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Torfstecherei - jetzt brauch ich Rat!


catsus am 29 Apr 2010 21:50:53

Hallo und guten Abend
kurz meine Geschichte: vor 2 Jahren blauäugig Womo gekauft, alte Geschichte wie schon viele vor mir (leider Forum noch nicht gekannt!). Nun ist es soweit, das Teil ist undicht, genau gesagt tropfnass. Auf dem Dach Alufrass, Schraubenlöcher, ganzes Programm. Nach mehrmaligen Reparaturen (jetzt Forum intensiv genutzt) nun neu wieder Tropfsteinhöhle nach Ueberwinterung im Freien. Ratschläge eingeholt, Kontostand geprüft und entschieden, eine Dachbeschichtung und Neuabdichtung durchführen zu lassen. Dach nun sicherlich dicht, ich vertraue auf dieses neue Verfahren.
Nun aber mein Problem: die Innensanierung. Im hinteren Schlafbereich war der Wassereinbruch. Nach Freilegung des Dachhimmels steht fest, dass dieses Womo schon beim Kauf tropfnass gewesen sein muss. :evil:
Kein Thema, ist nichts mehr zu machen in Sachen Gewährleistung und so.

Habe nun alles provisorisch freigelegt, um mir ein Bild machen zu können.
Jetzt wäre ich froh um euren Rat: Muss die neu einzulegende Holzplatte, die direkt aufs Alu kommt, durchgehend sein oder kann ich diese auch zusammensetzen (Fahrzeugstabilität und so...?). Die Konstruktionslatten werde ich, wo nötig auch ersetzen. Wie gehe ich hier am besten vor?
(Kurt...Hilfe!! :cry: )

Hier Bilder zum besseren Verständnis:

Herzlichen Dank

PS. Ich bin mir bewusst, dass die Wände sehr wahrscheinlich bis sicherlich auch nass sind, aber will's gar nicht wissen! Es ist nirgends weich, was hinten der Fall war, also noch kein Torf. Und von oben kommt nix mehr rein ! Basta!

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ahd250 am 29 Apr 2010 22:02:58

Halloundso,

ich glaube nicht daß die Platte wesentlich zur Stabilität beiträgt. Bei war da gar keine, sondern Styropor direkt auf Alu geklebt, und dann erst von innen eine Platte dagegen. Wichtig ist aber die Lattenkonstruktion, die muß schon wieder ordentlich werden.
Aber warte lieber noch auf ne Antwort von Kurt. Ganz sicher bin ich nicht. Bei mir wars auch die Seitenwand, nicht das Dach.

pekufa am 29 Apr 2010 22:06:35

Oh Oh Oh :D
viel Spaß beom Sanieren und reparieren.
:eek:
Du kannst wenn die Holzunterkonstruktion noch in Ordnung ist, die Platten stückeln.
Achte aber darauf das das Dach auch wirklich dicht ist.Isolierung nicht vergessen und nacher schön mit Silikon ausspritzen. Denk auch an die Dehnfuge.

So und nun los , :P fertig werden der Sommer :razz: steht vor der Tür.

Peter :twisted:

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catsus am 29 Apr 2010 22:23:01

Hallo Olaf
Ich glaub, den Wassereinbruch kann ich genau orten und der Verursacher ist wahrscheinlich eine Deckleiste oben an der hinteren Dachkante, wo die Aluhaut überlappend gelegt ist. (hat sich nun auch von innen beim Freilegen bestätigt). Ausserdem war das Dach vor allem im hintern Bereich von Alufrasslöchern übersät, die uns der Händler noch (wie nett :evil: :evil: ) mit einer Riffelaluplatte überdeckt hatte.
Der ganze Dachhimmel war jetzt spürbar weich und hat sich jetzt auch als puren Torf herausgestellt. Beim Entfernen der Isolation bin ich dann noch auf die zweite Torfschicht gestossen. :cry: :cry:
Tja, und dabei freuten wir uns so auf unsere ersten Weekends dieses Jahr!

roswitha620 am 30 Apr 2010 01:42:10

Hallo,

stimme der Antwort von ahd250 zu. Die "Versteifung" erfolgt praktisch durch das Anbringen der innen liegenden Platten. Wichtig für das Ganze ist die Lattenunterkonstruktion. Falls es etwas hilft, s. unsere HP.

