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Hallo,
wir wollen uns Solar aufs Dach bauen, rein handwerklich ist es kein Problem. Nun sind wir sehr günstig an ein neues 165 Wp Mono Modul gekommen, allerdings hat es eine Spannung von 65 Volt und ist nicht explizit für 12 Volt Inselsysteme vorgesehen, sondern für die Photovoltaik zur Netzeinspeisung. Hat schon jemand Erfahrungen mit diesen MPPT Solarreglern machen können, wir wollen das ersparte Geld lieber in einen anständigen Laderegler stecken, wobei der Phocos MPPT100/20 in der engeren Auswahl steht, man kann Module bis 95 Volt anschließen. Der Vorteil den ich bei so einem hochvoltigen System sehe, ist einerseits der geringere Verlust in den Leitungen vom Modul und zweitens liefert so ein Modul auch bei geringer Sonnenstrahlung schon genug Spannung um damit 12 Volt zu laden. Die übermässige Spannung wird bei diesen Reglern in höheren Ladestom umgewandelt und es geht nichts verloren. Der Regler kostet ca. 200€, die Batteriekapazität würden wir gerne von 95A mit einer zweiten Batterie verdoppeln, wir haben erst eine neue eingebaut, die gleiche Batterie dürfte ja parallel kein Problem sein, auch wenn das nicht eleganteste Weg ist. Fällt sonst jemanden irgendein Nachteil ein oder etwas worauf wir achten müssen ? Für uns ist das vor Allem die günstigste Lösung mit modernster Ladetechnologie. Bei den normalen Inselsystemen geht ja die Mehrspannung, die zum Laden benötigt wird, eigentlich flötten. Matthias Hallo,
was mir spontan einfällt wäre eher ein Mechanisches Problem, jhält die Platte die Belastung (Vibration, verwindung etc auf dem Dach eines Womos aus??? Und wenn ja auch auf dauer? Hallo,
Vielen Dank für die Anregung ! An sich sieht das Modul nicht anders aus als ein 12 Volt Modul, im Grunde dürften ja nur die einzelnen Zellen anders zusammengeschaltet sein, ich denke da wird kein Unterschied zu einem Modul bestehen, welches für 12 Volt ausgelegt ist. Klar, es ist größer, darüber müsste man sich Gedanken machen, da müssen wir uns eine Lösung überlegen, um die Verwindung irgendwie vom Modul zu koppeln. Aber mal am Rande, das 12 Volt System enstand ja, soweit ich jetzt in Erfahrung bringen konnte, aus der Notwendigkeit 12/24 Volt laden zu können, mit Ladereglern der früheren Generation war es nicht möglich, die Mehrspannung in Ladestrom umzuwandeln, deswegen hat man die Spannung der Module einfach angepasst. Matthias Wie gesagt, war nur mein erster Gedanke.
Aber wenn es funkt dann ist dies sicher ne Alternative Hallo Matthias,
die 65V sind schon recht hoch. Da ist ein MPPT Regler auf jeden Fall ein Muß. Bis zu 60V hat ein anderer User folgenden Regler verbaut --> Link Den gibt es für 136Euro. Die dazu passende Fernanzeige gibt es optional für 50Euro. Evtl. gibt es bei dem Hersteller auch eine Serie bis >60V. Ansonsten ist die Aufrüstung der Batteriekapazität auf 2x95Ah (gleichen Typs) eine sinnvolle Maßnahme. Hallo,
ja, dieser IVT Laderegler wäre super, vor Allem die Fernanzeige mit dem SD Kartenslot zur Auswertung am PC gefällt mir sehr gut, leider gibts keine anderen über >60 Volt von dem Hersteller :( Ich bin auch noch auf den Soltronic MPPT 7520 gestossen, der hat auch ein Display, welches die aktuellen Werte anzeigt, gefällt mir fast besser als der phocos und kostet ca. 190 €. Er ist auch etwas kleiner von den Abmessungen her. Er geht bis zu einer Modulspannung von 75 Volt. Matthias Hallo,
mit Display gibt es noch mehrere. Bei dem IVT finde ich diese Logging Funktion über SD ein nettes Feature. Allerdings scheinst Du durch die hohe Modulauswahl eine geringere Auswahl an Laderegler zu haben und teurer sind sie auch, wie ich das sehe. Kannst ja mal schreiben, welcher es geworden ist. Hallo alle zusammen,
über die Verwindung muss man sich keine gedanken machen. die Module werden auch sogenannten Belasungstests unterzogen. Beispiel: Unser Module werden nur auf den äüsseren Kanten auf stahlböcke aufgelegt und anschliessend mit Gewichten belastet um festzustellen, wann so ein Modul durchbricht. Dabei biegen Sich die Module um bis zu 30 cm durch bevor der Rahmen nachgibt, das ganze bei einer Belastung von ca. 370 Kg pro m². Da dürfte die Verwindung eines Womoaufbau´s kein Problem sein. @ iceman
gute Infos, danke Hallo iceman,
Danke für die gute Nachricht ! Euer Test hört sich ja ganz schön brutal an :eek: :) Matthias Ich will ja keinem zu nahe treten, aaaaaaber - in der letzten Zeit wurden verstärkt Solarmodule von Gebäuden "entfernt" ????????
