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Hallo Marokkofahrer,
Meine Bemühungen, meine beste Hälfte zu einem etwas längeren Aufenthalt in Marokko zu überzeugen, haben durch zwei Infos einen Rückschlag erlitten. Zwei befreundete Ehepaare sind gestern von einem kleinen Flug Trip ( Kein WoMo) aus Marrakesch zurückgekehrt. Beim normalen touristischen Bummeln sind sie verschiedene Male von bettelnden Kindern in unangenehmer , agressiver Weise belästigt worden. Bei Nichtbeachtung kamen 2 x sogar noch mehrere männliche Erwachsene in aufdringlicher Weise ( Umzingelung) hinzu. Allein dieses hat ihnen den ansonsten interessanten Ausflug nun doch reichlich verleidet. Zum Zweiten bekam ich heute die Info, dass zwei andere WoMo – Bekannte, die im Herbst eine geführte Marokko – Tour gebucht hatten, von ihrem Veranstalter eine Absage wegen der allg. Sicherheits,-Unsicherheits-Lage. Was ist davon nun zu halten?? von Olli aus GÖ Hallo,
gegen die Kinder hilft ein Foto recht gut. Die haben Angst, dass man die Bilder der Fremdenpolizei zeigt. Hat zumindest mit Blitz sehr gut funktioniert. Da waren alle plötzlich auf der Flucht. 2009 war die Hauptbelästigung in ganz Marokko das dauernde Anbieten von nicht erwünschter Dienstleistung. Da hilft dann oft ein deutliches, aber nicht zu lautes "Non". Das Problem findet man in vielen ärmeren Ländern, nicht nur in Marokko. In Jordanien gab es das eigenartigerweise überhaupt nicht. Meine bessere Hälfte ist heute für 4 Tage nach Marrakesch geflogen. Mal sehen was sie so berichtet.
Andreas Hallo Dramme73,
bislang scheint der Funke noch nicht auf Marokko übergesprungen zu sein. Die Verhältnisse in Marokko sind auch ein bißchen anders als in Tunesien oder Ägypten. Trotzdem heißt es wachsam sein. Ich empfehle Dir für tagesaktuelle Informationen das Marokkoforum von Edith Kohlbach. Da findest Du Infos von Forumsmitgliedern die in Marokko ansässig sind oder derzeit als Touri dort sind. Derzeit gibt es wohl noch keinen Grund, nicht nach Marokko zu fahren. Zu der "Bettelei": Marokko ist eine andere Welt. Ein paar Kilometer über die Straße von Gibraltar und Du bist weiter von Europa entfernt, als wenn Du nach Amerika fährst. Auffallend ist, daß manche Touris ständiger Anmache und Bettelei ausgesetzt sind und Andere können sich fast ohne Störung überall bewegen. Viel hängt offensichtlich davon ab, wie sich die Touris geben. Das will ich hier aber nicht näher ausführen. Stell dich einfach in Marrakech auf den Djemaa el-Fna Platz und beobachte die Leute. Dann weißt Du, was ich meine. Zielstrebiges Bewegen, bestimmtes aber freundliches Auftreten hilft ungemein. Wenn wir in die Souks (z.B. in Marrakech) gehen, nehmen wir öfter mal eine weiße Plastiktüte mit irgendwas drin, mit. Wenn die Anmache dann doch zu massiv wird, gehen wir auf die etwas zu aufdringlichen Leute mit einem Lachen zu und sagen, "no money - alles weg - alles ausgegeben", und zeigen auf unsere Tüte. Wirkt Wunder! Und in so manchem aufdringlichen Händler wirst Du urplötzlich einen liebenswürdigen, herzlichen Menschen entdecken. In den nicht vom Tourismus überschwemmten Gebieten ist dieses Problem eh nicht so ausgeprägt. Wenn Du mit dem WoMo nach Marokko fährst, hast Du gegenüber Deinen Bekannten, die mit dem Flieger in Marrakech waren, einen großen Vorteil. Du kannst Dich langsam akklimatisieren, an das orientalische Leben in kleinen Dosierungen gewöhnen. Es ist gewöhnungsbedürftig!! Aber wer es schafft, dem erschließt sich ein Land aus tausendundeiner Nacht und er begibt sich in die Gefahr, süchtig nach diesem Land und diesen Menschen zu werden. In der Wüste der erste Blick zu den Sternen - alleine dieser Moment ist es wert, die 4000 km dorthin zu fahren. Wage es! Zu guter Letzt empfehle ich Dir das "Reisehandbuch Marokko" von Edith Kohlbach. Darin findest Du alle Infos, die für einen Aufenthalt in Marokko wichtig sind. Auch Tourenvorschläge sind drin, was für eine Fahrtenplanung äußerst hilfreich ist. Hallo
