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Hallo
Bezüglich der Jahreszeit habe ich auch noch eine Frage. Was ist mit dem Frischwasser in Tank bei Minus Graden wenn man irgendwo Wintercamping machen würde? Das müsste doch einfrieren oder? Oder kann man den Tankvorrat nicht benutzen und muss sich mit Kanister die im Fahrzeug sind behelfen? Ne Buddel Rum als Forstschutz ist ja keine Alternative :D LongJohn Guten Morgen. Wenn Du unterwegs bist, hast Du doch sowieso die Heizung an. Und so lange es innen keine Minusgrade hat, friert auch das Wasser nicht. Vorausgesetzt, der Frischwassertank liegt innen.
Wenn ich nicht unterwegs bin im Winter, fülle ich lebensmittelechtes Frostschutzmittel in das Restwasser, damit da nix passiert. Gibt es im Campinghandel, 30 Euro für 5 Liter. Sobald ich das Womo nutze, spüle ich nur kurz zweimal durch. Aber: Reste sind wohl nicht schädlich - steht zumindest auf dem Kanister. , Andreas
Hallo Andreas Ich meinte bei Minusgrade. Mein Tank ist zwar von innen erreichbar aber die Ablassschraube ist unter dem Fahrzeug erkennbar. Außer ein Plastik Schutz ist da nichts gegen den Frost. Oder ist genau zwischen dem Plastik und den Tank eine Art Isolierung. LongJohn Moin
Wozu Frostschutzmittel im Restwasser wenn danach 2mal gespült werden muss ?????? Wäre da ablassen des Wassers nicht einfacher und billiger ? Tschööööö Dirk Hallo LongJohn,
habe dir eine KN geschickt. Hallo,
ist wieder ein Thema für lange Winterabende, aber immer noch besser als Stricken. :wink: Meine Antwort: Wasser (H2O) gefriert bei Minusgraden immer. 8) Gerd auch ich warte gespannt auf praktikable Vorschläge, denn eine ideale Lösung dafür habe ich noch nicht gefunden.
wäre schade, wenn das per kn abgehandelt würde . . .
Wenn der Tank innen liegt gefriert er nicht ein, wenn geheizt wird. Im Auslaufstutzen gefriert es auch nicht. Die Wärmekapazität im darüberstehenden Wasser ist zu groß.
Es wäre aber das einzige lebensmittelechte Frostschutzmittel. Wolfgang
Hat aber andere "systembedingte" Nachteile/Vorteile :D Hallo
Wir sind seit Jahren auch im Winter unterwegs. Bislang sind wir 3 x eingefroren. 1. Weihnachten 2005 im Sauerland die erste Erfahrung bei starkem Frost. Abwassertank eingefroren, weil Tank geschlossen. 2. Weihnachten 2008 Abwassertank innerhalb von 3 Tagen eingefroren, weil sich ein Eispfropfen im Ablauf gebildet hat. (Die Temperatur lagen mehrere Tage mehr als -10 Grad ) Wir haben eigentlich den Abwassertank offen und eine Wanne unter dem Ablass stehen. 3. Weihnachten Torfhaus 2009 bei -17 Grad. Frischwasser eingefroren, weil meine Sonja nachts aus versehen die Heizung ausgestellt hatte. Ihr war es zu warm ??!??!? und sie wollte eigentlich nur runterregeln. Dabei fror die Warmwasserleitung hinter dem Kühlschrank ein. Dort verläuft die Leitung direkt unterhalb der Kühlschranklüftungsöffnung. Kann mir jetzt nicht mehr passieren, da ich mir Abdeckplatten gekauft habe. Probleme am Ablassventil habe ich dabei noch nie gehabt. Allerdings liegt dieser auch innerhalb des Fzg. und es geht lediglich ein Schlauch nach draußen. Manfred
