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Trumavent TEB1 Bedienteil sehr heiß


topbox am 01 Aug 2010 21:07:12

Hallo Fahrergemeinde,
eine Frage an alle, die noch das alte Trumaventgebläse mit braunem Bedienteil/Regler in Betrieb haben. Mit Schalterstellung Handbetrieb, Aus und Automatik. Mein Bedienteil wird im Betrieb nach 30 Minuten so heiß, dass man es nicht lange anfassen kann. Es sind am Reglergehäuse unten und oben Luftschlitze. Dahinter sitzt ein Transistor auf einem Kühlelement. Dieser heizt sich so auf, dass sogar das Gehäuse mächtig heiß wird. Kann mir ein Techniker sagen ob so ein Transistor Schaden nehmen kann wenn er zu heiß wird. Auf der Platine sitzen außer dem Potti nur drei Widerstände, eine Diode, ein Kondensator und eben der Transistor.

Ich weiß, dass ein neues TEB2 für 150Euro zu haben ist, aber wer ein 20 Jahre altes Wohnmobil fährt, der versucht bekanntlich viele anfallende Störungen anderweitig zu beheben.

Freundliche Fahrergrüße

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Repmeister am 02 Aug 2010 10:50:40

Hallo Topbox,

Transistoren halten immer nur eine bestimmte Höchsttemperatur aus und wenn die längere Zeit überschritten wird dann ist mit dem Ableben zu rechnen.
Deiner Beschreibung nach würde ich auch mal sagen das ist deutlich zu heiß, ich hatte den Regler früher selber in meinen Fahrzeugen und der wurde nie so heiß.
Aber dein Hauptproblem ist warum wird der Regler (Transistor) so heiß, über den Regler wir der Umluft Motor der Heizung gesteuert und da durfte dann auch das Problem liegen, Wenn Du die Möglichkeit hast solltest Du mal den Strom der durch den Regler fließt messen und mit den Sollwerten den Motors vergleichen.

PS: Der Motor setzt sich auch ganz gerne mal mit Staub zu und läuft dann natürlich sehr schlecht, das solltest Du auch mal überprüfen.

Reinhard

topbox am 02 Aug 2010 18:38:35

Hallo Reinhard,
du hast mich kalt erwischt, "wenn der Transistor längere Zeit" sagtest du. Also muss ich wohl die Vorgeschichte erzählen. Im letzten Winter musste ich feststellen, dass der Regler immer wärmer wurde aber der Ventilator lief noch auf geringer Drehzahl, bis sich der Motor gar nicht mehr drehte weil sich die Welle im Motor festgefressen hatte (Kugelkopf läuft in einem Käfig). Der Motor hat sich vom Regler wohl ziemlich viel Strom gezogen. Den festgefahrenen Motor habe ich natürlich viel zu spät bemerkt als er gar nicht mehr anlaufen wollte. Den Motor habe ich zerlegt und wieder gangbar gemacht und läuft wieder frei, nur der Regler hat wohl seit dem einen Schaden erhalten weil er immer noch so heiß wird. Den Transistor habe ich heute ausgelötet und am Multimeter getestet im Schacht auf NBN richtig gepolt auf E,C,B aber leider keinen Wert bekommen "000". Kann das bedeuten dass der kaputt ist?
Zu deiner Vermutung mit dem Motor. Dieser läuft wieder frei und auch "nach" wenn man das Lüfterrad anschuppst. Ich habe ihn auf Dauerplus 30 Minuten laufen lassen und er wurde gerade mal handwarm. Eine Kohle funkt leicht. Ich glaube nicht, dass der sehr viel Strom zieht, zur Sicherheit habe ich noch eine 250mA Glassicherung dazwischen gehalten und die blieb ganz. Den Reglerwiderstand am Lüftergehäuse selbst habe ich durch gemessen und ist in Ordnung.
Ich habe mir diese ganze Arbeit eigentlich nur deshalb gemacht, weil ich im Frühjahr etwas beleidigt war, weil mir der Motorenhersteller (Bühler) keinen Ersatzmotor verkaufen durfte weil Truma das Verkaufsrecht auf dieses Modell besitzt und der Truma-Service mir sagte, dass für den TEB1 keine Ersatzteile mehr geliefert werden und es schließlich "nur" um 150 Euro für ein neues TEB2 geht (aber auch weil ich gerne Bastle und nicht immer alles gleich NEU sein muss)

vom Forumsneuling

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macagi am 02 Aug 2010 19:30:00

Hallochen,
könnte sein dass ich dasselbe Problem habe/hatte.

