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Abfahrt: Samstag, 07.08.2010 von Mannheim.
4 Stunden später sind wir im Allgäu, fahren über Füssen nach Reutte und übernachten dort auf einem kostenlosen Stellplatz. Am nächsten Morgen gehts weiter übern Fernpass - Innsbruck - Brenner - Bozen - Bologna - Rimini - Ancona. Sonntag abends gegen 19.00 Uhr treffen wir in Porto Recanati ein. Die Womo-Stellplätze sind gnadenlos überfüllt und mit 20,00 Euro/Nacht nicht gerade billig. Wir übernachten auf dem Parkplatz einer Pizzeria wo wir Pizza essen gehen und dafür kostenlos übernachten können. Wir stehen neben dem Pick-Up von SabineG (auch hier im Forum) die mit ihrer Familie nach Griechenland unterwegs ist. Wir trinken und quatschen abends zusammen vor den Womos und verbringen eine angenehme Nacht bei 27° Celsius. @SabineG War schön euch kennenzulernen. Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Urlaub in Griechenland! Am nächsten Mittag checken wir in Ancona bei Anek ein. Wir fahren mit der Hellenic Spirit. Die Fähre hat einen Stunde Verspätung und am Hafen geht es chaotisch zu. Wir haben Glück und bekommen einen windigen Fensterplatz zugewiesen. Es sind wenig Womos an Board. Dienstag, 10.08.2010 Ankunft in Igoumenitsa. Erst mal in die Fluten am Drepano Beach schmeissen, dann Weiterfahrt zu den Meteoraklöstern. Wir gehen für eine Nacht auf den Camping Vrachos in Kastraki der mit 28,00 Euro etwas teurer als letztes Jahr ist. Am nächsten Morgen besuchen wir das größte der Klöster das Metamorphosis. ..und weiter ? Diesmal besuchen wir auch die Königsgräber in Vergina, Eintritt 8,00 Euro pro Person. Sehr lohnenswert!
Danach fahren wir an den Megali Volvi-See zum Übernachten. Wir haben Temperaturen zwischen 37 - 39° Celsius. Wegen dem nahen Schilf am See herrscht hier eine Mückenplage! Am nächsten Tag düsen wir auf der Egnatia Odos weiter Richtung Türkei. Aber das Wetter ist einfach zu schön und so machen wir Badestopp am Erasmio-Beach, wo wir direkt an der Straße am Strand parken können. Im Meer sehen wir beim Paddeln mit unserem neuen SUP-Brett gigantische blaue Quallen an der Meeresoberfläche. Abends leert sich der Strand und wir sind fast ganz alleine. Lediglich ein paar junge Deutsche, die mit ihren Mopeds nach Indien wollen, leisten uns Gesellschaft. Freitag der 13.08.2010
Heute reisen wir über Ippsala in die Türkei ein. Wir halten in Kesan, kaufen im dortigen Kipa-Supermarkt ein und wechseln unsere ersten Türkische Lira. Weiter gehts über die D550 auf die geschichtsträchtige Halbinsel Gelibolu. Wir baden in der einsamen aber wunderschönen Bucht "Suvla Koyu", wo ein Parken nur an der oben gelegen Straße möglich ist. Danach fahren wir in die südliche Anzac-Bucht auf einen riesigen, schattigen Parkplatz neben der Straße (durch Bäume gut abgeschirmt). Hier gibt es sogar ein Toilettenhäuschen und Duschen. Wenn man die Straße überquert gelangt man an ein Picknickgelände direkt am Meer, wunderschön und sehr ruhig. Am nächsten Tag fahren wir wenige Kilometer weiter nach Kapatepe und gehen für eine Nacht auf den Kum Hotel Camping (30 TL = ca. 15,-- Euro). Hier kann man die Waschmaschinen kostenlos benutzen und es gibt einen kostenlosen Internetzugang zur Freude unserer Tochter :D Am nächsten Tag fahren wir in den Hafen von Kapatepe. Gegen 13.00 Uhr fährt unsere Fähre nach Gökceada. Fährkosten betragen 100 TL (Hin- und Zurück). Wir schwitzen auf dem schaukelnden Schiff bei 36° Celsius. Fortsetzung folgt demnächst :D Der Anfang ist sehr vielversprechend- ich freue mich auf die Fortsetzung....... Im Norden der Insel in Kuzu Limani gehen wir an Land. Dann geht es über die einzige Straße nach Gökceada-Stadt.
