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Was könnte gegen extreme Hitze im Womo helfen 1, 2


kampmannpeine am 17 Jul 2010 01:34:25

Tja, in diesem Sommer ist es richtig heiß. Teilweise 40º im Womo. Die Dämmung der Wände und des Daches sind nicht optimal. Abends war die Temperatur innen sehr, sehr warm und außen etwas kühler.

Ich frage mich, ob es möglich ist, die Außenhaut mit einem silbrigen Lack zu streichen, der im Prinzip die Sonneneinstrahlung (und die IR-Strahlung von der Marquise) reflektiert. Ich habe da námlich die Befürchtung, dass das vielleicht ein Jahr hält, dann aber so verdreckt, dass wieder eine stärkere Absorption der Strahlung stattfindet.

Hat damit schon jemand Erfahrung gemacht. Welcher Lack/Farbe könnte dafür in Frage kommen?

Außenhaut ist Aluminium - und am Alkoven GFK - jeweils weiß gefärbt ...

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Tipsel am 17 Jul 2010 01:48:23

Ists nicht einfacher alle Fenster zu öffnen, um so innen und außen die gleiche Temperatur zu haben?

Ich glaube, dass eine Lackierung die Sonneneinwirkung nicht oder nur sehr gering abhalten kann. Aber meist hält man sich um diese Zeit eher draußen auf und hinterher gleicht sich die Temperatur wieder an, wenn alles offen ist.

herb33029 am 17 Jul 2010 02:06:23

Also das mit der Lackierung halte ich für keine gute Idee. Dein Mobil ist doch weiß, da hast Du die geringste Aufheizung.
An sonsten halten wir es wie Tipsel, lüften!!!


herb33029

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kampmannpeine am 17 Jul 2010 02:49:55

Tipsel hat geschrieben:Ists nicht einfacher alle Fenster zu öffnen, um so innen und außen die gleiche Temperatur zu haben?

Ich glaube, dass eine Lackierung die Sonneneinwirkung nicht oder nur sehr gering abhalten kann. Aber meist hält man sich um diese Zeit eher draußen auf und hinterher gleicht sich die Temperatur wieder an, wenn alles offen ist.


naja, die Fenster sind geöffnet und sicher halten wir uns weitgehend draußen auf.

Aber: das Mobil (die Wände und das Dach, Bürstner EZ 2002) heizt sich durch die Strahlung (Absorption) derart auf, dass es beim "Zubettgehen" recht unangenehm warm ist. Erst gegen morgen kühlt es dann aus. Selbst unterhalb der Marquise, die sehr, sehr heiß wird, wird die angrenzende senkrechte Womowand über 40º warm! Der weiße Lack absorbiert also ganz schön kráftig!

Insofern hilft es nichts, die Fenster und die Seitentür zu öffnen.

Beispiel: es gibt für Windschutzscheibe und Seitenscheibe diese silbernen "Matten". Wenn ich die in die Fenster "klebe" bei starker Strahlung, wird es merklich kühler. Also liegt das aufheizen an der fehlenden Reflektion der Strahlung.

Und: Ihr könnt ja mal ein Stück Alufolie gleichzeitig mit einem weiß gestrichenen entsprechend geformten Blech in die Sonne legen und darunter jeweils ein Thermometer stellen, was glaubt Ihr wohl, wo es am wärmsten ist

Tipsel am 17 Jul 2010 02:57:10

Vielleicht ist unser Knaus anders isoliert, denn bei uns ists drinnen meist kühler als draußen.

Und die silbernen Matten sind nicht nur einfach silbern, sondern haben eine Isofunktion, sind gepolstert und haben Luft dazwischen.

Von der logischen Überlegung her wäre ein silbernes Womo wohl kühler, weils mehr abstrahlt als ein weißes. Jedenfalls ists bei Alufolie so, obwohl die Hitze beim Grillen da auch odentlich durchgeht. :nixweiss:

Aber Weiß ist ja schon nicht schluckend. Da müssen die Physiker sich dazu äußern.

Es gibt ja silberfarbene Mobile. Vielleicht meldet sich ja jemand, der so eines hat.

kampmannpeine am 17 Jul 2010 03:02:59

Tipsel hat geschrieben:
Aber Weiß ist ja schon nicht schluckend. Da müssen die Physiker sich dazu äußern.



bin zufällig einer :twisted: :twisted: :twisted: :D

matthiast4 am 17 Jul 2010 08:13:22

Jetzt mal abgesehen davon, dass ich mal Physik studiert habe, bin ich jetzt aber Kaufmann -
Und dem fiel sofort auf, dass es sicher günstiger ist eine Klimaanlage und einen Stromerzeuger nachzurüsten, als ein Wohnmobil lackieren zu lassen, noch dazu in silber, was dann für gewöhnlich eine Zweischicht-Lackierung wird. Und wenn es dann in komplett silber vor Dir steht, kommt das Dekor - das wird ein TEURER Spaß, und bringt sicher nicht 10 Grad weniger innen, vermutlich nicht mal 5.

Der Wohnmobilist in mir sagt, dass es ein MOBIL ist und Du deswegen vielleicht einfach wohin fährst, wo es kühler ist. Auch dafür könntest Du das Geld von der Lackierung gut anlegen.

