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Hallo zusammen,
ich habe im Internet einen interessanten Artikel zu den Bauunternehmungen bei Pylos gefunden und wollte den mal reinstellen. Ich war dieses Jahr selbst da und war etwas besorg um die schöne Gegend. Baubeginn für Hotels und einen Golfplatz nördlich von Pilos Nach 30 Jahren Planungs- und Vorbereitungszeit hat die Baugenehmigung für das "Navarino Luxury Resort" bei Romanou (15 km nördlich von Pilos) bekommen. Die ausführende Firma heisst Temes, Mehrheitsinhaber ist Kostas Konstantakopoulos der gleichnamigen Weltflotte "Costas Shipping" mit Sitz in Athen (der neue Onassis Griechenlands). 2007 erste Etappe: 336 Zimmer, Luxus Suiten und Villen mit 1.700m² Wellness, 3 Restaurants und einem 18-Loch-Golfplatz wird die eine Luxushotelgruppe unter dem Namen Navarino Bay Resort nördlich von Pilos bei Romanou anbieten. Das Baugebiet wurde von einer Sicherheitsfirma abgesperrt. Zudem wird die in Singapur notierte und weltweit tätige Hotelkette Banyan Tree ihr erstes Luxushotel in Europa unter dem Namen Banyan Tree Resort Pylos eröffnen. Den Golfplatz wird die weltweit führende Troon Golf durchführen, die Pläne wurden von den Golfarchitekten der Robert Trent Jones II Inc, Kalifornien, erstellt. Dies ist nun einer der 4 geplanten Abschnitte und umfasst ein 5-Sterne-Feriendorf mit 3500 Betten, einen Golfplatz, ein Meerwasser-Therapiezentrum für 200 Gäste und weitere Grünanlagen auf 38.600m². Um alles ökologisch vertretbar zu gestalten, wurde ein Wasserversorgungs- und Abwassernetz mit Wasserspeicher im Flurbereich "Gouves" bei Korifásion, begrenzte Wasserschöpfungsrechte im Winter aus dem Fluss Sellá, diverse Sportplätze- und Einrichtungen auf insgesamt 1.300.256m² eingerichtet. Hunderte von alten bis uralten Olivenbäumen wurden vorsorglich extrahiert, an Intensivpflege-Beete verpflanzt und werden jetzt wieder gezielt umgepflanzt. Was es für einen Einfluss auf den Individualtourismus haben wird, kann man sich in etwa vorstellen. Jedenfalls muss noch die Autobahn nach Kalamata fertig gestellt, die lokale Zufahrtsstraße verbessert und die Flugverbindung nach Kalamata ausgebaut werden. Inzwischen sind schon hunderte von kleinen Wasserschildkröten, die in den Brackwasserzungen am Meeresufer gelebt haben, bereits verschwunden. Hallo,
wir waren seit 2004 insgesamt 4 mal dort auf dem cp nähe pylos navarrino. wir haben in den urlauben leider miterleben müssen, wie natur und umwelt - naturschutzgebiet mit extrem seltenen tieren- systematisch zerstört werden. konsequenz wir fahren dort nicht mehr hin, keine kohle mehr für profitgeile griechen. man sollte die investoren samt der korrupten komunalpolitikern so in den hintern treten, dass der stiefel im selbigen drin stecken bleibt! nur wenn sie nix mehr verdienen hört so etwas vielleicht auf--> deshalb boykott keine touristen - kein umsatz - keine kohle --> druck auf komunalpolitiker ich habe selten so etwas verbrecherisches und zugleich hirnloses erlebt wie einen golfplatz dort anzulegen wo ohnehin schon wasserknappheit herrscht, in so fern gönne ich diesen griechen die kriese und hoffe auf eine pleite. der tourismus hat in den letzten jahren eh den rückwärtsgang drin. die pappnasen sollten mal drüber nachdenken, daß in den vergangenen jahrzehnten der individualtouri den umsatz gebracht hat. grüße olly war bis 2009 20 Sommerferien in Griechenland.
