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Campen auf Privatgrundstücken in Croatien


bernierapido am 17 Feb 2011 09:22:11

Wir waren letztes Jahr in Croatien und haben die letzten 5 Tage auf einem Olivenhaingrundstück von Freunden gestanden. Dies war nicht als Campingplatz ausgewiesen hatte auch keine Ver- oder Entsorgung
Jetzt haben wir zufällig erfahren, (die Tochter hat sich verplappert), dass unser Freund nachträglich eine saftige Strafe von 2000Kn zahlen sollte. Er konnte sie auf 1000Kn (150€) runterhandeln. Das wir Freunde der Familie sind hat man ihm nicht geglaubt. Das könne ja jeder sagen.
Ich habe ihm natürlich sofort die 150€ überwiesen.

Jetzt ist es wohl aus mit unserem "Privatcampingplatz" mit Meeresterrasse und wir müssen auf einen offiziellen Platz in der Nähe, wenn wir die Freunde besuchen.
Es reicht in Croatien schon, wenn ein Auto mit Ausländischem Kennzeichen länger vor einem Haus steht, um anzunehmen, dass dort Gäste abgestiegen sind.

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Haikumsai am 17 Feb 2011 09:33:24

Liegt vielleicht auch daran, dass ihr bei keiner Behörde gemeldet wurdet.

--> Link und hier --> Link

Ausländer sind verpflichtet, sich innerhalb von 24 Stunden nach Einreise bei der örtlichen Polizei registrieren zu lassen. Beim Ortswechsel ist eine erneute Anmeldung zwingend erforderlich.

von hier: --> Link

Hättet ihr das gemacht, währe vermutlich nichts passiert, da ihr nicht frei gestanden seid. Das schlimmste währe dann eine Ortsabgabe (Kurtaxe) gewesen.


travelrebell am 17 Feb 2011 09:51:09

wenn er euch bei der Gemeinde angemeldet hat, darf es eigentlich kein Straftatbestand mehr sein. Die Croaten setzen viel Energie in ordendtlichen Tourismus und Umweltschutz. Schwarzcamping und touristischer Wildwuchs soll so verhindert werden.

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bernierapido am 17 Feb 2011 11:16:26

Nein, es liegt daran, daß unsere Freunde keinen Beherbungsbetrieb angemeldet haben.
Jeder, der in Croatien vermietet, muss ein Buch führen und seine Mieter darin eintragen.
Aber wir haben ja nicht Mieter sondern sind Freunde und haben nichts bezahlt (jedenfalls kein Geld).
Ach ja, Angemeldet war ich natürlich in Croatien, weil ich vorher schon auf mehreren Campingplätzen war. Man muss sich auch nur einmal anmelden und nicht jedes Mal neu.
In desem Fall hat er Strafe zahlen müssen, weil man ihm unterstellte, dass er zahlende Gäste beherbergt hat und das nicht deklariert.

Ich wollte damit auch nur einen Hinweis geben an die Leute, die auch Freunde in Croatien besuchen, die keinen Beherbungsbetrieb angemeldet haben, mit oder ohne Campingfahrzeug.
In allen anderen Ländern Europas, wo wir Freunde/Verwandte haben, stehen wir auch bei denen mit unserem Camper und dort mussste noch nie jemand Strafe zahlen auch nicht in Frankreich,selbst wenn wir zwei Wochen bei unserer Verwandtschaft auf dem Bauernhof stehen.

Haikumsai am 17 Feb 2011 11:31:02

bernierapido hat geschrieben:Ach ja, Angemeldet war ich natürlich in Croatien, weil ich vorher schon auf mehreren Campingplätzen war. Man muss sich auch nur einmal anmelden und nicht jedes Mal neu. .


Diese Aussage ist falsch, dass stimmt nicht.

sieh Link: --> Link

Da steht:
Ausländer sind verpflichtet, sich innerhalb von 24 Stunden nach Einreise bei der örtlichen Polizei registrieren zu lassen. Beim Ortswechsel ist eine erneute Anmeldung zwingend erforderlich.

