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Ich habe gerade gelesen, dass ein neues Buch rausgekommen ist, das Schwarzbuch betreffend Tierärzte - Hunde würden länger leben ... Ich habe es gleich bestellt, bevor es erstmal wieder vom Markt genommen wird (wie damals bei dem Buch "Katzen würden Mäuse kaufen", das dann erst nach langer Zeit und nach Rechtsstreitigkeiten wieder auf den Markt kam.
Amazon Link Leider hatte ich letztens wieder einen Fall, bei dem ein TA nicht bereit war, eine TW-Impfung für drei Jahre zu verabreichen bzw. im Impfpass einzutragen. Er bestand darauf, dass TW-Impfungen jährlich zu verabreichen sind :twisted: . Ich habe jetzt immer die Liste des Paul-Ehrlich-Instituts mit, auf der alle TW-Impfstoffe vermerkt sind und auch die Dauer der Wiederholungen angegeben ist. --> Link danke für den Tip, ich habs gerade bei Amazon bestellt.
Das ist wohl so ähnlich wie mit dem Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin, leider auch nirgends mehr erhältlich. Danke für den Tip. Hab auch gerade bestellt!
Ja, genauso ist es, ich habe den Jahrtausendirrtum auch nur als Kopie, eine liebe Freundin hat mir ihr Exemplar kopiert. Maja, danke für den Tipp! Hab's mir gleich zusammen mit "Herrchenjahre" bestellt. :) Amazon wird sich wundern ... ich habe den Titel noch in einigen anderen Foren gepostet und es wurde heute besstimmt schon 8 x bestellt ... :D Auch unsere Tierärztin wollte mir einreden, dass die "Einsparung der jährlichen Tollwutimpfung" "Sparen am falschen Ende sei". Ich habe nach Zeusis Niereninsuffizienz und der Geldschneiderei ohne vernünftige Diagnostik den Eindruck, dass man über solche Impfungen unnötige Kosten den Hundehaltern aufdrückt, weil man ja für den Kindersatz Hund alles tut. Sicher ein wichtiges Buch. Werde ich mir auch besorgen.
Ich hoffe, den TA hast du gewechselt? LG Wolfgang hallo tierfreunde ,
ich halte es schon von anfang an so, das meine katzen nur dann den TA -besuchsstress aushalten müssen, wenn etwas vorliegt. und das reichte bisher (12 jahre alt + putz/fett/munter. :D "" wie der herre - sos gescherre_ 8) aber was diese bücher angeht: habt ihr mal bedacht , das die meisten Fachbücher fürs volk nur kopien von kopien sind und mit jeder kopie der wahrheitsgehalt nicht gerade steigt ? höchstens der umsatz der buchhandlung ! :roll: also vorsicht , es kann auch nur dünner aufguss sein ! rainer aus dem lieblichen Götschetal 8) Moin,
heutzutage will doch jeder sein Schäfchen ins trockene bringen, das regt mich schon lange nicht mehr auf..... :roll: Zum Problem kann das halten an die Wirkzeiten werden, nicht jeder Staat wird sich auf die Publikation einlassen. Die meisten "bestehen" doch auf xx Wochen vor einreise und xx Monate nach ausreise als Impf-Korridor -> und nehmen grundsätzlich 1 Jahr an. :eek: Da ich keine Lust habe dann mit irgendwelchen Beamten, in Norwegen oder sonstwo, zu palavern.... :wink: Ich staune immer wieder, wieviele Menschen sich so einfach das Geld aus der Tasche ziehen lassen, um zu vermeiden, dass sie sich Geld aus der Tasche ziehen lassen.
Ich stelle nur mal folgende Fragen in den Raum: 1. Die Autorin unterstellt schon im Klappentext vordergründiges, finazielles interesse der Tierärzte - welches interesse verfolgt sie mit der Veröffentlichung dieses Buches? Denkanstoß: 18 Eur sind garantiert nicht die Selbstkosten des Verlages:D 2. In wievielen Praxen hat sie gearbeitet, um das beurteilen zu können? Denkanstoß: 400 sollten es schon sein, sonst hat ihre Bewertung keinerlei statistische Relevanz 3. Woran erkennt der 0815-Hundehalter , dass gerade diese eine Autorin qualifiziert genug ist, über ihren kompletten Berufsstand urteilen zu können? 4. Wieso hat gerade sie den Durchblick zu dem tiefgründigen Wissen in der Veterenärmedizin, auch noch sämtlich Machenschafften der Industrie zu checken? 5. Glaubt man den Hundehaltergesprächen auf der Wiese, gibt es soviele gute oder schlechte Tierärzte, wie es gute oder schlechte Friseure, Putzfrauen oder handwerker gibt. Ändert sich das durch das Buch? 6.Nehmen wir an, dass die bisherigen 5 Punkte alle zugunsten des Buches ausfallen, dann sollte man sich jetzt fragen: WAS BRINGT DIESES BUCH FÜR EINEN NUTZWERT? Keinen ! Warum? Weil man sich an den altgedienten Spruch "Schreiner, bleib bei Deinen Leisten" halten sollte. Wer meint, mit zweifelhaftem, nicht belegtem Halbwissen seine Ärzte oder die seines Hundes zu beurteilen oder gar am Ende, nach dem Motto "ich hab aber mal gelesen...., besinnungslos zu quatschen, macht sich und denen weder das Leben leichter, noch macht er sich Freunde. Wenn man bei seinem Arzt oder dem Tierarzt kein gutes Gefühl hat und ihm nicht vertraut, sollte man wechseln. Ansonsten sollte man die Klappe halten und exakt das tun, was er einem aufträgt zu tun. Ich hab mein Leben lang Tiere gehabt. Das reicht von Großtieren über Kleintiere, bis hin zu Fischen und meinen Reptilien. Ich habe immer gemacht, was der Dok sagte und ich glaube, ich bin gut damit gefahren und meine Viecher auch. Wenn der Dok sagt: Impfung ! Gibts ne Impfung. Wenn er sagt "Keine Impfung!" Gibts keine Impfung. Wenn er sagt: "Keine Impfung und mein Hundle erkrankt entsprechend, gibts verbal eins auf die Nus und cih wechsel den Dok - klar. Schwarze Schafe gibt es immer, das ist unstrittig. Ob es aber gut ist, das Misstrauen unnötig hochzupuschen und man somit grundsätzlich immer erstmal seinen Arzt oder dessen Aussagen in Frage stellen muß, wage ich zu bezweifeln. Das sorgt einzig und allein für Orientierungslosigkeit, Angst und Zweifel - was im Notfall mehr