Wenn mir jemand in Marokko was verkaufen will hole ich immer eine billige Armbanduhr aus der Tasche und biete dem Gegenüber diese zum Verkauf an. Ihr solltet mal die stutzigen Gesichter sehen......... LongJohn Wir waren in 2010 von Anfang März bis Ende April in Marokko auch auf kleinen Straßen unterwegs. Wenn wir die Berichte im Internet und weitere Reisebeschreibungen für unsere Entscheidung, für oder gegen einen Urlaub in Marokko genommen hätten, währen wir nicht gefahren.
Wir haben gute Erfahrungen gemacht und uns an die üblichen Regeln gehalten, z. B. nicht gleich auf Anhieb als Touri erkannt zu werden. Klar, wenn Kinder kommen und betteln, kann das einem, wenigsten am Anfang, ganz schön auf den Nerv gehen. Aber was ist schon ein halber oder ganzer Dirham für unseren Geldbeutel. Das in die geöffnete Hand eines Kindes, mit der bestimmenden Körpersprache: Eine weitere Münze bekommt ihr nicht, hat uns auch in den Großstätten geholfen, kleine Wohnstraßen zu begehen. Was mit Sicherheit nicht funktioniert, und da komme ich wieder auf die Körpersprache zurück, wenn Frau meint, gib dem Kind / Bettler doch noch einen Dirham, der Mann aber der Meinung ist, das war jetzt aber genug. Das spüren und sehen die Kinder / Bettler und verhalten sich entsprechend. Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal in Marokko und empfehlen jedem sich von Womo Ansammlungen fernzuhalten, um mit den Menschen in Kontakt zu kommen.
Was für eine sympathische, wohlwollende Sicht auf - manchmal - schwierige Umstände, in einem fremden Land! Ich glaube, so können nur wahre Kosmopoliten denken und schreiben. Respekt! Peter
Hallo Olli, wir starten am 25.02. in Marokko. Wir sind auch etwas verunsichert und werden jetzt einfach bis zur Abfahrt halt immer wieder schauen wie sich die Lage so entwickelt. Welcher Veranstalter war das denn, der die Tour abgesagt hat?? Tom Guten Abend, schade welche dumme Sachen über Ma hier so kusieren.....
Überall auf der Welt gibt es Tourihochburgen und da regiert immer der Nepp. Ansonsten war auf allen drei Ma-Trips nie ein Anlass zur Sorge, wer aber meint an der Strasse Weihnachtsmann spielen muss, bringt sich und nachfolgende in Schwierigkeiten. Die Einheimischen haben einen dicken Hals wenn diese Weihnachtsmänner ihre Kinder zu Bettlern erziehen. Die Situation ist unter dem König M6 in keinerweise mit dem Vorgänger Hassan zu vergleichen, diesen hätte man eher als Despoten sehen können. Wirtschaftlich profitieren die Marokkaner seit einigen Jahren enorm und ich traf keinen Einheimischen der wirklich unzufrieden mit M6 ist. Und ob Tunesien oder Ägypten wirkliich eine Demokratie schaffen werden steht noch aus.....eher kommt der nächste Clan an die Macht. Mfg Teeyop
Was war denn hier an den Äußerungen "dumm"? Tom Hallo,
das mit dem Dirham ist so eine Sache, die man sich gut überlegen sollte. Für uns ist der Dirham ein Nichts. Das gibt man locker ab. Für die Kinder ist es aber sehr viel, wenn sie den ganzen Tag Touris angehen. Was man beim Spendieren leicht übersieht, ist dass diese Geldsammler dafür um ihre Schule einen weiten Bogen machen. Dafür lernen sie beim Betteln, dass man durch agressives Betteln leicht zu Geld kommt. Die nutzen ganz gezielt den Mitleidsfaktor aus. Dazu kommt noch, dass es auch viel von Erwachsenen organisierte Kinderbettelei gibt. Der Eingangsbeitrag beschreibt dies recht gut. Ich habe kein Problem jemanden für eine auch noch so nebensächliche Dienstleistung zu bezahlen. Bei Bettelei bleibe ich nicht nur in Marokko hart. hallo...mit dumm meine ich die Aussage , der Veranstalter hat mit Hinweis auf die Lage abgesagt. Ich war erst kürzlich in Ma und konnte das ganze Geschwaffel zu Unsicheren Situationen nicht im Ansatz erkennen.
