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Unter der Sitzbank habe ich beide Aufbaubatterien, einen B2B Lader (Waeco) sowie einen Spannungswandler 2000 W verbaut. Der Sitzbankkasten wurde ca. 5 cm unterhalb des Sitzes mit einem Lüftungsgitter, habs jetzt nicht gerade vermessen, so ca. 50 x 8 cm versehen.
Der Spannungswandler ist permanent ausgeschaltet, kann bei Bedarf über einen Wippschalter (Fernbedienung) eingeschaltet werden. Im Juni/Juli als es so heiß war stand das Womo vor dem Haus, war permanent an 230 V angeschlossen, die Innentemperatur, hinteres Bett an Decke betrug ~ 50° C. Hierbei ist mir aufgefallen, dass der Lüfter des Spannungswandlers lief. Die Ursache war schnell gefunden, versehentlich wurde der Wippschalter nicht ausgeschaltet. Die Funktion des Wandlers hatte ich nicht überprüft, zur Strafe machte sich bei unserer diesjährigen Urlaubsfahrt Schmorgeruch breit, also keinen autarken Nespresso (bitte keine Diskussion über Kaffeemaschinen) mehr. Schmorgeruch kam eindeutig vom Spannungswandler, weshalb ich diesen abklemmte und nach dem Urlaub zur Reparatur gab. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass es unterhalb der Sitzbank zu einem Wärmestau gekommen ist, der Spannungswandler dies nicht vertragen hat. Zwischenzeitlich ist das Teil repariert, eingebaut und funzt wieder einwandfrei. Jetzt zu der eigentlichen Frage: Um künftig einen solchen Schaden zu vermeiden beabsichtige ich einen temperaturgesteuerten 12 V Lüfter anzubringen. Was wirkt sich nun günstiger aus, die warme Luft, d.h. den Wärmestau abzusaugen, d.h. entlüften, oder die Geräte zu belüften, d.h. mit Luft aus dem Aufbau zu versorgen? Bei letzterem hätte man die Möglichkeit einen zusätzlichen Kühlkörper zu verwenden, was möglicherweise die Temperatur um ein paar Grad senken könnte. Den Lüfter in Bodennähe angebracht, müsste es doch gelingen einen "Überdruck" zu erzeugen, so dass die warme Luft über das Lüftungsgitter raus gedrückt wird. In der Bedienungsanleitung des Wandlers ist aufgeführt, dass der Betrieb unter widrigen Umständen zu vermeiden ist, 50 °C seien widrige Verhältnisse. Vermutlich wird es keine "richtige" Antwort geben, da jede Lösung Für und Wider hat, trotzdem würde mich eure Meinung interessieren. Armin Habe auch einen 2000 Watt Wandler unterm Bett verabaut, hatte allerdings noch nie solche Temperaturen im WoMo, nicht mal in HR in der Sonne.
Habe ihn allerdings noch nie vergessen auszuschalten, einbauen kann man alles, wenn man vergesslich wird. :D ich glaube ehrlich gesagt nicht das der den Hitzetod mangels Lüftung gestorben ist. Ich würde wenn überhaupt für Durchzug sorgen und gut ist.
Kannst Du mal ein Bild einstellen. Ich habe in dem Kasten unter dem Sitz, wo der Wandler eingebaut ist, einen ganz leisen PC-Lüfter eingebaut, der die warme Luft absaugt. Ein- und ausgeschaltet wird dieser Lüfter über ein Relais gleichzeitig zusammen mit dem ein-/ausschalten des Wandlers. Eine Termostatsteuerung ist deshalb unnötig.
Habe die Ehre Gogolo
Hi Bernd, Bilder anbei. Armin Da scheint schon sehr wenig Luft um die Elektronik herum "verbaut" zu sein! Da würde ich einen 12V-Zusatzlüfter in die Sitztruhe einbauen, der für etwas "Durchzug" sorgt!
