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100 Watt Wechselrichter vs. 300 Watt Föhn


Gast am 24 Apr 2010 20:51:16

Hallo liebe Campingfreunde!

Wir möchten eine Reise quer durch die USA mit einem Motorhome antreten. Ich habe einen VoltCraft 150 W Wechselrichter (200W Spitze) von Conrad erstanden, und damit gute Erfahrungen gemacht, was das Betreiben von Ladegeräten oder Notebook-Netzteilen betrifft.

Nun stehen wir vor dem Problem, dass wir auch einen Fön betreiben möchten. Das schwächste Modell, das wir gefunden haben, hat 300W.

Unsere Frage nun: Hat jemand damit Erfahrung, ob das gut gehen kann? Wenn nicht, wird der Wechselrichter wahrscheinlich Schaden nehmen?

Ein stärkerer Wechselrichter kommt wg. Gewicht und Grösse nicht wirklich in Frage, da wir ja mit dem Fluggepäck haushalten müssen.

Es gäbe auch noch so kleine Camping-Föns mit 12V und ca. 168W, aber von denen wird in euren Foren immerzu abgeraten, und die sind ja auch nicht so flexibel verwendbar...

Danke für eure Ideen!

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fflorian am 24 Apr 2010 21:05:28

Der wird innerhalb von 3 Minuten abrauchen.

Reinhold

brawo1 am 24 Apr 2010 23:26:58

Die Wohnmobile in den USA sind doch eigentlich recht gut ausgestattet. Vielleicht ist ja in eurem ein Wechselrichter vorhanden. Erkundigt euch mal.

Davon abgesehen werdet ihr doch in der Regel auf den sogenannten Campgrounds stehen. Dort werden ihr doch Stromanschluss haben und mit einem Adapter euren normalen Fön benutzen können.

Es grüßt
Wolf

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meitemark am 24 Apr 2010 23:47:28

brawo1 hat geschrieben:Die Wohnmobile in den USA sind doch eigentlich recht gut ausgestattet. Vielleicht ist ja in eurem ein Wechselrichter vorhanden. Erkundigt euch mal.

Davon abgesehen werdet ihr doch in der Regel auf den sogenannten Campgrounds stehen. Dort werden ihr doch Stromanschluss haben und mit einem Adapter euren normalen Fön benutzen können.

Es grüßt
Wolf


Hallo Wolf,
in den USA laufen alles auf 110 V. Bei Geräten darauf achten dass diese
auch mit 110 V laufen, dann gibt es mit einem Adapter keine Probleme.

Hallo rabar
Viel Spaß bei Euerer Amerikareise. :wink:

tomduli1953 am 25 Apr 2010 04:58:24

Hola rabar,

wenn Du erst in deinem Zielgebiet bist, macht es sicher keine Mühe in irgend einem Shop, den Spannungswandler deinem "Gusto" entsprechend zu besorgen.
Sicher eine Kleinigkeit, um die Ihr euch keine Sorgen zu machen braucht.

Gute Reise :lenker:

alzu am 25 Apr 2010 07:56:56

Hallo,
was Du brauchst ist lediglich ein Fön, der sich auf 110 V Netzspannung umstellen läßt. Das geht bei fast allern Reiseföns. Fast jedes Motorhome in USA hat einen eingebauten Generator, der locker 2000 Watt schafft. Mußt nur aufpassen, auf den staatlichen Campgrounds in den Nationalparks darfst Du den Generator nur bis 20:00 Uhr Abends betreiben. Sonst ist sofort ein Ranger da und fordert Dich sehr freundlich und höflich auf, den Krach zu beenden. Auf privaten CPs hast Du ohnehin Stromanschluß.
Die meisten Ladegeräte für Laptop und Kameras funktionieren auch mit 110 V. Wir waren 2007 drüben, den kleinen Wechselrichter haben wir umsonst mitgeschleppt. 2(!) Steckeradapter würde ich aber empfehlen. Und Gusto holen kannst Du auf meiner HP unter Reisen 2007.
aus Oberösterreich
Alfred

fuzzy am 25 Apr 2010 08:21:07

alzu hat geschrieben:Fast jedes Motorhome in USA hat einen eingebauten Generator, der locker 2000 Watt schafft.


Hab ich bei einem Mietwomo noch nie gesehen.

Dein Wechselrichter wird abrauchen, und wie lange willst Du mit 300 Watt fönen, kann der auch 110 Volt . Das geht doch alles garnicht !

