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Wales mit dem Wohnmobil


gabriele55 am 02 Nov 2010 22:48:02

Hallo zusammen,
wir wollen nächstes Jahr im Juni/juli zu zweit für 24 Tage (mit An- und Abreise) mit unserem gemietetem Wohnmobil (6,98m lang) Wales unsicher machen. Wir waren schon mit VW-Bus und Auto mit Wohnwagen im Osten von Großbritannien und Schottland unterwegs. Jetzt bin ich aber doch sehr unsicher, ob das mit dem Womo so eine gute Sache ist, weil ich in dem Reiseführer gelesen habe, dass man in Wales nur auf Hauptstraßen mit dem Wohnmobil fahren sollte. Kann mir jemand mit seinen Erfahrungen in Wales Klarheit verschaffen. Das wäre super und ich würde mich sehr darüber freuen, auch über jeden anderen Tipp von Stellplatz, Campingplatz ( bin auch noch nicht schlüssig welchem Campingplatzclub wir beitreten sollen), Pubs, sozusagen über alles. Ich finde es immer besser wenn ich die Tipps von Leuten bekomme die schon vor Ort waren, denn wie man so schön sagt: Papier ist geduldig. Vielen Dank im voraus.
Herzliche aus München.
Gabi

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al am 02 Nov 2010 22:58:48

dazu sollte stu was sagen können.

Frank26264 am 02 Nov 2010 23:14:15

Hallo,

wir waren letztes Jahr dort. (habe auch einen kleinen Reisebericht geschrieben)
Nach unserer Erfahrung waren die Nebenstraßen ganz gut zu fahren, wesentlich besser als in Südengland!
Wir hatten allerdings nur drei Übernachtungen in Wales. Eine auf einem Parkplatz vor einem Pub (sehr gemütlich und ruhig), eine auf einen DurchgangsCP in Fishgard (der CP war grausam) und einen auf der Rücktour von Irland in Nordwales auf einem CP, der sehr schön angelgt war.
Insgesamt hat uns Wales sehr gefallen, landschaftlich fand ich das zu Irland sehr ähnlich. Die Dörfer sind sehr ursprünglich, äußerst gepflegt und alles recht alt. Gilt übrigens auch für das Durchschnittsalter der Bevölkerung, zumindest im ländlichen Bereich.
Wer gerne wandert, seine Ruhe mag oder auch schon mal Kajak fahren will der wird an Wales seine Freude haben.
Und auf der Hin- und Rückfahrt durch England gibt es auch noch eine Menge zu sehen, wenn man mag.

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Frank26264 am 02 Nov 2010 23:17:34

Hier noch der LINK zum kurzen Reisebericht:

--> Link

al am 02 Nov 2010 23:37:01

ps. vom fremdenverkehrsamt wales gibt es umfangreiches material

--> Link

loewe am 03 Nov 2010 09:48:04

Hallo
Wales mit einem 7m Mobil zu bereisen, geht genauso wie überall in Europa.
Viele Nebenstraßen sind zwar eng, aber haben auch viele Ausweichstellen. Insgesamt alles recht problemlos zu fahren.
Häufig anzutreffen sind Sperrbalken in 2m Höhe vor Parkplätzen. Da ist schon mal längeres Suchen nach einem geeigneten Parkplatz fürs WoMo angesagt.
Beitritt zu einem Campingplatzclub? Wozu das? Wegen der paar Prozent Rabatt? Warum nicht einfach durch die Gegend fahren und auf dem CP bleiben, der gerade da schön liegt? Wir haben nie erlebt, dass es keinen Platz gibt.
Der Zugang zur Natur ist vielerorts leider versperrt - Privatgrund - oder es gibt ganz einfach keinen Weg in die Natur. Wo freier Zugang möglich ist, z. B. Pembrok cost path (superschön), oder in Teilen des Snowdon-Gebiets, trifft sich die ganze Welt, da findet dann schon mal "Völkerwanderung" statt.
Nervig ist oftmals die Anfahrt durch die britischen Ballungsgebiete wegen dem immensen Verkehr.


Roman am 03 Nov 2010 20:29:37

gabriele55 hat geschrieben:....Jetzt bin ich aber doch sehr unsicher, ob das mit dem Womo so eine gute Sache ist, weil ich in dem Reiseführer gelesen habe, dass man in Wales nur auf Hauptstraßen mit dem Wohnmobil fahren sollte.


Den Reiseführer würde ich schon mal zu Hause lassen :D .

Im Ernst. Wer sowas schreibt, kann selbst nicht dort gewesen sein. Es gab in ganz Wales keine Strecke, die ich für Womos egal welcher Größe, als problematisch ansehen würde (von Schotterpisten mal abgesehen).

