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71 PS - heute eine Zumutung ?


womoto am 21 Sep 2010 17:11:56

Hallo Forengemeinde,

ich komme aus der Wohnwagenfraktion und ich stehe vor der Kaufentscheidung für ein Wohnmobil. Wir (meine Frau und ich) wollen ersteinmal etwas gebrauchtes im unteren Preissegment. Nun haben wir einen schönen kleinen und gepflegten Wagen gefunden. Bj. 94 original 86.000 km 4,65 lang, 1,9 l Saugdiesel mit 71 PS, Gesamtgewicht 2,82 t.

Bisher hatte ich immer PS starke Wagen, schon des Wowa wegen.

Ich habe keine Erfahrung mit 71 PS Diesel und Wohnmobil. Reicht die Leistung um im fließenden Verkehr auf Landstraße und Autobahn mithalten zu können ? Sind die LKW's schneller wie ich odwer werde ich damit gar von WoWa Gespannen überholt ?

Schon jetzt danke für Eure Beiträge

Thomas

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klink_bks am 21 Sep 2010 17:19:46

:D Alos meine Meinung dazu ! :D

71 PS sind schon sehr wenig, entsprechend hat der Motor auch mit dem Fahrzeuggewicht zu kaempfen. Auf der Autobahn wirst du auf jeden Fall von den Trucks ueberholt, und auf der Landstrasse bist du bei jeder kleinen Steigung derjenige, der den Stau verursacht. Hatte selber 2 Fahrzeuge mit 75 PS, zudem werden die Saugdiesel sehr sehr heiss, auch aufgrund der hohen Belastung.
Also mein Rat, wenn du die Auswahl hast, lieber eine Nummer groesser. Ausser du wohnst wirklich im absoluten Flachland und bleibst auch da.

Achim

fantom am 21 Sep 2010 17:46:13

Hallo,
ich bin eine Weile mit dem T4 meiner Eltern unterwegs gewesen. 1,9lTD, 68Ps und auf 2,81to aufgelastet ist nicht der Hit, allerdings hatte er eine gute Getriebeabstufung, sodass 135 Km/h auf der Autobahn auf der Geraden möglich waren. Auf der Landstrasse gab es kaum Unterschiede zu normalen PKW's, im Gegenteil: es ist ein seltsames Gefühl, wenn man auf den Schweizer Pässen die PKW's der Tagestouristen vor sich her schiebt. Aber auch frustrierend, wenn der Schwung weg ist. Hier ist das eigentliche Problem, nicht die mangelnde Leistung sondern das fehlende Drehmoment, was ein 1,9l Motor bei 2,8to nicht haben kann. Somit kann es sein, dass Du auf der Autobahn den Berg zwar mit 130 Sachen angehst, Dir aber der Schwung ausgeht und Du mit 60Km/h im 3.Gang die LKW's.die dort meist nicht überholen dürfen, zur Weißglut treibst. Ich bin schon auf den Seitenstreifen ausgewichen, um nicht von einem polnischen 40Tonner angeschoben zu werden. Fazit: Du fährst immer auf Schwung und achtest darauf, von niemandem ausgebremst zu werden. Ist total nervig.
Die 1,9l-Maschinen stammen meist aus dem PKW-Bereich und sind nicht für solche Beanspruchung ausgelegt. Das zeigt sich häufig im Thermischen Bereich, Zylinderkopf verzogen oder/und Dichtung defekt.
Wenn Du die Wahl hast, Think Big!
Wenn das Gesamtpaket Eures Angebots passt, ist ja vielleicht auch ein größerer Austauschmotor möglich.
Frank

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co11 am 21 Sep 2010 18:03:31

womoto hat geschrieben:Hallo Forengemeinde,

Sind die LKW's schneller wie ich odwer werde ich damit gar von WoWa Gespannen überholt ?