Und noch was - würdest Du glauben, dass ein schwarzes Mobil besser abkühlt als ein weisses? Nein? Ist aber so, denn schwarz strahlt auch am besten ab... . Ein reflektierender Lack kühlt also schlechter ab, was auch so sein MUSS, falls gewünscht liefere ich auch die Begründung.

Beduin am 17 Jul 2010 08:20:06

Im Fachhandel, aber frag mich nicht wo, hatte ich vor 2 Wochen gesehen, gibt es extra Matten die passgenau auf die Fenster im Womo zugeschnitten sind.
Die legst aufs offene Fenster drauf und macht sie nach innen mit einem Klettverschluss zu, soll laut dem Besitzer viel bringen. Wärme draussen lassen, Licht rein lassen.

Einen Ventilator habt ihr?

oberstdorfer am 17 Jul 2010 08:34:16

Ich möchte mal das Schwitzen von einem ganz anderen Aspekt aus beleuchten.

Ich gehe seit ca. 5 Jahren regelmäßig in die Sauna so 2-3 mal in der Woche auch im Sommer und auch bei 38 Grad, wer mich kennt weiss das ich nicht der leichteste bin und mit meinem Übergewicht kam mir das heisse Wetter immer noch schlimmer vor. Seit ich dies mache ist das Problem mit dem Schwitzen (und noch einige andere wie z.B. Erkältungen, Schlaflosigkeit) nur noch minimal.

Natürlich wache ich bei 3o Grad im Wohnmobil auch schon mal auf und bin nassgeschwitz aber dann stell ich mich kurz unter die Dusche, abtrocknen und 10 min später schlummere ich dann wieder ein. Im Winter ist es genau umgekehrt mir kann´s da gar nicht kalt genug sein um mich "sauwohlzufühlen"

Was das saunieren angeht ist das für mich eine Lebensqualitätsteigerung die ich nie vermutet hätte, Natürlich ist jeder von der Natur her verschieden aber ausprobieren geht über studieren.

PS: Man muss das mit dem Saunieren natürlich langsam und gemächlich angehen und austesten was dem Körper gut tut. In den meisten Saunen gibt es sogenante Schnupertage bei denen man unter Anleitung das Saunieren erlernnen kann.

PPS: Heute ist meiner Lieblingssaune in Erzhausen bei Darmstadt ein großer Iventabend mit Barbecue und tollen Aufgüssen, vieleicht sieht man sich ja! :flamingdev:

mueckenstuermer am 17 Jul 2010 08:58:07

Das Problem ist doch, dass sich das ganze Matreial über Stunden immer mehr aufheizt. Das hat mit guter Isolierung weniger zu tun. Abends kühlt dann die Luft schnell wieder ab als das Material, so dass es im Womo wärmer ist als draußen. Also muss man nachhelfen.

Eine Klimaanlage wäre eine Lösung, ist aber eigentlich uncool. Sie ist teuer, schwer, funkt im Süden oft nicht wegen zu geringer Amperezahl der Sicherungen und nervt die Nachbarn. Ohne Aussenstrom geht sowieso nichts, was ganz schlecht ist, wo wir doch alle autark sein wollen und gerne frei stehen wollen. (Stichwort: Solaranlage und Batterien können nicht groß genug sein, mind. 300 Liter Wasser im Tank, 135 Liter Kühli mit Gefrierfach natürlich, damit Muttis Gulasch von daheim auch am einsamen See in Süd-X schmeckt usw. usw..)

Einfacher aber durchaus effektiv ist es, alte Badetücher mitzunehmen, diese dann pitschnass aufs Dach, mindestens alle Luken zu legen und ggf. mit Gießkanne nachbefeuchten. Auf diese Weise kommt es durch die Verdunstung zu einer Abkühlung, ähnlich wie bei den primitiven Klimaanlagen, die auf dem Verdunstungsprinzip funktionieren.

Wem das dann immer noch nicht kühl genug ist, sollte in die Berge fahren oder sich schattige Plätze suchen. Als letzte Möglichkeit bliebe noch....


.... die Kühlschranktüre offen lassen ;-)) Aber der Absorber funkt ja bei 40 Grad auch nicht mehr richtig.

Hoffentlich ist bald wieder Winter.... Aber da frieren ja die Tanks ein und das Kandenswasser läuft die Scheiben runter. Womo-Fahren hat eigentlich nur Nachteile.

Einen sonnigen Tag noch!


m.

Gast am 17 Jul 2010 09:42:05

mueckenstuermer hat geschrieben:...Eine Klimaanlage wäre eine Lösung, ..... Ohne Aussenstrom geht sowieso nichts, was ganz schlecht ist, wo wir doch alle autark sein wollen

da wäre ein generator die lösung. die gibts inzwischen mit ausreichender leistung auch für betrieb mit LPG, das die meisten ja ohnehin an bord haben (o.k. die mitgeführte menge müsste i.d.R. erhöht werden) und für die schalldämmung gibt es auch möglichkeiten. das erfordert natürlich platz, den nicht alle haben, schon klar.

