Hallo!
Hier ein kleines Update zu meinen (unseren) Fahrraderfahrungen rund um Orebic:
Wie eigentlich üblich in der Mitte und im Süden Kroatiens findet man keine Fahrrad-Infrastruktur abseits der Hauptstraßen. Auf diesen wird von den einheimischen KFZ-Führern eng und schnell gefahren, insbesondere in den Ortschaften. Schmale Wasser-Ablaufrillen in Längsrichtung, tiefe Schächte ohne Kenntlichmachung an den Straßenrändern wäre für ein Fahrrad mit Kinder- oder Hundeanhänger ein beständiger Gefahrenherd. Gut, dass wir den Hundeanhänger nicht mitgenommen hatten.
Unser erster und einziger Rad-Ausflug endete dann am 26.06. mitten in Orebic damit, dass ich auf gerader Strecke von hinten von einem Auto angefahren wurde. Mit viel Glück und etwas Reaktionsvermögen konnte ich mich auf den Bürgersteig abrollen und habe nur eine tiefe Schürfwunde am linken Schienbein und eine starke Innenbanddehnung am rechten Knie davongetragen. :cry:
Das Fahrrad wurde vom KFZ überrollt und völlig zerstört. Dann: Krankenwagen, Polizei, Ambulanz - das volle Programm.
Gut, dass ich eine Verkehrsrechtschutzversicherung besitze. Mittlerweile kümmert sich ein kroatischer Rechstanwalt um meine Ansprüche. Der Unfallverursacher hat übrigens angehalten und sich gekümmert, das Auto ist wohl auch Haftpflicht versichert.
Bin mal gespannt, wie lange diese Geschichte dauern wird.
Also: In
Kroatien beim Radeln nicht nur Augen vorne haben, sondern auch hinten...
LG Eugen