Wieso denn? Bei der richtigen Temperaturmischung hat es Vorteile. Mischung aus dem Tank heiß machen, Kandiszucker dazu, fertig ist der Grog! Wolfgang
. . . nach dem bekannten Rezept: RUM muss . . . ZUCKER kann . . . und WASSER braucht nicht . . . :wink:
nicht wenn der Auslaufstutzen zu lang ist.... beim ersten Womo waren es rund 20 cm zwischen Boden und Kugelhahnn, der ist geplatzt und das Wasser lief mit viel Eiszapfen davon. Damit war der Skiurlaub mangels Wasser erst mal stark beeinträchtigt, bis ein Stück Fahrradschlauch mit Klammer für Ruhe gesorgt hat grüße klaus
Wenn man das Wasser weiterhin als Trinkwasser verwenden will, gibt es keine praktikablen Lösungen. Wenn man von einem 100 l Tank ausgeht und das Wasser bis – 5°C gefriersicher sein sollte müsste man z.B. 8 kg Kochsalz zugeben. Das wäre eine 8%-ige Lösung. Die Nordsee hat 3,5%. Außerdem bekäme der Edelstahlboiler Löcher durch Lochfraß. Bei Alkohol müsste man 38 l 100 %-igen Alkohol zugeben. Das wären 75 l Rum, also Grogqualität. Das Frostschutzmittel, das im Handel angeboten ist Glykol. Es ist mindergiftig und für den Verzehr keines falls geeignet. Man bräuchte hievon ca. 50 l. Fazit, es gibt keine Lösung Trinkwasser in genießbarem Zustand frostsicher zu machen. Wolfgang @motzki30: Weil es nicht reicht, das Wasser nur abzulassen. Wenn die Leitungen nix abkriegen sollen, müssen sie noch ausgeblasen werden - schreiben hier zumindest immer viele. Da mir das zu aufwendig ist (ich bin auch im Winter öfter unterwegs), mische ich lieber das Frostschutzmittel unter, dann geht es.
Und wenn der Tank im Winter zwei-, dreimal ausgespült wird, kann das auch nicht schaden. Das Mittel soll auch entkalkend wirken. Trotzdem mal ne Frage an die Runde: Was kann eigentlich passieren, wenn die Leitungen trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einfrieren? Und: Wie schnell kriegt der Boiler was ab, wenn es friert? Lieber , Andreas
- Schläuchen passiert eigentlich nichts - bei Leitungen aus haushaltsüblichem Hart-PVC wär ich mir nicht sicher - Siphons und Keramikkapseln von Mischern platzen - Anschlüsse an Mischbatterien fallen ab - Ablaßventile platzen im Frühjahr gibts dann viel zu tun.... - Wasser aufwischen - Lecks suchen - Ersatzteile besorgen - Schränke ausbauen - usw.. grüße klaus @willi_chic: Danke für die Antwort. Wenn irgendwas platzen sollte, wie merke ich das? Erst wenn ich das Wasser sehe? Oder dadurch, dass die Wasserpumpe permanent anspringt, weil sie den Druck ausgleichen will?
"ausgeblasen" müssen Leitungen nur werden, wenn die Gefahr eines Wassersacks besteht ... Aufwand für "ausblasen" : ca. 0,25 x "Frostschutz einfüllen" :wink: Boiler: ist am meisten gefährdet (und das teuerste Teil), also den sehr sorgfältig "leeren". @Lancelot: Ich glaube, ich muss das einfach mal ausprobieren. Ich gestehe: War bisher zu faul zum Ausblasen. Aber mit dem Frostschutzmittel habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
Was genau meinst Du mit Wassersack?