kaputt machen kann, als dass es hilfreich wäre. Ich halte es so ähnlich wie mit den OP-Berichten über Chirugen oder KKHs: Wenn ich das alles anschauen und auch so verinnerlichen würde, würde ich wahrscheinlich keine Praxis oder KKHs mehr betreten. Letztlich: Hundehalters - ganz ehrlich: Wer ist denn definitiv und konkret unzufrieden mit seinem Fifi-Dok? Richtig - sehr wenige. Natürlich hört man, wie überall, immer mehr Schlechtes, als Gutes, das liegt in der Natur des Menschen, aber ist es konkret so? Ist es notwendig einem Dok oder wen auch immer, mit Hilfe eines Buches von jemandem, den man gar nicht kennt , plötzlich misstrauisch entgegenzutreten? Wenn man meint, den Guru der Veterenärmedizin in der Autorin dieses Buches gefunden zu haben, dann kann man sich ja schon auf das nächste Buch freuen, das da heißt: Hunde-OP selbst gemacht - Sparen sie Geld und operieren sie ihren Hund auf dem Esstisch. Ich hab das Buch nicht gelesen, von daher kann es sein, dass mein Argwohn der Autorin gegenüber unbegründet ist - ich für meinen Fall, werde das aber nie rauskriegen, weil ich keine Notwendigkeit darin sehe, dieses Buch zu kaufen und genau das sollte man sich vorher überlegen. Als Arztsohn habe ich seinerzeit den Aufruhr durch zweifelhafte Enthüllungen wie die solcher Bücher, im Hinblick auf die Pharmaindustrie und die Ärzte mitgekriegt. Damals, wie auch jetzt im Falle dieses sensationellem Enthüllungsbuches, muß man sich doch auch vor Augen halten: Natürlich freut sich ein Dok wenn er von einem Vertreter ein Wellnesswochenende oder ein Fahrrad etc geschenkt bekommt. Natürlich richtet sich sein Augenmerk etwas auf diese Firma. Aber wer glaubt, dass sich ein Mediziner, egal welcher Art, generell rausnimmt, seine Entscheidungen von Zuwendungen abhängig zu machen, ist naiv. Wenn das Produkt schlecht ist und er so verfahren würde, hätte er nach kürzester Zeit keine Patienten mehr. Will er das? Ich unterstelle: Nein. Wenn es ein gutes Produkt ist, dass dem Hund hilft, dann: Dankt Gott, dass der Vertreter mit dem Geschenk kam und den Arzt überzeugt hat, es zu versuchen. Hallo Pit,
das Buch soll sicher keine Bibel sein und es wird ganz sicher auch nicht alle Tierhalter interessieren - und das ist auch gut so. Es soll lediglich mal ein Denkanstoß sein, seinem eigenen Menschenverstand mal mehr zu vertrauen, wenn man sich bei einem TA unsicher fühlt. Wenn das mit diesem Buch erreicht wird, ist es schon allemal sein Geld wert. Ich möchte dir ja nicht zu nahe treten, aber ich bin um einiges älter als du, ich habe inzwischen 14 eigene Hunde und 16 Pflegehunde gehabt, ich beschäftige mich seit meinem 14. Lebensjahr intensiv mit Hunden und deren Befindlichkeiten, habe unzählige Male als Gasthörerin in der Uni an Vorlesungen teilgenommen - ich weiß, wovon ich rede. Ich kenne z.B. viele Studien aus den verschiedensten Ländern, die über Impfungen etc. gemacht worden sind, die aber sofort in der Versenkung verschwunden sind. Warum wohl???? Bestimmt nicht, weil sie nicht korrekt gewesen wären! Da steckt eine Lobby hinter, das kann sich so manch einer gar nicht vorstellen! Aber ich will deswegen keinesfalls alle TÄe diskriminieren - das liegt mir völlig fern! Ich habe ja selbst einen, dem ich vertraue - allerdings haben wir auch oft heiße Diskussionen und ich muß ihn schon hin und wieder mal mit Texten (pauschal gesagt, näher will ich das nicht bezeichnen) davon überzeugen, dass sich da einiges inzwischen geändert hat. Er ist mir allerdings auch dankbar dafür, er kann ja schließlich nicht alles wissen, und ich habe da so meine Quellen, die dichter am Geschehen sind, als einem das manchmal lieb sein kann - es kann auch sehr belastend sein, wenn man mehr weiß :oops: Außerdem weiß er auch meine persönlichen Erfahrungen zu schätzen - 46 Jahre lang intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema kann man nicht einfach so vom Tisch wischen. Und auch ein TA lernt während seines Studiums nicht alles! Meiner z.B. hat mir explizid erzählt - was mir allerdings nicht neu war :D - dass sie während des Studiums genau vier Vorlesungen über die ERnährung des Hundes hatten! Und da wurde ihnen am Schluß gesagt, mehr bräuchten sie nicht zu wissen, denn die Industrie stellt so tolles Futter her, da braucht man sich keine Gedanken mehr drum zu machen!!!!!! Der fatalste Irrtum! Denn nicht umsonst leiden die Hunde heute dermaßen an Allergien, dass sich da ganze Wartezimmer mit solchen Tieren füllen. Und dann wird ein neues Futter gegeben, dass das wieder ausbügeln soll, was ohne das industrielle Futter gar nicht aufgetreten wäre. Aber ich will da nicht näher drauf eingehen, will auch niemanden missionieren, es ist mir halt einfach ein Anliegen gewesen, manch einem einen Denkanstoß zu geben - und 17 ... EUR sind sicher nicht Welt dafür! Und zufällig ist eine Freundin von mir mit ihren Hunden die Patientin der Autorin - das wußte ich aber vorher nicht. Von daher habe ich jetzt ein noch besseres Gefühl, dass ich das Buch bestellt habe. Nebenbeigesagt, wird die Autorin jetzt einen schweren Stand haben - erste Klagen sind schon angedroht, weswegen ich die Veröffentlichung für sehr mutig halte und das auch gerne mit dem Kauf des Buches belohne, von dem ich befürchte, dass es demnächst erstmal wieder vom Markt verschwinden muß. Maja, ich behaupte ja auch nicht, dass ich die meiste Erfahrung mit Viechern habe, aber ich bin , immerhin auch schon etliche Jährchen auf diesem Planeten und hatte eben nicht nur Hunde, sondern allerlei Viehzeug bis zu mehreren Pferden (okay - das waren nicht "MEINE" aber "unsere").
