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Fragen zum Kauf eines Rapido 9092 dh (Alde)


BRB-Stefan am 21 Jan 2011 19:28:27

Hallo zusammen!
Ende des Jahres planen wir den Kauf des oben genannten Mobils.
Bisher haben wir ein Alkovenmodell (wiese-mobilPUNKTde) und sind sehr zufrieden damit. Nun werden unsere Jungs bald nicht mehr mitkommen und so ergibt sich der Neukauf.
Nach langem suchen haben wir uns für dieses Modell entschieden, haben aber doch einige offene Fragen, die ich mal hier stellen möchte.
- Wie ist die Verarbeitung bei Rapido?
- Wie verhält sich "Rapido" bei Garantiefragen?
- Wie ist die Alde-Heizung im Alltag?
--Benötigt sie mehr Gas als die Truma mit Luftheizung?
--Kann man einzelne Räume getrennt regulieren?
--Kann man die Frontscheibe (gegen Wasser/Beschlagen) damit beheizen?
- Könnt ihr den stärkeren Motor (3,0 ltr / 167KW / +50kg) empfehlen oder reicht vielleicht auch ein "Chiptuning" ohne Gewichtszunahme?

Vielen Dank für´s lesen :o)

Stefan

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Bergbewohner1 am 21 Jan 2011 21:46:47

--> Link mal hier.
Würde aber keinen mit Frontantrieb kaufen, gar kein WoMo mit Frontantrieb, es gibt auch genug Rapido mit MB Fahrgestell und sind gebraucht auch nicht teuerer als die billig variante mit Frontantrieb
:abgelehnt:
Aldeheizung ist nur zu empfehlen, leider ist die in meinem nicht verbaut.

BRB-Stefan am 22 Jan 2011 08:27:12

Ja!
Danke! Das war ja schon sehr Interessant.
Habe ich allein leider nicht gefunden ;o)

Stefan

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freak am 22 Jan 2011 10:50:29

[quote="Waldtroll":2?fpij]Würde aber keinen mit Frontantrieb kaufen, gar kein WoMo mit Frontantrieb[/quote:2?fpij]

Sorry, aber was ein Quatsch!

rapija am 22 Jan 2011 11:18:07

Hallo Stefan
Wir fahren zur Zeit einen Rapido 986M, Jahrgang 2008.
Wir haben das Fahrzeug damals neu gekauft und sind bisher damit sehr gut gefahren. Zu Beginn gab es zwei kleine Reparaturen - der fehlende Türgummi wurde montiert und das Anzeigepanel ausgewechselt -welche von unserem sehr kompetenten Händler sofort auf Garantie erledigt wurden. Seither sind wir 23000 km ohne Probleme unterwegs.
Die Verarbeitung sowie die Ausrüstung ist sehr gut.
In unserem Modell ist die Combi6 verbaut, die sehr schnell aufheizt. Damit sind wir zufrieden. Vorher fuhren wir einen Concorde mit Aldeheizung. Diese Heizung braucht etwas länger um das Wohnmobil aufzuheizen, dafür ist das Raumklima sehr angenehm. Ich würde diese wieder in einem neuen Mobil einbauen lassen. Beim Gasverbrauch habe ich eigentlich kaum Unterschiede feststellen können. Wichtig ist sowieso die Isolation der Fahrzeuge.
Der Mercedes mit Automat ist ein sehr angenehm zu fahrendes Fahrzeug. Ich würde ihn sofort wieder kaufen. Mit Fiat habe ich keine Erfahrungen.
Ich denke, dass du mit dem Rapido Freude haben wirst.

andwein am 22 Jan 2011 14:27:09

freak hat geschrieben:
Waldtroll hat geschrieben:Würde aber keinen mit Frontantrieb kaufen, gar kein WoMo mit Frontantrieb


Sorry, aber was ein Quatsch!


Nochmals Sorry, das ist ein Womo mit 8m Länge!!!, Da ist die Empfehlung "aber nicht mit Frontantrieb" schon sehr berechtigt und da die Frage nach "Erfahrung" lautet meiner Meinung nach auch vollkommen angebracht.
Andreas

svenhedin1 am 22 Jan 2011 16:31:12

Hi,
jetzt mal was generelles zu Rapido, das Thema taucht ja immer wieder auf. Ich glaube auch, das der angepeilte Rapido ein gutes Mobil ist, das vorneweg.
Und noch eines vorneweg. Gerade bei dem Daimler-Chassis bauen sie ein Mobil mit sehr schöner, gut eingepasster Vorderfront und auch sonst auf dieses Chassis.

Es ist auch derzeit - leider - so, dass Rapido ""womöglich"" insgesamt einen tick besser verarbeitet ist (genau weiss ich es nicht, hatte noch keinen Rapido) - wie der unbestreitbare - uuuuunbestreitbare Platzhirsch, Hymer eben.

Denn Hymer ist ansonsten in allem einen Tick besser, gediegener, schöner und fortschrittlicher - kein Wunder, dass die Franzosen mit so fast genau einem Modeljahr Abstand alles abkupfern, was Hymer am Markt einführt. Kaum hatte Hymer das teils selbsttragende Alko-Hymer-Tiefwannenspezialchassis eingeführt, da verwirklichte Rapido mit exakt diesem Funktionsdoppelbodenchassis plötzlich seine Mobile auch damit.