Ma ist für den Touri um den Faktor 10 sicherer, im Gegensatz zu Spanien. Die Spanische Polizei hat für Womofahrer wenig übrig, ausser Knöllchen..... Mfg teeyop Wenn man sich in Spanien nichts zu schulden kommen läßt bekommt man auch kein Knöllchen :D
Ernie Also den ersten Eindruck den meine besser Hälfte von Marokko hat ist ein sehr positiver. So sein die Einheimischen den sie bis jetzt begegnet ist sehr höflich und freundlich gewesen. Sicher ist wohl die Verständigung etwas schwierig da sie nicht die Landesspache sprich und mit englisch nicht sehr viel weiter kommt.
Auch findet sie keinen Anlass zur Sorge das Bedrohungen aus der Bevölkerung hervorgehen könnte. Sicher hat auch Marokko streiks angekündigt aber sicher wird dies nicht aus heiten Himmel geschehen. Ja Ernie genau so ist es......mehr aber auch nicht. in Ma wirst du an keiner Autobahn ausgeraubt, bestohlen oder beschissen. Seltsamerweise bekommt das die spanische Polizei nicht in den Griff......
Mfg Teeyop @ wolfgang:
bettelnden kinder etwas geben führt zu mehr bettelnden kindern. auch wenn es schwer fällt, sinnvoller wären bspw. spenden an schulen zu richten. wir hatten letztes jahr in marokko lange gespräche mit vom staat beauftrageten und höchst engagierten menschen, die versuchen das land voran zu bringen... ...touristen die den bettelnden kindern geld geben werden seitens der marokkanischen regierung gar nicht gerne gesehen, konterkarieren sich doch so die bemühung im land die bildung voran zu treiben... zum bettel thema: ein nein mit (ggf nötigem) nachdruck stoppt jegliches betteln. grüße o. mich wundert's immer wieder,
wie manche ein land bereisen, ohne deren sprache zu sprechen. da gebe ich zu bedenken: was ist bei krankheit was ist bei einem unfall was ist, wenn doch der funke überspringt. wer schon in marokko war, weiss, dass es z.b. bei der ausreise gedränge und oft verständigungsschwierigkeiten gibt und jugendliche über und unters auto kriechen. wenns wirklich los geht, möchte ich nicht im hafen stehen. nein, ich will niemand ängstigen, aber in betracht sollte man das alles ziehen. Das verstehe ich jezt nicht so richtig.
Wenn du in Europa unterwegs bist, sprichst du doch auch nicht von jedem Land die Sprache, in dem du dich gerade aufhältst. Und nicht anders ist es in Marokko. Und wenn jemand die Befürchtungen hat, die du aufzählst und hat darauf keine Antworten, dann soll er am besten zu Hause bleiben, da ist er gut aufgehoben.
Was sind denn das für Märchen? Wir hatten an der Grenze nicht die geringsten Probleme bzw. Schwierigkeiten. Ich gehe mal davon aus, dass du noch nie in Marokko warst und solche Geschichten nur vom Hörensagen kennst und die dann hier als Tatsache zu präsentieren, finde ich schon eigenartig.