Demzufolge war ich sicher nicht minder oft beim Tierarzt als Du. Es geht ja eigentlich auch nicht darum, wer wie oft dort war, sondern, dass man überhaupt ein paar Mal da war , um sich ein Bild machen zu können. Das wollte ich damit sagen. Wie erähnt - ich weiß ebenfalls, aus nächster Erfahrung heraus, wie das mit der Pharma-industrie läuft, dennoch: 1. Man kann nicht immer überall alles hinterfragen oder misstrauisch bösen Willen unterstellen. 2. Bücher wie dieses und deren Propaganda zehren von Pauschalisierung. Und das ist eben bei einem so wichtigen Thema fehl am Platze. Außerdem : Werden nicht gerade die, die eh verunsichert sind, durch solche Dinge unnötig mehr sensibilisiert und verunsichert? Letztlich ist es so: Selbst wenn man täglich beim Tierarzt wäre, hätte man trotzdem nicht genug Fachwissen, um detailierte Dinge zu beurteilen. Ich bin mit meinem Arzt sehr zufrieden und weiß wirklich nicht, warum mich interessieren sollte, von wem er in letzter Zeit welche Zuwendung erhalten hat, woran er beteiligt ist etc etc etc und warum ich ein gutes Vertrauensverhältnis hinterfragen/versalzen und ihm plötzlich mit Misstrauen entgegentreten sollte. Ich will das nicht. Solange ich keinen Grund zur Beanstandung habe, ist das alles belanglos. Und selbst wenn, wie kann ich dann rausfinden, ob das an den Unterstellungen der Autorin liegt? Ich bleib dabei: Die Bäume, die die zweifelhafte Daseinsberechtigung, dieses Buch gekostet hat, hätten in meinen Augen sinnvoller geopfert werden können. interessant wäre, von denen, die das dann gelesen haben, zu erfahren, welchen Mehrwert sie nun haben. Sprich: Wie verfahren sie jetzt mit ihrem Tierarzt? Was machen sie im Notfall? Wie beurteilen sie die ihnen vom Arzt empfohlenen Medikamente? Kaufen sie sie trotzdem oder, wenn nicht, was machen sie dann? etc etc etc Meine Intention dabei ist, dass ich hoffe, dass die Menschen verantwortungsvoller werden und viele Dinge eben hinterfragen und nicht einfach als unabänderlich hinnehmen, also selbst die Verantwortung übernehmen und nicht alles anderen (auch Tierärzten!) zu überlassen!
Sicher bin ich aufgrund meiner Erfahrungen (und ich habe ebenfalls fast alles an Viehzeugs gehabt, was man so als Haustier haben kann, vom Aquarium über Hamster, Kaninchen, Katzen, Vögel und zwei Pflegepferde) etwas vorgeschädigt - aber das hat sich jetzt für mich als positiv herausgestellt, denn nun bin ich nicht mehr so blauäugig und glaube alles, was mir da erzählt wird! Ich mach mich selber schlau und recherchiere - was in der heutigen Zeit ja gar nicht mehr sooo schwierig ist. Und so habe ich meinen Tieren so manche Sachen ersparen können! Es gibt zum Glück heute schon viele Tierärzte, die sich spezialisiert haben, denn auch ein Tierarzt kann nicht alles abdecken an Wissen, das ist unmöglich! Aber wenn man zu faul ist (ich meine jetzt die Allgemeinheit, spreche niemanden im Besonderen an) , sich selbst sachkundig zu machen und die Dinge zu hinterfragen, dann ist das auch das Problem jedes einzelnen. Wenn ich z.B. zum Arzt gehe, und der sagt mir, das muß operiert werden, dann werde ich einen Teufel tun und das sofort machen lassen, sondern ich hole mir eine zweite oder sogar eine dritte Meinung ein - und bin bisher bestens damit gefahren und es hat mir schon 2 OP's erspart (obwohl meine Freundin, mit der ich schon zur Schule ging, selbst Ärztin ist und mir auch gesagt hat, dass man auch als Arzt nicht alles wissen kann) und deshalb bin ich weiterhin der Meinung, dass man nicht blind vertrauen sollte! Ein gesundes Maß an Mißtrauen ist immer und überall angebracht, das hat mich die Erfahrung gelehrt, und damit stehe ich nicht alleine. Seit ich die Verantwortung für mich, meine Familie und meine Tiere selbst übernommen habe und alles und jedes hinterfrage und mich soweit sachkundig mache, wie es nur möglich ist, habe ich ein gutes Gewissen und ich bin trotzdem für alles offen und höre mir jede Meinung an - aber ich schalte meinen Verstand dabei an. Und eben die 46 Jahre intensivster Beschäftigung mit dem Thema Hund - das macht mir trotz allem so schnell niemand nach! Nicht umsonst werde ich von diversen Hundevereinen immer wieder um Rat gefragt. Aber ich bin trotzdem nicht der Mensch, der mit erhobenem Zeigefinger durch die Gegend läuft und allen Hundehaltern meine Meinung aufdrücken will - jeder ist für sich verantwortlich, wenn ich gefragt werde, helfe ich gerne, wenn nicht, bin ich die Letzte, die sich ungefragt irgendwo einmischt. Und übrigens - Tiere sind mein Lebensinhalt, nichts im Leben hat mich mehr interessiert, deshalb bin ich auch Mitglied der verschiedensten Tierschutzorga's, wwf. , NABU usw. bin, um mein Wissen ständig zu erweitern. Und leider stößt man mit so großem Wissensdurst auch immer wieder auf Sachen, von denen man besser nichts gewußt hätte :cry: - aber auch das gehört dazu. Abschliessend - ich habe lediglich den Tipp gegeben, dass es dieses Buch gibt und wen es interessiert kann es sich bestellen, und wen es nicht interessiert, der läßt es, nicht mehr und nicht weniger war mein Anliegen und nun werde ich darüber auch nicht weiter diskutieren. :D
Sehr gut Maja, ganz meine Meinung! Leider leben wir mittlerweile in einer Zeit in der die meisten Menschen die verdrießliche Arbeit des eigenverantwortlichen Denkens zu gerne anderen überlassen. :? Das Problem ist dabei aber, dass man sich mit dem Tierarzt anlegt, und notfalls nicht mehr dort auf der Matte stehen kann, wenn Not am Hund ist. Ich traue auch keinem blind, sondern hätte gern eine Zusammenarbeit, in der ich ordentlich aufgeklärt werde und Für und Wider abgeklärt wird.