Thomas


So wird es kommen!
Wenn Du auch mit WOWA an ein zügiges fahren gewohnt bist, wird es mit 71 PS ein "HARTES BROT", spätestens an der nächsten Steigung.
Ich denke da an die Kasselerberge und das Überholverbot für die LKW´s.
Mache doch erst mal eine Probefahrt die auch Steigungen auf der Strecke hat, dann bist Du schlauer.
Walter

Acki am 21 Sep 2010 18:41:19

Wie Du mit 71 PS vorwärts kommst ist mir ja egal - aber ich werde böse dahinter ... :wink:

BOWO am 21 Sep 2010 18:48:50

Eigentlich dürfte man mit so einer Schleuder gar keine Autobahn befahren, denn die Mindestgeschwindigkeit ist dort 60 km/h.
Jeden etwas höheren Hügel schaffs du damit nur im 3. Gang und ca. 40 bis 50 km/h , eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer wie früher die alter rumänischen Laster. Da gab es auch an Steigungen oft Auffahrunfälle, willst du angeschoben werden?
Also: Finger weg!

toyota am 21 Sep 2010 19:09:53

Unser Hobby 550 AK hat auch die 54 kw Peugeot Maschiene drinn,auf der geraden kein problem,aber eben am Berg.Steigungen auf Autbahnen,zB Karlruhe -Pforzheim gehen Stellenweise nur im 3. mit 40 kmh.Fahren ihn jetzt 6 Jahre und wir werden ihn wegen dem Motor nicht verschrotten.Er wird jetzt 22 Jahre und er wird gefahren bis der Tüv uns scheidet,und das kann noch einige Jahre dauern,zumal es noch keine Torfhütte ist.

Prauers am 21 Sep 2010 19:10:09

Hallo All,

was eine Zumutung ist oder nicht, wer entscheidet das.

Auch ich fahr mit einem AK 550 Hobby durch die Gegend mit 2.5 l und 54 kw. so sind übrigens viele Wohnmobile 1990 durch die Lande gefahren und auch damals gab es schon schnellere Autos. Ich fahre sehr gerne mit meinem Womo und ehrlich gesagt, wir lachen an jeden Berg...... 8)

unsere Womos Schleudern zu nennen und uns die Autobahn verbieten zu wollen, finde ich jetzt mal frech.... :(

tschaui haui

tatzilein am 21 Sep 2010 19:36:52

Dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Auch wir fahren als Einstiegsmodell ein über 20 Jahre altes WoMo mit 73 PS (allerdings als 2,5 Liter Saugdiesel). Als normaler PKW-Fahrer muss man sich sicherlich etwas umgewöhnen und insbesondere im Hinblick auf Steigungen etwas vorausschauender fahren (z. B. Anlauf nehmen, sofern möglich), letztendlich haben wir aber in unserem Frankreichurlaub alle Steigungen gemeistert und im Regelfall auch die LKW hinter uns gelassen.

Der größte Vorteil bei diesen alten Saugdieseln liegt allerdings darin, dass sie bei guter Pflege und regelmäßiger Wartung (Öl, Wasser, Zahnriemen usw.) nahezu unkaputtbar sind und sollte doch etwas dran sein gut zu reparieren sind, weil wenig (bis gar keine) Elektronik verbaut ist. So die Aussage der Werkstatt meines Vertrauens und eines Bekannten, der KfZ-Meister ist.

Ein Rennwagen sind diese Gefährte sicherlich nicht und wenn man sein Fahrverhalten etwas umstellt, stellen sie in meinen Augen auch keine Gefahr auf der Autobahndar. Da wo diese WoMo`s nur 40 fahren, sind meiner Erfahrung nach die LKW auch nicht schneller und kämpfen genauso mit der Steigung.

Letztendlich muss jeder die Vor- und Nachteile für sich abwägen. Ein paar PS mehr wären manchmal sicherlich etwas angenehmer, alles in allem haben wir uns aber arrangiert und gut an unseren "Willi" gewöhnt.