Aber auch bei Äusserlichkeiten. Kaum führt Hymer 2006/2007 die silbergraue Aussenlackierung ein, dauert es genau ein Jahr, dann sind die Rapido auf der nächsten Düsseldorf genau so. Dito bei der Innenraumverdunklung Frontscheibe. Alles wird von der Art her nachgebaut von den Hymer-VI. Sieht aber dennoch noch lange nicht so gut udn wertig aus. Vielmerh regelrecht grob, diese Verdunklungs-Jaolousie -bei weitem nicht so gelungen - die Einzelfalten sind nicht so korrekt ausgeführt, die Silberbeschichtung wirkt zu grell-metallig kitschig, ja direkt hässlich blechern. Es fehlt halt an der Finesse.

Kaum baut Hymer, von den Premiums wie Concord mal abgesehen, erstmals auch im mittleren Preissegment hängende Bus- Seitenrückspiegel ein. Dann zieht Rapido auch da nach genau 1 Jahr alles abkupfernd nach. Aber die doppelten Spiegelgläser da drin, einmal normal und das untere separat für Weitwinkel, die hatten sie dann dennoch nicht (und haben sie bis heute immer noch nicht, so ich weiss). Und so setzt sich das überall fort. Die Franzosen kupfern noch schlimmer bei uns alles, aber auch alles ab wie die Asiaten. Ohne jede Hemmung. Peugeot hat schon zu 190er DB-Zeiten den 404 ziemlich exakt datenmäßig nachgebaut. Und heute bauen sie sogar den Audi-TT fast bis auf die letzte Schraube genau nach. Kein Wunder also, dass der Rapido ein schönes Mobil geworden ist.

Aber Hymer ist eben immer noch Hymer und in allem tonangebend. Denn was zählt, sind die vielen einzigartig frotschrittlichen Details bei Hymer, die dem einen oder anderen womöglich gar nicht auf fallen, wenn er die Kenntnis dafür nicht hat. Beispiel Haupteingangstüre oder Fahrertüre mit INNENLIEGENDEN Scharnieren. Ein Meilenstein im ganzen Wohnmobilbau. Auch von der Stabilität der ganzen Türzargen-Konstruktion Einbruchshemmung usw, weil deren innen liegende Scharniere so durch den ganzen Aussenschmutz nicht mehr verschmutzen werden, die Windströmungen an deren nicht abreissen, dort keine Geräusche merh entstehen, niedriger cw-Wert. So was z.B. Aber solche Leckereien sind Rapido doch etwas zu teuer und zu aufwendig. Das können sie wohl noch nicht einmal abkupfern. Inbsgesamt gesehen sehen sie ja ähnlich aus, die Wonis - für Laien. Die Unterschiede stecken halt in den finessenreichen Details.

Oder Innenraumdesign. Man muß sich nur mal bei den VI den Bereich rund um das Hubbett ansehen. Wie völlig verschieden das da an der Decke eingepasst ist incl Wandverkleidungen an der B/C-Säule usw rundum bei Rapido bzw Hymer. Wie gekonnt das doch da bei Hymer auch vom ganzen Design eingepasst ist incl der dort verborgenen Einschubleiter. Da kommen die Rapido dort mit einer direkt als zusammengestückelt wirkender Lösng in diesem Innenbereich rüber. Das sollte mal jeder persönlich exakt näher vergleichen, bevor er sich ein endgültiges Bild macht. Es ist wie Tag und Nacht.

Und ich kenne Rapido-Eigner, die mussten erst ins Werk in die Bretagne fahren, um wesentliches an Mängeln kompetent gerichtet zu bekommen. So ein dichtes und gutes Werkstattnetzt für fast jeden von uns in näherer Umgebung, Werkstätten mit echter, langjähriger Fachkompetenz, die ist bei Rapido mit seinem dünnen und doch auch kleineren Handelsbetriebenen nun doch nicht , noch nicht einmal annähernd so gegeben wie bei Hymer. Das muss man für später auch im Auge behalten.

Also hier in meiner Region, da hat es in den letzten ca 20 Jahren hintereinander drei Kleinstbetriebe, in der Regel rund ums Wohnwagengeschäft gegeben, die Rapido vertraten. Ständig hat einer Rapido aufgegeben udn eine andere Bude aht übernommen. Der Hymerbetrieb in der Region, der ist in all der Zeit der gleiche geblieben udn er hat als Auswahl ständig mindestens ca 10 neu-VI da stehen. Bei den Rapido-Händlern stand meist nur ein einziger VI auf dem Hof - und der ganze Werkstattbereich, kompetente Last-Bühnen und so: - das sah eher alles nach Hinterhofwerkstatt aus. Da fehlte an allen Ecken das Geld für eine vernüftige Werkstatt. So was zählt alles mit.

Bergbewohner1 am 22 Jan 2011 17:58:39

Hallo svenhedin, habe Hymer S Klasse auf MB fast gleiches Baujahr wie mein jetziger Rapido, Rapido ist in punkto Verarbeitung und vielen kleinen praktischen Details besser als Hymer.
Die schlägt sich leider im Gewicht nieder, da ich weiß was er wiegt, würde ich so ein Teil nicht auf Frontantrieb kaufen.

Hallo freak
Da ich den Vergleich von Womos zwischen Frontantieb und Heckantrieb habe, sei mir schon gestattet diese Erfahrung hier zu posten, auch wenn es manchem - dir nicht paßt :!:

freak am 22 Jan 2011 21:08:02

@Waldtroll
Nicht gleich pischi in den Augen haben, ist halt meine Meinung sowie du eben deine hast.
Es gibt unbestritten vor und Nachteile auf beiden Seiten, wäre jetzt mal interessant wo der Vorteil überwiegt!

bert am 22 Jan 2011 21:21:48

freak hat geschrieben:@Waldtroll
Nicht gleich pischi in den Augen haben, ist halt meine Meinung sowie du eben deine hast.
Es gibt unbestritten vor und Nachteile auf beiden Seiten, wäre jetzt mal interessant wo der Vorteil überwiegt!


