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Solaranlage - trotzdem noch ans Netz?


erlenzeisig am 16 Mai 2010 20:05:00

Hallo,

bin mir unsicher und daher meine Frage ans Forum.
Mein täglicher Stromverbrauch wird durch die Solaranlage am nächsten Tag immer wieder ausgeglichen.
Ampermäßig werden meine Batterien also immer 100 % geladen.
Ist das gelegentliche 24stündige ans Netz gehen trotzdem erforderlich?

Günter

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puget am 16 Mai 2010 20:07:40

Hallo Günter,

ohne deine Verbraucher und Verbrauchsgewohnheiten kann da sicher keiner eine Aussage machen. Auch sollte die Kapazität deiner Solarzelle sowie der Aufbaaubatterie bekannt sein.

migula am 16 Mai 2010 20:24:59

Bei meinem Mobil wird bei Netzbetrieb auch die Starterbatterie geladen, über die Solaranlage nicht.

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brawo1 am 16 Mai 2010 20:36:05

Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster, da ich kein Fachmann bin. Aber wenn deine Batterien am nächsten Tag durch Fahrbetrieb oder deine Solaranlage wieder voll sind, ist ein Anschluss an ein Netz meiner Meinung nach nicht notwendig. Ich kann mir auch nicht vorstellen, was das bringen soll.

dentaka am 16 Mai 2010 20:40:02

kommt auf das Ladegerät an.
Wenn mit der optimalen Kennlinie IUoU geladen wird, reicht das Sonnenlicht nicht für alle Ladephasen. Aus diesem Grund sollte man alle 4 Wochen 24 Stunden mit 230V laden.

Andreas

erlenzeisig am 16 Mai 2010 21:13:05

Nochmal hallo,

die Aussagen von Wolf u. Andreas sind die, die mich verwirren.
Auch weil ich sie schon des öfteren gehört habe.
Die Wirkungsweise von Kennlinien und Ladephasen kann ich mir leider nicht vorstellen.
"Amperemäßig voll" heißt dann wohl nicht auch gleichzeitig "voltmäßig voll", oder?
Werde dann sicherheitshalber das Laden am Netz nach Reisemobilfahrten weiterhin durchführen.

Günter

dentaka am 16 Mai 2010 21:34:11

Dann schau mal --> Link

brawo1 am 16 Mai 2010 21:43:53

Danke für den Link. Habe ihn mir gleich kopiert. Möchte demnächst auf AGM-Batterien umsteigen. Werde dann wohl ein zusätzliches Ladegerät brauchen.

erlenzeisig am 16 Mai 2010 21:48:53

Alles klar, danke.

Entscheidend ist dann wohl die Kennlinie des Ladegerätes.
"W" - eher untauglich.
Bei "iUoU" ist dann eine 230 V Nachladung nicht mehr erforderlich.

Günter

Golfspieler am 16 Mai 2010 21:54:08

Ich weiß nicht, ob ich die ursprüngliche Frage nun richtig verstanden habe.

Aber: wenn ich auf einem Campingplatz oder Stellplatz mit 220 V-Stromanschluss stehe, dann schließe ich an (selbst wenn das Extra-Kosten verursacht - die machen mich auch nicht mehr ärmer).

Fritz

dentaka am 16 Mai 2010 21:56:07

Günter du musst mit 230V nachladen, damit die Batterie voll wird.
Es geht hier um die U2 Phase. Das Tageslicht reicht nicht aus, um das Ladegerät in die U2 Phase zu bringen. Das bedeutet, dass die Batterie nicht voll wird.

Andreas

erlenzeisig am 16 Mai 2010 22:13:39

Hallo Andreas,
was verstehe ich bei diesem Text falsch?

Zitat:
Optimale Ladung realisiert die sogenannte
IUoU-Kennline. Der Lader arbeitet
mit vollem Ladestrom bis zum Gasungspunkt,
gleichzeitig wird dann die Spannung
stabilisiert und der Strom wird langsam
reduziert bis die Vollladung erreicht ist
.