sehr nachdenkliche Ziggi
... und dann über Eb_y verhöckert? :wink:
Mag sein, unsers ist aber niegelnagelneu, hatte ich oben auch schon geschrieben. Was mancher für Schlüsse zieht, nur weil ein Modul aus der Photovoltaik verwendet wird :? Dh Du hast es schon mit Rechnung, Garantie usw bekommen, wenn es neu ist?
Wen geht das etwas an?
äh..bin auch etwas verwundert über die Frage :eek:
... naja, Garantie auf ein Solarpanel finde ich schon wichtig. Und wenn man keine Rechnung hat, weiß ich nicht wie man das nachweisen möchte. Mir persönlich ist es egal. Edit: Ich wollte mit der Frage keinem zu nahe treten. Und es geht mich auch nichts an. Hi,
mal wieder zurück zum Thema, ich hab jetzt wegen der Befestigung unterschiedliche Sets gefunden. Diese Montageprofile zum Aufkleben gibt es mit ABE und ohne, ohne sind sie um einiges günstiger, obwohl sie eigentlich genau gleich aussehen, wie stehts denn da mit dem TÜV, inwieweit nehmen die denn das unter die Lupe? Braucht man ein ABE dafür ? Ich würde gerne an den Ecken, und eventuell auch noch in der Mitte der Längsseite befestigen. Matthias Hallo Matthias,
ich habe meine Panels vor einem halben Jahr montiert und mir wirklich überhaupt keine Gedanken gemacht, ob es den TÜV interessiert, wie das Teil auf dem Dach montiert ist. Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass man dafür bzw. für die Halter eine ABE brauch und der TÜV nachschaut. Aber vielleicht werde ich ja eines Besseren belehrt (hoffe ich aber eigentlich nicht) :wink: Ich habe meine übrigens nicht geklebt sondern am Dachreling befestigt. Ich aber darauf, dass das Panel etwas Abstand zum Dach hat, damit die Luft unter dem Panel zirkulieren kann (das Panel soll sich gut erwärmen).
Moin, wenn es an der Reling befestigt ist, wohl mit Schrauben, ist es abnehmbar, also dem TÜV vollkommen egal weil "Ladung" und leicht demontierbar. Mit der belüftung unterhalb hast du alles Richtig gemacht weil eine Solarzelle 0,5% je Grad Wirkungsgradverlust hat. Also auch die braucht einen kühlen Kopf. :D
Was man auch bedenken sollte: Das Relais im IVT hat einen Verbrauch von 1,2W, was an bewoelkten Tagen - vor allem im Winter - den Ladestrom der Module u.U. uebertreffen kann. Da ist man mit dem MPPT 7520 mit 0,3W schon deutlich besser bedient. Hallo,
... 1,2 W wären ca. 100mA. Wie kommst Du auf diesen Wert bzw. woher? Laut technische Daten liegt der Eigenstromverbrauch bei 15mA (wenn Regler aktiv), im Standby bei 1mA. Schau mal hier --> Link Der Eigenverbrauch des MPPT7520 liegt dagegen bei 27mA. Damit wäre der IVT sogar besser.
Aus einem Erfahrungsbericht:
Hallo,
macht euch nicht so einen Kopf wegen der 1,2W Verbrauch, ich hab mal im Winter gemessen: --> Link übrigends, 65V mit MPP dürfte den Vorteil haben daß selbst bei erheblicher Teilabschattung noch geladen wird grüße klaus
Hallo Traveller, möchte bei mir auch ein Panel auf die Dachreeling montieren und habe mich gefragt wie das mit den Windgeräuchen ist? Hast Du einen Spoiler verbaut? Gibt es evtl. Bilder die Du einstellen könntest, um zu sehen wie Du es gelöst hast? Hallo Klaus,
Ohne jetzt die kpl. sieben Seiten gelesen zu haben, hast du auch mal bei typischem Winterwetter (d.h. Hochneben, Bewoelkung,...) gemessen, oder nur wie im Eingangsposting beschrieben bei bestem Sonnenschein?