Viel Glück

Roswitha u. Dietmar

catsus am 30 Apr 2010 07:58:07

Hallo Roswitha und Dietmar
Danke für den Tipp. Auf Eurer Homepage habe ich schon länger verweilt, hat mir auch schon Trost gespendet.
Uebrigens, auch bei unserem Womo handelt es sich auch um einen Fendt Jg. 95, genauere Typenbezeichnung ist uns nicht bekannt. Hätten wir alles über Fendt vor dem Kauf gewusst, hätten wir heute sicherlich ein anderes Fahrzeug. Aber innen war der so toll....!
Bin nun über Nacht zum Schluss gekommen, die Rückwand zumindest im oberen Teil auch noch freizulegen, die Kantleiste oben ist ja auch zu ersetzen. Tja, ein Fass ohne Boden, wie man so sagt...

turbokurtla am 30 Apr 2010 09:41:27

catsus hat geschrieben:.. und entschieden, eine Dachbeschichtung und Neuabdichtung durchführen zu lassen. Dach nun sicherlich dicht, ich vertraue auf dieses neue Verfahren.

Was wurde denn da genau gemacht ?
Und setzt doch mal Bilder vom Dach, besonders die vermutete Einbruchstelle, hier rein

Servus Astrid

Ich geh jetzt mal davon aus, dass Du meine beiden PDF`s der Wowa Wasserschaden Reparaturen kennst. Falls nicht, bitte melden.
Der Aufbau der Sandwichwände ist bei Deinem Fendt absolut identisch. Das Fendt Womo hat halt ein paar wenige mm dickere Wände, aber sonst sind Dach, Wand und Boden gleich aufgebaut.
Scheiße wäre es erstmal, wenn Du das Dach mit irgendeinem "Geschmiere" hast abdichten lassen, denn bei der Innensanierung treten ganz sicher Verwindungen auf die so ein Zeugs ev. reißen lassen. Vermutlich wirst Du auch das Eine oder Andere aufgebaute Equipment abbauen müssen.
O.K., Als Erstes muss man innen natürlich mal alle Möbelteile, die im Weg sind abbauen, so dass man überall ordentlich ran kommt. Dann an allen betroffenen Stellen die Dekorplatte entfernen um den eigentlichen Schaden an der Holzkonstruktion richtig einschätzen zu können.
Tja, und dann entfernt man stückweise alle verfaulten Rahmenhölzer.
Dies darf natürlich nicht zu großflächig geschehen, sonst sackt das Dach nach unten ab. So übern Daumen sag ich mal höchstens 2 qm, dann müssen unbedingt wieder neue Hölzer eingeklebt werden.
Erst wenn der komplette Holzrahmen wieder sitzt, kann man sich über die Isolierung und neue Dekorplatten hermachen.
Kurt

catsus am 30 Apr 2010 13:05:31

Hallo Kurt
Schön, dass du dich meldest. Ja, ich habe deine tollen Reparaturanleitungen hin und zurück durchgeackert und mir so schon einige Infos angeeignet. Das Dach wurde mit einem angeblich neuen Verfahren :?: beschichtet, dass heisst, alle Kanten und Aufbauten abgebaut, das Dach gereinigt und entfettet, das Dach beschichtet, und die Anbauteile neu aufgesetzt und gleichzeitig auch noch neu abgedichtet. Die Beschichtungsmasse sei zu 300% dehnfähig und UV-resistent. Wurde mit dem Roller aufgetragen.
Deine Bezeichnung "Geschmiere" kann schon zutreffen, optisch sicherlich nicht das gelbe vom Ei, aber für unser Budget das einzig effektive, ein neues Dach konnten wir uns leider nicht leisten. Ein Bild werde ich noch einsetzen, sobald ich Zeit habe.
Nun zu innen: Sind die Kanthölzer wirklich nur aufs Alu geklebt und mit Tackerklammern verbunden? Dann sehe ich kein Problem, einzelne Stücke zu ersetzen.
Braucht es die äussere Holzplatte, die aufs Alu geklebt war, wirklich, oder könnte man auch die Isolation direkt aufs Alu kleben.
Könnte man die äussere Platte auch Stückweise ersetzen oder müssen die Stücke möglichst gross sein, das heisst über die ganze Breite des Fahrzeuges?
Herzlichen Dank.