uns ist das freistehen-können auch sehr wichtig und lassen uns unser mobil so einrichten, wie hier beschrieben. :)

mueckenstuermer am 17 Jul 2010 09:56:58

Variofahrer hat geschrieben:
mueckenstuermer hat geschrieben:...Eine Klimaanlage wäre eine Lösung, ..... Ohne Aussenstrom geht sowieso nichts, was ganz schlecht ist, wo wir doch alle autark sein wollen

da wäre ein generator die lösung. die gibts inzwischen mit ausreichender leistung auch für betrieb mit LPG, das die meisten ja ohnehin an bord haben (o.k. die mitgeführte menge müsste i.d.R. erhöht werden) und für die schalldämmung gibt es auch möglichkeiten. das erfordert natürlich platz, den nicht alle haben, schon klar.

uns ist das freistehen-können auch sehr wichtig und lassen uns unser mobil so einrichten, wie hier beschrieben. :)


Erzähl das mal der 3,5-Tonnen-Klientel. Da kann ja noch nicht einmal der Wassertank voll gemacht werden, geschweige denn Klima aufm Dach und Generator plus Benzinkanister in der Heckgarage ... Für die Masse der Womobilisten keine wirkliche Alternative.

m.

Gipe am 17 Jul 2010 10:01:29

Hallo Mückenstürmer, :daumen2:

Beifall und Ironie an.

wie kannst Du es wagen in der heutigen Zeit solche Oma - Rezepte anzubieten / verschenken. :wink:
Heute geht doch ohne Hightech im neuesten Design nichts.
Nur was schweine Geld und Unterhalt kostet taugt was.
Mindestens Händy- noch besser Sprachgesteuert,
weil die Energie, ein Geschirrtuch vor offenen Fenster / Tür alle halbe Stunde zu befeuchten,
braucht der moderne Mensch für das Fitnesstudio. :D
:kuller: sorry muss mich selber kugeln.

pipo am 17 Jul 2010 10:16:24

Tolles Thema :D

Wir haben zZt. 37° tagsüber und 30° Nachts.
Die Klimaanlage mache ich Nachts aus, da ich Rücksicht auf meine Mitcamper nehme. Letzte Nacht haben wir versucht das Womo komplett zu verriegeln, sind aber nach ca. 2 1/2h wegen der Luftfeutigkeit gescheitert. Das Womo heizt sich einfach zu schnell auf, auch wegen den Personen die da drin liegen :wink:

Toll finde ich den Vorschlag mit der Sauna, wobei ich noch nie 8h in der Sauna geschlafen habe. Dürfte auch entsprechend ungesund sein.

ME. hilft nur alle Schotten auf und auf Wind hoffen, dann weht es sehr angenehm durchs Womo. Leider waren die letzten 2 Nächte komplett Windstill :roll:

MIt den feuchten Tüchern dürfte auch helfen, allerdings überlege ich immer noch wie ich die Tücher anbringe.

Mal schauen ob es noch weitere hilfreiche Tipp gibt.

mueckenstuermer am 17 Jul 2010 10:31:49

pipo hat geschrieben:MIt den feuchten Tüchern dürfte auch helfen, allerdings überlege ich immer noch wie ich die Tücher anbringe.


So lange sie nass gehalten werden, passiert nix. Die kleben auf dem Dach/der Haube fest. Und wenn mal eins runtergeweht wird, kann man es auch gleich unten lassen, weil dann ja Wind ist. Wind ist abends gut für die Abkühlung des Womos, da brauchts dann kein feuchtes Tuch mehr.

Also: Wind bläst trocken gewordene Tücher runter, ohne Wind bleiben sie drauf und werden wieder nass gemacht.

m.

Gipe am 17 Jul 2010 11:10:22

In einer schlecht isolierten Dachwohnung
haben feuchte Geschirrtücher meinem Alabasterkörper damals Linderung
beim Einschlafen gebracht.
Heute gibt es fast geräuschlose PC Lüfter in dev. Grössen und min.Wattzahlen für ein Taschengeld und verstärken die Verdunstungskühlung enorm.
Ein Großteil hier ist so kreativ und bewandert,dass ich staunte
und jetzt soll bei einer manuellen Kühlung keine Handhabe gefunden werden. :?:
Pause muß wieder was schaffen.

rieckmann am 17 Jul 2010 11:11:55

Hallo,

Im Fachhandel, aber frag mich nicht wo, hatte ich vor 2 Wochen gesehen, gibt es extra Matten die passgenau auf die Fenster im Womo zugeschnitten sind.
Die legst aufs offene Fenster drauf und macht sie nach innen mit einem Klettverschluss zu, soll laut dem Besitzer viel bringen. Wärme draussen lassen, Licht rein lassen.


Ich denke auch dass die meiste Wärme durch die Fenster kommt, denn die sind nicht so isoliert wie die Wände und das Dach.

Ich habe mir aus dem KFZ-Zubehör diese silbernen Windschutzscheiben-Abdeckmatten besorgt.
Diese dann auf das Fenstermaß zugeschnitten, silbernes Panzerklebeband um die Kanten geklebt, damit die Kanten nicht weiter aufreißen, und dann oben und unten ein breites Gummiband angenäht.
Diese Folien/Matten kommen dann von außen auf die leicht geöffneten Fenster auf der Sonnenseite (Sitzecke, Heki usw.).

Man kann diese Maßgeschneiderten Matten auch für teures Geld im Fachhandel kaufen !

Ich bilde mir sogar ein, dass es ein wenig kühler ist als ohne.

