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Winterzeit - Bastelzeit -> das ist dabei herausgekommen


lali am 06 Feb 2011 11:50:00

Hallo an Alle,

Nachdem ich über den Winter einiges an meinem Mobil gebastelt habe, wollte ich die Ergebnisse hier mal vorstellen, vielleicht ist für den einen oder anderen eine Anregung mit dabei.

Das 5 Minuten Projekt
Im Transit gibt es zwar eine Menge Ablagen im Fahrerhaus, aber gerade auf längeren Strecken fehlte uns immer ein Mülleimer. Aus einem 5L Plastikkanister (da war mal Frostschutzmittel drin) mit einem scharfen Messer ist dem schnell abgeholfen. Eingehangen in den serienmäßigen Minimülleimer nimmt er seitdem dankbar alle Bananenschalen und Snickers-Verpackungen auf.

Leselampe für Beifahrer
Von einem Freund bekam ich eine übriggebliebene Schwanenhalslampe wie sie auch original im Hymer in der Dinette verbaut ist. Da meine Frau auch gerne mal auf dem Beifahrersitz liest, bei Dunkelheit aber die passende Lampe fehlte, wurde diese neben die Kopfstütze angebaut. Strom gibts aus dem dahinterliegenden Mediafach. Bestückt mit einer LED wirft sie einen engen Lichtkegel, der mich bei Dunkelheit als Fahrer in keiner Weise stört.

Wintervorhang
Wer kennt es nicht, bei kaltem Wetter zieht es aus dem Fahrerhaus ganz fürchterlich. Also mit Luftbläschenfolie und beidseitigem Stoff einen Vohang genäht, ober läuft er in einer Vorhangschiene und kann rundherum mit Druckknöpfen befestigt werden. Der Effekt ist genial...

Neue Sitze
Die originalen Ford-Sitze sind unterirdisch gut... Als dann vor einiger Zeit in der Reisemobil eine Sonderaktion mit SKA Sitzen gab, habe ich zugeschlagen (1000/N20) und bei Sawiko mit passendem Konsolenadapter bestellt. Der Einbau ging problemlos! Glaubt mir, beim Sitzgefühl liegen Welten zwischen den Sitzen.

Bordcomputer
Der serienmäßige Bordcomputer vom Transit ist kaum abzulesen, bietet nur wenige Informationen und hat mich schon lange geärgert. Beim Stöbern im Internet bin ich dann auf den Scangauge gestoßen. Beim Einbau bestand nur das Problem, dass ich nicht herausgefunden habe, wo die ODBII Buchse sitzt. Nach kurzem telefonat mit dem "Freundlichen" dann aber doch noch gefunden. Als Einauort habe ich das Display erstmal zwischen Lenkrad und Tacho gesetzt. Die Position will ich aber erst noch im echten Leben ausprobieren.
Zur OBD Buchse noch eine Anekdote von der DEKRA (letzte HU): Als der Prüfer die AU machen wollte, verschwand er erstmal mit einem Kabel im Fußraum der Transe. Nach 5 Minuten ging er zu seinem Kollegen -> Beide in den Fußraum -> nach weiteren 5 Minuten nochmal ins Büro...
Als er zurück kam, frug er mich ob ich den zufällig wüßte wo den die OBD Buchse sei. Damals wußte ich es noch nicht. Die AU hat er dann aber auch so irgendwie hinbekommen.


Lali

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selbstschrauber am 06 Feb 2011 12:06:12

Hi Lali,

das Problem mit dem kalten Zug aus dem Fahrerhaus kennen wir auch. Als wir Ende Januar im Spassbad waren, ist die ganze Raumfeuchtigkeit im Fahrerhaus kondensiert, die Scheiben runter gelaufen und an den Türen in die Kartenablagen. Da die nicht wasserdicht waren, lief das Wasser weiter bis es aus den Trittstufen trofte. Dort lief es dann raus und bildete Eis Stalaktiten und - miten. Brr. Schlimmer war aber, dass es immer kalt an die Füße zog. Das Problem ist schon so alt wie das Womo selbst. Der originale Vorhang isoliert ja nicht und reicht auch nur bis ca 15cm über den Boden. Also sollte eine feste Fahrerhausabtrennung her. An Sylvester hatte ich provisorisch eine feste Wand eingebaut, das war aber unpraktisch, da so tags das Fahrerhaus nicht als Ablage für unser Bettzeug und die Zusatzpolster genutzt werden konnte. Der Erfolg war aber da, Sylvester hatte wir diese Kondensationsprobleme nicht. Also sollte eine Schiebetürlösung her.
Ein Problem dabei ist die Tatsache, dass hinter den Sitzen im Bereich zur B-Säule Kästen montiert sind, in denen Schläuche und Kabel laufen. Somit muss der Kasten aus dem Türblatt ausgespart werden und dieser Ausschnitt fehlt dann im Türblatt, wenn die Tür zur Mitte geschoben wird. Mit etwas Tüfteln ließ sich das aber lösen.

