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Wir haben heute den ganzen Tag in der Sonne gestanden, die einmal ums Womo rum ist. Wir haben morgens alles zu gemacht, Rollos vor, wir haben 2 Dachlüfter (8,60 Länge), einer in der Küche und eine im Heck im Bad (weil sich da der Kater über Tag am meisten aufhält). Außerdem die dicken Winter Iso Matten auf den Fahrerhausscheiben (Voll Integrierter). Gegen 14.00 Uhr waren es im Womo 32 Grad, was immer noch 3 Grad kühler war als draussen. Da Wind ging, blieben wir hier und machten auf was ging, um Luft reinzulassen (wegen dem Kater). Jetzt ist alles auf zum Durchlüften und bleibt auch auf, so dass es in der Nacht angenehm ist.
Nicht nur das: Die heisse Dame wird ja dann in feuchte Laken gehüllt ... und Strapse und Häringe(!) hat er eh dabei! Haru Du zitierst gerade aus dem Jahr 2010, und inzwischen sind wir wieder ernsthaft am Thema dran, und so soll es auch büddeschön bleiben. Schöne kalte winterfotos anschauen :lach: :lach: :lach: ![]() Re: Was könnte gegen extreme Hitze im Womo helfen 1) Aushalten 2) Lüften 3) Lüfter (bringt an 95 von 100 Tagen wirklich viel) 4) Klimaanlage 5) suche ich noch, habe ich aber noch nicht gefunden. :lach:
Nett, aber helfen tuts keinem User, der hier technische Ratschläge sucht. Hier gehts um Maßnahmen gegen extreme Hitze. Wir sind in Wohnmobil-Technik und gerade erst hab ich dran erinnert, dass die User ernsthaft am Thema dran sind. mal was anderes: ich habe eine alte Feldflasche, die in Filz gehüllt ist. Um das Wasser darin zu kühlen, wird der Filz nassgemacht.... die verdunstungskälte kühlt dann den Inhalt. Weinkühler funktionieren nach dem selben System. Wasserteilchen brauchen Energie um von Flüssig in Gasförmig zu wechseln, und die wird vom nächstgelegenen Körper gezogen... Mal angenommen du legst ein paar alte decken aufs Womo die mittels kleiner gartenpumpe mit strom aus den eh vorhandenen solarzellen ständig benebelt werden... solche systeme brauchen nicht viel strom. Bzw. müsste das sogar ohne Decken funktionieren. Braucht halt ausreichend Wasser.... also ein Bach sollte in der Nähe sein. Damit müsste es möglich sein den Innenraum ( bei möglichst grossflächiger bewässserung der Aussenhülle ) kühler zu bekommen als die aktuelle Aussentemperatur. Das ist doch ne tolle Idee! Wenn ein Bach in der Nähe ist kann man ja gleich kühles Wasser in einen Kühlmantel ums Womo pumpen. Ganz ohne Verdunstung. Warum gibt es eigentlich so was noch nicht? Gibt doch sonst alles Mögliche....
Du kannst dich über Beiträge von anderen lustig machen wenn es dir gut tut. Es wird dir jedoch nicht gelingen die Physik ausser Kraft zu setzen, denn: Die Feuchtigkeit aus einem nassen Tuch verdunstet. Dazu ist Energie nötig. Diese Energie wird dem Blech entzogen auf welchem das Tuch liegt, das Blech kühlt sich ab. Rico, es war keineswegs meine Absicht mich über irgendjemand lustig zu machen. Ich bin Physiker und kenne mich mit Kühlung sehr gut aus. Das Problem mit Verdunstungskühlung ist dass Rückstände zurückbleiben wie Kalk. Dieses Problem würde durch einen Kühlmantel in dem kühles Wasser fliesst vermieden. Bei elektrischen Geräten die höher belastet sind - ein Motor zB - ist so ein Kühlmantel oft ins Gerät eingebaut.
