Hans-Jörg am 03 Jul 2010 11:02:10 Hallo!
Da ich bereits seit Monaten den Markt von EURA (635VB) aus EZ 2004 bis
2006 verfolge, stelle ich vermehrt fest, daß die Fahrzeuge im Markt wie
"Blei" stehen. Vor allem schockt mich immer mehr, daß vermehrt Infos auftauchen, daß die EURA´s öfter Dichtigkeitsprobleme haben. Da ich sehr verunsichert bin und deshalb als Alternative einen HYMER B524 aus 2003 ins Auge genommen habe, bin ich für sowohl positive wie auch negative sachliche Info´s sehr dankbar.
Schönes Wochenenden und ein gute Viertelfinale!
Hans-Jörg
BOWO am 03 Jul 2010 11:12:07 Gab es dieses Posting nicht schon einmal? Die Antworten sind jetzt aber anscheinend weg. :?
Eines vorweg: Die neueren Euras kann man serwohl kaufen, besonders ab Bj. 2007, neuste Modellreihe.
Die Fahrzeuge aller Hersteller der Bj. 2004-2006 stehen wie "Blei" rum weil 2007 der Modellwechsel bei Ford und Fiat war. Ab 2007 grüne Plakette und bessere Motoren dabei haben die Hersteller auch gleich ihre Baureihen modernisiert. Daher der hohe Preisverfall der "alten" Modelle wo man keine grüne Plakette hat und nicht in Städte wie München, Berlin pp. fahren kann.
Dies ist also kein Euraproblem sondern ein Problem aller Hersteller/Händler.
Eura ist besonders betroffen da viele Euras als Verleihfahrzeuge eingesetzt werden. Da sind dann plötzlich die Verleiher auf ihren Fahrzeugen sitzengeblieben.
Eura baut auch z.B. in der Terrestra Baureihe Holzfrei, daher in Sandwich verklebt ohne Holzrahmen und GFK statt Blech (Hagelresistenter). :) :eek:
MichiSy am 03 Jul 2010 11:41:14 Wir haben selber einen Eura 635 VB von 2006 und haben uns bewußt 2008 für das alte Modell entschieden.
Warum? Wie bei den PKW-Herstellern auch, ist ein neuer Serienanlauf (Ducato aber auch Aufbauhersteller) immer mit Kinderkrankheiten versehen. Der Kunde ist halt auch immer der erste Langzeittester. Freunde arbeiten in der Automobilbranche und können Geschichten erzählen.
Das 2006 er Modell ist ausgereift. Und der EURA ist klasse ausgestattet (SOG, HEKI-Dachluke, große Tanks, zwei Boardbatterien, 6 Sitzplätze usw.), hat ein Super-Fahrwerk (Alko-Chassis) und im Vergleich zu anderen Mobilen einen doppelten Boden mit deutlichem größeren Stauraum. Für mich war das eigentlich kein Kaufgrund zunächst, dachte ich doch, doppelter Boden wäre vor allem für Wintercamper interessant. Jetzt wollen wir den Platz nicht mehr missen.
Mit zwei kleinen Kindern ist ja schon der Transport eines Fahrradanhängers kompliziert, wenn man ein Fahrzeug mit Stockbetten haben will und die Kinder nicht zusammen in einem Bett schlafen sollen.
Die gelbe Plakette sehe ich nicht als großes Problem. Wer fährt schon z.B. nach Hannover direkt in die Innenstadt? Ins Parkhaus zu kommen, ist ja schon schwierig. :P
Und wenn dann doch, kann man ja einen Russfilter relativ günstig nachrüsten lassen. Zur Zeit wird der sogar vom Staat gefördert (Wichtig: Ablasten lassen auf 3,5 t).
Und im Vergleich zum Transit fährt sogar der alte Ducato deutlich besser. Lenkung, Fahrwerk (m. Alko-Chassis), Sitzposition
Und nebenbei erhält man ein Fahrzeug, wo es noch ein Ersatzrad gibt, wo es noch wenig Elektronik-Probleme gibt und der nicht wie ein aufgeblasener Smart aussieht. :wink:
Der 2006 er bei Mobile für unter 30 T. erscheint mir, wenn alles heile ist, sehr interessant.
Gast am 03 Jul 2010 13:33:46 Moin moin,
... mein " alter " Eura Bauj. 6 / 98 ist überall furztrocken ! auch am Fender ! habe dort hinein Fotographiert sieht aus wie neu :!:
Julia10 am 03 Jul 2010 13:46:33 Hatte einen Eura Sport, Alkoven BJ 94 und keinerlei Dichtigkeitsprobleme.
Obwohl das Fahrzeug aus der Vermietung kam, gab es keinerlei Beanstandungen, weder in der Technik noch im Aufbau.
Unsichte Fahrzeuge gibts bei jedem Hersteller, ist allerdings selten die Regel sondern eher der Ausnahmefall.
Falsche Pflege, Unfälle, Unterstellbedingungen usw. können ebenfalls zu Undichtigkeiten führen.