Der Stand der Bauarbeiten bei Romanos Sommer 2009 dokumeniert das Bild. Wir hoffen das die Kriese 2010 die Angelegenheit regelt und in vernünfige Bahnen lenkt. Es kann ja nicht sein, dass mit im Sommer Golfplätze mit dem knappen Nass bewässert und weil einige Olivenbäume darauf stehen auch noch als Landwirtschaftszohne subvenzioniert werden. Der Beitritt zur EU hat viel verändert, besonders für unsere grichischen Freunde! Bin gespannt auf unsern Besuch 2011
In welcher Schule lernt man diese Sprache? Auf solche sprachbegabten Touris werden deine "verfluchten" Griechen aber auch verzichten können, wo gehst du jetzt denn hin, nach "Mallorca-Ballermann" ? :lol: Hallo Volki,
Toleranz wäre auch eine gute Eigenschaft. Mandy Hallo volki,
-auf einem gymnasium, trotz einiger schreibfehler-, ich habe mich fürchterlich über diese zerstörung der natur geärgert, zumal dort ein einzigartiges, flora und fauna betrffendes naturschutzgebiet zerstört wird. ich habe dort viele tolle tiere wie chameleons, schildkröten, schlangen, skorpione wasservögel usw. beobachten können. es wurde in der vergangenheit mit eu-mitteln großzügig gefördert. viele einheimische die wir kennengelernt haben sehen dies genauso und haben massiv angst vor der zu erwartenden wasserknappheit. ich stehe dazu, dass den korrupten politikern in den hintern getreten gehört. problem: der landwirtschaft und kleinen tourismusbetrieben wird im wahrsten sinne des wortes das wasser abgegraben für den golfplatz, die großen eingriffe konnte man 2008 erkennen. die einzigen profiteure sind großinvestor (neuer onassis von GR), baumafia und korrupte politiker/beamte , man sollte in so fern die konsequenz gezogen -boykott- und jetzt in die TR grüße olly ich kann das bestätigen.Um die Natur (ich nehme da ganz ausdrücklich auch den Tierschutz mit auf) schert sich der "Grieche" nun überhaupt nicht.
Es gab Jahre, da hatte ich Hoffung. Was ich in 2010 erlebt habe, hat mich jedoch wieder ernüchtert. Nach zuletzt 25 Womo Reisen nach Gr. nehme ich mir erstmal eine Auszeit. Ja, bei Romanos wird gebaut. Schon seit einiger Zeit. Ob daraus wirklich das groß angekündiget Projekt wird, bleibt abzuwarten.
Dass es ein riesiger Einschnitt in die Natur dort ist kann sich jeder vorstellen der je dort war. Bisher hielt man sich in Griechenland ja eher zurück was die Bausünden betrifft die z.B. die Türkei und Spanien vorgemacht haben. Deshalb aber zu einem Boykott des Tourismus in Griechenland aufzurufen ist in meinen Augen der falsche Weg. Damit schadet man zunächst nicht einem Großinvesteor sondern der vom Tourismus abhängigen Landbevölkerung. Trägt mit Sicherheit nicht zur Gesundung der Wirtschaft bei. Boykott der Golfanlagen/Restaurants/Hotels ja,
aber ein Boykott Griechenlands bringt unsern griechischen Freunden nichts! Lasst die Bevölkerung nicht für Fehler schlechter Entwicklungen büssen! Griechenland ist immernoch eine Perle und die Griechen sind mir während über 20 Jahren ans Herz gewachsen. Seit selektiv bei der Auswahl der touristischen Angeboten und unterstützt das regionale Gewerbe, meidet intenrationale/nationale Ketten (meine auch Lidel und ko :-) Hallo ihr Lieben,
Griechenland wegen solcher Geschichten zu meiden finde ich auch falsch. Ich liebe dieses Land und auch die Leute dort. Allerdings glaube ich, dass diese Bauvorhaben erstmal durchgezogen wird. Die Golfanlagen sind deutlich zu erkennen und auch die Autobahn macht Fortschritte. Letztere zieht sich wie ein Geschwür durch die Landschaft. Auch die Schildkröten, die man auf dem Weg zur Ochsenbauchbucht sehen konnte sind komplett verschwunden. Im Internet war nachzulesen, dass dies wegen Trockenlegungen der Fall ist. Sehr schade. Hoffnung kommt auf wenn man hört, dass die neue Hotelanlage schlecht vom Personal geführt wird und viele Gäste von einem 5 Sterne Hotel etwas anderes gewöhnt sind. Da ich einige griechische Freunde in dieser Gegend habe werde ich wohl auch dieses Jahr dorthin fahren. Mal sehen was kommt. Heiko Hallo zusammen,