LowCostDriver am 21 Sep 2010 19:57:40

Wir haben auch nur einen 75 PS Saugdiesel- Ducato.
Wir waren damit in der Toskana, in England, Schottland, in Norwegen, Kroatien, Schweiz, Österreich, Italien, Südfrankreich, Ungarn, haben mehrfach die Alpen passiert und fahren auch sonst überall damit hin.
Nur sehr selten kommt es vor, dass wir hierbei Probleme haben. Ernsthafte Probleme hatten wir sogar noch nie würde ich sagen.

Solange der Wagen technisch in Ordnung ist, wirst du auf geraden Strecken normal fahren können.
Gut, LKWs überholt man etwas langsamer, aber auch das funktioniert, sofern die LKWs nicht gerade selber mit "echten" 100 km/h und ausgeschaltetem Begrenzer umher fahren.
Gespanne, die Tempo 100 mit (ich sags mal vorsichtig...) "Toleranz" fahren, können euch gelegentlich überholen, gelegentlich überholt ihr dafür andere, die vielleicht nicht 100 fahren, oder eben gerade so.

Geht es bergauf, kann ich mich nur den Vorschreibern anschließen.
Hier ist vorrausschauendes Fahren absolut Pflicht.
Besser vor Steigungen keine LKW mehr überholen, sonst hast du den Actros schnell wieder im Nacken. Und der wird berechtigterweise dann nicht gerade erbaut sein wird, wenn du dann mit 60 vor ihm her tuckerst.
Aber selbst mit 60 haben auch wir immer wieder LKW auf der rechten Spur, die selbst nur 50 oder 40 fahren. Diese überholen wir dann auch schonmal, wenn es bei 3 Spuren frei ist.

Man merkt das gar nicht so, wenn man im PKW unterwegs ist, aber wir haben schon oft die Erfahrung gemacht, dass an neuralgischen Punkten mit Steigungen oft 3 Fahrspuren zur Verfügung stehen, wo man selbst überholen lassen kann, oder eben selber überholt, ohne den fließenden Verkehr zu behindern.

Abseits der Autobahn halte ich unser Wohnmobil für fast alle Straßen uneingeschränkt tauglich. Die Getriebe sind in der Regel gut übersetzt, man kann schön im Verkehr bis etwa 60-80 mitfahren und wird auch nicht zur Bremse.

Im Großen und Ganzen würde ich daher sagen, dass man auch mit einem Wohnmobil in dieser Leistungsklasse durchaus zurecht kommen wird.
Von vielleicht vom PKW her gewohnten durchzugstarken Turbodieselmotoren mit TDCI, TDI, GDI oder was weiß ich für Maschinen und ihrer heute aktuellen Leistungsentfaltung musst du dich aber schon verabschieden. :!:
Und wenn du dann fragst, ob dich vielleicht mal Gespanne überholen, tja dann sitzt du im Wohnmobil mit 71 PS vielleicht wirklich nicht ganz richtig.
Entweder schaust du dann nach einem besseren Mobil, oder bleibst eben beim 100er Gespann mit kräftigem Zugfahrzeug.
Ein aktueller Passat, Mondeo, Omega, etc mit einem Turbo- 100PS- Dieselmotor aufwärts wird dich auch mit Anhänger an jeder Steigung abhängen, darauf kannst du dich schon einstellen.

Fahr ein solches Mobil am Besten mal zur Probe und bedenke hierbei, dass bei voller urlaubsbereiter Beladung dieses Mobils nochmals locker 5-10 % vom Vortrieb einbüßt.