Acki Hallo apnl,
die Sitzbank ist definitiv zu voll im Sinne einer vernüftigen Zirkulation der Kühlluft. Rechne mal die Wattzahlen der Leistungen zusammen und davon ca. 15%. Das ist dann deine geschätzes Wärmeleistung, die aus der Sitzbank abgeführt werden muss. Die Umgebeungstemperatur ist hierbei noch gar nicht berrücksichtigt. Egal warum der Wandler geschmorrt hat, bei Betriebstemperaturen über 25° sinkt die Lebensdauer der Geräte beträchtlich (egal was sie im Maximum abkönnen) Mein Ratschlag: schaffe Luft!!! Andreas Alles klar, die Bilder sagen doch schon einiges aus Q
setze die Geräte auf Lochbleche dann kommt Luft von unten dran. die gleichen Lüftungsschlitze mit Verblendung würde ich nochmal links daneben, oder auch auf die schmale Seite zum Gang hin einbauen. Nehme an hinten ist der Schrank, da geht nix mit Durchzug.
Danke für Eure Antworten. Lochblech ist ne Idee, werd ich in den Wintermonaten mal umsetzen. Einen nochmaligen Lüftungsschlitz würde ich aus Gründen der Stabilität ungern setzen. Ebenso auf der Gangseite, da hier einerseits eine Klappe ist und andererseits man beim Einsteigen direkt darauf schaut. Hinten ist tatsächlich der Schrank, da geht nichts. Aber ein normaler Lüfter --> Link müsste doch eigentlich dann auch ausreichend sein. Den würde ich, nicht temperaturgesteuert, parallel auf den Einschalter des Wandlers hängen und im unteren Bereich anbringen, dass die warme Luft aus den Lüftungsschlitzen herausgedrückt wird. Armin
bei dem geringen Verbrauch von ca. 1W kann die Temperatursteuerung m.E. wirklich entfallen und ist unkomplizierter. Den Montageort für den Lüfter nach Möglichkeit so wählen, dass der Wechselrichter angestömt wird. Ggf. die Strömung geeignet umleiten. und dann unter dem Lochblech des WR
Hallo Armin, Das ist eigentlich egal, die Luft muß zirkulieren können. Deshalb ist die Idee mit den Lochblechen gut. Und auch dran denken, wenn die Luft im Kasten über 30°C hat, ist auf der Platine bestimmt über 100°C Hat der Wechselrichter einen separaten Lüfter und kann der frei wegpusten? freundliche Andreas
Hi Andreas, ja hat er und zwar jeweils an den Stirnseiten. Die Lüfteröffnungen sind nicht verdeckt, d.h. er hat sowohl nach hintern wie auch an die Vorderseite des Kastens ~ 10 cm Abstand. Besser wäre natürlich die Lüftungsöffnung des Kastens wäre in Höhe der Lüfteröffnungen des Wandlers. Armin Hallo Armin,
ich habe den gleich WR. Er hat zwei Minilüfter auf der rechten Seite - die Seite, die bei deinem Einbau nach hinten Richtung Kleiderschrank zeigt. Von vorne saugt er durch das Gehäuse an. Auf beiden Seiten sind allenfalls wenige cm. und keine Öffnung. Dass wird auch der Grund für den Hitzetod gewesen sein. Ich würde das Teil umdrehen (Lüfter nach vorn) und da ein Lüftungsblech einbauen bzw. das vorhandene durch ein längeres ersetzen. Den WR ganz nach an das Lüftungsblech rücken. Da bekommst du auf der gegenüberliegenden Seite Platz, wo du optional über Flexrohre gezielt Luft aus Fußbodennähe zuführen kannst. Wenn du einen 230 Lüfter nimmst (gibts auch klein und sparsam) oder 12V über ein billiges Steckernetzteil erzeugen kannst du den Lüfter direkt am WR-Ausgang anschließen und brauchst keine Steuermimik. Kann nur kaputt gehen... Solange, wie kein Luftaustausch stattfindet, helfen m.E. auch die Lochbleche nicht wirklich. Rudolf Ich denke auch das wichtigste ist Luftführung mit Zuführung und Abführung
