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Radkasten und Umgebung zerstört (Reifenschaden) und nun?


segelfreund am 13 Mai 2010 00:59:46

Moin,

der WoMo-Händler meines Vertrauens hat mir ein WoMo verkauft, dessen Reifen älter als das Fahrzeug waren (12 Jahre!). Habe ich zu spät bemerkt...

Jetzt hat die Laufdecke im Radkasten hinten rechts (Knaus Traveller) alles kaputt geschlagen, freie Sicht durch die Schränke auf die Straße.
Der Radkasten-Einsatz ist schon gekauft (Plastik, doppelwandig mit PU-Schaum oder ähnlichem gefüllt). Defekt ist noch das "Drumherum" aus Holz und Dämmung.

Meine Frage:
Wie ist der Boden etc. aufgebaut, was brauche ich als Material um das ganze nicht schön, aber wasserdicht und dauerhaft zu reparieren?
Nimmt man Holzplatten und Bauschaum oder Glasfasermatten oder Styrodur oder Aluplatten.
Welche Aussendichtung ist sinnvoll (Oberfläche)? Unterbodenschutz?

Was der Händler sagen wird, verräte ich später (ist einer mit 120 WoMos auf dem Hof) - erstmal heile mache, Pfingsten naht und Fehmarn wartet!

Ich danke schon vorab und revangiere mich mit ein paar schönen Stellplätzen in der Karte.

Christian

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fuzzy am 13 Mai 2010 07:46:18

segelfreund hat geschrieben:Was der Händler sagen wird, verräte ich später (ist einer mit 120 WoMos auf dem Hof) - erstmal heile mache, Pfingsten naht und Fehmarn wartet!


Das kann ich Dir auch sagen, er wird sagen : Haste schön gemacht !
Mehr wahrscheinlich nicht.

hast29 am 13 Mai 2010 08:07:50

Frage:

Wie hat der Wagen dann TÜV bekommen???

Ich denke Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein.
Oder ist das kein TüV Kriterium??

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Dethleffs 6731 am 13 Mai 2010 08:24:38

.....es ist zwar nicht nett den Finger in die Wunde zu legen, aber

...das alte Reifen ein Sicherheitsrisiko sind ist nicht erst seit gestern bekannt und erst recht bei Wohnmobilen und Wohnwagen. Das das Produktionsdatum auf den Reifen steht, dürfte mittlerweile auch allgemein bekannt sein.
Wenn Du beim Kauf (ich weis nicht wie lange Du das WM schon hast) nicht darauf geachtet hast trifft, bist Du selbst Schuld.
Wenn Du das WM erst kurz hast, würde ich mit dem Händler sprechen, vielleicht beteitigt er sich an den Kosten aus Kulanz. Selbst wenn die Reifen optisch noch OK waren, würde ich bei einem gebrauchtem Mobil immer neue Reifen drauf machen. Da die meisten Mobile zumindest hart an der Grenze zur Überladung unterwegs sind.
Trotzdem - lass den Kopf nicht hängen. Ändern kannst Du´s nicht mehr und da hier im Forum viele mit der Instandsetzung von Mobil Erfahrung haben, wirst Du sicher Tips zur Reparatur bekommen.

Bernd

koding am 13 Mai 2010 14:37:59

Der TÜV bewertet den Reifenzustand und nicht das Alter.
Eine Regelung bzgl. des Alters gibt es nicht (außer Tempo 100 bei Anhängern).
Wenn deine Reifen 12 Jahre alt sind und keine Risse usw. haben ist das fürn TÜV ok.
Zu erkennen an ist das Reifenalter an der DOT Nummer.

!

Bergbewohner1 am 13 Mai 2010 18:38:47

koding hat geschrieben:Der TÜV bewertet den Reifenzustand und nicht das Alter.
Eine Regelung bzgl. des Alters gibt es nicht (außer Tempo 100 bei Anhängern).
Wenn deine Reifen 12 Jahre alt sind und keine Risse usw. haben ist das fürn TÜV ok.
Zu erkennen an ist das Reifenalter an der DOT Nummer.