Mein Knöchelbruch wurde auch nicht operiert und ist bestens verheilt. Aber frag nicht, welche Diskussionen der Sache vorausgegangen sind. Und auch in der Tierklinik hab ich mich unbeliebt gemacht :roll: Aber mein Bruno lebt noch -schnellaufholzklopf- Die Zeit, in der man dem Behandler blind vertrauen kann, ist schon lange vorbei. Ich bin schon seit 30 Jahren beim gleichen Tierarzt und wir haben in dieser Zeit viel voneinander gelernt. Er respektiert meinen Widerspruch und ich schätze seine Einsichtsfähigkeit und seine Kompetenz.
Die Fähigkeit Widerspruch ertragen zu können ist übrigens ein hohes Zeichen von Kultur, hat jedenfalls der gute Nietzsche schon gesagt. :D Das freut mich natürlich besonders, dass ihr auch die Verantwortung nicht abgebt und wie man ja sieht, seid ihr wirklich gut damit gefahren!
Und es ist tatsächlich so - ich kann auch hier in Berlin zu zwei Tierärzten nicht mehr gehen :kuller:, weil sie einfach ihre Behandlungsmethode nicht infrage gestellt sehen wollen und eine Diskussion nicht möglich war. Aber die Tierärzte sind insofern schon auch "Dienstleister" und ich bezahle als "Kunde" ziemlich viel Geld, deswegen will ich auch gut und kompetent beraten werden und auch eine Meinung haben dürfen :D . Aber zum Glück gibt es hier in der Großstadt genügend Tierärzte, aber wenn Not ist, muß man eh in die Klinik und kann dann nicht lange diskutieren :cry: . Was ich dann auch nicht tue :D . Es hat sich gezeigt, dass ein Arzt oder Heilpraktiker, gleich welches Fachgebiet er begleitet, ganz anders mit seinen Patienten oder deren Halter oder Erziehungsberechtigten umgeht, wenn ein wenig kritisch hinterfragt wird. Wenn dann noch ein wenig (Halb-)Wissen hinter den Fragen steht, ist die beste Basis für eine gute Zusammenarbeit geschaffen.
Der Patient weiß, dass er nicht so schnell hinters Licht geführt wird und der Therapeut kann davon ausgehen, dass der Patient die Therapie verstanden hat, alles für den Heilerfolg tut und Eigenverantwortung für sich oder dei Seinen übernimmt. In der Humanmedizin wird die Verantwortung für die eigene Gesundheit mit Überreichen der Checkkarte abgegeben. Der Patient will eine Tablette, die alles wieder gut macht, was er versaut hat. Eine Änderung der Gewohnheiten, der Lebensweise stellt sich erst mit dramatischen Diagnosen ein. Beim Veterinär ist es wohl etwas anders. Der kostet bares Geld. Wenn ich also meinem Waldi jeden Tag ausreichend Auslauf gebe und ihn gesund ernähre, wird er später oder gar nicht krank und ich spar ne Menge Kies für den Tierarzt. Dass es sich beim Mensch genau so verhält, wird aber oft übersehen oder verdrängt und hinter Ausflüchten versteckt. Wenn alles so glatt laufen würde,wie es sollte, bräuchte es solche Bücher gar nicht erst und so sehe ich den eizigen Sinn solcher Lektüre darin, zu Sensibilisieren, mehr Verantwortung für sich zu übernehmen, dass man gar nicht erst in die Fänge von schwarzen Schafen gelangen kann. Frank Kritisch hinterfragen und sich mit dem Dok auf ein Frage und Antwortspiel einzulassen ist das eine (und auch richtige) nur wenn wir das ales wissen, wuzu dann 18 Euro für ein Buch ausgeben, in dem die Meinung und Ansicht einer Person niedergeschrieben steht?
Und das denke ich wollte pit mit seinem "Mamutposting" rüberbringen. Auf eine Weise gebe ich Gast auch Recht: In unserer Klinik gibt es die üblichen Fragebögen -War ich zufrieden mit der Küche... usw.