Habt ihr schon mal herausgefunden wie heiß es zwischen geschlossenen Heki und dessen Verdunkelungsrollo ist ?

Die Sonnenstrahlen kommen durch die Scheibe und bleiben am Rollo "hängen". Dann heizt sich dieser Zwischenraum enorm auf.
Das Rollo ist ja nicht isolierend, also kommt die Wärme auch in den Innenraum durch.

Wenn nun von außen eine Sonnenschutz-Folie/Matte kommt, können die Sonnenstrahlen gar nicht erst ins Innere kommen.


Fred

8)

Gast am 17 Jul 2010 11:12:35

mal hier --> Link meinen Beitrag dazu lesen

die Physiker können ja schon mal anhand der Wärmedurchgangszahlen für 35 mm Hartschaum ausrechnen, wieviel Watt alleine durch die hohe Umgebungstemperatur ins Womo "diffundieren", und dann darüber nachdenken was ein neuer Anstrich bringt....oder die Kälteleistung der JKlimaanlage gegenüberstellen

mit warmen n klaus

dieterrudi am 17 Jul 2010 11:28:38

Servus Wohnmobilforum-Freunde,
ich habe jetzt mehrere Wochen probiert, das Aufheizen im Womo zu reduziern.

Nach meinen Messungen in meinem Integrierten Womo, das mit der Windschutzscheibe nach Westen steht und ab 10:30 Uhr volle Sonne bekommt, entsteht ein großer Anteil der Aufheizung im Womo durch die Fenster, Dachhauben, Windschutzscheiben.

Ich habe mit den silberfarbigen Scheibenschutzfolien für PKW in den letzten Wochen erreicht, daß im Inneren des Womos nur die Außentemperatur der umgebenden Luft war, also so 33 -35 Grad.
Am Abend konnte durch Durchlüftung immer die aktuelle Umgebungstemperatur im Womo schnell erreicht werden, da sich die Inneneinrichtung nicht so hoch aufheitzte.

Also die Einstrahlung der Sonne ins Womo mit Außenfolien durch die Scheiben zu verhindern ist die einfachste, schnellste und billigste Methode, um das Aufheizen der Inneneinrichtung im Womo zu reduzieren.
Besser wäre noch ein Sonnendachschutz wie es auf CP in I, E, P, GR oft praktiziert wird.

Wir machen das Scheibenabdecken außen schon einige Jahre beim Parken im Sommer, da wir ja einen Langhaarkater mit dabei haben, der bei Temperaturen ab 30 Grad leidet - er kann halt sein Fell nicht ausziehen und auch nicht schwitzen. Da hilft nur Pfoten kühlen mit Wasser bevor er wie ein Hund zu hecheln anfängt.

donalfredo2 am 17 Jul 2010 11:31:06

Zu dem Thema kann ich reichlich beitragen.
Mein Womo ist silber - das Baugleiche meines Freundes weiß, er hat sich die rund 3 Kilo€uro gespart, und das war auch gut so.
Wir haben benachbart stehend grundsätzlich 3-5 Grad höhere Innentemperaturen.
Die ab Werk bestellte Klimaanlage ließ ich nach einem Jahr wieder rückmontieren - außer Krach nichts gewesen.
Am absolut wirkungsvollsten ist eine hochwertige Fensterabdeckung des gesamten Führerhauses - bringt locker zwischen 5 und 10 Grad, wenn das Fahrzeug in der Sonne steht.
Zusätzlich ist der Einbau eines Dachlüfters (Fanta-Vent) anzudenken, der gut 4-5 Grad bringt, und die Luft "erfrischt".
(Also, wenn ihr jetzt mitrechnet, muß nicht zwangsläufig ein Wintermantel mitgenommen werden - im Sommer ist's immer noch warm).

travelrebell am 17 Jul 2010 11:31:52

jetzt ist es mal so richtig Sommer und knackeheiß und schon beginnt Gejammere ;-):-) so ganz recht ist nie für alle...
Die Fenster auflassen, Luftzufuhr und Ventilation lindern halbwegs. Ein oder mehrere Ventilatoren helfen dabei auf die Abendtemp. runterzukühlen. Freund von Klimageräten bin ich nur tagsüber beim Fahren, Arbeit oder Einkauf.
Im Wohnbereich oder Hotelzimmer besonders Abends verzichten wir grundsätzlich auf Klimakühlgeräte. Spätestens nach zweidrei Abenden stellt sich der Körper auf die Temp. ein, dann geht es wieder. Eine Akklimatisierung ist mit/bei nächtlicher Klimanutzung kaum möglich. Sobald es wieder ins Freie geht, ist der Körper wieder überfordert. Fängt sich einer/e den "Klimaanlagenschnupfen" ein wird es doppelt ungemütlich bei Hitze. Wenn die Mög. besteht für zus. Abschattung des Mobils sorgen. Neben der obligaten Markise ein großes ?ges Mesh-Sonnensegel aufstellen. Dies geht auch über dem Mobil, mit etwas Idee sorgt man für Abschattung der Abendsonne... Wenn ausreichend Wasser(!) getrunken, gehts auch mit der Hitze.


