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Hallo zusammen, wir waren für vier Wochen im schönen Norwegen. Wir hatten uns diesmal wieder für Fjordnorwegen entschieden und deshalb auch vorher schon die Fähre (Hirthals-Kristiansand) gebucht. Da wir ja vier Wochen Zeit hatten, brauchten wir nicht von Egersund aus starten. Einige Bildchen von unserer Reise stelle ich hier ein... ... für alle Norwegen - Freunde .... und die, die es noch werden wollen :D 1. Tag, Do., 21.05.10 Anreise aus Ostwestfalen zum Steinhuder Meer Nach der Ankunft am Stellplatz drehten wir noch eine Runde mit den Rädern um das Steinhuder Meer und trafen hierbei auf einen eher seltenen Vogel :D Wetter: bewölkt, 19 Grad 2. Tag, Fr., 21.05.10 Eigentlich wollten wir ja heute bis nach Schleswig fahren... ... aber dann brauchten wir erst einmal einen neuen Ersatzreifen :D Abends konnten wir schon wieder lachen Wetter: sonnig, 24 Grad 3. Tag, Sa., 22.05.10 Fährfahrt DK - Hirthals nach N - Kristiansand Nach einem erneuten Missgeschick brauchte ich in Flensburg noch ganz kurzfristig einen linken Außenspiegel :D und ab ging die Fahrt nach Dänemark. Nachmittags hatten wir noch Zeit für einen sonnigen Strandspaziergang und dann ab nach Norwegen. Wetter: sonnig, 23 Grad Hoffe eure Reise war danach nicht so spektakulär wie sie angefangen hat.
:D @ A800 - es war tatsächlich das letzte Missgeschick... :D 4. Tag, Pfingst-So., 23.05.10 Die Sonne von Mandal Wir konnten in Kristiansand bei strahlendem Sonnenschein draußen frühstücken und wollten wegen dem Wetter heute auch nicht viel fahren... ... wer weiß schon wann wir mal wieder soviel Sonne haben.... :D Vorher ein Spaziergang in Kristiansand zum Geldautomaten und zur Festung, danach ab zum Strand von Mandal, dem angeblich längsten und schönsten Sandstrand von Norwegen – Sjosanden – Wetter: sonnig, 22 Grad Fortsetzung folgt....[/b] 5. Tag, Mo., 24.05.10 Lindenes fyr – fast verweht Sehr sonnig, aber auch sehr sehr... windig. Wetter: sehr windig (geschätzte Windstärke 7-8), aber sonnig und 17 Grad 6. Tag, Di., 25.05.10 Eine Fahrt zum Leuchtturm von Egersund Erst nach Flekkefjord und dann zum Leuchtturm. Sehr schmale Anfahrt, aber schöner Stellplatz :D 7. Tag, Mi., 26.05.10 Ab zum Manafossen vorher fanden wir einen schönen Picknickplatz bei Refsnes-Sanden Wetter: sonnig, 15 Grad 8. Tag, Do., 27.05.10 Eine herrliche Wanderung auf den Preikestolen Heute fuhren wir weiter zum Preikestolen - Parkplatz. (Kosten: 80,- € - zahlbar mit Münzen o. Kreditkarte am Ausfahrtautomaten) Hier kamen wir gegen 12.00 Uhr bei herrlichstem Sonnenschein an und freuten uns schon auf den Ausblick. Das Wetter schien uns recht hold zu sein. Wir mühten uns die 2 Stunden den 3,5 km Wander- oder Touristenweg rauf. Als wir dann zur „Kanzel“ wollten, war diese gesperrt. Glücklicher weise hatten wir nicht gesehen, wie dort jemand seinem Leben ein Ende gesetzt hatte und einfach von oben herunter gesprungen war. Trotzdem liefen die polizeilichen Ermittlungen auch hier an. Sperrung des Tatortes. Wir warteten und als die Kanzel dann wieder frei war, genossen wir den Ausblick. Wir blieben mehr als eine Stunde oben und genossen die Atmosphäre. Jeder der nach Norwegen fährt sollte - sofern er einigermaßen wandern u. ein bißchen Klettern kann - dieses Abenteuer versuchen. Es ist anstrengend, aber machbar und der Ausblick einfach überwältigend. Nach dem Rückkehr zum Womo fuhren wir zum Campingplatz von Solvik und wir genossen den schönen Ausblick auf das Wasser. Aber vorher hätte man auch schön am Hafen von Jorpeland stehen können. Es handelte sich um einen kleinen ausgewiesenen Stellplatz direkt am Hafen. Diesen hatten wir jedoch erst am nächsten Tag gesehen. Nach