Heute ist Markt. Während ich mit meiner Tochter über unseren ersten orientalischen Bazar schlendere, wartet mein Mann mit dem Hund im Womo. Die Menschen mustern uns auffällig, und alle sind sehr nett und liebenswürdig zu uns. Jedes Kilogramm Gemüse, egal was, kostet 1 TL = 0,50 Euro. Vom Markt hab ich leider kein Bild gemacht, aber er war sehr groß und beeindruckend für uns. :) Später fahren wir an den Surferstrand von Aydincik. Der Aydincikstrand ist ein tolles Flachwassersurfrevier, wo der Wind ablandig bläst. Hier gibt es mehrere Surfschulen und zwei kleine einfache Campingplätze. Wir stellen uns erstmal auf den rechts gelegenen CP der gänzlich von Bulgaren frequentiert wird (kostet 15 TL/Nacht = 7,50 Euro).
Die sanitären Anlagen sind noch sehr ausbaufähig. Z.Zt. bestehen sie aus einer Stehtoilette und einer provisorischen Dusche. Beim Klo läuft kaum die Spülung und aus der Dusche tröpfelt das Wasser als kleines Rinnsal. Die Bulgaren sind sehr nett und heißen uns freundlich willkommen. Wir gehen erstmal schwimmen und schnorcheln und auf dem Wasser kaufe ich direkt vom Fischer 3 frische Fische. Ich kann zwar kein Türkisch und die Fischer kein Deutsch und Englisch, aber irgendwie kann ich mich schon verständlich machen. Der Fischer rudert mir die Fische an Land und ich stehe vor der nicht ganz einfachen Aufgabe dieselben auszunehmen und zu entschuppen. Während dieser Tätigkeit beschließe ich Fisch nur noch im Supermarkt zu kaufen bzw. im Restaurant zu essen :eek:. Abends auf dem Grill war der Fisch aber sehr lecker. ja ich freue mich auch auf die Fortsetzung, bevor wir ein Womo hatten, sind wir Jahre in die Türkei gereist und haben Land und Leute lieben gelernt. Auf der Insel gibt es mehre Brunnen mit guten frischem Trinkwasser wo wir öfter unsere Wasservorräte auffrischen.
Ein paar Eindrücke von unserer Rundfahrt auf der Insel: Ich freue mich auch schon mehr zu lesen! Ich war früher oft in der Türkei und würde unheimlich gerne noch mal dorthin! Es ist nur leider doch sehr, sehr weit... Auf der Insel gibt es noch die Kefalozbucht wo hauptsächlich die Kitesurfer Spaß haben. Hier kommt der Wind immer auflandig und die Wellen sind sehr hoch. Campingplätze gibt es nicht, aber es gibt Toiletten und Duschen und man kann direkt am Strand stehen und übernachten. Für 25,00 TL übernachten wir am Aydincikstrand auf dem Sencamping (dort gibt es auch ein einfaches Restaurant dabei).