Da ist Cornwall/Devon sicher schwieriger zu befahren.



Roman

aljosa am 04 Nov 2010 15:17:34

Hallo zusammen

Da kann ich dem "Vorschreiber" nicht zu 100% recht geben. Wir waren auch in Wales unterwegs. Für mein Empfinden waren die Nebenstrassen doch recht eng. Auf jeden Fall die welche wir befahren haben.

Für mich waren die Waliser auch recht flott unterwegs. Ein Fahrer welcher uns überholte (dachte nicht, dass man auf dieser Strecke überhole kann), trafen wir etwa 5 Minuten später wieder. Bei Kreuzen mit einem Fahrzeug der Royal Mail kamen diese sich etwas zu nahe. Sah unschön aus.

aljosa

puget am 04 Nov 2010 16:16:45

Ab Ende Juli waren wir über 6 Wochen lang in UK, bis Schottland und zurück auch in Wales. Wenn da jemand schreibt, man würde in UK zu schnell fahren, dann kann das nur ein Einzelerlebnis gewesen sein. (Andere als Raser zu empfinden, kann auch an der eigenen Geschwindigkeit liegen) Das GEGENTEIL haben wir ausnahmslos durchgehend erlebt ! Derart rücksichtsvolle und defensive Autofarer trifft man selten durchgehend in einem gesamten Land !!! Für unser Land könnte man sich derartig defensive Fahrweise so manches Mal wünschen. Die britische Fahrweise spiegelte für uns exakt die zuvorkommende, sehr hilfsbereite und höfliche Mentalität der Menschen wieder - "Fairplay" drängt sich einem dabei unweigerlich auf.
Die Fahrbahnqualität auch der Durchgangsstraßen läßt allerdings oft zu wünschen übrig. Stark gewölbt, nicht selten in Kurven sogar nach außen fallend und in kurzen Abständen mit nicht bodengleichen Gullis bestückt, sind sie oft nicht breit genug, um diesen auszuweichen.
Aber ich kann nur zustimmen, dass alle Straßen mit Womos zu befahren sind. Sind sie auch manchmal schmal, so arangiert man sich sehr höflich. Wir erlebten es (auch in Schottland) nicht ein einziges Mal, dass sich jemand an einer Ausweichhstelle vorbei mogelte - man gab uns im Gegenteil sogar IMMER das Vorrecht, obwohl es nicht selten umgekehrt hätte sein können. Das erlebten wir übrigens im gesamten UK.
In Campingsclubs einzutreten ist zwar möglich (17 Pfund p.A.) , aber absolut NICHT erforderlich, da der Camping Club "CC" teilweise und der "CCC" (Camping Caravaning Club) grundsätzlich immer unsere Camping Card International akzeptierte und eine Reduktion auf die Preise gab. Die Plätze beider Clubs sind immer pikobello, der Service ist 1 A, aber die Preise liegen in britischen Pfund auf €-Niveau, also ca. 20 % höher als hierzulande gewohnt - meist 20-24 Pfund. Private Campings, also Campings ohne Zugehörigkeit zu einem Campingclub, haben sowohl äüßerst unterschiedliche Ausstattungen, wie ebenso unterschiedliche Preisgestaltungen. Einmal erlebten wir sogar regelrechte Abzocke (20 Pfund, ohne Quittung, minimalste "Ausstattung" !). Die Mitarbeiter der Campingclubs sind äußerst korrekt und lesen einem beinahe jeden Wunsch von den Lippen ab.
Offizielle Stellplätze fanden wir jedoch keine.

Unser Resümé: Eine tolle Insel, die einem riesigen Museum (positiv) nahe kommt und nichts, aber auch gar nichts, mit "verstaubtem" Image zu tun hat. Würde man dort über ein beständigeres Klima verfügen, hätte z. B. Frankreich in Europa einen sehr ernsthaften Reiseziel-Konkurrenten neben sich . . .

Roman am 04 Nov 2010 23:22:38

puget hat geschrieben:Würde man dort über ein beständigeres Klima verfügen, hätte z. B. Frankreich in Europa einen sehr ernsthaften Reiseziel-Konkurrenten neben sich . . .


Hallo Horst,

wir lieben dieses Klima. Daher hat Frankreich, trotz der Nähe zum Saarland, für uns einen mehr als ernsthaften Reisezielkonkurrenten. Aber wir sind für jeden froh, der das "beständigere" Wetter in Frankreich vorzieht :D

@Aljosa,

natürlich gibt es auch in Wales engere Straßen, wie in Deutschland übrigens auch :wink: .
Auch wir haben die Briten als sehr zivilisierte Autofahrer kennen gelernt. Wenn man dann auf solchen Straßen selbst auch noch entsprechend defensiv unterwegs ist, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.