turbokurtla am 30 Apr 2010 17:10:01

catsus hat geschrieben: Sind die Kanthölzer wirklich nur aufs Alu geklebt und mit Tackerklammern verbunden?


Ja.
Die Klammern halten aber nix. Die sind nur bei der Fertigung der Wände dazu da, dass die Hölzer vor dem Verkleben nicht verrutschen.
Halten tun die beiden flächigen Verkelbebungen.

Das mit der äußeren Platte versteh ich nicht. Hat die Wand noch eine zusätzliche 4. Schicht ?
Hab ich noch nicht gesehen.
Kurt

catsus am 30 Apr 2010 22:37:41

Hallo Kurt
Die Wand (bzw. Decke) ist wie folgt aufgebaut, von aussen nach innen:
Aludachhaut, 0,3cm Sperrholzplatte, 3cm Styropor-Isolation, 0,3 cm Sperrholz, überzogen mit Dekorfolie (Plastic oder so). Ein richtiges Sandwich eben, gefüllt mit Isolation (und Wasser :cry: ).
Ich hab mich auch gewundert, ist doch in allen dokumentierten Sanierungsberichten die Isolation direkt auf die Aluwandung aufgeklebt. Hab mir darum überlegt, ob es beim Dach anders sein muss, wegen Stabilität oder so...???
Wenn nicht, überleg ich mir, die Styroporschicht direkt aufzukleben, denn eine neue Holzplatte unter die noch guten Konstruktionshölzer zu schieben, dürfte schwierig werden. Daher meine Ueberlegung, diese Platte einfach stückweise nur da zu ersetzen, wo auch die Hölzer ersetzt werden müssen. :roll:

turbokurtla am 02 Mai 2010 10:31:14

Alles klar Astrid
Das wusste ich nicht mehr. Hab zwar mal einen großflächigen Wasserschaden an einem Fendt Womo repariert, ist aber schon einige Jahre her.
Prinzipiell ist es egal, ob Iso oder Holz direkt auf Alublech geklebt wird, oder ob eine Platte dazwischen ist. Die meisten Hersteller kleben direkt aufs Alublech.
Durch eine 4. Sandwichschicht, also wie hier die zusätzliche 3 mm Platte, wird die Wand halt deutlich stabiler.
Du musst nur, beim Neuaufbau, auf die Gesamtdicke achten. Also entweder wieder mit Platte oder Rahmenhölzer und Iso 3 mm dicker.
Ich würde es wie das Original machen, da es erstens wieder gleich stabil ist und zweitens 33 mm Iso nicht zu bekommen ist.
Ist halt etwas mehr Arbeit.
Kurt

catsus am 02 Mai 2010 11:23:24

Hallo Kurt
Vielen Dank, so weiss ich jetzt, wie weiter. Man will ja nichts falsch machen!
Hier nun noch das versprochene Foto der Dachbeschichtung. Sie ist im Moment im Test :razz: , regnet es doch bei uns in der Schweiz seit gestern.

wolfsch6 am 02 Mai 2010 12:10:53

Hallo Astrid,

kannst Du mir bitte ein paar Infos zu der Dachbeschichtung geben, d.h. welches Material wurde da genau aufgebracht und bei welcher Firma habt Ihr das machen lassen bzw. wo kann ich Infos dazu bekommen.

