Eine Frage,
mein Hymer Exsis 562i, Bj.2010 auf Fordchassis liegt im Leerzustand schon auf die hinteren Gummipuffer auf. Ist das normal und hat man da trotzdem noch einen Federungskomfort?
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Eine Frage,
mein Hymer Exsis 562i, Bj.2010 auf Fordchassis liegt im Leerzustand schon auf die hinteren Gummipuffer auf. Ist das normal und hat man da trotzdem noch einen Federungskomfort? Kann man so einen Hersteller nicht anzeigen ? Mit den Gummipuffern hat man wohl bei holpriger Strasse und Vollbremsung ein Problem.....
Ad Normal: Ist ein Leiterwagen normal ? Ich habe eben mal nachgemessen, zwischen Rahmen und Achse sind es 19cm, der Gummipuffer alleine ist schon 14cm lang, also sehr durchgebogen sieht die Feder nicht aus. Vieleicht ist das ja mit den langen puffern so gewollt. die Teile machen eine recht weichen Eindruck, so das sie auch noch durchaus mitfedern könnten, also, wer hat ähnliche Erfahrunen beim neuen Fordchassis? Hallo,
das muss gewollt sein... Mein Womo ist weit von der maximalen Achslast entfernt, und da ist gerade noch 1cm Platz zwischen Gummidämpfer und Unterlage. Dabei steht das Womo hinten sogar noch etwas hoch. Die Gummidämpfer sind sehr lang. Wenn die nur als Anschlag gedacht wären könnten die doch bestimmt viel kürzer sein. Und das der Wagen hinten beim einfedern 'bockhart' wird habe ich auch noch nicht bemerkt. So hart können die Gummiteile also nicht sein. , Oliver @drivetheglobe
Super Antwort von Dir, sehr Informativ. :runterdrueck: Bei Meinem Ford ist das auch so, ein Bekannter Kfz-Mech. meint das sei normal. Peter Ich kann den Bericht leider jetzt nicht finden, vielleicht ist er eh von Goldschmitt.
Da haben die eine Probefahrt gemacht mit einem Ausbau auf Ford Frontantrieb mit und ohne Zusatzfederung. Das Probelm das dort addressiert wird, ist dass wenn der gleich hinten am Anschlag ist, dass in den Kurven das diagonal geg. Vorderrad entlastet wird. D.g. im Extremfall kein Bodenkontakt mehr , ansonsten halt quietschen etc. Beim test bewirkte das dann schnellere Slalomzeiten mit guter Federung geg. dem Fall ohne. Das ist aber nicht das Wesentliche, ich denke das Gerät wird unsicher weil es einfach ständig am Limit ist. Meiner Meinung sind diese Fahrgestelle für eine wesentlich geringere mittlere Beladung gedacht. Auch wenn der Puffer 14 cm ist, sollte man nicht ständig drauf fahren - auch wenn Mechaniger sagen, dass das nichts macht. Die sehen halt in den Werkstätten Installatuerwägen die wirklich immer so geritten werden und merken dass die trotzdem fahren... Ich fahre wirklich mit alten Autos und hab für jeden Verständnis der mit einem Vehikel fährt wie es ihm gefällt. Aber hier geht es nicht um einen Selbsausbau sondern um Leute das professionell betreiben, durch Zulassungsverfahren kommen etc. Ich finde es immer wieder erschütternd was die Hersteller liefern - auch bei meinem WoMo ! Denke das kann man nur abstellen wenn die Leute die sich einen Neukauf leisten können, auch darauf pochen, dass sie um das viele Geld auch die entspr. Qualität geliefert kriegen ! Nun gut, ich werde es halt dieseen Urlaub ausprobieren müssen. Ich habe leider keine Zeit mehr andere Lösungen auszuprobieren.
@ drivetheglobe Das mit den höheren Rundenzeiten bei einem Goldschmidtfahrwerk halte ich halte ich für einen Marketinggag. Erstens ergibt sich durch die Heckerhöhung von ca.8cm beim Goldschmidtfahrwerk eine Erhöhung des Masseschwerpunktes und daraus resultierend immer eine Verschlechterung der Seitenneigung. Zweitens ist das Goldschmidtfahrwerk eher von der ganz primitiven Sorte. Ein paar kleine Luftbälge, Schläuche, Verbinder und Minikompressor und das war es. Wer weiß, was zum Beispiel in den schweren Nutzfahrzeugen an Sensorik für die Luftfederung verbaut ist, bemerkt sofort, das die angebotenen Luftfedernachrüstsysteme eher eine Notlösung zum Anheben des Fahrzeughecks ist und mehr nicht. Und noch was, in meinem PKW mit Airmatik senkt sich das Fahrzeuniveau bei Autobahnfahrt automatisch ab, eben wegen zu hoher Seitenneigung in Kurven. Hallo bussi,
ich finde das Aufliegen auf dem Gummipuffer ist ganz normal. Da das Fahrzeug mit dem Aufbau (Leergewicht) usw. schon gegen 3000 Kg aber z.B. das gleiche Fahrzeug als Pritschenwagen nur ca. 1200 Kg Leergewicht hat. Mein WOMO hat einen guten Federungskomfort obwohl es auch leicht am Puffer aufliegt. Zum Federweg kann ich nur bemerken, dass gemessen an der seitlichen Aufbauschürze im beladenen Zustand der Aufbau hinten genau 7 cm höher liegt als vorne und mit Zusatzfederung der Federweg sicherlich auch nicht länger wird. Hallo pe100-ci
da bin ich ja ersteinmal beruhigt, dass es bei andern auch so ist und der Federungskomfort doch noch als gut empfunden wird. Ich denke mal Ford hat den Gummipuffer absichtlich so lang gemacht, um ihn bei hoher Beladung progressiv zur Feder wirken zu lassen. Auf jeden Fall werde ich die Puffer nach dem Urlaub begutachten und auch das Fahrzeugniveau vor und nach dem Urlaub messen. Wenn die Feder deutlich schwächer wird, kommt man bestimmt an eine verstärkte Feder oder Luftfederung nicht herum. Beim Ford kenn ich es nicht, beim alten LT nannte VW das ganze ( zwei Gummipuffer zwischen Achse und Rahmen ) "Komfortfederung".
Hatte zumindest beim alten LT ( bis 95 ) einfach die aufgabe starke schnelle Stöße zusätzlich zu den Federn abzudämpfen und ein anschlagen der Federn am Rahmen zu verhindern. Ab ca. 70% Achslast lagen die ständig auf. Die Dinger waren aus dem Grund denn auch alle 50tkm hinüber und mussten für einen "zarten" Materialpreis von 50€ je Stück erneuert werden. Frag einfach mal bei Ford nach und stell dein Womo Achsweise auf die Waage. Hallo bussi,
mein WOMO hat pro Hinterrad eine einzelne Feder und das Fahrzeug steht immer reisefertig beladen in der Garage, habe bisher keine Ermüdung der Feder bemerkt. Da sich die Seitenneigung in Kurven sehr in Grenzen hält benötige ich sicher keine Luftfederung. LG |
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