Bei einer Länge von 8m musst du lange suchen um Vorteile für Frontantrieb zu finden.
Für mich ist ab ca. 7m Schluß für FWD-Fahrzeuge.
Ist aber nur meine Meinung :) .

bert

freak am 22 Jan 2011 21:55:10

Dann nenn mal Gründe!

bert am 22 Jan 2011 22:15:19

freak hat geschrieben:Dann nenn mal Gründe!


Ich hatte bis jetzt 3 Wohnmobile:
das Erste: Fiat, Dethleffs Alkoven 6m Traktion mässig
das Zweite: Ford mit Zwillingsbereifung und Heckantrieb, Challenger 182, 7,2m
das Dritte: Ford mit Zwillingsbereifung und Heckantrieb, Laika x695, 7,3m
Die Ford sind in Traktion und Fahrverhalten Top.

Vorteile:
Wohnmobile der neueren Generation haben fast alle eine große Heckgarage,
dadurch ist viel Gewicht an der Hinterachse.
Anfahren ist mit Heckantrieb bergauf ohne durchdrehende Räder möglich.
Fahrradträger oder Roller sind auch bei den meisten hinten drinnen oder drauf.
Ich hatte beim Duc ein defektes (nicht zu altes Ventil) , Vorteil wieder beim zwillingsbereiften Hecktriebler.
Bergstraßen oder Schotterpisten lassen sich mit Heckantrieb besser befahren.
Durch Zwillingsbereifung breitere Auflagefläche- bessere Traktion.

Nachteil: höherer Verbrauch gegenüber Frontantrieb.
Bei Winterbetrieb werden 6 Reifen fällig, falls Zwillingsbereifung.

Ich habe als Firmenwagen den neuen Ducato.
Somit kann ich über den HWD Transit und den FWD Duc urteilen.
Bis 6,5-7m würde ich ev. noch einen Fronttriebler nehmen,
darüber aber nur Heckantrieb.

Wir fahren aber viel in den Bergen und abseits der Asphaltstraßen.
Dadurch kam für uns nach dem Ducato der Entschluß zu den Hecktrieblern.

Somit überwiegen für uns die Vorteile beim Heckantrieb.

bert

svenhedin1 am 23 Jan 2011 09:03:47

Hallo liebe Freunde,
Rapido - Unterthema Heckantrieb oder Frontantrieb. Meine Meinung dazu:

Das immer wieder anzutreffende pauschale Abwatsching des Frontantriebs (meinst von Heckantriebler-Fahrern) ist falsch. Wie schon geschrieben, muss man alles differenziert betrachten- es gibt überall viel Licht und Schatten.

Zweitens. Viele Mängel, die dem Frontantrieb zugerechnet werden, liegen in Wirklichkeit bei der Dämlichkeit der Nutzer Beladung und mehr (was ja allgemein nicht mehr verwundert bei all den Kanonen, die sich speziell ja neuerdings unserem Hobby zugesellen- ist ja nicht direkt da die Oberschicht unterwegs – man muß sich hier vom Level her ja nur so mache Threads mal ansehen z.B. Wasser auf dem Motor) oder der unverschämten Sparerei der Hersteller.

Mit letzterem meine ich, wenn man ein längeres Mobil kauft (ab ca 6,6 m) , das trotz der Länge einen relativ KURZEN Radstand hat (sprich der Hersteller hat ein Spar-Billig-Chassis genommen, weil so ein Kurz-Radstand-Chassis kann leichter und billiger sein, weil die Biegekräfte nicht so groß sind zwischen den Achsen) und das hinten auch noch eine große Garage hat zum voll-knallen heidewitrzka alles von zuhause muss mit und dann noch einen GROSSEN HECKÜBERHANG von ca 2,25 m und noch mehr(so was steht fast an jeder Ecke/jeder Womo-Ausstellung bei fast allen Herstellern mit aber gaaanz schönen Gardinen ach ist der Rasen schön grün) - da womöglich dann gaaaaanz weit hinten auch noch einen Rollerträger dran (ja auch das kann man auch bei kleinen Mobilen sehen, langer Hecküberhang, gleichzeitig extrem kurzer Radstand und dann Rollerträger dran) dann darf ich nicht anfangen, deswegen auf den Vorderradantrieb zu schimpfen wie die Rohrspatzen –nämlich wenn ich so eine Mobilauslegung kurzer Radstand langer Hecküberhang kaufe und/oder das auch noch entsprechend falsch belade, dann ist nicht der Frontantrieb schuld sondern der Mobilnutzer selber (und der Hersteller natürlich auch, der billige Kurzradstand-Chassis verwendet) . Sprich, alles was an Hecküberhang größer ca 1,8 m ist, ist falsch bei Frontantrieb. So was kauft man nicht. Und der Radstand muss bei großen Mobilen auch möglichst groß sein. Das ist es doch. Ansonsten kauft man eben auch nicht. Aber beides wird nicht beachtet. Thema Kanonen in der Szene.

