singlefreiheit hat geschrieben:Hallo alle,
....
Wenn an einem derart an Zuverlässigkeit ausgetüftelten System jetzt ein kleiner WoMo-Hersteller was draufpfropft, ohne das
Gesamtsystem hinsichtlich seiner Zuverlässigkeit unter allen Betriebszuständen getestet zu haben, ist dies äusserst riskant.
Er müsste in Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie eine einheitliche und standardisierbare Testspezifikationsplattform
erstellen und die Womo-Elektronik zusammen mit den anderen Anwendungsgebieten (Telematik, Fahrdynamik, Antriebsstrang,
Komfortelektronik) austesten.
Wie sieht es mit der EMV aus? Jeder Autohersteller testet sein Produkt in einer abgeschirmten Halle mit Hochfrequenzstrahlung,
um störende Beeinflussung zu beseitigen. Das machen die nicht nur so zum Spass und welcher WoMo-Hersteller macht das?
Beste
Thomas
Hallo Thomas,
da sind wir wieder der gleichen Meinung!
Selbstverständlich sollten/müssten standardisierte Systeme Verwendung finden.
Das beste Beispiel dazu ist USB(univ. ser. Bus).
Was wurde da anfangs diskutiert und alles heraufbeschworen(ich kann mich noch gut an die Leserbriefe - INet-Foren gab es noch nicht- in einschlägigen Fachzeitschriften erinnern und wie ist die Situation heute: USB hat sich zu einem (selbstverständlichen) Standard gemausert und ist aus dem normalen Leben prakt. nicht mehr wegzudenken.
In der Hausinstallation gibt es bspw. den "Instabus" und der funktioniert prächtig.
In einem WOMO sind ja keinesfalls so hochkomplexe, schnelle Systeme wie in der Automobiltechnik nötig. Eine direkte Einbindung in die Elektronik des Basisfahrzeugs halte auch ich -sofern nicht standardisiert- für problematisch .
Jetzt geb´ich aber Ruhe ...
Beste Reiner