Voraussetzung ist natürlich ein Ladegerät wie das der Firma Büttner.

Günter

Gast am 16 Mai 2010 22:31:19

Hallo,

es hängt tatsächlich vom Laderegler der Solaranlage ab. Wenn der ausreichend intelligent ist, fährt der eine IUoU Kennlinie, und dann brauchts keinen 220V- Anschluß mehr. Solaranlagen in abgelegenen Gebieten, Berghütten etc haben schließlich auch keine Steckdose in der Nähe.

im Diagramm kann man das Zitatr von Erlenzeisig sehr gut verfolgen, stammt von Freitag/Samstag letzter Woche, also lausiges Wetter ohne Sonne, teilweise Regen
gelb = Solarspannung (entspricht Sonneneinstrahlung)
blau = Batteriespannung
rot = Ladestrom Batterie
Abtastrate: tagsüber alle 10 sec, Nachts alle 10 min

Linker Teil des Diagramms:
die Batterie ist unbelastet, die Batteriespannung beträgt tagsüber 14,2 V, geladen werden im Mittel 2 A, Nachts Ruhespannung 12,8V -> Batterie ist 100% voll. Der Ladestrom deckt die Selbstentladung, der Rest geht in Wärme und Gasung.

Rechter Teil des Diagramms :
die Batterie wird belastet (gegen 11:03 mit rund 150 A) und die Spannung sinkt gegen Abend auf 12,4 V ab. Trotz geringerer Sonneneinstrahlung steigt der Ladestrom in der Spitze auf 6 A, d.h. die Batterie ist "hungrig"

jetzt sollte alle Zweifel beseitigt sein

grüße klaus

dentaka am 16 Mai 2010 22:35:48

ich habe hier mal eine Ladekennlinie --> Link entdeckt.
Achte mal auf die Zeit.
Es geht hier um die letzte U Phase. Das geht mit der Solaranlage nicht.

Gast am 16 Mai 2010 22:56:21

sorry, aber zum Laden ist die U2-Phase nicht mehr nötig, die dient nämlich lediglich der Ladeerhaltung und kann dann ewig anliegen

grüße klaus

dentaka am 16 Mai 2010 23:05:04

upps,
danke willi chic für den Hinweis.
die Uo Phase benötigt 12 Stunden und da kann es mit Solar schon mal eng werden

Gast am 16 Mai 2010 23:07:59

dentaka hat geschrieben:die Uo Phase benötigt 12 Stunden und da kann es mit Solar schon mal eng werden

das darfst Du nicht so eng sehen, denn der nächste Tag kommt bestimmt....

grüße klaus

dentaka am 17 Mai 2010 09:17:37

Ich muss nochmal für mein Verständnis nachfragen.
Startet das Ladegarät nicht an jedem neuen Tag nicht wieder von
Vorne - also mit der I-Phase.
Ich verstehe es so, dass es für das Laderät nicht möglich ist , die komplette
Ladekurve an einem Tag durchlaufen zu lassen.

Gast am 17 Mai 2010 09:56:19

was heißt IUoU?

der Regler schiebt mit voller Pulle Strom in die Batterie bis rund 14 V Batteriespannung (=Gasung) erreicht sind. Anschließend hält er diese Spannung für einige Stunden (je nach Batterietyp) und geht anschließend in die Ladeerhaltungsspannung von 13,8 V über
Ein Regler (oder Ladegerät) das 40 A kann ist da halt 5 x schneller durch als einer mit 8 A. Es geht auch ohne I-Phase, dauert dann halt länger....

ein IUoU Regler wird immer mit der I-Phase beginnen, wenn er auf eine volle Batterie trifft ist die I-Phase bei ausreichend Strom nach einigen Minuten beendet, weil die Spannung an der vollen Batterie sehr schnell von 12,8 auf 14V steigt, die Dauer hängt vom verfügbaren Strom ab