Geschirr spülen beim Sencamping: Sonntag, 22.08.2010
Heute bläst der Wind mit 7 Beaufort und mein Mann hat in der Kefalozbucht seinen Spaß. Abends fahren wir zurück in den Hafen von Kuzu Limani und übernachten dort bei angenehmen 27° Celsius. Hier wimmelt es von wilden Katzen und wir verfüttern unsere letzten Köfte. Am nächsten Morgen um sieben Uhr setzen wir mit der Fähre zurück nach Kapatepe. Die See ist sehr stürmisch, sodass wir freiwillig die Überfahrt an Deck verbringen. Im Frachtraum, wo die Fahrzeuge und unser Womo abgestellt sind, herrscht ein fürchterliches Ächzen und Stöhnen und hämmernde laute Geräusche :eek: . Die Schiffsschwankungen sind enorm. Keines der Fahrzeuge ist extra gesichert und ich hab ein klein wenig Angst um unser Womo :( . Von Kapatepe aus fahren wir wenige Kilometer nach Kilitbahir, von wo aus wir nochmal mit der Fähre die Dardanellen überqueren müssen um in den asiatischen Teil der Türkei nach Cannakale zu gelangen. Auf der D550 fahren wir Richtung Izmir.
Unterwegs halten wir bei einer Olivenölfabrik, die sehr gutes Öl verkaufen. Leider stimmen die Koordinaten aus der Schulzbibel nicht und wir landen erstmal im Acker. Beim Wendemanöver bleibt mein Mann hinten irgendwo hängen und reisst hinten rechts die komplette Heckverkleidung mitsamt dem Rücklicht herunter :eek: . Davon bemerken wir aber erst was, als wir mit 20 Litern Olivenöl im Gepäck aus der mittlerweile gefundenen Olivenölfabrik herauskommen.:-) In der mittäglichen Gluthitze versuchen wir das Malheur wieder zu richten. Vor lauter Schreck hab ich leider vergessen davon ein Bild zu machen. Leider funktioniert das Bremslicht dann aber nicht mehr und ein netter junger Mann aus der Fabrik fährt mit uns zu einem Elektriker, der uns für 10 TL das Birnchen auswechselt und noch ne Kleinigkeit repariert. Gegen Abend fahren wir einen abenteuerlichen engen und steilen Weg zum CamCamping in Bademli, direkt am Meer gelegen. Hier finden wir eine paradiesische Ruhe und wunderbare Natur und bleiben für 2 Nächte. Wir stehen auf einem schönen, steil terrassierten Gelände hoch über dem Meer unter großen Kiefern und Olivenbäumen und haben einen schönen Blick auf die griechische Insel Lesbos. Donnerstag, 26.08.2010
In der Früh besuchen wir die antike Stadt Ephesos, die sehr beeindruckend ist. Danach fahren wir nach Kusadaci und entlasten auf dem orientalischen Bazar unsere Urlaubskasse um einiges. Später fahren wir nach Cesme und übernachten in Surf-City Alacati direkt am Meer. Den nächsten Tag verbringen wir an einem illegalen Campingplatz in der Bucht von Alacati gegenüber dem Hafen für 10,00 Euro pro Nacht, incl. Wasser und Strom. Wir surfen, lesen, baden und faulenzen.
Wir lernen hier einige nette Leute kennen und es gefällt uns so gut, dass wir beschließen eine ganze Woche zu bleiben. Hier ist ein Surfstehrevier. Samstags ist großer Bazar in Alacati und wir gehen mal wieder shoppen. Tochter ist begeistert und mein Mann stöhnt schon. Das Wetter ist herrlich und das Wasser im Meer ist erfrischend. Manchmal bestellen wir mit den Nachbarn zusammen lecker gegrillte Doraden bei einem Lokal in Alacati, die wir dann per Lieferservice gebracht bekommen. Hier füttern wir auch mal wieder ein Rudel wilder Hunde durch. Für unser eigenes Hundi bedeutet die Türkei Freiheit pur. Überall darf sie unangeleint unterm Womo liegen, keiner stört sich daran. Nur manchmal wenn die Katze über den Platz spaziert, schiesst ein kleiner bellender orangerot-weißer Pfeil über den Campingplatz :D Samstag den 04.09.2010 treten wir die Heimreise an. Bei Kepez benutzen wir für 35 TL die Dardanellenfähre nach Eceabat (45minuten Fahrt).