Da gibt es z.B. eine Frage: Mein Arzt war fachlich kompetent ja/nein. Wenn da stünde: Mein Arzt war freundlich zu mir ja/nein, dann kann ein Patient das beurteilen. Nach der fachlichen Quaifizierung könnte ich höchstens einen Patienten beurteilen lassen, der selber Arzt ist, also meine fachliche Kompetenz beurteilen kann. So ein Buch ist sicherlich auch kritisch zu sehen, aber warum soll man nicht auch mal zum Nachdenken gebracht werden? Das muss ja keine Bibel sein. Natürlich habe ich damals die Tierärztin gewechselt,aber bzgl. Zeus hatte einige Tierärze Fehldiagnosen gestellt. Heute wäre ich viel schneller in einer Tierklinik. Dann sind wir ja alle genau auf einer Linie - und diejenigen, die so denken, dass man eben die Verantwortung nicht abgeben sollte, werden dieses Buch auch nicht unbedingt benötigen.
Beim querlesen der ersten Seiten ist mir auch einiges aufgefallen, was nicht ganz stimmt, aber da das Buch eher von österreichischen Tierärzten handelt, mag dort auch einiges anders sein. Nichtsdestotrotz habt ihr es ja alle so gesehen, wie ich es gemeint habe, nämlich einen Denkanstoß zu geben. Dem ersten Beitrag von Pit ist meiner Meinung nach nichst hinzuzufügen. :daumen2:
Wir sind mit unsrere Lady bei einem TA, der auch mal Globulis für den Hund verschreibt. Dieser vertritt sogar die Meinung nur zu entwurmen, wenn Wurmbefall besteht. Durch die halbjahrlichen Wurmkuren macht man Hund immun gegen den Wirkstoff und die Kurens schlagen nicht mehr an. Tollwut gilt in Deutschland als ausgerottet. Siehe z.B. hier --> Link Oder hier: --> Link Oder hier: --> Link Es gibt auch Experten die weitergehen und sagen Mitteleuropa ist fast Tollwutfrei. Ich verstehe auch nicht danz ganze Zinnober der Britischen und Skandinavischen Staaten mit den Einreisebestimmungen für Hunde. Gerade von UK kamen immer Seuchen zu uns. Wie z.B. die Maul und Klauenseuche oder BSE usw. Skandinavien klammer ich mal aus. Deshalb bin ich froh das der TA unsreres Hundes nur 3 jählich prophylaxisch impft. Wenn er dürfte würde er dieses gegen Tollwut gar nicht mehr tun. Aber es ist am Ende jedem sein eigenes Handeln. Bei manchen postings erkenne ich genau das, wovor ich warne.
Man fragt sich, warum ihr überhaupt noch zum TA oder ins Krankenhaus geht und wofür wir eigentlich die teuren unis unterhalten, wenn jede Hausfrau schon besser Bescheid weiß, als ein Mediziner. Ich meine, wenn die alternative die ist, alles besser zu wissen und besser zu entscheiden, als das der böse Dok tut, dann sind die 18 Eur natürlich gut angelegt. Lieber Pit,
leider hast du überhaupt nicht verstanden, worum es überhaupt geht. Aber ich nehm das nicht krumm, jedem ist es freigestellt, selber zu denken oder denken zu lassen. Manchen bleibt es eben erspart. Auch deinen Seitenhieb auf "Hausfrauen" nehme ich dir nicht krumm - du weißt es halt besser. Gut, dass es immer wieder Menschen gibt, die einem den Kopf zurechtsetzen :kuller: . Und nun ist für mich aber hier endgültig Schluß, ich werde mich hier nicht mehr äußern. Ich hab auch noch andere Hobbys.
Och Pit, dieses undifferenzierte und pauschalierende Posting ist Deiner nicht würdig. Ich hoffe Du hast nichts eingenommen. :eek: Übrigens bin ich Hausfrau und Medizinerin.
Ich möchte dennoch zu bedenken geben, dass es keinen Doktor Allwissend gibt, es aber manche Kollegen von sich denken. Darum sollte jeder auch seinen eigenen Kopf zum Denken gebrauchen - und manche Ärzte mehr mit ihren Patienten reden.
:daumen2:
![]() Hallo,
ich wollte es erst sofort bestellen :D , aber dann las ich Pits erstes Posting und ich fand, auch das hatte was. Es hängt natürlich von der Zielgruppe ab. Wir haben seit einigen Jahren immer 3 Hunde und eine Katze, ich schreibe seit 10 Jahren in Hundeforen und habe seit 3 Jahren ein eigenes Forum. Kritisch hinterfragen bei den Tierärzten ist da immer wieder ein Thema und wenn man so liest, was diese Tierärzte da teilweise für Diagnosen stellen,d ann kann man sich nur die Haare raufen. Aber auch ich war mal Anfänger und mit meiner ersten Hündin bin ich auf so eine Ärztin reingefallen. Für mich war Pits erster Einwand von daher eine Überlegung wert, ob ich für mich aus diesem Buch wirklich neue Schlüsse ziehen kann. Zumal unser TA hervorragend ist, ich jede seiner Diagnosen in Frage gestellt habe und er sich nie geirrt hat. Und doch ist es gut, dass es dieses Buch gibt, denn das kaufen dann vielleicht auch mal die Leute, die eben nicht in Foren usw. unterwegs sind und die einfach mal einen Einblick bekommen darin, was teilweise so abgeht. Deshalb werde ich es jetzt doch kaufen, denn ich denke je öfter es gekauft wird umso populärer ist es. Pit zu Deinem 2. Posting möchte ich dann doch noch was sagen: Natürlich haben diese Leute studiert, aber sind sie deshalb auch zwingend wissender? Es gibt zum Beispiel das Thema Mittelmeerkrankheiten. Da kannte vor Jahren kaum ein Arzt was von, heute wissen immer noch nicht alle Bescheid. Da wird rumtherapiert usw. Und es gibt im I-Net einen Parasitologen, der gründete mit einigen Frauen (Hausfrauen??) eine sehr informative Seite zum Thema nebst Forum. Die Frauen in dem Forum sind absolut fit in dem Thema, oft fitter als so mancher Tierarzt. Sie beschäftigen sich seit Jahren mit der Thematik während der studierte Tierarzt im Studium von Mittelmeerkrankheiten noch nichts gehört hat, weil die gab es zu der Zeit in Deutschland noch nicht. Viele Ingrid Mädels ruuuuhig bleiben - Ihr müßt lesen, was ich geschrieben hab - nicht einfach überfliegen.
