM am 19 Mär 2005 09:20:16

Hallo,

die AK von Hobby könnten durchaus auch für uns interessant sein. Schöne WOMOs, gar keine Frage.

Der 585 hat eine Raumaufteilung nach unserem Geschmack, noch besser der 605, eigentlich identisch aber mit noch mehr Freiraum.

Sorgen machen da aber die Zuladungen. Beim 585 sind es 418KG, beim 605 sogar nur 328KG. 328KG! Wenn ich jetzt noch mein "Mehrgewicht" (Standart sind wohl 75KG) rechne, das Gewicht von Frau und Hund, dann bleiben noch 195KG.

Falls man noch Zubehör bestellt (und das tut man ja), dann wirds echt eng.

Dann wäre da noch der Preis. Ein Dethleffs 5831 ist da deutlich günstiger und hat eine Zuladung von über 600KG. Ok, er hat dann keinen Doppelboden, aber ob es das Wert ist?

Dann ist da noch das Händlernetz. Bei Hobby ist es sehr dünn, Dethleffs-Händler gibt es (fast) überall.

Aber tolle Womos sind die Hobby wirklich.




Frank

Camperfan am 20 Mär 2005 21:02:33

Hi,

also, jedem seine Meinung, aber nur der Kenner weiß, was ein doppelter Boden wert ist!

Seit einigen Jahren ist er auch erschwinglich, Hobby hat das bisher bei den AK-Modelen auf Fiat-Chassis umgesetzt (in der "Mittelklasse").
Bürstner wohl auch.

Man kann den 605 und die Kleineren aber auch auflasten.
Bedenken sollte man bei der "geringen " Zuladung, das alle Tanks bereits voll sind, dann hat man eigentlich noch genug Reserven.

Sollte man auflasten, hat man gleich ABS mit dabei!

Ohne doppelten Boden hätte ich keine gute Winterisolierung, wir sind das ganze Jahr, gerade im Winter unterwegs. Der Unterboden wird mit beheizt und somit sind die Tanks gleichzeitig eisfrei. Und Stauraum ist immer gut, ich muß somit nicht mehr mit Dachbox auf das Dach ausweischen und meine Campingstühle da unterbringen. Habe ich jahrelang gemacht, das reicht! Vor allem habe ich auch etwas bescheidenere Fahrleistungen mit dem Ding auf dem Dach!

Wer nur im Sommer und Frühling fährt, ist ggf. ohne doppeltem Boden bedient, aber der Trend, auch für den Wiederverkauf interessant, geht so almählich zum "Keller". Auch bei den günstigeren Modellen.


Camperfan Udo

woming am 20 Mär 2005 22:09:40

Camperfan hat geschrieben:
Ohne doppelten Boden hätte ich keine gute Winterisolierung, wir sind das
ganze Jahr, gerade im Winter unterwegs. Der Unterboden wird mit beheizt
und somit sind die Tanks gleichzeitig eisfrei.


ist doch immer wieder interessant, wie sich derartige Gerüchte halten:
bei den meisten WoMos ist der Boden besser isoliert als Seitenwände
oder Dach. Zusätzlich ist der Boden weniger dem Wind ausgesetzt
(Konvektionsverluste). Warum sollte deswegen der Doppelboden eine
so gewaltige Isolierungssteigerung bewirken?

Natürlich vereinfacht Doppelboden die Tankisolierung, mehr Stauraum
mit tiefem Schwerpunkt ist immer hilfreich.

Aber Isolation-zaubern tut der nicht.

WomIng

Tipsel am 20 Mär 2005 22:24:30

Wir haben den Knaus Sport-Traveller mit dem Skifach, ohne Doppelboden, und im Winter keinerlei Probleme gehabt, obwohl es draußen richtig kalt war. Lediglich im Führerhaus ist der Boden unangenehm kalt, ansonsten gehts sogar ohne Schlappen.

wolfherm am 21 Mär 2005 10:10:23

Doppelboden ist sicherlich toll, aber für den Winterbetrieb nicht unbedingt erforderlich. Sonst hätten vor Jahren keine Womos Winterurlaub machen können.