Wir nächtigen nochmals auf dem ruhigen Parkplatz im Gallipoli-Nationalpark in der südlichen Anzacbucht bei angenehmen 28° Celsius. Die Einreise nach Griechenland geht schnell und unbürokratisch von statten. Am Mesibeach legen wir mal wieder einen Badestopp ein. Abends gehen wir in Kavala in eine Fischtaverne und schlafen dort auch. Am 06.09. treffen wir wieder in Igoumenitsa ein und verbringen die letzten beiden Urlaubstage am Drepano Beach. Am 07.09. nachmittags finden wir einen kleinen Welpen am Strand. Er ist mutterlos und ohne Rudel und bettelt sich bei den Touristen durch. Es dauert nicht lang, und unsere Tochter möchte die Kleine so gerne mitnehmen. Viel Zeit zum Überlegen bleibt uns nicht, da abends unsere Fähre nach Ancona ablegt. Die Kleine rührt uns sehr und sie ist so süß :D . Wir beschließen sie mitzunehmen und ihr ein Leben auf der Straße zu ersparen. Die Heimfahrt mit der Kleinen an Board ist problemlos und wir kommen Donnerstag abends gegen 21.00 Uhr zu Hause an. gefahrene Kilometer: muss ich noch genau ermitteln Spritkosten: ca. 850,00 Euro Kosten Campingplätze: gering Fazit: Die Türkei ist zwar weit entfernt aber auf jeden Fall eine oder mehrere Reisen wert. Die Menschen auf die wir getroffen sind, waren alle sehr freundlich, zuvorkommend und ehrlich. Wir haben einen super Urlaub in Türkei verbracht und uns stets sicher und willkommen gefühlt. Fürs nächste Mal würd ich mehr Schweinefleisch ins TK-Fach packen :D. Hallo monana,
super bericht und tolle reise die du gemachst hast, und du hast schöne stellplätze gefunden. wir hoffen nächstes jahr zu kommen wie du weiter in den den südwesten. knuffiger hund, uns wollte man in der TR überreden uns eines kangal-mix-welpen anzunehmen. konnnte jedoch meine truppe davon abhalten, auch in anbetracht der zu erwartenden größe des tiers. gruß olly Danke Olly,
ihr habt ja auch schon selbst 2 Hunde. Unser Rudel ist jetzt aber sicher komplett, ein dritter geht definitiv nicht mehr :D . Schade, dass deine Digicam kaputt gegangen ist. Hätte mich auch sehr über ein paar Bilder von dir gefreut. Unser TA meint die Kleine könne so groß wie ein Dalmatiner werden, glaub ich aber nicht :D LG monana Vielen Dank für deinen schönen, informativen Bericht. Unsere allererste , richtig große Reise mit dem Wohnmobil führte 88 auf dem Landweg in die Türkei. Hatten nur 3 Wochen Zeit und kamen trotzdem immerhin bis Antalya.
Es war einer unserer besten Urlaube überhaupt. Nun hoffen wir, dass wir in den nächsten Jahren wieder einmal in der Türkei landen. Einen schönen Bericht hast Du geschrieben und toll bebildert. Genau das richtige für trübe Herbstabende (die ja ganz gewiß kommen). Super schön, vielen Dank! Irgendwann mache ich das auch mal und fahre bis in die Türkei! wir fahren Sonntag.. unser Ziel war eigentlich Griechenland. Da wir in Igomentisa ankommen, überlegen wir jetzt auch mal wieder in die Türkei zu fahren. Dein Bericht hat Appetit gemacht.
danke chabo Du hast einen tollen, eindrucksvollen Bericht über ein schönes Urlaubsland gebracht. Danke, auch für die schönen Bilder!!!