Irgendwie mit einem Lüfter Luft reinzudrücken und dann hoffen dass die ja irgendwie wieder raus muss wird nichts werden weil die sich dann überall rumdrückt aber nicht da wo es zu heiss ist Bei den Tipps oben gezielte Luftführung noch beachten wie rum die Lüfter im Wechselrichter die Luft durch den Wechselrichter gedrückt oder gesogen wird. Ich würde sowieso versuchen die Entlüftung nach aussen zu legen wer möchte Wärme im Womo haben? Also Ausenwand oder Boden keine Panik vor Löchern geht wie bei der Dunstabzugshaube auch. Merkwürdig ist dass Du schreibst das Ding ist durchgeschmort weil vergessen auszuschalten. Das versteh ich nicht weil wenn keine Verbraucher auch kaum Verlustleistung damit kaum Wärme. Die Kaffeemaschine wird ja nicht auch ausversehen angeblieben sein?? Die Luftführung muss die maximale Verlustleistung können. Bei Waeco mal nachsehen welchen Wirkungsgrad das Ding hat das können auch nur 80% sein dh dann bei 2000W fallen 400W Verlustleistung an das können sich die meisten nicht vorstellen ist aber eine formidable Heizung. Mit einem 1W Lüfter brauchst Du da nicht anfangen.. Hartmut Zunächst einmal vielen Dank für die Antworten.
Meinerseits noch ein Hinweis: Im Normalfall wird sich die Wärmeentwicklung in Grenzen halten, da der Wandler nicht im Dauerbetrieb läuft. Dieser wird im Regelfall morgens für den Kaffee (wie gesagt bitte keine Diskussion über Sinn oder Unsinn) gebraucht sowie zum Laden der Akkus für Foto, Laptop usw. In 4 Jahren wurde er jetzt einmal vergessen auszuschalten, was nicht passieren soll aber durchaus passieren kann. Wenn das Gerät eingeschaltet ist, zieht es tzrotzdem Strom. Da der Lüfter des Geräts zum Zeitpunkt der heißen Witterung permanent sich ein- und ausgeschaltet hatte gehe ich doch von einem Wärmestau aus, Last lag in jedem Fall keine an, konnte auch nicht, da das ganze Fahrzeug an 230 V angestöpselt war. Dank Eurer Ratschläge werde ich versuchen das Gerät quer einzubauen, dass die Lüfter des Gerätes "frei" sind. Die Geräte werden auf Lochplatten installiert, zusätzlich werde ich noch einen Lüfter anbringen. Dies alles wird in jedem Fall eine Verbesserung der jetzigen Situation sein, wenn auch möglicherweise nicht optimal. Eine Warmluftabführung nach drausen, gelichgültig ob durch Wand oder Boden kommt nicht in Frage. Wie gesagt, vieleln Dank, ich hab jetzt ein Winterbeschäftigung. Armin Hallo @apnl,
Nur so ganz kurz, ein Wärmestau verschmort keine Kabel oder Bauelemente. Diese verschmoren entweder in der offenen Flamme oder durch Überlastung. Luft schaffen musst Du, aber der Grund für die verschmorten Kabel ist für mich noch nicht ersichtlich. Andreas
Hi Andreas, ich hab auch nie geschrieben, das ein Kabel verschmort sei. Wir haben Schmorgeruch festgestellt, weshalb ich die Kabel zu Beginn unseres Urlaubs abgeklemmt habe um die Stromzufuhr zum Gerät zu unterbrechen, damit da nichts passiert. Der Schmorgeruch ist m.E. von irgendeinem elektr. Bauteil des Wandlers gekommen, weshalb ich von einer thermischen Überlastung aufgrund eines Wärmestaus ausgegangen bin Bei der Reparatur wurden von dem Hersteller 4 Teile ersetzt, falls es jemand interessiert was das für Teile waren, müsste ich auf der Rechnung nachsehen. Armin Na ja das waren ziemlich sicher 4 Halbleiter...