Wir haben keinen und in diesem Winter (war ja ziemlich kalt) keine Probleme gehabt. Selbst der nicht isolierte Abwassertank hatte keine Probleme bereitet, wenn wir ihn morgens nach dem duschen und spülen geleert haben, Das heiße Wasser hat immer gereicht, dass er nicht eingefroren ist.

Nur das Fahrerhaus bringt Kälte, die man aber auch mindern kann (Isomatten, Decke usw.), da hilft der Doppelboden nicht.

Aber das muß jeder für sich entscheiden.

Tomas H am 21 Mär 2005 11:24:14

Hallo Udo,

um deine Frage zu beantworten. wir haben uns für den 670 AK KMC entschieden. Der bietet einer Familie mit 3 Kindern am meisten Platz.
Um die Preisdiskussion noch einmal aufzugreifen. Hobby baut die Womos auf AL-KO Chassis. So weit mir bekannt ist, gibt es vom Fahrverhalten nichts besseres. Ausserdem muss man bei den Preisen immer die Ausstattung berücksichtigen. ABS ASR, CD-Radio uvm. ist Serie. Da relativiert sich schnell der scheinbar günstigere Preis anderer Hersteller. Was uns noch sehr gefallen hat ist, dass man aus der Dinette und dem Sofa durch ein Verbindungselement eine Rundsitzecke machen kann. Ist auf der Hobby HP anzusehen. Man hat dann richtig Platz. Die Konstrukteure haben sich bei vielen Dingen richtig Gedanken gemacht. Wir haben uns nahezu alle Hersteller, die einen ähnlichen Grundriss haben, angesehen. Hobby hat das ansprechenste Design und das beste Preis-Leistungsverhältnis.

Ich wünsche allen eine angenehme (kurze) Woche.

Sammy69 am 21 Mär 2005 12:05:12

Hallo,

seit 4 Wochen haben wir auch einen Hobby 670 KMC (wie Thomas) und am Wochenende geht es zur ersten großen Tour Richtung Rügen.
Die Raumaufteilung fanden wir einfach klasse und "der hat ja so viele Staufächer" (O-Ton meiner lieben Frau). Das mit der Rundsitzecke ist eine klasse Lösung.
Nur mit der Badlösung (verschiebbare Duschtrennwand) stehe ich noch so ein bißchen auf Kriegsfuß, weil ich einfach nicht weiß, wo ich die Duschsachen immer unterbringen soll.
Die Einstiegstür müßte noch mal ein bißchen gerichtet werden, da sie nicht so toll schließt - aber sonst bisher alles top (auch die Verarbeitung).
Nach unserem Urlaub kann ich bestimmt mehr zum Womo sagen.
Noch 3 Tage und der rest von heute und dann geht es los.


Andi

Tomas H am 21 Mär 2005 13:15:07

Hallo Andi,

das wäre ganz prima, wenn du mal einen Erfahrungsbericht über den Hobby schreibst. Wir haben noch keine Antwort vom Händler, wann wir bestellen müssen, um im nächsten Frühjahr einen abzubekommen. Wann hast du deinen bestellt und wie flexibel war der Händler mit dem Preis?

Sammy69 am 21 Mär 2005 16:15:03

Hallo thomas,

tja der Kauf, das war ein Ding...

Auf der letzten Messe in DDorf hatten wir uns einen Eura ausgesucht (600 HS) weil der vom Grundriss so war, wie unser alter TEC 560R.
Der Händler, der uns beraten hat, hat uns auch einen sehr guten Preis für unseren Alten Rotec gemacht, obwohl er ein paar Macken hatte (die ich ihm aber auch gesagt habe). Eine Woche später habe ich dann unseren Rotec nach hanau zur Firma Heck gefahren und abgegeben (schnüff). Wir hatten auf der Messe noch einen Kaufvertrag über einen Eura 600 HS unterschrieben und warteten nun auf unsern Neuen. Nachdem aber Eura nicht in der Lage war unser Modell mit dem bestellten Fiat 2.3 JTD zu liefern (die letzte Meldung war Mai/Juni 2005), haben wir die bestellung storniert. Als Alternative haben wir uns dann einen Hobby ausgesucht, weil von unserem Händler auch diese Marke vertrieben wird. Am Telefon hörte ich dann aber von Lieferzeiten von mind. 9 Monaten. Aber ganau das Modell, was wir uns ausgesucht hatten, eben der 670 KMC, stand noch auf dem Hof zum Verkauf - da haben wir dann sofort zugeschlagen.
Preismässig war da nichts mehr zu machen. weil zum einen ja die Inzahlungnahme auf den Eura gerechnet war (plus Messevertragszuschuss) und der Hobby ja auch noch billiger war. Die Firma Heck hat uns aber noch kostenlos all unsere Umbauten vom alten ins neue Womo erledigt (Einbau Navi und Multimedia usw) und die Arbeit war sauber ausgeführt. Am 12.2.2005 haben wir dann unseren Hobby abgeholt und ich war froh, dass er auch in die garage passte, da er ja auch noch größer wie der Eura war.


