LowCostDriver am 08 Mär 2010 16:52:03
Aus meiner "Jungzeit" kenne ich die "Luftfiltermethode" vom Kadett.
Bei uns war damals der K&N Luftfilter das Maß der Dinge.
1 Mio Kilometer ohne Wechsel (nur nachölen), 3-7 PS Mehrleistung, 90 Mark.
Wer was auf sich hielt, hatte so einen drin. (Wer das Geld nicht hatte, fuhr einfach mit offenem Luftfilterkasten mit einem Nylonstrumpf drüber... :D )
Gegenseitig haben wir uns dann in der Clique bestätigt, dass das Teil so richtig was bringt. :D
Aber ganz ehrlich: Das war wirklich marginal und kaum messbar und dabei hatte mein alter Kadett sogar einen Vergaser, der viel mehr auf einen optimierten Luftstrom angewiesen war.
Aus dieser Zeit kenne ich aber eine Regel, die mir ein Tuner mal mit an die Hand gegeben hat: Wenn es nicht eingetragen werden muss, ist es auch kein "echter" Leistungszuwachs. Punkt.
Mag sein, dass die Luft ein wenig besser in den Ansaugtrakt ströhmt, denn ein Sportluftfliter macht nichts anderes, wie mehr Luft durchzulassen.
Aber deswegen wirst du m.E. keinen wirklich besonderen Leistungszuwachs bemerken.
Wenn du es testen willst: Fahr mal ein paar Meter mit offenem Luftfilterkasten.
Der Motor bekommt dann etwas mehr Luft (wird eventuell bei Vollgas im untertourigen Bereich auch etwas "kerniger" / sportlicher klingen) und schon hast du in etwa einen Vergleich, wie es sich mit einem Sportluftfilter fährt.
Aber mach das nicht zu lange, denn ohne Luftfilter werden auch keine Schmutzpartikel aus der Luft gefiltert, der Dreck geht dann ungefiltert in Richtung Motor!
Björn