Kauf Dir in den USA einen gescheiten 110 Volt Fön mit ausreichender Wattzahl und gefönt wird wenn Ihr am Strom hängt.
Den Fön schmeißt Du nach dem Urlaub weg und gut ist.

alzu am 25 Apr 2010 10:55:02

Hallo,
wir hatten 2 verschiedene Womos (1 für 6 Personen für 4 und 1 für 5 Personen zu zweit) von Cruiseamerica, ein Auto war ca. 8,5 m lang, das Andere 7.5 m. Bei Beiden war ein Generator fix eingebaut, betrieben mit Sprit aus dem Fahrzeugtank. Elektrisch zu Starten aus dem Wohnraum, lief lt. Beschreibung nur, wenn im Tank noch mindestens 1/3 Vorrat war. Gedacht war der Generator speziell für die Klimaanlage, Mikrowellenherd und Backofen, lud aber auch die Aufbaubatterie.
aus Oberösterreich
Alfred

esskaa am 25 Apr 2010 20:13:41

fuzzy hat geschrieben:.....
Kauf Dir in den USA einen gescheiten 110 Volt Fön mit ausreichender Wattzahl und gefönt wird wenn Ihr am Strom hängt.
Den Fön schmeißt Du nach dem Urlaub weg und gut ist.


So ist es.

rolfblock am 31 Okt 2011 12:24:56

Du schreibst, dass der kleinste Fön 300 Watt hat. Wo gibt es den? Wie heißt der?

Ich suche schon einige Zeit einen mit max 600 Watt. Hat jemand einen Tip?

kintzi am 31 Okt 2011 14:48:55

Hallo,
ein 230V-Fön arbeitet mit den in USA üblichen 110-120V auf halber Leistung,
ist also am US-Netz zu gebrauchen.
Unsere 200W WR mit 300W Belastung hupen u. schalten ab, wenn`s ein Vernünftiger ist.
Ein US-WR mit mind. 200W geht mit 230V-Föhn, da nur 150W gezogen werden. Föhnen softly (doppelt so lang ) Aus Batt. werden ca. 25-30A gezogen. Geuss Richi

Sina1 am 31 Okt 2011 15:53:24

kintzi hat geschrieben:Hallo,
ein 230V-Fön arbeitet mit den in USA üblichen 110-120V auf halber Leistung,
ist also am US-Netz zu gebrauchen.
Unsere 200W WR mit 300W Belastung hupen u. schalten ab, wenn`s ein Vernünftiger ist.
Ein US-WR mit mind. 200W geht mit 230V-Föhn, da nur 150W gezogen werden. Föhnen softly (doppelt so lang ) Aus Batt. werden ca. 25-30A gezogen. Geuss Richi


Rein rechnerisch hat ein Gerät bei der halben Spannung nur ein Viertel der Leistung, aber zum einen gibt es umschaltbare Geräte, zum anderen sicher im Elektromarkt in USA billig eins mit 110 V

LG

andwein am 01 Nov 2011 10:51:38

Sina1 hat geschrieben:Rein rechnerisch hat ein Gerät bei der halben Spannung nur ein Viertel der Leistung,
LG

Echt? ist das so? schicke mir mal die Formel. Also ich habe gelernt
UxI=W.
220Vx2A=440W und 110Vx2A=220W. 220W sind die Hälfte von 440W
Oder habe ich da ein Problem mit den Grundrechenarten?
Nachdenklich, Andreas

ollybär am 01 Nov 2011 11:35:50

Die Grundrechenarten sind nicht das Problem, sondern das Ohmsche Gesetz.
Die spannungsunabhängige Konstante ist der Widerstand des Föhns, bei 300W und 220V sind das ca 150 Ohm. 150 Ohm ziehen bei 110V 0,73 Ampere, daraus ergibt sich P=110V X 0,73 A, entspricht 80 Watt.

Oder mache ich einen Denkfehler?

Gast am 01 Nov 2011 11:43:27

nein

mit U geht auch I runter, damit ist bei U=0 auch I=0

grüße klaus

kintzi am 01 Nov 2011 11:51:34

Hallo Andreas, die beiden haben recht; es handelt sich um Wechselstrom,und da geht in die klass. Gleichstromformel N= UxI noch die (Hilfe, meine Tastatur hat kein Wurzelzeichen) noch für die Wirkleistung die Wurzel 2 der Sinuskurve mit ein,daher die 0,73. Richi

Gast am 01 Nov 2011 11:54:21

hallo,

eben haben wir eine interessante Baustelle rund ums Ohmsche Gesetz aufgemacht

mit erwartungsfrohen n klaus

andwein am 02 Nov 2011 10:57:45

Whow, jetzt habt ihr mich gepackt.
Ich gestehe meinen zu kurzen Gedankengang, finde aber meinen Wahlspruch (zu meinen Ungunsten) bestätigt, der da heißt:
"Vor dem Schreiben das Gehirn einschalten"
Tja, Praktiker zu sein ist recht und gut, aber manchmal braucht es auch Theorie.
So jetzt habe ich mich lange genug geschämt, jetzt gehe ich Expresso trinken.
Andreas