Flüchten, woanders hinfahren. Wir haben zwei Klimaanlagen die normalerweise das Problem lösen, ich erinnere mich das wir einmal von der Spanischen Küste auf Sierra Nevada gefahren sind. Dort war es schön kühl auf über 3.000m :D "Einfach so" Wasser auf einem Bach nehmen, das könnte extrem Ärger geben. Bei uns rum ist es verboten Das Problem mit der Verdunstungskälte ist, dass sie die Luftfeuchtigkeit erhöht - und damit wird es subjektiv noch heisser, wenn man nicht gerade in der Wüste mit 5% Luftfeuchtigkeit ist, oder wenn eh schon 100% Luftfeuchtigkeit herrschen. Ein Ventilator bringt da wesentlich mehr subjektive Abkühlung. Also für aussen auf dem Mobil sicher machbar, wenn auch aufwändig (bin mir nicht sicher, ob man den Unterschied von ein paar nassen Tüchern auf dem Dach merkt), für drinnen eine denkbar schlechte Lösung, und daran kranken auch die ganzen mobilen 'Klimaanlagen' für 25 Euro. 1) Wichtigste Maßnahme: Scheibenabdeckung aufs Fahrerhaus. Aussen! Die ganzen Matten für Innen sind gegen Aufheizung inneffektiv bzw. lassen einen Teil der Hitze doch rein. 2) Fenster auf Sonnenseite zu oder nur auf Schlitzlüftung, Reflektorrollos hoch, aber nicht ganz, sonst schmilzt die Scheibe irgendwann... 3) Alle Löcher auf der Sonnen-abgewandten Seite auf 4) Markise raus zum Seitenwand beschatten, bringt ne Menge! 5) Dachlüfter nutzen, um heisse Luft nach oben rauszublasen. Dann aber keine andere Dachluke öffnen (Luft-'Kurzschluss') So ist das auch am Mittelmeer nicht wirklich ein Problem, selbst wenn man in der Sonne steht. Den Rest besorgt die Akklimatisierung. Ach ja, 6) Beim nächsten Womo-Kauf auf ordentliche Wandstärke der Isolierung achten. Leider gibts immer noch Hersteller, die da mit 25 mm Schaum ziemlich dünne Bretter bohren. Leichtbau lässt grüßen. Eine Klimaanlage verhindert die Akklimatisierung und ist damit völlig kontraproduktiv. Üblicher Effekt beim Rausgehen aus klimatisierten Räumen, 'Hammer auf'n Kopf'. Fürs Runterkühlen vor dem Schlafen mags gehen. bis denn, Uwe
Nach unserer Erfahrung der letzten ca. 50 Jahre Südfrankreich, Spanien, Portugal benötigt man eine Klimanlage. Wir kommen nur damit klar, besonders was die Schlafzeit angeht, möchten wir ca. 17 Grad haben. Bei über 25 Grad schlafen wir nur noch völlig übermüdet ein. Mit der Umstellung z.B. 22 Grad im Mobil zu haben, bei > 30 oder gar 40 Grad Außentemperatur haben wir keine Probleme. Wir sind dann sehr froh uns wieder ins kühle WOMO zurück ziehen zu können. Wenn Du Dich bei z.B. aktuellen Südspanien Temperaturen von 40 Grad Tagsüber / 30 Grad Nachts aklimatisieren kannst, finde ich das gut für Dich. Kann aber nicht jeder. Was macht ihr dann da, wenn ihr mit dem Klima nicht klarkommt? bis denn, Uwe
Warum sollte man "mit der Klima nicht zurechtkommen" ? Bisher hat die immer das gemacht was sie sollte. Die Staukastenklimaanlage Dometic FreshWell 3000 hat 3 kW Kälteleistung und das reicht für unser 6,5 m Womo. Notfall haben wir noch die Motorklima falls wir mal schnell viel Kälteleistung benötigen oder unterwegs sind.
Sag das mal unserem Hund, der beisst dir danach sofort in den Hintern ! :) Gruß Harald
Wobei die Tat des Hundes unter Notwehr nach § 32 StGB Straffrei bleibt :D
Mag sein, dass der das macht. Aber nur einmal. :D In Spanien gibts also keine freilaufenden Hunde, sondern die müssen alle in klimatisierten Räumen sitzen? Hab ich anders in Erinnerung. bis denn, Uwe
Grundsätzlich richtig, wichtig und gut. Hier aber, also im Sommer beim Erwärmen des Womos, spielt es eine untergeordnete Rolle. Jeder Camper weiß, dass es am Abend lange dauert bis der aufgeheizte Innenraum durch lüften wieder erträglich wird. Auf der anderen Seite ist es morgens, nach einer kühleren Nacht, noch bis ca. mittags einigermaßen angenehm, sprich innen kühler wie außen. Eine bessere Isolierung würde hier nur eine zeitliche Verschiebung bewirken. Ich halte es so, dass ich abends nach einigen Weinchen relativ spät ins Bett gehe und morgens etwas länger schlafe. Gruß Kurt
Wenn sein Herrchen 1,88m 100kg daneben steht macht er das auch zweimal ! ;D Gruß Harald
Jein. Eine bessere Isolierung bringt einen niedrigeren Wärmestrom in den Innenraum. Das heisst, unterm Strich wird das Auto mit weniger Watt aufgeheizt, die Innenwände sind deutlich kühler als mit weniger Isolierung. Würde man das Fahrzeug ohne Lüften einfach in der Sonne stehen lassen, könnte man das gut messen. Da man aber ja lüftet, um die heisse Luft im Innenraum auszutauschen, tritt der Effekt nicht so deutlich zu tage. Insbesondere Abends ist das aber angenehmer, weil die Innenwände eben erst gar nicht so warm geworden sind. Und im Winter spart eine dickere Isolierung ne Menge Gas und kalte Ecken im Mobil gibts auch nicht. Es hat schon seinen Grund, warum ExMos heutzutage mindestens 40 bis 50 mm Isolierschaum in der Wand haben, das macht man nicht, damit die schwerer werden. bis denn, Uwe
Pissing Contest? bis denn, Uwe |
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