Björn

Molle1 am 21 Sep 2010 20:13:57

Hallo
Unser voriger war ein Ducato mit 72PS und 3,1t und hingekommen sind wir immer zuverlässig. Auf den Autobahnen würde ich das überholen von LKW besser lassen denn spätestens an der nächsten Steigung hast du ihn hinter dir hängen und mit den Händen fuchteln. Wir sind aber jeden auch noch so steilen Berg (z.B. Vesuv) hochgefahren ohne das der Motor zu heiß geworden wäre. Also ich hatte immer das Gefühl das ich alle anderen aufhalte. In den Bergen fuhren wir immer wieder mal rechts ran um den nachfolgenden Verkehr vorbei zu lassen. Die haben sich dann auch immer bedankt und gewunken.
Wenn du die möglichkeit hast etwas mehr Power zu bekommen dann mach das.
Viele Reinhard

thilo am 21 Sep 2010 20:38:15

also Stau ist immer blöd- aber ganz vorne gehts! Bin mit 50 PS VW Bus bis ans Kap der guten Hoffnung gefahren - ohne Vierradantrieb und mir nach dem Trip in deutschland einen 1,9 Liter VW Bus 60 Ps mit Campingausstattung gegönnt. Als die Kinder kamen waren wir sogar so frech noch einen Hymer Eriba Touring Troll dranzuhängen. Damit sind wir quer durch Europa gefahren. Nur:
Es war ein sonniger Freitag auf der A8 von München nach Stuttgart als mich die Polizei wegen einer Kontrolle auf einen Parkplatz gewunken hat. Die Kontrolle war harmlos für einen Familienvater, aber als die Polzisten in ihrem flotten 5er BMW wieder weggedüst sind ist mir erst aufgefallen, dass ich irgendwie ganz allein auf dem Parkplatz war. Denn zum parken war er gesperrt, da es keine Beschleunigungsspur gab. Die Autobahn stark befahren und nur zweispurig. Super. Da habe ich mit meinen 60 PS, Wohnwagen, zwei Kindern, Frau und Hund alles an Bord was mir lieb und heilig war. Etwa 15 Minuten habe ich warten müssen bis es auch nur eine theoretische Möglichkeit gab in den Verkehr einzuscheren. Es war kriminell und hat nur funktioniert da alle Schutzengel am rechten Platz waren. Heute würde ich 110 wählen und eine Sperrung der Autobahn für die Zeit des Einbiegens beantragen. Oder auf ein Wohnmobil mit 2,8 liter JTD mit fast 130 PS umsteigen. So habe ich es dann auch gemacht. Und immer wieder bemerke ich wie entspannnt ich nun auf einmal Auto fahren kann. jetzt fängt der Urlaub bei der Wegfahrt an. Bin noch immer kein Raser. Auch heute ist meist bei 110 Km/h schluß- aber der Durchzug begeistert mich immer wieder.

knauserich am 21 Sep 2010 21:08:17

Blumen pflücken während der Fahrt verboten...

womoto am 21 Sep 2010 21:29:20

Vielen Dank für die vielen, doch sehr unterschiedlichen Meinungen.
Als positives Kaufkriterium sah ich nur den geringen Kilometerstand von 86.000 . Die Karosserie und der Aufbau sind super gepflegt, keine Roststellen , auch nicht am Frontfenster. Das Fahrzeug soll 6500,00 € kosten.

Schwierig, schwierig das Für und Wieder abzuwiegen.

Sicherlich ist der Wiederverkauf bei Nichtgefallen schwierig.

bert am 21 Sep 2010 21:29:35

Mein Wohnmobil war ein 230er mit dem 2,5l Saugdiesel mit 86PS.
Der war schon kein Rennwagen.
Auf gerader Straße kein Problem.
Die kleinste Steigung zwang aber vom 5 Gang in den 4 Gang runterzuschalten.
Die LKW die ich in drei Jahren bergauf überholt habe kann ich an einer Hand abzählen.
Das ganze dann mit einem 1,9l Motor und 71PS würde ich euch nicht empfehlen.
Wie schon geschrieben kommen ja noch ca. 400-500Kg für Besatzung, Wasser, Gas, Gepäck und Proviat dazu.

bert

petermann am 21 Sep 2010 21:36:12

Also meine Meinung ist du kommst damit überall hin wo du willst , und auserdem steht man mehr als man fährt , ich würde ihn kaufen wenn der Preis stimmt , und wenn ich lese zu langsam zu schlapp dann frage ich mich mit was diese Womofahrer vor 15 Jahren gefahren sind , da gabs nichts anderes , zb. N+B Bj.97 4 ,5 Tonher 115PS und fahren auch habe jedenfalls noch keinen auf dem Stellplatz ankommen gesehen der noch eine zusätzliche Zugmaschine davor hatte , kommen immer aus Eigner Kraft an.