Das ist interessant; heisst das dass Module fuer stationaere Photovoltaikanlagen, die ja meistens mit hoeheren Spannungen arbeiten, fuers Womo sogar besonders gut geeignet sind, wo ja Teilabschattungen immer wieder vorkommen koennen? @kassiopeia
1. nein, aber die Frage ist akademisch wenn man an einem Sonnentag den Reglerverbrauch einer Woche erntet, außerdem ist da noch die Batterie als Energiespeicher 2. jain, bei Abschattung sinkt die Spannung, und da ist die Differenz von 65V zu 14V halt größer als von 20V zu 14V, also mehr Abschattung bis zur minimalen Ladespannung 20V-Module passen zu 12V-Anlagen, 65V-Module zu 220V-Anlagen. Macht aber nichts wenn ein 65V nur einen Bruchteil kostet und MPP es passend macht grüße klaus
Hallo Klaus, der IVT scheidet bei mir sowieso aus, da meine Leerlaufspannung 65 Volt beträgt, das hält der Regler laut IVT auf Dauer nicht aus. Vom MPPT 7520 hab ich ein gutes Angebot bekommen, den Temperaturfühler bekomme ich kostenlos dazu. Der IVT kostet ja zusammen mit der Anzeige in etwa auch soviel. Aber das mit der höheren Spannung sehe ich auch als großen Vorteil, den Regler spart man sich ja locker am Modul schon wieder rein, die sind einfach günstiger als die 12 Volt Module. Ich schätze mal, dass die Zukunft in den höhervoltigen Modulen liegt, man kann die Leistung mit den MPPT Reglern voll ausnutzen und der Kabelquerschnitt kann auch kleiner bleiben, vor allem hat man auch bei weniger Sonne immer noch die nötige Spannung zum Laden, was ja bei einem 12 Volt Modul nicht der Fall sein kann, da ist halt Schluss wenn die Ladespannung nicht mehr reicht, da stimme ich Dir voll zu. Wie ich oben schon mal geschrieben habe, 12 Volt Solarmodule wurden ja nur aus der Notwendigkeit geschaffen, um 12 Volt zu laden. Es gab keine Regler welche die höhere Spannung in Ladestrom umwandeln konnten, also hat man die Solarmodule einfach auf die die entsprechende Spannung getrimmt, diesem Relikt setzen die MPPT Regler jetzt ein Ende. Mit dem MPPT 7520 kann man auch mehrere Module in Reihe schalten (bis zu 75 Volt), also wer mehrere 12 Volt Module hat, kann diese kombinieren und holt so bereits mehr aus seiner Anlage raus. Die Befestigung an der Reeling würde mich auch interessieren ? Matthias
... die 1,2W war nur bei Belastung über den Lastausgang. Interessant wäre, ob es bei dem anderen Regler auch so ist. Trotzdem ist dieser Wert viel zu hoch. Denn eigentlich sollte das Relais ein Transistor sein und bei weitem nicht soviel verbrauchen. Oder das Teil was einfach defekt. Ich hätte an der Stelle IVT in die Pflicht genommen. Denn es kann nicht sein, dass auf den technischen Daten etwas von 15mA eingetragen ist und das 5-10-fache die Realität ist. Ja, aber den Lastausgang zu nutzen duerfte doch wohl die Standardnutzung sein, oder?
Fuer mich kaeme das nicht in Frage, da ich das Womo immer nur relativ kurze Strecken fahre und die restliche Zeit keinen exernen Stromanschluss habe. Da wuerde ich im Winter Gefahr laufen dass mir die Akkus tiefentladen, wenn es mal wieder ueber Tage und Wochen so suppig ist wie diesen Winter. Leider ist das ja der Normalfall in diesen Breiten... Hallo Klaus,
Meinst Du wirklich? Bei gleicher Leistung ist doch bei höherer Spannung der Strom geringer, von daher.... Die höhere Spannung würde ich bei meinen 2 Panels auch durch die Reihenschaltung der Panels erhalten. Darüber müßte ich mal genauer nachdenken. Hallo paulus1960,
Windgeräusche gibt es nicht, da meine Solarmodule die gleiche höhe haben wie das Dachreling bzw. der eine Querträger. Dh die Module befinden sich sozusagen hinter dem Querträger. Bilder habe ich im Mom. keine (bin nicht zuhause) aber ein der User viking92 hat das ähnlich verbaut (bei hat man aber Platz um von der Leiter aufs Dach zu gelangen. Schau mal hier --> Link
... das ist nicht richtig. Viele Regler haben nicht mal einen Lastausgang, sondern die Batterie ganz normal angeklemmt. Mein Regler hat auch einen Lastausgang und ich nutze ihn nicht, da ich mir keine Sorgen machen was die Tiefentladung angeht.