ich setz mich mal in die Brennnesseln. Wir kommen seit 1972, mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln, nach Griechenland. Wir waren auch schon in Romanos, es hat uns dort nicht sonderlich gefallen....zu viele Wohnmobile. War vielleicht auch der Grund, warum wir von den hier beschriebenen Tieren (Chamäleon (ich lach mich tot), Skorpionen, Wasservögel etc.) mit Ausnahme einer Schlange auf dem Vorzeltteppich nichts wahrnehmen konnten. Bei aller Kritik an Großprojekten muss man sich doch bewusst sein, dass auch Wohnmobilfreunde dazu beitragen, Natur zu zerstören. So sehr man das bedauern mag, es ist das gute Recht der Menschen dort, wirtschaftliche Chancen wahrzunehmen. Warum deshalb Politiker gleich korrupt sein müssen, verschließt sich mir. Und dass einige unserer Freunde zum Boykott aufrufen, verstehe ich schon gar nicht. Oft sind das Menschen, die ihr Wohnmobil zuhause mit Lebensmitteln und Geträmken vollstopfen, nur dass sie vor Ort ein paar Knüppel sparen können. Sollen sie doch in die Türkei fahren. Wir sind inzwischen dankbar, wenn solche Genossen unsere griechischen Freunde meiden. Nichts für ungut, aber das musste einfach mal so sein! LG Hans Hallo,
einen Komentar möchte ich dazu noch abgeben. Erstens zum Thema, dass Wohnmobilfahrer Natur zerstören. Dieser Einwand stimmt denke ich nur sehr eingeschränkt. An den Plätzen an denen ich stehe räume ich erst einmal den Platz von Müll frei. Das heißt auch, dass ich keinen hinterlasse. Das Thema Fäkaltank wurde hier schon oft diskutiert und möchte ich nicht neu beginnen. Dann verstehe ich nicht, dass man seine Augen so verschlißen kann und keine Tierwelt sieht. Nahezu in jedm Urlaub sehe ich Schildkröten, Gottesanbeterinnen, Skorpione usw.. Lediglich ein Camäleon habe ich leider noch nicht lebend gesehen. Nur überfahren auf der Straße. Politiker in Griechenland sind sehr korrupt (ich weiß, bei uns auch), allerdings denkt sich niemand etwas dabei. Nach dem Motto: selber schuld wer es nicht macht. Dann habe ich kein Problem mit Fortschritt und Entwicklung bzw. Nutung der Möglichkeiten. Aber der Eingriff der dort geschieht ist aus meiner Sicht nutzlos und weit übertrieben. Ich denke es sind acht Golfplätze geplant. Ach übrigens: Ich habe maximal Verpflegung für drei Tage an Bord. Heiko Hallo Heiko,
mein Beitrag bezog sich nicht explizit auf den Deinen. Auch wir räumen Müll weg und hinterlassen keinen. So werden´s ja die meisten Wohnmobilfreunde machen. Aber allein die Anwesenheit von zum Teil Dutzenden von Mobilen und damit Menschen (Elos, Romanos, Vinglavia, um nur drei Plätze auf der Peloponnes zu nennen) beeinträchtigt dort Flora und Fauna, auch wenn man "anständig" entsorgt. Gott sei Dank gibt´s an weniger frequentierten Orten nach wie vor Natur pur. Das ist auch mir nicht entgangen. Und noch eins, auch ich lehne gigantomanische Projekte, wie den Bau von beispielsweise 8 Golfplätze ab. Dass die örtlichen Politiker, die solche Dinge vorantreiben, deshalb alle korrupt sein sollen, darüber können wir uns alle, glaube ich, kein abschließendes Urteil erlauben... Vielleicht haben die Politiker ja tatsächlich nur vor, die strukturschwache Gegend etwas voranzubringen. Denn dass die Leute dort von den Kollegen Wohnmobilisten allein nicht leben können, versteht sich von selbst. Auch vor dem Hintergrund, dass sich viele von uns fast ausschließlich beim deutschen Discounter mit Vorräten eindecken. Im übrigen wollte ich niemanden angreifen oder gar beleidigen. Sollte das geschehen sein, tut es mir leid. Pauschale Urteile und allgemeine Verdächtigungen helfen allerdings meiner Meinung nach nicht weiter. Und etwas Nachdenken und eine eigene Meinung haben noch niemandem geschadet. LG Hans @hans,