Julia
Hans-Jörg am 05 Jul 2010 15:58:35 Hallo an Alle!
Da hört sich doch gar nicht schlecht an, keine negative Meinung!
Wo sind denn all die wassergeschädigten EURA Fahrer?
Hans-Jörg
zwibie am 05 Jul 2010 16:31:12 Hallo Hans-Jörg,
fahre einen EURA Contura 706 SB Bj. 2002, hatte anfangs erst auch Probleme mit der Dichtigkeit, wurden alle kostenlos beseitigt !!!
Positives findest Du in kaum einem Forum über ein Fahrzeug, egal welcher Marke, die meisten schreiben nur wenn sie unzufrieden sind oder nicht lösbare Probleme haben.
Lass das Fahrzeug vorm Kauf checken ( Dekra oder ADAC ) und hoffe darauf
das Du in Zukunft keine Probleme hast!
Allzeit knitterfreie Fahrt
Klaus
Tossy3 am 06 Jul 2010 09:04:31 Hallo!
Bemühe doch einfach mal die Suche nach "Wasserschaden" oder "Feuchtigkeitsschaden" und "Eura", dann kannst Du Dir Dein eigenes Bild machen, ob Du einen Eura kaufen willst.
Ich bin gerade dabei einen Wasserschaden zu reparieren. Von den Wasserschäden scheinen aber nur bestimmte Baureihen betroffen zu sein.
Was die Dichtigkeit angeht, bin ich demzufolge nicht angetan, auch was die Verarbeitung im Außenbereich angeht, könnte ich mehr erwarten. Man könnte teilweise meinen, die Verkleidungen werden einfach mal so drangeschraubt.
Mit dem Möbelbau bin ich soweit zufrieden.
Womit ich überhaupt nicht zufrieden bin, ist der Kundenservice! Auf ein Ersatzteil habe ich mal weit über 8 Wochen gewartet und habe es mir dann selbst im Werk abgeholt. Auf eine Antwort auf meine Mail bzgl. meines Wasserschadens warte ich heute noch!!! (abgschickt Ende April 2009)
Ich glaube nicht, dass ich mir noch mal einen Eura kaufen werde, werde aber zum entsprechenden Zeitpunkt entscheiden - vom Kundenservice her gesehen werde ich es aber nicht tun. Fehler bei der Verarbeitung zu machen ist verzeihbar, wenn es in einem gewissen Rahmen ist. Zu seinen Fehlern zu stehen, ist was anderes!
Zufrieden bin ich jedoch mit dem Eura-Händler, der sich in allen Belangen sehr bemühte.
Viele
Peter
Gast am 06 Jul 2010 09:17:12 Wenn man den Markt im Internet verfolgt stehen alle Fahrzeuge wie Blei rum. Denn ein gebrauchtes Womo braucht im Schnitt mindestens ein halbes Jahr um einen neuen Besitzer zu finden. Das liegt an den unterschiedlichen Ansprüchen und dem relativ kleinen Markt.
Teilweise werden bei den Händlern gerade bei Fahrzeugen die keine Einzelstücke sind, die Annoncen drin gelassen, da auch nach Verkauf des annoncierten Fahrzeuges noch mindestens ein vergleichbares da ist.
Ich würde mich von der Standzeit nicht abschrecken lassen. Seht euch die betreffenden Fahzeuge an, und vergleicht mit anderen Fahzeugen.
Eura ist nicht schlecht bzw, nicht schlechter als die anderen Hersteller in der Klasse :!: :D
Das heißt, das Preis-Liestungsverhältnis ist marktgerecht, wenn auch nicht billig.
Jörg
walliserwolf am 11 Jul 2010 18:04:54 Hans-Jörg hat geschrieben:Wo sind denn all die wassergeschädigten EURA Fahrer?
Grüezi Mitenand
Bin ganz neu hier, habe dieses Forum erst spät entdeckt.
Gleich ein Thema, dass mich interessiert. Wir (meine Frau, Hund und ich) sind Besitzer eines Euramobil HB 665, Jg. 2005.
Wir haben uns für dieses Fahrzeug, nach einem fast 2-jährigen Entscheidungsprozess, entschieden, weil es mit der Garage, dem Doppelboden etc. am ehsten unseren sportlichen Bedürfnissen entsprach.
Unsere Geschichte zum Thema: Da wir das Fahrzeug im November 05 gekauft hatten, stellte ich es zu Hause erst mal unter (komplett gedeckt). Wir lösten es erst im Sommer 06 ein. Dabei haben wir den ersten grossen Fehler gemacht als Anfänger....: wir haben nicht an die Dichtigkeitsprüfung im Mai 06 gedacht, da das Fahrzeug ja ausser Betrieb war und gedeckt (so unsere naive Meinung).
So langsam fingen wir dann im Sommer 06 an, unser WoMo-Leben zu geniessen. Wir fuhren sehr wenig rum. Im 07 dann ging es richtig los. Das erste Wochenende auf der Piste war dann gleich der Horror. Es regnete unaufhörlich in Strömen. Nach 2 Tagen wollte ich etwas in der Garage hinten holen und erstarrte: alles unter Wasser. Das Wasser lief im Rinnsal auch in der Schlafkoje der Leitungsleiste hinunter. Im Schock fuhren wir fluchtartig nach Hause. Später entdeckte ich einen 15 cm Riss auf Abschrägung im Dach hinten. Wir brachten es sofort nach Deutschland zurück, wo wir es her hatten.