Wenn die Leitungsverlegung nicht zum Tank hin kontinuierlich abfällt, bleibt halt beim ablassen irgendwo ein Teilstück mit Wasser gefüllt ... das nennt man "Wassersack", der eben auch gefrieren kann und die Leitung zum platzen bringen kann. Ausblasen : nimm eine Luftpumpe, idealerweise so eine zum Schlauchboot aufblasen, halte die an jeden Wasserhahn (in Stellung "AUF", natürlich) und pumpe 2-3 Mal ... genügend ausgeblasen, Aufwand < 30 Sekunden :) Das mit der Luftpumpe ist eine super Idee, nur wie kriege ich die an den Wasserhahn? Bei uns ist der Wasserhahn im Bad gleichzeitig der Duschkopf, den könnte ich mir nich nicht mal in den Mund stecken zum blasen :-)
Abschrauben? , Stephan
Wäre schon mal besser wie "breite Backen" :D Alternativ könnte man sich auch aus einer Plastitüte oder ähnlich ein passendes Mundstück für diese Spezialfälle basteln ... geht ja nur darum, das Restwasser mit sanftem Druck aus der Leitung zu kriegen. Wenn da ein paar Tropfen übrig bleiben ---> macht nix, nur eine vollständig gefüllte Leitung wurde halt platzen :) Ok, jetzt halten mich die Nachbarn für komplett wahnsinnig. Selbst mit dem Mund ausblasen geht. Ich hab den Duschkopf schnell abgeschraubt und, nun ja, als ich den Schlauch im Mund hatte kam der Nachbar vorbei :-)
Brauchte aber schon reichlich Druck. Liegt das am Querschnitt der Rohre, oder war/ist schon Eis drin? @Lancelot: Danke, guter Tipp! Nur noch eine letzte Frage hierzu von meiner Seite: Wenn irgendwas platzen sollte, wie merke ich das? Erst wenn ich das Wasser sehe? Oder dadurch, dass die Wasserpumpe permanent anspringt, weil sie den Druck ausgleichen will?
Danke und , Andreas
Hätte ich auch gern gesehen :D :D
Bissi schwierig aus 600km Entfernung :) ... könnte aber schon Eis gewesen sein, falls Temperaturen bei Euch < 0°, dann hättest Du aber (wahrscheinlich) einen "Ruck" bemerkt, wenn sich der Eispfrpfen löst .. Eher glaube ich an "enge Querschnitte", egal, Hauptsache Wasser ist raus ..
Hmm ... kommt drauf an WO, WIE und WAS da geplatzt ist ... Ist eine Leitung hinüber, merkst Du das wahrscheinlich schon beim befüllen (weils Wasser da rausläuft). Isses irgendwo "höher" als Tankniveau, merkst Du das beim Druckaufbau der Pumpe: die läuft dann permanent und pumpt Dir das Wasser fröhlich durch die beschädigte Stelle ins Auto ... sicher nicht sooo lustig Okay, danke. Dann merke ich es zumindest, wenn irgendwas passiert sein sollte. sage ich zuviel, wenn ich meine, z.B. unter dem Suchbegriff "Wintertauglich" usw. usw. ist alles erschöpfend geregelt, gerade auch in den letzten Tagen ja wieder einmal hochaktuell? :)
Da iss dann auch gleich die Frage nach Abwasser, Heizung, Kränen usw. geregelt :) Meine es ja nur, weil man in einem Thread schnell mehr super Tipps bekommt als in mehreren... :( Hauptsache, es geht nix kaputt..... 8) Bei uns gibt es so ein Sicherheitsventil, der Boiler leert sich ab einer gewissen Temperatur von selbst. Habt Ihr das nicht? hallo mollyhome,
gib man einfach "Sicherheitsventil" in die Suche hier im Forum ein.... :) "Da werden Sie geholfen!" :) Äh, ich habe keine Frage zu dem Sicherheitsventil. Mehr hat es mich gewundert, dass hier alle ihre Boiler leeren. Wie gesagt, bei uns geht das automatisch, sozusagen. (Trotzdem machen wir jetzt auch den Wassertank leer und füllen erst wieder zur nächsten Fahrt auf) Wir leeren unsren Boiler gleich mit, wenn wir den Wassertank entleeren.
Ich möchte nicht wissen, was die Nachbarn denken, wenn plötzlich Wasser unterm Womo rauskommt oder unterm Womo steht. Die wissen ja nicht, dass es Frischwasser ist. Also ein Knopfdruck zur rechten Zeit, und niemand kommt auf dumme Gedanken. siehste mollyhome,
genau das ist der unterschied: bei dir und mir gehts automatisch. bei vielen anderen net! :) |
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