Von weitem betrachtet erinnert micht die graue Farbe an "Mem Water Stop", was hie und da schon mal zum Abdichten von Womo Dächern verwendet wird und so weit ich weiß aufgestrichen oder per Roller aufgetragen wird.

,
Wolfgang

catsus am 02 Mai 2010 13:30:50

Hallo Wolfgang
Was für ein Material dies ist, kann ich Dir nicht genau sagen. Aber siehe Link, in dieser Firma liessen wir es machen.
--> Link

Nach Angaben der Werkstatt gäbe es die Masse leider erst in grau, aber wenn es dafür dicht ist, ist mir dies egal. Ich schau mein Womo selten von oben an, und wenn, dann seh ich auf der Parkplatz immer , ob meiner noch da ist :wink: . Von unten angeschaut, sieht man nichts.
Die Masse wurde mit dem Roller aufgetragen. Bei dem Alufrass, den wir auf dem Dach hatten, wäre nur eine neue Dachhaut die Alternative gewesen.

wolfsch6 am 02 Mai 2010 13:51:48

Hallo Astrid,

auf der Seite war ich früher schon mal - kine Ahnung was die für ein Marial nehmen.

Für US Mobile mit EPDM Gummidächern wird oft die Beschichtung Liquid Roof verwendet.
http://www.buyliquidroof.com/rv_roof_repair.html


Ich habe darüber auch schon Erfahrungesberichte aus den USA gelesen. Diese waren positiv. In Deutschland ist das Material nicht einfach zu bekommen bzw. nur mit sehr hohen Transportaufschlägen. Das Zeugs gibt's aber in der Farbe weiß, daher gehe ich davon aus, dass Ihr eine andere Beschichtung auf dem Dach habt.

Evtl. ist es ja doch "MEM Water Stop" - das gibt's nur in grau. Werde bei Firma aus Deinem Link mal per Email anfragen von welchem Hersteller die Dachbeschichtung ist. Denke aber die werden mir das nicht auf die Nase binden.

,
Wolfgang

turbokurtla am 02 Mai 2010 17:33:15

Tag Astrid
Normalerweise wäre der richtige Weg zuerst Innen und dann außen gewesen.
Wenn du jetzt bei der Innensanierung ( Du wirst es merken ) das Blech zu stark bewegst, kann die Beschichtung reißen und für erneute Undichtheit sorgen.
Arbeite also in kleinen Schritten und versuch möglichst wenig kaputte Hölzer rauszumachen. Lieber daneben neue einkleben.
Kurt

catsus am 02 Mai 2010 22:33:19

Hallo Kurt
Danke für die Tipps, werde mich daran halten und hoffe, bald vom Erfolg berichten zu können.

Gast am 03 Mai 2010 11:14:57

Tach auch,
In der pm wurden einige Dachbeschichtungen angesprochen mit Hinweis
auf Verarbeiter und Lieferanten.

:wink:

catsus am 13 Mai 2010 16:44:51

Hallo allerseits
Ich habe unsere neue Beschichtung nun bei diesem Wetter in den letzten Tagen einem Dauertest unterziehen können. Scheint nun dicht zu sein...aber...
Ein neues Problem ist aufgetaucht!
Vorinfo: Der ganze hintere Dachteil ist von Alufrass gelöchert. Aus diesem Grund hat unser damaliger "Verkaufshändler" in der ganzen Breite eine Aluriffelplatte aufs Dach gepappt :evil: :evil: (wenn ich den nur heute noch drankriegen könnte...!)
Nun wurde bei der Beschichtung alles abgedeckt, auch über die Aluplatte, weil ein Entfernen zu heikel gewesen wäre. Da wäre wahrscheinlich das ganze Dachmaterial mitgekommen. Soweit ok, finde ich, erscheint logisch.
Mein Problem: Nun tröpfelt durch die Alufrass-Löcher auf der inneren Dachhautseite, die ich ja nun freigelegt habe, Wasser. Nur wenig, auch nicht überall (siehe Bild). Zuerst dachte ich an Restwasser unter der Aluplatte, aber dies sollte ja einmal zu Ende sein. Könnte es sich um Kondenswasser handeln...und hört das auf, wenn die Isolation wieder dran ist? Was meint ihr ? Kann mir jemand raten?
Herzlichen Dank.