Andi

Camperfan am 22 Mär 2005 17:03:35

Hallo liebe Doppelbodenneider und Doppelbodenschlechtmacher,


es macht mich doch ein weinig säuerlich, dass eine selbst gemachte Erfahrung hier negativ zerredet wird und ggf. noch falsch verstanden wird.
Ich habe lediglich unserem neuen Mitglied Thomas H zu seinem Kauf und seiner guten Auswahl gratuliert, auch habe ich ihm meine positiven Erfahrungen geschildert.

Das ich hiermit andere User verärgern könnte, die vielleicht gemeint haben, man ist das ein Angeber (oder so?), damit habe ich ehrlich gesagt nicht im geringsten gerechnet. :oops:
Und es war auch niemals meine Absicht :!:

Die technische Entwicklung, die früher nur Luxus-WoMos zustanden, geht doch glücklicher Weise weiter und fließt in die Technik bei den Mittelklassemobilen und nun auch bald in die "Brot- und Buttermobile"ein!
(Oh jeh, hoffentlich fühlt sich nicht jetzt wieder jemand verletzt :oops: !)

Ich entschuldige mich hiermit in aller Form bei den Usern, die keinen Doppelboden am Fahrzeug haben und dennoch meinen, dieses Prinzip, wohlmöglich aus den 60 er Jahren, bzw. Wohnwagenbau bekannt, mit dem Prinzip des doppelten Bodens ohne Einbußen vergleichen zu können!

Wie bitte?
Lieber WOMING, ich bin kein Märchenerzähler und ein Gerücht ist es mit Sicherheit auch nicht. Das sind Fakten!

Warum so ein hirnrissiger Ingenieur auf die Idee kommen mag den Doppelboden zu erfinden, wenn es nichts taugt und dieses Prinzip zwischenzeitlich zum Standard in der Mittelklasse wird?

Die meisten Anbieter nehmen diese Bauaurt nun ins Programm und das Gerücht soll angeblich sagen, es brächte nichts!

Aha, so ist das. :stupid:

Lieber WOMING, das nennt man Fortschritt!

Es ist tatsächlich so und auch durch Tests bewiesen, eine bessere Isolation des Innenraumes entsteht, zusätzlich zur herkömmlichen, vom Boden aus gesehen, beim Doppelboden!
In diesem "Kellerraum" zirkuliert zusätzliche Warmluft und bildet somit einen Wärmepuffer zur unteren Außenwand! Also eine zusätzliche Isolierung, die ohne Doppelboden nicht möglich ist.

Zusätzlich werden hier noch die Abwasser- und Frischwassertanks eingebaut. Auch die gesamte Wasser- ver- und Entsorgung, die somit beheizt wird und nicht mehr einfrieren kann.
Der restliche Raum wird als Stauraum genutzt und muß nicht auf einen Anhänger oder in einer Dachbox ausweichen!

Der Fußboden war bis vor kurzem der stiefmütterlich behandelte Schwachpunkt in jedem Mobil, welches nicht in die Luxusklasse fiel.
Ja, einige Hersteller bauen immer noch als Boden einen dünnen Holzboden zum Abschluß. Dieser dient dann als Boden und Unterseite? (z.B. Dethleffs).
Ältere Fahrzeuge auf dem Gebrauchtmarkt faulen hier bereits!
Ein ausgiebiger Bericht ist in einer älteren pm-Zeitschrift zu diesem Thema abgefasst.