Mein Regler ist auch ziemlich warm geworden als wir das letzte Mal länger geheizt haben. Ich habe daraufhin auch den Motor ausgebaut, gereinigt, und nach den Lagern geschaut. Sah soweit wieder gut aus, aber er zieht etwas mehr Strom als er soll. Laut Datenblatt sollte er auf Minimum nur 200mA ziehen, und bei Max ca 1A. Bei mir braucht er nun minimal 300mA.....Max weiss ich nicht mehr, müsste nachsehen ob ich es ins Logbuch geschrieben habe.

Was man auch machen kann ist den Motor neu zu lagern - erfordert aber etwas größere Bastelei......

Die Nennwerte für deine Trumavent mußt du selbst nachkucken - der Ventilator in den neuen Baujahren kann bis zu 5A ziehen.

bonsai1902 am 02 Aug 2010 21:16:30

Schmeiß den Transistor raus.
Ich hoffe, das du den Typ noch lesen kannst.
Die kosten doch nurn paar Cent.

Detlef

topbox am 02 Aug 2010 21:57:17

Ja, habe verstanden.
Der Transistor fliegt raus, kostet 50 Cent. (ist ein BD675)
Jetzt wo ich schon bald Technikerwissen über Transistoren habe dank Wiki.

Danke, Meldung folgt

singlefreiheit am 02 Aug 2010 22:32:47

Mit Verlaub, aber wenn ein Transistor kaputt ist, dann ist er entweder
1. unterbrochen - dann fliesst kein Strom zwischen Collector und Emitter oder
2. kurzgeschlossen - dann fällt keine Spannung zwischen C und E ab
In beiden Fällen kann er nicht heiß werden.
Wenn ein Transistor heiß wird, so ist er in 99.99% aller Fälle nicht kaputt.
Messe doch mal die Stromaufnahme deines Gebläses, ich vermute eher, dass das zuviel braucht.
Beste
Thomas

macagi am 03 Aug 2010 13:40:02

singlefreiheit hat geschrieben:Messe doch mal die Stromaufnahme deines Gebläses, ich vermute eher, dass das zuviel braucht.


Genau so isses.

Ich muss das auch bei mir auch genau beobachten - und gegebenfalls was austauschen, bzw Kühlkörper montieren.

bonsai1902 am 03 Aug 2010 18:21:50

Ein Transistor, der längere Zeit mit zu hoher Temperartur betrieben wird, altert dabei zu schnell und kann seinen Arbeitspunkt verschieben.
Darum sollte er den Eumel vorsichtshalber austauschen.


Detlef

Repmeister am 03 Aug 2010 19:27:47

Hallo,
das Thema hat sich ja zu einem interessanten Gedankenaustausch entwickelt.
Also ich würde das auch so sehen das ein defekter Transistor nicht warm werden sollte, außerdem dürfte dann die Regelung nicht mehr funktionieren und davon hat Topbox nichts geschrieben.
Ich würde den Transistor nach dem beschrieben Fehler mit dem Motor tauschen, noch dazu wenn der sowieso schon ausgebaut ist.

Aber wichtiger wäre es wirklich den fließenden Strom über den Regler zum Motor zu messen, eigentlich kann nur hier die Ursache für eine zu hohe Erwärmung des Reglers (Transistor) liegen.

Sollte ja auch kein Problem sein, laut der Beschreibung von Topbox ist ja ein Multimeter vorhanden :)

Reinhard

topbox am 03 Aug 2010 20:46:43

Also, ich konnte die Stromaufnahme vom Motor nicht genau messen weil mein Messgerät verschiedene Werte mit großer Differenz anzeigt, auch an anderen Verbrauchern. Die Amperzange kann ich nicht verwenden weil die nur Wechselstrom misst. Ich habe jetzt anstatt dem Motor eine Glühbirne 12V 5W als Verbraucher dran gehängt und lässt sich prima hell und dunkel regeln und der Transistor wird gerade mal handwarm. Rechnerisch müsste der Stromverbrauch der Birne im unteren Mittelfeld liegen wenn der Motor 0,2-1,0A verbraucht. Ob diese Überlegung von mir richtig ist und ich zum Prüfen des Reglers einfach eine Glühbirne anstatt dem Motor als Verbraucher hängen darf, weiß ich nicht. Aber ich glaube, da werden mich die Techniker dann schon aufklären.
Dann zieht der Motor doch zuviel Strom und ich mache mich jetzt auf die Suche nach einem anderen Motor. Nur seltsam, dass es mir die 250mA Sicherung nicht zerbröselt hat, ich hab sie doch wirklich eine Zeit lang bei Volllast dazwischen gehalten.