turbokurtla am 14 Mai 2010 09:41:54

Tag
Ich glaub, jetzt hast du ein noch größeres Problem.
Kann mir nicht vorstellen, dass es Kondenswasser ist.
Vermutlich wird es das Tropfen aufhören, wenns aufhört zu regnen.
Brauchst ja nur aufs Dach schauen, ob an der Stelle Wasser steht.
Tja, wenn du jetzt die Wände erneuerst und das Dach so lässt, hast in 2 Jahren wieder die gleiche Sch... .
Vermutlich ist das "Geschmiere" gerissen und somit wieder undicht.
Kurt

catsus am 14 Mai 2010 12:51:59

Hallo Kurt
Da bin ich mir nicht so sicher, dass es an der Beschichtung liegt.
1. steht genau an dieser Stelle, wo es sabbert, auf dem Dach kein Wasser.
2. gestern war es den ganzen Tag feucht, obwohl es am Nachmittag nicht regenete. Heute morgen, es schüttete die ganze letzte Nacht, waren die Stellen trocken. Die Aussentemperatur war auch um einige Grade gesunken und es war im Womo selber merklich kühler als gestern. Diese Facts lassen mich hoffen...
Ich vermute, beim Aufkleben der Aluplatte auf dem Dach wurde nicht sauber flächig verklebt und genau dort, wo hohle Stellen sind, da kann sich Kondenswasser bilden zwischen Dachhaut und Aluplatte :?:
Ich werde die Situation weiter beobachten, bevor ich die Löcher definitiv überdecke. Ich hab ja noch genug Regen bestellt... :oops:
Auch habe ich mir überlegt, die Saft-Stellen irgendwie wasserdicht zu spachteln, bevor ich das Holz einleime. Wenn isoliert ist, sollten sich doch keine Kältebrücken mehr bilden...? Vermute ich in dieser Hinsicht richtig ?

turbokurtla am 14 Mai 2010 17:27:05

Na ja,
würde mich für Dich freuen, wenn Du Recht hast.
Auf jeden Fall solltest Du es ganz genau im Auge behalten.
Man muss hierzu aber auch bedenken, dass nicht unbedingt überm Wassertropfen auch ein ev. Leck sein muss. Könnte sich auch verlaufen.

O.K., es bleibt Dir eh nur die Variante mit einer zusätzlichen, inneren Versiegelung. Ich würde dann zu Sika 221 raten. Und zwar würde ich die ganze äußerste Verklebung damit machen. Wird zwar eine anstrengende Arbeit, da das Zeugs sehr zäh ist. Dadurch ist es viel schwieriger flächig zum Auftragen als der Caravankleber. Der ist halt nicht wasserdicht. Aber die anderen Verklebungen kannst Du damit machen.
Fang aber mit kleineren Flächen an.

Eine dauerhafte Garantie gegen einen erneuten Wassereinbruch ist das alles aber nicht, deshalb würde ich mir auf jeden Fall ein Feuchtigkeitsmessgerät zulegen. Damit dann sofort nach dem Fertigstellen des Daches dieses an allen vakanten Stellen messen. Die Werte in einer Skizze mit genauen Maßen festhalten und regelmäßig überprüfen.
Ein überdachter Stellplatz hätte natürlich auch riesige Vorteile.
Viel Glück
Kurt

catsus am 14 Mai 2010 20:47:49

Tja, die Hoffnung stirbt zuletzt...was bleibt mir anderes übrig, als das Beste daraus zu machen.
- Mit dem Kleber hab ich auch so geplant, wie du denkst, wasserfest muss das Zeugs sein.
- Feuchtemessgerät: haben wir bereits, man liest ja treu das Forum.
- Carport: da träum ich davon! Unterstell-Halle: Bei uns in der Schweiz existieren Wartelisten von Jahren auf solche Plätze. Muss mir im Moment im Winter mit einem Planengestell helfen. Eines Tages vielleicht... aber dann brauch ich es nicht mehr, weil ich nur noch reise...

