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Frage, ob davon unsere Batterie 2 immer kaputt geht?


LowCostDriver am 08 Mär 2010 22:54:41

Hallo liebe Stromexperten,

wie einige von euch wissen, ist "Strom" für mich eher ein Buch mit 7 Siegeln.
Ich bin froh, dass ich einen 12V- Ventilator anschließen kann, aber für die Verkabelung einer Batterie aus einem Ladegerät mit IUOU und Co. reicht es dann doch nicht.

Wie vielleicht auch einige wissen, haben wir des öfteren von Problemen mit der Aufbaubatterie 2 berichtet, dass diese meist nicht sehr lange bei uns hält. 1 Jahr, max. 2, dann ist diese meistens platt und hält einfach keine Spannung mehr.

Ich glaube nun aber auch endlich den Grund hierfür gefunden zu haben, ich glaube sie wird regelrecht "kaputt" geladen. :(
(Späte Erkenntnis nach 3 Jahren, oder? :wink: )

Die Verkabelung in unserem Wohnmobil ist nämlich so ausgelegt, dass beide Batterien immer entweder gleichzeitig geladen werden, oder eben nicht!
Ich meine aber nun aus vielen Beiträgen heraus gelesen zu haben, dass dies aufgrund unterschiedlichen Spannungen falsch ist.
Bei uns ist der Unterschied sogar extrem: Die Aufbaubatterie hat nämlich nur 55 Ah, die Fahrzeugbatterie aber 100 Ah.
Das Ladegerät packt nun, wenn die Spannung in der Batterie 1 (Fahrzeug) unter 14 Volt sinkt, den Ladevorgang an, bis die Batterie 1 etwa 14,7 Volt hat.
Die Aufbaubatterie (Batterie 2) bekommt aber den gleichen Ladestrom verpasst, bei ihr messe ich sogar 15,2 Volt zum gleichen Zeitpunkt! Das ist ein wenig viel denke ich, oder?

Kann doch nicht richtig sein, dass 2 Batterien mit derart unterschiedlicher Spannung (55 Ah/100Ah) vom gleichen Ladegerät mit dem gleichen Strom geladen werden, oder???

Ist doch dann normal, dass das Ladegerät die Batterie 1 voll zu laden versucht und dann die Batterie 2 eine regelrechte Überdosis Strom bekommt, oder?

Oder ist das falsch von mir gedacht?
Denn andererseits bekommen ja auch beide Batterien gleichzeitig den Strom aus der Lichtmaschine, wenn der Motor läuft!
Oder ist das bei der Lichtmaschine etwas anderes?

Falls ich Recht habe: Ich glaube nicht, dass unser 1984er Ladegerät eine Einstellmöglichkeit für ein "Nacheinander"- Laden hat.
Ich müsste mir hierzu also etwas einfallen lassen, dies sollte aber möglichst günstig (am Besten im Wert einer einfachen Aufbaubatterie :wink: ) realisierbar sein.

Wer hat hierzu eine Idee?
Ich mag natürlich ungern einen Schalter bauen, mit dem ich dann zwischen den zu ladenden Batterien manuell wechseln muss (das kann ich gar nicht) und ich mag auch nicht eine Batterie vom Landstrom komplett ausschließen und die Kabel einfach kappen.
Also müsst eine Art "Umverteilung" her.
Kann man da was nachrüsten, oder muss am Ende gar ein neues Ladegerät her?

Wer hat eine Idee?
Danke!


Björn

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macagi am 08 Mär 2010 23:39:06

Hallo LCD,

du hast das als Laie gut versucht auszugedrücken.

Allerdings ist es so dass das Ladegerät nicht Strom sondern Spannung aufdrückt. Man müsste deinen Anschlussplan nachkucken wo die 15+ V wirlich herkommen - klar, ist zu viel.

Liegt aber vermutlich am Ladegarät, welches mir deinen Angaben entsprechend kaputt erscheint. Unseres lädt auch beide Batterien, aber nur bis 14,4V, dann bei 13,0V schaltet es wieder ein. So - oder so ähnlich sollte es sein. Die Kapazität der Batterien spielt eine kleinere Rolle, das sich die Ladeströme gemäß den Spannungen und den Innenwiderständen verteilen. Wenn die eine voll ist dann geht der Strom einfach in die Andere. Und wenn die Ladeschlussspannung erreicht ist sinkt der Strom für beide.

andwein am 09 Mär 2010 11:11:24

Hallo @LCD,
du wolltest dir doch mal ein Solarpanel über den Zigarettenanzünder anschließen, soweit ich mich noch erinnere war in der Diskussion sogar die Rede von "ohne Laderegler".
Sind deine 15,2V mit diesem Solarpanel gemessen oder ohne???.
Wenn ohne gemessen und das Messgerät einigermassen genau ist, dann ist das zuviel und dein EBL ist vermutlich defekt.
Was ich dann allerdings nicht verstehe ist, dass deine Starterbatterie damit keine Probleme hat.
Andreas

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viking92 am 09 Mär 2010 11:47:05

Hy,

wie schon gesagt, 15,*V sind wirklich bannig viel.
Ausser Du besitzt ein temp. gesteuertes Ladegerät, was ich aber bei dem Bj. eher nicht vermute.