korruption der örtlichen politiker kann als glaubhafte behauptung angenommen werden, sowohl lieblingskneipenwirt als auch bootsmotorenmonteur haben mir bei unsetrem letzten besuch, dies erklärt. seltsamerweise haben kurz nach projektstart viele entscheidungsträger bzw deren verwandte neue autos suv und andere investitionsgüter erworben. in pylos stehe ich fast immer auf einem cp in der nähe. als mensch mit einem fabel für tiere aller art habe ich selbstverständlich chamäleons, schlangen, schildkröten etc in freier natur vor ort beobachten können, falls du noch kein chamäleon gesichtet hast, nicht totlachen sondern besser zu fielmann, habe obwohl selten schon mehr als 1stk im naturschutzgebiet gesehen, und campingkollegen davon abhalten müssen es einzufangen. mit vernünftiger förderung einer strukturschwachen gegend hat dies nichts mehr zu tun, man kann die löandschaft und natur halt nur einmal zerstören, außerdem hat GR ohnedies schon ein massives problem seine betten zu füllen und den einheimischen touri hat die krise voll erwischt grüße olly Hallo ihr,
werde es mit Fielmann versuchen :-) Und noch für Hans: Ich fühle mich doch nicht angegriffen, im Gegenteil ich genieße die Diskussionen und die Auseinandersetzungen mit dem Thema Griechenland. Und freue mich auf jeden Fall wieder auf August. Lieber Heiko
BLOSS NICHT :!: :!: :!: Hast Du etwa folgenden link nicht gelesen ? :wink: :D --> Link Aber, auch wenn ich den von Dir beschrieben (wohn-) mobilen Sparbrötchen ähnlich kritisch gegenüberstehe, habe ich schon das Gefühl, daß hier im Forum ein ganz großer Teil "anders" unterwegs ist. Und die verantwortungslosen Billigheimer kannst Du von mir aus nach Transnistrien, o.ä. schicken. Aber bitte nicht in die Türkei! :wink: :D :roll: Peter Hallo Peter,
Transnistrien ist doch hinter der Türkei, oder ??? Vielleicht sehen wir uns dieses Jahr dort... ich meine in der Türkei. :prosit:: LG Hans Hallo Olly,
Gott sei Dank habe ich mich noch nicht totgelacht. Ich hätte Dir wohl doch glauben oder eher Wikipedia fragen sollen, was das Vorkommen von Chamäleons angeht :oops: Mir persönlich ist noch keines untergekommen und ich hab´s deshalb nicht für möglich gehalten, schon gar nicht in Romanos :D Mit Deiner Hilfe wieder etwas schlauer - danke! LG Hans :snake: Servus Hans,
"hinter der Türkei" ist ein bißchen unglücklich ausgedrückt. Aber wenn Du aus dem Iran kommst, stimmts schon :wink: Wikipedia sagt: Transnistrien (in der rumänischen Kurzform: Stînga Nistrului, in der russischen Kurzform: Приднестрóвье/Pridnestrowje; offiziell: Pridnestrowskaja Moldawskaja Respublika, deutsch: Transnistrische Moldauische Republik) ist der östlich des Dnister gelegene Teil Moldawiens, der de facto unabhängig von der Zentralregierung in Chișinău ist. Transnistrien wird von keinem anderen Staat oder einer internationalen Organisation als souveräner Staat anerkannt und ist Mitglied der Gemeinschaft nicht anerkannter Staaten. Seit dem Transnistrien-Konflikt 1992 stellt es ein „stabilisiertes De-facto-Regime“ dar. Ich ja gebe auch zu, daß Transnistrien als Ziel für Billigst-Reisende sehr, sehr böse war! Dort zu reisen soll nicht unanstrengend sein, um es milde auszudrücken... Ja, vielleicht sehen wir uns wirklich dort. Wir planen auch diesen Sommer wieder runter zu fahren. Also, nicht nach Transnistrien. Sondern in das Land des Efes...:pfeif: :pfeif: Peter Hallo
mir geht es nicht um billigheimertourismus, ich bin nicht unbedingt ein solcher obwohl ich kein golf spiele die einheimische bevölkerung lebt siet jahren in ihrer derzeitigen tourinische. die leute mit denen ich kontakt hatteund haben auch schon mitbekommen, dass die golfanlage vorrang vor der landwirtschaft hat, sie sind auch noch nebenerwerbslandwirte in so fern profit für 10 nachteile für 1000 ich habe als bekennender Tierfreund, liebe alle "viechereien" , nur ein absolut massives problem wenn in gialova einem einzigartigen feuchtgebiet, einem rückzugsgebiet für bedrohte tiere im wahrsten sinne des wortes das wasser abgegraben bzw wasserzufuhr gekapprt wird, es gibt dann halt kein feuchtgebiet mehr für die tollen tiere. falls du interesse an so etwas hast kannst du in gialova fußläufig von romanos zu erreichen, von tier- und naturschützern geführte excursionen durchführen. ist toll, kostet zwar etwas habe ich auch schon gemacht grüße olly Hallo ,