Herzlichen Dank mal für die Ratschläge...einfach super!

turbokurtla am 15 Mai 2010 08:31:16

catsus hat geschrieben: Muss mir im Moment im Winter mit einem Planengestell helfen.


Na das ist doch schon mal was.

catsus am 28 Sep 2010 20:04:28

Hallo
Nachdem wieder einige Feuchtigkeiten (ein Fendtaufbau im etwa selben Alter ist ja auch dabei) im Forum herumgeistern, möchte ich meine Geschichte noch ergänzen:
Die Arbeiten habe ich noch vor unserem Urlaubsbeginn im Juli hingekriegt, bin ganz stolz. Da die Gesundheit meines Peter nicht mitmacht, war "selbst ist die Frau" angesagt. Jeden Abend nach der Arbeit, Schicht für Schicht, herausgetrennt und dann wieder neu aufgebaut (und viel gelernt dabei).
Sicherlich nicht perfekt, aber dicht und wieder trocken !

PS. Die Anfangs erwähnten Tropfen bei den Alufrasslöchern haben sich erklärt: Die erste Beschichtung war fehlerhaft, angeblich Materialfehler. Wurde auf Garantie das ganze Dach nochmals abgeschliffen, gereinigt und neu beschichtet. Jetzt ist alles ok., einfach super. Allen Kritikern zu Trotz, ich würde die Beschichtung wieder machen lassen.

So gings in unserer Moderhöhle weiter:

catsus am 28 Sep 2010 20:07:24

Ich glaubs nicht...jetzt hab ich die Bilder extra in der Reihenfolge rückwärts eingestellt, da sie letztes Mal falsch aufgereiht erschienen. Und jetzt ists trotzdem falsch.

Müsst eben von unten nach oben lesen :(

Beduin am 28 Sep 2010 20:15:30

WOW, ich bin beeindruckt!
Hattest da eine Halle zum schaffen?
Mit den Bildern, die drehen sich nach dem Hochladen von selber :)

catsus am 28 Sep 2010 20:24:01

Hallo Ina
Nein, ich hatte keine Halle. Unser Womo steht neben dem Haus. Daher hab ich im Eilzugtempo zuerst das Dach machen lassen, damit nichts mehr reinläuft. Zu meinem Glück, sonst hätte ich nämlich nicht bemerkt, dass die erste Beschichtung nicht dicht war. Das Fahrzeug war in dieser Zeit entkernt und so sah ich den Wassereintritt sofort. In der selben Zeit wurden von der selben fehlerhaften Materialcharge noch 2 andere Mobile beschichtet und konnten dank meiner Erfahrung sofort zurückgerufen werden. Tja, wenn mal der Wurm drinn ist...

teecha am 28 Sep 2010 20:51:37

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Meisterleistung!!!

Bin sehr beeindruckt, momentan könnte ich mir nicht vorstellen selbst auch so akurat zu arbeiten, Handwerkliches macht zum Glück mein Mann. Bist Du hier vorbelastet? Ev. durch Beruf oder Hobby? Wenn nicht habe ich Hoffnung soetwas vielleicht auch lernen zu können falls es mal nötig sein sollte, was ich natürlich nicht hoffe, wer will schon Torf im Womo?? :eek:

Nochmals meine Hochachtung!

catsus am 28 Sep 2010 21:16:24

Danke für die Blumen :oops:

ich glaub, sowas ist erblich? Mein Vater war schon ein begnadeter Heimwerker. Ich machs einfach gern, lieber als bügeln oder staubsaugen :)

Von Beruf bin ich Bürofachfrau und zum Hobby hab ich noch ein Keramik-Atelier. Aber ich bin schon ein wenig stolz auf mein Werk und freu mich schon auf den nächsten Urlaub, nächste Woche gehts nochmals los für eine Woche.