!

Genau so ist es.

segelfreund am 15 Mai 2010 10:21:36

Vielen Dank für 5 x den Hinweis, dass ich einen Fehler gemacht habe. Mir fehlt jetzt noch ein brauchbarer Tipp, wie ich den Schaden reparieren kann!

Nein, ich bin absoluter Neuling - habe ich beim Kauf auch betont.
Ich habe auch gesagt, dass ich direkt nach dem Kauf (folgendes Wochenende) nach Italien aufbrechen werde.
Nein, ich kenne DOT-Nummern, bin aber noch nicht mal auf die IDEE gekommen, dass jemand 4 Reifen mit gutem Profil und Tachostand von 130.000 km nach 12 Jahren noch drauf haben kann.
Das WoMo habe ich erst wenige Monate.

Ich möcht einfach nur gerne, dass der Händler mir sagt "Ja, ich habe mir überlegt, dass ich Ihnen das WoMo mit so alten Reifen verkaufe, finde ich ok!" ODER "Oh, das entspricht nicht meinem Selbstverständnis als kompetenter Händler, hätte nicht sein sollen".

Darauf bin ich gespannt!

Ich würde mich jetzt SEHR freuen, wenn ich einen TIPP ZUM benötigtenn MATERIAL bekommen könnte!!! Bitte! Alles andere hilft nicht...

Danke
Christian

toggeburg am 15 Mai 2010 14:52:45

Die Geschichte erinnert mich gänzlich an unser erstes Wohnmobil, ein alter Bürstner. Zum Vorführen (TÜV_Kontrolle) hatte der Händler andere Räder montiert, danach die alten wieder montiert.
Auch mir kam es damals (1999) nicht in den Sinn, die Reifen zu kontrollieren. Auch ich nahm an, dass TÜV-geprüfte Fahrzeuge auch in Sachen Reifen i.O. sind.
Mein Glück: Ich sah die rissigen Pneus nach den ersten 200 km.
So oder so: Ein Händler der solch ein Fahrzeug verkauft, sollte man namentlich auf eine schwarze Liste setzen.

Kopfhoch Segelfreund, zum Glück kamen keine Personen zu Schaden.

LG Toggenburg

camperfrank am 15 Mai 2010 15:42:48

segelfreund hat geschrieben:
Ich würde mich jetzt SEHR freuen, wenn ich einen TIPP ZUM benötigtenn MATERIAL bekommen könnte!!! Bitte! Alles andere hilft nicht...


Mit einer Handvoll Pinguine, viel Spucke und Klebeband. :kuller:
Wie im Film Madagaska 2.

Sei mir nicht böse, aber ich verstehe trotz mehrmaligen lesen deiner Beiträge nicht was du möchtest.
Außer so schnell wie möglich dein Mobil zu flicken , um damit in den Urlaub zu fahren.
Dir ist schon klar, dass man ohne Bilder da nichts vernünftiges zu schreiben kann.
Und Pu - Schaum usw. bekommst du niemals mehr ab.

Und was der Händler sagt, oder du ihm sagen möchtest oder oder oder.....
Da würde ich ersteinmal mit anfangen.

Oder meinst du, nach deinem Urlaub wäre es einfacher den Händler in die Haftung zu nehmen.

fuzzy am 15 Mai 2010 15:48:23

gib mal Reifenplatzer in die Suche nach Titel ein.
Weil ohne Bilder kann man da auch viel Müll erzählen.

segelfreund am 17 Mai 2010 14:34:05

Hallo Bernd,

danke für den Tipp!!!
Unter diesem Link habe ich eine bebilderte Dokumentation zur Reparatur gefunden:
Reparatur des Fahrzeugbodens nach Reifenplatzer

--> Link

Falls ich mich unklar ausgedrückt haben sollte, ich suche die Materialien, die zur allg. Reparatur eines Unterboden gebraucht werden, also um meinen Einkaufszettel zu füllen.