P.S. Dalmatinergröße glaub ich nicht, da geht eher bisschen mehr!!! Aber süüüüß!!!Viel Spaß mit der Kurzen. Hallo Monana,
vielen Dank für Deinen schönen Bericht! Ganz besonders freut es uns und die Kinder das der Welpe bei Euch ein Zuhause gefunden hat und jetzt sogar als Mannheimer in unserer Nachbarschaft wohnt. Liebe pluspetit
Ja, die Pfoten!! Das wird noch ein richtiger Hund. Hallo Monana,
Danke für deinen wirklich tollen Reisebericht. Wir waren in den achtziger Jahren mehrmals mit dem VW-Bus in der Türkei und können eure Erlebnisse gut nachvollziehen. Jetzt sind wir ein bisschen älter geworden und möchten im kommenden Frühjahr die Türkei mit unserem Wohnmobil bereisen. Was ich gerne von dir wissen möchte, ist: Man hört immer wieder von den hohen Treibstoffpreisen in der Türkei. Kannst du das bestätigen? Was kostet eigentlich ein Liter Diesel derzeit? Eine zweite Frage habe ich noch: Was habt ihr für die Fähre von Ancona nach Igoumenitsa bezahlt? Herzliche aus der Pfalz nach Baden. arminio Hallo arminio,
hiermit bestätige ich die leider sehr hohen Dieselpreise in der Türkei. Wir zahlten im Schnitt 1,50 Euro pro Liter Diesel. :( Der Preis für unsere Fährtickets ist nicht ausschlaggebend. Wir haben dieses Jahr bei Anek gebucht. Mit Frühbucherrabatt, Hochsaison, CoB, unter 7 Meter, 3 Erwachsene kosteten die Tickets günstige 350,00 Euro (Hin- und Rückfahrt). Ich kann dir nur raten, die Preise der diversen Fährgesellschaften gut zu prüfen. Nebensaison ist immer billiger. Falls es bei euch im nächsten Frühjahr in die Türkei geht, wünsche ich viel Spaß und gute Reise. Lieben monana :kleeblatt: Hallo Monana,
Danke für die schnelle Antwort. Die Fähre war mit 350 € ja richtig günstig! Hattet ihr eigentlich Camping an Bord? Da werde mich wohl frühzeitig um die Fährtickets kümmern müssen. Ende April 2011 wollen wir dann zu unserer Türkeireise starten. Jetzt gehts erst mal Ende nächsten Monats für ein gutes Vierteljahr zum Überwintern nach Marokko. LG arminio Hallo monana,
2 fragen -- wann habt Ihr die fähre gebucht? -- wieso habt ihr denn den euro-diesel getankt, wir haben normalen diesel für ca 1,35€ getankt wir hatten mit dem sprit keine probleme gruß 0lly Hallo Olly,
die Fähre haben wir schon sehr früh, Anfang des Jahres als die neuen Preise der Fährgesellschaft herauskamen, gebucht (So günstig sind wir noch nie gefahren!) Das Eurodiesel also das Motorin haben wir getankt, da uns dies empfohlen wurde und die Differenz zum normalen Diesel (für LKW´s und Traktoren geeignet) nur unwesentlich teurer war. Auch in allen Reiseführern die wir dabei hatten, war für Wohnmobile empfohlen, das Eurodiesel zu tanken. Vielleicht sind die Preise ja auch Region abhängig? LG monana @arminio CoB = Camping on Board, ja hatten wir. Hallo Monana,
ja das war wirklich nett euch bei Ancona zu treffen. Übrigens super Reisebericht ! Danke! Hallo Monana,
vielen Dank für den schönen Bericht und vor allem die schönen Bilder!! Macht richtig Lust auf mehr..... lieben aus der Pfalz Hallo Monana,
habe mit Interesse deinen tollen Reisebericht gelesen- auch die Fotos- Super. Die Türkei ist einfach ein schönes Land. Wie war es mit dem Zoll, habe da schon die tollsten Sachen gehört. aus dem Westerwald Jürgen hallo wir waren ebenfall heuer in der TR zoll kein problem, nur sehr freundliche beamte in der TR
gruß olly Wir hatten keine Probleme mit dem Zoll! Hallo Monana,