einer Wanderung und nur zum Übernachten reicht dieser vollkommen aus :D 9. Tag, Do., 28.05.10 Heute fuhren wir weiter zum Wander- nein nun mehr Parkplatz am Hedlandvatn. Hier konnte man eine kleine Runde um den kleinen See wandern oder man konnte auch andere anstrengender wandern. Aber wir wollten heute nicht mehr so viel tun und genossen bei Sonnenschein die kleine Runde um den See. Danach tranken wir direkt an dem schönen See einen leckeren Kaffee. Anschließend ging die Fahrt weiter nach Erfjord. Hier standen wir mit zwei Schweizern Wohnmobilen direkt am Hafenanleger. Wir hatten wieder einmal einen hervorragenden Ausblick auf das Wasser. Wetter: bewölkt, 18 Grad 10. Tag, Sa., 29.05.10 Eine Wanderung zum Bruarbreen – Gletscher Heute morgen saßen wir schon kurz nach 09.00 Uhr bei unserem Kaffee und schauten auf den schönen Erfjord. Danach machten wir uns abreise klar und verabschiedeten uns noch von den zwei Womo-Besatzungen aus der Schweiz, die schon wieder fleißig am Angeln waren. Wir fuhren die Rv 13 in Richtung Odda. Zuerst überquerten wir ein Gebirge und dann fuhren wir am schönen Suldalsvatnet vorbei. Diese Strecke entpuppte sich als der „tunnelreichste“ Streckenabschnitt bislang. Im schönen Bratlandtal machten wir an dem herrlichen Picknickplatz Bratland (N 59 ° 41.524 u. E 006° 45.128) eine Pause. Dieser Platz würde sich auch als Übernachtungsplatz – aber nur zum Übernachten eignen – oder eben zum picknicken. Es gibt ein WC, Mülleimer und einen herrlichen Wasserfall. Marina genoss ihren Sekt und wir lasen unter dem Wasserfall ein paar Seiten in unseren Büchern. Dann ging die Fahrt weiter auf der Rv 13 in Richtung Odda. Hier fuhren wir zum Gletscherparkplatz Bruarbreen. Dann zogen wir die Wanderschuhe an und ab ging es den Berg und dem Gletscher entgegen. Nach knapp 1 ½ Stunden Wanderung und einigen Höhenmetern weiter , kamen die schwierigen Streckenabschnitte. Mit Klettersteig und auch Seilen. Das war dann für Marina zu viel und wir beschlossen noch einmal auf den wunderschönen Gletscher zu gucken, etwas auszuruhen und dann geruhsam den Rückweg an zu treten. Nach gut 2 ½ Stunden waren wir kurz vor 17.00 Uhr am Wohnmobil. Diesmal waren wir wieder schlauer und wollten noch die letzten Sonnenstrahlen genießen. Deshalb fuhren wir nur den Berg herunter und dann ab auf den Campingplatz von Odda. Hier standen wir direkt am Sandvinvatnet. Es war wieder herrlich, wir saßen in der Sonne und genossen Marina´s Kaffee. Abends schauten wir dann noch ein Testspiel der Deutschen Fußballmanschaft (Deutschland – Ungarn). Wetter: bewölkt, nachmittags sonnig, 18 Grad 11. Tag, So., 30.05.10 Ein herrlicher Sonnentag und eine Wanderung in die Hardangervidda Heute Morgen standen wir erst um 09.00 Uhr auf. Dafür schien die Sonne in vollen Zügen auf unser Womo und wir entschieden, wir bleiben erst noch schön in der Sonne stehen. Also in Ruhe gefrühstückt. Marina machte zur Feier des Tages sogar leckeres Rührei. Alle anderen fuhren nach und nach weg und so blieben wir um 12.00 Uhr alleine auf der Wiese vor dem schönen Sandvinvatnet stehen. Wir lasen, genossen die Sonnenstrahlen und den herrlichen Ausblick. Trotzdem wurde es uns dann a.) zu langweilig und b.) auch noch zu kalt, da die Sonne etwas verschwand. So ent- u. versorgten wir noch einmal und fuhren richtig weit in Richtung Norden. Nämlich genau 15 km weiter bis zum Wanderparkplatz am Ringedalsvatn (N 60° 07.960 / E 006° 37.605). Hier beeindruckte uns mal wieder die Mâgelitopp-Bahn. Sie wird ferngesteuert, auch wenn Marina das erst nicht glauben wollte und fährt in 13 Minuten auf die Höhe von 985 Meter direkt in die Hardangervidda. Wir durften die Bahn nicht benutzten und wollten dies auch