Peter

gipsy30 am 21 Sep 2010 22:38:17

Also meiner hat 70 PS bei 2,5l Hubraum und bin immer, auch mit Anhänger, gut angekommen. LKW überholen geht auch, wenn keine Steigung da ist, daher ist vorausschauen schon Pflicht. Problem sind
eher Busse, da diese schneller als LKW fahren (dürfen)

Wenn alles passt würde ich zuschlagen, trotz 71PS


Alexander

matro am 21 Sep 2010 22:56:17

wir haben auch nur 69 ps, und kommen trotzdem an... manchmal ist es auf der autobahn etwas grenzwertig, wenn die brummies mit 350 ps bi-turbolader von hinten schieben.... sollen sie doch.
es ist mir auch egal, ob die vom gas müssen, weil lkw-überholverbot ist.
denn wenn ich mit dem pkw dahinter bin interessierts die auch nicht, ob sie 5 kilometer zum überholen brauchen..
ich sag immer, ich bin im urlaub und nicht auf der flucht, man muß sich halt auf die fahrerei einstellen und dann geht das schon.

gruß

matthias

wom am 21 Sep 2010 23:01:13

Ich hatte bis Anfang des Jahres knappe 2 Jahre lang einen 71 PS Talento von Dethleffs und war zufrieden damit.

Nun habe ich ein neues 3 Liter Auto (ein Ducato)
und bin noch viel zufriedener damit. 8)

wolfsch6 am 22 Sep 2010 06:44:43

Mich würde eher die geringe Fahrzeuglänge von 4,65 Meter stören als die 71 PS...

MobilIveco am 22 Sep 2010 06:52:38

Wir hatten einen 76PS Saugdiesel in unserem Rimor, aber mit 2,5l Hubraum! Das war soweit OK. Aber mit den mickrigen 1,9l hätte ich auch meine Bedenken.
Selbst mit dem Drehmomentstärkeren 2,5L bin ich mal bei Gegenverkehr in einer Serpentine hängen geblieben und konnte nicht wieder anfahren. Zum Glück war weiter kein Verkehr, ich konnte zurücksetzen und mit Schwung ging's dann. Aber das ist nicht lustig.

tober am 22 Sep 2010 07:24:08

Lowcostdriver hat das wichtigste schon gesagt. VORAUSSCHAUEND FAHREN!!
Man sollte z.B.auf Autobahnen schon versuchen die LKW nicht unnötig auszubremsen. Der "Olle Spruch - Ich bin im Urlaub und nicht auf der Flucht-
bedeutet für mich das ich von der Autobahn runterfahre. Den das ist der "Arbeitsplatz der Brummis" und nicht meine Bummelstrecke. 71 PS können schon reichen sind halt nicht mehr zeitgemäs. Wenn ich nicht 5x im Jahr die höchsten Pässe fahre, Zeit zum fahren mitbringe.... naja.
Meinen alten VW-Bus mit 1,9l und 69 PS musste ich über jeden kleinen Hügel entweder "rüberprügeln" oder halt "schleichen". Kaufen würde ich den heute nicht mehr, damals war die Leistung noch o.k.

tober

fiatmeteor am 22 Sep 2010 21:54:48

Wieso soll ich von der Autobahn fahren, weil das das Revier der Lkws ist ?.
Und wenn ich jemandem zu langsam bin, dann soll er sich doch bitte auf das ihm voraus fahrende Fahrzeug einstellen.
Ich bin Motorradfahrer. Ich bin hohe Geschwindigkeiten gewohnt. Und nehme trotzdem Rücksicht auf langsamere Fahrzeuge. Und mein Saugdiesel-Womo macht am meisten Spaß zwischen 100- und 120 ..
Also leben und leben lassen.