Extrem Tipp

Bei ganz trockener Hitze jenseits der 35 ° bei Nacht:
Bettlaken naßmachen, gut auswringen und Beine bis zum Ende der Oberschenkel damit zudecken. Müßt dann mal nen Extragang zur Toilette einlegen, aber es beschert einen kühlen Schlaf. Wird noch mehr Körperfläche abgedeckt macht es euch krank.

CarlosW am 17 Jul 2010 11:32:26

Ohne Klimaanlage das Womo auf eine angenehme Temperatur zu bringen,wenn es draussen 35 Grad hat ist schwierig.
Ich verdunkle die Fenster die von der Sonne bescheint werden,mit meinen Isorollos und lasse diese Fenster zu ,alle anderen Fenster sind ganz geöffnet,auch die Dachlucken.In der Mittagshitze wenn die Sonne von oben brennt schliesse ich die Dachrollos.
Zudem lasse ich meinen Dachventilator volle Pulle auf absaugen laufen.
Ich schaffte es so 3-5 Grad unter Aussentemperatur zu kommen.
Wichtig ist auch,die grosse Fensterfront in der Führerkabine zu verdunkeln,wenn die Sonne drauf scheint.
Die Markise sollte Richtung Süden stehen,so wird die Womowand nicht zu sehr aufgeheizt und die Fenster können dann auf dieser Seite auch offen bleiben,was einen besseren Durchzug bringt.

Carlos

lonsome am 17 Jul 2010 11:35:53

Hallo,

was da helfen könnte (würde ich mir auch manchmal wünschen) wäre eine Art Tropendach, wie es auf den Landrovern zu haben ist: ein zweites Blechdach mit ca. 8 cm Abstand zum normalen Dach, komplett unterlüftet.

Für mich habe ich noch etwas anderes ausprobiert bei den Fenstern: Fenster aufstellen, dann auf die Fenster Tücher drauf, um Schatten zu haben unter Tags. Das hilft schon, und auch Nachts immer auf Durchzug: Alkovenfenste auf, Dachluke auf.


Klaus

homa am 17 Jul 2010 11:41:58

Also bei uns sieht es so aus wie auf dem Foto. Auf dem Heki befindet sich genauso eine Haube, die ich von innen montieren kann, wenn ich mich mit den Füßen auf dem Spülen-Kochmulden-Schrank abstütze.
Dies ist die wirksamste Maßnahme gegen eindringende Wärme ohne Energieverbrauch. Das Heki wird dabei moglichst soweit geöffnet, dass keine Sonnenstrahlung durch die Öffnung fällt. Bleibt die Aufbautür im Schatten, wird diese ebenfalls geöffnet.
Wenn die Außentemperatur am Abend unter die Innenraumtemperatur fällt, wird natürlich gelüftet. Trotzdem gibt es Nächte in denen das Schlafen schon anstrengend ist.

Beduin am 17 Jul 2010 12:28:12

HiHiHi
habe mich bei Uli seinem Beitrag an die Zeiten in meinen Bussen erinnert. Da habe ich immer Wäscheleine rund um den Bus gezogen und daraf dann die Bettdecken, Schlafsäcke ect dran gehängt, vorne ein Badetuch und das dann ab und an nass gemacht, das hat auch viel gebracht, nur bin ich jetzt (fast :D) Erwachsen und nicht mehr soooooooo Schmerzfrei das auf einem SP so zu praktizieren

MobilIveco am 17 Jul 2010 13:00:38

donalfredo2 hat geschrieben:Die ab Werk bestellte Klimaanlage ließ ich nach einem Jahr wieder rückmontieren - außer Krach nichts gewesen.


Was für eine Klimaanlage war das denn?

Gast am 17 Jul 2010 13:12:46

Die ganze Fensterabdämmerei ist logischwerweise Humbug ( mal unterstellt, dass Ihr sie abends nicht abnehmt).
Es ist doch so:
Die ganze Dämmung ( das Problem besteht auch im hausbau) hat natürlich die Eigenart, dass sie nicht nur in eine Richtung dämmt.
Soll heißen: Desdo mehr ich dämme, desdo länger dauert es eben, bis Außentemp und Innentemp. identisch sind. Aber kühlen tut eine Dämmung nunmal nicht aktiv. Im umgedrehten Falle bedeutet das eben auch, dass desdo mehr ich dämme, desdo länger braucht das Womo zum Auskühlen.
Wenn ich also mittels Dämmung Kühlung herbeiführen will, muß ich diese natürlich abends, wenns draußen kühler als im aufgeheizten Womo ist, abnehmen, denn ansonsten erreiche ich höchstens, dass ich mir einen Wärmespeicher auf die Scheiben gefummelt habe.
Und diesen Akt kann ich mir bei einem vollumantelten Womo einfach nicht vorstellen. 2x am Tag das Ding einpacken und abends wieder auspacken.

Ich lasse mir gerade einen Turbovent einbauen. Vom Prinzip her ist die Problematik zwar ähnlich, weil der eben auch nicht kühlt, aber ich kann abends, wenn es draußen kühler ist als drinnen (das ist natürlich Vorraussetzung) die Temp schneller angleichen.

kampmannpeine am 17 Jul 2010 13:33:04

Ganz herzlichen Dank für die vielen Anregungen.