nicht, denn wir wollten uns ja ein wenig bewegen. So wanderten wir in 1 Stunde und 40 Minuten zur Berg- und Bahnspitze. Dazwischen konnten wir noch direkt an das obere Ende des Skjeggedalsfoss und hier eine kleine Pause machen. Oben auf der Hardangervidda standen sofort mehrere sehr schöne Hütten und als wir eine kleine Pause machten, hörten wir auch Kinderstimmen. Auf dem Rückweg kam uns dann die Bahn mit den Kindern und den Erwachsenen von oben entgegen. Sie war leider bis oben voll, denn wir waren uns einig – obwohl eine Achterbahn dagegen ein Witz war – wenn man uns gefragt hätte, ob wir mit nach unter fahren wollten, hätten wir sofort ja gesagt. Uns fragte niemand uns so wanderten wir auch den Rest herunter. Unten angekommen war der Wanderparkplatz fast leer und wir entschieden uns hier zu übernachten. Wir schliefen seelenruhig :D Hallo Klaus,
wunderbarer Bericht, mach bitte weiter. Wir wollen Ende Juli auch nach Norwegen starten und wir verfolgen fleißig deinen Bericht und Bildern. 12. Tag, Mo., 31.05.10 Eine Wanderung zu den vier Wasserfällen von Husedal Heute Morgen schien die Sonne direkt wieder auf das Wohnmobil und so brauchten wir die Heizung morgens gar nicht so lange laufen lassen. Wir wollten eh nicht am Wanderparkplatz frühstücken, denn wir waren gespannt auf dem im Wohnmobilführer gelobten Rastplatz an der Rv 13 kurz vor Hovland. So machten wir uns startklar und um 10.00 Uhr ging die Kurverei in Richtung Rv 13 zurück. Hier fuhren wir insgesamt ca. 30 Minuten, als wir direkt nach dem nächsten Tunnel einen kleinen Picknickplatz (N 60° 11.083 / E 006° 35.339) fanden. Auf diesem kleinen Platz war genau für ein Pkw und unser Wohnmobil Platz. Dafür hatte er eine herrliche Aussicht über den Sorfjorden. Wir genossen das Frühstück in der Sonne, betrachteten die heimischen Riesenfische und sogar ein Frachtschiff. Nach einem ausgedehnten Frühstück und Sonnenbad fuhren wir gegen 12.00 Uhr weiter. Auch diesmal wollte es das Wetter, das wir nicht weit kamen. In Kinsarvik machten wir einen Zwischenstopp und kauften kurz ein und fuhren dann zum Wanderparkplatz in Kinsarvik/Husedalen (N 60 ° 21.805 / E 006° 44.628). Nach insgesamt 47 km war für heute wieder Schluss. Wir zogen die Wandersachen an und Marina war der Meinung, dass wir ruhig noch die 2 km mit dem Wohnmobil in Richtung Kraftwerk fahren sollten. Obwohl mich das Warnschild „Achtung, befahren der Straße auf eigene Gefahr“ – sinngemäß – hätte warnen sollen, fuhr ich drauf los. Die Schotterpiste war genauso breit wie unser Womo und teilweise mit richtigen Löchern am Straßenrand versehen. Aber letztendlich kamen wir unbeschadet am Kraftwerksparkplatz und am Wasserfall von Tveitafoss an. Hier packten wir die Wandersachen und ab ging es in die Höhe. Die Sonne schien so schön und gab dem Wasserfall ein eigenes hübsches Bild. Wir kamen richtig in Schweiß. Der zweite Wasserfall ist optisch – nach unserem Empfinden – der schönste Wasserfall. Trotzdem gingen wir noch weiter bis zum Hochplateau und am unteren Ende des dritten Wasserfalls. Hier konnte man dann sogar noch den Anfang des vierten Wasserfalles sehen, aber für uns war nach 2 Stunden Aufstieg und etwas mehr als 300 Höhenmetern Schluss. Laut Aussagen eines Touristenprospektes soll man für den Weg zum vierten Wasserfall und zurück ca. 5-6 Stunden brauchen. Aber nicht mit uns, wir genossen eine Stunde die Sonne und die Aussicht auf den dritten Wasserfall. Danach ging es wieder herunter und auch diesmal entschlossen wir uns in der Nähe des rauschenden Wasserfalles zu übernachten und für heute die Füße hoch zu legen. Wetter: total sonnig, 19 Grad 13. Tag, Di., 01.06.10 Weiterfahrt nach Flam Gegen kurz vor 09.00 Uhr fuhren wir