Welche Sprachen sprichst Du denn gut genug, um in *jeder* Situation perfekt zu kommunizieren? Oder warst Du bisher ausschließlich in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Südtirol, Liechtenstein, der Deutschschweiz und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens unterwegs? Das halte ich für recht unwahrscheinlich.
habe selten so einen unsinn gelesen! das erinnert mich an jemanden, der uns in lissabon auf dem campingplatz ansprach, ein älterer mann, um die 70, und mich fragte wie man am besten in die stadt kommt, mit dem bus... ich sagte ihm, wir wären mit dem taxi gefahren, aber er könnte, wenn er mit dem bus fahren möchte an der rezeption des CP nachfragen, die sprechen super englisch. darauf erwiederte er, dass er englisch nicht spreche. ich sagte ihm, kein problem, die sprechen auch perfekt portugiesische. worauf er erwiederte, dass er auch diese sprache nicht spreche, im grunde spreche er nur deutsch, aber dass würden DIE ja nicht verstehen... in griechenland wäre das alles anders. habe im empfohlen sein Womo zu verkaufen und künftig in D seine zeit zu verbringen. freunde wurde wir nicht mehr... worauf ich ohnehin dankend verzichten konnte bei derartiger engstirnigkeit o. - der sich etwas mehr offenheit und flexibilität wünscht. Hallo ramo, wann warst du das letzte mal in Ma ?
Das alles ist vergangenheit, in ma gibt es Menschen die dich verstehen wollen, arzte gibt es zu hauf (auch deutsch sprechende)..... Ma mag in Afrika liegen, aber ums feuer tanzende Negerstaemme habe ich keine gesehen...... Es gibt keinerlei Grund fuer Sicherheitsgefassel ..... Mfg Teeyop Also Ramo,
wenn ich so wie Du denken würde, hätte ich mir schon Tausende von Euros gespart, indem ich nicht verreist wäre. Genau dafür gibt es Sprachen wie Englisch, Spanisch und Französisch, mit denen man überall weiterkommt. Zumindest hatte ich noch nie Schwierigkeiten wegen der Sprache. Da gibt es ganz andere Probleme. Aber es steht Dir ja frei, in D zu bleiben wo jeder deine Sprache spricht (außer vielleicht in Berlin Kreuzberg oder oder oder....) Tom wer eine reise tut, kann was erzählen….
meine berichte sind authentisch und selbst erlebt. daher denke ich, dass man meine berichte einfach so stehen lassen sollte und wenn jemand das anders erlebt, werde ich das gleiche machen. dafür ist m.e. ein forum da, um viele meinungen und erlebnisse zu erfahren. schlüsse kann sich jeder selbst draus ziehen, oder auch nicht. 1. wir waren schon mehrmals in marokko und immer über die wintermonate. letzte mal 2010 2. wir waren zeuge eines unfalls und deren abwicklung das war für uns schockierend. 3. wir waren schon selbst in einem krankenhaus 4. wir wurden mit steinen beworfen, einmal zu fuss in der gruppe, 1x auf der autobahn. (zum glück nicht getroffen) 5. wir „mussten“ schon für andere camper übesetzen, weil sie nicht wußten...was, wo, wie.... u.v.m. dass es in marokko viele, gute und vielleicht auch deutsch sprechende ärzte gibt, zweifle ich nicht. kommt wohl darauf an, wo man sich aufhält. englisch sprechende marokkaner haben wir sehr selten getroffen. deutsch sprechende nur in den städten. bei der ausreise gab es immer ein gedränge bis wir alle stempel, die zur ausreise nötig sind, hatten. und dann standen wir stunden, bis wir auf eine fähre gewunken wurden. in tanger und im hafengelände kletterten, nicht nur bei uns, sondern auch bei anderen womos, die jugendlichen auf den womos rum. mag sein, dass das manchen nix ausmacht. könnte sein, wenn man das im vorfeld weiss, es gelassener nimmt. trotz all dem sind wir öfters nach marokko gefahren. warum? weil das land wunderschön und abwechslungsreich ist. die marokkaner freundlich, das wetter in der regel weniger winterlich. ich denke, die ideale reisezeit wäre april/mai.