Was heißt denn Pauschalisieren? Wegen der Hausfrauen? Ich weiß nicht sicher, wer Hausfrau ist und wer nicht - das spielt doch auch gar keine Rolle - es geht darum, wer KEIN Veterenär ist. Meinetwegen ist jemand nicht Hausfrau, sondern Architektin - dann ergibt sich die selbe Problematik. Es geht mir doch nicht darum "die Hausfrau" schlecht zu machen. Ich stelle nur fest - und davon kann mich niemand abbringen, auch wenn er diplomierter Agrarwissenschaftler, KFZ-Meister oder Hausfrau ist, dass ein Mediziner in einem entsprechenden Fachgebiet mehr Ahnung hat, als z.B. die erwähnten Berufsgruppen. Die Medizin , egal welche, ist ein komplexes Thema und ich werde jedenfalls den Teufel tun und neunmal klug den Arzt mit meinem laienhaften Halbwissen (was JEDER hat, der das nicht studiert hat - selbst, wenn er meint, er hätte es) testen oder infrage stellen. Wie gesagt: Anders ist das natürlich, wenn ich ihm aus irgendeinem Grunde nicht vertaue. Ich denke halt, man tut sich keinen Gefallen, wenn man x Ärzte abklappert, immer auf der nicht enden wollenden Suche nach einem, der einem die Diagnose stellt, die man gern hören würde, die Maßnahmen empfiehlt, die man gerne hätte, die Medikamente nimmt, die an gerne hätte, die Therapiemaßnahmen ergreift, die man favorisiert und der dann noch super sympatisch ist und blendend aussieht ;) Viele Köche verderben den Brei.
Lieber Pit, vielleicht solltest Du auch lesen was wir geschrieben haben. Es geht nicht um Besserwisserei, es geht um einen Austausch auf Augenhöhe. Wenn ich einen Fachmann von welcher Disziplin auch immer vor mir habe der meine Bedenken nicht ernst nimmt, dann ist er in meinen Augen nicht kompetent. Sollte er mich durch eine einsehbare Argumentation überzeugen können bin ich durchaus einsichtig und bereit zu lernen. Ich bin schon seit 30 Jahren beim gleichen Tierarzt und wir haben in dieser Zeit viel voneinander gelernt. Er respektiert meinen Widerspruch und ich schätze seine Einsichtsfähigkeit und seine Kompetenz. Die Fähigkeit Widerspruch ertragen zu können ist übrigens ein hohes Zeichen von Kultur, hat jedenfalls der gute Nietzsche schon gesagt. Wow Pit
du glaubst bestimmt auch noch an den Weihnachtsmann! Auch kein Arzt der lange studiert hat kann nie! alles wissen, auch die machen Fehler, geben falsche Medikamente und stellen Fehldiagnosen und auch ich bin wegen meinem Kind schon bei zig Doc´s gewesen und habe immer hinterfragt und immer auf meinen Bauch gehört und eben auch bei den "Weisskitteln" die sich oft! nicht immer! wunder Gott was einbilden wie gut sie sind, hat das hinterfragen Sinn gemacht! Schau sie dir doch an, die die immer noch wegen jedem Pupps Antibiotika verschreiben und die, vor allem Kinder dagegen Immun machen und wenn wirklich was ist, dann wirkt nichts mehr.......... :twisted: Den Rest können wir ja dann mal bei einem Jasmintee bereden :)
--> Link Ein interessanter Link zum Thema Ärzte und laienhaftes Halbwissen. :D Ich kann mittlerweile über diesen Thead schmunzeln.
Bei dem Fakt Antibiotika verschreiben erlebe ich leider die umgekehrte Seite: Die Patienten wollen unbedingt Antibiotika haben und ich weigere mich, sie bei falscher Indikation (z.B. viraler Erkrankung) zu verschreiben. Auf sein Bauchgefühl sollte man unbedingt hören und wenn ein Arzt mir seine Therapie nicht erklärt, muss er sich nicht wundern, wenn der Patient sich nicht daran hält. Übrigens werden die meisten Blinddärme ohne Grund operiert. Trotzdem besser, als einen zu spät zu operieren.