Stimmt aber das kann auch im Leerlauf passieren da der Wirkungsgrad solcher Geräte im Leerlauf nicht unbedingt gut sein muss dh er kann im Leerlauf einiges an Verlustleistung ist gleich Wärme erzeugen das liegt dann natürlich an der billigen Auslegung des Gerätes. Eine Bemerkung versteh ich noch nicht Du schreibst es kann keine Last angelegen haben da das Fahrzeug an 220V war. Ok aber die Wechselrichter werden doch so angeschlossen dass sie automatisch abgeschaltet werden wenn 220V am Fahrzeug anliegen. Ist Dein Problem nicht vielleicht darin versteckt dass Deine Schaltung es erlaubt 220V aus dem Wechselrichter und aus dem Kabelanschluss gleichzeitig auf das Wohnmobilnetz zu jagen. Diesen Parallelbetrieb musst Du definitiv vermeiden Ansonsten könnten Deine Massnahmen reichen müssen aber nicht. Die Angst vor Löchern kann ich nicht nachvollziehen aber bitte ist ja Deine Sache. Hartmut Hallo Hartmut
Billig ist gut, das Teil hat mich vor 4 Jahren ~ 750,-- € gekostet. :)
Bei mir ist dieses Teil verbaut : --> Link. Ich unterstell mal dass das funktioniert. Ggfs, wie könnte man die Funktion prüfen? Armin
Hallo Armin, das sollte doch kein Problem darstellen: - WR eingeschaltet und kein Landstrom dran - Eine Lampe an der Steckdose anschließen und einschalten --> leuchtet --> WR seitig ok - Landstrom dran und WR ausschalten oder abklemmen --> leuchtet --> LS-seitig ok Uli
Klar damit kann ich prüfen ob Landstrom oder WR funktioniert. Das war aber nicht Thema. Wenn Landstrom anliegt und WR eingeschaltet dürfen beide nicht gemeinsam in den 230 V Strang einspeisen, was das Gerät, welches ich verlinkt habe verhindern soll. Also gilt es dieses Gerät zu prüfen. Armin Armin richtig,
das Gerät ist richtig, allerdings wenn ich das richtig sehe was man auf dem Bild an Schaltung erkennen kann schaltet das Gerät einfach per Relais die 220V im Wohnmobil zwischen WR und Aussenspannung hin und her. Die Vorrangschaltung funktioniert so Das Relais steht normal auf WR in WoMo Werden aussen 220V angelegt fliesst durch die Spule des Relais (das ist der schwarze dicke Balken in der Schaltung) Strom das Relais zieht an und schaltet um auf 220 aussen in WoMo Das hat jetzt folgende Konsequenz: Wird das WoMo ans 220V Netz gelegt so wird der WR auf seiner 220V Seite vom WoMo getrennt aber nicht auf der 12V Seite. Daher läuft der WR munter weiter im Leerlauf. Prüfen könntest Du schon ob in dem IVT was falsch ist. 220V Aussenspannung ausstecken WR ausschalten Dann klemmst Du die beiden Kabel vom WR zum IVT ab. Statt dessen klemmst Du ein Messgerät dort an den IVT wo vorher der WR war, so eingestellt dass es 220V AC messen kann. Spannung aussen anlegen dann muss es hörbar klacken im IVT und das Messgerät darf nichts anzeigen. Zeigt es jetzt 220V an dann ist der IVT hin da er ja gerade den WR vom WoMo trennen soll. Bitte Vorsicht und wenn keine Erfahrung mit Mittelspannung vorhanden kann ich nicht wirklich dazu raten Berührung kann lebensgefährlich sein. Da es sich hier um ein einfaches Relais handelt glaub ich aber nicht dass das defekt ist wenns klack macht beim ein und ausstecken der 220V dann