Auf den Fotos seht Ihr meine Lösung. Am Alkoven (der ist ja nicht klappbar bei uns) hängt eine Schiebetürschiene. 2 Türblätter sind daran befestigt. Die werden aus einer verleimten Rahmenkostruktion gebildet, die mit Hartfaserplatten beplankt ist. Den Zwischenraum füllt 20mm Styropor. Ein Problem war die untere Führung, hier wollte ich ein U-Profil mit kurzen Schenkeln, damit die Verletzungs- / Stolpergefahr geringer ist. Außerdem sollte das ganze leicht sein. Ein passendes Aluprofil fand ich nicht im Baumarkt aber im Keller, 2 ehemalige Füße eines Grilles dienen als Schiene.Schön leicht und niedriges U-Profil. Gewicht der ganzen Konstruktion: deutlich unter 15kg.

Mein Anliegen war auch, dass das ganze möglichst rückstandsfrei entfernt werden kann. Die paar Schrauben der Schiebetürschiene fallen später kaum auf, da der Bespannstoff die Löcher gut kaschiert. Somit werden nur die 6 kleiner Löcher der Schiebetürbodenschiene im Boden minimal sichtbar sein, Durchmesser unter 2mm. Damit kann ich leben und der Ebay-Käufer in 10 Jahre sicher auch.

Ein Problem war noch die Verbindung der beiden Schiebetürhälften. Im Baumarkt fand ich - wieder einmal- nichts passendes. Also wieder Eigeninitiative gefragt. Aus einem Flacheisenrest feilte ich einen Fanghaken. Da Gewinde rein geschnitten und Gewindestange eingeschraubt. Da kein Schweißgerät verfügbar war, fixiert eine Kontermutter die
G-Stange am Fanghaken. Das ganze wird im Rahmenholz versenkt eingebaut. Jetzt brauchte ich nur noch eine sehr flache Betätigung. Etwas, das höher als 1 cm aufträgt kann ich nicht brauchen, da dann die Schiebetür nicht mehr hinter das Holzteil des Sitzes fahren kann. Also Baumarkt. - Wieder nichts. Keller: AAHH ein altes Metallzahnrad aus einem Elektrogerät (galube das war mal eine Stichsäge) Vorteil: Metall, dünn und durch die Verzahnung gut zu greifen. Nachteil: Mitellloch ohne Gewinde und zu groß. Also Rundstahl abfeilen, bis dieser ca 0,5mm mehr Durchmesser hat, als das Zahnradmittelloch. Zahnrad erhitzen, kalten Rundstahl einschlagen, abschrecken. - Fertsch, wunderbar aufgeschrumpfter Rundstahl im Mittelloch des Zahnrades. (mit einem Schweißgerät wärs wieder einfach gewesen...) In den Rundstahl Gewinde geschnitten und auf die Betätigungsgewindestange geschraubt, eine Kontermutter fixiertdas ganze. - Ja auch hier wäre ein Schweißpunkt einfacher gewesen, aber haben ein Gewehr zum schießen...

Ja, ich weiß, ich hätte das Zahnrad abschmiergeln und lackieren sollen, aber mir war mal wieder - wie meistens- Funktion wichtiger als Optik.
LG

Selbstschrauber

lali am 06 Feb 2011 18:03:14

Hallo selbstschrauber,

auch eine schöne Lösung! Über eine feste Lösung denke ich wegen der besseren Wärmeisolierung auch noch nach. Mein Favorit wäre aber keine Schiebetür sondern eine zum herausnehmen. Während der Fahrt würde sie dann im Alkoven landen. Aber da ganze muss ich mir nochmal in aller Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

Auf deiner HP habe ich gesehen, dass du auch einiges an "Spielzeug" (Zitat meine Frau) eingebaut hast. Beim Wasserzähler habe ich mir von ELV einen Bausatz für einen Durchflussmengenmesser besorgt --> Link und kann jetzt ziemlich genau die verbrauchte Wassermenge ablesen.

Ein echter Glücksgriff war auch der B2B von Sterling. Seitdem macht das Freistehen auch bei längeren Touren in Skandinavien richtig Spass.


Lali

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bert am 06 Feb 2011 18:10:05

Hi Lali

Sauber gearbeitet, ich habe bei meinem Transit noch innen in den Türen mit Hochisolator gedämmt und mit Wachs alles ausgesprüht.

Wäre noch nett wenn du den Ort der OBD Buchse bekannt gibst :D .

bert

lali am 07 Feb 2011 00:34:58

Hi bert,

gerne doch...

Die Verkleidung unterhalb des Lenkrads ist ohne Werkzeug abnehmbar. Ist einfach über 4 Halter eingeclipst. Erst im Fußbereich an den Ecken Richtung Sitz ziehen, die beiden oberen Clips kommen dann fast von alleine. Die Buchse sitzt dann gut sichtbar im Fußbereich auf einer Querstrebe.


Lali

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