Haikumsai am 17 Feb 2011 11:38:18

bernierapido hat geschrieben:Wir waren letztes Jahr in Croatien und haben die letzten 5 Tage auf einem Olivenhaingrundstück von Freunden gestanden. Dies war nicht als Campingplatz ausgewiesen hatte auch keine Ver- oder Entsorgung
Jetzt haben wir zufällig erfahren, (die Tochter hat sich verplappert), dass unser Freund nachträglich eine saftige Strafe von 2000Kn zahlen sollte. Er konnte sie auf 1000Kn (150€) runterhandeln. Das wir Freunde der Familie sind hat man ihm nicht geglaubt. Das könne ja jeder sagen.


Dies währe wahrscheinlich nicht passiert, hätte euer Freund euch im Vorfeld bei der Behörde oder der Polizei ordnungsgemäß angemeldet und denn Fall beschrieben, natürlich ist es auch in Kroatien nicht verboten Freunde zu besuchen und bei diesen zu nächtigen.

Maggie am 17 Feb 2011 11:41:00

Nun ja, ich denke, es ist wie überall auf der Welt und jeden Tag.

Es wurde zu oft ausgenutzt und am Staat/Steuer vorbei gearbeitet, dass man nun alle unter Generalverdacht stellt - "mitgefangen - mitgehangen" halt.

Ärgerlich im Einzelfall für die eine Seite (ihr als Privatleute), ärgerlich im umgekehrten Fall für den Staat (entgangene Steuern in wahrscheinlich nicht unerheblicher Größenordnung).

Allerdings 'wo kein Kläger, da kein Richter' - im Fall eurer Freunde muss ja jemand irgendwem und irgendwo was gemeldet haben, was wiederum wenig nachbarschaftlich ist.

Maggie

jbofan am 17 Feb 2011 12:19:19

hallo
wir fahren seit 9 jahren mit unseren kleinen Womo nach kroatien
wir haben in dem sinne keine freunde mit grundstück,aber es gibt viele kleine schilder mit dem womo zeichen
meistens sind wir in dalmatien dort fragen wir als 1.nach einer preisliste und dort unten stehen die gemeldeten orte,d,h,der besitzer schreibt die ausweisdaten ab und geht zum zuständigen touristenbüros und melden uns an .
im schnitt bezahlt der kroate max.5 % das ist tragbar.
ok öfters kommen fragen ob wir bei kontrollen sagen können wir sind gerade angekommen ,obwohl wir schon 2 tage da stehen.
ganz ehrlich der kkleine mann will auch was vom kuchen
wir haben einige kontrollen erlebt ,es ging immer gut im beisein des besitzers.
fazit die kleinen grundstücke mit blick auf die adria haben uns es an getan.
aber das ist jedermans eigene sache
gruß ute und kuno

bernierapido am 17 Feb 2011 12:34:55

natürlich ist es auch in Kroatien nicht verboten Freunde zu besuchen und bei diesen zu nächtigen.

Das ist richtig. Problem ist nur, dass man Freundschaft schlecht beweisen kann und man kan auch nicht beweisen, dass KEIN Geld geflossen ist.
Aber auch die Tochter, die in Österreich wohnt, musste sich schon äußern, da zwei Wochen ein Auto mit ihrem Austria-Kennzeichen vor dem Haus der Eltern stand.
In dem Ort fährt einer von der Stadt mit seinem Fahrrad alle Straßen ab ..

Dies währe wahrscheinlich nicht passiert, hätte euer Freund euch im Vorfeld bei der Behörde oder der Polizei ordnungsgemäß angemeldet und denn Fall beschrieben


Deswegen schreibe ich das hier. Vielleicht würde ihm geglaubt, dass wir Freunde sind. Mal sehen, wie wir das in zwei oder drei Jahren machen, wenn wir sie wieder zum Geburtstag unseres Freundes besuchen.

Ausländer sind verpflichtet, sich innerhalb von 24 Stunden nach Einreise bei der örtlichen Polizei registrieren zu lassen. Beim Ortswechsel ist eine erneute Anmeldung zwingend erforderlich.

Danke für den Hinweis, das war mir so nicht bekannt. in Bosnien reichte eine einmalige, erstmalige Anmeldung nach 24 Stunden.
Hab das ganze im Kroatienforum nachgelesen und werde, wenn ich mal nicht in einer bezahlten Unterkunft bin, das nun machen.

Chris_62 am 17 Feb 2011 23:03:41

Wir haben letztes Jahr einige Abende ein Polizeiboot beobachtet . Die suchten das Ufer der Insel Pag mit Ferngläsern ab ....

Mir war die Änderung des Camperverhaltens in Kroatien durch dieses Forums bekannt.

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