auch wir sind seit 11 oder 12 Jahren in Gialova und konnten die Bausituation jahrelang beobachten. Es gab und gibt so gut wie keine Freunde für diese Bauerei unter der einheimischen Bevölkerung :!: Nicht umsonst wurde die Baustelle Romanos völlig umzäunt und die Einfahrt hermetisch abgeriegelt und unangenhm streng bewacht! Nicht umsonst wurde das Wasserbecken bei Pylos jeden Tag 24 Stunden von der Holzbank in Pyla durch einen Dorfpolizisten mit dem Feldstecher beobachtet und bewacht! Es war die Angst der Baustellenbetreiber vor Manipulation, Zerstörung und Wasserklau durch z.B. die Landwirte. Kein Bewohner der kleinen naheliegenden Orte wie Pyla,Koukounara, Stenosia usw. hat nach meinen Informationen irgendwie an der Baumaßnahme verdient. Das glaube ich nach Gesprächen mit mehreren deutschsprachigen Wirten aus den angesprochenen Orten zu wissen. Tatsache ist aber auch, dass durch die Baumaßnahmen der Golfplätze und Hotels eine erhebliche Infrastrukturverbesserung in Gialova Sinn gemacht hat. Das wurde dann von einem Einheimischen durchgeführt, und zwar in relativ großem Stil unter Mithilfe ortsansäßiger Firmen. Das paradoxe dabei ist leider,dass viele Touristen nicht mehr z.B nach Stenosia oder Pylos zu einem Abendessen fahren sondern "im Ort " bleiben :!: Die Strecke Gialova/Pylos ist durch die Umlegung der Straße wegen des Golfplatzes auch ca 3,5-4 km länger geworden. Alle hier geschriebenen Argumente für den Erhalt der Tierwelt und gegen die Zerstörung des Lebensraums kann ich nur SEHR GROß unterschreiben :!: Und NEIN ,.......es bring niemanden in der Region etwas diese wunderschöne Gegend zu meiden :!: :D An und für sich wollte ich keine Werbung machen, denn dann kommen in 5Jahren zu viele Leute und wir bekommen keinen Platz mehr vor Ort :D :( Griechenlandfan Rolf Hallo,
wieder was gelernt, dachte immer der cop ist waldbrandwächter bei mir war vater des gedankens folgendes: bekanntermaßen hat GR massive probleme seine hotelanlagen mit ausländischen gästen zu füllen . de einheimischen gäste, die sich solche hotels leisten können werden dank der krise auch immer weniger. wenn jetzt auch noch die individualtouris mit wowa und Womo wegbleibem ist der bock fett. folge: die einheimische bevölkerung tritt ihren korrupten politikern und beamten in den hintern --> mehr wasser für natur,mensch und landwirtschaft in ES habe ich seit den 70 ern miterlebt wie eine tolle gegend total zerstört wurde. ich habe mich sehr darüber gefreut, dass die immobilienblase mittlerweile geplatzt ist und wahnsinnig viele hotels, und ferienanlagen leerstehen und vereinzelt abgerissen wurden. aus dem grund bin ich konsquent und versuche solche gebiete zu meiden, die bewußt durch mamutprojekte zerstört werden grüße olly Kalimera Olly,
deine Meinung ist natürlich keine Aufforderung zum Bürgerkrieg , ..........aber es könnte eine sein. Wovon sollen die Leute leben, wie sollen sie ihr Geld verdienen? Der Individualtourismus wird in dieser Gegend groß geschrieben. Nicht nur Camping.