sollte das gehen Der WR im Leerlauf ist aber das Verlustleistungsproblem und damit das Wärmeproblem. Lösen könntest Du das in dem Du ein zweites Relais in die 12V Zuleitung des WR baust. Die Spule vom Relais hängst Du auch einfach an die 220V vom Netz aussen. Wenn Du jetzt 220V ansteckst zieht das Relais an und trennt die 12V vom WR. Ich würde aber den Hersteller des WR vorher fragen ob der das verträgt oder einfach schauen wo der Ausschalter jetzt sitzt. Wenn der direkt in der 12V Leitung sitzt dann vertägt der WR das weil Du ja bisher mit dem Schalter auch nichts anderes machst. Hoffe alles klar verklart zu haben elektrische Hartmut Ok ich weiss ich bin immer etwas ausführlich es ging hier aber nicht anders
Bin jetzt nicht sicher ob Du auch irgendwelche Lochbleche darunter bauen wolltest Das kannst Du getrost vergessen wenn das Gerät eine inner Luftführung mit Ventilatoren hat dann kannst Du nur dafür sorgen das auf der einen Seite Luft rein und auf der andern rauskommt also auf beiden Seiten Platz und Öffnungen. meintewegen zum Innenraum. sind. Luftkanäle kann PVC aus dem Baumarkt sein helfen dies deutlich zu verbessern. Eine Kühlung von oben oder unten hilft bei Geräten mit Luftführung nix. Kannst Du mir mal den Typ vom WR senden hat Waeco in den Unterlagen eine Verlustleistungskurve (Verlustleistung über Nutzleistung aufgetragen)? Hartmut OK nochmal hab heut viel Zeit
auf Deinem Bild ist ja zu sehen das es ein IVT WR ist sorry. Also wahrscheinlich der IVT SW2000-12V. Datenblatt sagt Verlustleistung im Leerlauf 18Watt. Mach mal 2 10W Halogenlampen in Deinem Womo an und fühl mal was die an Wärme abstrahlen Soviel Wärme erzeugt Dein WR im Leerlauf. Im Betrieb Wirkungsgrad groesser 88% nehmen wir mal an die Kaffeemaschine hat 500W dann produziert der WR 12% von 500W also 60W Wenn Du die 2000W ausnutzt ist die Verlustleistung 240W im worst case das ist schon jede Menge Holz. Zur Vorstellung sperr 2 100W plus 1 50W Birne in Deine Kiste ich denke mal die fackelt ab. Zitat aus der Bedienungsanleitung Sorgen Sie für ausreichende Luftzu- und abfuhr des Spannungswandlers Zu und Abfuhr ist hier das Stichwort. Nun viel Spass bei der Lüftungsmontage Hartmut
Absolut richtig, das war dann bestimmt auch die Ursache weshalb die Halbleiter abgeraucht sind. Deshalb ist auch ein Fernbedienungsschalter vorhanden um den WR abzuschalten. Wenn man dies aber vergisst.....
Werd ich bei Gelegenheit mal probieren, wobei ich eigentlich nicht davon ausgehe dass das IVT einen Schaden hat.
Jetzt gelangen wir aber an meine Grenzen.....
Also der Schalter wird über 12 V gesteuert. Versuchs mal zu erklären. Der WR ist durch den am Gerät angebrachten Hauptschalter permanent ausgeschaltet. Das Einschalten erfolgt manuell über einen kleinen Wippschalter. Von hier führen zwei Litzenkabel zu einem kleinen runden Gerätestecker, der in den WR eingestöpselt ist. An dem Wippschalter liegen auf einer Litze 12 V an, beim Schalten werden diese 12 V wieder zum WR zurück geführt, ich gehe mal davon aus, dass hierduch der Gerätehauptschalter gebrückt wird. Armin Ok ich versuchs mal wie es sicher gehen muss.