dann auch in Richtung Kinsarvik. Hier kauften wir in dem Spar-Markt noch frische Baguette und frischen Kuchen ein und ab ging es zur Fähre nach Brimnes. Dort zahlten wir zum ersten Mal den vollen Preis für ein Wohnmobil bis 7 Meter. Dies waren 224,- NOK – umgerechnet ca. 28,- Euro. Es war die teuerste Fähre während unserer Fjord-Tour. Die Überfahrt nach Bruravik dauerte nicht lange und schon fuhren wir auf der Rv 7 in Richtung Voss. Auf einem herrlichen Picknickplatz – direkt über einem Wasserfall – konnten wir dann kurze Zeit später frühstücken. Die Sonne strahlte und der Kaffee schmeckte. Was wollte man mehr. Koordinaten für den Picknickplatz: N 60° 35.285 u. E 006° 38.102. Dann fuhren wir weiter nach Voss. Hier tankte ich – da der Tank wieder halb leer war und es in Norwegen eine liebgewonne und nützliche Angewohnheit war, frühzeitig zu tanken. Umgerechnet lag der Dieselpreis bei knapp 1,50 Euro. Danach fuhren wir bis nach Flam durch und suchten uns auf der Terrasse 1 (ist wohl nur für Tagesgäste) ein schönes Sonnenplätzchen. Vom Campingplatz konnten wir schon das riesige Kreuzfahrtschiff „Costa Atlantica“ sehen, welches am Kreuzfahrtkai von Flam lag. Hierbei handelte es sich um ein Hochhaus auf dem Wasser, laut Recherchen in Geiranger passen dort exakt 2680 Passagiere rauf… Der Campingplatz von Flam (N 60° 51.617 u. E 007° 06.337) war mit 195 NOK oder knapp über 24 Euro im Vergleich weder zu teuer noch günstig, aber er liegt einfach herrlich. Danach zuckelten wir in die knapp 400 Meter entfernte Stadt Flam oder besser gesagt den Hafen von Flam. Hier spielt sich alles ab. Wir bewunderten die Costa Atlantica aus der Nähe und setzten uns in die Sonne. Anschließend erkundigten wir uns nach den Abfahrtzeiten der morgigen Flambahn, den Bahnhöfen und den Preisen. Wir gingen wieder zum sonnenumstrahlten Wohnmobil zurück und genossen den Nachmittag in der Sonne. Der Platz füllte sich zunehmend mit deutschen Wohnmobilen und wir gingen passend zu 18.00 Uhr wieder zum Hafen, denn dann legte das Kreuzfahrtschiff ab. Es war super dies aus allernächster Nähe einmal zu bewundern. Aber die Kreuzfahrtgäste mussten das schöne Flam bei Sonnenschein verlassen und wir konnten noch bleiben :D Zusatz zum CP Flam: Obwohl man uns sagte, wir sollten uns auf die Terrasse 1 stellen, würden wir beim nächsten Mal auf jeden Fall zu Terrasse 6 o. 7 fahren. Hier steht man für das gleiche Geld noch schöner und es stört mit Sicherheit auch keinen. Wetter: sonnig u. windig, über 20 Grad[/b] noch ein Bild vom auslaufenden Kreuzfahrtschiff... schade das die Kreuzfahrer solche Bilder - mit dem Hintergrundpanorama - nicht sehen können. ... Wir freuten uns, dass wir noch bleiben konnten und auf die Wanderung am nächsten Tag - von Myrdal abwärts nach Flam auf dem Rallarvegen... Sehr netter Bericht mit tollen Fotos, danke.
Ich habe mich über den teuren Parkplatzpreis gewundert--80€-- War sicher ein Tippfehler, oder? @ maxe: Natürlich war es ein Tippfehler - es sollte natürlich 80 NOK heißen, also umgerechnet 10 Euro :D Parkplatzgebühren sind eigentlich untypisch für Norwegen, Ausnahme die größeren Städte. Übernachtung dort natürlich verboten - CP ist ja auch sofort in der Nähe :D Trotzdem lohnt es sich... wie beschrieben.... 