Drei Dinge - von der Physik her, scheinen besonders diskussionswürdig -
ich will ganz kurz darauf antworten:

1. Silberfarbe gegen Schwarze Farbe: daran hatte ich gar nicht mehr gedacht - obwohl ich mich fast den ganzen Tag mit Strahlenphysik beschäftige: Völlig klar, der schwarz lackierte "body" sollte nachts besser abstrahlen ... wenn die Temperatur des Body höher ist als die Umgebungstemperatur. Also nur tagsüber ist natürlich die Einstrahlung extrem. Da könnte der Beitrag mit den nassen Bettlaken helfen.

2. Bettlaken: das haben wir partiell für die ausgefahrene Marquise gemacht, hat an den Stellen geholfen, wo das Bettlaken nass war und ansonsten hatte ich noch eine Wasserleitung zur Verfügung, an die ich unseren Schlauch angeschlossen hatte und damit die Marquise besprengt hatte. Allerdings war die bald trocken und insofern war das keine nachhaltige Lösung - bis auf das Bettlaken. Die Wirkung des verdunstenden Wassers war exzellent (420 kCal/Liter Verdunstungswärme, das ist schon was!), aber wie gesagt, nicht nachhaltig. Aber im Prinzip war der Effekt "messbar" - also grundsátzlich eine gute Idee...

Was mich gewundert hat, ist die Tatsache, dass die senkrechte Wand des Womo, die normalerweise von der Marquise abgedeckt wurde gegen Einstrahlung, sehr warm, fast über 40º wurde. Allerdings, wenn man die durchaus heiße Marquise bedenkt, dann ist das im Sinne der Physik völlig klar: die Marquise wirkt als Heizsonne!

Auf das Dach könnte man die Bettlaken auch legen und dann mit Strapsen und Häringen irgendwie festmachen ...

3. Ventilaor - Turbovent: das sollte nicht ganz so aufwendig sein ...

Klimaanlage kommt aus energetischen Gründen nicht in Frage, vor allem, wenn wir frei stehen - und das tun wir meist - der oben geschilderte Fall mit dem Wasseranschluss war natürlich auf einem Campingplatz ... :) :D

Ich bedanke mich nochmals für das ausführliche Ideenpaket, und werde also in Zukunft alte Bettlaken und Badetücher mitnehmen ...

schönen

Jörg

brainless am 17 Jul 2010 16:13:28

Ich bedanke mich nochmals für das ausführliche Ideenpaket, und werde also in Zukunft alte Bettlaken und Badetücher mitnehmen ...



Okay - dann solltest Du aber die heiße französische Gräfin daheim lassen, auch wenn Du sie ab und zu mit Wasser besprengst.......


brainless :wink:

macagi am 17 Jul 2010 17:25:58

also Carlos macht das mE schon richtig. Wir haben auch einen Dachventilator, der abends volle Pulle läuft wenn es draussen kühler ist. Das Womo kühlt dank der relativ geringen Masse (im Vergleich zu einem Haus) relativ schnell ab. Das mit den nassen Handtüchern klingt auch gut - Verdampfungskühlung haben ja schon die alten Ägypter praktiziert.

Was auch hilft ist einen Schattenplatz zu finden.

Und im Zweifelsfall dorthin zu fahren wo es nicht so heiss ist! :-)

Und interne Kühlung der Insassen ist immer gut!

Gipe am 17 Jul 2010 17:26:48

Nachtrag:
Ich hatte mir über diese natürliche Erscheinung
schon einmal Gedanken gemacht und einen Fred gestartet. --> Link
:hallo:

Roadrunner1278 am 17 Jul 2010 20:37:42

Hi,

also wir sind ja auch gerade auf Urlaubsreise und hatten mit dem hohen Temperaturen von täglich 37 Grad zu kämpfen.
Bei uns steigen die Temperaturen Mordgens im Womo wesentlich langsamer als draußen. Der Trick ist, alle zur Sonne zeigenden Fenster schließen und verdunkeln. Das Fahrerhaus ist vom Wohnraum abgetrennt, da haben wir locker 40 bis 50 Grad drin. Bisher standen wir jeden Tag in der prallen Sonne und hatten in der Regel 2-3 Grad weniger als die Temperatur draußen.
Abends, sobald es draußen kälter ist als drinnen, kommen 2 Ventilatoren zum Einsatz. Einer bläst kühle Luft rein ( wir in das Seitenfenster geklemmt ) der andere Ventilator saugt über die Dachhaube die heiße Luft ab. Durch diesen Technik habe ich Abends maximal 1-2 Grad mehr im Womo als Außentemperatur. So können wir um 23 Uhr wenn es draußen noch 23 Grad hat, bei 24-25 Grad gut schlafen. Wir schlafen im Alkoven, die Alkoven-Fenster sind Nachts die einzigen die offen bleiben und wenn kein Wind geht, kommt da am Fußende auch wieder der große Ventilator hin, der auf kleinster Stufe die Luft nach draußen bläst. Das sorgt für einen Angenehmen Durchzug.