Ist bei Dir irgendwo ein Ladestromverteiler o.s. montiert?
Was für ein LG ist überhaupt verbaut? Hat es 2 Ausgänge?
Kann mir schwerlich vorstellen, das Aufbau- & Starterbatt. parallel geschaltet sind.

pitb am 09 Mär 2010 12:16:07

Moin LCD!

Keine Ahnung welchen Elektroblock Du hast - bei meinem (Schaudt) ist es wie folgt:

Beim Fahren werden beide Batterien parallel geschaltet und auch geladen - von der Lichtmaschine. An beiden Batterien liegen gleiche Spannungen an - nämlich die Lima-Spannung (was der Regler ausgibt). Macht ein Relaais.

Beim Stehen - Motor aus - sind beide Batterien getrennt. Und zwar auch, wennn man 220 Volt anschließt, d.h. über den internen Lader - den Elektroblock - läd.

Die Womo-Batterie wird nun mit IUoU geladen, d.h. mit Strom I bis bspw. 14, 4 Volt - dann volladen bei eben dieser Spannung Uo , dann - nach zB einer Stunde (abhängig vom eingestellten Batterietyp) - Erhaltungsladung mit U - bspw. 13,8 Volt.

Fahrzeugbatterie wird ausschließlich per Ladungserhaltung gepflegt. Die wird im Normalfall nämlich nur wenig entladen, ergo wäre ein echter Ladezyklus IUoU Quark.

Die Erhaltungsladung liegt an der Fahrzeugbatterie dann an, wenn auch die Womo-Batterie im Erhaltungsmodus ist, d.h. wenn Laden, Vollladen der Womo-Batterie abgeschlossen ist. Bewirkt wird dies durch ein Relais.

Messen würde ich zunächst: Spannungen an den Batteriepolen Fahrzeug - Womo:

- 1) Motor aus - kein Ladestrom (keine 220 Volt am Womo)

- 2) Motor aus - Ladestrom (220 Volt)

- 3) Motor im Stand bzw. leicht Gas - natürlich kein Ladestrom von außen. Also nur Lima läd.

Wenn Werte, dann kann man weiterrätseln. Ich gehe auch davon aus, dass mit einem modernen, d.h. genauen Multimeter gemessen wird.

So wie ich Deine Beschreibung verstanden habe, scheint im Modus 2) an der einen Batterie - Womo - 15, 2 V anzuliegen. Schwer vorstellbar - außer Lader defekt oder Ladespannung falsch eingestellt ist (bei älteren Geräten geht sowas).

LowCostDriver am 09 Mär 2010 12:36:05

OK, vielen Dank!
Die Reihenfolgenmessung werde ich machen, wenn unser Mobil wieder da ist (im Moment in der Werkstatt, dauert ein paar Tage, vielleicht auch mehr).

Das Solarpanel war bei der Messung nicht eingesteckt, gemessen habe ich mit einem ganz kleinen Voltmeter von Conrad (ein ganz einfaches für 10,- €) jeweils direkt an den Polen der Batterie nur unter Anwendung von Landstrom aus dem Ladegerät.

Unser Ladegerät ist ein sehr altes Ladegerät (zumindest optisch), es ist ein Calira LG 507 (oder 501, kann gerade nicht nachsehen, wie gesagt, Werkstatt).

ca119 am 09 Mär 2010 20:50:25

Wenn DU eine Batterie langfristig mit über 15V "Brätst" verliert eine normale Blei/Säure Batterie das ganze Wasser ("elektrolyse") - hast DU im laufe es Jahres jemals deren NIVA kontolliert? Das kann/soll man mit Destiliertes Wasser nachfüllen wenn das Niva unter dem Strich ist.


Dein Ladegerät sollte bei spätestens 14.8V abschalten bzw auf Erhaltungsladung 13.8V gehen. Deshalb find ich es komisch wie die eine Batterie über 15V erreichen kann.