14. Tag, Mi., 02.06.10 Flambahnfahrt und der Aurlandvegen (genannt Schneeweg) Heute Morgen konnten wir erst noch kurzzeitig in der Sonne frühstücken, aber dann wurde es doch wolkiger. Uns machte es nichts, denn wir wollten heute ja eh wieder einen Wandertag einlegen. Aus diesem Grund fuhren wir mit dem Wohnmobil bis zu dem Bahnhof Brekevam der Flambahn. Danach wanderten wir noch die 2,5 km und 110 Höhenmetern zum Bahnhof Blomheller und warteten hier auf die Flambahn. Diese kam nicht ganz so pünktlich, dafür hielt sie jedoch auf Marina´s Zeichen. So fuhren wir bis zum Bahnhof Myrdal und von dort machten wir uns auf dem sogenannten „Rallarvegen“, dem Arbeiterweg der Flambahn, auf dem Weg in Richtung Flam. Kurz vor dem Erreichen des Wohnmobils fing es dann auch noch an zu fisseln. Umsehr mehr freuten wir uns, dass wir die restlichen 10 km nicht noch auf dem Asphalt nach Flam wandern mussten. In Flam stellten wir uns diesmal direkt an den Fjord und tranken bei richtigem Regen Marina´s leckeren Kaffee. Dann fuhren wir zum Aurlandsvegn – der Schneeweg war erst den dritten Tag auf und ich freute mich auf den Schnee –aber nur neben der Fahrbahn. Die Auffahrt von Aurland war jedoch alles andere als Lustig. Ganz schmale Straße, mit Baustellen und Split und Sand überhäuft. Doch glücklich kamen wir an dem neuen Aussichtspunkt an. Von hier oben hatte man wirklich einen total schönen Ausblick – vorausgesetzt das Wetter ist besser als bei uns. Wir konnten zwar Aurland sehen, aber den schönen Blick in die Fjorde wurde uns durch Wolken verwehrt. Da der Aussichtspunktparkplatz für eine Übernachtung zu schräg ist, fuhren wir weiter. Nach ca. 8-9 weiteren KM, waren wir an der Bergspitze – auf 1311 Metern. Schnee und Neben war hier mehr als genug. Auch pfiff der Wind hier so richtig, dass das Wohnmobil durchgeschüttelt wurde und wir lieber auf einen zuvor gesehen Stellplatz / Parkplatz auswichen (neu angelegt, herrliche Aussicht: N 60° 55.112 u. E 007° 14.303). Wetter: bedeckt, in Flam 15-17 Grad, Bergspitze 7 Grad 15. Tag, Do., 03.06.10 Die Stabkirche von Borgund Heute Morgen nieselte es leicht und das Außenthermometer zeigte 7 Grad an. Also erst einmal einheizen und danach in aller Ruhe duschen und frühstücken. Die anrückenden Waldarbeiter bedauerten wir bei solch einem Wetter und wir fuhren wieder dem Schnee entgegen. Wer also wirklich einmal ein Abenteuer in Norwegen erleben will, der sollte die Passüberfahrt über den Aurlandsvegn – Schneeweg – einmal unternehmen. Seitlich war der Schnee höher als das Wohnmobil und durch die unterschiedlichen Lichteinstrahlungen, war es immer wieder ein anderes Bild. Dazu die zugefrorenen Seen und die schneebedeckten Berge. Also 48 aufregende Kilometer bis nach Aurland. Hier bogen wir in Richtung E 16 / Oslo ab und machten einen Umweg von ca. 30 km, denn wir wollten uns auch einmal die Stabkirche von Borgund (N 61° 02.910 u. E 007° 48.852) anschauen. Das hätten wir uns sparen können. Die Kirche ist zwar schön, aber sie war bei unserem Eintreffen an der Seite komplett eingerüstet und so mussten wir uns mit Teilmotiven auf der Digitalkamera zufrieden geben. Dann fuhren wir zurück und schauten uns erst den Selbstbedienungscampingplatz von Kaupanger an (N 61° 10.634 u. E 007° 15.911). Er sollte 100,- NOK kosten, aber leider hatten wir dort keinen Sat-Empfang und da heute Deutschland sein letztes Testspiel gegen Serbien hatte, fuhren wir weiter. Als nächstes Ziel hatten wir uns den Wanderparkplatz von Molden (N 61° 19.998 u. E 007° 16.273) ausgesucht. Hier kamen wir kurz nach 17.00 Uhr an und fanden ihn in der Sonne liegend vor. Einmal ausprobiert – Sat-Empfang und schon konnten wir hier unser Nachtquartier aufstellen. Dann kam auch noch die Sonne heraus und wir genossen im Campingstuhl vor dem Wohnmobil die Sonnenstrahlen, die wir den ganzen Tag über noch nicht gesehen hatten. Morgen wollten wir dann zum Molden (1118 Meter hoch gelegen) wandern. Allerdings nicht um 02.00 Uhr – damit wir um 04.00 Uhr den Sonnenaufgang von der Molden-Spitze sehen konnten, so wie auf dem Info-Zettel beschrieben. :D Wetter: bedeckt, spät Abends sonnig, 15 – 19 Grad Hallo womo-klaus.