Beide Ventilatoren kommen vom Media Markt, der Kleine hat 25 cm Durchmesser und zwei Stufen und der Große hat 30 cm Durchmesser und drei Stufen. Sie laufen über den Wechselrichter.

alzu am 18 Jul 2010 17:06:36

Hallo,
immer wenn ich lange Unterwäsche, eine Fleecejacke und einen Anorak, Pudelmütze und Handschuhe, dicke Socken und Pelzschuhe getragen habe, wars mir noch nie zu heiß. :bgdev:
aus Oberösterreich
Alfred

gu am 20 Jul 2010 23:20:45

Grüss Gott, bin zwar neu hier, aber seit 17 Jahren mit WM, daher mit Lösung aus Vor-Klimaanlagen-Zeit:
In Italien gibt´s in jeder besseren Ferramenta, und vor allem am Land, ein (meist grünes) sehr leichtes, sehr grobes Plastikgewebe billig als Meterware. Wenn ihr es nicht findet, fragt den nächsten Bauern, der am Straßenrand Obst und Gemüse verkauft - über seinem Stand ist wahrscheinlich das gemeinte Gewebe als Schattenspender aufgezogen.
Wir haben es in einer Größe, damit es über die ganze Länge des Wohnis + Heck und Bug reicht. Die Breite ist etwa die Dachbreite + knapp 1,5 mal WM-Höhe.
Praktisch sind noch ein paar Plastikclips mit Ösen aus der Ferramenta und zum Einclipsen in den Geweberand. Der Bauer braucht diese zum Spannen des Gewebes über sein Standl, wir zum Abspannen am nächsten Strauch, damit die Luft noch besser zirkuliert, und zur Befestigung am WM in geeigneter Position gegen die Sonnenrichtung.
Ideal, wenn man einen Dachträger oder eine Reling hat, dann ist der Abstand zwischen Gewebe und WM noch besser.
Das Gewebe ist völlig unempfindlich gegen Regen, trocknet ganz schnell und lässt sich sehr klein zusammenlegen. Gedämpftes Licht kommt auch noch durch, und man sieht was im WM.
Geringfügig kühler als die Aussentemperatur kann´s nur bei Wind werden, aber besonders heisser wirds auch nicht. :) - Viel Spaß!
Wohnigrüße von Günther

frankiafred am 24 Jul 2010 16:24:31

Moin,
wir waren dieses Jahr mal nicht in Italien,sondern am Bodensee.Dort war es sehr schön.Allerdings auch sehr heiß (und die Luft ist in Süddeutschland echt schlecht :!: ).Zwei weitere Faktoren machten uns das Leben schwer.Zum einen standen wir auf dem (schönen) CP in der prallen Sonne und zu zweiten wehte kaum mal ein Wind :cry: :cry: :cry: .Nachmittags war es besonders heiß - und da tat ich es :!: Ich,der Klimaanlagen für nicht notwendig hält,habe unsere Wohnraumklima (die in den 18Jahren zuvor kaum mal eingeschaltet war) in Betrieb gesetzt.Fortan war das Leben wieder Lebenswert :) :) :) :!: Auch wenn ich es ungern zugebe (vor allem aus ökologischen Gründen),die Klimaanlage hat sich bestens bewährt.Natürlich haben wir sie nicht stundenlang laufen lassen (waren ja auch meistens unterwegs),sondern nur solang bis wir uns wohlfühlten.Durch das relativ hohe Geräuschniveau auf dem CP (Tagsüber) war die Anlage fast nicht zu hören.Fazit:In Ausnahmefällen machen wir die Klimaanlage an (die Fahrerhausfenster sind natürlich mit reflektierenden Matten verkleidet).
Fred (zeitweise Klimaanlagenfreund :wink: )

Bergbewohner1 am 24 Jul 2010 18:14:03

Gute Idee Günther

puget am 24 Jul 2010 19:20:49

Hallo,

in Indien, wo die Temperaturen noch deutlich höher und die Luftfeuchtigkeit intensiver ist, bläst man Luft mit Ventilatoren durch permanent angefeuchtete Grasmatten. Matten und Ventilator sind mit einem Drahtgestell gekapselt. Man nutzt also die Verdunstungskälte mit verblüffender Wirkung.

Große Bevölkerungskreise nutzen dieses System als wohltuende "Schmalspur-Klimaanlagen", die sich inzwischen als großer Exportschlager in Asien entwickelten.

Vielleicht hat jemand hier im Forum eine konstruktive Idee für den mobilen Einsatz.

Gast am 24 Jul 2010 19:27:46

puget hat geschrieben:Hallo,

in Indien, wo die Temperaturen noch deutlich höher und die Luftfeuchtigkeit intensiver ist, bläst man Luft mit Ventilatoren durch permanent angefeuchtete Grasmatten. Matten und Ventilator sind mit einem Drahtgestell gekapselt. Man nutzt also die Verdunstungskälte mit verblüffender Wirkung.

Große Bevölkerungskreise nutzen dieses System als wohltuende "Schmalspur-Klimaanlagen", die sich inzwischen als großer Exportschlager in Asien entwickelten.

Vielleicht hat jemand hier im Forum eine konstruktive Idee für den mobilen Einsatz.


Dieses Prinzip findest Du in den ganzen Verdampferklimaanlagen für ca. 25 EUR. Es funktioniert auch - nur eben in einem kleinen Bereich. Verstärken läßt sich der Effekt , wenn man dem Wasser Eis zusetzt.

puget am 24 Jul 2010 19:44:20

Gast hat geschrieben:
puget hat geschrieben:Hallo,

in Indien, wo die Temperaturen noch deutlich höher und die Luftfeuchtigkeit intensiver ist, bläst man Luft mit Ventilatoren durch permanent angefeuchtete Grasmatten. Matten und Ventilator sind mit einem Drahtgestell gekapselt. Man nutzt also die Verdunstungskälte mit verblüffender Wirkung.