Wo hast Du denn diesen Unsinn her?War selbst 2 mal in Marokko,da ist mir niemand unter das Auto oder oben drauf geklettert, das dürfte wohl eher ins Reich der Fabel gehören. Arno
Ich habe mir das Buch auch mal gekauft. Ich kann nur sagen das es absolut nicht zutrifft wie dort die Campingplätze als -- Wunderbar und sauber -- beschrieben werden. Diese Frau Kohlbach schreibt völlig an der Realität vorbei. Kauf es nicht, ansonsten erwartest du ein überall einen super Camping Platz. Doch ganz schnell holt dich das wahre Marokko ein. Ohne Buch ist die Enttäuschung dann nicht so groß. Seit meinem letzten Urlaub im Küstenbereich werde ich dort nicht nochmals hinfahren. Vorher waren wir immer mit dem Geländewagen in süd-osten von Marokko. Da man dort nicht mit dem Wohnmobil hin kommt werden viele die schönste Gegend von Marokko leider nie sehen. LongJohn Wir sind jetzt seit mehr als 50 Jahren mit Wohnwagen und Wohnmobil in Europa unterwegs und sprechen ausnahmslos nur die normale Deutsche Sprache und haben noch nie Probleme gehabt.
Wenn jemand alle europäischen Sprachen beherrscht , vor dem verneige ich mich voller Hochachtung (ich kenne niemanden der das von sich behaupten kann ). Seit 1995 sind wir rd. 5 Monate des Jahres außerhalb von Deutschland in Europa (mit geringen Ausnahmen ) unterwegs und solange wir dass noch können werden wir dass auch machen, auch ohne die jeweilige Landessprache zu beherrschen. @ Aldie
Respekt! Ich finde das ok - ich finde nur meine deutschen Landsleute schrecklich, die selbst keine Fremdsprache sprechen, in fremde Länder reisen, und sich dann beschweren das dies und das und jenes nicht so war und ist wie in Deutschland, und Deutsch hat auch keiner gesprochen und sauber waren die Leute auch nicht und der Schweinsbraten war richtig schlecht und bla bla bla.... Da sag ich einfach nur: Dann bleibts halt dahoam! Das soll nicht heißen, das man alles gut finden muß. Und äußern und die anderen informieren, damit man sich ein Bild machen kann ist auch super. Das andere Extrem sind die Leute, die nur die rosarote Brille aufhaben und von ihrem Lieblingsland schwärmen ohne Ende, dabei jeden Mist, der etwas an der Traumkulisse kratzt ausblenden und alles ausnahmslos (bis auf das Brot) 1000mal besser als in Deutschland finden. Dann sag ich nur: Dann wanderts halt endlich aus! Aber es hat wohl auch mit der eigenen Person zu tun. Jeder sieht die Welt mit anderen Augen. Was hab ich schon negatives übers Nordkap gehört, Abzocke usw. Für mich aber einer der schönsten und mystischen Orte der Welt, wenn man bei Eiseskälte, zugefrorenen Seen ganz alleine mit dem Motorrad anreist und sich dann der Nebel lichtet und die Sonne scheint.... Tom PS: Gut das wir alle unterschiedlich sind - wär ja sonst langweilig :D @ aldie Ich finde das toll von Dir, dass Du das auch im hohen Alter so machst, so hast Du etwas vom Leben. Bei mir in der Verwandschaft / Bekannschaft sind viele mit 60 - 70 Jahren gestorben ohne wirklich etwas vom Leben gehabt zu haben, immer nur gearbeitet bis zur Rente und in den ersten drei Jahren der Rentenzahlung gestorben. Sorry für das OT.