Das trifft es ziemlich genau und fasst einen großen Teil dessen, was ich zum Ausdruck bringen will/wollte zusammen. @Ina Ina, die Weihnachtsmann - Bemerkung laß ich mal unkommentiert. Über deren Qualität oder Ernsthaftigkeit kann sich jeder selbst ein Bild machen. ;) Ina, ich habe mehrfach eingeräumt, dass nicht alle Ärzte gut sind. Auch wissen Ärzte nicht immer alles - ob Du es glaubst oder nicht, aber auch außerhalb von Tübingen gibt es Ärzte, so dass auch wir anderen bereits diese Thematik erkannt haben. ich habe nirgends auch nur mit einem Wort oder ansatzweise erwähnt, dass ich anderer Meinung bin. Ich sage nur, dass man wohl davon ausgehen kann, dass Ärzte mehr wissen, als erwähnte Hausfrauen, Schreiner oder was weiß ich. Das müßte Dir, als Bewohnerin einer unserer größten Universitätsstädte eigentlich auch klar sein, oder was meinst Du, warum Tübingen zu einem großen Teil aus Unis besteht, wenn man mit Do-it-yourself - Büchern oder Hundewiesenheilungsmundpropaganda eh zu mehr Fachwissen gelangt? Ina, Du hast doch sicher bemerkt , wieviele Diskussionen es hier über Autowerkstätten gibt. Mindestens genauso viele Bücher gibt es darüber. Jetzt frage ich mich, bzw Dich: Glaubst Du an den Weihnachtsmann oder wieso hast du Dein Auto neulich nicht selber repariert? Das hättest Du als konsequenter Mensch machen sollen, denn ich behaupte ungeprüft, dass es mehr Literatur gibt, die dazu berechtigt, die Qualität der Autowerkstätten anzuzweifeln als das bei Tierärzten der Fall ist. Irgendwie habe ich den eindruck, dass Ihr nicht versteht, was ich meine. Ich behaupte keinesfalls, dass es Sinn macht jedem Arzt blindlinks und komplett zu vertrauen. Ebenso, das habe ich auch bereits erwähnt, gibt es in der Medizin, wie in allen anderen Bereichen, verschiedene Qualitäten und schwarze Schafe. Ich bin lediglich ein wenig schockiert, dass man das in Buchform festhalten muß und frage, dass konnte mir bis auf Maja, die es wenigstens versucht hat, bisher auch niemand beantworten, welchen Nutzwert diese Info / das Buch hat - besonders im Hinblick auf die Allgemeinheit der Leser. und am besten finde ich das Argument des Klappentextes mit den finanziellen Interessen. die die Autorin mit ihrem "Ärzteauswahl leicht gemacht"-Buch natürlich gaaaar nicht verfolgt. Nööö - ist nur ein loyaler Dienst an Mensch und Hund. Ein gutetr Arzt soll ruhig viel Geld verdienen - das paßt schon. Genauso wie ein Autor. Ich wiederhole es, ich glaube, es ist das 3. Mal, gerne nochmal: Wenn ich einem Arzt , aus welchen Gründen auch immer, nicht vertraue, bin ich da falsch. Diese Aussage bedeutet aber nincht, dass ich es im gleichen Atemzug für sinnvoll halte, Ärztehopping zu betreiben - wozu Bücher wie dieses zweifellos motivieren. Vielleicht gibt es Leser, die andere Schlüsse daraus ziehen, aber das sind unter Garantie die Wenigsten. Wenn ich Argumente, wie das des Weihnachtsmannes lese, frage ich mich: Warum habt Ihr so ein Problem mit Ärzten? Wenn man an sie sowenig glauben sollte, wie an den Weihnachtsmann, dann geht doch einfach nicht mehr hin. Ich finde, diese Sichtweise ist einfach zu pauschalisiert. Zumal, hey, sind wir ehrlich: Im Notfall rennt Ihr genauso schnell zum nächsten Arzt, wie ich auch. Je nach Entfernung oder der Auswahl ist Euch dann auch relativ sch.... egal, was ihr von dem einen oder Anderen haltet. Plötzlich sagt Euch nämlich Euer Hirn: Besser ein Arzt, den wir nicht kennen oder der uns einfach nicht sympatisch ist, als gar keiner. Je nach Notsituation ist nämlich plötzlich das Vertrauen über das umfassende Hundewiesen-Profiwissen wie weggeblasen. Die Verantwortung, und das ist ein wichtiger Punkt, die will nämlich keiner gerne übernehmen. Man tadelt, beurteilt und verurteilt nämlich immer nur gerne genau solang, wie sich das Risiko überschaubar darstellt und genau das ist der punkt. In so manch einer Situation wird einem dann plötzlich schlagartig klar, wie es um das eigene "Fachwissen" bestellt ist. Nebenbei bemerkt, wenn man dann bemerkt, dass das eigene Fachwissen, das ja besser ist als das der Ärzte, keine Besserung erziehlt hat, man vielleicht aufgrunddessen die empfohlene Behandlung nicht gemacht hat, oder den Arztbesuch unterlassen hat,geht man eben doch zum Dok, der muß den Karren dann aus dem Dreck ziehen. Problem: Schafft er das nicht - ist wer schuld? Genau - der Arzt natürlich, ist doch klar. Da ist es dann plötzlich wieder- das eigene Urteilsvermögen. Also: Was bringt das Buch, außer einer weiteren Steigerung des Misstrauens?Man hört von anderen Hundehaltern ohnehin soviel subjektive Meinungen und Erfahrungen und Schlechtes und Gutes über Arzt X. Jetzt läd man sich noch mehr Misstrauen und Orientierungslosigkeit auf. Wieso? Ich geb mich nach diesem Posting geschlagen - muß zudem auch das Auto startklar machen. Für mich bleibt es dabei: Ich gehe weiter zu meinem mir vertrauenserweckenden Tierarzt und ich mache weiter absolut genau das, was er mir erklärt (natürlich auch mal mit einer erbetenen Begründung - das ist klar - bin ja ebenfalls neugierig). Dann, und nur dann, habe ich auch das Recht, im Zweifelsfalle, nachher hinzugehen und zu behaupten, dass das nicht funktioniert hat. Wenn ich anfange selber rumzudoktern, verfällt dieses Recht gänzlich - und das ist auch gut so.
Eins muß ich noch loswerden. Maja, ich wollt Dir noch erklären: Du siehst da was falsch. Du bezahlst für eine medizinische Dienstleistung (die natürlich Erklärungen hier und da beinhaltet) und / oder ein medizibnisches Produkt und nicht für einen Workshop. @all Seht Ihr, wenn ihr Majas Posting lest, wißt ihr , was ich mit Ärztehopping meinte. Und man sieht weiterhin bestätigt, was ich über Notfälle schrieb. Maja, das alles hat mit eigener Meinung oder hinterfragen gar nichts zu tun - die habe ich auch. Genauso wie ich ebenfalls nachfrage. Ich füge mich aber , im Zweifelsfall, dem meinem überlegenen Fachwissen des Arztes. Es ist gibt nur offensichtlich einen Unterschied zwischen uns, wie man mit den Antworten des Doks umgeht. Meiner Meinung nach, solltest Du genau wegen diesem, DEINEM Posting das Buch NICHT kaufen/gekauft haben, denn Dein Posting verdeutlicht fast noch besser, als meine, warum diese Anschaffung kontraproduktiv ist. Leider geht es nun schon lange nicht mehr um's Buch, aber sei's drum.