sehr schöner Bericht mit sehr schönen Bildern :D :D Der Preikestolen steht auch noch auf unserer "todo"-List für Norwegen. Dieses Jahr geht es aber erst mal ein bisschen weiter hoch zum Polarkreis. Viele Toni 16. Tag, Fr., 04.06.10 Die ganze Sonne Norwegens auf dem Berg Molden Heute wollten wir von unserem Wanderparkplatz rauf auf den Molden wandern. Es sollte zwischen 3-4 Stunden und 600 Höhenmeter dauern – laut Karte – wir waren gespannt. Die Sonne schien von Anfang an und es ging stetig – auf der sehr gut markierten Wanderweg – bergauf. Nach ca. 1 ½ Stunden waren wir auf der zweiten Almhütte auf ca. 800 Höhenmeter und hatten einen richtig schönen Ausblick auf die schneebedeckten Berge und die Fjorde. Es war unglaublich. Dann stiegen wir weiter aufwärts und nach weiteren 45 Minuten waren wir auf der Molden Spitze auf insgesamt 1116 Meter Höhe. Hier genossen wir die Aussicht und die Sonne. Nach knapp einer Stunde Ruhezeit, wanderten wir wieder talwärts. An der Almhütte machten wir wieder eine Sonnenpause und gegen kurz vor 17.00 Uhr waren wir wieder am Wohnmobil. Der gesamte Aufstieg hat bei uns – mit einigen Pausen :D - ca. 2 Stunden und 15 Minuten gedauert. Der Abstieg war mit 1 Stunde und 40 Minuten nur unwesentlich schneller. Aber die gesamte Wanderung ist bei solch einem herrlichen Sonnenschein unbedingt zu empfehlen. Dann fuhren wir weiter. Unser Navigationsgerät empfahl uns die Strecke bis nach Sogndal wieder zurück zu fahren und dann über die E 5 und E 39 in Richtung Skei und Byrkjelo zu fahren. Ich wollte eigentlich wieder eine Passfahrt über das Sognefjell machen, aber da wir morgen sicherlich wieder schönes Wetter haben würden, wollten wir morgen Mittag spätestens am Geiranger Fjord sein. So nahmen wir die – schnelle – vom Navi vorgegebene Strecke. Die E 5 ist wirklich super ausgebaut und wir kamen richtig gut voran. An dem Picknickplatz am Faerlandsfjorden – direkt hinter dem Frudalstunnelen – machten wir eine Abendrast bei einem herrlichen Ausblick über den Faerlandsfjord. Er ist absolut zu empfehlen für eine Rast. In Skei kauften wir kurz noch ein frisches Brot und tankten und schon waren wir in Byrkjelo. Wir fuhren etwas weiter auf der Rv 60 bergaufwärts zu einem Skigebiet. Hier fanden wir einen Parkplatz, wo schon mind. 10 andere Wohnmobile standen. Also gesellten wir uns dazu und entrichteten die 40,- NOK o. 5 Euro Parkgebühr. Hierfür hätte man direkt aus zwei Kästen in der Nähe der Straße sogar Strom bekommen können. Wir standen wieder mitten in der Sonne und hatten einen herrlichen Berg- und Schneeblick. So genossen wir noch den Abend... :D Wetter: sonnig, 24 Grad auf dem Molden ca. 18-20 Grad 17. Tag, Sa., 05.06.10 ... und ab zum Geirangerfjord Heute Morgen standen wir gegen 07.30 Uhr auf. Wir frühstückten bei einem herrlichen Blick auf die Berge. Danach fuhren wir weiter. Auch auf dieser Route befand sich eine Sehenswürdigkeit. Neben dem Dalsnibba – komme ich in einigen Tagen noch einmal drauf zurück :D – können wir nur das Strynfjell empfehlen. Ähnlich wie der Aurlandsvegn kommt man hier auch über einen Pass – über 1000 Höhenmetern – und hat Aussicht auf Schnee und Eisseen. Auf der Abfahrt in Richtung Geiranger machte Marina super Fotos. Kurz vor 12.00 Uhr waren wir schon am Campingplatz – Geirangerfjord Camping (der linke von beiden CP, wenn man auf den Campingplatz fährt) und wir bekamen für 185,- NOK einen super Stellplatz direkt am Wasser. Dann wurde erst einmal Kaffee gemacht und die Campingstühle raus geholt. Erst war das Wetter noch bedeckt, aber gegen Nachmittag kam dann die Sonne mit ihrer ganzen Kraft raus. Wir sonnten uns bis gegen 15.30 Uhr und gingen dann für 2 ½ Stunden in das Örtchen Geiranger. Heute hatten wir ja auch noch Ruhe im Örtchen, denn es lagen keine Kreuzfahrtschiffe im Fjord. Zwar mussten wir zu Fuß in das Städtchen laufen, dafür standen wir direkt am Wasser und nicht wie in dem Campingplatz direkt in Geiranger in fünfter Reihe. Wir stehen lieber weit weg vom großen Trubel und dieser kleine gemütliche CP gefällt uns einfach besser als der große direkt im Ort Geiranger - ist halt Geschmackssache. Abends grillten wir noch einmal und genossen noch für eine halbe