Wir reden aber im Womosektor deshalb so intensiv über Vorderradantrieb, weil eben nur damit ein so extrem schönes Konzept verbunden ist. Nämlich einen kardanwellenfreier schönen gossen Doppelboden. Nämlich in den tut man überw3iegend seine gewichtigen Dinge rein - „zwischen“ die Achsen und dann und so dann auch richtig beladen macht der Frontantrieb auch bei großen Mobilen keine Probleme mehr (und in die berühmt berüchtigte nasse Wiese fährt man eh nicht rein, vorher). Ich habe einen Freund, der hat einen sehr großen Eura (ja, auch der ist massiv undicht !). weit über 8 m und ich glaube 4,6 t Gesamtgewicht mit Zwillingsachse hinten auf Fiat. Und auch auf steilen Naturstrassen hat der mit dem Frontantrieb gar keine Probleme, gar keine.

Denn es gibt ja für die großen bei Frontantrieb diese Alko-Doppelachse. Was man nämlich nie holt, ist diese primitive Traktor-Zwillingsachse. Die ist für vieles gut, nicht aber für Wonis. Sie beansprucht im Doppelbodenbereich wegen des riesigen Radlaufs zu viel Platz. Sie hat viel zu große ungefederte Massen, sprich sie humpelt und poltert als Starrachse ohne Einzelradfederung. Sie hat aufgrund der 6 Räder (ein Paar mehr im Straßenkontakt) einen viel zu hohen Rollwiderstand, sprich sie benötigt viel mehr Sprit ) Gerade in Zeiten, wo die Reifentechnik so weit fortgeschritten ist, dass ein Einzelreifen 1,2 und noch mehr an t tragen kann, ist das bis ca 4,6 t GG nur nachteilig und sollte denen da drüber vorbehalten bleiben. Zumal wir hinten die Alko-Doppelachslösung haben.

Und wenn überhaupt Heckantrieb, dann gibt es dazu nur eine vernünftige Lösung. Nämlich die neue von Mercedes, die Frankia realisiert, bei der die Kardanwelle dennoch einen unverändert großen Doppelboden möglich macht, weil sie nur vorne, von einem Käfig abgeschirmt ein klitzekleines Bisschen Raum weg nimmt im Doppelboden. Außerdem keine trampelnde Starrachse sondern eine Einzelradfederung mit Schräglenkern wie bei Alko in gewissen Grenzen auch.

Übrigens. Solche Nonsens-Mobile, kurzer oder relativ zur Gesamtlänge !! ZU KURZER Radstand PLUS langer Hecküberhang – die werden gerade auch bei den Heckantrieblern ebenso massenhaft produziert wie gekauft. Da ist dann zwar stets große Antriebskraft hinten. Aber durch die extreme Hinterachsbelastung hebelt sich die Vorderachse extrem aus der Federung raus und der Geradeauslauf ist enorm beeinträchtigt. Die Lenkkräfte werden nicht ausreichend auf die Strasse übertragen. Solche Chassis sind direkt gefährlich für andere im Straßenverkehr, weil sie mit diesem Geschaukel urplötzlich zur Seite ausbrechen können. Das sind auch echte Billig-Chassis. Da kann die Kardanwelle schön kurz bleiben. Das spart dem Hersteller womöglich das Doppellager und viele sonstige Vorkehrungen für Schwingungskompensation und und. Aber die Heckantriebler mit viel zu kurzem Radstand, gleichzeitig aber großem hinterem Hecküberhang, die sind direkt gefährlich im Verkehr. Zumal sie oft viel zu knappe Spurbreite haben. Sie schaukeln und stampfen wie ein Kamel.

Deshalb. Für die Wohnmobile gibt es kaum was besseres wie ein richtig ausgelegtes Frontantriebschassis – nämlich möglichst großer Radstand (von Alko in allen Längen wie gewünscht realisierbar) , dadurch ist automatisch so wenig Hecküberhang wie möglich gegeben (die Vorderachse kann gar nicht ausgehelbelt werden) , ein möglichst großer Doppelboden, da ja keine Kardanwelle im Weg (und nur in den Doppelboden die gewichtigen Sachen rein, dann hats auch vorne genug Belastung für die Traktion) . Bei größeren so ab 6,7 m eben Alko-Doppelachse (denn die kann von ihrer ganzen Natur der Sache her kaum noch die Vorderachse aushebeln). Dann dazu noch eine richtige Beladung an richtiger Stelle (viel zwischen beide Achsen, wenig hinten) durch den Nutzer. Dann ist alles paletti. Da kommt dann kaum ein Heckantriebler mit. Kaum !

Bergbewohner1 am 23 Jan 2011 13:58:06

freak hat geschrieben:Dann nenn mal Gründe!

Vorteile: Räder drehen bei Matsch schneller durch, Verschleiß Gelenkwellen/Radlager ist gut für den Hersteller, bei ordentlichen Hecküberhang ist Verschleiß an Vorderreifen eingeschränkt.
usw.
Wenn Frontantrieb die bessere Lösung wäre, dann würden doch die LKWs Frontantrieb haben und nicht nur die Allrader darauf noch zu rückgreifen können.
Es kann doch jeder machen wie er es möchte, aber es ist trotzdem kein Quatsch, wenn Frontantrieb mehr Nach-wie Vorteile hat.

svenhedin1 am 23 Jan 2011 15:13:22

Hi,
sorry, aber wir reden hier nicht von LKW, bei denen die Kardanwelle zwischen den Achsen ja auch ruhig einen doppelten Boden zwischen den Achsen verhindern kann, sondern von Womos. Und da hat das Konzept Vorderradantrieb gerade auch zusammen mit Alko oft serh große Vorteile, wenn das Mobil einen zur Länge ausreichend langen Radstand hat und einen so kurz wie nur eben möglichen hinteren Hecküberhang, - je kürzer, um so besser. Unter diesen beiden Voraussetzungen ist der Vorderradantrieb serh vorteilhaft - bei Womos.