Aber ich bin auch gespannt auf deine Messwerte so wie es PitB nachfragt.
Dein 10Euro Multimeter sollte ausreichen! Das misst ja Zweistellig d.h. 13,64V

Gast am 09 Mär 2010 21:57:31

Hallo zusammen

ist das nicht so das bei dieser konstellation (Aufbaubat. 55 ah / Starter 100 ah) die Lichtmaschine erst abregelt wenn die größere Bat. mit 100 ah "voll" ist ..... (beide Bat. wahrscheinlich über ein Trennrelais verbunden) und somit wird die kleinere bereits volle Bat. von der Lima ständig überladen.....

kintzi am 09 Mär 2010 23:09:25

Hallo, die Eigenschaften des Calira LG 507(7A max) werden bei Calira unter Download/Betriebsanltg. pdf ausführlich beschrieben. Nix IUoU, einfacher Lader mit Abschaltung bei 14,4V. Erneute Anschaltung, wenn Batt-Sp. auf
12,8 durch Selbstentl. oder Verbrauch runter ist. Dazu wird die Spannung v. LG über ein B+ Mess-Kabel überwacht und hier liegt meiner Meinung nach der Fehler mit der zu hohen Ladespannung an der Aufbaubatt. Durch Korrosion steigt Übergangswiderstand an Verbindungen des Messkabels, dadurch sinkt Messspannung u. LG-Automatikschalt. erhöht die Spannung. Da f. das LG das Messkabel die 14,4V nicht erreicht, wird auf höchstmögl. Spannung, hier 15,2V hochgeregelt u. nie abgeschaltet. Diese Überldg. u. der Wasserverlust himmeln die Batt. Weiter hat das LG keine Einrichtung
zur Ldg. der Starterbatt. Woher dort die Spannung v. 14,7V hinkommt....?
Vielleicht hat einer ein 2. LG f. Starterbatt. eingebaut oder eine Parallelschaltung zw. LG u. St.-Batt. gemacht;dazu ein langes Kabel, das die Diff. v. 0,5V (15,2V auf 14,7V). macht. Zu überprüfen ist also die Höhe der B+ Spannung am LG, sie muss dort gleich Vers.-Batt. sein. Wenn nicht, Anschlüsse neu machen. Fällt mir eben noch ein: B+ muss nahe dem Batt.-Pluspol eine 3-5A Sicherung in Ltg. haben, vielleicht sorgt diese f. schlechten Kontakt . Richi

pitb am 11 Mär 2010 11:45:37

Habe mir auch mal die Anleitung zu dem Calira angeschaut. Tatsächlich - ist ein einfacher Lader ohne allen Schnickschnack - läd, bis die Spannung an den Batteriepolen einen vorgegebenen Wert erreichen. Demzufolge halte ich kintzis Interpretation/Analyse für die wahrscheinlichste Ursache.

Hinsichtlich der Parallelschaltung der Aufbau- und der Fahrzeugbatterie ist darauf hinzuweisen, dass das ziemlicher Unfug ist, wenn hier kein Trennrelais vorgesehen ist - also die Batterien im Stand nicht voneinander getrennt werden. Bei zuviel Verbrauch saugt man so nämlich auch die Starterbatterie leer. Wie checkt man das? Verkabelung anschauen - Messung der Polspannungen im Stand (ohne zu laden, kein Verbraucher nix an) - wenn diese absolut gleich späche das für eine solche Parallelschaltung. Auch kann man - wenn man die Anschlüsse des Messgerätes entsprechend verlängert - eine Leitfähigkeitsmessung zwischen den Pluspolen der beiden Batterien vornehmen.

Momentan schwebt mir auch die Möglichkeit durch den Kopf, dass beide Batterien permanent parallel hängen - ohne Relais - aber mit ner Diode im Pluszweig zwischen beiden Batterien. Diese verhindert, dass Verbraucher im Womo Strom aus der Fahrzeugbaatterie ziehen. Dann müsste aber auch ein zweiter Leitungszweig von Lima zur Aufbaubatterie mit einem Relais vorhanden sein, damit die Womo-Batterie auch beim Fahren geladen wird. An einer Diode fällt im Durchlass eine Spannung so im =0.x-Voltbereich ab, was die Spannungsdifferenz zwischen Womo und Fahrzeugbatterie erklären könnte. Bei einer Leitfähigkeitsmessung zwischen den beiden Pluspolen müsste sich das beim Vertauschen der Messklemmen zeigen. Man sieht, was man alles basteln kann :)


Bliebe noch die Möglichkeit, dass in dem Womo noch ein zweites Ladegerät für die Fahrzeeugbatterie eingebaut ist. Die beiden Ladegeräte - parallel an 220 Volt - versorgen dann unabhängig voneinander jeweils Aufbau- und Fahrzeugbatterie. Der Fall ist unkritisch - bis eben auf die Tatsache, dass wegen wahrscheinlicher Fehlmessung der Spannung der Aufbaubatterie diese permanent überladen wird.

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