Falls noch jemand einen Tipp hat, (welcher Unterbodenschutz, welche Art Holzplatten, Styropor oder Styrodor oder mit PU-Schaum füllen, Tipps zur Dichtmasse, Schrauben oder Nieten oder Kleben...) nur her damit!

Ich habe mir alle Ergebnisse zum Suchwort "Reifenplatzer" angeschaut, falls es noch ein gutes "Suchwort" gibt.... oder jemand noch eine Anleitung zur Reparatur kennt.... kann ich gebrauchen!

Danke soweit!
Christian

turbokurtla am 17 Mai 2010 15:19:05

Tag Christian
Schau Dir das mal an, sind zwar beide Wasserschaden Wowas, der Aufbau des Bodens ist aber gleich und wird mit Materialien erklärt.
--> Link
--> Link
Kurt

segelfreund am 20 Mai 2010 17:40:23

Hallo Kurt,

das ist wirklich gut beschrieben! Besonders auf den benötigten Ablauf des Radkastens werde ich achten!

Eine Frage habe ich noch nicht für mich geklärt: Für die Bodenplatte außen habe ich Sperrholz (Pappel) gekauft, womit soll ich es behandeln. Von wasserdichtem Unterbodenschutz (Teroson u.ä.) bis zu Wachs und Öl (dampfdurchlässig) sind alle Meinungen vertreten. Wie ist Deine Meinung?

Stand jetzt: Alles auseinandergebaut, alles Material gekauft (bis auf s.o.) und heute abend geht es los mit wieder zusammenbauen. Die Platte lasse ich noch ab, falls Du dann schreiben solltest "auch obere Seite streichen"... man weiß ja nie! Morgen ist dann das Finale geplant, antworte lieber kurz als spät... ;-)

Danke
Christian

turbokurtla am 20 Mai 2010 19:24:37

Tag
Alles im inneren und äußeren Bereich total unbehandelt einbauen.
Erst nach Abschluss aller Arbeiten nimmst Du eine ganz einfache, billige schwarze Lack Sprühdose. Mit der sprühst Du den Unterboden 2 x ein.
So ein Sperrholz ist sehr offenporig. Die Lackfarbe zieht etwas ein und wirkt so trotzdem noch luftdurchlässig. Ist bei vielen Herstellern im original so.
Kurt

segelfreund am 09 Jun 2010 11:17:46

Hallo,

Die Reparatur ist abgeschlossen, anbei in paar Bilder für alle diejenigen, die Hilfe brauchen. Alles in allem ist die Arbeit nicht besonders schwierig, sehr gut geholfen hat mir ein Multimaster von Fein, mit dem sich die ausgefransten Ränder sehr gut sägen lassen bzw. als Spachtel um die diversen Schichten sauber zu lösen (Farbe, Dämmung,...).

Material: Sperrholz, Schrauben, Sikaflex, Stichsäge, Pappe (f. Schablone), Stift, Zollstock, Latexhandschuhe (oder hautfarbenes Sikaflex kaufen), Akkuschrauber!, Dachlatte, Styropor-Platte, schwarze Farbdose, gutes Licht von unten!

Zeit: Tag 1: alles ausbauen und aussägen (3 Stunden)
Tag 2: Schablonen erstellen, Material zusägen und einbauen (3 Stunden nur die Löcher)
Tag 3: Rahmen ergänzen, und gleiche Tätigkeit wie Tag 2, sowie Radkasten einsetzen und Radlauf drauf (nicht auf dem Foto). 3 Stunden
offen: von innne neue Sperrholzplatten anfertigen (ca. 2 Std.)

Danach stärker als vorher: Bauchmuskeln.

Vielen Dank, besonders an KURT!

segelfreund am 09 Jun 2010 11:19:37

...in der Vorschau setzt er die Fotos in umgekehrte Reihenfolge... schon wieder was gelernt.

;-)

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