-und Womoleute machen hier Urlaub, sondern auch viele die sich ein kleines Zimmer,Appartement oder eine Ferienwohnung mieten. In 2010 hatten übrigens die Einheimischen die erstmalige Möglichkeit die Baustelle bzw. die zu dem Zeitpunkt zu 95% fertige Anlage in Romanos zu besichtigen. Sie wurden in kleinen Gruppen mit exakter Terminierung durch die Anlage geführt; die Begeisterung hielt sich in Grenzen obwohl der Grieche schlechthin einem gewissen Gigantismus gegenüber nicht abgeneigt ist. Die Abneigung der einheimischen Griechen gegenüber diesen Anlagen ist weiterhin offensichtlich. Der Brandwächter für diese Gegend sitzt übrigens auf dem Berg Agios Elias bei Chandrinos ( ca 600m ü.n.N). Die Auffahrt (heftigster Schotter und Geröllweg;nicht mit dem PKW) und der Blick ist fantastisch und wahrlich göttlich.Eine Kapelle und ein BRUNNEN (weiß der Teufel woher der sein Wasser bekommt) sind auf dem Gipfel eingerichtet. Man hat den absoluten Rundumblick.Wir nennen diesen Berg "Kegelberg" . Mit dem Mountainbike ist er von Gialova aus eine nette, kurze, durchaus fordernde Tour . In Chandrinos kann man sich in den Tavernen mit etwas Glück auf deutsch/englisch/griechisch auch eine Meinung über die Hotelanlagen einholen. Das gleiche gilt für Stenosia............da reicht aber deutsch. Weit mehr als die Hälfte der älteren Bewohner haben ca 20-30 Jahre in Mannheim gelebt und gearbeitet und leben jetzt wieder in ihrem angestammten Heimatdorf. Diese Kontakte zur Einheimischen Bevölkerung lieben wir ; und die Griechen machen es einem leicht in irgendein Gespräch zu kommen. kalos taxisi für eure nächste Griechenlandtour? (für jede andere Tour natürlich auch) Rolf Hallo,
Du hast recht die gegend - war super dort- hat jahrzehnte lang vom individualtourismus gelebt. wir waren bis 2009 insgesamt 5 mal dort und haben uns mit der einheimischen bevölkerung gut verstanden . die ersten 3 mal waren wir mit SUV+wowa dort und haben uns alles mögliche und unmögliche besichtigt. wir haben gsehen wie die landschaft durch diese gigantomanie zerstört wurde. wenn man gar nichts macht, immer wieder kommt, konsumiert alles wie wenn nichts gewesen wäre - dann machen die so weiter - das nächste großprojekt kommt bestimmt- und verändert wird diesbezüglich nix --> spaniensyndrom, aber wenn die umsätze nicht mehr stimmen erkennt auch der dümmste politiker, dass man auf dem Holzweg ist und wird vielleicht dazu beitragen das touristische kapital (landschaft, flora und fauna) zu schützen Hallo ihr,
ich bin mal gespannt wie diese Sache weitergeht. Ich fahre seit 1998 eigentlich jedes Jahr nach GR und ein solches irrsinniges Projekt habe ich nirgends finden könne. Etwas beruhigt mich der Größenwahn, denn ich bin mir eigentlich sicher, dass es scheitern wird. Jedoch sind viele Einschnitte unumkehrbar ... Heiko Hallo
über meine folgende Mitteilung habe ich keine Fakten sondern nur minimale Beobachtungen. Ich glaube das an der Südspitze von Sithonia(Chalkidiki) auch eine gewaltige Ferienhaus.- oder was auch immer Siedlung gebaut worden ist oder werden soll! Wir waren vor ca 4Jahren dort und haben eine große Menge neuer Straßenzüge mit Stromverteilern aber ohne irgendein Haus gesehen. Auch das ist eine ganz erhebliche Veränderung der Landschaft und der Natur. Das "Navarino-Projekt" dürfte das "Chalkidiki-Projekt" allerdings erheblich toppen. Da fehlen mir aber alle Informationen! Rolf Vor 2 Jahren haben wir das Bauvorhaben von Ferne an der schönen
buchtsehen können. Rohbau und Baukräne. Die Griechen mit denen wir sprachen waren ,waren alles andere wie begeistert. Aber schaut mal unter Google : Navarino Luxury Resort, Romanos !!! Mhhh. ......hat noch jemand Lust dort Golf zu spielen ? Schade, schönes Grecce wird verbaut. :oops: und wie ist es an der NORD-OST-Spitze von Kreta oder an der "schönsten Bucht" südlich von Volos :?: :?: :?:
Komischerweise ist es immer die **KIRCHE**, die als treibende Kraft, und natürlich als grösster Landeigentümer, dahintersteht. Und immer sollen Golfplätze entstehen :evil: Beide Vorhaben scheinen jetzt aber am knappen Wasser gescheitert zu sein tja volki, in kreta haben die leute wenigstens erkannt, dass zu wenig wasser da ist und dass man nicht den anderen das wasser das wasser wegnehmen kann.
grüße olly |
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