Hallo, Mausifan,
wir waren Anfang April in Naxos, aber nebenan im Eden. Hat uns ausgezeichnet gefallen. Von Bürgermeistern keine Spur. waren alle schon auf der Heimreise zur Neueingliederung in die Gesellschaft. Allerdings haben wir von anderen Mitbewohnern von der Problematik "Lagerkoller usw. gehört. Echt ätzend!
Auf der Rückreise haben wir dann so einen Vertreter erleben müssen. In Carpi, eine "Kieler Sprotte", erklärte mir ungefragt, er kenne die ganze Welt. "Bin 40 Jahre zur See gefahren und 40 Jahre mit dem
Womo unterwegs" Er sah allerdings jünger aus als 96, was ich ihm unvorsichtigerweise auch noch bescheinigte, soviel ich weiss, durfte man erst mit 16 Jahren zur See fahren.
Anhand meines Nummernschildes stufte er mich spontan in die Klasse der
paratisären Ossis ein, die nur auf seine Kosten reich geworden wären und für die er noch heute den Solibeitrag zahlen müsste. "Mit euch kann man nicht snacken",. da hab ich ihn stehen lassen, den Fischkopp. Aber das ist wohl so, wenn man ein halbes Jahr in einem selbst gewolltem Einsiedler-Refugium lebt, gehen viele Instinkte verloren, denn diese Leute finden ja sicher auch keinen echten Kontakt zur Umwelt und kennen die Welt nur noch aus dem Fernseher.
Ich finde, Ihr habt mit Eurem Beitrag ein wesentliches Problem beim Überwintern angesprochen. Und die unterschiedlichen Meinungen geben Euch Recht, nur eitel Sonnenschein ist das auch nicht.
herzliche .
Albert