Das muß doch heute, wohlgemerkt bei Neufahrzeugen des aktuellen Standes, nicht mehr sein. Man kauft doch auch nicht mehr einen Mittelklasse-PKW mit Holzvergaser!
Manche Leidensgenossen in hiesigem Forum unterhalten sich deswegen leider nur noch auf den Bastlerseiten mit uns.

Ich habe hier lediglich Thomas H zu seiner Kaufentscheidung gratuliert und ihn bestätigt. (Vielleicht hat er ja auch meine Erfahrungen gemacht).

Gut, es soll weiterhin, je nach Geldbeutel, auch verschiedene Iso-Systeme geben. Das steht auch nicht in Abrede!

Bei meinem WoMo-Neukauf kam es auf Grund meiner inzwischen aus 13 Jahren gemachten Besitz und Miet-Erfahrung und über 15 jähriger Messelatscherei mit direktem Produktvergleich darauf an, nur ein Fz mit Doppelboden zu kaufen. 1. wegen des Stauraumes, 2. wegen des warmem Bodens und 3. wegen der beheizten Tanks im Winterbetrieb.
Ich habe selbst über sechs Jahre einen VW LT Westfalia Florida gefahren, als Altags- und Campingfahrzeug - ohne Doppelboden.

Im Winter hatte ich mehrmals den Abwassertank gefroren, sonstige Leitungen blieben zum Glück verschont.
Nach Verkauf und Umstieg auf einen PKW, haben wir dann viele WoMos angemietet und sind zu allen Jahreszeiten gefahren. Die letzten sieben Jahre wurden nur noch WoMos gemietet.

Wir haben dann einen für uns "heilsamen" Winterurlaub von 14 Tagen mit einem integrierten Bürstner in Bayern verbracht. Der Urlaub war der Horror. Alle Ab- und Frischwasserleitungen im gesamten WoMo, trotz ständig laufender Warmluftheizung, waren am 2. von 14 Tagen Urlaub eingefroren. ALLE!!! Bis in den Innenraum zum Geruchsverschluß der Waschbecken!!!
Küche, Dusche und Badezimmerwaschbecken, alles dicht. Kein Auflösen mit Salz (in der Not) möglich. Dann auch noch der Abwassertank zugeforen, mit ca. 80 Liter Inhalt. Ein weiteres "Freistehen" war nicht mehr möglich. Somit mußten wir dann auf einen Campingplatz ausweichen, um dort dann die Sanitäreinrichtungen nutzen zu "müssen".
Natürlich nicht im Sinne eines Wohn-MOBILES.
Stehen war angesagt!

Klar ich hätte bei jeder Rast, Zwischenstopp, Verpflegungshalt, -also Unterwegs -, ständig auf jedem Parkplatz einen Eimer unter das geöffnete Ventil des Abwassertanks stellen können. Hätte bestimmt bei den Passanten gut ausgesehen. Und wohin, auf einem vereisten Parkplatz das dann kurz vorm Einfrieren stehende Dreckwasser, ohne die Mitbürger zu belästigen?

Nun ja, die Abgabe des Leihfahrzeuges erfolgte dann mit gefrorenen Leitungen und vollem Eisabwassertank. Herzlichen Glückwunsch - Urlaubserholung war Null!!!

Nach diesem "mobilen" Horrorurlaub wurden dann nur noch Mobile unserer "Traummarke" angemietet.
Der Hersteller Concorde (zwar schweineteuer) hatte uns sofort überzeugt.
Ein doppelter Boden, der seinesgleichen suchte, zu diesem Zeitpunkt (2001) gab es so etwas noch nicht mal gegen gutes Geld und Worte bei den "Mittelklasseanbietern".

Die komplette Außenhülle des Concorde-Mobiles war am Boden quasi zweifach vorhanden, nämlich im Unterboden.
Also der Boden, auf dem man läuft, war genauso dick und bestand aus dem gleichen Material wie die untere Außenhülle. Vollisoliert! Dazwischen beheizter Luftraum mit den Tanks und jede Menge Stauraum!
Dieses Prinzip fand man nur bei wenigen (natürlich unverschämt teuren) Luxusmobilen und schon gar nicht bei den Mittelklassemodellen, wie bei meinem, davon ausgehend, dass es ein Neukauf sein soll.