Gast am 02 Nov 2011 22:56:07

kleiner Geheimtipp:

Für ein paar Tage oder Wochen Urlaub geht es nur Not auch mal ganz ohne Fön.
Trotz vollem Haar (in meinem Alter noch !!!!) und 2000 W Wechselrichter an Bord , habe ich auf Campingreisen noch nie einen Fön eingesetzt oder gebraucht. Ganz normale Lufttrocknung tut's auch.
Auch die "wildesten" Frauenmähnen trocknen an der Luft ausgezeichnet. Dauert nur etwas länger.

felix52 am 02 Nov 2011 23:32:48

willi_chic hat geschrieben:nein

mit U geht auch I runter, damit ist bei U=0 auch I=0

grüße klaus


Klaus,
mit Dir ist es ja immer wieder dasselbe.
Du hast die Lösung, erklärst sie und ICH kapier sie net.... :(
Muss ich immer wieder erst nachlesen! Gehts net einfacher?

Meine Holde hat nen 1000 Watt Föhn. Immer noch neu käuflich.
Kann Sie auf 500 Watt abregeln, sag ich aber NEIN zu, weil mir wohl deshalb schon 2 sinusähnliche Wechselrichter abgeraucht sind! Klar für mich nach den Erklärungen hier im Forum. Die Leistungsreduktion wird seitens des Föhns noch "eckiger" zu Lasten des WR. Auf Dauer raucht dann nach 3 Monaten der WR ab. Bei 110 Volt hat der Föhn dann gleiche Leistung und der Watt-Verbrauch halbiert sich dann?
Ich nix verstehen....
Bei mir ist wohl die Grundkenntnis ohmscher Gesetze meiner Physikdaueramnesie zum Opfer gefallen.... :wink:
Eine Erblast der Prophezeiung meines Physik-Lehrers.....

Da allerdings aufgrund der hier gemachten Vorschläge bislang seit Jahren alles funzt, scheiß ich auf meinen Physik-Lehrer.... :wink:
das mit dem Föhn klappt.



Auch in den USA?



Schwierig iss dat schon. Aber lesen bildet. :D


Felix52 :)

Gast am 03 Nov 2011 00:16:29

felix52 hat geschrieben: Bei 110 Volt hat der Föhn dann gleiche Leistung und der Watt-Verbrauch halbiert sich dann? Ich nix verstehen....

Hallo Felix,

nein, weil Watt = Leistung, und meine Rede von vorgestern gilt für konstanten Widerstand


also üben wir mal für den Föhn den Ohm zusammen, es gilt immer Leistung = Spannung²/Widerstand

in D haben wir 220V , bei 1000W ergibt sich daraus ein Widerstand von rund 50 Ohm

in USA haben sie 110V, bei 500W ergibt sich daraus ein Widerstand von rund 25 Ohm

in Realität sind im Föhn 2 Widerstände mit je 25 Ohm hintereinandergeschaltet und der kleine 110/220 Drehknopf im ersten Bild sorgt dafür daß ein 25 Ohm-Widerstand überbrückt wird

warum aber jetzt 600W?

weil im 2.Bild bei 110V was von 60 Hz steht, denn die Leistung bei Wechselstrom geht auch noch proportional mit der Frequenz

tust Du jetzt in D den Drehknopf auf 110V stellen haben wir als Leistung dann 220²/25 = 2000 Watt, das mag weder der Fön noch der Wechselrichter

ist doch ganz einfach, oder?

grüße klaus

Maxima am 03 Nov 2011 00:31:40

Garlic hat geschrieben:Auch die "wildesten" Frauenmähnen trocknen an der Luft ausgezeichnet. Dauert nur etwas länger.


Von diesen Haartüchern habe ich immer welche dabei, sie trocknen extrem gut, da kann man den Fön getrost vergessen. :)
--> Link

Und für's Styling bin ich mit dem Teil sehr zufrieden
--> Link

andwein am 03 Nov 2011 17:53:59

Ihr habt recht, ein 230V Fön an 110V zu betreiben bringt nur ein Viertel der Leistung. Und jetzt fangt mal an zu lachen, ich habe erst mal den Fönstab meiner Frau auseinandergebaut. Der hat einen 110/220V Schalter. Das Gerät hat 2 Heizwicklungen, die bei 220V in Reihe und bei 110V parallelgeschaltet werden. Bei gleicher Leistung ist der serielle Widerstand bei 220V durch die Parallelschaltung bei 110V nur noch 25%.
Danach habe ich auch den Hr, Ohm formelmässig umgestellt und siehe da, die Theorie bestätigt die Praxis.(Grins)
Jetzt ist mir wohler, das Thema ist geklärt.
Andreas

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