Euramobil wollte den Schaden, gegen die 5000 Euro, nicht bezahlen weil wir die Dichtigkeitsprüfung im 2006 nicht gemacht haben (Fahrzeug ausser Verkehr, siehe oben). Der Garagist aber beharrte darauf, und wies die Firma darauf hin, dass es angeblich schon mehrere solche Fälle gab bei diesem Typ. Schlussendlich bezahlten sie das Material, die Mannstunden mussten wir aber als "Strafe", so Euramobil selbst bezahlen.
Die ganze Dachabdeckung, Rückwand hinten, Garageboden etc. mussten erneuert werden. Seitdem haben wir Ruhe....!
Alle späteren Prüfungen verliefen gut.
Gast am 12 Jul 2010 09:43:41 walliserwolf hat geschrieben:Hans-Jörg hat geschrieben:Wo sind denn all die wassergeschädigten EURA Fahrer?
Grüezi Mitenand Bin ganz neu hier, habe dieses Forum erst spät entdeckt. Gleich ein Thema, dass mich interessiert. Wir (meine Frau, Hund und ich) sind Besitzer eines Euramobil HB 665, Jg. 2005. Wir haben uns für dieses Fahrzeug, nach einem fast 2-jährigen Entscheidungsprozess, entschieden, weil es mit der Garage, dem Doppelboden etc. am ehsten unseren sportlichen Bedürfnissen entsprach. Unsere Geschichte zum Thema: Da wir das Fahrzeug im November 05 gekauft hatten, stellte ich es zu Hause erst mal unter (komplett gedeckt). Wir lösten es erst im Sommer 06 ein. Dabei haben wir den ersten grossen Fehler gemacht als Anfänger....: wir haben nicht an die Dichtigkeitsprüfung im Mai 06 gedacht, da das Fahrzeug ja ausser Betrieb war und gedeckt (so unsere naive Meinung). So langsam fingen wir dann im Sommer 06 an, unser WoMo-Leben zu geniessen. Wir fuhren sehr wenig rum. Im 07 dann ging es richtig los. Das erste Wochenende auf der Piste war dann gleich der Horror. Es regnete unaufhörlich in Strömen. Nach 2 Tagen wollte ich etwas in der Garage hinten holen und erstarrte: alles unter Wasser. Das Wasser lief im Rinnsal auch in der Schlafkoje der Leitungsleiste hinunter. Im Schock fuhren wir fluchtartig nach Hause. Später entdeckte ich einen 15 cm Riss auf Abschrägung im Dach hinten. Wir brachten es sofort nach Deutschland zurück, wo wir es her hatten. Euramobil wollte den Schaden, gegen die 5000 Euro, nicht bezahlen weil wir die Dichtigkeitsprüfung im 2006 nicht gemacht haben (Fahrzeug ausser Verkehr, siehe oben). Der Garagist aber beharrte darauf, und wies die Firma darauf hin, dass es angeblich schon mehrere solche Fälle gab bei diesem Typ. Schlussendlich bezahlten sie das Material, die Mannstunden mussten wir aber als "Strafe", so Euramobil selbst bezahlen. Die ganze Dachabdeckung, Rückwand hinten, Garageboden etc. mussten erneuert werden. Seitdem haben wir Ruhe....! Alle späteren Prüfungen verliefen gut.
Wenn das Mobil noch in der allgemeinen Gewährleistung war, hätte ich den Händler als Gewährleister ins Boot geholt und das zur Not eingeklagt!
Als Kunden kann es wurscht sein ob Händler oder Hersteller die Gewährleisungskosten bezahlen. Die Dichtigkeitsprüfung muss ja nur gemacht werden um die Dichtheitsgarantie des Herstellers für die Laufzeit zu haben. dies hat aber nichts mit der Gewährleistungsfrist zu tun, da diese ja der Händler geben muss.
Hier geht es aber noch weiter! Bei Produktfehlern die nicht nach dem technischen Stand vorkommen dürften, haften die Hersteller bis 30 Jahre. Daher giebt es bei den Autoherstellern die für die Besitzer iher hergestellten Autos auch die kostenlosen Rückrufe auch für ältere Fahrzeuge (meißt nur bei sicherungstechnischen Defekten, wegen der erweiterten Haftung :!: :D ). Diese gilt nämlich, wenn offensichtileche Produktionsmängel vorhanden sind, die eigentlich nicht vorhanden sein dürften, weil die Produktions-Abläufe und Materiealien dies eigentlich nicht zulassen sollten
Leider ist man aber meißt nur EIN KUNDE als Womo-Besitzer und nicht die Masse, wie bei normalen KFZ´s. Daher ist es ratsam nur gegen den Händler vorzugehen.
Jörg
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