Stunde die Sonne. Es war einfach nur schön und morgen sollten noch zwei Kreuzfahrtschiffe kommen. Wir sind gespannt und nicht nur auf die Hupen… :D Wetter: bedeckt, teils sonnig, 16 – 22 Grad einer der schönsten Campingplätze auf halber Strecke zwischen Campingplatz und Geiranger Mitternacht am Geirangerfjord 18. Tag, So., 06.06.10 Eine schöne Wanderung zum Aussichtspunkt Losta in Geiranger Heute Morgen wurden wir mal wieder geweckt. Nein, nicht durch die Bullitür neben uns, auch nicht von dem rauschenden Wasserfall bei uns in der Nähe – nein, es war ein Kreuzfahrtschiff – die MSC Opera – die gegen 07.00 Uhr bei uns vorbei fuhr. Einmal aus der Tür geguckt, ein Foto geschossen und wieder ab in die Koje :D Nachdem wir dann gegen 09.30 Uhr aus der Koje kamen, war das Wetter sehr bewölkt. Die Wolken waren so tief, dass wir die Berge rings um uns herum überhaupt nicht mehr sehen konnten – bzw. ab der Hälfte nicht mehr. Wir ließen uns nicht aus der Ruhe bringen und wollten erst einmal frühstückten. Dazu kamen wir aber nicht sofort, denn schon war das nächste Kreuzfahrtschiff am Fjordende zu sehen. Flugs stellte ich die Campingstühle raus und wir schauten uns den Passagierdampfer an, der mit 2800 Passagieren an uns vorbei rauschte. Nachdem die „Costa Luminosa“ vor Geiranger festmachte, frühstückten wir in aller Ruhe. Danach packten wir die Wandersachen und ab ging es nach Geiranger. Von hier aus wollten wir zu dem Aussichtspunkt Losta wandern. Wir wollten dem Touristentrubel heute entgehen und in aller Ruhe wandern. Der Aussichtspunkt Losta lag 500 Meter über dem Meer und wir wussten auch gleich, was auf uns zu kam. Aber wir hatten ja Zeit und langsam stiegen wir bergan. Nach ca. 2 Stunden waren wir auf dem Aussichtspunkt und hatten es nicht bereut. Zwischendurch konnten wir noch mit ansehen, wie der erste Passagierdampfer schon wieder den Geirangerfjord verlassen musste – wir durften ja noch bleiben. Oben auf dem Aussichtspunkt machten wir erst mal wieder eine Jause und gingen dann gemütlich runter, bis zum zweiten Aussichtspunkt – dem Vesterasfjellt. Aber wenn man die Wahl hat, dann sollte man lieber den Unterschied von 125 Höhenmetern in Kauf nehmen und zum Aussichtspunkt Losta wandern. Wir fanden die Aussicht genialer. In aller Ruhe wanderten wir zurück und waren nach fast 6 Stunden wieder am Wohnmobil. Gerade rechtzeitig um in unseren Campingstühlen – direkt am Fjordrand – mit ansehen zu können, wie das zweiter Kreuzfahrtschiff Geiranger verlassen musste. Nun hatten wir wieder Ruhe und konnten die Aussicht ohne die Behinderung von irgendwelchen Kreuzfahrt-Riesen bewundern :D Blick vom oberen Ende des CP auf Geiranger auf Grund irgendwelcher "Script-Fehlermeldungen" muss ich nun die Fotos so einstellen Wanderung zum Aussichtspunkt Losta Blick vom Aussichtspunkt Losta - Geirangerfjord 19. Tag, Mo., 07.06.10 Eine fast Wanderung zum Storseterfossen Heute Morgen wurden wir mit herrlichen Sonnenstrahlen geweckt. Trotzdem standen wir erst gegen 09.30 Uhr auf und frühstückten draußen. Allerdings nicht lange in der Sonne, denn sie hatte einfach mehr Kraft als wir dachten. Dann wollten wir nur in den Tag hin ein leben. Aber gegen 12.30 Uhr wurden wir unruhig und wir packten unsere Wandersachen. Wir wollten heute noch einmal zum Wasserfall hoch wandern. Hier waren wir schon und man konnte herrlich hinter dem Wasserfall her gehen. So zuckelten wir Richtung Geiranger und weiter den Berg herauf. Aber dann war das Wetter doch zu schwül oder wir waren noch zu kaputt von gestern. So machten wir auf einem herrlichen "Aussichts-Felsen" eine Rast und kehrten dann um. Auf dem Rückweg kauften wir noch leckere Puddingteilchen und frisches Weißbrot und am Womo machten wir eine schöne Kaffeepause. Danach legten wir uns faul in die Sonne. So genossen wir noch den schönen Tag. So endete der zweite und letzte Ruhetag in Geiranger. Morgen früh wollten wir nur noch das weitere Kreuzfahrtschiff einlaufen sehen und dann auf den Dalsnibba fahren, schaun wir mal ob die Sicht es zulässt. Wetter: bedeckt, schwül, 18 Grad, nachmittags sonnig und über 20 Grad letzte Sonnenstrahlen gegen 21.15 Uhr. Hallo womo_klaus,