singlefreiheit am 03 Aug 2010 21:47:30

Hallo,
nach dem, was du geschrieben hast, ist die Regelung (mitsamt dem Transistor!!) wohl ok und der Motor müsste zu viel Strom ziehen.
Lagerschaden? Kohlen verbraucht? Lüfterrad verdreckt oder zugestaubt?
Einen neuen Motor gibts hier: --> Link
Da musst du aber gucken, ob der zu dem Baujahr von deiner Heizung passt.
Die Hotline von TRUMA soll sehr kompetent sein - sind halt Bayern ;-)
Beste
Thomas

Repmeister am 04 Aug 2010 07:04:10

Hallo,
mit dem Lampentest liegst Du schon ganz richtig, eine 12 Volt / 10 Watt Lampe kommt dem den Werten des Motors wenn er denn maximal 1,0 Ampere verbrauchen soll noch näher.

Das deine 250 mA Sicherung den Test ausgehalten hat ist so normal, ich nehme mal an Du hast für den Versuch eine Glas –Feinsicherung genommen und da beziehen sich die 250 mA auf 230 Volt Wechselspannung so dass die Sicherung im 12 Volt Bereich deutlich mehr aushält.

Ist aber kein Problem mehr da Du jetzt ja auf der richtigen Spur bist.

Reinhard

macagi am 04 Aug 2010 08:51:58

Repmeister hat geschrieben: Glas –Feinsicherung genommen und da beziehen sich die 250 mA auf 230 Volt Wechselspannung so dass die Sicherung im 12 Volt Bereich deutlich mehr aushält.


Das ist Unsinn!

topbox am 04 Aug 2010 12:53:36

Ja, das stimmt schon, das war eine 250mA 100V Glas-Feinsicherung aus dem Messgerät heraus. An der Messbuchse für mA auf dem Messgerät steht max. 0,2A dann sollte die Sicherung "fliegen". Aber das soll jetzt auch egal sein. Mit dem Motor stimmt was nicht. Als ich den auf Dauerplus laufen hatte, hat er immer wieder mal die Drehzahl hörbar verändert, ich dachte zuvor immer dass der Regler vielleicht einen Schaden hat. Vielleicht ist es ja doch nur eine defekte Kohle weil eh eine funkt und manchmal auch hörbar knackst. Den Transistor werde ich aber auch austauschen, den habe ich sogar einzeln als Trumaersatzteil in einem Campershop online gefunden.
Aber danke für eure hilfreiche Mitarbeit, jetzt wissen die anderen auch, wenn das Bedienteil recht warm wird sollte man bald mal nach dem Motor schauen.


Repmeister am 04 Aug 2010 17:26:40

Hallo Manfred,

danke für deinen Kommentar, aber es ist so dass die Feinsicherungen bei zu hohen Strom durchschmelzen, was in Folge der über die Sicherung fließenden Strom und dem Spannungsabfall an der Sicherung erfolgt.

Sie auch ESKA „Einführung Sicherung“ :

"Auf der anderen Seite benötigt eine Sicherung ausreichend Spannung, um die Schaltzeiten aus
dem typischen Kennlinienverlauf einzuhalten, so dass eine Spannungslimitierung durch die
Quelle kein Absinken des Fehlerstromes hervorruft und somit die Schmelzzeiten verlängert,
oder dass u.U. kein Ansprechen der Sicherung erfolgt."

Genau aus diesem Grund gibt es auch spezielle Feinsicherungen die eine entsprechende Kennlinie haben:

Norm Spannung Zulässiger Dauerstrom
UL / CSA 250V AC < 0,75 x Irat
UL / CSA 125 VAC < 0,70 x Irat
IEC 250V AC < 1,00 x IN
IEC (UMF) 32 ... 250VAC / DC < 0,80 x IN

Es gibt zwar keine Tabellenwerte in wie weit sich der Nennstrom der 250V AC Sicherung bei 12 Volt verändert, da das auch immer davon abhängt in welcher Zeit der Strom ansteigt, (siehe Sicherungskennlinien) aber grundsätzlich bliebt das Ergebnis das „normale“ 250V AC Feinsicherungen bei 12 Volt erst später und somit bei höheren Stromwerten auslösen.