Vertauen muss man sich erarbeiten, man kann es nicht voraussetzen oder erwarten, lieber Pit. Das ist bei Tierärzten das Gleiche wie bei Fiat-Werkstätten oder anderen Sachen. Deine frühere Werkstatt besaß wohl auch Dein Vertrauen und wie steht es jetzt damit. Und der Werkstattmeister weiß immer noch mehr als Du und ich zusammen über Fiat, aber eben nicht alles. Zum Beispiel das für Dich teuer gewordene Wasserproblem. Ich weiß, dass ich den schmutzigen Daumen in die Wunde lege, aber als Beispiel zum besseren Verständnis dient Dein Beispiel sehr gut, denn hättest Du Dir nicht auch vorher ein Schwarzbuch Fiat Sonderedition Wasserschaden gewünscht. Viele andere hätten gesagt:"so einen Quatsch braucht kein Schw... .", oder so etwas ähnliches. Oder hätten es länger und ausfühlicher zum Ausdruck gebracht mit anschließender Diskussionsrunde. (Komisch, kommt mir jetzt bekannt vor) :? Wer sich also das Buch kaufen will, soll es tun, zumal sich die Zielgruppe eingrenzt und nur die geneigte Leserschaft zugreift, die sich eh' nicht davon abhalten lässt, im Gegenteil. Frank Frank, natürlich geh ich nicht mehr zu dem Fiatfritzen - ich hab auch schon den Tierarzt gewechselt, vor ein paar Jahren.
Aber das hat doch mit dem Aussagen meiner Postings nichts zu tun. Klar wechselt man, wenn man nicht zufrieden ist - wer dafür ein Buch braucht - meinetwegen. Manchmal muss man erst reinfallen, um unzufrieden zu sein, manchmal merkt man's vor dem Schaden. Ohne die Informationsquelle Internetforen, Bücher oder Gespräche mit Betroffenen würden viele Leute das Geschehene als normal ansehen("ist halt kaputt, kann man nichts machen"). So ist dieses Buch bestimmt nicht das Non plus Ultra, aber ein Beitrag, sich umfassend zu informieren, für den, der's will. Diesen Sinn anzuzweifeln halte ich für nicht richtig. Natürlich leben Menschen davon, reisserische, hetzerische oder andere, Reaktion hervorrufende, Bücher zu schreiben, doch gehört das dazu und darf nicht vorenthalten werden, es sei denn, die Behauptungen sind Falsch und lassen sich dahingehend nachweisen.
Besonders, wenn man mit Menschen arbeitet, aber auch so, stellt man immer wieder fest, dass die unterschiedlichsten Arten dieser Gattung gibt, mit den unterschiedlichsten Gedankengängen, die man nie verstehen wird und manchmal auch nicht zu verstehen braucht. Dazu wurde nach meiner Ansicht die Toleranz erfunden, dulden ohne zu werten. Man muss es nicht für Gut befinden, muss aber auch nicht sagen, dass es Schlecht ist. Und ja, es gibt noch die uneingeschränkte Meinungsfreiheit, auf die man sich berufen kann, man muss sie aber nicht immer in Anspruch nehmen. :wink: Frank P.S. Feuer frei :D Hi zusammen,
ich bin in der Landwirtschaft aufgewaschen, habe also seit "Geburt" mit Tieren aller (heimischer) Art irgendwie zu tun. Seit 1980 habe ich 5 Tierärtzte kennengelernt, ein Wechsel war nie Misstrauen (sonst wären es wohl mehr geworden) sondern entweder sind die Mediziner umgezogen oder in Rente gegangen, oder der Preisanstieg war so merklich dass selbst ich es Mitbekommen habe (so mal eben um 100% von Jahr zu Jahr). Ebenso ist für mich wichtig (heute) dass ich auch Samstags in eine Sprechstunde kommen kann, weil ich es eben Mo-Fr gar nicht Zeitlich und örtlich machen kann. Kein Mensch ist allwissend, aber solange mir ein Mediziner seine Handlung, die Krankheit und die Behandlung schlüssig erklärt glaube ich erst mal solange, bis entweder mein Bauch rumort oder ich von anderen Seiten mehr als einmal anderes gesagt bekomme, gehe ich mit der Einstellung zum Doc, "Der weiß eh nix und will nur Profit machen" dann brauche ich erst gar nicht mich ins Wartezimmer zu setzten Ich habe jetzt mal eine Frage.Vielleicht ist sie schon in einem Posting aufgetaucht.( Hatte keine Zeit sie alle durchzulesen)Wir sind nämlich auch nicht so scharf auf das dauernde impfen.Haben auch schon einmal eine OP abgelehnt und hatten recht.Also sind wir schon kritisch.Aber nun die Frage: Im Ausland wird doch die jährliche Impfung verlangt.Oder gibt es eine die länger anhält ? Ja Annemarie, es gibt Impfungen, die halten 3 Jahre (ok. die TW-Impfungen halten alle länger, meist sogar lebenslang). Das wird von den jeweiligen Herstellern im Beipackzettel angegeben und ist vom TA einzutragen. Nur machen das trotz allem nicht alle Tierärzte. Viele bestehen nach wie vor auf der Jahresimpfung. Aber auch die EU-Länder akzeptieren jetzt den 3-Jahres-Eintrag. Du mußt das nur beim TA ansagen, dass du nur diesen Impfstoff haben möchtest, der die 3-Jahres-Eintragung vorsieht. falls der TA den nicht da hat, kann er den bestellen. Wenn nicht, einen anderen TA damit beauftragen.
Hier kannst du das nachlesen: --> Link
soweit ich Informationen habe verlangt Frankreich eine jährliche TW Impfung, die skandinavischen Länder haben ebenso wie die GB eh sehr detailierte Vorstellungen (mit Titertest und und und). Wer also nicht ausschließen kann mit wauzi ins Ausland zu fahren sollte sich genau Informieren und die Termine einhalten!!!! Es gab hier vor knapp 2 Jahren einen Threat dass Grenzer sogar einen Hund wegen fehlender Impfung töten haben lassen!!! |
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