In diesem Sinne
Wolfgang

tober am 23 Sep 2010 08:02:14

Das bezog sich auf diesen passus eines postings
-wenn die brummies mit 350 ps bi-turbolader von hinten schieben.... sollen sie doch.
es ist mir auch egal, ob die vom gas müssen, weil lkw-überholverbot ist-




tober

toyota am 23 Sep 2010 08:48:19

Nach möglichkeit meide ich die Autobahn.Fahr lieber Landstraßen,da bekomm ich auch was zu sehen.Urlaub fängt an wenn ich Losfahre.Wenn wir Pässe fahren ,fahr ich öfter mal rechts ran und lass andere vorbei.Aber wenn ich Autobahn fahr,dann ohne schlechtes Gewissen!Glaub nicht das die Brummifahrer eins haben wenn sie beim Elefantenrennen über 5 min. brauchen um zu überholen und einen Stau verursachen.

tatzilein am 23 Sep 2010 08:52:16

Die Frage ist und bleibt doch letztendlich, was man möchte!

Wenn das Fahrzeug topgepflegt und in gutem Zustand ist und zudem der Preis stimmt, würde ich (auch nach den Erfahrungen mit unserem "Willi") zuschlagen. Was nutzt mir ein leistungsstärkere Motor, wenn ich dafür eventuell viel mehr Kohle hinlegen muss und der Zustand gegebenenfalls viel schlechter ist und ich meine Urlaubstage in einer vergammelten Bude verbringen muss. Gut gepflegte und preisgünstige WoMo´s sind insbesondere in der Preisklasse schwer zu finden, dass weiß ich aus eigener Erfahrung, insofern würde ich die Schwerpunkte der Kaufentscheidung nicht überwiegend am Motor festmachen. Über einen möglichen Wiederverkauf würde ich mir keinen Kopf machen, viel im Preis fallen können die Dinger nicht mehr, so dass sich ein "Verlust" immer in Grenzen hält.

Wenn man sich den hier schon mehrfach zitierten Leitsatz "ich bin im Urlaub und nicht auf der Flucht" zu eigen macht, kommt man mit den leistungsbedingten Nachteilen meiner Meinung nach zurecht. Ich empfand bisher das langsame und vorausschauende Fahren als sehr entspannend und habe mich ein wenig wie der "König der Straße" gefühlt ....

Ich würde bei den von Dir genannten Rahmendaten zuschlagen!!!

farmerj am 23 Sep 2010 09:47:36

also unser Duc hat bei einem zul. GG von 3,1 t auch nur 75 PS und wir sind bisher überall hingekommen.
Allerdings achte ich schon immer darauf, dass die Steigungen nicht sooo groß werden.
Pässe haben wir aber auch schon die verschiedensten überquert..es geht also schon.

ABER:
ehrlich gesagt, ich möcht keinen mehr mit 75 PS.
Nicht weil er auf der Geraden zu langsam wäre..da reichen mir die 100 km/h meistens eigentlich.
Aber du wirst selbst bei Steigungen auf Autobahnen, die du mit dem bloßen AUge nicht mal siehst schon deutlich langsamer. Das merkst du eigentlich nur an deiner Tachonadel... :(

und ganz wichtig ist einfach die Sicherheit. Wenn du auf die Autobahn fährst und einfädelst, dann wirds manchmal schon ganz schön kniffelig.
Du darfst nicht vergessen, dass der Beschleunigungsstreifen da gerade mal ausreicht um so gerade noch auf 60 zu kommen.
Und wenn die Autobahnauffahrt dann vlt. noch sehr kurvig ist, dann kanns schon mal sein, dass du das nicht mal schaffst und mit einer wesentlich geringeren Geschwindigkeit in die AB einscheren musst.

Von der hier angesprochenen Überhitzung hab ich allerdings noch nichts gemerkt.

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