Große Bevölkerungskreise nutzen dieses System als wohltuende "Schmalspur-Klimaanlagen", die sich inzwischen als großer Exportschlager in Asien entwickelten.

Vielleicht hat jemand hier im Forum eine konstruktive Idee für den mobilen Einsatz.


Dieses Prinzip findest Du in den ganzen Verdampferklimaanlagen für ca. 25 EUR. Es funktioniert auch - nur eben in einem kleinen Bereich. Verstärken läßt sich der Effekt , wenn man dem Wasser Eis zusetzt.


Hallo Gast,

ist schon klar, glaube aber kaum, dass der Themeneröffner mit dem Gedanken spielt, sich eine Klimaanlage und/oder eine Eismaschine anzuschaffen . . . dazu gehörte dann evtl. noch ein Moppel, Benzinkanister . . . ;-) :-)

Entsprechende Ventilatoren könnten dagegen einigermaßen lange mit Bordspannung betrieben werden.

Gast am 24 Jul 2010 19:58:35

puget hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:
puget hat geschrieben:Hallo,

in Indien, wo die Temperaturen noch deutlich höher und die Luftfeuchtigkeit intensiver ist, bläst man Luft mit Ventilatoren durch permanent angefeuchtete Grasmatten. Matten und Ventilator sind mit einem Drahtgestell gekapselt. Man nutzt also die Verdunstungskälte mit verblüffender Wirkung.

Große Bevölkerungskreise nutzen dieses System als wohltuende "Schmalspur-Klimaanlagen", die sich inzwischen als großer Exportschlager in Asien entwickelten.

Vielleicht hat jemand hier im Forum eine konstruktive Idee für den mobilen Einsatz.


Dieses Prinzip findest Du in den ganzen Verdampferklimaanlagen für ca. 25 EUR. Es funktioniert auch - nur eben in einem kleinen Bereich. Verstärken läßt sich der Effekt , wenn man dem Wasser Eis zusetzt.


Hallo Gast,

ist schon klar, glaube aber kaum, dass der Themeneröffner mit dem Gedanken spielt, sich eine Klimaanlage und/oder eine Eismaschine anzuschaffen . . . dazu gehörte dann evtl. noch ein Moppel, Benzinkanister . . . ;-) :-)

Entsprechende Ventilatoren könnten dagegen einigermaßen lange mit Bordspannung betrieben werden.


Du hast mich falsch verstanden. Ich meine diese Miniklimanalagen (ca 30x 20 cm).
Bei denen läuft ein kleiner Ventilator und pustet Luft durch ein Fließ , das sich mit kaltem Wasser vollsaugt - also exakt das, was die mit ihren Bambusmatten machen.
Die Dinger könntest Du wahrscheinlich Wochen auf Batterie laufen lassen.

Bezüglich Eis: Ich weiß ja nicht, wie das bei Dir ist, aber zum Eismachen braucht man keine Eismaschine. Da reicht ein wenig Wasser und ein Gefrierfach - beides haben wir alle ohnehin an Bord.

nuvamic am 02 Aug 2013 16:46:14

Das Thema scheint ja grad wieder aktuell zu sein.

Hilft das hier bei euch? Komischerweise wird mir echt kühler, wenn ich das Filmchen guck: --> Link

thomas56 am 02 Aug 2013 17:14:40

am besten ist es, die Stauhitze erst gar nicht entstehen zu lassen, deshalb auch alle Schränke und Türen öffnen. Dann bei geöffneter Luke/Fenster mit einem guten Dachlüfter absaugen.

Gast am 02 Aug 2013 17:50:36

hab nen Ventilator, läuft über Landstrom oder Wandler, ist so einer der sich dreht, perfekt, sogar zum draussen betreiben geeignet unter der Markise, weitere Vorteil die Insekten könnens nicht leiden.

silverdawn am 02 Aug 2013 18:35:35

Ich habe die neue Dometic Fresh Jet 2200 mit Softstart gekauft, läuft überall an, ist aussen sehr leise, habe Nachbarn gefragt ob sie stört, Antwort Nein. Lasse sie tagsüber auf 23 Grad laufen und nachts ausgeschaltet, fühlen uns sehr wohl damit und unser Hund ist total begeistert, ist nur mit Mühe vor die Tür zu bekommen.


Harald

teamq am 02 Aug 2013 20:44:16

Wir haben wegen der angesagten Unwetter letzte Woche eine blaue einfache Baumarktplane über das Mobi gezogen. Das Unwetter hat uns zum Glück nicht erwischt, aber wir waren erstaunt, wie kühl es innen war im Vergleich zu ohne Plane drüber.
Da wir eine Dachreling haben werde ich jetzt aus billigstem Stoff einen Sonnenschutz nähen, der dann an der Reling fixiert werden soll. Vielleicht auch 2 Einzelteile, Fenster soll ja evtl. auch noch geöffnet werden und SAT benutzbar bleiben.
Schaun mer mal ob das so funktioniert wie wir wollen. Bericht folgt.

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