teecha am 28 Sep 2010 21:20:32

Die Blumen hast Du Dir auch redlich verdient!!!! :blume: :blume: :blume: :blume: :blume: :blume:

frankiafred am 28 Sep 2010 23:52:25

Moin,
Reeeeespekt Astid :!:
in die schöne Schweiz

turbokurtla am 29 Sep 2010 08:08:46

Respekt :daumen2:

Gipe am 29 Sep 2010 11:46:55

Hallo Astrid, :hallo:

für Deine Frauenpower :eek: bleibt nur beneidenswerter :respekt:

chrisk am 29 Sep 2010 16:17:12

Selbst ist die Frau, meinen Respekt :)

ahd250 am 29 Sep 2010 18:52:38

Halloundso,

:respekt: :daumen2:

catsus am 29 Sep 2010 19:16:58

Vielen, vielen Dank für die Komplimente.
Ich möchte mit meinem Tun einfach jedem, der das Pech hatte, ein undichtes Teil angedreht zu bekommen, Mut machen: Es ist gar nicht so schwer, die Womo-Erfinder zu durchschauen. Mit Ausdauer, dem richtigen Werkzeug und relativ wenig Materialkosten lässt sich viel bewerkstelligen. Es gibt halt auch Womo-Fahrer, die sich das "reparieren lassen" finanziell nicht leisten können und deswegen das liebgewonnene Fahrzeug auch nicht einfach entsorgen wollen. Ein bisschen Logik und ein genaues Messwerkzeug, das ist alles, was es braucht dazu. Und natürlich Zeit, viel Zeit.
Wir nahmen sogar einmal für ein Wochenende Auszeit einfach die Baustelle mit auf Reisen. Rollos runter, Schiebetüre zu und im Alkoven schlafen, so ein Womo ist ja so vielseitig :D Das die Stabilität der Baustelle beim Fahren gewährleistet ist, haben wir natürlich berücksichtigt.

So wünsch ich allen Betroffenen viel Mut und Freude bei der Arbeit, es ist viel machbar!

Rico am 26 Jun 2011 22:24:54

Sali zämä

Ich hatte das Glück dieses WoMo heute von innen anzuschauen.
Wahnsinn. Du stehst drinn, Astrid erzählt was sie alles gemacht hat und du denkst nur noch: Boaaa (Sprechen wirst du nicht, denn dir fehlen die Worte).
Im Ernst, diese Reparatur wurde perfekt ausgeführt. Da passt alles, die Stauschränke sind perfekt eingepast, vermutlich besser als bei der Erstauslieferung. Ich weiss jetzt wo ich um Rat fragen werde, sollte ich jemals ein Feuchtigkeitsproblem haben.

@Astrid und Peter
War toll, euch nach über 2 Jahren wieder mal zu sehen. Hat echt Spass gemacht mit Euch zu plaudern.

detzetom am 22 Mär 2014 09:38:27

Hallo Astrid,
zunächst einmal mein Kompliment. ... tolle Arbeit! !!

Habe ja das gleiche Problem (dachschaden j5) und denke
auch über die Beschichtung nach. Darf ich fragen was sowas
kostet?
aus Kirkel. ..
Thomas

catsus am 22 Mär 2014 10:59:25

Hallo Thomas
Danke fürs Kompliment, bin heute noch stolz, jedes Mal wenn ich in unserem Womo sitze :)

Die Beschichtung hat uns damals 2010 umgerechnet rund 3000 Euro gekostet (in der Schweiz gemacht, daher teuer). Vielleicht
gibt es mittlerweile in Deutschland auch einen Betrieb, der diese Beschichtung anbietet.
Wir sind nach wie vor zufrieden mit dem Resultat, keine neuen Schäden mehr. Die Investition hat sich
gelohnt. Das Womo steht das ganze Jahr über im Freien.
Einzig in den Wintermonaten ziehen wir wegen dem Schneematsch eine Plane drüber, sicher ist sicher.
Ich habe da unliebsame Erinnerungen an gefrorenen Schneematsch auf dem Dach :( !

Viel Erfolg mit deinem Womo.

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