Werden diese beiden Voraussetzunge nicht erfüllt, macht der Hersteller große Konzeptfehler und der Käufer auch welche, weil er nämlich so was nachteiliges kauft.

Und das hat jetzt auch nichts damit zu tun, dass der Frontantrieb natürlich Gewichts-Grenzen hat. Bei Womos ab zulässigem Gesamtgewicht so um die 4,5 t nach oben ist Heckantrieb besser. Bei LKW ja sowieso unstrittig.

Auch die Vortriebsanforderungen von schwer beladenen LKW, also im Ladungs-Vergleich dazu sind auch die schwersten Woni ja direkt Leichtgewichte, benötigen halt zum Vortrieb eine hintere Zwillingsachse als Kontakt zur Strasse. Und deren Trampelei und deren hoher Spritverbrauch, den eh der Kunde bezahlt, all das stört beim LKW ja gar nicht. Beim Woni aber serh wohl. Also, Woni und LKW sidn zwei paar Schuhe.

Und konzeptbedingt hat man früher gesagt, die vorderen homokinetischen Antriebwellen können nur eine begrenzte maximale PS-Zahl an Kraft übertragen, sonst verschleissen sie zu schnell. Diese Grenze ist ja heute bei den hunderte von PS übertrragenen Frontantriebssportwagen, und all den großen ps-starken Audis usw, gefallen.

Aber im Vergleich zu den LKW hat der Vorderrantrieb auch in Kombination von vorderen Antriebsgelenken UND ZUSÄTZLICH noch der Übertragung von LENKUNGSKRÄFTEN Grenzen. Ab einer bestimmten Tonnage geht das nicht merh beides zusammen im Frontantrieb. Sprich bei LKW geht das auch unter dem Aspekt nicht mehr. Aber im klassischen Haupt-Gewichtssegment unter ca 4,5 t, also in der Klasse, in der die allermeisten Wonis hin einzuordnen sind, da geht der Frontantrieb - und zwar sehr gut, wenn mit dem Frontantrieb so oder so nicht der erwähnte Unsinn gemacht wird - der aber weit verbreitet ist.

Und dann wird über den Frontantrieb allgemein hergezogen. Was so dann aber oft völlig unsachlich ist.

johnny333 am 23 Jan 2011 15:44:06

Wir vergleichen hier garnicht die Ladungsfähigkeit von LKWs mit Wohnmobilen, sondern die Achslasten! (natürlich nur im Verhältnis von Vorderachse und Hinterachse)

Bei vielen Wohnmobilen ist nunmal die hintere Achslast deutlich höher als die Vordere und dadurch entstehen Traktionsprobleme beim Vorderradantrieb.

Den Achsabstand zu vergrößern ist nunmal nicht so unproblematisch wie du hier schreibst. Zum einen müssen andere Träger verwendet werden (mehr Gewicht, eine "Todsünde" im Wohnmobil) und der Wendekreis wird deutlich größer. Außerdem ist die Vorderachslast stark begrenzt.

Zusammenfassend: Bei Wohnmobilen mit großem Hecküberhang und viel Gewicht auf der Hinterachse bleibt Heckantrieb die bessere Wahl!

Johnny

PS: Ich habe Frontantrieb, hatte leider nicht die Wahl beim Kauf.

PPS: Es wird keineswegs allgemein über den Frontantrieb hergezogen, sondern nur in dem speziellen Bereich Wohnmobile!

svenhedin1 am 23 Jan 2011 16:12:37

HI;
wir sind gar nicht so weit auseinander. Interpretieren nur unterschiedlich.

Du schreibst : ..."Bei vielen Wohnmobilen ist nunmal die hintere Achslast deutlich höher als die vordere und dadurch entstehen Traktionsprobleme beim Vorderradantrieb....."

Das ist eben ja auch ein oder DER großer Fehler. So eine extreme hintere Beladung bzw Achslast , zu so was läßt man es ja auch unter gare keinen Umständen kommen. .So eine Heckschleuder möchte ich erst gar nicht fahren, und dahin belade ich auch ein Mobil erst gar nicht - noch kaufe ich eh so eine Heckschleuder. Und das hat alles nichts mit Vorderantrieb zu tun. Und das Chassismehrgewicht für einen ""richtigen"" Radstand fällt da gar nicht so ins Gewicht, weil Alko der Leichtbauspezzialist schlechthin ist, leicht und dennoch gut und stabil.

Du schreibst: ....Außerdem ist die Vorderachslast stark begrenzt...."

Beim neuen Duc Maxi 4,0 t ist die max zulässige Vorderachslast sage und schreibe 2,1 t . Diese riesige Gewichtsgröße wird von keinem Heckantriebler Sprinter und Co dieser Klasse angeboten vorne , Von keinem. Ausserdem ist diese riesige max zuläs. Vorderachslast in Relation zur Gesamtgewichtsklasse sagen wir bis ca 4,2 t tatsächlich riesig und merh wie ausreichend.

Insofern ist da gar nichts begrenzt sondern halt nur "vernüftig ausgelegt, z.B. bei dem neuen Ducato Maxi mit vorne max 2,1 t zulässig und hinten 2,4 t zulässig. VERNÜNFTIG ausgelegt heisst halt annäherdn gleiche Achslasten ! - was unbedingt anzustreben ist insgesamt Strassenlage/Kurvenlage/Federung/Seitenwindanfälligkeit.