Reinhard

macagi am 04 Aug 2010 18:02:26

Hallo Reinhard,

bei welchem Überstrom eine Sicherung mit gewissem Nennwert auslöst hängt nur vom Strom, Überstromdauer, und vom Typ der Sicherung ab, flink oder träge (da gibt es verschiedene Typen). Sicherungen für Halbleiter lösen besonders schnell aus.

In diesem Zusammenhang ist die Spannung (bzw das Spannungsniveau welches über Erde herscht) wurscht.

macagi am 02 Sep 2010 15:07:26

So,
letztes WE wurde mein Bedienteil sehr heiss - jetzt hab ich mal den Strom des Lüfters gemessen und bin fast vom Sockel gefallen: fast 2A. Und 1A darf er normalerweise, gut dass der Transistor bis zu 4A darf.....

Also hab ich das Lüfterrad wirder mal saubergemacht, Sprühöl rein. Wieder eingebaut - jetzt zieht er NOCH mehr. Weider ausgebaut. Am Lüfterrad gedreht - na ja, er läuft überhaupt nicht nach, geht vielliecht schwer.

Also muß ein neuer Motor her. Weiss jemand ob der genannte REB 2 Motor auch für die Version TEB passt?

macagi am 06 Sep 2010 19:52:42

macagi hat geschrieben:Also muß ein neuer Motor her. Weiss jemand ob der genannte REB 2 Motor auch für die Version TEB passt?


Nein, passt nicht, zumindest nicht ohne Anpassungen.

Gut, daß mein lokaler Händler noch einen alten Motor da hatte!

Und wenn eur Bedienteil heiss wird - man tausche den Lüftermotor!

andwein am 07 Sep 2010 11:40:00

Hallo Topbox,
Gratulation zu deiner Fehlersuche und deinen Improvisionen um mit vorhandenen Mitteln zum Ergebnis zu kommen.
Der Test mit einer Lampe war gut.
Zur Motorenreparatur:
Wichtig ist, dass man nach Lüfter- Wellen und Lagerreinigung beim Zusammenbauen immer leicht mit dem Schraubendrehergriff auf die Lager schlägt. Das Rad muss nachlaufen, sonst stehen die Lager nicht im Winkel. Klopfen, anziehen, Klopfen, Anziehen.
Der Ratschlag gilt für alle Motoren mit Axiallagern und ist ganz wichtig für bewegliche Sinterlager.
Viel Erfolg, Andreas

topbox am 07 Sep 2010 22:45:36

Hallo Andreas,
ich habe den Motor nochmals zerlegt und habe keine Ahnung wie man diese „Lagerung“ nennt. Wie auf dem Bild vielleicht zu erkennen ist, läuft der Wellenkopf blank auf dem vorderen Aluminiumdeckel und wird mit dem Klammerkranz aus Federblech gehalten. Am hinteren Teil läuft die Welle in einer Messingbuchse die ebenfalls kugelförmig ist und auch mit einem Klammerkranz gehalten wird und somit beweglich ist, sodass die Ausrichtung zur Welle exakt ist. Aber zuvor läuft das Kohlenkontaktrad auf einer zentrierten Kunststoffscheibe die leicht gewölbt ist und dahinter noch zwei kleine ultradünne Beilagscheiben aus Metall. Das Kohlenkontaktrad hat auch eine Kunststoffeinlage die dann direkt auf der Kunststoffscheibe läuft.
Ich habe den Motor beim Zusammenbau mit hitzebeständigem Fett leicht geschmiert und nach dem Einbau wieder volle Drehzahl gehört, leider nur eine Stunde lang und dann waren wieder Unregelmäßigkeiten zu hören und später wurde der Regler wieder warm.
Wenn Kapazitäten unter den Lesern sind, die zu Truma einen guten Draht haben, dann würde ich darum bitten dort anzumerken, dass Truma doch bitte den Motor endlich „freigibt“ und man ihn bei Bühlermotor direkt kaufen kann. Dann würden auch endlich die Streitigkeiten gemindert werden bei Ebay gekauften alten TEB1 wo vermutlich jeder zweite Motor fröhlich quietscht. Dieser Motor ist ja schließlich alles andere als „ausgereift“ und doch nur noch 15 Euro Wert ist wie die anderen einfachen Bühlermotoren.
Aber nix für Ungut!!