Wenn wir den WR ausschalten wollen und sicher sein wollen dass der WR das auch verkraftet können wir auf jeden Fall genau da ausschalten wo der Fernschalter das auch tut weil das ist ja zum WR ausschalten so vorgesehen. Ein Relais funktioniert ja nun so dass auf einer Seite die Anschlüsse für die Spule sind welche das Relais bei angelegter Spannung anziehen lassen und wieder abfallen lassen wenn die Spannung wieder weg ist. Wir wollen das Relais betätigen sobald der Netzstecker ins Womo gesteckt wird. Das heisst Du brauchst erst mal ein Relais welches mit 220V schaltbar ist. Die Spule klemmst Du dann einfach an die 220V Aussenspannung. Dann wird das Relais anziehen sobald Du das Kabel einsteckst und wieder abfallen wenn Du das Kabel aussteckst Auf der anderen Seite hat das Relais Schaltkontakte. Einen Mittelkontakt und einen der mit dem Mittelkontakt verbunden ist wenn das Relais abgefallen ist (Ruhekontakt) und einen dritten der mit dem Mittelkontakt verbunden ist wenn das Relais angezogen ist(Arbeitskontakt). Parallel zu dem Fernschalter legst Du jetzt einfach den Ruhekontakt und den Mittelkontakt (Polung egal) Arbeitskontakt am Relais bleibt leer. Der Fernschalter bleibt auf aus. Wie funktioniert das jetzt? Wenn Du den Netzstecker ins Womo steckst zieht das Relais an damit wird der Ruhekontakt vom Mittelkontakt getrennt was wiederum durch die Parallelschaltung zum Fernschalter dazu führt das der WR auf aus gestellt wird. Ziehst Du das Netzkabel aus fällt das Relais ab der Ruhekontakt wird mit dem Mittelkontakt verbunden was den WR durch die Parallelschaltung zum Fernschalter einschaltet da der Fernschalter ja damit überbrückt wird. Hoffe alles klar ausgedrückt zu haben. Gehen würde zB von Conrad --> Link Und zwar 66 82 mit 230V Spulenspannung Steckkontakten Ist ein bisschen überdimensioniert aber bestimmt robust Das es 2 Wechsler hat ist nicht nötig hab aber kein einfacheres auf die Schnelle gefunden. Hab leider momentan keine Möglickeit ein kleines Schaltbildchen zu malen Hartmut Hallo Hartmut
herzlichen Dank für die Erklärung. Die Wirkung des Relais habe ich verstanden, das ist einleuchtend. Mit allem weiterem stehe ich jedoch auf dem Schlauch. Ich denke da fehlt es bei mir möglicherweise am Basiswissen. Rein von der Logik gibt es 4 unterschiedliche Schaltmöglichkeiten. (siehe Tabelle). Nur die zweite Möglichkeit muss geändert werden, da diese wie in meinem Fall sich problematisch erwiesen hat. Und jetzt verstehe ich die Parallelschaltung nicht. Bei eingeschaltetem Wippschalter fliest doch in diesem Falle Strom zum WR wodurch dieser einschaltet. Da hätte doch das Relais keinen Sinn. Viel logischer wäre doch die Leitung hinter dem Wippschalter zu unterbrechen und über das Relais zu führen. Dann wäre doch gewährleistet, das trotz eingeschaltetem Wippschalter der Einschaltstrom zum WR unterbrochen wird. Oder wo liegt mein Gedankenfehler? Armin Du hast völlig recht der Schalter macht dann keinen Sinn mehr und muss entweder raus oder immer auf aus stehen.