Ich fahre auch seit ich Kind bin nach Spanien / Frankreich etc. ohne die Sprache zu können. Bis auf ein Einbruch in Frankreich ohne jede Probleme. Wie Du richtig schreibst sind die Menschen nett und hilfsbereit. An muss sich allerdings auch an die Rahmenbedingungen oder besser Landesbedingungen halten. So ist die Mittagspause in Spanien von anderer Wertschätzung wie bei uns und sicherlich wird es in Marokko auch so sein. Man muss sich den Landsbräuchen schon anpassen und die Bedingungen anerkennen oder zu Hause bleiben. In dem Sinne womo64 und 901red stimme ich voll zu. Wenn wir im Ausland sind, fahren wir auch gerne Bus und lassen unser Fahrzeug auf dem CP stehen. Dort steht es bewacht und wird nicht als Konservendose mißbraucht ( aufgebrochen) Der Busfahrer ist hilfreich und die Fahrgäste versuchen einem auf der Fahrt, wenn sie mitgekriegt haben das an Hilfe braucht alles zu erklären... ( Erfahrungen jetzt Spanien, Frankreich also allgemein Ausland) Wer also erwartet, das im Ausland alle Englisch oder Deutsch sprechen müssen... :eek: Da kann ich jetzt auch nur den Kopf schütteln. @ LongJohn Ich reise auch nicht überallhin it dem Wohnmobil sondern fliege öfters. Auch lasse ich das WOMO gerne bewacht ( CP) stehen und fahre mit dem Bus oder Zug dahin wo ich hinwill ( Beispiel Paris - ausserhalb WOMO stehen lassen mit dem Zug nach Paris und dann U- Bahn. Ich könnte mir vorstellen, dass an auch in Marokko das WOMO stehen lassen kann und mit eine geliehenen Jeep einen Ausflug fährt oder nicht ? Oder wird von den arokkanern jetzt erwartet, das überall eine WOMO taugliche Strasse gebaut wird, damit die Deutschen Urlauber alles bequem im Vorbeifahren sehen können :( Als Besucher im Ausland bin ich da Gast und passe ich an, meine Reiseplanungen sind so, dass ich das WOMO als Transport und Stützpunkt habe, aber ich sitzte nicht ständig im WOMO. Wie gesagt alles eine Frage der Orginisation, ein kleiner Flug oder so etwas, sollte doch möglich sein oder ? Nicht imemr ans WOMO klammern, siehe auch mein Beitrag WOMO in Spanien stehen lassen. ( Rückflug nach Deutschland und nach z.B. 6 Wochen Flug nach Spanien um Urlaub fortzusetzen) Ich habe auch schon WOMO Fahrer klagen hören, ich war auf dem Ring von Paris, aber mit dem WOMO kann an Paris nicht besichtigen. Das finde ich auch schrecklich. Wenn man schon dort ist sollte es möglich sein auch dahin zu kommen, wo man mit dem WOMO nicht hinkommt oder ?
bei uns schon.... in tanger kamen die jugendlichen an der roten ampel und haben alles was nicht fest war bei den vor uns fahrenden womo's abgeräumt (fahrrad, teppich)... das geht ganz einfach: sie schleichen sich an, stellen sich auf (in diesem falle) die bühne, fahren ein stück mit und montieren in ruhe ab. den teppich haben sie einfach so an der roten ampel entrissen. wir hatten keine bühne dran ergo auch keinen schaden... im übirgen gibt es hier im forum jemanden der mit seiner familie gerade unten ist und dem ähnliches passiert ist. grüße o. Das bestärkt mich wieder (auch ohne jetzt nach Marokko fahren zu wollen) darin, die Fahrräder auf dem Träger immer anzuschließen. Ich bin eben von meinen Kurztrip aus Marrakesch zurück gekommen.
Ich wurde weder in den Straßen, noch beim Kamelreiten u.a. zurückgekommen und habe noch alle Finger... Ohren... Handtasche etc. Aber ich befürchte, wenn ich die Posting hier lese, das es schon mal wieder nicht mehr um das Eröffnungsthema geht. LG Lene thema heißt: aggressives betteln in marokko. diese frage ist schnell beantwortet: ja, das gibt's.
absolut! das gibt es. und nicht selten. dennoch kein grund nicht nach marokko zu fahren ;) grüße o. Wir waren letzten März/April für 4 Wo. in Marokko.