andwein am 09 Sep 2010 10:54:24

Hallo Topbox,
ja, das sind Sinterleger und die Lagerfassung müsste beweglich sein.
Wenn du das Ding schon auseinander hast kanst du auch den Collektor reinigen. (Die Längsschlitze der Kupferpole auf der linken Achsenseite)
Aber nur mit Zahnbürste oder Holzzahnstocher und Spiritus oder Alkohol.
Dan funkt nichts mehr und der Stromverbrauch geht eventuell sogar zurück (Falls wirklich Kohleabrieb drin war).
Wenn der Motor nach dem Zusammenbau nicht leicht läuft und mit Lüfterrad nachläuft sind die Lager nicht axial ausgerichtet und bremsen.
Eventuell muss man die Lagerfassungen beweglich machen. Passenden Schraubendreher in die Achsdurchführung und leicht nach links/rechts bewegen.
Es ist schwierig das alles schriftlich zu erklären, aber wenn Kohlen und Wicklung OK sind, lässt sich der Motor wieder sauber reparieren.
Viel Erfolg, Andreas

macagi am 09 Sep 2010 13:16:32

Hallo Topbox,

ich habe meinen alten Motor auch noch, aber (noch) nicht zerlegt. Wie hast du das Teil denn aufgekriegt? Ist doch zusammengepresst.

Mein Händler (ein freier Händler in Bad Waldsee) hatte noch einen der alten Motoren daliegen, welchen ich dann bekommen habe, knapp 60 Euro. Der ist bei mir jetzt drin und funktioniert wunderbar. Ich glaube nicht dass er noch einen hat, von den TEB2 hatte er mehrere.

Ich bin tatsächlich ein bisschen vom Fach, mein Bruder hat einen Elektromotorenwickelei/Elektromaschinenbau hier in der Gegend, und ich habe in der Werkstatt gearbeitet als mein Vater sie noch hatte. Mein Bruder hat mir geraten doch einen neuen Motor zu besorgen, Reparatur lohnt sich nicht. Wenn Lager mal nicht mehr tun muß man sie ersetzen. Da du den Motor offen hast kannst du die Lager vielleicht mit viel Bastelei durch Kugellager ersetzen, am Besten durch soche mit Metalldeckel (staubgeschützt). Es gibt auch welche mit Gummidichtung (RS Lager), aber die laufen schwerer. Dürfte schwer genug sein überhaupt was Passendes zu finden.

Die zweitbeste Lösung (nach einem neuen TEB Motor) ist sich den TEB 2 Motor mit Lüfterrad zu holen. Dann die Aufhängung anpassen, ist sicher leichter zu machen. Das hätte ich gemacht wenn ich den TEB Motor nicht bekommen hätte. Die Motoren sehen ganz ähnlich aus, ausser dass der TEB2 Motor auch hinten raus eine Welle hat. Ansonsten ist der Durchmesser und Länge ähnlich, ich habs aber nicht nachgemessen. Elektrisch ist er wohl gleich.

Viel Spaß.

bluesjam am 04 Nov 2022 19:06:38

Hallo die Runde....Tibor hier aus Ungarn.....bin "zufälligerweise" zu Euch gelandet,nach suche für mein Problem....habe ein "altes" 1994 ABI TRISTAR Caravan,mit Carver 3000 A + Trumavent TEB 1 Heizung.....letztes Jahr noch einwandfrei funktioniert....jetzt wieder eingeschaltet,Ofen springt auf ersten Versuch an,schön heiss auch....nur die Gebläse funktioniert nicht!! :(.....habe mit der Fehlersuche angefangen,und vermute,das der Motor wenig Strom bekommt....Beim roten Batt + Kabel,habe ich erst 5.3 V gemessen,genauso am Trumavent TEB 1 Schalter......wie kann das möglich sein bitte?.....vielleicht jemand so ähnliches gehabt?.....Batterie neu,am ganzen Schaltkreis messe ich 12.8 V.....dann habe ich zum Motorkabel direkt Strom zugeführtsamt ,dann läuft alles Perfekt!....samt Manualregler auf allen Stufen.....ein Rätzel für mich....Strom geht verloren??....höchstwahrscheinlich ein Kontaktfehler irgendwo,aber das + Kabel kann ich leider nicht komplett verfolgen,weil es ist eingebaut hinter die Wand.....bitte um Meinungen...mfG. Tibor

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