Im Diagramm dauert diese Phase von 7:15 bis 8:55, weil halt noch wenig Sonne bei bedecktem Himmel scheint. Man erkennt den Phasenwechsel daß zu diesem Zeitpunkt die Spannung sprunghaft steigt und gleichzeitig der Ladestrom sprunghaft sinkt, und die Spannung an der Batterie konstant bleibt. In dieser Zeit werden 3 Ah eingeladen (also bei einem Ladegerät mit 40 A Nennstrom würde es dann runde 5 min dauern)

Der Batterie ist es im Prinzip egal ob sie an einem oder 3 Tagen geladen wird, nur dem Verbraucher nicht, weil halt dann nach bereits nach 3 Stunden TV und SAT wieder Ruhe ist

grüße klaus

PS: das Diagramm bezieht sich auf eine 400 Ah Batterie und 330 Wp Solar

erlenzeisig am 17 Mai 2010 14:18:58

Hallo,

habe mit "Büttner Elektronik" gesprochen.
Um die Haltbarkeit der Batterien zu verlängern wird gelegentliches Laden über 220 V generell empfohlen.
Solarmodule sind nicht in der Lage die Batterie in dem Maße voll zu laden wie es mit 220 V möglich ist.
Es funktioniert ohne 220 V Aufladung, aber zum Wohle der Batterie ist eine Aufladung besser.
Die von Klaus erwähnte "Berghüttenbatterie" ohne 22o V Lademöglichkeit hat dann in der Konsequenz eine kürzere Lebenserwartung.
Soweit sinngemäß meine erhaltene Information.

Günter

Gast am 17 Mai 2010 16:01:09

erlenzeisig hat geschrieben:Es funktioniert ohne 220 V Aufladung, aber zum Wohle der Batterie ist eine Aufladung besser.

wie kann ich das Wohl der Batterie meßtechnisch erfassen?

ich meine Strom ist Strom, egal ob aus Kohle, Atom oder von der Sonne
aber da soll jeder selber sehen wie er damit glücklich wird

grüße klaus

Gast am 17 Mai 2010 16:20:49

Klaus, ich nage auch schon eine Weile an dem Solarthema rum.
Folgende Frage:
Wenn ich 200 WP aufs Dach klebe und 2 ~ 100 AH Batterien einbaue - sollte das doch erträglich zusammenpassen, oder (so bei normaler Nutzung)?
Und:
Wenn ich das, aus kostengründen, zeitlich trenne und sage, dass ich jetzt erstmal das/die Module aufs Dach bastele und irgendwann später meine Batterie gegen besagte neue Batterien tausche, sollte das der Bisherigen bis dahin nicht schaden , oder?

kassiopeia am 17 Mai 2010 16:28:09

Du wirst einfach bei gutem Wetter den Akku schnell wieder voll geladen haben, und selbst bei maessigem Wetter oder gar im Winter wird der Akku noch ordentlich gefuettert.

Schaden wird es ihm nicht, das einzig betrauernswerte ist, dass ein betraechtlicher Teil der gelieferten Energie nicht gespeichert werden kann...

Gast am 17 Mai 2010 16:34:38

kassiopeia hat geschrieben:Du wirst einfach bei gutem Wetter den Akku schnell wieder voll geladen haben, und selbst bei maessigem Wetter oder gar im Winter wird der Akku noch ordentlich gefuettert.

Schaden wird es ihm nicht, das einzig betrauernswerte ist, dass ein betraechtlicher Teil der gelieferten Energie nicht gespeichert werden kann...


Danke für das Statement. Das mit der verlorenen Energie wird sich ja dann erledigen, wenn ich die Kapazität erhöhe.

viking92 am 17 Mai 2010 16:47:22

Gast hat geschrieben: Das mit der verlorenen Energie wird sich ja dann erledigen, wenn ich die Kapazität erhöhe.

Tu Dir doch 'nen Regler holen, der Deine Starterbatt. mitlädt. :wink:
Dann verlierste nicht allzuviel vom 'guten' Strom.