So was nenne ich eine perfekte Achsabstimmung und so was, von dem du da schreibst,
Du hast geschrieben : ...ist .....die hintere Achslast deutlich höher als die Vordere ....
so was nenne ich ja auch eine GEFÄHRLICHE HECKSCHLEUDER , EGAL ob sie jetzt Front- oder Heckantrieb hat.

Denn beide Achslasten sollten nun mal ausgeglichen beieinander und eben nicht extrem auseiander liegend sein - so wie beim Duc, 2,1 vorne/2,4 hinten. So was ist nun mal anzustreben.

Du schreibst: ....."Zusammenfassend: Bei Wohnmobilen mit großem Hecküberhang und viel Gewicht auf der Hinterachse bleibt Heckantrieb die bessere Wahl!...." Ja ja, so eine pauschale Behauptung auf stellen, es dann aber an einer Begründung dafür fehlen lassen, das ist ja leicht. Das kann ja nun wirklich jeder. Ich dagegen habe alles mit Begründung geliefert und damit dargelegt, dass man alles differenziert sehen muss und eben genau diese Behauptung generell gesehen falsch ist - alleine schon deshalb, weil bei extrem viel Gewicht nur hinten die Vorderachse zu leicht wird, der Geradeauslauf beinträchtigt ist sowie extreme Seitenwindanfälligkeit bei Schwerpunkt deutlich hinter der längenmäßigen Fahrzeugmitte ganz hinten.

Du siehtst, bei einem Mobil mit deutlich höherer hintere Achslast, wie du schreibst, da stimmt nichts, aber auch gar nichts mehr - da ist es eh völlig egal, ob der Antrieb vorne oder hinten ist. Warum muss ich denn unbedingt ein Woni kaufen, dass fahrwerkmäßig wie ein VW-Käfer ausgelegt ist oder es dahin gehend beladen.

Nein, eben diese extreme Beladung nur hinten muss weg/ausgeglichen werden auch aus allen anderen Fahrwerks-Gründen und mit annäherdn ausgeglichenen Achslasten verliert der Heckantrieb völlig seinen Vorteil und damit ist der Frontantrieb, gerade wegen dem Wegfall Kardanwelle und dadruch möglichem doppelten Boden, halt bei Wonis bis 4,5 t die aller erste Sahne.

Sorry - aber ich glaube, in der Sachbeurteilung kommen wir nicht zusammen. Dennoch und nichts für ungut gerade deshalb freundliche

johnny333 am 23 Jan 2011 16:48:35

svenhedin1 hat geschrieben:(...)Du schreibst: ....."Zusammenfassend: Bei Wohnmobilen mit großem Hecküberhang und viel Gewicht auf der Hinterachse bleibt Heckantrieb die bessere Wahl!...." Ja ja, so eine pauschale Behauptung auf stellen, es dann aber an einer Begründung dafür fehlen lassen, das ist ja leicht. Das kann ja nun wirklich jeder. Ich dagegen habe alles mit Begründung geliefert und damit dargelegt, dass man alles differenziert sehen muss und eben genau diese Behauptung generell gesehen falsch ist. (...)


Was ist denn deine Empfehlung für Hecklastige Mobile? Frontantrieb? In diesem Fall stimmt meine "pauschale" Aussage. Genauer betrachtet ist sie ausreichend durch "hecklastig" differenziert.
Die Antwort hast du bereits selber gegeben.

Du hast einen Ducato mit 2,1 Tonnen Vorderachslast genannt. Im Prinzip nichts schlechtes aber du hast die Rechnung ohne den Aufbauhersteller gemacht. Du sagst bis 4,2 Tonnen ist das ausreichend, da stimme ich dir zu.
Sofern das Gewicht gleichmäßig verlagert ist.

Die Hersteller nehmen jedoch ein solches Gestell, flanschen ein Alko-Fahrgestell mit einer 3 Tonnen Achse an und fertig ist das 5 Tonnen Mobil. Ist nunmal billiger. Ein Gewicht von 4,5 Tonnen ist in diesem Strang bereits gefallen. In diesem Fall wäre die Lasteverteilung mit 2100kg vorne und 2400kg hinten bereits schlechter.

Wohnmobile sind durch den großen Wohnaufbau meistens hecklastig und dort würdest du doch auch keinen Frontantrieb verbauen, oder?

Mich würde interessieren welches frontangetriebene Wohnmobil mit einer Länge von 7-9 Metern und einem Gewicht von 4-5 Tonnen du als "ideal" (nur auf das Chassie bezogen ;-) ) bezeichnen würdest. Poste doch bitte einen Link oder ein Bild.

Johnny

svenhedin1 am 23 Jan 2011 17:03:43

Hi,
sorry, meine Empfehlung für stark hecklastige Mobile ist: solche Heckschleuder kauft man nicht. Weder mit Front- noch mit Heckantrieb. Heckschleuder ist nun mal Heckschleuder und in vielen Punkten viel zu nachteilig.

Dass die Hersteller alles mögliche machen, Hauptsdache der Gewinn stimmt (Beispiel riesige Hecküberhänge, an denen u.a. auch jeder beim Zurücksetzen in eine leicht ansteigende Einfahrt usw sofort hinten aufsetzt und sich hinten schwere Schäden dran fährt - was den Herstellern offenbar völlig egal ist - denn mit dem sich dann beim Aufsetzen hinten verbiegenden Chassis verbiegen sich auch die Aufbauwände des Aufbaues, die Chassis-Verwindung müssen die ja mit machen - sprich die nächste baldige Wasserundichtigkeit läßt bald grüssen) weiss man ja und macht sich vor dem Kauf ja auch besser mal seine eigene Gedanken zu 5t-Mobilen auf 4t-Chassis (dein Beispiel).