was Teilabschattung anbelangt ist es sinnvoller 2 Module a zBsp 80Wp zu kaufen, als eins mit 165. Das hat wirklich Vorteile. Ob und wie sich die höhere Spannung auswirkt ist meiner Meinung offen. Oder hat hier schon mal einer getestet? Wäre schon interessant. Guten morgen,
ha, mein Thema ... Wenn man hier nicht jeden Tag rein schaut verpasst man das beste. Zur Montage, 2 Module sind auf dem Dachträger montiert, geht super, keine Geräusche feststellbar, allerdings fahren wir eh nicht schneller als 100kmh.
Die anderen zwei Module kleben direkt auf dem Dach, ist bisher auch kein Problem. Je zwei Module bilden eine Anlage mit einem Regler, es ist eine 260Wp 12V Anlage mit Steca PR3030 Regler und die andere ist eine 420Wp 40V Anlage mit IVT MPPT 30A Regler. Die Mppt Regelung bringt bei bewölktem Himmel, also keine direkte Sonneneinstrahlung gute 20% mehr Leistung als die 12V Anlage. Bei direkter Sonneneinstrahlung liegen die beiden Anlagen im Verhältnis gleich. Logisch ist natürlich das 420Wp sowieso immer mehr liefert wegen der Mehrleistung ;-) Auch die Fernanzeige habe ich inzwischen gekauft und kann nun die Ströme auswerten:
Aber wie schon geschrieben, der IVT Regler geht nur bis 60V Modulspannung. Fazit: Wer das Womo nur bei schönen Wetter nutzt, braucht nicht unbedingt die MPPT Technik, wollt ihre aber auch bei schlechtem Wetter oder bei Verschattung mehr Ladestrom, dann lohnt sich die Mppt Technik da 20% mehr Leistung/ Ladestrom zu erwarten ist. --> Link klasse, Andre
das ist mal ne Ansage, Zahlen, Daten, Fakten.... da lacht mein Technikerherz grüße klaus
Hallo Andre, sollte die neuere Anlage mit dem MPPT-Regler nicht auch bei Sonnenschein einen besseren Wirkungsgrad haben? Ich kenne natuerlich nicht die Daten deiner Module, daher mit Fragezeichen. Aber als Denkanstoss: Dies koennte durchaus dadurch aufgefressen werden, dass bei direkter Sonnenstrahlung die aufgeklebten Module sehr warm werden, was ihre Effizienz verringert. Es waere spannend dies 'mal in der Praxis auszuprobieren... (wird aber vermtl. bei dir nicht gehen, wenn die Module fest verklebt sind?) Beste Gruesse, Wolfgang
so ist es grüße klaus Hi,
theoretisch sollten die Werte auch bei direkter Sonneneinstrahlung auch besser sein, allerdings sind die Unterschiede dann ziemlich gering. Selbst habe ich das aber nicht ausprobiert. Zur Temperatur, ich habe bisher nur Werte vom Winter und Herbst, die Module sind noch nie wirklich warm geworden. Bemerkbar macht sich das eigentlich nur im Sommer, da haben hinterlüftete Module dann 40-50 Grad . Ich weiß das die direkte auf das Dach klebe Methode aus verschiedenen Gründen nicht gut ist. Da wir inzwischen auch viel mehr Batteriekapazität als anfänglich geplant haben, ist die Anlage besser Ausgelastet aber daran habe ich damals nicht gedacht, da habe ich die Berechnung auf einen ganz anderen Hintergrund ausgelegt. Da uns im Sommer 260 WP locker reichen, sollten die 420Wp MPPT Anlage nur für Schlechtwettertage und im Herbst Winter dienen. Heute würde ich sie nicht mehr aufs Dach kleben sondern die Module sogar aufstellbar machen. ;-) Zwei Batterien parallel, das mag anfänglich gehen, aber wenn die älter werden, entladen sie sich gegenseitig (auch am Beginn) und das schaukelt sich auf. Auch das kleinste mV Spannungsunterschied - es fließen immer Ströme vom höhervoltigen zum niedervoltigen Element.
Besser ist es, wenn die Einbaumaße stimmen, eine 180 - 200 Ah Batterie zu verwenden |
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