Die Kinder haben nur gebettelt, wenn wir an der Landstraße parkten. In den Städten haben wir uns eigentlich so gar sehr gewundert, dass nicht mehr gebettelt wurde. Es wird oft nur das Negative berichtet, das hat aber mit dem Tatsächlichen vor Ort nichts zu tun. Wegen der Sicherheit = Keine Angst. Die Marokkaner sind sehr höflich, hilfsbereit. In Spanien ist es gefährlicher, hier wird man viel eher betrogen oder ausgeraubt, selbst erlebt. Liebe Marokko-Reisende
Wo kann man sich konkret (seriös) über die politische Lage in Marokko informieren, um eine Entscheidung in Bezug auf eine Rundreise mit dem Bus treffen zu können? (Hier in diesem Forum scheint dies ja nicht wirklich möglich zu sein.) Tatsache wird wohl auch in diesem Land sein, dass es bestimmte Gegenden und Situationen sind, die man kennen muss um sich richtig verhalten zu können. LG Pit
Ich denke schon, dass man sich hier schlau machen kann, kommt natuerlich auch ein klein wenig auf den Umgangston an. Und lies die Berichte von Oliver (901Red), sind wirklich gut geschrieben und sehr informativ. aus Bernkastel-Kues Achim
Weiß zwar nicht wie Du darauf kommst .... :nixweiss: Aber die "offizielle Seite" findest Du DA: --> Link Hallo,
ich glaube es gibt für keine Reise eine Sicherheit dass nix passiert. Auch ein noch so gutes/schlechtes Forum kann diesem Anspruch nicht gerecht werden. Und wenn hier mal einer übertreibt, naja das gleicht man aus aus oder auch nicht, es ist jedem seine eigene Entscheidung was er tut. Auch das Auswärtige Amt kann sagen fahr nicht hin und es geht trotzdem gut ;=) Wird sich die Situation für kommende Saision in Marokko halten oder kippt auch wie in den Nachbarländern die Situation. Nachdem anscheins Gaddafi sich nach Venezuela abgesetzt hat und sich die Gewalt nunmehr in der Bevölkerung ausbreitet, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Algerien und Marokko kippen. Europa wird sich abschotten müssen, wenn nicht eine möglichst (!) friedsame Revolution die Leute im Land hält. Touristisch bleibt Nordafrika die kommenden Monate vakant...
In unserer Presse gehts wg. karltheodorvonundzu leider unter: --> Link evtl.führt dies zu weit, dennoch, wie kommt man darauf dass europa sich abschotten muss...?
mein verständnis von einer welt ist EINE welt... grüße o. Wenn sich jemand abschottet schließt er sich nicht nicht nur ein - er schließt sich auch aus!
Ich denke, Europa hat sich schon mehr als genug abgeschottet. Wir dürfen überall hin, unsere Womos hinstellen wo wir wollen, aber für andere wollen wir die Grenzen dicht machen? Wir sollten eher aufhören, die Macht der Despoten wie Ghaddafi oder der Königshäuser mit Milliarden zu stützen, nur weil wir ihre Bodenschätze, ihren Fisch und ihre Apfelsinen wollen. Die Leute aus dem Mahgreb wollen nicht zu uns weil es ihnen hier so gefällt, sie wollen zu uns weil ihre in Saus und Braus lebenden Herrscher sie auf der Straße krepieren und verhungern lassen. Hier in Europa gab´s auch mal solche Typen -> Zitat: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen" Ich hatte ein Erlebnis in Marokko, das bezeichnend ist: Als König Mohammed VI Essaouiera besuchen wollte, war ich zufällig, auf der Reise nach Dakhla, auch gerade dort. Am Strand war ein riesiges Büffett aufgebaut, rundherum abgesperrt und alles war beflaggt. Die Touristen wurden ofiziell gebeten, sich am Büffett gütlich zu tun, was ich dann auch freudig überrascht tun wollte. Bis ich dann sah daß eine Gruppe von einheimischen Kindern, die wirklich hungrig aussahen, mit Knüppeln geschlagen und vertrieben wurden. Seitdem habe ich was gegen jeglichen Adel..... Nein, ich bin dafür daß wir uns mehr öffnen. Offene vom Sahara-Peter |
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