Ich glaube, auf Grund der hohen Kosten ist zwischenzeitlich auch Concorde wieder von dem dicken Zwischenboden abgewichen und baut wieder einen begehbaren "Zwischenbretterboden" ein?

Somit war für meine Frau und mich klar, bei Anschaffung eines WoMos, hat dieses nun einen "Doppelboden" - egal ob Neu- oder Gebraucht.

Zum Zeitpunkt unserer Suche (2000 - 2004) war es nicht möglich, eine große Auswahl an Neufahrzeugen bis 40.000 € mit diesen Kriterien zu finden.
Ein alternatives Gebrauchtmobil unseres Geschmacks, ein Concorde 620 XT, haben wir dann im Ruhrgebiet gefunden. Genau sowas wie wir eigentlich favorisiert hatten und wie es "später" bei genügend Erspartem, sein sollte (eigentlich erst im Rentenalter, so in 20 Jahren). Jenes Mobil war aber bereits 7 Jahre alt und stand schon 2 Jahre bei einem Händler.
Eigentlich kein Grund es nicht zu nehmen, aber das Fz (ein Concorde 620 XT) hatte viele Mängel am Fiat Fahrgestell und der Inneraum war total verwohnt.
Auch wollte man hierfür noch unverschämte 39.000 € haben, was bei dem Zustand des FZ leider überzogen war. Mängel am Fahrgestell würden abgestellt, Nachlass trotz der zweijährigen Abmeldung, war nicht weiter drin.
Übrigens, dieser Wagen steht heute noch, ein weiteres Jahr, bei dem gleichen Händler, 1.100 € billiger. :D

Nun ja, unser gutes Geld haben wir dann für unseren neuen Hobby mit einfacherem wie oben beschriebenen Doppelboden, isolierten großen Tanks und angemessenen Stauraum ausgegeben.
Bei Bürstner, Knaus und schon gar nicht Hymer, war etwas vergleichbares zu finden (Aufbau, Qualität, Ausstattung und Preis). Auch war der Inhalt der beiden Tanks bei den Vergleichsmodellen wesentlich kleiner als bei dem Hobby.

Meine Prognose nach meinen Erfahrungen:
- Der Doppelboden ist auf dem Vormarsch und ist auch irgendwann bei den sogenannten Einsteigermodellen Pflicht, um noch Verkaufen zu können.-

Wartet mal ab :D

Also, bitte nicht schlecht reden, sondern mal objektiv urteilen und in der Tat mal vergleichen. Nicht irgend etwas unqualifiziertes aufschnappen und dann zum Besten geben wollen. :knuddel:
Gerüchte verfolgen uns schon täglich genug und sollten hier nicht in unser liebstes Forum einfließen. Das hilft Ratsuchenden, die sich an unser Forum wenden, überhaupt nicht weiter. :wink:


Das war jetzt nur meine persönliche Meinung nach persönlichen Erfahrungen und Stellungnahme zu dem Thema. Ich möchte wirklich keinem auf den Schlips treten, bzw. auf dem Schlips mit meiner ersten Stellungnahme getreten haben.

Wieder lieb?


Frohe Ostern allerseits

Camperfan
Udo

Tomas H am 22 Mär 2005 17:43:56

Hallo Udo,

ich habe die gleichen Erfahrungen mit dem Doppelboden gemacht. Wir hatten einige Jahre ein US-Womo mit Doppelboden. Man hat eine Menge Stauraum und die Tanks sind immer beheizt. Ich habe das Womo beruflich im Winter als Hotelersatz benutzt. Da ist man froh, wenn man abends in das Womo kommt und keine Überraschung erlebt, dass irgendetwas eingefrohren ist.

MichaelW am 22 Mär 2005 21:43:10

Ich kann UDO auch nur zustimmen, die Vorteile überwiegen absolut (Udo hat das ja ausführlich dargelegt) und aufgrund der Vorteile käme für mich auch nichts anderes mehr in Frage (und wieso bieten sonst auch immer mehr Hersteller zumindest Doppelbodenversionen an ?) :bindafür: :gut: :zustimm:

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