Und ab ca 4 t nimmt man Alko-Doppelachse mit grossem Radstand, dann wird der schöne doppelte Boden gerettet und die dann allmählich erheblich anwachsende Beladung der Hinterachse kann kaum noch die vordere Antriebsachse aushebeln.

Und ab ca 4,5 t nimmt man halt Hecktriebler mit Zwilling hinten (aber mit "großem" Radstand , - man will ja auch da keine Heckschleuder - , auch wenn der Wendekreis leidet).

Sorry, so in etwa ist meine sachliche Sicht.
Freundliche

johnny333 am 23 Jan 2011 17:28:28

Du brauchst dich nicht andauernd zu entschuldigen, so weit sind wir doch nicht auseinander.

Ein weiteres Problem ist, der normale Kunde besitzt nicht so viel technisches Verständnis. (Ich bin so frei uns dieses zu unterstellen) Er kann eben nicht so einfach abschätzen, welches Antriebskonzept passend ist.

Aus meiner Sicht und deinem letzten Post entnehme ich, dass irgendwo zwischen 4 und 4,5 Tonnen der Vorderradantrieb an Vorteilen einbüßt und das Zepter an Hecktriebler abgeben muss.

Das oben genannte Rapido darf sich mit grob geschätzten 4-5 Tonnen auf die Reise machen. Daher die Einschätzung vieler User auf Heckantrieb zu setzen.

So falsch ist die Empfehlung doch gar nicht?

Ich würde sogar bei unseren 3,5 Tonnen lieber Heckantrieb fahren, weil wir öfter mit Anhänger unterwegs sind. Hier reicht der Frontantrieb aber (noch) vollkommen aus.

Johnny

PS: Letzendlich ist es auch eine Preisfrage!

svenhedin1 am 23 Jan 2011 19:43:59

Hi,
Du hast geschrieben: .....Das oben genannte Rapido darf sich mit grob geschätzten 4-5 Tonnen auf die Reise machen. Daher die Einschätzung vieler User auf Heckantrieb zu setzen.

So falsch ist die Empfehlung doch gar nicht? ....."

Wenn das Fragezeichen eine Fragestellung beinhaltet. Nun. Ich kenne diesen Grundriß nicht udn will mir jetzt auch nicht die Arbeit machen, das zu googlen. Ich kann also keinen speziell darauf bezogene, aber dennoch da allgemein gültig was zu sagen.

Es kommt halt auf den Grudnriß an. Z. B. ist ja derzeit diese Heck-Inselbett (Queensbettchen oder wie) in. Und da die Hersteller jeden Geck mit machen, wenn sie dadurch nur Money verdienen, bieten halt immer mehr auch so was an - auch auf Heckantrieblern.

Und so ein Bettchen braucht ja eine gewisse Mindestbreite und die Gänglein daneben links und rechts auch noch. Also passt auf diese ganze hinteren erheblichen Bett- Länge halt kein riesig nach innen Raum kostender doppelter Zwillings- oder auch Einfach-Radlauf-Kotflügel hin. Mit der Folge, daß die Achse deswegen sehr nachteilig weiter nach vorne kommt - kommen muß.

Schon haben wir den Salat. Da vorne schränkt sie zwar auch den Platz für die Tanks und das Bad oder die Heizungs-Wc-Unterbringung usw ein und was weiss ich noch. Aber insbeondere ist durch diese weit vorgerückte Hinterachse dann mal wieder der Radstand in Richtung Heckschleuder verkürzt bzw hinten ein sehr nachteiliger großer Hecküberhang gegeben. Und die Vorderachse wird von der Hebelwirkung des großen Hecküberhangs zu stark entlastet, kann die Lenkkräfte nicht mehr gut auf die Strasse bringen. Das aber - nämlich rechtzeitiges Gegenlenken, das bedarf aber gerade so ein Chassis.

Rapido ist mir da noch nicht allzu extrem bei aufgefallen bezüglich extremen Hecküberhang beim Sprinterchassis. Aber so genau kenne ich deren Modell doch nicht. Aber Hymer, meine eigene Marke, von denen habe ich da schon so einigen Mist in diese Richtung gesehen auf Sprinterchassis mit extrem langem hinterem Hecküberhang bei TI z.B.
Hymer baut halt soooo viele Modelle und Grundrisse. Wo viel Licht, ist halt auch Schatten.

Sprich - egal ob Front oder Heckantrieb, eine falsche Grundrißwahl und damit zu knapper Radstand auf die Gesamtlänge bezogen kann halt auch viel kaputt machen zum Antrieb und zur sicheren Strassenlage .

wolfherm am 23 Jan 2011 21:01:35

Hallo,

so interessant eure Ausführungen ja auch sein mögen, aber was haben sie mit der Frage des Thread-Eröffners zu tun? Schade auch, dass man eure Ausführungen unter dem Thema Rapido nie wiederfinden wird.

Kann man das vielleicht mal abtrennen und verschieben?

LG Wolfgang

freak am 23 Jan 2011 23:14:39

:oops: Jetzt hab ich ne Welle losgetreten :D

friedwardt am 25 Jan 2011 12:00:23

Wir haben einen Rapido 9083df und sind im großen und ganzen ganz zufrieden. Es gab mal Problemen mit der Dichtigkeit soll wohl ein sehr seltenes Problem bei Rapido sein. Wurde von unserem Händler korrekt behoben. Wir haben ein Fiat Chassis mit Frontantrieb und Automatikgetriebe. Bisher keine Probleme.