Ein kleiner Fehler ist noch in Zeile 3 Da bei offenem Relais der Wippschalter überbrückt ist ist der WR immer an also kommt da Ein Ein rein ist aber wurscht. Der Einzige Fehler der passieren kann ist das der WR bei eingesteckten 230V eingeschaltet ist weil der wippschalter ein ist. Ich würde ihn erst ausbauen wenn ich das praktisch erprobt hätte. Es kann auch noch sein dass die Umschaltung nicht mehr so blitzschnell geht weil eventuell der WR länger braucht um aus dem Aus Zustand anzulaufen verglichen mit dem Anlauf aus dem Standby Ist aber eigentlich nur ein Problem bei Netzausfall oder? Hartmut[/img] Wegen meiner Meckerei über die WRs noch eine Zusammenfassung meiner Nachforschungen:
Leider gibt es gutes nur gegen (sehr) viel Geld, ok eigentlich nix neues. Richtig gutes gibt es in den von uns benötigten Leistungsklassen nicht (hab jedenfalls nichts gefunden) das gibts erst in deutlich grösseren Leistungsbereichen für Solarumrichter (Effizienz über 98%) Die Zahl der Firmen die WRs herstellen ist fast unendlich Silverline, Victron, Phönix, IBC,S MA,Studer, Fronius, Kaco, Solartronics, PowerOne, Mastervolt, AEG, Santerno, FraRon, Sterling, Trident, Effekta..... Nicht von allen bekommt man mal so in 5 Minuten alle relevanten Daten. Die Besten welche ich gefunden habe: Studer 800/2000W Standby 0,3W Efficiency 93% 8,5kG 799 Euro Silverline 1800/3500W Standby 1,2W Efficiency 90% 24kG 1400 Euro FraRon Yellow 1500/2500W Standby 1,5W Efficiency 90% 7kG 749 Euro Solartronics (ebay) gibt an Standby ausgeschaltet 0,5W ob der sich aber selber einschaltet konnt eich nicht rausfinden, sonst hätten die einen unschlagbaren 2500/5000W 6,5kG Efficiency auch unbekannt 479 Euro Soviel so gut ich würde bei Studer mal versuchen auch wenns teuer ist Hartmut Hallo @Hartmut,
du hast dir ja jetzt große Mühe gegeben und gesucht und verglichen. Jetzt kommt die große Frage, die ich auch nie beantwortet bekam: Bei welcher Leistungsabgabe gilt die angegebene "Effizienz" (soll wahrscheinlich der Wirkungsgrad sein)? Bei 100% Last, bei 60% oder vielleicht bei 20%?? Fragend, Andreaas
Hallo Hartmut, deine Zeichnung hat mich wieder ein Stück weitergebracht. Der "Fehler" in Zeile 3 wäre dann ein Fehler, wenn man die Schaltung entsprechned Deiner Zeichnung vornehmen würde. Es ist aber gewünscht, dass ich den Spannungswandler auch manuell ausschalten kann, wenn keine 230 V Außenstrom anliegen. Ansonsten hätte ich das gleiche Problem wie jetzt auch, dass er unkontrolliert läuft und mir dann aber auch noch mit der Zeit die Batterie leer saugt. Wenn ich Deine Zeichnung richtig verstehe, wäre dies jedoch nicht gegeben. Zielsetzung bei der Schaltung muss sein, dass die 4 von mir aufgelisteten Beriebszustände anschließend eintreten. Ich habe daher Deine Zeichnung etwas modifiziert. Wenn ich die Zuleitung zum Wippschalter unterbreche und hier das Relais zwischenschalte müssten eigentlich alle 4 von mir aufgelisteten Betriebszustände wie gewünscht funktionieren. ODER??? Armin Armin jau gute Idee so kann man den Schalter doch noch benutzen um Notfalls oder wenn auch immer gewollt alles ausschalten zu können.
Scheint mir eine gute Lösung Viel Spass damit Ach ja die geliebte Effizienz Leider gibt es da wirklich keine Angaben Aus Erfahrung weiss ich dass die Verlustleistung mit der entnommenen Leistung steigt. Die Effizienz ist ja aber nur der prozentuale Anteil an der Verlustleistung. Die Effizienz sollte bei einem guten Gerät mit der entnommenen Leistung steigen. Die Effizienz sollte eine Mindestangabe sein ob sich jeder daran hält glaub ich eher nicht. Insgesamt folgt daraus Bei einem seriösen Hersteller ist die angegebene Effizienz die minimal erreichte welche bei niedrigen Leistungen auftritt Mit hohen Leistungen wird es nur besser (obwohl natürlich die absoluten Verluste trotzdem steigen weil zb 10% Verlust von 100W weniger sind als 5% Verlsust von 1000W) Hartmut |
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