Gast am 17 Mai 2010 17:13:41

Hallo Gast,

das schadet nichts, und mit rund 1 Wp pro Ah liegst Du später absolut richtig

wie viking92 gesagt hat, investiere unbedingt in einen Regler mit einem extra Ausgang für die Starterbatterie. Damit ist dann auch an dieser Front Ruhe

grüße klaus

Gast am 17 Mai 2010 17:31:05

Ähm, meint Ihr nicht, dass Ihr mich langsam geistig überfordert :roll: ?

Trotzdem ist das eine gute Idee. Das mit der Starterbatterie.

andwein am 18 Mai 2010 16:27:04

Gast hat geschrieben:Ähm, meint Ihr nicht, dass Ihr mich langsam geistig überfordert :roll: ?
Trotzdem ist das eine gute Idee. Das mit der Starterbatterie.

Du kannst auch einen mechanischen Umschalter in den Ausgang des Solarreglers einbauen, dann bekommst du entweder volle Ladeleistung auf die Aufbaubatt. oder volle Power auf die Startbatt. Musst halt nur einen Schalter betätigen.
Andreas

Roadrunner1278 am 21 Mai 2010 22:33:44

Guten Abend,

um es einfach auszudrücken, ich kann keinen Unterschied zwischen 230V laden und Solar laden erkennen. Beide Systeme arbeiten bei uns nach IUoU Prinzip und nach der Zeit der Volladungsphase gehen beide Ladegeräte auf die Erhaltungsladung bei 13,8V über und fertig.
Somit stecke ich den Strom nur ein wenn er um sonst ist und ich nicht zu faul bin das Kabel auszupacken.
Bei normalem Wetter und normalem Stromverbrauch sind unsere Batterien kurz vor Mittag voll. Somit reicht die Zeit am Tag locker aus um die Ladezyklus vollständig abzuschließen.
Wenn wir natürlich mehrere Tage schlechtes Wetter haben, so wie diese Woche, und dann noch große Verbraucher ( 230V Backofen, Kreissäge )die Batterien außergewöhnlich belasten. Kann es schon mal zwei Tage dauern bis die Batterien bei schönem Wetter wieder voll sind.

675Ah Batterie und 680WP Solar.

Bei normaler Womo Nutzung, und ausreichender Solarleistung, halten die Batterien meiner Meinung nach sowieso länger als ohne Solar, da sie jeden Tag nachgeladen / bzw vollgeladen werden, und bei Nichtbenutzung des Mobil´s immer voll gehalten werden.

andwein am 22 Mai 2010 14:30:17

Roadrunner1278 hat geschrieben:Guten Abend,
um es einfach auszudrücken, ich kann keinen Unterschied zwischen 230V laden und Solar laden erkennen. .
675Ah Batterie und 680WP Solar.

Bei deiner Batterie/Solarkonfiguration hast du sicherlich recht. Aber nicht jedes Womo ist so ausgestattet. Bei 95Ah Batterie und 80Wp Solar im Pfingsturlaub sieht das Thema "mit 230V nachladen" anders aus.
Andreas

ahd250 am 24 Mai 2010 18:51:13

Halloundso,

wir haben ein 75ger Modul auf dem Dach und waren mit unserem Auto nich nie am Netz :!: Die erste Batterie hat 7 Jahre gehalten. Das reicht mir. Wenn die nächste wieder 7 Jahre hält bin ich zufrieden. Ob sie dabei dann immer optimal geladen wird ist mir egal.

josie am 25 Mai 2010 10:34:00

Hallo erstmal,
wir waren bis Pfingsten 10 Tage mit unserem Womo ohne Landstrom unterwegs.
Habe uns 2 x 90 Ah AGM eingebaut
2 x Solar a 85 WP mit Solarlader in AGM Stellung.
Trotz Fernsehen und Licht und Heizungsgebläse wurden die Batterien immer wieder voll geladen.
Wichtig ist bei Solarmodulen der Regler mit der entsprechenden Ladekennlinie!
Bin sehr zufrieden mit der Installation.
Die beiden AGM Batterien von Panther haben je 119,- gekostet!!!

josie

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