vielen Dank für den supertollen Bericht. Nachdem wir in diesem Jahr wieder auf dem Peloponnes waren und noch nach einem Ziel für 2011 gesucht haben, wissen wir nun, wo die Reise im nächsten Jahr hingehen wird. Wir werden uns an euerer Route orientieren und den Westen der Türkei bereisen. Nach der Lektüre dieses Berichts herrscht hierüber in unserer Familie Einigkeit, obwohl meine Frau im nächsten Jahr eigentlich eine Reise ohne Fähre machen wollte, aber hier macht sie eine Ausnahme! Wir möchten aber auf dem Rückweg in Sarti einige Tage bleiben. War schon mal jemand dort und kann uns einen guten CP empfehlen? Viele Micha Hallo Monana,
ich freue mich, dass die Türkei Euch so gut gefallen hat. Deinen tollen Bericht habe ich gerade gelesen. Wir sind zur Zeit in Adana und fahren Morgen Richtung Mersin-Anamur. hüseyin Salü zusammen,
wir kommen gerade von unserer 6-wöchigen Tour zurück. Ich hatte mich im Vorfeld hier informiert und deshalb ist es vielleicht ganz hilfreich auch meine Eindrücke für Interessierte hierzulassen. Für einen ausfühlichen Bericht fehlt mir leider die Zeit, aber die Tour im Groben will ich kurz beschreiben: Wir sind auch mit Anek von Ancona nach Igoumenitsa, durch Griechenland, über den Bosporus und in Amasra an die Schwarzmeerküste. Haben dann in knapp zwei Wochen die Schwarzmeerküste bis Trabzon abgefahren, sind ind Landesinnere nach Kars und Ani an der armenischen Grenze, von dort an den Ararat und den Ishak Pasa Palast. Um die Provinz Hakkari haben wir einen Bogen gemacht (wir wären wahrscheinlich eh nicht hingekommen, es war zu der Zeit ja gerade der Anschlag) und sind an den Van-See. dann zum Nemrut Dagi und von dort ins syrische Grenzgebiet und weiter in das Hatay und über Kappadokien und Ankara zurück. Überall sind wir auf freundliche Menschen gestoßen, seien es Türken oder Kurden. Wir wurden herzlich in der Türkei empfangen und es beschämt mich wieder in Deutschland zurück von der aktuellen Debatte über türkische Migranten zu hören. Aufgrund der wenigen Campingmöglichkeiten im Osten sind wir oft in der Prärie, an Restaurants (wo wir natürlich gegessen haben) oder Tankstellen getanden und wurden meißt auf unsere Frage, ob wir dort nächtigen können, noch zum Tee eingeladen. Die Kommunikation mit Händen und Füssen war auch immer ausreichend. Ich kann diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, auch mal den Osten zu bereisen somit nur bestärken, es lohnt sich allemal, sofern man nicht nur am Meer sein will und Interesse an diesem geschichtsträchtigen Gebiet hat... FranzErnst Hi Monana,
gerade habe ich Deinen Reisebericht entdeckt. Ich bin total gerührt, dass Du ein Hundebaby mitgenommen hast. Könntest Du nicht mal ein Foto zeigen? So schön die Landschaft auch ist, für mich wären so viele streunende Hunde und Katzen extrem belastend. Ich bin in der Provence zum ersten Mal mit streunenden und frei laufenden Hunden konfrontiert worden, ich fand das ganz entsetzlich. :cry: hallo Franz Ernst, danke für deinen kurzen Bericht. Auch uns hat die großherzige Gastfreundschaft in der Türkei oft beschämt, wenn man an die Debatten hier in Deutschland dachte. Wir haben jedenfalls die Türkei und besonders ihre Menschen lieben gelernt und sind bestimmt ungefähr 10 Jahre immer dort hin gefahren. |
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