Hatten vorher einen Bürstner 747-2 mit Frontantrieb und Tandemachse hinten. Das Wohnmobil brauchte eine Auflastung für die Vorderachse. Es gab nie Traktionsproblem .

Friedwardt.

BRB-Stefan am 25 Jan 2011 13:51:03

Vielen Dank für die zahlreichen Wortmeldungen!Es ist schon sehr interessant, hoffe aber auch, hier nicht eine Grundsatzdiskussion losgetreten zu haben.
Hier treffen wirklich Erfahrungen aufeinander.
Mit unserem 7m Frontgetriebenen Mobil hatten wir trotz Testsieger-Winterreifen keine Changse eine verschneiten Bergstraße in den Alpen zu befahren. Die Schneeketten haben unsere Reifen zerschnitten und gern hätte ich auf diese Erfahrung verzichtet. (alle PKW`s, egel welche Achse angetrieben war, fuhren einfach hoch ...)
Allerdings frage ich mich, ob die Mehrkosten von 10.000€ (in unserem Rapido-Fall) gerechtfertigt sind, um den Mercedes mit Heckantrieb zu bekommen???
Diese gerade beschriebene Grenzerfahrung haben wir Weihnachten 2oo9 machen müssen. Unser Navi hatte sich entschieden uns über den Arlbergpass zu schicken ...
Bei keiner anderen Reise (darunter Weihnachten in Kiruna) habe ich den Heckantrieb vermisst.
Allerdings freut es mich, so viele gute Meinungen zu Rapido zu hören.
Sollen sie doch den Hymer nachbauen und deren Ideen nutzen.
Wir können so das bessere Modell für uns auswählen :o)
Vielen Dank,
Stefan

tommi007 am 25 Jan 2011 17:59:36

Sollen sie doch den Hymer nachbauen und deren Ideen nutzen.
Wir können so das bessere Modell für uns auswählen :o)

Ich hoffe du arbeitest nicht in einem Unternehmen wo die Kunden genauso denken.

tommi

BRB-Stefan am 27 Jan 2011 14:05:29

In dem Wissen ein Fahrzeug zu kaufen, welches uns zuverlässig durch einen Teil der Welt bringen soll, werde ich verschiedene Punkte berücksichtigen. Ganz sicher aber nicht, ob ein Hersteller die Ideen eines anderen anderen kopiert hat.

@ Tommi:
Das Problem der Nachbauten kenne ich nur zu gut, ich arbeite in der Entwicklungsabteilung einer betroffenen Firma.

Bergbewohner1 am 27 Jan 2011 19:40:16

friedwardt hat geschrieben: Das Wohnmobil brauchte eine Auflastung für die Vorderachse. Es gab nie Traktionsproblem .

Friedwardt.

:denk:

hoerli am 04 Feb 2011 16:17:39

Hi
Möchte Waldtroll recht geben. Nach 3 Hymer Mobilen und jetzt neu ein Rapido 9048 df muss ich sagen der Rapido ist in einigen Punkten besser auch besser verarbeitet. Die Verarbeitung ist einfach eine Wucht auch unter dem Fahrzeug. Aber ein grosser Wermutstropfen bleibt trotzdem hängen nämlich das Gewicht. Der bringt satte 110 Kg mehr auf die Wage als im Prospekt angegeben und das ist doch rel. viel wenn man sich in der 3,5 T Limite bewegen will. Da hat der Hymer B 544 ebenfalls mit Doppelboden und genau gleicher Länge doch etwa 130 Kg weniger gewogen. Für 2 Persohnen sollte es gehen aber auf 6,5 M länge ein Fahrbares Gewicht von 3180 Kg. ist doch viel. Mit Einbauten noch 90 Kg dazu bleiben noch 230 Kg für Frau und Gepäck.
Mit besten n aus der Schweiz
Hans

Bergbewohner1 am 04 Feb 2011 17:57:19

Hatte ich aber geschrieben, wegen dem Gewicht Hans, schon alleine die langlebigen Kabel bringen ihr Gewicht und auch das massiv verbaute Holz, alleine schon das Gewicht des Tisches.
Aber es ist schön zu hören, daß es doch noch Mobile gibt-gebaut werden, wo man nicht ununterbrochen was zu reparieren hat.
Viel Spaß noch mit eurem Neuen.

wum59 am 04 Feb 2011 18:04:15

svenhedin1 hat geschrieben: Sprich, alles was an Hecküberhang größer ca 1,8 m ist, ist falsch bei Frontantrieb. So was kauft man nicht.


Also das nur am Hecküberhang in m bzw. cm festzumachen, halte ich nun wieder für zu restriktiv.
Wenn das im Prinzip Hohlraum ist, die Zuladung ordentlich verteilt (am Rahmen) wurde und der Hersteller seine Hausaufgaben bei der Leermasseverteilung gemacht hat, ist der Überhang in cm für die Traktion der Vorderräder eher unwichtig.
Ich spreche jetzt nicht von Deinen "Kanonen". Die gibts überall.

hoerli am 07 Feb 2011 07:59:56

Hallo Werner
Du hast schon recht nur leicht und dazu noch gute Verarbeitung und Isolation da sind irgendwo Grenzen gesetzt.Wir kriegen das mit dem Rapido schon hin für 2 Personen und wenn ich in 2 Jahern in Rente gehe laste ich Ihn auf 3,85 T auf ist eh nur ein aminstativer Aufwand da er bereits den Eintrag hat.
aus der Schweiz
Hans

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