Roman

aljosa am 05 Nov 2010 07:47:08

Guten Morgen

Da stimme ich den Beiden vorherigen Beiträgen vollkommen zu. Die Autofahrer auf der Insel sind zu 99% sehr diszipliniert und rücksichtsvoll. In den Grossstädten werden aus den 99% etwas weniger. Nur das eine Prozent reicht um Unfälle zu verursachen.

Mit der Aussage der teilweise engen Strassen möchte ich nur mitteilen, dass man nicht generell schreiben kann, dass alle Strassen breit genug oder zu eng sind. Ein "Ho tschi min pfad" ist immer schmaler als die M1. Es kommt immer auf die Streckenwahl an.

Wir hatten Mal eine Begegnung mit einem Feuerwehrwagen im Einsatz. Durch die topografischer Gegebenheit habe ich diesen sehr spät bemerkt. Ich glaube, meine Augen weiteten sich auf auf Untertellergrösse. Eine Faust hätte bestimmt nicht mehr zwischen den Aussenspiegeln gepasst. Zum Glück ging alles so schnell, dass man keine Möglichkeit hatte zu übelegen ;-).

Wir können die Insel nur empfehlen. Wir waren jetzt 2 Mal mit dem Auto, 2 Mal mit Motorrädern und 2 Mal mit dem WoMo drüben. Nächstes Jahr werden wir voraussichtlich wieder fahren.

aljosa

stu am 10 Nov 2010 17:52:23

Hallo Gabriele,

Sorry für die späte Antwort - komme gerade erst aus D zurück.

In der Tat sind einige Strassen in Wales problematisch für lange Womos - ich bin dankbar dafür, dass mein S550 nur 5.6 lang ist und einen unerreicht kleinen Wendekreis hat. Ich bin aber auch schon mit aktuellen Ducs und Transits hier herumgekurvt - da ist manchmal nachfassen an engen Biegungen angesagt.
Zwei Dinge dazu:
Erstens wird sich der Toruist selten auf Strasse verirren, die wirklich ungeeignet sind.
Zweitens: zwar sind die überwiegende Zahl der Nebenstrassen 1spurig; aber die Waliser sind dermassen zuvorkommend bei Begegnungen dieser Art, dass nie Stress aufkommt. Die nächste Ausweichstelle ist maximal 100 Meter weit weg - übrigens im Gegensatz zu Kent, wie Frank schon sagte.

Die touristischen Höhepunkte, wie Black Mountains / Brecon Beacons, Pembrokeshire Coastpath, die Schieferminen und Snowdonia, sind allesamt gut erreichbar, auch mit langen Womos.

Die CPs sind meist recht einfach aber preiswert; ich persönlich stehe lieber frei. Bislang sind mir in den 2 Jahren, die ich hier lebe, noch keine Probleme damit entstanden. Selbst auf den Parkplätzen des National Trust, wo generell übernachten verboten ist, habe ich am nächsten Morgen mit Rangers geplaudert, die sich nichts haben anmerken lassen.
Viele britische Kollegen stehen über Nacht auf lay-bys. Falls diese mit einem Grünstreifen abgetrennt sind, tue ich das auch manchmal.

Insgesamt fallen die Mitarbeiter aller Behörden nicht durch übermäßig Administrationswut auf. Soweit Du Dich unauffällig verhältst, lassen Sie Dich in Frieden. Meine Erfahrung.

Zur Reisezeit würde ich eher zum Juni denn zum Juli tendieren. Regnen kanns immer, aber im Juni ist der Andrang an den schönen Plätzen noch nicht so gravierend.


guet goahn

Stu

celso am 12 Nov 2010 09:05:54

Hallo,
unbedingt mit dem Wohnmobil jeder Länge und Breite sollte man dann diese Straße ausprobieren:

--> Link

Man will ja zu Hause was zu erzählen haben! :D

Bis denn
Celso

gabriele55 am 14 Nov 2010 19:01:48

Hallo zusammen,
viiiiiiiiiiiiiielen Dank für die vielen informativen mails. Jetzt muß ich aber doch nochmal nachhaken und zwar zu dem Campingplätzen. Horst gab an, dass man so mit 20-24 Pfund rechnen muß und Stu meinte, dass sie einfach, macht mir jetzt garnichts aus, aber preiswert sind. Was jetzt? Kann es sein, dass die Plätze in der Hochsaison teurer sind als im Juni?
Schöne aus München.
Gabriele

al am 14 Nov 2010 20:24:04

wenn ich mich recht erinnere, lebt stu in wales.....

puget am 14 Nov 2010 20:34:29

Hallo Gabriele,

ich sprach weiter oben nicht speziell von Wales, sondern von England im Allgemeinen und hier von den beiden Campingclubs CC und CCC.

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