tolle Bilder, toller Bericht! Bei uns geht es Samstag los; ab Montag sind wir in Norwegen (übrigens auch mit dem Fjordcat). Eine Frage zum Rallarvegen bei der Flambahn: Kann man den auch mit dem Fahrrad runterfahren, oder ist das nur Schotter? Wir haben keine Mountain-Bikes, und rauf ist uns zu anstrengend :D Viele von Ines & Thomas. Hallo Ines & Thomas, ... wir beneiden Euch jetzt schon.... :D Der Rallarvegen ist von Myrdal - schätzungsweise ca. 10 km - nicht asphaltiert. Das erste Stück ist mit sehr groben Schotter wirklich nur etwas für "hartgesottene" MTB-Fahrer... und es ist wirklich teilweise sehr steil ... die haben dann aber sicherlich Spaß... Ich würde jedoch mit dem Rad von Flam nach Blomheller hochfahren bzw. nach ca. 3-4 km die restlichen km hochschieben :D In Blomheller in den Zug einsteigen, bis nach Myrdal hochfahren, und wieder runter wandern. Ab Blomheller könnt Ihr dann mit den Rädern gemütlich bis nach Flam rollern... und alle anderen Wanderer überholen.... , viel Spaß und gutes Wetter 20. Tag, Di., 08.06.10 Die Wanderung zum Storseterfossen und Dalsnibba Vor dem Frühstück lief schon wieder eines dieser Kreuzfahrtschiff ein. Es war die 3.000 Passagiere fassende MSC Orchestra. Sie lief so schön langsam in den Geirangerfjord ein, dass wir sogar noch etwas beim Frühstücken sehen konnten. Als ob das alles für uns so inszeniert wurde, einfach toll :D Dann packten wir unsere Sachen, denn heute wollten wir Abschied nehmen vom Geirangerfjord. Aber zuerst fuhren wir nur zum Parkplatz des Fjord-Centers in Geiranger, denn von hier wollten wir unsere heutige Wanderung starten. Nochmals wollten wir den Wasserfall Storseterfossen in Angriff nehmen. Also Wandersachen und Rucksack gepackt und ab ging es der Sonne entgegen. Der Anstieg zur bewirtschafteten Vestergard Alm war wie immer sehr anstrengend. Aber wir schafften es mit einigen Pausen und dann kam ja erst der Anstieg zum Wasserfall, weitere 250 Höhenmeter. Aber auch diese schafften wir und wie immer lohnte es sich. Der Wasserfall war super und man konnte immer noch hinter ihm hergehen. Ein freundlicher Asiate macht ein Foto von uns und schon saßen wir über dem Wasserfall bei unserer Jause. Nach einer Sonnenpause stiegen wir wieder ab zu unserem Wohnmobil. Gegen 17.00 Uhr waren wir wieder dort und ab ging die Fahrt in Serpentinen hoch zur Aussichtsplattform Dalsnibba. :!: :!: :!: Achtung die Ab-/Auffahrt ist nicht mehr ausgeschildert. Es hängen nur drei Fahnen „Dalsnibba“ in der Nähe. Die Ab-/Auffahrt geht aber direkt an der Djupvasshytta ab. Koordinaten: N 62° 02.939 / E 007° 16.171. :!: :!: :!: Bis heute war dies – so meinten wir beide – unsere beste Urlaubsentscheidung. Von hier oben – von 1500 Metern Höhe – hatte man einen überragenden Blick auf die Berg, den Schnee und tatsächlich noch auf das auslaufende Kreuzfahrtschiff auf dem Geirangerfjord. Die 85 NOK Maut für die Auffahrt hierhin hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Nun aber kam Marina auf die noch viel bessere Idee – einfach hier zu übernachten. Gesagt - getan... Wir hatten noch bis gegen 20.00 Uhr einen herrlichen Rundumblick. Bei unserem Abendessen konnten wir beide auf und teilweise über die Wolken schauen – so einen Stellplatz hatten wir noch nicht gesehen und das ganze für knapp über 10 Euro – das ist nur in Norwegen möglich :D Wir wollten uns mal überraschen lassen, wie kalt es heute Nacht bei 1500 Meter über Meereshöhe sein wird. Wetter: bewölkt, teilweise sonnig, 18 – 24 Grad nun sind wir auf dem Dalsnibba :eek: Hallo Klaus und Marina,
klasse Bilder habt ihr wieder eingestellt. Ich bin schon ganz gespannt wenn wir das in 4 Wochen alles selber sehen können. Macht bitte weiter so. Nachts um 01.16 Uhr und später :eek: morgens waren wir dann über den Wolken :eek: Das sieht ja toll aus ihr über den Wolken. Muß ein klasse Gefühl sein. Hallo Heike (A 800 ), nun ist erst mal bis nächste Woche Pause, denn ich bin ab morgen --> Link. Aber es geht noch weiter :D Ein Foto habe ich noch vom Dalsnibba... :hallo: Was ist das? Eine kleine Schneefräse, damit wird im Frühjahr der Weg zum Dalsnibba vom Schnee geräumt... ... damit auch diese Sportsfreunde hochkommen :D |
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